CH391945A - Strickeinrichtung - Google Patents

Strickeinrichtung

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Publication number
CH391945A
CH391945A CH422661A CH422661A CH391945A CH 391945 A CH391945 A CH 391945A CH 422661 A CH422661 A CH 422661A CH 422661 A CH422661 A CH 422661A CH 391945 A CH391945 A CH 391945A
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CH
Switzerland
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sheet metal
knitting
knitting device
base plate
sheet
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Application number
CH422661A
Other languages
English (en)
Inventor
Bachmann Franz
Manz Samuel
Original Assignee
Press Und Stanzwerk Ag
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/10Needle beds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Strickeinrichtung       Bei den bekannten Strickeinrichtungen ist das  Nadelbett oder sind die Nadelbetten massiv aus  gebildet und die Führungskanäle für die Stricknadeln  sind in der Regel in das Nadelbett eingearbeitet.  Derartige Nadelbetten sind jedoch schwer und ihre  Herstellung erfordert einen grossen     Arbeits-    und  Werkzeugaufwand. Diese Nachteile können durch  die Erfindung behoben werden.  



  Die Erfindung betrifft eine Strickeinrichtung, wel  che dadurch gekennzeichnet ist, dass sie mindestens  ein Nadelbett     besitzt,    welches aus Blechteilen zusam  mengesetzt ist und ein Grundblech, auf welches  Blechlamellen, welche die Führungskanäle für die  Stricknadeln bilden, zueinander parallel und in glei  chen Abständen voneinander aufgesetzt sind, zwei       Führungsschienen    zur Führung des die Organe zum  Betätigen der Stricknadeln aufweisenden, hin und  her über das Nadelbett zu bewegenden Schlittens  oder Wagens, und ein unter dem Grundblech be  festigtes, sich über dessen ganze Länge erstreckendes  und dieses versteifendes, abgewinkeltes     Abdeckblech     sowie einen auswechselbaren     Abschlagkamm    auf  weist,

   und bei welcher die Stricknadeln an ihrem  hinteren, durch mindestens eine     Kröpfung    den ein  fachen oder doppelten Nadelfuss bildenden Ende  einen gleiche Höhe wie die Blechlamellen aufweisen  den Gleitschuh aus Material mit guten     Gleiteigen-          schaften    besitzen, aus welchem die den Nadelfuss  bildende     Kröpfung    oben vorsteht, mittels welchem  Gleitschuh sie in den durch die Blechlamellen ge  bildeten     Führungskanälen    geführt sind.  



  Das aus einfachen, leicht zu bearbeitenden Blech  teilen zusammengesetzte Nadelbett ist bei vollständig  genügender     Steifheit    sehr leicht und viel wirtschaft  licher herzustellen als die bekannten, massiven und  schweren Nadelbetten. Dank der guten     Gleiteigen-          schaften    der Gleitschuhe an den vorzugsweise kalt    in ihrer Längsrichtung, d. h. der Bewegungsrichtung  der Gleitschuhe, gewalzten Blechlamellen wird die  Reibung wesentlich verringert, so. dass der Kraft  aufwand beim Stricken     erheblich    geringer ist.

   Alle  beim Stricken im Innern der Strickeinrichtung auf  tretenden     Kräfte    sind wesentlich kleiner als bei den  bekannten Strickeinrichtungen und die Strickeinrich  tung erfährt deshalb eine geringere Belastung, wo  durch die Lebensdauer jedes einzelnen Teiles der  selben erhöht wird.  



  Die Gefahr des     Blockierens    von Nadeln ist auf  ein Minimum     herabgesetzt.    Sollte trotzdem einmal  eine Nadel blockiert werden, wird der hierbei ver  ursachte Schlag auf den Gleitschuh übertragen und  auf dessen verhältnismässig grosse     Seitenfläche    ver  teilt, so dass eine Beschädigung des Nadelbettes  praktisch ausgeschlossen ist.  



  Ausserdem wird das Strickgeräusch erheblich ver  mindert.  



  Die     Strickeinrichtung    gemäss der     Erfindung    kann  sowohl an     Handstrickapparaten    als auch an elek  trisch angetriebenen Strickapparaten und an Indu  striestrickmaschinen verwendet werden.  



  In Zeichnung sind eine beispielsweise     Aus-          führungsform    des Erfindungsgegenstandes und Aus  führungsbeispiele von     Nadeln    für die Strickeinrich  tung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch die Nadel  betten einer Strickeinrichtung     mit    zwei einander  schräg gegenüberliegenden Nadelbetten unter Weg  lassung aller für die     Erfindung    nicht     wesentlichen     Teile,       Fig.    2 eine Draufsicht auf einen Teil des einen  Nadelbettes dieser Strickeinrichtung,

   wobei die     Füh-          rungs-    und Halteschienen sowie die Blechlamellen  zum     Teil    entfernt sind,       Fig.    3 einen Schnitt der Linie     III-III    in     Fig.    2,           Fig.4    einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    in       Fig.    3,       Fig.5    eine Draufsicht auf eine Nadel dieser  Strickeinrichtung,       Fig.    6 eine Seitenansicht einer zweiten Ausfüh  rungsform einer Nadel für diese Strickeinrichtung,  teilweise im Schnitt,

         Fig.7    eine Seitenansicht einer dritten Ausfüh  rungsform einer Nadel für diese Strickeinrichtung,  teilweise im Schnitt, und       Fig.    8 eine Draufsicht auf die Nadel nach     Fig.    7.  Das dargestellte Ausführungsbeispiel der erfin  dungsgemässen Strickeinrichtung weist zwei einander  schräg gegenüberliegende Nadelbetten auf, welche  aus Blechteilen hergestellt sind. Die Strickeinrichtung  kann gegebenenfalls aber auch nur ein einziges  solches Nadelbett aufweisen.  



  Jedes Nadelbett besitzt ein schräg gestelltes  Grundblech 1, dessen vorderer, unterer Rand la  rechtwinklig nach hinten abgebogen ist und dessen  hinterer, oberer Rand     1b    zuerst annähernd waagrecht  nach hinten und hernach steil nach oben abgebogen  ist. Auf dem mittleren, zwischen dem vorderen  Rand 1a und dem hinteren Rand     1b        befindlichen     Teil des Grundbleches 1 sind Blechlamellen 2, welche  die Führungskanäle für die Stricknadeln bilden, zu  einander parallel, in gleichen Abständen vonein  ander, in der     Fallinie    des     Grundbleches    1 verlaufend,  angeordnet.

   Diese Blechlamellen 2 besitzen an ihrer  unteren, auf dem Grundblech 1     aufliegenden    Kante  je zwei Vorsprünge 2a, welche in entsprechend  schlitzförmige, in das Grundblech 1 gestanzte Öff  nungen     1c        (Fig.    2) eingesetzt sind.

   Oben und unten  sind die Blechlamellen 2 durch je eine, sich über die  ganze Länge des Grundbleches 1 erstreckende Halte  schiene 3a     bzw.3b    gehalten, welche am vorderen  Rand la bzw. am annähernd waagrechten Teil des  hinteren Randes 1 b des Grundbleches 1 befestigt  sind und welche die unteren bzw. die oberen Enden  der Blechlamellen 2 übergreifen und in     einwärts    vom  betreffenden Ende dieser Blechlamellen 2 an deren  oberer Kante vorgesehene Nuten 2b eingreifen, so  dass die Blechlamellen 2 auf dem Grundblech 1 fest  angedrückt gehalten sind.

   Aussenseitig ist an jeder  Halteschiene 3a bzw. 3b eine ebenfalls über die  ganze Länge des Grundbleches 1 sich erstreckende  Führungsschiene 4a bzw. 4b befestigt, welche die  Halteschienen 3a und 3b überragen und mit ihren  freien, gegeneinander abgebogenen Rändern die Füh  rung für den in der Zeichnung     nicht    dargestellten,  die in bekannter Weise ausgebildeten Organe     zum     Betätigen der Nadeln tragenden Schlitten oder Wagen  bilden.

   Am steil nach aufwärts gerichteten Teil des  oberen Randes 1 b des Grundbleches 1 ist ein aus  wechselbarer     Abschlagkamm    5 angeordnet.     Unten-          seitig    ist das     Grundblech    1 auf seiner ganzen Länge  durch ein abgewinkeltes     Abdeckblech    6 abgedeckt,  welches gleichzeitig zur Versteifung des Nadelbettes  und zu dessen Auflage und Befestigung auf einem    in der Zeichnung nicht dargestellten Ständer oder  Tisch dient.  



  Das Grundblech 1, die Halteschienen 3a und 3b,  die Führungsschienen<I>4a</I> und<I>4b</I> sowie das     Abdeck-          blech    6 sind zweckmässig durch Punkt- oder Naht  schweissung zu einem Ganzen vereinigt, das dank  der winkligen Ausbildung des     Abdeckbleches    6 eine  grosse     Steifheit    besitzt.  



  Die Stricknadeln dieser Strickeinrichtung sind  in den durch die Lamellen 2 auf dem Grundblech 1  gebildeten Kanälen geführt, und für jede dieser Na  deln ist in der Halteschiene 3b ein Schlitz vorgesehen.  Diese Stricknadeln bestehen aus einer üblichen Strick  maschinennadel mit einem Schaft 7, einem Haken 7a  mit einer Zunge 7b und einem durch eine     Kröpfung     am hinteren Teil des Schaftes 7 gebildeten Nadelfuss  7c. Der untere Teil des Nadelfusses 7c ist in einem  Gleitschuh 7d aus Material, welches gute     Gleiteigen-          schaften    aufweist, z. B. Polyamid,     Sinterbronze,    ein  gebettet, derart, dass nur sein über die Blechlamellen  2 vorstehender Teil frei liegt.  



  Der Gleitschuh 7d kann aus zwei Halbschalen  bestehen, welche den unteren Teil des Nadelfusses  zwischen sich aufnehmen; er kann aber auch aus  einem einzigen, formschlüssig am Nadelfuss 7c be  festigten Teil bestehen. Der Gleitschuh 7d kann  auch im     Spritzgussverfahren    hergestellt werden, wo  bei die Nadel zweckentsprechend in die Spritzform  eingesetzt wird. Die Blechlamellen 2, welche zweck  mässig aus Stahl oder einer Aluminiumlegierung be  stehen, sind mit Vorteil kalt gewalzt, und zwar in  ihrer Längsrichtung, d. h. in der Bewegungsrichtung  der Gleitschuhe 7d, und sie bilden ideale Gleitflächen  für diese.

   Die Gleiteigenschaften der Blechlamellen 2  können durch einen Auftrag von     Molybdänsulfid-          oder        Teflonlack    oder durch eine andere, die Reibung  vermindernde Oberflächenbehandlung noch verbes  sert werden.  



  Die beschriebene Strickeinrichtung kann je nach  der Ausbildung des     Schlittens    oder Wagens mit  seinen die Betätigung der Stricknadeln bewirkenden  Organen und nach der Art des Strickens auch mit  anders ausgebildeten Nadeln bestückt werden. So  ist z. B. in     Fig.    6 eine Stricknadel mit doppeltem  Fuss 7c' dargestellt, bei welcher der doppelte Fuss  durch zwei im Abstand voneinander befindliche       Kröpfungen    des hinteren Teiles des Schaftes 7' ge  bildet ist. Der untere Teil dieses doppelten Fusses 7c'  ist, wie bei der     vorbeschriebenen    Ausführung, in  einem Gleitschuh 7d' eingebettet.

   Ferner ist in     Fig.    7  und 8 eine Stricknadel dargestellt, welche ebenfalls  einen doppelten, gegebenenfalls auch einen drei  fachen Nadelfuss 7c" aufweist, wobei jedoch nur  der eine Teil dieses Fusses<B>7e"</B> durch eine     Kröpfung     des hinteren Teiles des Schaftes 7" gebildet     ist,     während der zweite und gegebenenfalls der dritte  Teil dieses Nadelfusses<B>7e"</B> durch einen auf einer  Verlängerung des Gleitschuhes 7d" vorgesehenen  Nocken 7e bzw. 7e' gebildet ist.      Die Blechlamellen 2 können auch auf zwei Stan  gen aufgereiht und durch auf diese Stangen auf  geschobene Distanzstücke in gleichen Abständen von  einander gehalten sein.

   Der untere Randteil solcher  Blechlamellen 2 kann dabei rechtwinklig abgebogen  sein und den Gleitschuhen<I>7d, 7d'</I> bzw.<I>7d"</I> der  Stricknadeln als     Auflage    dienen. In diesem Falle  kann das Grundblech 1 als Rahmen ausgebildet sein,  auf welchem die genannten Stangen     gelagert    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Strickeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens ein Nadelbett besitzt, welches aus Blechteilen zusammengesetzt ist und ein Grundblech (1), auf welches Blechlamellen (2), welche die Füh rungskanäle für die Stricknadeln bilden, zueinander parallel und in gleichen Abständen voneinander auf gesetzt sind, zwei Führungsschienen<I>(4a</I> und<I>4b)</I> zur Führung des die Organe zum Betätigen der Stricknadeln aufweisenden, hin und her über das Nadelbett zu bewegenden Schlittens oder Wagens und ein unter dem Grundblech (1) befestigtes, sich über dessen ganze Länge erstreckendes und dieses versteifendes, abgewinkeltes Abdeckblech (6) sowie einen auswechselbaren Abschlagkamm (5) aufweist,
    und dass die Stricknadeln an ihrem hinteren, durch mindestens eine Kröpfung den einfachen oder doppel ten Nadelfuss bildenden Ende einen gleiche Höhe wie die Blechlamellen (2) aufweisenden Gleitschuh (7d) aus Material mit guten Gleiteigenschaften be sitzen, aus welchem die den Nadelfuss (7c) bildende Kröpfung oben versteht, mittels welchem Gleitschuh (7d) sie in den durch die Blechlamellen (2) gebildeten Führungskanälen geführt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Strickeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blechlamellen (2) durch zwei am Grundblech (1) befestigte, sich über dessen ganze Länge erstreckende, ihre vorderen bzw. hinteren Enden übergreifende Halteschienen (3a und 3b) auf dem Grundblech (1) fest angedrückt gehalten sind.
    2. Strickeinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Blechlamellen (2) an ihrer unteren, auf dem Grundblech (1) aufsitzenden Kante je zwei Versprünge (2a) besitzen, welche in entsprechend schlitzförmige, in das Grundblech (1) gestanzte Öffnungen (1c) eingesetzt sind, und dass die abgebogenen freien Ränder der Halteschienen (3a und 3b) in an der oberen Kante der Blechlamellen (2) einwärts deren Enden vorgesehene Nuten (2b) eingreifen. 3. Strickeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blechlamellen (2) in ihrer Längsrichtung kalt gewalzt sind. 4.
    Strickeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (7d") der Stricknadeln über das hintere, nur eine Kröpfung aufweisende Ende derselben hinaus verlängert ist und oben auf dieser Verlängerung mindestens einen Nocken (7e, 7e') aufweist, um einen doppelten oder dreifachen Nadelfuss zu bilden. 5. Strickeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blechlamellen (2) durch einen Auftrag von Gleitlack oder eine die Reibung vermindernde Oberflächenbehandlung hin sichtlich ihrer Gleiteigenschaften verbessert sind. 6.
    Strickeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blechlamellen (2) auf zwei Stangen aufgereiht und durch Distanzstücke in gleichen Abständen voneinander gehalten sind, wel che Stangen auf dem Grundblech (1) gelagert sind. 7. Strickeinrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der untere Randteil der Blechlamellen (2) rechtwinklig abgebogen ist.
CH422661A 1961-04-10 1961-04-10 Strickeinrichtung CH391945A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108505203A (zh) * 2018-06-06 2018-09-07 常熟市淼泉铸造有限公司 电脑针织横编机的针床座结构

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN108505203A (zh) * 2018-06-06 2018-09-07 常熟市淼泉铸造有限公司 电脑针织横编机的针床座结构

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