CH391879A - Flüssigkeitsgekühlte Sekundärwicklung eines Transformators für grosse Sekundärströme, insbesondere für Widerstands-Schweissmaschinen - Google Patents
Flüssigkeitsgekühlte Sekundärwicklung eines Transformators für grosse Sekundärströme, insbesondere für Widerstands-SchweissmaschinenInfo
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Description
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Flüssigkeitsgekühlte Sekundärwicklung eines Transformators für grosse Sekundärströme, insbesondere für Widerstands-Schweissmaschinen Die Erfindung betrifft eine flüssigkeitsgekühlte Sekundärwicklung einesTransformators für grosse Sekundärströme.
Transformatoren für grosse Sekundärströme werden insbesondere für Widerstands-Schweissmaschinen benötigt, doch können sie auch für andere Anwendungen, z. B. Elektrolysenanlagen, in Frage kommen.
Bekannte Konstruktionen von wassergekühlten Sekundärwicklungen, die später kurz näher erläutert werden sollen, haben u. a. den Nachteil, recht teuer zu sein. Die vorliegende Erfindung bezweckt eine wirtschaftlichere Herstellung zu ermöglichen und zu= gleich auch gewisse weitere Nachteile von einigen dieser bekannten Konstruktionen zu beheben. Die Sekundärwicklung nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass jede der Sekundärwicklung aus nebeneinander in einer Ebene liegenden, von der Kühlflüssigkeit durchflossenen Kupferrohren von rechteckigem Aussenprofil besteht, die elektrisch und hydraulisch parallel geschaltet sind.
In der Zeichnung ,ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es, ist: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Windung der Sekundärwicklung eines Transformators; Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. l; Fig. 3 ein Schnitt gemäss Linie III - III von Fig. 1 in grösserem Massstab; Fig. 4 ein Schnitt gemäss Linie IV - IV von Fig. 1 in grösserem Massstab; und Fig. 5 ein der Fig. 4 entsprechender Schnitt für eine Detailvariante.
In Fig. 1 ist der zentrale Schenkel 1 eines üblichen, zweifenstrigen Tansformatorkernes strichpunktiert angedeutet, während dessen zwei seitliche Schenkel, durch die sich der Magnetkreis schliesst, nicht ge- zeichnet sind. Die Sekundärwicklung des Transformators setzt sich aus einer Anzahl von parallel geschalteten Windungen 2 zusammen, von denen in der Zeichnung nur eine gezeichnet ist. Miteinander in Serie geschaltete, nicht dargestellte Abschnitte der Primärwicklung sind zwischen den einzelnen Windungen 2 der Sekundärwicklung auf dem Kernschenkel 1 angeordnet.
Die Windung 2 besteht aus vier Kupfer-Vierkant- rohren 3 von quadratischem Aussen- und Innenprofil, die einander berührend in der gleichen Ebene liegen. An einigen in der Zeichnung nicht bezeichneten Stellen sind benachbarte Vierkantrohre 3 miteinander verlötet oder verschweisst, um ein Verwerfen derselben zu verhindern.
Die Enden der Rohre 3 sind mit zwei massiven Anschlussplatten 4 verbunden, die je eine Ausfräsung von rechteckigem Querschnitt mit zwei gegenüberliegenden Schultern 6 aufweisen, an denen die Stirnfläche 7 des betreffenden Rohrendes anliegt. Die Rohrenden sind mit Anschlussplatten 4 verlötet. Eine in Verlängerung der Ausfräsung 5 liegende, vorgesehene Bohrung 8 dient zum Anschluss der Kühlwasserleitung. Es ist ersichtlich, dass das Kühlwasser durch die vier elektrisch und hydraulisch parallel geschalteten Rohre 3 fliesst, wobei dieselben sehr wirksam gekühlt werden.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, kann das Innenprofil der Kupfer-Verkantrohre 3 auch kreisförmig sein. Hingegen soll das Aussenprofil der Rohre 3 stets rechteckig sein, wobei quadratisch als speziell von rechteckig aufzufassen ist. Das rechteckige Aussenprofil der Kupferrohre 3 ergibt ebene Begrenzungsflächen für die Primärwicklungsabschnitte, die sich unter Zwischenlage von Isoliermaterial an die Sekun-
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därwicklungsverbindungen anlegen und von denselben aus mit gekühlt werden.
Gegenüber den bei Transformatoren von Widerstands-Schweissmaschinen heut meist üblichen Sekundärwicklungen aus Kupferguss mit eingegossenem Stahlrohr für den Durchfluss des Kühlwassers, hat die beschriebene Sekundärwicklung den Vorzug, dass der Wasserdurchlass-Querschnitt viel grösser ist und dass ferner das Elektrolytkupfer aus dem die Kupferrohre bestehen, eine höhere spezifische Leitfähigkeit hat als Gusskupfer.
Ausserdem ist auch der Arbeitsaufwand geringer als beim Giessen. Die beschriebene Sekundärwicklung ist daher erheblich leichter und billiger als eine entsprechende Kupfergusswicklung und bleibt darüber hinaus auch noch wirksam, wenn die Kühlung der letzteren infolge von Verkalkung ungenügend geworden ist.
Gegenüber Sekundärwicklungen, deren Windungen aus je zwei in kleinem Abstand voneinander befindlichen, an ihren Innen- und Aussenkanten miteinander verlöteten, ringförmigen Platten zusammengesetzt sind, zwischen denen das Kühlwasser zirkuliert, hat die beschriebene Sekundärwicklung den Vorteil, dass sie einen viel höheren Wasserdruck als etwa 2 atü aushält, welcher Wert bei den erwähnten Wicklungen in der Praxis nicht überschritten werden kann, wegen Aufblähungsgefahr. Ferner fällt die teure Löt- arbeit für die Verbindung der Platten weg.
Auch gegenüber der Anwendung von plattgedrückten Kupferrohren, die ähnlich wie die Seiten eines Bilderrahmens an den Ecken schräg aufeinander stossen und daselbst verlötet sind, ist die beschriebene Ausführung viel wirtschaftlicher.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Flüssigkeitsgekühlte Sekundärwicklung eines Transformators für grosse Sekundärströme, dadurch gekennzeichnet, dass jede Windung (2) der Sekundärwicklung aus nebeneinander in einer Ebene liegenden, von der Kühlflüssigkeit durchflossenen Kupferrohren (3) von rechteckigem Aussenprafil besteht, die elektrisch und hydraulisch parallel geschaltet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Sekundärwicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenprofil der Kupferrohre (3) ebenfalls rechteckig -ist. 2. Sekundärwicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenprofil der Kupferrohre (3) kreisförmig ist. 3.Sekundärwicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupferrohre (3) stellenweise miteinander verlötet sind. 4. Sekundärwicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupferrohre (3) an jedem Ende in eine Ausfräsung (5) einer Anschluss- platte (4) münden, mit der sie verlötet sind und dass eine zum Anschluss der Kühlwasserleitung bestimmte Bohrung (5) in die Ausfräsung mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH404062A CH391879A (de) | 1962-04-03 | 1962-04-03 | Flüssigkeitsgekühlte Sekundärwicklung eines Transformators für grosse Sekundärströme, insbesondere für Widerstands-Schweissmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH404062A CH391879A (de) | 1962-04-03 | 1962-04-03 | Flüssigkeitsgekühlte Sekundärwicklung eines Transformators für grosse Sekundärströme, insbesondere für Widerstands-Schweissmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH391879A true CH391879A (de) | 1965-05-15 |
Family
ID=4268687
Family Applications (1)
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| CH404062A CH391879A (de) | 1962-04-03 | 1962-04-03 | Flüssigkeitsgekühlte Sekundärwicklung eines Transformators für grosse Sekundärströme, insbesondere für Widerstands-Schweissmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH391879A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3553797A1 (de) * | 2018-04-13 | 2019-10-16 | Institute for Plasma Research | Verfahren zur herstellung einer hochfrequenzspule mit mehrfachgetriebener hochfrequenzbasierter ionenquelle |
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1962
- 1962-04-03 CH CH404062A patent/CH391879A/de unknown
Cited By (1)
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