CH391877A - Stromwandler in Kaskadenbauweise mit geteiltem Isolator und mehreren Kernen unterschiedlicher Genauigkeit - Google Patents

Stromwandler in Kaskadenbauweise mit geteiltem Isolator und mehreren Kernen unterschiedlicher Genauigkeit

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Publication number
CH391877A
CH391877A CH523461A CH523461A CH391877A CH 391877 A CH391877 A CH 391877A CH 523461 A CH523461 A CH 523461A CH 523461 A CH523461 A CH 523461A CH 391877 A CH391877 A CH 391877A
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CH
Switzerland
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core
cores
cascade
plane
earth
Prior art date
Application number
CH523461A
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English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing Kettler
Weltner Leo
Pilz Helmut
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/28Current transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description


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 Stromwandler    in      Kaskadenbauweise   mit    geteiltem      Isolator   und mehreren Kernen unterschiedlicher Genauigkeit Ist die Forderung zu erfüllen, dass ein Stromwandler für höchste Spannungen wegen seiner durch die Schlagweite bedingten grossen Bauhöhe im Hinblick auf gute Transportmöglichkeiten mechanisch teilbar sein soll, so ist man gezwungen, die    Kaskadenbauweise   anzuwenden.

   Weist ein solcher Wandler mehrere Kerne unterschiedlicher Genauigkeit auf und wird zusätzlich die Bedingung gestellt, dass eine Beeinflussung des Kernes grösserer Genauigkeit durch schwankende Belastung des Kernes geringerer Genauigkeit weitestgehend vermieden wird, so hat man gemäss einem früheren Vorschlag die hochspannungsseitige Stufe der Kaskade mit der gleichen Zahl von Hauptkernen wie die erdseitige Stufe der Kaskade ausgerüstet; dabei hat man die Ableitungen der Hauptkerne in dem unteren Teil des Isolators in getrennten spannungsgesteuerten Durchführungen als Zuleitungen zu den einzelnen Kernen auf der Erdseite    geführt.   



  Ist es    erwünscht,   den unteren Teil des Isolators nicht mehrteilig, sondern einteilig und besonders schlank zu machen, so wird man auch die Zuleitungen zu den Kernen auf der erdseitigen Stufe der Kaskade in einer gemeinsamen spannungsgesteuerten Durchführung verlegen und erst nach ihrem Austritt aus dem spannungsgesteuerten Bereich der Durchführung derart getrennt weiterführen, dass zur Vermeidung gegenseitiger Kernbeeinflussungen ein dementsprechender Abstand zwischen den Kernen eingehalten ist. 



  Durch Einhaltung eines solchen Abstandes ergibt sich bei horizontaler Anordnung der Kerne ein in horizontaler Richtung sperriger Sockel; bei vertikaler An- Ordnung der Kerne würde sich ein entsprechend hoher Isolator ergeben. Zur Verringerung der Abmessungen sind gemäss der Erfindung in der erdseitigen Stufe die    Durchflutungsebenen   der magnetischen Kreise der übereinander vorgesehenen Kerne und auch ihre Kernebenen um einen Winkel; beispielsweise 90 , versetzt angeordnet, wobei die Kernebene des Kernes grösserer Genauigkeit so verläuft, dass diese Kernebene in der Richtung der    Durchflutungsebene   des Kernes geringerer Genauigkeit liegt. 



  In der Figur 1 ist ein gedrängter Aufbau eines Beispiels des erfindungsgemässen    Kaskadenstromwand-      lers   gezeigt. Im Kopfteil des Stromwandlers sind zwei Hauptkerne 11 und 12 unterschiedlicher Genauigkeit mit ihren Sekundärwicklungen 13 und 14, der gemeinsamen Umhüllung und Potentialbelag untergebracht. Ihre Ableitungen 15 und 16 sind mit der ihnen gemeinsamen    Kondensatorsteuerung   17 durch den oberen Teilisolator 18 geführt, der an seinem unteren Ende durch eine hier nicht gezeigte Platte dicht abgeschlossen ist, so dass der eben beschriebene Stromwandlerteil ein selbständiges Bauelement darstellt. Zur Aufnahme von Volumenänderungen des in diesem Stromwandlerteil verwendeten    Isoliermittels   (Öl) ist an geeigneter Stelle ein Ausdehnungskörper vorgesehen.

   Der obere    Teilisolator   18 ist auf den unteren ebenfalls ein selbständiges Bauteil bildenden    Teilisolator   19 aufgesetzt und mit ihm mittels eines    metallischen   Verbindungsflansches zusammengespannt. Der untere Teilisolator 19 umschliesst ausser der die Zuleitungen 15' und 16' zu den Primärwicklungen 20 und 21 der bei- 

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 den Kerne 22 und 23 auf der Erdseite der Kaskade aufnehmenden gemeinsamen spannungsgesteuerten Durchführung 24 den Mantelkern 22 geringerer Genauigkeit und den beispielsweise darunter angeordneten    Schenkelkern   23 grösserer    Genauigkeit.   Die Zuleitung 16' zur Primärwicklung 21 des    Schenkelkernes   23 ist durch das rechte Fenster des Mantelkernes 22 nach unten geführt.

   Die    Stromentnahme   erfolgt in üblicher Weise an den auf die Kerne aufgebrachten Sekundärwicklungen, wobei die Sekundärwicklung des Schenkelkernes aus zwei parallelgeschalteten Wicklungsteilen 25 und 26 besteht. 



  Die Anordnung des Mantelkernes 22 und des Schenkelkernes 23 ist in der Figur 2 in perspektivischer Darstellung wiedergegeben. Die    Durchflutungsebene   des Mantelkernes 22 liegt, wie dies durch den Pfeil DM    gekennzeichnet   ist, in der Zeichenebene. Um 90  versetzt dazu verläuft die    Durchflutungsebene   des Schenkelkernes 23, die durch den Pfeil    Ds   gekennzeichnet ist, d. h. sie steht auf der Zeichenebene senkrecht. Auch die Ebenen der beiden Kerne 22 und 23 sind um 90  versetzt, da, wie die Pfeile Km und    K$   erkennen lassen, die Kernebene des    Schenkelkernes   in der Zeichenebene (Pfeil    KS)   verläuft und die Kernebene des Mantelkernes senkrecht dazu    (Pfeil      Kä)   steht.

   Die Kernebene des Kernes grösserer Genauigkeit, nämlich des Schenkelkernes 23, verläuft in der Richtung der Zeichenebene (Pfeil    Ks),   so dass das    Kraftlinienfeld   der Durchflutung des Kernes geringerer . Genauigkeit,    nämlich   des Mantelkernes 22, etwa senkrecht auf ihr steht, also in Richtung des Pfeiles    FM   verläuft; d. h. die Kernebene des    Schenkelkernes   23 liegt in der    Durchflutungsebene   des Mantelkernes 22. 



  In der Figur 3 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der mindestens einer der in der    erd-      seitigen   Stufe der Kaskade vorhandenen Kerne, die mit den zugehörigen Wicklungen übereinander angeordnet sind, in zwei gleiche Kernteile aufgeteilt ist, die    derart   schräg zueinander gestellt sind, dass sie über den Umfang ihrer Primärwicklung oder die Ausladung des anderen Kernes in dieser    Kaskadenstufe   nicht hinausragen. 



  Durch diese Schrägstellung wird der Vorteil erzielt, dass der Durchmesser des die erdseitige Stufe umgebenden Isolators z. B. nur durch den Platzbedarf der Primärwicklung bestimmt ist. Diese Anordnung gestattet es, auch bei versetzter Anordnung der Kerne verschiedener Genauigkeit einen raumsparenden Aufbau zu erreichen, da z. B. bei Verwendung eines Schenkelkernes als unterer Kern die Teilkerne des darüber angeordneten Systems innerhalb des Isolators untergebracht werden können, dessen Durchmesser durch die Ausladung des Schenkelkernes und seiner Primärwicklung gegeben ist. 



  In der Figur 3 weist der in zweistufiger Bauweise dargestellte Stromwandler an der erdseitigen Stufe zwei entkoppelte Messsysteme auf.    In   der    hochspan-      nungsseitigen   Stufe sind der Primärleiter 1 und die beiden Kerne 2    mit   ihren Sekundärwicklungen angeordnet, die gemeinsam mit der für die entsprechende Prüfspannung benötigten Isolation 3 versehen sind. Als Abschluss trägt die Isolation 3 den leitenden Belag 4. 



  In der erdseitigen Stufe sind zwei entkoppelte    Mess-      systeme   mit den um 90  verdreht angeordneten Primärwicklungen 5 und 6 sowie den zugehörigen Eisenkernen    7a/7b   und 8, die die nicht gezeigten Sekundärwicklungen tragen, untergebracht. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist nur der obere Kern in zwei gleiche Kernteile 7a und 7b aufgeteilt, die unter einem so grossen Winkel zur senkrechten Achse angeordnet sind, dass sie in radialer Richtung nicht mehr ausladen als die Primärwicklung 5 mit Isolation 9 bzw. die Primärwicklung 6 mit der Isolation 10. Dies ist aus den Figuren 3, 4 ersichtlich. 



  Man kann auch noch den Kern 8 -schräg stellen und damit die Höhe weiter herabsetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stromwandler in Kaskadenbauweise mit geteiltem Isolator und mehreren Kernen unterschiedlicher Genauigkeit, bei dem die Zuleitungen zu den Kernen auf der erdseitigen Stufe der Kaskade in einer gemeinsamen spannungsgesteuerten Durchführung verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass in der erdseitigen Stufe die Duchflutungsebenen der magnetischen Kreise der übereinander vorgesehenen Kerne und auch ihre Kernebenen um einen Winkel versetzt angeordnet sind, wobei die Kernebene des Kernes grösserer Genauigkeit so verläuft, dass diese Kernebene in der Richtung der Durchflutungsebene des Kernes geringerer Genauigkeit liegt.
    UNTERANSPRUCH Stromwandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der in der erd- seitigen Stufe der Kaskade vorhandenen Kerne, die mit den zugehörigen Wicklungen übereinander angeordnet sind, in zwei gleiche Kernteile aufgeteilt ist, die derart schräg zueinander gestellt sind, dass sie über die Ausladung ihrer Primärwicklung und die Ausladung der Primärwicklung des anderen Kernes in dieser Kaskadenstufe nicht hinausragen.
CH523461A 1960-05-24 1961-05-04 Stromwandler in Kaskadenbauweise mit geteiltem Isolator und mehreren Kernen unterschiedlicher Genauigkeit CH391877A (de)

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DES68643A DE1165741B (de) 1960-05-24 1960-05-24 Stromwandler in Kaskadenbauweise mit horizontal geteiltem Isolator und mehreren Kernen unterschiedlicher Genauigkeit
DE1961S0071937 DE1170531C2 (de) 1961-01-04 1961-01-04 Stromwandler in Kaskadenbauweise mit geteiltem Isolator und mehreren Kernen unterschiedlicher Genauigkeit

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CH391877A true CH391877A (de) 1965-05-15

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CH523461A CH391877A (de) 1960-05-24 1961-05-04 Stromwandler in Kaskadenbauweise mit geteiltem Isolator und mehreren Kernen unterschiedlicher Genauigkeit

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