CH392111A - Zahleneinführmechanismus für Addiermaschinen, Buchungsmaschinen und andere rechnende Maschinen - Google Patents

Zahleneinführmechanismus für Addiermaschinen, Buchungsmaschinen und andere rechnende Maschinen

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CH392111A
CH392111A CH1078361A CH1078361A CH392111A CH 392111 A CH392111 A CH 392111A CH 1078361 A CH1078361 A CH 1078361A CH 1078361 A CH1078361 A CH 1078361A CH 392111 A CH392111 A CH 392111A
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CH1078361A
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Almvide Sven
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      Zahleneinführmechanismus        für        Addiermaschinen,        Buchungsmaschinen    und andere  rechnende Maschinen    Die Erfindung betrifft Addiermaschinen, Bu  chungsmaschinen und andere rechnende Maschinen,  bei denen die Zahlen mittels Tasten in einen     mit     hin und her gehenden Zählstangen zusammenwirken  den     Stellstückwagen    eingeführt werden.  



  Maschinen dieser Art haftete bislang der Nachteil  an, dass sie relativ langsam arbeiten. Alle Versuche,  die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen, gingen auf  Kosten der Zuverlässigkeit. Bei Erhöhung der Ge  schwindigkeit prallten nämlich u. a. die Zählstangen  gegen die     Stellstücke,    wodurch sich Rechenfehler er  geben konnten. Ausserdem machte sich bei Erhöhung  der Geschwindigkeit störendes Geräusch bemerkbar.  



  Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese  Nachteile zu beseitigen, und gestattet das Einführen  der Zahlenwerte in das Rechenwerk mit relativ  hoher Geschwindigkeit, ohne dass zwischen den Zähl  stangen und den     Stellstücken    im Wählermechanismus  Fehler verursachendes Anprallen erfolgt oder stö  rende Geräusche auftreten.  



  Ein weiterer Zweck der     Erfindung    ist das effek  tive Sperren der Zählstange in der Lage, die sie  beim Anschlag gegen das     Stellstück    für die im Wähler  eingestellte Ziffer einnahm. Hierdurch wird nämlich  mit Sicherheit vermieden, dass die Zählstange beim  Einrechnen eine falsche Lage einnehmen kann.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung schliesst  ferner die Möglichkeit ein, eine im Rechenwerk  befindliche Zahl auf höchst vorteilhafte Weise, und  ohne dass die Maschine dadurch komplizierter wird,  zum Wähler zurückzuführen.  



  Die Vorrichtung nach der     Erfindung    ist dadurch  gekennzeichnet, dass jede Zählstange in zwei wenig  stens annähernd parallele Elemente mit einander  zugewandten Zahnreihen unterteilt ist, die jede von  ihrer Seite mit einem gezahnten Übertragungsrad    kämmen, das auf einem hin und her gehenden An  triebsmechanismus beweglich gelagert ist, so dass  die Bewegungsenergie des einen     Zählstangenelemen-          tes,    wenn es in seiner Bewegung angehalten wird,  zum Vorwärtsantrieb des anderen Teiles der Zähl  stange beiträgt und ein Anprallen des ersteren Ele  mentes verhindert.  



  Eine Ausführungsform der Erfindung wird nach  stehend im einzelnen beschrieben. Dabei ist auf die  beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, von  denen       Fig.    1 die eigentliche Zählstange,       Fig.2    eine     mit    ihr zusammenwirkende Stange,  nachstehend Ergänzungsstange genannt,       Fig.    3 das Antriebsorgan zur     Bewirkung    der hin  und her gehenden Bewegung der Stangen gemäss       Fig.    1 und 2,       Fig.    4 die Seitenansicht eines Sperrhakens,

         Fig.    5-18 verschiedene Stellungen der Elemente  des     Einführmechanismus    und       Fig.19    die Zählstangen und den Wähler in  Draufsicht zeigen.  



  Der     Zahleneinführmeehanismus    nach der Erfin  dung besteht aus folgenden Elementen:  Die Zählstange 1 in     Fig.    1 und die Ergänzungs  stange 2 in     Fig.    2     sind    in festen     Stativen        3-4        (Fig.    5)  verschiebbar gelagert. Ein Sperrhaken 5 lagert dreh  bar um eine in der Maschine feste Achse 6 und wird  durch eine Zugfeder 7 betätigt. Der Sperrhaken 5 ist  ferner im festen Stativ 3     (Fig.    5) derart geführt, dass  er in Seitenrichtung mitten über einer an der Zähl  stange 1 in jeder Dekade angeordneten Zahnreihe       (links    in den Figuren) liegt.  



  Der Sperrhaken 5 trägt ferner eine     beweglich     gelagerte Rolle 8     (Fig.    4), die gegen eine an der  Ergänzungsstange 2 ausgebildete Kurve     anliegt    und      auf ihr rollt, wobei die Kurve den Haken zwingt, in  einer bestimmten Stellung um die Achse 6 zu schwen  ken und die Zählstange 1 zu sichern.  



  Der     Zahleneinführmechanismus    wird durch eine  vom Motor der Maschine betätigte Kurbelstange 9  angetrieben, auf der ein Zahnrad 10 angeordnet ist       (Fig.3),    das mit einer Verzahnung auf der Zähl  stange 1 und auf der anderen Seite mit einer Ver  zahnung auf der Ergänzungsstange 2 (siehe     Fig.    5-l3)  kämmt.  



  Durch einen Kurbelzapfen 11     (Fig.    3) wird der  Kurbelstange eine bestimmte, in Längsrichtung ver  laufende, harmonische Schwenkbewegung vermittelt.  Die Kurbelstange 9 überträgt diese hin und her  gehende Bewegung auf die Zähl- und Ergänzungs  stangen, wobei die Bewegung zwischen diesen beiden  Stangen so verteilt wird, wie es durch das in der       betreffenden    Dekade eingedrückte     Zahlenwertstell-          stück    12 im Wähler oder     Stellstückwagen    13 (siehe       Fig.    5-12) bestimmt wird.  



  Die in     Fig.5-18    dargestellten Elemente (ohne  den     Stellstückwagen    13) bilden gemeinsam einen  Mechanismus für jede Dekade im Rechenwerk.  



  Durch Anordnung jedes     Stellstückes    12 in zwei  Höhenlagen kann der     Stellstückwagen    13     mit    ledig  lich 5 Stehstücken pro Dekade versehen werden,  wobei also das erste     Stellstück    für 0-1, das zweite       Stellstück    für 2-3 usw. vorgesehen sind. Die ent  sprechenden Anschlagnasen an der Zählstange sind  infolgedessen zweistufig     ausgeführt.     



  Der     Zahleneinführmechanismus    arbeitet wie  folgt:  In     Fig.    5 ist der Mechanismus in seiner     0-Stellung     dargestellt. Der Motor der Maschine wurde noch nicht       gestartet,    im Wähler 13 wurde jedoch ein Stell  stück 12 niedergedrückt, das in diesem Fall dem       Zahlenwert    6 entspricht.  



  In     Fig.6    ist die Maschine gestartet, und der  Kurbelzapfen 11 hat mit der Durchführung einer  rotierenden Bewegung begonnen. Die Kurbelstange  9 wird hierbei vorwärts (in     Pfeilrichtung)    verscho  ben, und das Zahnrad 10 hat zu rollen begonnen, um  mit der Ergänzungsstange 2 zu kämmen, die unter  Einwirkung des Sperrhakens 5 und der Feder 7 in  gesicherter Stellung gehalten wird. Durch     Kämmung     mit dem im Uhrzeigersinn rollenden Zahnrad 10 wird  die Zählstange 1 hierbei vorwärts verschoben.  



  Da die Rolle 8 des Sperrhakens in einer ent  sprechenden Öffnung in der Ergänzungsstange liegt,  hat also die Ergänzungsstange 2 einen wesentlich  grösseren Startwiderstand als die Stange 1.  



  In einer Abwandlung der Ausführungsform der  Erfindung mit gleichem Effekt ist kein Sperrhaken 5  vorgesehen, sondern die Ergänzungsstange 2 ist so  ausgeführt, dass sie grössere Masse als die Zähl  stange 1 hat.  



  Diese Abwandlung stellt zwar konstruktionsmä  ssig eine Vereinfachung dar, führt jedoch dazu, dass  das System eine grössere Menge Bewegungsenergie  aufnimmt, was unter anderem wegen des dabei ent-    stehenden Geräusches und aus betriebswirtschaft  lichen     Erwägungen    nicht wünschenswert ist.  



  Die Zählstange 1 fährt also in ihrer Vorwärtsbe  wegung fort, bis die Anschlagnase auf ihr durch  das     Stellstück    12 (siehe     Fig.    7) angehalten wird.  



  Hierbei kommt zwar die Zählstange 1 zum Still  stand, die Kurbelstange 9 fährt jedoch in ihrer Vor  wärtsbewegung fort. Das Zahnrad 10 auf der Kurbel  stange ändert nunmehr seine Rotationsrichtung und  treibt dabei die Ergänzungsstange 2 vorwärts. Die  Zugkraft in der Ergänzungsstange 2 wird nun grösser,  und es zeigt sich, dass die Anprallwirkung der Zähl  stange 1, d. h. falls sie rückwärts zu prellen sucht,  vom Zahnrad 10 aufgenommen und auf die Er  gänzungsstange 2 in nach vorn antreibender Richtung  übertragen wird.  



  In der Ergänzungsstange 2 erfolgt also ein Ruck,  wobei die Rolle 8 am Sperrhaken 5 aus der Öffnung  in der Ergänzungsstange 2 herausgetrieben wird.  Der Sperrhaken wird dabei in Eingriff mit der Zahn  reihe an der Zählstange 1 gebracht, also in die in       Fig.    8 dargestellte Lage.  



  Die Kurbelstange 9 setzt in ihrer Bewegung fort,  und die Ergänzungsstange 2 wird infolge ihres Käm  mend mit dem nun im     Gegenuhrzeigersinn    rollenden  Zahnrad verschoben, wobei der Sperrhaken 5 die  Stange 1 in ihrer gesicherten Lage zurückhält. Die  Kurbelstange 9 erreicht nun, wie aus     Fig.    9 ersicht  lich ist, ihre Endlage.  



  Anschliessend beginnt die Kurbelstange 9 (siehe       Fig.    10) mit ihrer Rückwärtsbewegung. Da die Zähl  stange 1 noch durch den Sperrhaken 5 gesichert ist,  wird die Ergänzungsstange auf Grund ihrer     Käm-          mung    mit dem Zahnrad 10 rückwärts verschoben.  



  Wenn die Ergänzungsstange 2 schliesslich wieder  in ihre Ausgangslage zurückgekehrt ist (siehe       Fig.    11), schlägt sie gegen die Rolle 8 an, wobei der  Sperrhaken 5 durch die Feder 7 in seine Ausgangs  lage zurückgeführt wird.  



  Die Zählstange 1 wird nun, entsprechend wie bei  der Vorwärtsbewegung, in Rückwärtsbewegung ver  setzt     (Fig.    12) und erreicht schliesslich ihre Ausgangs  lage gemäss     Fig.    5. Damit ist ein Arbeitszyklus voll  endet.  



  Wie bereits erwähnt, gestattet die Vorrichtung  nach der Erfindung in einer besonders zweckmä  ssigen Ausführungsform die direkte Rückführung  einer im Rechenwerk befindlichen Zahl zum Wähler       (Stellstückwagen    13).  



  Bei dieser Ausführungsform besteht die Vor  richtung aus demselben vorstehend beschriebenen  und dargestellten Mechanismus, jedoch mit der Än  derung,     d'ass    der     Stellstückwagen    13 sowohl in Hori  zontal- als auch in Vertikalebene bewegbar ist, wo  bei er mit einem Stützblech 14 zusammenwirkt  (siehe     Fig.    13-19).  



  Die Rückführung einer im Rechenwerk befind  lichen Zahl geht in folgender Weise vor sich:  Angenommen, in das Rechenwerk ist eine Zahl   in dem auf der Zeichnung dargestellten Fall die      Zahl 6 - eingerechnet. Die Linie     1-I    entspricht der  Lage in der Maschine, die der aufwärtsgewendete  Arm der Zählstange 1 einnimmt, wenn diese Zahl  wieder zum     Stellstückwagen        (Fig.    15 und 16) zu  rückgeführt werden soll.  



  In der in     Fig.    13 dargestellten Lage ist die Ma  schine noch nicht gestartet, und der Mechanismus  befindet sich in seiner Ausgangslage. In     Fig.    14 ist  die Maschine gestartet, wobei dem     Stellstückwagen     13 eine vertikale Aufwärtsbewegung vermittelt wird.  Das Stützblech 14 hält sämtliche     Stellstücke    in ihrer  Lage in Beziehung zur Zählstange 1 zurück, wobei  jedoch der     Stellstückwagen    selbst derart aufwärts  verschoben wird, dass in Beziehung zu ihm sämtliche       Stehstücke    völlig eingedrückt sind.  



  Die Zählstange wird in gleicher Weise, wie vor  stehend beschrieben, getrieben und in der Stellung  angehalten, die der im Rechenwerk befindlichen Zahl  6 (siehe     Fig.    15) entspricht. Die Ergänzungsstange 2  setzt unter Einwirkung der Kurbelstange 9 in ihrer  Bewegung fort.  



  Während des Augenblickes, in dem die Zähl  stange 1 in Ruhestellung gehalten wird, erfolgt z. B.  das Schreiben der Zahl unter gleichzeitiger vertikaler  Abwärtsbewegung des     Stellstückwagens    13 bis in  seine Ausgangslage     (Fig.    16).  



  Hierbei werden die über der Anschlagnase der  Zählstange 1 befindlichen     Stellstücke    12 von dieser  ganz oder teilweise aufwärtsgedrückt     (Fig.    16).  



  Das am dichtesten vor der Vorderkante der An  schlagnase stehende     Stellstück    entspricht dabei der  im Rechenwerk befindlichen Zahl, in diesem Fall  also der Zahl 6.  



  Wenn die Zählstange 1 auf ihrem Weg zurück  zur Ausgangslage     fortsetzt        (Fig.    17), werden die ge  gen die schräge     Oberfläche    der Anschlagnase an  liegenden     Stellstücke    im     Stellstückwagen    durch die  Anschlagnase aufwärtsgetrieben (siehe     Fig.    18).  



  Das Rechenwerk ist nun in Nullstellung zurück  geführt, d. h. es wurde entleert, und die in ihm be  findliche Zahl wurde zum     Stellstückwagen    13 zu  rückgeführt.  



  In     Fig.    19 ist der     Stellstückwagen    in Nullstellung  dargestellt, wobei sein mit B bezeichneter Teil für       Zahlrückführung    vorgesehen ist, d. h., wenn man  eine Zahl vom Rechenwerk zwecks weiteren Rech  nens bei einer späteren Gelegenheit zurückführen  will.  



  Währenddessen kann das Rechnen in üblicher  Weise erfolgen, da der mit A bezeichnete Teil des       Stellstückwagens    13 in erster Linie für     Zahleinfüh-          rung    vom Tastenfeld vorgesehen ist.    Der     Stellstückwagen    läuft bei dieser Ausführungs  form     in    Richtung des Pfeiles (aufwärts in     Fig.    19),  wobei die vom Rechenwerk zur Sektion B des Stell  stückwagens zurückgeführte Zahl ausserhalb des nun  aktuellen Rechenvorganges zu liegen     kommt.     



  Bei anschliessender Nullstellung des     Stellstück-          wagens    kann der     Zahlenwert    im Sektor B des Stell  stückwagens erneut zum Rechnen verwendet werden.  Die Nullstellung des zum Teil B zurückgeführten  Zahlenwertes erfolgt bei erneuter     Zahlrückführung,     wenn der Wähler aufwärts gegen das Stützblech T  geht und sämtliche     Stellstücke    gleichgestellt sind.  



  Die Bewegungen des     Stellstückwagens    werden  durch tastenbediente Organe ausgelöst, die in an  sich bekannter Weise ausgebildet sein können.  



  Auch das Rechenwerk kann beliebig ausgeführt  sein, und der Antrieb der Kurbelstange 9 kann in  beliebiger Weise erfolgen, ohne von der Idee der Er  findung abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zahleneinführmechanismus für Addiermaschinen, Buchungsmaschinen und andere rechnende Maschi nen der Art, bei der die Zahlen mittels Tasten in einen mit hin und her gehenden Zählstangen zusam menwirkenden Stellstückwagen eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zählstange in zwei in wenigstens annähernd parallele Elemente (1 und 2) mit einander zugewandten Zahnreihen unterteilt ist, die jede von ihrer Seite mit einem gezahnten über tragungsrad (10) kämmen, das auf einem hin und her gehenden Antriebsmechanismus (9) beweglich gelagert ist, so dass die Bewegungsenergie des einen Zählstangenelementes (1 oder 2),
    wenn es in seiner Bewegung angehalten wird, zum Vorwärtsantrieb des anderen Teiles (2 bzw. 1) der Zählstange beiträgt und ein Anprallen des ersteren Elementes verhindert. UNTERANSPRUCHE 1. Zahleneinführmechanismus nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der Zählstangenelemente (2) mit einer Aussparung und einer Führungskurve versehen ist, die mit einem Sperrhaken (5) zusammenwirken, der bei Bewegung der Ergänzungsstange (2) das andere Element (1) in einer bestimmten Lage festhält.
    2. Zahleneinführmechanismus nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähl stange (1) angeordnet ist, mit einem in vertikaler Richtung bewegbaren Stellstückwagen (13) zusam menzuwirken, um die Rückführung von Zahlen vom Rechenwerk zum Stellstückwagen zu bewirken.
CH1078361A 1960-09-23 1961-09-18 Zahleneinführmechanismus für Addiermaschinen, Buchungsmaschinen und andere rechnende Maschinen CH392111A (de)

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