CH391775A - Schaltungseinrichtung zur Festellung von Schlupf bei Fahrzeugrädern und Beeinflussung des Radantriebes - Google Patents

Schaltungseinrichtung zur Festellung von Schlupf bei Fahrzeugrädern und Beeinflussung des Radantriebes

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CH391775A
CH391775A CH1019861A CH1019861A CH391775A CH 391775 A CH391775 A CH 391775A CH 1019861 A CH1019861 A CH 1019861A CH 1019861 A CH1019861 A CH 1019861A CH 391775 A CH391775 A CH 391775A
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slip
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transistor
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CH1019861A
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Tegstroem Olof
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Haegglund & Soener Ab
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    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
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Description


      Schaltungseinrichtung    zur Feststellung von     Schlupf    bei     Fahrzeugrädern        und          Beeinflussung    des     Radantriebes       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schal  tungseinrichtung, um Schlupf bei Fahrzeugrädern  festzustellen und die Antriebs- oder Bremskraft der  Räder so zu beeinflussen, dass der Schlupf beseitigt       wird.     



  Schlupf und dessen Folgen haben bei Motor  fahrzeugen von jeher Störungen der gewünschten  gleichmässigen Fortbewegung und Sicherheit der  Fahrzeuge nach sich gezogen. Dies beruht im wesent  lichen auf Unregelmässigkeiten der Reibung zwischen  den Rädern und deren     Anliegefläche    am Boden. Der  Reibungskoeffizient ist von einer grossen Anzahl Fak  toren wie Feuchtigkeit, Beschaffenheit der Anliege  fläche, Temperatur und anderen abhängig und ist  somit sehr unterschiedlich. Dagegen ist der Verlauf  der Reibung bei verschiedenen     Schlupfgraden    im  grossen und ganzen regelmässig und dieser Verlauf  kann mit einer Kurve wiedergegeben werden.

   Wenn  der Schlupf bei geringer Nach- bzw.     Voreilung    be  ginnt, steigt der     Reibungskoeffizient        mit    zunehmen  der Nach- bzw.     Voreilung    an und kulminiert im Ge  biet von     ungefähr    20 % Nach- bzw.     Voreilung,    wo  nach er bei weiter zunehmendem Nach- bzw. Voreilen  allmählich sich wieder auf einen Wert in der Nähe  von 0 verringert.

   Solange der     Reibungskoeffizient     ansteigt, d. h. zwischen 0 und ungefähr 20 %     Nach-          bzw.    Voreilen, ist die Gefahr,     d'ass    das Rad beim  Fahren den     Griff    am Boden oder an der Schiene  verliert und durchgeht bzw. beim Bremsen stehen  bleibt und auf der Unterlage gleitet, beinahe über  haupt nicht vorhanden. Es ist deshalb anzustreben,  den Schlupf innerhalb der genannten Grenzen     ."zwi-          schen    0 und dem Wert von ungefähr 20 % Nach bzw.

    Voreilen zu halten, wo die Gefahr für das Durch-    gehen oder     Stehenbleiben    des Rades nicht vorhanden  ist und somit stabile     Verhältnisse    herrschen.  



  Wenn das Nacheilen (oder     Voreilen)    beim Schlupf  etwas geringer als der genannte kritische Wert von  ungefähr 20 % ist,     z.B.    16-18 %, ist es oft ausreichend,  die dem Rad zugeführte Antriebskraft um z. B. 25  zu verringern, damit der Schlupf aufhören kann.  Diese Kraftverminderung muss ohne jegliche Verzö  gerung geschehen. Die menschliche Reaktionszeit ist  jedoch     allzu    lang, um die     Kraftverminderung        schnell     bewirken zu können, und ist ausserdem individuell  vom Auffassungsvermögen und dem in jedem Fall  verschiedenen Zustand des Fahrzeugführers abhän  gig.

   Zudem ist es schwer, den Grad der     Antriebs-          kraftverminderung    auf richtige Weise zu beurteilen,  welcher in einem     einzelnen    Fall vom Fahrer vor  genommen werden muss, um die     Schlupffreiheit    wie  der herzustellen, nämlich besonders dann,     wenn    die       Nacheilung    (oder     Voreilung)    den kritischen Höchst  wert bereits überschritten hat und die Friktion sich  einem bedrohlich tiefen Wert nähert.  



  Die Erfindung hat zum     Gegenstand,    die aus       obenstehendem    hervorgehenden Probleme zu lösen  und insbesondere eine     Einrichtung    zu schaffen, die  auf einen oder mehrere Werte des Schlupfes reagiert  und unverzüglich die     erforderlichen    Massnahmen in  bezug auf     Verminderung    der Antriebskraft bzw.  Bremskraft einleitet, um den entstandenen Schlupf zu  beseitigen.

   Diese Einrichtung ist eine Schaltung, die  im wesentlichen dadurch     gekennzeichnet    ist, dass ein  den Schlupf feststellendes     elektronisches    Schaltorgan  über ein Regelglied an eine     Spannungsvergleichsein-          richtung    angeschlossen ist, die von den     mit    den Rä  dern gekuppelten Tachometern gespeist wird, wobei      vorzugsweise das     spannungsempfindliche    Schaltorgan  eine Regelspannung für die Steuerung der Radan  triebs- oder Bremskraft     beeinflusst.     



  Die Erfindung wird anhand beiliegender Zeich  nung näher erläutert, die zwei Ausführungsbeispiele  zeigt.     Fig.    1 ist ein Schaltschema des ersten Beispiels  und     Fig.    2 ein Schema des zweiten.  



  Die in     Fig.    1 gezeigte Schaltungseinrichtung hat  drei je     mit    einer Radachse gekuppelte Tachometer  10, 12, 14 mit je einem Gleichrichter 16, 18, 20,  um den von den Tachometern abgegebenen und der  Drehzahl der Radachsen entsprechenden Wechsel  strom in Gleichstrom     umzuwandeln.    . Der eine Span  nungspol der Gleichrichter 16-20, z.

   B. der negative,  ist an eine gemeinsame Leitung 0 angeschlossen, wäh  rend der     andere,    bei diesem Beispiel positive Pol,       an    je einen Abzweigpunkt 1, 2, 3 angeschlossen ist,  sowie von hier über für Stromdurchgang geschaltete  Dioden 22, 24, 26 an eine Leitung 4 bzw. über  gegenüber den Dioden 22-26 stromsperrende Dioden  28, 30, 32     an    eine Leitung 5 führt. Zwischen der  Leitung 4 und 0 ist ein     Spannungsteiler    34, 36 mit  zwei     Abgriffen    38, 40 eingeschaltet, die jeweils an  einen     pnp-Transistor    42, 44 angeschlossen sind, und  zwar an dessen     Emitter    e.

   Die Basis b eines jeden  Transistors 42, 44 ist über einen Basiswiderstand 46  bzw. 48 an die Leitung 5 angeschlossen, während  der Kollektor k über zwei Widerstände 50, 52 bzw.  54, 56 an die Leitung 0 gelegt ist. Die beiden Wider  stände 50, 52 in der     Kollektorleitung    des erstgenann  ten Transistors sind mit einem Kondensator 58 über  brückt, der zusammen mit den beiden Widerständen  50, 52 eine     Zeitkonstante        in    der Grössenordnung von  z. B. 1 s hat. Die Widerstände 50, 52 bzw. 54, 56  bilden zwei     Spannungsteiler,    deren jeweiliger     Abgriff     an die Basis b von     npn-Transistoren    60, 62 an  geschlossen ist.

   Diese Transistoren sind mit ihrem       Emitter    e an die Leitung 0 und mit ihrem Kollek  tor<I>k</I> an die Basis<I>b</I> von     pnp-Transistoren    64, 66  angeschlossen, deren Kollektoren k an die Leitung 0  gelegt sind, während der eine Transistor 64     mit    sei  nem     Emitter    e über einen einstellbaren     Widerstand     68 mit einer Leitung 6 verbunden ist und der     Emit          ter    e des anderen Transistors an die letztgenannte  Leitung 6 direkt geschaltet ist.

   Positive Batteriespan  nung wird den Transistoren von einer Klemme 70  über     Spannungsteiler    72, 74 und 76, 78 zugeführt,  wobei der     Abgriff    der     Spannungsteiler    über einen  Widerstand 80 bzw. 82 an die Verbindungsleitung       zwischen    den     Transistoren    60 und 64 bzw. 62, 66  angeschlossen ist.  



  Die Wirkungsweise der Schaltungseinrichtung ist  folgende. Die Wechselspannungen der drei Tacho  meter 10, 12, 14 werden in den Gleichrichtern 16,  18, 20 gleichgerichtet. Die Gleichspannungen an den       Abzweigpunkten    1, 2, 3 sind untereinander in dem  Fall gleich, dass die mit den Tachometern     gekuppel-          ten    Radachsen ein und dieselbe Drehzahl haben,  d. h. wenn kein Schlupf vorhanden ist.

   In diesem  Zustand ist ebenfalls die Steuerspannung an der         Emitter-Basis-Strecke        e-b    der Transistoren 42, 44  gleich 0, weil die beiden betrachteten     Emitterpunkte     bei 38 und 40 an die Leitung 4, und die Basis  punkte über die Basiswiderstände 46, 48 an die  Leitung 5 angeschlossen sind, zwischen welchen Lei  tungen 4 und 5 bei gleicher Drehzahl der Tacho  meter 10, 12, 14 kein Spannungsunterschied herrscht.  Die beiden Transistoren 42, 44 sind hierbei prak  tisch gesperrt. Dies ändert sich jedoch in dem Augen  blick, wenn eines der Räder zu schlüpfen anfängt,  so dass der zugehörige Tachometer auf Grund sich  ändernder Drehzahl eine von den übrigen Tacho  metern abweichende Spannung liefert.

   Es sei an  genommen, dass der Tachometer 10 eine erhöhte Span  nung im Verhältnis zu den. übrigen liefert. Diese  erhöhte Spannung bewirkt einen Strom in dem fol  genden     Stromkreis:    Punkt 1, Diode 22,     Spannungs-          teiler    34, Abgriff 38,     Emitter    e des     Transistors    42,  dessen Basis b, Basiswiderstand 46, Diode 30 oder  32 zum Punkt 2 oder 3, die ein niedrigeres Span  nungspotential haben als Punkt 1.

   Als Folge dieses  Stroms durch die Basis des Transistors 42 wird  derselbe für Stromdurchgang durch die     Emitter-Kol-          lektorstrecke        e-k    geöffnet, so dass der Transistor 42  Basisstrom an den Transistor 60 abgibt und hier  durch bewirkt, dass auch der letztgenannte Transistor  60 geöffnet wird.

   Dieser wirkt seinerseits auf den  Transistor 64 so ein,     d'ass    die     Emitter-Kollektor-          strecke        e-k    des letztgenannten für Stromdurchgang  geöffnet wird, so dass ein     Stromkreis    von der Lei  tung 6 - welche benutzt wird, um eine positive  Regelspannung zu führen, die dazu bestimmt ist, die       Antriebsmotoren    für die Radachsen zu beeinflussen   über den Widerstand 68 und die     Emitter-Kollektor-          strecke        e-k    des Transistors 64 zur Leitung 0 gebildet  wird, d. h.

   die genannte positive Regelspannung der  Leitung 6 wird in Abhängigkeit vom Widerstand 68  und der     Emitter-Kollektorstrecke    des Transistors 64  belastet und somit gesenkt. Diese Potentialsenkung an  der Leitung 6 zieht eine Verringerung der Strom  stärke in den Antriebsmotoren nach sich, so dass auch  das auf die Radachsen einwirkende und von den  Antriebsmotoren geleistete Drehmoment sich in ent  sprechender Weise verringert, welches eine Voraus  setzung     dafür    ist, dass der entstandene Schlupf auf  hören kann.  



  Der Transistor 42 spricht bereits bei verhältnis  mässig     geringem    Schlupf an und bewirkt auf Grund  des Widerstandes 68 eine Herabsetzung der positi  ven Regelspannung der Leitung 6 in einem entspre  chenden, nur geringen Mass, z. B. 25 %. Die Span  nungshöhe, bei welcher der Transistor 42 ansprechen  soll, kann mit     Hilfe    des     Abgriffs    38 am Widerstand  34 eingestellt werden, während der Einwirkungsgrad  auf die Regelspannung der Leitung 6 für die An  triebsmotoren mittels des veränderlichen Widerstan  des 68 eingestellt werden kann.  



  In den meisten Fällen ist es wünschenswert, die       Manöverspannung    für die Antriebsmotoren bei  Schlupf in     mehreren    Stufen je nach Intensität des      Schlupfes     beeinflussen    zu können. Eine Ausführung  mit zwei verschiedenen     Schlupfstufen    hat sich als  zweckmässig herausgestellt. Die Einrichtung mit den  Transistoren 42, 60, 64 ist auf Grund dessen ver  doppelt worden, und zwar mit den Transistoren 44,  62, 66 sowie zugehörigen Schaltteilen. Der     Abgriff     40 ist hierbei so eingestellt, dass die zweite Transistor  gruppe erst bei,     verglichen    mit der ersten Transistor  gruppe, kräftigerem Schlupf reagiert.

   Bei einem prak  tisch ausgeführten Beispiel hat es sich als günstig  erwiesen, den Reaktionsgrad am Abgriff 38 der er  sten Gruppe so zu wählen, dass der Transistor 42  bei 12% Schlupf wirksam wird, sowie den     Abgriff     40 der zweiten Gruppe für 50 % Schlupf einzustellen.  Die von der zweiten Transistorgruppe 44, 62, 66  bewirkte Beeinflussung der Regelspannung der Lei  tung 6 ist bedeutend grösser als bei der erstem     Gruppe,     weil     nämlich    hier die Verringerung die Regelspan  nung nur vom Widerstand der     Emitter-Kollektor-          strecke        e-k   <I>des</I> Transistors 66 abhängig ist und nicht  mehr von einem dem Widerstand 68 der ersten Stufe  entsprechenden Widerstand.  



  Es hat sich auch als     vorteilhaft    erwiesen,     die     von der ersten Gruppe 42, 60, 64 bewirkte Senkung  der Regelspannung an     Leitung    6 etwas länger als  bis zu dem Zeitpunkt bestehen zu lassen, wenn der  Schlupf gerade     beseitigt    ist     und    der Spannungsunter  schied zwischen Punkt 1 und den Punkten 2 und. 3  aufgehört hat. Dies wird dadurch erreicht, dass das  Aufhören der     Wirkung    der ersten Transistorgruppe  42, 60, 64 durch den Kondensator 58 verzögert ist,  welcher Kondensator - wenn der Transistor 58 auf  geladen worden ist - seine Ladung während einer  bestimmten Zeitdauer, z.

   B. 1-2 s nach dem Auf  hören des Schlupfes, beibehält, so dass die Senkung  der Regelspannung eine entsprechende Zeit länger  bestehen bleibt als der Zeitpunkt der     Schlupfbeseiti-          gung.     



  Es ist selbstverständlich möglich, die Schaltungs  einrichtung nach     Fig.    1     abzuändern,    z. B. die Tran  sistoren 42, 44 direkt auf die Transistoren 64, 66  ohne zwischengeschaltete Transistoren 60, 62 ein  wirken zu lassen, oder mehr     Transistorgruppen    als  die beiden gezeigten zu benutzen, nämlich je nach  dem     Feinregelungsgrad,    mit welchem man dem       Schlupfeffekt    entgegenzuwirken wünscht. Gleichfalls  kann die Zahl der Tachometer je nach der Anzahl  der Räder erhöht oder auch auf nur     zwei    verringert  werden.

   Es ist auch     ein    Vorteil, dass irgendwelche  Relais bei der Schaltungseinrichtung nach     Fig.    1  nicht vorhanden sind und die Bestandteile der Schal  tungseinrichtung zu     Schaltteilgruppen    zusammen  gefasst werden können, die jede für sich in durch  sichtigem Giesskunstharz, z.

   B.     Araldit,        eingebettet     werden, um gegen äussere Einwirkungen geschützt zu  sein und bei etwaigen Betriebsstörungen infolge eines       Schaltteilfehlers    gegen fehlerfreie     Gruppen    aus  getauscht werden     zu    können, wobei jede Gruppe in  einem     Kunstharzblock    mit     Anschlussstiftkontakten     versehen wird, um den Austausch zu erleichtern.    Die Schaltungseinrichtung- nach     -Fig.        2_    ist nach  dem gleichen Grundsatz wie in     Fig.    l aufgebaut.

    Zwei Tachometer 10, 1-2 in Brückenschaltung sind  mit je einem Gleichrichter 16,     _18    und     Spannungs-          teiler    90, 92 parallelgeschaltet. Zwei Transistoren 94,  96 sind .mit ihrer Basis b über je einen Widerstand  98, 100 an den einen- Pol 1 bzw. 2 der Tachometer  angeschlossen, während der andere Pol der Tacho  meter an die Leitung 0     angeschlossen    ist.

   Die Tran  sistoren 94, 96 sind mit ihrem     Emitter    e mit dem       Abgriff    am     Spannungsteiler    90 bzw. 92 des in der  Brückenschaltung gegenüberliegenden Tachometers  verbunden, während die Kollektoren k der Transisto  ren mit einem gemeinsamen Punkt 7 verbunden sind,  an den das     Spannungsregelorgan    34 des Transistors  60     -angeschlossen    ist, der mit dem Transistor 66 auf  gleiche Weise wie in     Fig.    1 zusammengeschaltet ist.  



  Die Wirkungsweise der Schaltungseinrichtung  nach     Fig.    2 ist analog     Fig.    1 folgende: Die beiden       Spannungsteiler-    90, 92 werden so eingestellt,     -dass     die Spannung zwischen 0 und 7 gleich 0     wird,    wenn  die beiden Tachometer die gleiche     Drehzahl    haben.  Wenn Schlupf auftritt und die Drehzahlen der Tacho  meter infolgedessen voneinander abweichen, entsteht  eine     Spannung    zwischen 7 und 0, so dass der Tran  sistor 60 auf gleiche Weise wie der     Transistor    42       in    der Schaltungseinrichtung nach     Fig.    1 anspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schalteinrichtung zur Feststellung und zur Be seitigung von Schlupf bei Fahrzeugrädern durch Ver ringerung der Antriebs- oder Bremskraft der Räder, wobei eine Spannungsvergleichseinrichtung zur Schlupffeststellung von mit den Rädern gekuppel- ten Tachometern gespeist wird, dadurch gekennzeich net, dass ein den Schlupf feststellendes elektronisches Schaltorgan (42) über ein Regelglied (34) an die Spannungsvergleichseinrichtung (22, 4, 5, 30) an geschlossen und die Grösse des Schlupfes, bei der das elektronische Schaltorgan (42) anspricht, durch das Regelglied (34) einstellbar ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere elektronische Schaltorgane (42, 44) über je ein Regelglied (34, 36) an die Spannungsvergleichseinrichtung angeschlossen sind, wobei jedes Schaltorgan durch das zugehörige Regel glied für eine bestimmte Grösse des Schlupfes ein stellbar ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das elektronische Schaltorgan (42) mit einer Verzögerungseinrichtung (50, 52, 58) ver sehen ist, die während einer bestimmten Zeitdauer das Ansprechen des Schaltorgans nach Aufhören des Schlupfes aufrecht erhält und als Kondensator (58) äusgeführt ist; der -mit einem Widerstand (50, 52) in der Kollektorleitung (k) des als Transistor aus geführten elektronischen Schaltmittels (42) parallel geschaltet ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das elektronische Schaltorgan (42) mit seinem einen Pol (e) über stromleitend geschal tete Dioden (22, 24) und mit seinem anderen Pol (b) über stromsperrend geschaltete Dioden (28, 30) an eine Gruppe von Gleichspannung erzeugenden Tacho metern (10, 16; 12, 18) angeschlossen ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, .dadurch ge kennzeichnet, dass das elektronische Schaltorgan (60 in Fig. 2) mit seinem einen Pol (b) über zwei Pole (k-b) zweier Transistoren (94, 96) an den einen Pol (2, 1) zweier Gleichspannung erzeugenden Tacho meter (10, 16;
    12, 18) und mit seinem anderen Pol (e, 0) direkt an den anderen Pol der Tachometer angeschaltet ist, während der dritte Pol (e) des -einen Transistors (94) mit dem Abgriff eines Spannungs- teilers (90) verbunden ist, der an die beiden Pole des mit dem anderen Transistor (96) verbundenen Tachometers (10, 16) angeschlossen ist, und der dritte Pol (e) des anderen Transistors (96) mit dem Abgriff eines weiteren Spannungsteilers (92) verbun den ist, der an die beiden Pole des mit dem ersten Transistor (94)
    verbundenen Tachometers (12, 18) angeschlossen ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das elektronische Schaltorgan (42) die Belastung einer, eine Regelspannung für die Ver ringerung der Antriebs- oder Bremskraft führenden Leitung (6) erhöht, um die Regelspannung zu sen ken, wobei das elektronische Schaltorgan (42) einen elektronischen Regler (64) beeinflusst, der zwischen der regelspannungsführenden Leitung (6) und dem Bezugspunkt (0) der Regelspannung eingeschaltet ist. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem elektronischen Regler (64) und der regelspannungsführend'en Lei tung (6) ein veränderlicher Widerstand (68) ein geschaltet ist, über den der Grad der Einwirkung des elektronischen Schaltorgans (42) auf die regelspan- nungsführende Leitung (6) einstellbar ist.
CH1019861A 1960-09-01 1961-09-01 Schaltungseinrichtung zur Festellung von Schlupf bei Fahrzeugrädern und Beeinflussung des Radantriebes CH391775A (de)

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