CH392191A - Einrichtung zum Einstellen und Verändern der Raumlage von Gegenständen - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen und Verändern der Raumlage von Gegenständen

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CH392191A
CH392191A CH258762A CH258762A CH392191A CH 392191 A CH392191 A CH 392191A CH 258762 A CH258762 A CH 258762A CH 258762 A CH258762 A CH 258762A CH 392191 A CH392191 A CH 392191A
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CH
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heating device
axis
rotation
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CH258762A
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Siegfried Dipl Ing Buesch
Rudolf Dr Hatschek
Franz Dr Pischinger
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List Hans Dipl Ing Dr Techn
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    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F7/00Shielded cells or rooms
    • G21F7/06Structural combination with remotely-controlled apparatus, e.g. with manipulators
    • G21F7/063Remotely manipulated measuring or controlling devices
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/02Details
    • H01J37/20Means for supporting or positioning the object or the material; Means for adjusting diaphragms or lenses associated with the support

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Einrichtung zum Einstellen und Verändern der     Raumlage    von Gegenständen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  zum Einstellen und Verändern der Raumlage von  Gegenständen, insbesondere von Präparaten in einer  Behandlungskammer beim Bestrahlen oder Bedamp  fen, z. B. für die Übermikroskopie, mit     einem    die  zu behandelnden Gegenstände aufnehmenden, be  heizbaren Tisch, der auf einer in der Behandlungs  kammer     verschwenkbar    und vorzugsweise auch ver  schiebbar angeordneten Schwenkbrücke relativ zu  dieser drehbar gelagert ist.  



  Einrichtungen dieser Art dienen zur Behandlung  von Gegenständen unter bestimmten Druck-, Tempe  ratur- und Strahlungsbedingungen, wobei es während  der Behandlung erforderlich ist, die Raumlage der  Gegenstände unter Beibehaltung der herrschenden  kritischen Bedingungen dauernd oder von Zeit zu  Zeit zu verändern. Beispielsweise können solche Ein  richtungen zur Behandlung von Gegenständen mit       Korpuskularstrahlung    oder anderen Strahlungsarten,  wie Röntgen- oder ultravioletter Strahlung, für die  verschiedensten technischen und wissenschaftlichen  Zwecke verwendet werden.

   Weitere Anwendungsge  biete sind die     Bedampfung    von Gegenständen im  Hochvakuum zwecks     Präparation    von Objekten für  die Übermikroskopie, die Herstellung von.     Ver-          gütungs-    oder anderen Schichten auf     Metalloiden     oder Metallen, von elektrischen Widerständen usw.  sowie die Gefriertrocknung.  



  Für die genannten Behandlungsvorgänge ist es  oftmals vorteilhaft oder auch erforderlich, die zu  behandelnden Gegenstände auf einer bestimmten  Temperatur zu halten oder sie von Zeit zu Zeit  auf eine bestimmte, meist von der Temperatur ihrer  Umgebung verschiedene Temperatur zu bringen.  Zweckmässig ist hierzu der die zu behandelnden  Gegenstände aufnehmende Tisch mit einer elektri-         schen        Heizeinrichtung    versehen.

   Der Tisch kann da  durch auf eine höhere Temperatur als seine Um  gebung gebracht werden, so dass die Wände der  Behandlungskammer oder ein gegebenenfalls vorge  sehener Kühlmantel die tiefste Temperatur besitzen  und als     Auffänger    wirken, was insbesondere im Falle  einer Behandlung im Vakuum für das Abfangen von  Restgasen und Dämpfen oder     Verunreinigungen     anderer Art vorteilhaft ist.

   Die Anordnung einer  solchen Heizeinrichtung sowie der erforderlichen  Stromzuführungen ist jedoch schwierig, da der Tisch  im Inneren der     Behandlungskammer        verschwenkbar     und drehbar gelagert und meist auch lösbar auf der  Schwenkbrücke befestigt ist; ausserdem soll der Tisch  rasch auf die gewünschte Temperatur erhitzt werden  und sich auch schnell wieder abkühlen können.  



  Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt,  dieses Problem auf einfache Weise zu lösen, und  erreicht dies durch eine auf der Schwenkbrücke vom  Tisch getrennt angeordnete Heizeinrichtung, durch  welche der Tisch durch Wärmestrahlung und/oder  Wärmeleitung beheizbar ist. Durch die vom Tisch  getrennte Anordnung der Heizeinrichtung wird die  Stromzuführung wesentlich vereinfacht, da die sonst  zwischen der Schwenkbrücke und dem Tisch er  forderlichen Schleifringe entfallen können. Weiterhin  kann der Tisch hierbei trotz guter     Beheizbarkeit     einfach ausgebildet sein, was     insbesondere    bei  lösbarer Anordnung auf der Schwenkbrücke das  Abnehmen und Befestigen des Tisches von bzw.

    auf der Schwenkbrücke sowie die Handhabung des  abgenommenen Tisches wesentlich erleichtert, wo-bei  ausserdem die Heizeinrichtung und deren Stromzu  führungen nicht beschädigt werden können. Ein  weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich aus der  Möglichkeit, die Masse des Tisches hierbei ver-           hältnismässig    klein ausführen zu können, wodurch  eine schnelle Erwärmung und Abkühlung desselben  möglich ist.  



  Nach einer bevorzugten Ausführungsform der  Erfindung kann die     Heizeinrichtung    aus einem elek  trischen Heizkörper, vorzugsweise Strahlungsheiz  körper, bestehen, der in einer unterhalb des Tisches  koaxial zu dessen Drehachse liegenden, gegen den  Tisch zu offenen Ringnut eines Flansches oder der  gleichen der Schwenkbrücke angeordnet ist. Durch  diese Ausbildung wird in vorteilhafter Weise eine  gleichmässige Erwärmung des Tisches erzielt. Dieser  ist hierbei zweckmässig in nur geringem Abstand  unmittelbar über dem Flansch, in welchem die Ring  nut mit der Heizeinrichtung vorgesehen ist, ange  ordnet, so dass auch bei z. B. evakuierter Behand  lungskammer eine gute     Aufheizung    des über der  Heizeinrichtung liegenden Bereiches des Tisches  durch Wärmestrahlung möglich ist.

   Der um die Dreh  achse des Tisches herum liegende Bereich wird da  gegen durch Wärmeleitung über den Flansch und  die Drehachse aufgeheizt. Dabei wird auch der  zwischen diesen Bereichen liegenden Zone des  Tisches durch Wärmeleitung genügend Wärme zu  geführt, um bei allen Betriebsverhältnissen in kurzer  Zeit eine ausreichende und gleichmässige     Erwärmung     des Tisches und damit der darauf befestigten Ge  genstände sicherzustellen.  



  Zur Überwachung der Temperatur des Tisches  kann     in    weiterer Ausgestaltung der Erfindung  zwischen der Heizeinrichtung und der Drehachse des  Tisches auf der Schwenkbrücke mindestens ein vor  zugsweise als     Thermoelement    ausgebildeter Tempe  raturfühler angeordnet sein, der durch eine Feder  gegen den Tisch zu belastet ist und bei Verdrehung  des Tisches auf diesem gleitet. Es handelt sich hierbei  um eine einfache und zweckmässige Anordnung zur  Messung und     Überwachung    der Temperatur, wobei  diese in     vorteilhafter    Weise an einer Stelle des  Tisches gemessen wird, die stets eine mittlere Tempe  ratur aufweist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt, das nachfolgend  mit weiteren Einzelheiten und Vorteilen der Er  findung beschrieben ist.     Fig.    1 zeigt hierbei eine  Ansicht von vorn der erfindungsgemässen Einrich  tung, wobei ein Teil nach der Linie     1-I        in        Fig.    2  geschnitten ist, und     Fig.    2 eine Draufsicht auf die  erfindungsgemässe Einrichtung.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung besteht aus  einer Hebebühne 1, die aus zwei im Abstand über  einander angeordneten, hufeisenförmigen Ringseg  menten 2 und 3 mit dazwischenliegenden Stützen  4, 5 und 6 gebildet ist. Die Hebebühne 1 ist auf  Gleitschienen 7 und 8, die die Stütze 4 und die  Ringsegmente 2, 3     durchsetzen,        in    vertikaler Rich  tung verschiebbar     gelagert,    wobei die Verschiebung  durch eine Gewindespindel 9 erfolgt, die ebenfalls  die Stütze 4 durchsetzt und mit einem in dieser    vorgesehenen Muttergewinde zusammenarbeitet. Die  Hebebühne 1 ist nach vorne zu offen ausgebildet.  



  Zwischen den an der offenen Seite der Hebe  bühne 1 vorgesehenen Stützen 5 und 6 ist eine  Schwenkbrücke 10 um eine horizontale Achse dreh  bar gelagert, die einen zur Aufnahme der zu be  handelnden Gegenstände dienenden Tisch 11 trägt.  Der Tisch 11 ist auf der Schwenkbrücke 10 lösbar  und um eine senkrecht zu seiner Ebene stehende  Achse drehbar befestigt. Zu diesem Zweck besitzt  der Tisch 11 einen geschlitzten, federnden     Fortsatz     12, der in eine in der Schwenkbrücke 10 drehbar  gelagerte Hohlwelle 13 eingesteckt ist.

   Die Ver  drehung der Schwenkbrücke 10 erfolgt mittels einer  die Stütze 5 durchsetzenden     Nutwelle    14, während  zur Verdrehung des Tisches 11 eine die Stütze 6  durchsetzende weitere     Nutwelle    15 vorgesehen ist,  die über eine horizontal liegende Welle 16 einen  auf der Hohlwelle 13 sitzenden Zahnkranz 17 oder  dergleichen und' damit die Hohlwelle 13 und den  Tisch 11 antreibt. Der Tisch 11 kann somit samt  dem gegebenenfalls mit Hilfe einer     T-Nut    18 darauf  befestigten Gegenstand durch entsprechende Betäti  gung der Gewindespindel 9 und der     Nutwellen    14  und 15 in jede beliebige Raumlage eingestellt werden  oder     -eine    gewünschte Aufeinanderfolge von Bewe  gungen ausführen.

   Zum Antrieb der Gewindespindel  9 und der     Nutwellen    14 und 15 können beispiels  weise Elektromotoren vorgesehen sein. Die jeweilige  Winkelstellung der Schwenkbrücke 10 kann an einer  mit     dieser    fest verbundenen Scheibe 19 abgelesen  werden, die zu diesem Zweck mit einer Gradein  stellung versehen sein kann.  



  Zur     Beheizung    des Tisches 11 ist auf der  Schwenkbrücke 10 eine vom Tisch getrennt ange  ordnete Heizeinrichtung 20 vorgesehen, die aus einem  elektrischen Heizkörper, vorzugsweise Strahlungs  heizkörper, besteht und in einer gegen den Tisch 11  zu offenen, koaxial zu dessen Drehachse liegenden  Ringnut 21 angeordnet ist. Wie aus     Fig.    2 ersicht  lich ist, in welcher der Tisch 11 abgenommen und  die     Heizeinrichtung    20 weggelassen ist, dienen zur  Befestigung des Heizkörpers 20 in der Ringnut 21  Bohrungen 22, die am Grund der Ringnut 21 vor  gesehen sind.

   Die Ringnut 21 ist in einem unter  halb des Tisches 11 in geringem Abstand von diesem  liegenden Flansch 23 oder dergleichen der Schwenk  brücke 10 vorgesehen, so dass der Umfangsbereich  des Tisches 11 durch Wärmestrahlung von der     Heiz-          einrichtung    20 unmittelbar beheizt wird, während  dem um die Drehachse des Tisches 11 herum liegen  den Bereich über den Flansch 23, die Hohlwelle 13  und den     Fortsatz    12 Wärme zugeleitet wird. Es  ergibt sich dadurch eine im wesentlichen gleich  mässige Erwärmung des gesamten Tisches 11.  



  Die Messung und Überwachung der Temperatur  des Tisches 11 erfolgt mittels eines z. B. als     Thermo-          element    ausgebildeten Temperaturfühlers 24, der die  Schwenkbrücke 10 und deren Flansch 23 durchsetzt  und mittels einer Blattfeder 25 gegen den Tisch 11      zu belastet ist. Bei einer Verdrehung des Tisches  11 gleitet das eine Ende des Temperaturfühlers 24,  an welchem die Lötstelle des gegebenenfalls ver  wendeten     Thermoelementes    vorgesehen sein kann,  auf dem Tisch 11 und misst dessen Temperatur.  Vorteilhaft ist der Temperaturfühler 24 zwischen  der Heizeinrichtung 20 und der Drehachse des  Tisches 11 angeordnet, so dass er bei der Dreh  bewegung des Tisches auf einer Stelle desselben  gleitet, die eine mittlere Temperatur aufweist.  



  Zur Stromzuführung zur Heizeinrichtung 20. und  zur Herstellung der elektrischen Leitungsverbindun  gen mit dem Temperaturfühler 24 sowie mit auf der  Hebebühne 1 gegebenenfalls noch angeordneten  Hilfseinrichtungen, z. B. einer Einrichtung zur An  zeige oder Begrenzung 'der jeweiligen Endlage der  Schwenkbrücke 10 oder des Tisches 11, dienen zu  beiden Seiten der Stütze 4 der Hebebühne 1 ange  ordnete Stromschienen 26, die die Hebebühne 1  isoliert durchsetzen und mit Stromabnehmern 27  zusammenarbeiten, die auf der Hebebühne 1 isoliert  befestigt sind. Von den Stromabnehmern 27 führen  elektrische Leitungen zu Bürsten 28, die in Bohrun  gen 29 der Stütze 5 isoliert angeordnet und durch  Stiftschrauben 30 gehalten sind.

   Die Bürsten 28  sind federbelastet und gleiten auf Schleifringen 31,  die in der mit der Schwenkbrücke 10 drehfest ver  bundenen Scheibe 19 isoliert eingesetzt sind. Mit  jedem Schleifring 31 ist ein als Stromdurchführung  dienender Stift 32 leitend verbunden, der die Scheibe  19 isoliert durchsetzt. Auf der den Schleifringen 31       gegenüberiiegenden    Stirnseite der Scheibe 19 ist am  Ende jedes Stiftes 32 eine elektrische Leitung ange  lötet, die zu der Heizeinrichtung 20, zum Tempe  raturfühler 24 oder zu einer anderen, auf der    Schwenkbrücke 10 noch vorgesehenen elektrischen  Einrichtung führt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Einstellen und Verändern der Raumlage von Gegenständen, insbesondere von Präparaten in einer Behandlungskammer beim Be strahlen oder Bedampfen, z. B. für die übermikro- skopie, mit einem die zu behandelnden Gegenstände aufnehmenden, beheizbaren Tisch, der auf einer in der Behandlungskammer vierschwenkbar und vorzugs weise auch verschiebbar angeordneten Schwenk brücke relativ zu dieser drehbar gelagert ist, gekenn zeichnet durch eine auf der Schwenkbrücke (10) vom Tisch (11) getrennt angeordnete Heizeinrich- tung (20), durch welche der Tisch (11) durch Wärmestrahlung und/oder Wärmeleitung beheizbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (20) aus einem elektrischen Heizkörper, vorzugsweise Strahlungs heizkörper, besteht, der in einer unterhalb des Tisches (11) koaxial zu dessen Drehachse liegenden, gegen den Tisch (11) zu offenen Ringnut (21) eines Flansches (23) der Schwenkbrücke (10) angeordnet ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass zwischen der Heizeinrichtung (20) und der Drehachse des Tisches (11) auf der Schwenkbrücke (10) mindestens ein vorzugsweise als Thermoelement ausgebildeter Temperaturfühler (24) angeordnet ist, der durch eine Feder (25) gegen den Tisch (11) zu belastet ist und bei Verdrehung des Tisches (11) auf diesem gleitet.
CH258762A 1961-05-08 1962-03-02 Einrichtung zum Einstellen und Verändern der Raumlage von Gegenständen CH392191A (de)

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