CH391813A - Verfahren zur Isolation elektrischer Leiter oder Leiterbündel - Google Patents

Verfahren zur Isolation elektrischer Leiter oder Leiterbündel

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CH391813A
CH391813A CH494862A CH494862A CH391813A CH 391813 A CH391813 A CH 391813A CH 494862 A CH494862 A CH 494862A CH 494862 A CH494862 A CH 494862A CH 391813 A CH391813 A CH 391813A
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conductor
synthetic resin
conductors
resin
tape
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Rothert Hubert Dr Prof
Edmar Dr Strauss
Gerlach Dieter
Sperling Klaus
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Licentia Gmbh
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    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
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    • HELECTRICITY
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Description


  Verfahren zur Isolation elektrischer Leiter . oder Leiterbündel    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Isolation elektrischer Leiter oder Leiterbündel, wie  sie vor allem bei Hochspannungsmaschinen verarbei  tet werden.  



  Es sind verschiedene Verfahren dafür bekannt.  Man hat z. B. die elektrischen Leiterbündel mit     trok-          kenem    Bandmaterial     mehrlagig    umwickelt und die  dabei gebildeten und verbleibenden     Hohlräume    nach  träglich mit     lösungsmittelhaltigem    Lack ausgefüllt,  indem man die Leiterbündel in entsprechend dimen  sionierte Lackwannen eintauchte.

   Nach Aufkommen  brauchbarer     lösungsmittelfreier,    bei normaler oder  mässig erhöhter Temperatur genügend flüssiger  Harze ist auch vorgeschlagen worden, bei dem ge  nannten Verfahren     lösungsmittelfreie    Harze an  Stelle der Lacke zu verwenden, wobei mit oder ohne       Vacuum    gearbeitet werden     kann.    Meistens ist jedoch  der Einsatz des     Vacuums    unumgänglich, da sonst das  verhältnismässig viskose Harz nicht alle Hohlräume  der Isolationswicklung ausfüllt.

   Ausserdem haftet  diesem Verfahren, besonders im Falle räumlich  komplizierter Gestalt der Leiterbündel, der Nachteil  an, dass grosse Harzmengen in den     Eintauchwannen     zur Verfügung stehen müssen, die in     übermässig    ho  hem Verhältnis zu den zum Imprägnieren benötigten  Mengen stehen. Nach dem Herausnehmen der in der  Wanne imprägnierten Leiterbündel müssen diese  noch in Formen gepresst und das Harz zur Aushär  tung gebracht werden.  



  Eine     Möglichkeit    zur Verbesserung bzw. Verein  fachung der Herstellung harzimprägnierter elektri  scher Leiterbündel besteht     darin,    die fertig     umwik-          kelten    Leiterbündel     in        vacuumdichte    Formen ein  zulegen, die den Abmessungen und der Gestalt der  Leiterbündel genau angepasst     sind,    und darin das    Imprägnieren und die endgültige Formgebung in  einem Zuge zu bewerkstelligen.

   Diese Arbeitsweise  ist aber     im        wesentlichen    auf einfache     Leiterstabfor-          men    beschränkt, da sonst die Herstellung der     va-          cuumdichten    Formen zu aufwendig wird.  



  Die     Erfindung    zeigt einen Weg, wie elektrische  Leiter oder Leiterbündel, vor allem solche kompli  zierter Gestalt, mit     Kunstharzimprägnierung    vorteil  haft hergestellt werden können. Das Verfahren zur  Isolation elektrischer Leiter oder Leiterbündel mit  tels     Bandbewicklung    und     Kunstharztränkung    hat er  findungsgemäss das Kennzeichen, dass der Leiter  oder das Leiterbündel mit Bandmaterial auf Basis  von Glasseide, Glimmer und     ungehärtetem    Kunst  harz als     Bindemittel    umwickelt werden,

   dass jede       Bandmateriallage    unter Erwärmung und Erweichung  des Kunstharzes     aasgebügelt    und anschliessend mit  ebenfalls     lösungsmittelfreiem    Kunstharz bei Raum  temperatur durch     Pinseln,    Spritzen oder Streichen  bedeckt wird, dass der bzw.

   das     mit    der gewünsch  ten     Anzahl    von derartig aufgebrachten Bandlagen  versehene Leiter oder Leiterbündel in passende       Pressformen    eingelegt wird und dass schliesslich un  ter Einwirkung des     Pressdruckes    auf den Leiter oder  das Leiterbündel sowohl das als Bindemittel des  Bandmaterials vorhandene Kunstharz als auch das       lagenweise    während des Umwickelns aufgebrachte  als Imprägniermittel dienende Kunstharz bei erhöh  ter Temperatur zur Aushärtung gebracht werden.  



  Zweckmässig     verwendet    man als     Bindemittelharz     und als Imprägnierharz     Epoxydharze    gleicher Basis  mit     Anhydridhärtern,    wobei die Harze so eingestellt  sind, dass das     Bindemittelharz    langsamer als das  Imprägnierharz aushärtet.     Beim    Aasbügeln jeder  Bandlage wird stets nur     eine    kurzzeitige, örtlich be-           grenzte        Erwärmung    und damit Herabsetzung der  Viskosität des Harzes hervorgerufen.

   So werden beim  Bügeln die     Glimmerteilchen    nicht     beschädigt.    Es ist       zweckmässig,    das     Anbügeln    so vorzunehmen, dass es  von der Mitte der Leiter bzw. Leiterbündel nach den  Enden zu fortschreitet und so die noch vorhandenen  Lufteinschlüsse ausgetrieben werden.  



  Falls das     Imprägnierharz    bei Raumtemperatur  auf die     Bandmateriallagen    aufgebracht wird, hat es  eine lange Topfzeit, was gegenüber dem     Wannen-          imprägnierverfahren,    bei welchem das Imprägnier  harz auf höherer Temperatur gehalten werden muss  und die Topfzeit entsprechend     begrenzt    ist, als er  heblicher Vorteil angesehen werden. kann.

   Ausser,  dem kann der Nachteil des     Wä.nnenimprägnierver-          fahrens,    dass     verhältnismässig    grosse     Imprägnier-          barzmengen    zur     Verfügung    stehen müssen, bei dem  Verfahren gemäss der Erfindung vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Isolation elektrischer Leiter oder Leiterbündel mittels Bandbewicklung und .Kunst- harztränkung,, dadurch gekennzeichnet, däss der Lei ter oder das Leiterbündel mit Bandmaterial auf Ba sis von Glasseide, Glimmer und ungehärtetem Kunst harz als Bindemittel umwickelt werden,
    dass jede Bandmateriallage unter Erwärmung und Erweichung des Kunstharzes angebügelt und anschliessend mit ebenfalls lösungsmittelfreiem Kunstharz bei Raum temperatur durch Pinseln, Spritzen oder Streichen bedeckt wird, dass der bzw.
    das mit der gewünschten Anzahl von derartig aufgebrachten Bandlagen -ver sehene Leiter oder Leiterbündel in passende Press- formen eingelegt wird und dass schliesslich unter Einwirkung des Pressdruckes auf den Leiter oder das Leiterbündel sowohl das als Bindemittel des Band- materials vorhandene Kunstharz als auch das lagen weise während das Umwickelns aufgebrachte als Imprägniermittel dienende Kunstharz bei erhöhter Temperatur zur Aushärtung gebracht werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Bindemittelharz und als Im prägnierharz zwei Harze auf gleicher Basis verwen det werden, die so eingestellt sind, dass das erstere langsamer als das letztere aushärtet. 2. Verfahren nach Patentanspruch oder nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Epoxydharze gleicher Basis mit Anhydridhärtern verwendet werden.
CH494862A 1961-04-28 1962-04-23 Verfahren zur Isolation elektrischer Leiter oder Leiterbündel CH391813A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003304B (de) * 1955-02-08 1957-02-28 Micafil Ag Verfahren zum Isolieren elektrischer Leiter mit einem Glimmerfolium

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SE300462B (de) 1968-04-29
GB998334A (en) 1965-07-14
DE1187699B (de) 1965-02-25
BE617005A (fr) 1962-08-16

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