CH391867A - Elektromotorisch angetriebene Handwerkzeugmaschine - Google Patents
Elektromotorisch angetriebene HandwerkzeugmaschineInfo
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Description
Elektromotorisch angetriebene Handwerkzeugmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromoto risch angetriebene Handwerkzeugmaschine mit einem auf der Motorwelle sitzenden Lüfterrad, das den Kühlluftstrom durch Einlassöffnungen im Maschinen gehäuse ansaugt.
Es hat sich bei derartigen Handwerkzeugmaschinen gezeigt, dass die Antriebsleitung bei gleichem Aufwand an Eisen- und Kupfergewicht des Motors umso höher gesteigert werden kann,<B>je</B> besser die Kühlluft im Antriebsmotor geführt wird. Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, bei welcher der zur Durchlüftung des Antriebsmotors die nende Kühlluftstrom möglichst nahe an den sich stark erwärmenden Eisen- und Wicklungsteilen vorbeige führt wird.
Diese Aufgabe ist bei einer Handwerkzeugmaschine der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welcher erfindungsgemäss zwischen den Einlässoffnungen und der diesen gegenüberstehenden Ständerstirnseite des Motors eine Luftleitscheibe angeordnet ist, die eine zentrale, im Durchmesser wesentlich kleiner als der Anker ausgeführte Bohrung und zwischen dieser und ihrem dicht an der Gehäusebohrungswand entlanglau fenden Rand zwei in Umfangsrichtung sich erstrecken de Kühlluftdurchbrüche mit<B>je</B> einer zwischen dem zugehörigen Durchbruch und dem Leitscheibenrand angeordneten, von der Leitscheibe in Strömungsrich tung der Kühlluft abstehenden Leitschaufel hat,
durch die der Kühlluftstrom auf die Wickelköpfe des Stän ders gerichtet wird.
Eine besonders einfache Anordnung ergibt sich, wenn gemäss einer Weiterausbildung der Erfindung die Luftleitscheibe gleichzeitig als Tragplatte für die Bürstenhalter ausgebildet ist. In diesem Falle werden die Bürstenhalter zweckmässigerweise auf den zwischen den beiden Kühlluftdurchbrüchen verlaufenden Ring abschnitten der Luftleitscheibe angeordnet.
Weitere Einzelheiten sind nachstehend anhand einer in der Zeichnung dargestellten Handbohrmaschi ne beispielsweise näher beschrieben und erläutert.
Es zeigt: Fig. <B>1</B> die Handbohrmaschine im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie H-11 in Fig. <B>1,</B> Fig. <B>3</B> in einem gegenüber Fig. <B>1</B> um<B>90'</B> gedrehten Längsschnitt und Fig. 4 die in der Handwerkzeugmaschine verwen dete Luftleitscheibe in raumbildlicher Darstellung.
Die Handwerkzeugmaschine enthält in ihrem aus Isolierpressstoff hergestellten Motorgehäuse<B>10</B> den aus Eisenblechen geschichteten Ständer<B>11</B> eines zum An- sch,luss an Wechsel- und Gleichstromnetze geeigneten Antriebsmotors, dessen Anker 12 gegen das auf das Motorgehäuse aufgesetzte Getriebe<B>13</B> durch ein das "etriebeseitige or Ende der Ankerwelle 14 einschliessendes Isolierstoffpressteil <B>15</B> isoliert ist.
Auf dieses Isolier- stoffpressteil ist ein in einem Kugellagerinnenring <B>16</B> or geführtes Ankerritzel <B>17</B> aufgezogen. Dieses greift in ein Stirnrad<B>18</B> ein und überträgt dadurch die Antriebs kraft des Motors über ein mit dem Zahnrad<B>18</B> ver bundenes Ritzel <B>19</B> und ein mit diesem kämmendes Stirnrad 20 auf die Werkzeugspindel 21 der Hand werkzeugmaschine.
Zur Kühlung des Antriebsmotors ist ein auf das ankerseitige Ende des Ritzels <B>17</B> aufgepresstes Lüfter- rad 22 vorgesehen, dessen Lüfterflügel <B>23</B> mit kleinem axialem Abstand der Querwand 24 eines in das Motor gehäuse<B>10</B> eingesetzten Isolierringes<B>25</B> gegenüber stehen und die zur Kühlung des Antriebsmotors er forderliche Kühlluft durch die in der Nähe des Hand- griffs <B>26</B> angeordneten Kühllufteinlass-Schlitze <B>27</B> und <B>28</B> ansaugen.
Die Kühlluftauslassöffnungen <B>29</B> befinden sich in dem zwischen dem Motorgehäuse<B>10</B> und dem Getriebegehäuse<B>13</B> eingespannten metallischen Lager schild<B>30,</B> in welchem der zum Kugellagerinnenring <B>16</B> gehörende Aussenring<B>31</B> befestigt ist.
Wie der in Fig. 2 dargestellte Querschnitt durch die Handwerkzeugmaschine besser erkennen lässt, sind die in Fig. 2 mit unterbrochenen Linien angedeuteten Ständerbleche des Motorständers<B>11</B> an zwei einander gegenüberliegenden Seiten so abgeschnitten, dass das Ständerblechpaket an seinen parallel zueinander und zur Motorlängachse verlaufenden Seitenflächen<B>32</B> und <B>33</B> der Bohrungswand des Motorgehäuses<B>10</B> mit er heblichem Abstand gegenübersteht und dort einen Kühlluftkanal von erheblicher radialer Breite bildet.
In das Ständerblechpaket sind zwei Formspulen 34 und <B>35</B> derart eingelegt, dass jeweils eine Spule einen der beiden Polschuhe<B>36</B> bzw. <B>37</B> des Ständerblechpaketes umschliesst. Die über die beiden Stirnseiten des Ständer- blechpakets <B>11</B> vorstehenden Wickelköpfe der Form spulen 34 und<B>35</B> sind etwa halbkreisförmig nach aussen gebogen, damit sie dem Kühlluftstrom möglichst leicht zugänglich sind.
Um zu verhindern, dass der von dem Lüfterrad 22 angesaugte Kühlluftstrom in den Kanälen zwischen den Seitenflächen<B>32</B> und<B>33</B> und der Bohrungswand ohne wesentliche Kühlwirkung hin- durchströmen kann, ist Vorsorge dafür getroffen, dass der Kühlluftstrom unmittelbar auf die Wickelköpfe 34 und<B>35</B> trifft und dann in den Luftspalt zwischen dem Anker und der Ständerbohrung abgeleitet wird. Dazu dient eine Luftleitscheibe 40.
Diese ist in dem mit dem Handgriff<B>26</B> verbundenen, auf das kollektorseitige Ende des Motorgehäuses<B>10</B> aufgesetzten und ebenso wie der Handgriff aus Isolierstoff hergestellten Rohr ansatz 41 mit radial stehenden Schrauben 42 befestigt.
Wie Fig. 4 besser erkennen lässt, enthält die Luft- leitscheibe 40 eine zentrale, wesentlich kleinere als der Ankerdurchmesser ausgeführte Bohrung 43 und trägt vier angepresste Augen 44, in denen nicht dargestellte Schrauben zur Befestigung zweier in Fig. <B>1</B> bei 45 und 46 angedeuteter Bürstenhalter verschraubbar sind. Der Rand der Luftleitscheibe verläuft dicht entlang der Bohrung im Ansatzstück 41, so dass von dem ange saugten Kühlluftstrom nur ein unbeträchtlicher Teil zwischen dem Luftleitscheibenrand und der Bohrungs wand durchströmen kann.
Der weitaus grösste Teil des Luftstromes wird durch zwei Kühlluftdurchbrüche 47 und 48 hindurchgeführt, die sich zwischen dem Luftleitscheibenrand und der zentralen Bohrung 43 befinden. Um den Kühlluftstrom in der in Fig. <B>3</B> an gedeuteten Weise in den von den Wicklungsköpfen 34 und<B>35</B> umschlossenen Innenraum zu leiten, sind ent lang dem Luftscheibenrand in Umfangsrichtung sich erstreckende Leitschaufeln<B>50</B> und<B>51</B> vorgesehen, die gegeneinander schwach geneigt sind und von der Leit- scheibe annähernd senkrecht abstehen.
Durch diese Leitschaufeln wird der Kühlluftstrom zum grössten Teil durch den zwischen dem Anker und der Bohrung des Ständerblechpakets verbleibenden Spalt hindurch geführt und kann dadurch an den sich am stärksten erwärmenden Stellen des Antriebsmotors eine grosse Wärmernenge abführen.
Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit des Antriebs motors bei gleichem Werkstoffaufwand wesentlich er höht. So war es beispielsweise möglich, bei nur geringfügiger Erniedrigung der<B>je</B> Lüfterumdrehung geförderten Kühlluftmenge die Leistungsabgabe des Antriebsmotors bei einer zulässigen übertemperatur von<B>60'</B> von<B>280</B> W auf 340 W zu erhöhen.
Zur Verbesserung der Kühlluftführung trägt ausser der Luftleitcheibe 40 der Isolierstoff-Ring <B>25</B> nicht unwesentlich bei, da er mit seinem Umfang dicht an der Bohrung des Motorgehäuses anliegt und mit seiner Querwand 24 den Kühlluftstrom zwingt, seinen Weg entlang dem Anker zu nehmen und diesen in der angestrebten Weise zu kühlen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektromotorisch angetriebene Handwerkzeugma schine mit einem auf der Motorwelle sitzenden Lüfter- rad, das den Kühlluftstrom durch Einlassöffnungen im Machinengehäuse ansaugt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Einlassöffnungen<B>(27, 28)</B> und der diesen gegenüberstehenden Ständerstirnseite des Mo tors eine Luftleitscheibe (40) angeordnet ist, die eine zentrale, im Durchmesser kleiner als der Anker aus geführte Bohrung (43) und zwischen dieser und ihrem dicht an der Gehäusebohrungswand entlanglaufenden Rand zwei in Umfangsrichtung sich erstreckende Kühlluftdurchbrüche (47, 48)mit<B>je</B> einer zwischen dem zugehörigen Durchbruch und dem Leitscheiben- rand angeordneten, von der Leitscheibe in Strömungs richtung der Kühlluft abstehenden Leitschaufel<B>(50,</B> <B>51)</B> hat, durch die der Kühlluftstrom auf die Wickel köpfe<B>(33,</B> 34) des Ständers gerichtet wird.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Handwerkzeugmaschine nach Patentanspruch, mit einem zum Anschluss an Gleich- und Wechsel stromnetze geeigneten Kollektormotor, dadurch ge kennzeichnet, dass die Luftleitscheibe als Bürsten- halterplatte ausgebildet ist, wobei die Bürstenhalter (45, 46) auf den zwischen den beiden Kühlluftdurch- brüchen (47, 48) verlaufenden Ringabschnitten sitzen. 2.Handwerkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlluftdurchbrüche (47, 48) in Achsrichtung des Motors sich quer, jedoch etwa symmetrisch zur Längs- mittelebene der Polschuhe<B>(36, 37)</B> erstrecken.
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