CH392083A - Pneumatisches Messgerät - Google Patents

Pneumatisches Messgerät

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CH392083A
CH392083A CH332561A CH332561A CH392083A CH 392083 A CH392083 A CH 392083A CH 332561 A CH332561 A CH 332561A CH 332561 A CH332561 A CH 332561A CH 392083 A CH392083 A CH 392083A
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CH
Switzerland
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workpiece
measuring
measuring device
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measurement
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Application number
CH332561A
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English (en)
Inventor
Rasch Helmut
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B13/00Measuring arrangements characterised by the use of fluids
    • G01B13/08Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring diameters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description


  Pneumatisches Messgerät    Die Erfindung betrifft ein pneumatisches Mess  gerät für eine berührungslose Messung von Werk  stücken mit ebener oder gekrümmter Oberfläche und  mit grösseren Bearbeitungszugaben, das mindestens  einen eine     Messdüse    tragenden, mit Schutzführungen  versehenen     Tastkopf    besitzt.  



  Die bekannten pneumatischen Messgeräte besitzen  den Nachteil, dass sie für eine berührungslose Mes  sung mit der gleichen     Messdüsengrösse    nur für Mes  sungen an Werkstücken mit kleinen Bearbeitungs  gaben verwendet werden können, weil sich die Strö  mungsverhältnisse bereits bei einem freien Düsenab  stand von mehr als 0,5 mm so verändern, dass un  kontrollierbare     Messwertverfälschungen    auftreten.  Dieser Nachteil kann auch nicht durch eine aus  technisch-physikalischen Gründen begrenzte Erhö  hung des     Messdruckes    oder der     Messluftmenge    beho  ben werden, da die Wirtschaftlichkeit des Gerätes  infolge des grossen Luftverbrauches gefährdet wäre.

    Ferner würden die ganz erheblich zunehmende Ge  räuschbildung und die gesundheitsschädliche feinste       Zerstäubung    der Kühl- und Schmierstoffe zu einer  unvertretbaren Belastung des Bedienungspersonals  führen. Um solche unmittelbare Messungen an Werk  stücken mit verschieden grossen Abmessungen ein  wandfrei durchführen zu können, war daher bisher  eine kostspielige grosse Anzahl von entsprechend ab  gestuften Düsengrössen erforderlich. Zur Überwin  dung dieser Nachteile ist ein pneumatischer     Tastkopf     für eine mittelbare Messung entwickelt worden, bei  dem das Werkstück nicht direkt von einer berüh  rungslos wirkenden     Messdüse,    sondern von einem       Tastbolzen    abgetastet wird.

   Der     Tastbolzen    beein  flusst bei der Messung einen an der Sitzfläche dicht  schliessenden Ventilteller, dessen Hub die Änderung  des Staudruckes des der     Messdüse    zugeführten.  Luftstromes bewirkt. Dieses auch als Schleifmess-    lehre bezeichnete Messgerät besteht aus einem       Messbügel,    der einen oder mehrere     Anschläge    be  sitzt. Diese Anschläge werden am Werkstück zur .

    Anlage gebracht und dienen als Bezugsfläche für den  gegenüberliegend angeordneten, mit     dem    Luftventil  verbundenen     Tastbolzen.    Eine derartige Ausführung  hat aber den Nachteil, dass sich der     Messeinsatz    am       Tastbolzen    und die festen Anschläge bald abnutzen,  wodurch die Genauigkeit der Messungen stark beein  trächtigt wird. Vor allem werden durch das mecha  nische Abtasten Kratzer, Riefen und anderweitige  Beschädigungen der Oberfläche verursacht, die in  vielen Fällen den Ausschuss des Werkstückes zur  Folge haben.  



  Diese Nachteile lassen sich beheben, wenn er  findungsgemäss das Messgerät so ausgebildet ist, dass  der     Tastkopf    an einem einstellbaren Tragkörper  durch federnde Mittel derart befestigt ist, dass er im  Bereich einer für dieses vorgesehenen Bearbeitungs  zugabe zum Anliegen an ein Werkstück     bringbar    ist  und sonst, was im Betrieb den     Fertigmassbereich    des  betreffenden Werkstückes umfassen würde, an einem,  an einem Tragkörper befestigten, während einer Mes  sung praktisch gerätefesten Anschlag anliegt.  



  Vorteilhaft ist es, wenn die Schutzführungen des       Tastkopfes    zum Ausgleich einer gegebenenfalls einge  tretenen Abnutzung zwecks Einhaltung des festge  legten freien Düsenabstandes als     nachstellbare    Lei  sten oder Rollen     ausgebildet    sind.  



  Zur Erläuterung der Erfindung ist eine beispiels  weise Ausführung des Erfindungsgegenstandes in den       Fig.    1 bis 3 der Zeichnung schematisch und teilweise  im Schnitt dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.1    den Aufbau eines     Messgerätes    für die  Aussenmessung von zylindrischen Werkstücken,       Fig.    2 die Lage der     Tastköpfe    bei der Einstellung  der     Messdüsen    auf die     Werkstückachse    und           Fig.    3 die Stellung der     Tastköpfe    zu Beginn des  Arbeitsvorganges.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 eine Gleitführung bezeichnet,  auf der ein Schlitten 2 verschiebbar angeordnet ist,  dessen Verschiebeweg gegen ein Werkstück 3 mit  Hilfe einer Stellschraube 4 einstellbar ist. Auf dem  Schlitten 2 ist eine vertikale Säule 5 angeordnet, die  mit V-förmigen Führungsschienen 6 und 7 versehen  ist. An der Säule 5 sind zwei Tragkörper 8 und 9  mit Hilfe je einer federverspannten     Schlossmutter     10 bzw. 11 auf einer mit Rechts- und Linksgewinde  12' und 12" versehenen Gewindespindel 12 durch  Drehung eines     Rändelknopfes    13 zueinander oder  voneinander bewegbar.

   Zwecks einer leichten Mon  tage ist das untere Gewinde mit einem kleineren  Durchmesser ausgeführt. über einen     Rändelknopf     14, dessen als Hohlwelle ausgebildeter Schaft auf  der Innen- und Aussenseite mit verschiedenem Ge  winde versehen ist, und über eine mit Aussengewinde  versehene Hohlwelle 15 ist die Gewindespindel 12  mit den Tragkörpern 8 und 9 in einem mit der Säule  5 fest verbundenen, mit Innengewinde versehenen  Lagerkörper 16 in der Höhe einstellbar. Die Hohl  welle 15 ist durch eine     Keilnutverbindung    in dem  Lagerkörper 16 gegen Drehung gesichert und an  einem Flansch 17 der Gewindespindel 12 und an  dem Schaft 13' des     Rändelknopfes    13 abgestützt.

    Das Spiel zwischen den Führungsschienen 6 und 7  und den Tragkörpern 8 und 9 ist durch Einstell  schrauben 18 und 19 und Gegenmuttern 20 und 21  ein- und feststellbar. An den mit festen Anschlägen  22 und 23 versehenen Tragkörpern 8 und 9 ist je  ein     Federgelenkpaar    24 'bzw. 25 angeordnet, das  einen     Tastkopf    26 bzw. 27 trägt. Der mit einem Ge  genanschlag 28 bzw. 29 versehene     Tastkopf    26 bzw.  27 ist mit Schutzleisten 30 bzw. 31 versehen, die  durch Stellschrauben 32 bzw. 33 verstellbar sind.  Die Stirnfläche der     Messdüse    34 bzw. 35 ist gegen  die Schutzleisten 30 bzw. 31 um den sogenannten  freien Düsenabstand a von maximal 0,3 mm zurück  gesetzt angeordnet.

   Die     erforderliche        Messluft    wird  den     Messdüsen    34 und 35 über eine     Ablesevorrich-          tung    36 durch eine flexible Schlauchleitung 37 zu  geführt, in deren Zweigleitungen 38 und 39 je ein  Absperrorgan 40 bzw. 41 vorgesehen ist.  



  In     Fig.    2 ist mit 42 ein für die Grundeinstellung  des     Messgerätes    erforderlicher Testzylinder (Einstell  normal) und in     Fig.    3 mit 43 eine Schleifscheibe be  zeichnet, die zur Bearbeitung des Werkstückes 3  dient und von der in der Zeichnung nur ein Teil dar  gestellt ist.  



  Mit diesem Messgerät wird so gearbeitet, dass  zunächst nach     Fig.    2 der Testzylinder 42 (Einstell  normal) zwischen den in der Zeichnung nicht dar  gestellten Aufnahmespitzen der Bearbeitungsma  schine eingespannt wird. Sodann wird der Schlitten 2  auf der     Gleitführung    1 so weit zugestellt, dass die  Achsen der     Messdüsen    34 und 35 in die die Achse  des Testzylinders 42 enthaltende Vertikalebene zu  liegen kommen. Durch mehrmaliges     Überfahren    des    Testzylinders mit den Düsen ist die richtige Lage  genau feststellbar, da der kürzeste Düsenabstand  vom Zylinder an der     Ablesevorrichtung    36 durch  einen Umkehrpunkt angezeigt wird.

   Diese Stellung  der     Tastköpfe    wird durch die Stellschraube 4 am  Schlitten 2 fixiert. Sodann werden die     Tastköpfe    26  und 27 durch Betätigung des     Rändelknopfes    13  in der Höhe so eingestellt, dass die     Messdüsen    34 und  35 symmetrisch zu der die Achse des Testzylinders  enthaltenden Horizontalebene liegen. Zur Korrektur  einer Höhendifferenz oder zur Einstellung der Mitte  zwischen den     Tastköpfen    26 und 27 in die die Achse  des Testzylinders enthaltende Horizontalebene mit  Hilfe der Bestimmung des Umkehrpunktes kann die  Gewindespindel durch den     Rändelkropf    14 in der  Höhe verstellt werden.

   Die Feineinstellung und die  Fixierung des Spieles zwischen den V-förmigen  Gleitführungen 6 und 7 und den Tragkörpern 8 und 9  wird durch die Einstellschrauben 18 und 19 und die       Gegenmuttern    20 und 21 bewirkt. Die Abstands  gleichheit der     Messdüsen    34 und 35 von dem Test  zylinder 42 ist in einfacher Weise durch die Ab  sperrung jeweils einer der beiden Zweigleitungen 38  oder 39 mit Hilfe des Absperrorganes 40 bzw. 41  feststellbar. Bei gleichem Abstand muss sich an der       Ablesevorrichtung    36 stets derselbe     Messwert    erge  ben.

   Der Gegenanschlag 28 bzw. 29 des     Tastkopfes     26 bzw. 27 liegt in dieser Stellung an dem mit dem  Tragkörper 8 bzw. 9 verbundenen festen Anschlag 22  bzw. 23 an, ohne dass jedoch die Schutzleisten 30  bzw. 31 den Testzylinder 42 berühren. Bei diesem  Abstand b von beispielsweise 0,5 mm der     Stirnfläche     der     Messdüse    34 bzw. 35 von dem Testzylinder 42  ergibt sich an der     Ablesevorrichtung    36 ein bestimm  ter     Messwert,    zu dem nun die gewünschten Begren  zungsmarken für die im berührungslosen Bereich  der Düsen liegende Toleranz des Fertigmasses fest  gelegt werden.

   Der Durchmesser des Testzylinders  42 wird zweckmässig etwas kleiner gewählt als der  des kleinsten für das Messgerät zulässigen Werk  stückes.  



  Nach dieser Grundeinstellung wird der Schlitten  2 ausgefahren und der Testzylinder 42 durch ein  Werkstück 3 ersetzt     (Fig.    3). Da das unbearbeitete  Werkstück 3 einen grösseren Durchmesser besitzt  als der Testzylinder 42 (Einstellnormal), werden  nach dem     Wiedereinfahren    des Schlittens 2 die     Tast-          köpfe    26 und 27 mit den Schutzleisten 32 und 33  unter der Wirkung der     Federgelenkpaare    24 und 25  an dem Werkstück 3 anliegen. Bei der Anlage der  Schutzleisten 32 und' 33 wird der Abstand a der  Stirnflächen der     Messdüsen    34 und 35 vom Werk  stück gegenüber der Einstellung mit dem Testzylinder  auf 0,3 mm verringert.

   An der     Ablesevorrichtung    36  ergibt sich nunmehr ein neuer     Messwert,    der für den  automatischen     Messvorgang    an sich ohne Bedeutung  ist, jedoch als Kennwert für eine gegebenenfalls ein  getretene Abnutzung der Schutzleisten 30 und 31  beachtet werden muss.

   Wenn der diesem Abstand  von 0,3 mm zwischen der Stirnfläche der     Messdüsen         und den Schutzleisten bzw. dem Werkstück ent  sprechende     Messwert    auf der     Anzeigevorrichtung    eine  Änderung erfahren haben sollte, müsste eine Nach  stellung der Schutzleisten 30 und 31 mit Hilfe der  Stellschrauben 32 und 33 erfolgen, um     Messwertver-          fälschungen    zu vermeiden.  



  Bei der Bearbeitung durch die Schleifscheibe 43  werden die unter der Wirkung der     Federgelenkpaare     24 und 25 stehenden     Tastköpfe    26 und 27 mit     ihren     Schutzleisten 30 und 31 so lange gegen das Werk  stück 2 gedrückt, bis sich der     Werkstückdurchmesser     auf das dem     ursprünglich    eingestellten     Messwert    ent  sprechende Mass verringert hat und die Gegenan  schläge 28 und 29 wieder auf den festen Anschlägen  22 und 23 zur Anlage kommen.

   Da die     Tastköpfe    26  und 27 bei einer weiteren Verringerung des Werk  stückdurchmessers in ihrer Folgebewegung durch  die festen Anschläge 22 und 23     gehemmt    sind, wer  den die Schutzleisten 30 und 31 vom Werkstück 3  abgehoben und der weitere     Messvorgang    erfolgt be  rührungslos in dem Bereich der     Toleranzbegrenzungs-          marken    für das Fertigmass, die auf der     Ablesevor-          richtung    36 bei der ursprünglichen     Grundeinstellung     des     Messgerätes    festgelegt worden sind.

   Bei dem  Überfahren der oberen     Toleranzbegrenzungsmarke     für das Fertigmass durch den .Zeiger des     Ablesegerätes     beginnt das     Ausfeuern    und beim Erreichen der un  teren Toleranzgrösse ist der Bearbeitungsvorgang be  endet und es wird in bekannter Weise, z. B. durch         Kontaktschluss,    das automatische Ausfahren der  Schleifscheibe und das Stillsitzen der Bearbeitungs  maschine bewirkt.  



  Bei einer entsprechenden Anordnung der     Tast-          köpfe    mit voneinander abgekehrten     Messdüsen    kann  ein derartiges Gerät ohne weiteres auch für Innen  messungen Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pneumatisches Messgerät für eine berührungslose Messung von Werkstücken mit ebener oder ge krümmter Oberfläche und mit grösseren Bearbei tungszugaben, das mindestens einen eine Messdüse tragenden, mit Schutzführungen versehenen Tastkopf besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastkopf an einem einstellbaren Tragkörper durch federnde Mit tel derart befestigt ist, dass er im Bereich einer für dieses vorgesehenen Bearbeitungszugabe zum Anlie- gen an ein Werkstück bringbar ist und sonst,
    was im Betrieb den Fertigmassbereich des betreffenden Werkstückes umfassen würde, an einem, an einem Tragkörper befestigten, während einer Messung prak tisch gerätefesten Anschlag anliegt. UNTERANSPRUCH Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die an dem Tastkopf (26, 27) vorge sehenen Schutzführungen verstellbare Leisten (30, 31) oder Rollen sind.
CH332561A 1960-05-02 1961-03-20 Pneumatisches Messgerät CH392083A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD6743860 1960-05-02

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CH392083A true CH392083A (de) 1965-05-15

Family

ID=5477481

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CH332561A CH392083A (de) 1960-05-02 1961-03-20 Pneumatisches Messgerät

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CH (1) CH392083A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3940570A1 (de) * 1989-12-08 1991-06-20 Rudolf Nieberding Pneumatischer messdorn

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3940570A1 (de) * 1989-12-08 1991-06-20 Rudolf Nieberding Pneumatischer messdorn

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