CH392210A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kegelradpaaren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kegelradpaaren

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CH392210A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F17/00Special methods or machines for making gear teeth, not covered by the preceding groups
    • B23F17/001Special methods or machines for making gear teeth, not covered by the preceding groups for making gear pairs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kegelradpaaren    Die heute üblichen Kegelradverzahnungen, so  weit sie einen Eingriff über die ganze Zahnbreite er  geben, haben meist Zähne, deren Profil mit mehr  oder weniger grossen Abweichungen (Herstellungs  möglichkeit, Balligkeit usw.) über die ganze Zahn  breite geometrisch ähnlich und in den linearen Ab  messungen proportional dem Abstand von der Kegel  spitze sind. Ausnahmen hievon machen verschiedene  Kegelräder mit gebogenen Zähnen.  



  Beschränkt man sich vorerst in der Beschreibung  auf Geradverzahnung, so heisst das, dass man bei den  bisher bekannten Kegelrädern versucht, eine Ver  zahnung zu erzielen, deren Flankenlinien sich im  Prinzip in der Kegelspitze treffen. Es leuchtet ohne  weiteres ein, dass dies eine einwandfreie Verzahnung  ergeben muss, wenn das Zahnprofil derart gewählt  wird, dass es an sich eine einwandfreie Abwälzung  ergibt (z. B. in einem Ergänzungskegel in beliebigem  Abstand von der Kegelspitze).  



  Anderseits ist es bekannt, dass die Herstellung  derartiger Räder infolge der über die ganze Zahn  breite veränderlichen Dimensionen der Zähne und  Zahnlücken und noch mehr wegen des ebenfalls  über die Zahnbreite veränderlichen Profils schwierig  ist und relativ komplizierte Herstellungsverfahren  und -maschinen braucht.  



  Für wenig beanspruchte Kegelräder und beson  ders bei den oft extrem kleinen Umdrehungsge  schwindigkeiten, z. B. in der Feinmechanik, hat man  darum Kegelräder mit konstantem Zahnlückenprofil  hergestellt, z. B. mit Profilfräsern, und damit die  Herstellung vereinfacht und die Räder verbilligt.  Üblicherweise wird dabei die Zahnlücke parallel  zu einer Mantellinie des Teilkegels ausgeführt. Der  artige Räder genügen aber nur minimalen Anfor  derungen, da die Zahnlücken verfahrensgemäss am  inneren und äusseren Ergänzungskegel gleich sind,    so dass die Zähne selbst innen zu schmal werden  und nur am äussersten Rand, d. h. beim äusseren  Ergänzungskegel, eine Berührung der Zähne beider  Räder möglich ist.

      Es ist auch bekannt, dass man durch eine Nei  gung der Zahnlücke zur Teilkegelmantellinie eine  gewisse Verbesserung dieser einfachen und billigen  Kegelräder erzielen kann, da hiedurch die Zahnlücke  und damit der Zahn sich besser an die sich verjün  gende und theoretisch richtige Zahnform anpassen  lassen. Indessen wurden bis jetzt die Möglichkeiten  dieses Verfahrens und die für eine darauf beruhende  einwandfreie Kegelradverzahnung geltenden theore  tischen Grundlagen nicht erkannt und deshalb na  türlich auch nicht in die Praxis umgesetzt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Behe  bung dieser Mängel. Sie betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Kegelradpaaren, bei denen bei je  dem Einzelrad das Zahnlückenprofil an jeder Stelle  der gesamten Zahnbreite durch ein in Abhängigkeit  von der Kegeldistanz verschieden langes Stück ein  und derselben Kurve begrenzt ist, dadurch gekenn  zeichnet, dass über die ganze Zahnbreite hin der  Abstand des Zahnlückenprofiles von der Spitze des  jeweils zugehörigen Ergänzungskegels in Funktion  der Kegeldistanz derart gewählt wird, dass überall  einerseits die Summe der Zahnlückenweiten von Rad  und Gegenrad, auf dem jeweils zugehörigen Teilkreis  gemessen, mindestens annähernd gleich der entspre  chenden Teilung ist und dass anderseits die Eingriffs  winkel von Rad und Gegenrad auf den jeweiligen  zugehörigen Teilkreisen gleich gross sind.

      Durch dieses Verfahren werden Kegelradpaare  möglich, die einfach herstellbar sind und deren Räder  längs der ganzen     Teilkegelmantellinie    tragen oder  die sogar eine Längs- und     Querballigkeit    aufweisen.      Die Erfindung wird nachstehend unter Hinweis  auf die Figuren beispielsweise erläutert.  



  Es zeigen:  Fig. 1 einen Teil eines Rades eines bekannten  Kegelradpaares,  Fig. 2 die Bezugsprofile und das Werkzeugprofil  eines nach dem ersten Ausführungsbeispiel herge  stellten Kegelradpaares,  Fig. 2a die Zahnprofile und das Werkzeugprofil  am äusseren Zahnende eines Kegelradpaares nach  dem ersten Beispiel,  Fig.3 zwei Zähne und eine Zahnlücke eines  nach dem ersten Ausführungsbeispiel erzeugten Ke  gelradpaares,  Fig. 4 einen Schnitt durch Fig. 3,  Fig. 5 bis 7 die Zahnflankenprofile I, II, III der  Zähne nach Fig. 4,  Fig.8 den Schnitt durch ein Kegelrad nach  einem weiteren Ausführungsbeispiel,  Fig. 9 den Schnitt durch ein Kegelrad nach  einem weiteren Beispiel,  Fig. 10 die Zahnflanke eines Kegelrades nach  dem dritten Ausführungsbeispiel,  Fig. 11 das Tragbild eines Kegelrades gemäss  Fig. 8 oder 9,  Fig.

   12 das Prinzip der Herstellung von Kegel  rädern nach Fig. 9,  Fig. 13 ein Werkzeug zur Herstellung von Kegel  rädern nach Fig. 8 oder 9,  Fig. 14 ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens,  Fig. 15 die Seitenansicht zu Fig. 14,  Fig. 16 den Vergleich eines nach dem im dritten  Beispiel beschriebenen Verfahrens hergestellten Ke  gelrades mit einem Stirnrad,  Fig. 17 in Schnittdarstellung ein Ausführungs  beispiel des Verfahrens,  Fig. 18 die Seitenansicht zu Fig. 17,  Fig. 19 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Ver  fahrens.  



  Fig.20 ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens  zur Herstellung krummer Zähne,  Fig. 21 die Zahnprofile von Rad und Gegenrad  für Kegelradpaare mit Flankenspiel,  Fig.22 ein Ausführungsbeispiel einer schema  tisch dargestellten Vorrichtung zur Ausführung des  Verfahrens,  Fig.23 das Bezugsprofil eines Kegelrades nach  Fig. 4,  Fig. 24 das äussere Zahnlückenprofil eines Kegel  rades nach Fig. 4,  Fig. 25 die Bezugsprofile von Rad und Gegenrad  mit verschiedenen Zähnezahlen,  Fig. 26 die sich überdeckenden Zahnprofile von  Rad und Gegenrad bei einer Zahnlückenbreite gleich  der halben Teilung,  Fig.27 die sich korrekt auf dem Teilkreis be  rührenden Zahnprofile von Rad und Gegenrad,  Fig. 28 die Profile von Rad und Gegenrad am  äusseren Zahnende.    Nachstehend ist vorerst ein einfaches Ausfüh  rungsbeispiel mit zwei gleichen Kegelrädern beschrie  ben.

   Bei einem Kegelradpaar ohne Flankenspiel und  mit zwei gleichen Rädern ist naturgemäss die Summe  der Zahnlücken von Rad und Gegenrad auf den zu  gehörigen Teilkreisen gleich der Teilung; auch sind  selbstverständlich bei zwei gleichen Rädern die Ein  griffswinkel von Rad und Gegenrad gleich gross. Es  muss also nur noch gezeigt werden, dass dies mit  einem konstanten Zahnlückenprofil über die ganze  Zahnbreite möglich ist.  



  Die Zahnlückenweiten der Räder sind jeweils  auf dem zugehörigen Teilkreis zu messen. In Fig. 2  ist also die Strecke 80-81 auf dem Teilkreis 83 des  unteren Kegelrades gleich der Strecke 81-82 auf  dem Teilkreis 84 des oberen Kegelrades. Das durch  Schraffur angedeutete Profil 85 ist dabei das Werk  zeugprofil.  



  Bei einem konventionellen Kegelrad nach Fig. 1  treffen alle Flankenlinien 1 in der Kegelspitze 2  zusammen. Daraus ergibt sich, dass sich das Zahn  lückenprofil proportional mit dem Abstand von der  Kegelspitze 2 verändert. Ein solches Kegelrad lässt  sich mit einem Profilfräser oder einem anderen Pro  filwerkzeug nicht in einfacher Weise herstellen, da  das Fräserprofil nur in einem einzigen Abstand von  der Kegelspitze mit dem theoretischen Zahnlücken  profil übereinstimmen kann.  



  Betrachtet man nun vorerst nur die beiden durch  die Kegelspitze 2 gehenden Flankenlinien 4 in Fig. 3,  die sich auf dem Teilkegel befinden, und stellt man  vorerst nur die eine Bedingung, dass nämlich bei der  Herstellung mit einem Formfräser diese beiden Man  tellinien 4 genau eingehalten werden müssen, so stellt  man vorerst fest, dass sich auch der Abstand dieser  beiden Flankenlinien 4 je nach der Entfernung von  der Kegelspitze 2 verändert, und zwar ist er propor  tional dem Abstand von der Kegelspitze 2.  



  Man wählt nun das Werkzeugprofil 64 in Fig. 23  derart, dass es an einer bestimmten Stelle, z. B. im  Schnitt II in Fig.4, mit dem theoretischen Zahn  lückenprofil übereinstimmt, und nennt dieses Profil  das Bezugsprofil.  



  Ausserhalb dieses Schnittes II, z. B. am äusseren  Zahnende III in Fig.4, ist aber der Abstand der  beiden Mantellinien (Fig.3) entsprechend der grö  sseren Entfernung von der Kegelspitze 2 grösser. Es  ist nun aber möglich, das Werkzeug gerade so tief  in den Radkörper zu senken, dass seine Breite auf  dem Teilkreis auch an dieser Stelle mit der theore  tischen Zahnlückenweite, d. h. mit dem Abstand der  Flankenlinien 4 übereinstimmt. Fig.24 zeigt einen  Schnitt durch die Zahnlücke am äusseren Zahnende       III    in     Fig.    4.

   Tauchte das Werkzeug an der Stelle     II     nur um das Mass 66 (in     Fig.    23) unter den Teilkreis       T1,    so muss es aussen, an der Stelle<B>111,</B> um das Mass  67 (in     Fig.    24) unter den entsprechenden     Teilkreis     <I>T2</I> gesenkt werden, um auf dem Teilkreis<I>T2</I> die  richtige     Zahnlückenweite    zu erzeugen. Das Mass 67      kann bei gegebenem Bezugsprofil ohne weiteres ma  thematisch bestimmt werden.  



  Fig. 2a zeigt die in Fig. 24 nur angedeuteten Ver  hältnisse am äusseren Zahnende mit den beiden im  Eingriff stehenden Rädern. Aus den Fig. 2 und 2a  ist auch ersichtlich, dass das Zahnlückenprofil sowohl  im Bezugsprofil (Fig. 2) als auch am äusseren Zahn  ende (Fig. 2a) gleich ist, es entspricht ja demjenigen  des erzeugenden Werkzeuges; allerdings ist von die  sem Profil am inneren Zahnende entsprechend der  geringeren Zahnhöhe nur ein kleineres Stück vor  handen, als bei der grösseren Zahnhöhe am äusseren  Zahnende. Das Zahnlückenprofil ist also an jeder  Stelle der gesamten Zahnbreite durch ein in Abhän  gigkeit von der Kegeldistanz verschieden langes Stück  ein und derselben Kurve begrenzt.  



  Bestimmt man nun für jede beliebige Entfernung  von der Kegelspitze 2 die zugehörige Eintauchtiefe  67 des Werkzeuges, so erhält man eine  Werkzeug  führungskurve  oder  Fräskurve , welche mathema  tisch bestimmt und in Fig. 4 mit 6 bezeichnet ist.  Wird das Profilwerkzeug längs dieser Kurve 6 ge  führt, so erhält die Zahnlücke an jeder Stelle die  theoretisch richtige Weite, d. h. auf dem Teilkegel K  werden genau die gewünschten Flankenlinien 4 er  zeugt.  



  Anhand von Fig.4 seien noch einige später  wiederholt verwendete Begriffe erläutert. Der Ab  stand D eines beliebigen Zahn- oder Zahnlücken  profiles von der Kegelspitze 2 wird als Kegeldistanz  bezeichnet. Senkrecht auf den Teilkegel-Mantelli  nien K stehen die Profilschnitte I, II oder III mit  den Mantellinien M, deren Gesamtheit für eine be  stimmte Kegeldistanz D den zugehörigen Ergänzungs  kegel bildet. Zu jeder Kegeldistanz gehört somit  ein entsprechender Ergänzungskegel, auf welchem  auch der Abstand eines Profiles oder der Fräserfüh  rungskurve 6 von der Spitze 2 des Ergänzungskegels  gemessen wird.  



  Die Herstellung der beschriebenen Kegelräder  kann nun z. B. in nachstehender Weise erfolgen:  Einer der beiden vorgedrehten Radkörper wird in  den Teilkopf einer Fräseinrichtung gespannt und  der Teilkopf in der richtigen Lage fixiert. Der ver  wendete Scheibenfräser weist das Bezugsprofil 64  in Fig. 23 auf. Er erhält nun einen Vorschub parallel  zu Kurve 6 in Fig. 4. Nach einem einzigen Durch  fräsen, oder nach mehrmaligem Durchfräsen mit  zunehmender Frästiefe ist die erste Zahnlücke er  zeugt. Der Teilkopf wird nun mit dem Werkstück  um eine Zahnteilung verdreht und die nächste Zahn  lücke gefräst usw., bis das ganze Rad fertig gestellt  ist. Das Gegenrad wird auf gleiche Weise hergestellt.  



  Betrachtet man nun die beiden Profilschnitte  Fig. 23 und Fig. 24 näher, so stellt man einerseits  fest, dass sich der Eingriffswinkel 68 über die Zahn  breite verändert, und zwar infolge des verschieden  tiefen Eintauchens des Werkzeuges in den Radkör  per. Anderseits zeigt ein Vergleich der so erzeugten  mit den theoretisch richtigen Zahnflanken, dass sie    nicht genau übereinstimmen. Im Bezugsprofil selbst  ist zwar die Übereinstimmung vollkommen. Fig.6  zeigt sowohl das theoretische 10 wie auch das nach  dem beschriebenen Verfahren erzeugte Zahnflanken  profil 9 und ihre Übereinstimmung.  



  Ausserhalb des Bezugsprofils, also z. B. an  Stelle III in Fig. 4, ist aber nach Fig. 7 die theore  tische Zahnflanke 10 weniger stark gekrümmt, als  das Bezugs- resp. Fräserprofil 9, da sich ja die theo  retische Zahnform proportional mit der Entfernung  von der Kegelspitze ändert, das Werkzeugprofil aber  dasselbe bleibt. Ein gewisser Ausgleich entsteht aller  dings dadurch, dass nun auf dem Teilkreis ein äusserer  Teil des Werkzeuges, wo z. B. eine Evolvente weniger  stark gekrümmt ist, zur Wirkung kommt.  



  Umgekehrt ist innerhalb des Bezugsprofiles, z. B.  an Stelle I in Fig. 4, die nach dem beschriebenen  Verfahren erzeugte Zahnflanke 9, wie aus Fig.5  ersichtlich ist, weniger stark gekrümmt als das theo  retische Profil 10. Der Fräser musste ja hier auch  weniger tief in den Radkörper eintauchen, um die  richtige Zahnlückenweite zu erzielen, als im Bezugs  profil.  



  Eine etwas zu starke Krümmung der Zahnflanke  ist nun durchaus erwünscht, falls der Unterschied  nicht zu gross ist. Sie gleicht allfällige Teilungsfehler  und andere Fehler aus und ergibt einen ruhigeren  Eingriff. Es ist z. B. bekannt, dass die Zahnköpfe  bei vielen praktisch ausgeführten Verzahnungen et  was dünner ausgeführt werden, als der theoretischen  Zahnform entspricht. Den gleichen Effekt erzielt  man mit dem beschriebenen Verfahren automatisch  für alle Zahnlückenprofile, die sich ausserhalb des  Bezugsprofiles befinden.  



  Umgekehrt ist ein zu grosser Krümmungsradius  des Profiles, wie er sich nach Fig. 5 für alle Zahn  lückenprofile innerhalb des Bezugsprofiles ergibt,  im allgemeinen schädlich und kann zum Klemmen  der Kegelräder führen.  



  Man wird deshalb das Bezugsprofil mit Vorteil  in der Zone des inneren Zahnendes wählen. Dieses  Bezugsprofil wird im allgemeinen ein normales     Evol-          ventenprofil    sein, doch beschränkt sich die Erfin  dung durchaus nicht allein darauf, sondern sie ist  z. B. auch für Hochverzahnung, für Zykloidenver  zahnung und überhaupt für sämtliche Profile mit  konvexen Zahnflanken anwendbar.  



  Sind nun die beiden kämmenden Kegelräder  gleich gross, d. h. haben sie gleiche Zähnezahl (und,  wie bei allen kämmenden Zahnrädern, gleichen Mo  dul), so genügt die Einhaltung der oben erwähnten   theoretischen  Werkzeugführungskurve 6 in Fig. 4,  um ein korrekt kämmendes Kegelradpaar zu erzeu  gen. Die     Zahnlückenweite    jedes der beiden Räder  ist dann auf dem zugehörigen Teilkreis gleich der  halben Teilung und auch die Zahndicke selbst ent  spricht auf dem betreffenden Teilkreis diesem Wert.

    Da die Zahnlücken mit einem     Profilfräser    hergestellt  werden, so ergibt sich von selbst, dass das     Zahnlük-          kenprofil    über die ganze Zahnbreite konstant ist,      aus der verschiedenen Eintauchtiefe erklärt sich aber  auch, dass am Kegelrad selbst von diesem Werk  zeugprofil je nach der Kegeldistanz nur ein ver  schieden langes Stück materiell vorhanden ist. Die  Zähne sind ja aussen höher als innen.

   Bei diesem  Beispiel sind die Bedingungen streng erfüllt, dass  nämlich das Zahnlückenprofil an jeder Stelle der  gesamten Zahnbreite durch ein in Abhängigkeit von  der Kegeldistanz verschieden langes Stück ein und  derselben Kurve begrenzt ist, dass ferner über die  ganze Zahnbreite hin der Abstand des Zahnlücken  profiles von der Spitze des jeweils zugehörigen Er  gänzungskegels in Funktion der Kegeldistanz derart  gewählt wird, dass überall einerseits die Summe der  Zahnlückenweiten von Rad und Gegenrad, auf dem  jeweils zugehörigen Teilkreis gemessen, gleich der  entsprechenden Teilung ist und dass anderseits die  Eingriffswinkel von Rad und Gegenrad auf den je  weiligen zugehörigen Teilkreisen gleich gross sind.  



  Etwas komplizierter wird die Bestimmung der  richtigen Werkzeugführungskurven, wenn die beiden  kämmenden Räder verschieden gross sind und also  verschiedene Zähnezahlen und verschiedene Bezugs  profile haben, wie dies an einem zweiten Ausfüh  rungsbeispiel an Hand der Fig. 25 bis 28 erläutert  wird. Zwar sind im Bezugsprofil die Zahnlücken  bzw. die Zahndicken von Rad und Gegenrad auch  jetzt noch gleich gross, d. h. je gleich der halben  Teilung, aber die Bezugsprofile von Rad und Gegen  rad sind jetzt verschieden. Fig. 25 zeigt einen Schnitt  durch die Bezugsprofile mit den Zahnprofilen 69  und 70. Dabei sind vorerst der Einfachheit halber  die Teilkreise 110 unendlich gross, d. h. als Gerade  und zusammenfallend gezeichnet. Würde man nun  ausserhalb des Bezugsprofiles, z.

   B. am äusseren Zahn  ende III in Fig. 4, die beiden Werkzeuge je so tief  eintauchen lassen, dass auch hier wieder jede Zahn  lücke gleich der Zahndicke, also gleich der halben  Teilung wäre, so würden sich die Zähne von Rad  und Gegenrad auf dem Teilkreis infolge ihrer ver  schiedenen Krümmung nicht berühren, sondern  schneiden, wie Fig. 26 zeigt.  



  Eine Berührung zweier Kurven kann nur in  einem Punkte stattfinden, in welchem beide Kurven  gleiche Richtung haben, oder, mit anderen Worten,  in welchem sie eine gemeinsame Tangente haben. In  der Verzahnungstechnik bezeichnet man den Winkel  zwischen dieser Richtung und einem den Teilkreis  im gleichen Punkt schneidenden Radius als Ein  griffswinkel.  



  Eine Berührung der beiden Zahnflanken auf  dem Teilkreis kann nun in unserem Falle nur da  durch erreicht werden, dass die Profilwerkzeuge (und  damit auch die Zahnlückenprofile der fertigen Räder  selbst) von Rad und Gegenrad verschieden tief in die  entsprechenden Radkörper gesenkt werden, und  zwar um genau so viel, dass einerseits (für spielfreie  Verzahnung) die Summe der beiden Zahnlücken  wieder gleich der Teilung ist, und dass anderseits  die Eingriffswinkel von Rad und Gegenrad auf dem    zugehörigen Teilkreis gleich gross sind. Fig. 27 zeigt  diese Stellung mit den Profilen 73 und 74 von Rad  und Gegenrad. Es handelt sich bei dieser Fig. 27 um  die gleichen Profile, wie in Fig. 25, und es ist gezeigt,  um wieviel jedes Profil gegenüber dem Teilkreis  tiefer in den Radkörper gesenkt werden muss, als im  Bezugsprofil (Fig.25), nämlich um die Beträge 75  resp. 76.

   Auch in diesem Fall ist die Lage der beiden  Profile eindeutig mathematisch bestimmt.    Bestimmt man nun wiederum für verschiedene  Entfernungen von der Kegelspitze die zugehörigen  Eintauchtiefen resp. die Werte für 75 und 76, so  erhält man für Rad und Gegenrad zwei verschiedene  Werkzeugführungskurven, die aber in ihrer Art  durchaus mit der früher bestimmten Werkzeugfüh  rungskurve 6 in Fig. 4 übereinstimmen, deren Zah  lenwerte aber unter sich und von denjenigen in Fig. 4  verschieden sind.  



  In den Fig.25 bis 27 sind zur Verdeutlichung  und Vereinfachung die Teilkreisdurchmesser beider  Räder unendlich gross angenommen worden. Die  Teilkreise wurden damit zu geraden Linien und  fielen für beide Räder zusammen. Dieser  gemein  same Teilkreis  ist in den Fig. 25 bis 27 mit 110 be  zeichnet. In Wirklichkeit handelt es sich immer um  endliche Teilkreisdurchmesser. In Fig.28 sind die  in Fig. 27 nur schematisch dargestellten Verhältnisse  auf zwei wirkliche Räder übertragen. 93 ist der Teil  kreis des kleinen, 94 derjenige des grossen Rades.  Die beiden Teilkreise wälzen sich ohne Gleiten auf  einander ab. Der Bogen 95-96 ist die Teilung des  grossen Rades, sie ist gleich lang wie die Teilung  97-98 des kleinen Rades. Im Punkt 99 berühren  sich die beiden Teilkreise, und zwar auf der Ver  bindungslinie 100 der beiden Radzentren.

   Auf dieser  Verbindungslinie 100 stimmen die Verhältnisse in  sofern genau mit Fig. 27 überein, als im Berührungs  punkt 99 die beiden Zahnflanken 101 des kleinen  Rades und 102 des grossen Rades eine gemeinsame  Tangente 103 haben (sonst könnten sie sich nicht  berühren). Diese gemeinsame Tangente 103 bildet  mit der Verbindungslinie 100 der beiden Radzentren  den Winkel 104: dies ist für beide Räder der Ein  griffswinkel. Die Bedingung gleicher Eingriffswinkel  für Rad und Gegenrad ist somit eingehalten.  



  Vergleicht man die Fig. 27 und 28 noch weiter,  so erkennt man, dass die Strecke 77 in Fig. 27 sowohl  die Zahndicke des kleinen Rades als auch die Zahn  lückenweite des grossen Rades darstellte, die ja beide  gleich gross sind. In     Fig.    28 ist nun die Zahndicke des  kleinen Rades gleich dem Bogen 97-99 auf dem  Teilkreis 93 des kleinen Rades, die Zahnlücke des  grossen Rades aber gleich dem Bogen 95-99 auf  dem Teilkreis 94 des grossen Rades. Beide Bogen,  nämlich 97-99 und 95-99 sind aber nach wie vor  gleich gross, da ja die Teilkreise ohne Gleiten aufein  ander abrollen. In analoger Weise ist die Strecke 78  in     Fig.    27 nun in     Fig.    28 durch die unter sich gleichen  Bogen 99-98     resp.    99-96 dargestellt.

        Sowenig in Fig. 27 die Strecken 77 und 78 gleich  lang waren, so wenig ist dies nun in Fig. 28 für die  entsprechenden Bogen der Fall. Die Zahndicke  97-99 des kleinen Rades ist also nicht gleich seiner  Zahnlücke 99-98 und ebensowenig sind beim gro  ssen Rad Zahndicke 99-96 und Zahnlücke 95-99  gleich.  



  Anderseits war in Fig. 27 die Summe der     Strek-          ken    77 und 78 gleich der Teilung 71. Analog sind in  Fig. 28 folgende Summen von je zwei Bogenstücken  gleich der Teilung:  97-99-98 auf dem Teilkreis 93 des kleinen Rades  95-99-96 auf dem Teilkreis 94 des grossen Rades  97-99-96 Summe beider Zahndicken  95-99-98 Summe beider Zahnlücken.  



  Damit ist also auch die Forderung, dass die  Summe der Zahnlückenweiten von Rad und Gegen  rad auf den zugehörigen Teilkreisen gleich der Tei  lung sein müsse, erfüllt.  



  Auch bei diesem Beispiel sind die Bedingungen  streng erfüllt, dass nämlich das Zahnlückenprofil an  jeder Stelle der gesamten Zahnbreite durch ein in  Abhängigkeit von der Kegeldistanz verschieden lan  ges Stück ein und derselben Kurve begrenzt ist, dass  ferner über die ganze Zahnbreite hin der Abstand  des Zahnlückenprofiles von der Spitze des jeweils zu  gehörigen Ergänzungskegels in Funktion der Kegel  distanz derart gewählt wird, dass überall einerseits  die Summe der Zahnlückenweiten von Rad und  Gegenrad, auf dem jeweils zugehörigen Teilkreis  gemessen, gleich der entsprechenden Teilung ist und  dass anderseits die Eingriffswinkel von Rad und  Gegenrad auf den jeweiligen zugehörigen Teilkreisen  gleich gross sind.  



  Stellt man nun ein Kegelradpaar mit Profilfrä  sern her, die den Bezugs-Zahnlückenprofilen von  Rad und Gegenrad entsprechen, und führt dabei  jedes dieser beiden Werkzeuge entlang der zugehöri  gen Werkzeugführungskurve, so erhält man ein  Räderpaar, welches auf dem Teilkegel über die ganze  Zahnbreite im Eingriff ist. Die Zahnflankenlinien  gehen nun aber auch auf dem Teilkegel nicht mehr  durch die Kegelspitze. Die Form der Zähne entspricht  aber auch jetzt noch der charakteristischen Form,  wie sie in Fig. 3 dargestellt ist.  



  Nachfolgend werden nun verschiedene Varianten  des Verfahrens beschrieben, und zwar vorerst als  drittes Ausführungsbeispiel ein Kegelradpaar mit  einer geraden Werkzeugführung. Zur Erläuterung  dienen die Fig. 8, 10 und 11.  



  Die Führung eines Profilwerkzeuges nach einer  der oben beschriebenen Werkzeugführungskurven  kann dadurch umgangen und damit die Herstellung  der Räder weiter vereinfacht werden, dass die Kurve  durch eine zweckmässig gewählte Gerade, insbeson  dere durch eine Tangente an die theoretische Kurve,  ersetzt wird. Ähnliche Resultate würden sich ergeben,  wenn statt der Tangente z. B. eine Sehne gewählt  würde. Durch die Wahl des Tangentialpunktes, (Be  rührungspunktes) der sich zweckmässigerweise in der    Zone der Zahnbreite befindet, oder der Sehnenlage,  können dabei die Eigenschaften der Räder in ge  wissem Ausmasse beeinflusst werden. In Fig. 8 ist in  einem Axialschnitt durch die Zahnlücke nochmals  die theoretische Werkzeugsführungskurve 6 gezeigt,  die nun aber durch die Tangente 12 mit dem Be  rührungspunkt 14 ersetzt wird.

   Der Ersatz der Kurve  6 durch die Tangente 12 hat nun zwei wesentliche  Folgen:  Erstens wird die Herstellung der Räder weiter  vereinfacht, denn es ist wesentlich einfacher, den  Werkzeugvorschub geradlinig auszuführen, als längs  einer Kurve.  



  Zweitens aber wird nun die Zahnlücke nur noch  im Tangentialpunkt 14 die richtige Tiefe und damit  auch die richtige Weite haben. In allen anderen Ent  fernungen von der Kegelspitze liegt dagegen die  Tangente 12 tiefer im Radkörper, als die Kurve 6.  Das heisst, dass an allen diesen Stellen die Zahnlücke  etwas zu tief ausgearbeitet wird, nämlich um den  Abstand zwischen Kurve 6 und Tangente 12. Damit  wird aber auch die Zahnlücke etwas weiter, der Zahn  etwas dünner. Fig. 10 zeigt die Folgen, dargestellt  an einer schief von oben betrachteten Zahnflanke.  Es ist dabei angenommen, dass sich das Bezugsprofil  am inneren Zahnende, der Berührungs- oder Tangen  tialpunkt 18 in der Mitte der Zahnbreite befinde.

    Die theoretische Zahnflanke ist in dieser Figur dünn  gezeichnet und mit 15 bezeichnet, diejenige der mit  gerader Werkzeugführung hergestellte dick und mit  16 bezeichnet. Der Unterschied ist an den verschie  denen Stellen in horizontaler Richtung eingetragen  und mit Pfeilen 17 bezeichnet.  



  Am inneren Zahnende entspricht das Zahnprofil  dem Bezugsprofil, es ist lediglich tiefer in den Rad  körper gesenkt und ergibt dementsprechend eine  etwas weitere Zahnlücke.  



  In der Zahnmitte taucht der Fräser genau in die  theoretisch richtige Tiefe, auf dem Teilkegel wird  also der richtige Punkt 18 erzeugt. Das erzeugte Pro  fil entspricht aber dem Bezugsprofil, hat also eine  etwas zu starke Krümmung. (Diese Verhältnisse sind  auch in Fig. 7 dargestellt). Zahnkopf und Zahnfuss  sind gegenüber dem theoretischen Profil etwas zu  rückgesetzt, die Zahnflanke ist ballig.  



  Am äusseren Zahnende taucht der Fräser wie  derum etwas zu tief ein, die Zahnlücke wird auch  hier etwas zu weit. Ausserdem ist die Zahnflanken  krümmung auch hier stärker, als es der theoretischen  Verzahnung entsprechen würde.  



  Betrachtet man nun die dick gezeichnete, nach  dem beschriebenen Verfahren erzeugte Zahnflanke  in Fig. 10 als Ganzes, und vergleicht sie mit der  dünn gezeichneten theoretischen Form, so sieht man,  dass nur der Punkt 18 übereinstimmt, an allen ande  ren Stellen ist die mit gerader     Werkzeugführungs-          kurve    hergestellte     Zahnflanke    etwas zurückgesetzt,  die Zähne etwas dünner. Diese Ausführung der Ke  gelräder ergibt also automatisch eine Längs- und       Querballigkeit,    die gegenüber einer theoretisch rich-      tigen Zahnform nur Vorteile bietet und bei anderen  Verfahren durch komplizierte Herstellungsmethoden  erzielt werden muss.

   Durch entsprechende Wahl des  Kurvenabschnittes, den man durch eine Gerade er  setzt, ferner durch die Wahl des Tangentialpunktes  und der Lage des Bezugsprofiles hat man es innerhalb  gewisser Grenzen in der Hand, eine grössere oder  kleinere Balligkeit zu erzielen. Es können aber auch  zusätzlich alle übrigen, bekannten Mittel zur Her  stellung balliger Zähne sinngemäss angewendet wer  den.  



  Nach diesem Verfahren hergestellte Kegelräder  weisen charakteristische Merkmale auf. So ist z. B.  der Eingriffswinkel nicht über die ganze Zahnbreite  konstant, sondern er verändert sich gesetzmässig,  und zwar ist er aussen grösser als innen. Je nach  Übersetzungsverhältnis und Zähnezahlen sind auch  oft die Zahnköpfe innen breiter als aussen (Fig. 3).  



  Das Tragbild ist in Fig. 11 mit 19 bezeichnet.  Es liegt, wie sich aus Fig. 10 ergibt, in der Mitte der  Zahnflanke und hat etwa die in Fig. 11 gezeichnete  Form. Seine Lage und Grösse können durch die oben  geschilderten Massnahmen (Wahl und Lage des Be  zugsprofiles, des Tangentialpunktes, der Fräskurve  usw.) beeinflusst werden.  



  Aus der Tatsache, dass das Zahnlückenprofil über  die ganze Zahnbreite konstant bleibt (abgesehen von  seiner wirksamen Höhe), ergibt sich ohne weiteres  die in der obenstehenden Beschreibung angenom  mene Herstellungsart im Teilverfahren mit geeigne  ten Profilwerkzeugen, wie z. B. Fräsen, Hobeln, Sto  ssen, Räumen, Schleifen usw. Diese Herstellungsar  ten sind sehr einfach und wirtschaftlich auszuführen.  



  Auch dieses Beispiel erfüllt die Bedingungen, dass  das Zahnlückenprofil an jeder Stelle der gesamten  Zahnbreite durch ein in Abhängigkeit von der Kegel  distanz verschieden langes Stück ein und derselben  Kurve begrenzt ist, und dass über die ganze Zahn  breite hin der Abstand des Zahnlückenprofiles von  der Spitze des jeweils zugehörigen Ergänzungskegels  in Funktion der Kegeldistanz derart gewählt wird,  dass überall einerseits die Summe der Zahnlücken  weiten von Rad und Gegenrad auf dem jeweils zuge  hörigen Teilkreis gemessen, mindestens annähernd  gleich der entsprechenden Teilung ist und dass ander  seits die Eingriffswinkel von Rad und Gegenrad auf  den jeweiligen zugehörigen Teilkreisen gleich gross  sind. Hier ist die genannte Summe angenähert gleich  der entsprechenden Teilung.  



  Als viertes Beispiel wird nachstehend eine Aus  führung beschrieben und durch die Fig. 9 und 12  erläutert, bei welcher die theoretische Werkzeug  führungskurve durch einen Kreisbogen ersetzt wird.  



  Wie im vorangehenden Beispiel gezeigt wurde,  kann die theoretische Fräskurve mit Vorteil durch  eine Tangente ersetzt werden, und es ergeben sich  dann Zahnflanken, die in beiden Richtungen ballig  sind. Statt nun aber die Kurve durch eine Tangente,  also eine Gerade, zu ersetzen, kann sie z. B. auch  durch einen Kreisbogen 13 (Fig. 9) ersetzt werden,    der die theoretische Kurve 6 in der Zone der Zahn  breite umschliesst und in einem Punkt 14 berührt.  Je nach der Wahl des Kreisradius nähert sich das  Resultat mehr der Ausführung mit der theoretischen  Werkzeugführungskurve, bei welcher die Zähne auf  dem Teilkegel auf der ganzen Zahnbreite tragen  (die Zähne also keine Längsballigkeit haben), oder  mehr der zuletzt geschilderten Ausführung mit ge  rader Werkzeugführungskurve.

   Dementsprechend  verändert sich die Längsballigkeit, die Zahnflanken  entsprechen aber prinzipiell immer der n Fig. 10 ge  zeichneten Form.  



  Eine solche kreisförmige Werkzeugführung kann  nun auf einfachste Art, z. B. nach Fig. 12 mittels  eines rotierenden Werkzeuges, z. B. einem Fräser 64,  erzeugt werden, dessen Radius 21 gleich dem Radius  20 der gewählten Kreisbahn ist. Die Zahnlücke wird  durch einfachen Vorschub des rotierenden     Werkzeu-          ges    in Richtung des Pfeiles 22, d. h. im sogenannten  Tauchverfahren, erzeugt.  



  Auch dieses Beispiel erfüllt die Bedingungen,  dass das Zahnlückenprofil an jeder Stelle der ge  samten Zahnbreite durch ein in Abhängigkeit von  der Kegeldistanz verschieden langes Stück ein und  derselben Kurve begrenzt ist, und dass über die ganze  Zahnbreite hin der Abstand des Zahnlückenprofiles  von der Spitze des jeweils zugehörigen Ergänzungs  kegels in Funktion der Kegeldistanz derart gewählt  wird, dass überall einerseits die Summe der Zahn  lückenweiten von Rad und Gegenrad auf dem jeweils  zugehörigen Teilkreis gemessen, mindestens annä  hernd gleich der entsprechenden Teilung ist und dass  anderseits die Eingriffswinkel von Rad und Gegen  rad auf den jeweiligen zugehörigen Teilkreisen gleich  gross sind.  



  Das Beispiel zeigt auch, wie die theoretische  Kurve 6 durch ein sie in der Zone der Zahnbreite  einschliessendes Kreisstück 13 ersetzt werden und  dass dieses Kreisstück durch ein rotierendes Profil  werkzeug 64 verwirklicht werden kann, dessen Ra  dius 21 gleich ist, wie derjenige 20 des erwähnten  Kreisstückes.  



  Im nachstehenden fünften Ausführungsbeispiel  ist eine weitere Möglichkeit zur Herstellung der be  schriebenen Kegelräder an Hand der Fig. 13 bis 15  erläutert. Dabei zeigt Fig. 13 einen Profilfräser 111,  der nur einen oder wenige Zähne besitzt. Die Mittel  linie 23 jedes einzelnen Zahnes 24 liegt dabei min  destens annähernd auf einer Schraubenlinie 25 um  die Achse des Fräsers. Dagegen liegen alle Zähne,  falls mehrere vorhanden sind, innerhalb der Ebene  27, die senkrecht auf der Fr     äserachse    26 steht. Jeder  der vorhandenen Zähne liegt dementsprechend auf  einer eigenen Schraubenlinie.  



       Fig.    14 und     Fig.    15 zeigen in Ansicht und Seiten  riss die gegenseitige Lage von Werkzeug 105 und  Werkstück 31 bei der Herstellung nach diesem Ver  fahren. Der     Fräser    105 wird so eingestellt, dass die  Mittelachse 28 des     Fräserzahnes    24, der sich in der  gezeichneten Phase gerade in der Zahnlücke befindet,      mindestens angenähert mit der Richtung der Zahn  lücke übereinstimmt. Sind die Drehzahlen von Werk  stück und Werkzeug richtig aufeinander abgestimmt,  so dreht sich das Kegelrad 31 genau um eine Zahn  teilung um die Achse 32, während sich der Fräser  105 einmal um seine Achse 30 gedreht hat, so dass  der Fräserzahn 24 nun die nächste Zahnlücke des  Kegelrades schneidet.

   Infolge der Schrägstellung der  Fräserachse 30 bewegen sich Zahnrad und Fräser  zahn mit gleicher Geschwindigkeit quer zur Schnitt  richtung, solange der Fräserzahn mit dem Kegelrad  in Eingriff steht. Der Vorschub des Fräsers erfolgt  in Richtung des Pfeiles 106. Die Herstellung erfolgt  also mit einer kontinuierlichen Drehbewegung von  Werkstück und Werkzeug und stellt damit eine  besonders wirtschaftliche Herstellungsmethode dar.  



  In allen bisher beschriebenen Beispielen wurde  die Zahnlücke mit einem Profilwerkzeug im Teilver  fahren hergestellt. Diese Herstellungsverfahren kön  nen an sich auf jeder normalen Universal-Fräs- oder  -Hobelmaschine mit Teilapparat ausgeführt werden  oder auch mit vorhandenen Kegelradfräsmaschinen.  Für die rationelle Herstellung, insbesondere für grö  bere Serien, sind Spezialmaschinen, bei welchen  Einspannung und Bewegung des Rades möglichst  genau und rationell erfolgen kann, die verschiedenen  Kenngrössen leicht einstellbar sind und die gegebenen  falls auch eine gekrümmte Werkzeugbahn zu erzeu  gen gestatten, zweckmässiger.  



  Nachstehend wird an einem weiteren Ausfüh  rungsbeispiel und an Hand der Fig. 16 bis 19 und 22  gezeigt, dass die beschriebenen Kegelräder auch im  Abwälzverfahren hergestellt werden können.  



  Vergleicht man nach Fig. 16 ein im Schnitt ge  zeichnetes Kegelrad 31, dessen Zahnlücken ein kon  stantes Profil der beschriebenen Art aufweisen und  bei welchem die Fräserführungskurve beispielsweise  eine Gerade ist, mit einem Stirnrad 33 mit gleichem  Modul und einem Teilkreis, welcher demjenigen des  Kegelrad-Bezugsprofiles auf dem Ergänzungskegel  34 entspricht, so erkennt man, dass die Zahnlücke  des Kegelrades 31 über die ganze Zahnbreite mit  derjenigen des Stirnrades 33 identisch ist, abgesehen  von der für das Abwälzen des Kegelradpaares wenig  bedeutsamen Begrenzung 35 der Zahnköpfe. (Es  würde übrigens theoretisch nichts im Wege stehen,  die Kopfhöhe des Kegelrades über die ganze Zahn  breite konstant zu halten, womit die Übereinstim  mung der beiden Zahnlücken vollständig würde).  



  Die Zahnlücke eines Stirnrades kann nun aber  ohne Schwierigkeiten in einem einfachen     Abwälz-          verfahren    hergestellt werden. Dies gilt nun dank der  geschilderten Übereinstimmung der Zahnlücken auch  für die bisher geschilderten neuen Kegelräder mit  gerader Werkzeugführung, allerdings nur je für eine  Zahnlücke. Zum Abwälzen einer Zahnlücke muss  das Kegelrad 31 um die zur Fräserführungsgeraden  64, d. h. also zur Zahnlücke, parallele Achse 36 ge  dreht und gleichzeitig das Abwälzwerkzeug senkrecht  zur Zeichenebene bewegt werden, so dass eine nor-    male Abwälzung erfolgt.

   Die Lage dieser     Abwälz-          achse    36 ist für jede Zahnlücke verschieden, sie  liegt jeweils in der von der Zahnradachse 37 und  der Zahnlückenmitte 64 gebildeten Ebene und bildet  mit der Zahnradachse 37 einen bestimmten Winkel  38. Bei geraden Zahnlücken ist sie parallel zu diesen.  



  Die Fig. 17 und 18 zeigen eine Anordnung des  Werkstückes und des Werkzeuges für diese Her  stellungsart in Ansicht und Seitenriss. Das Kegelrad  31 mit seiner Achse 37 ist in der nicht gezeichneten  Werkzeugmaschine derart eingespannt, dass der Fuss  39 der zu erzeugenden Zahnlücke parallel zur Hub  richtung 40 des Hobelstahles 41 liegt, der z. B. für  die Erzeugung eines abgewälzten Evolventenprofiles  ein trapezförmiges Profil aufweist. Das Rad ist fer  ner drehbar um die Abwälzachse 42, die parallel  zur Hubrichtung 40 und zum Zahngrund 39 liegt.  Nun wird das Werkstück 31 in Pfeilrichtung 43 um  die Abwälzachse 42 gedreht und gleichzeitig dem  Werkzeug 41 eine derartige Querbewegung in Pfeil  richtung 44 erteilt, dass auf dem Teilkegel ein reines  Abwälzen stattfindet.

   Nach Fertigstellung einer Zahn  lücke wird das Kegelrad 31 um eine Zahnteilung um  die Kegelradachse 37 verdreht und in dieser Lage  festgehalten, wonach wiederum der Abwälzvorgang  um die neue Achse 42, die parallel zur neuen Zahn  lücke liegt, beginnt. Es handelt sich also um ein  kombiniertes Teil- und Abwälzverfahren.  



  Bei dieser Herstellungsart wird also jede Zahn  lücke um eine die Kegelradachse 37 schneidende  Abwälzachse 42 abgewälzt und ein Abwälzwerkzeug  41 verwendet, wobei die Abwälzachse 42 parallel  zu einer Geraden 39 liegt, welche eine Tangente an  diejenige Kurve ist, bei deren Verwendung als Profil  werkzeugführungskurve die Summe der beiden Zahn  lückenweiten von Rad und Gegenrad gleich der Tei  lung ist (Fig. 17 und 18).  



  Das Werkzeug 41 kann auch bei dieser Herstel  lungsart verschiedener Natur sein, so z. B. ein Hobel  stahl 41 oder ein Scheibenfräser 107. Es kann auch  verschieden geführt werden, so z. B. geradlinig in  Richtung des Pfeilses 40, dann ergeben sich die ge  raden Zahnlücken mit den früher beschriebenen Ei  genschaften, oder es kann auf der wiederholt be  schriebenen theoretischen Werkzeugführungskurve  oder einer Kreisbahn usw. geführt werden. Es ist  auch möglich, einen scheibenförmigen Abwälzfräser  107 mit geeignetem Radius zu verwenden, wobei  dann die Hubbewegung 40 ganz wegfällt.

   Der schei  benförmige Abwälzfräser 107 kann aber auch durch  zwei scheibenförmige Werkzeuge 45 nach Fig. 19  ersetzt werden, deren Achsen 46 derart zueinander  geneigt sind, dass das     Hüllprofil    beider Scheiben  zusammen dem erzeugenden     Abwälzprofil    entspricht.  Im übrigen verläuft auch hier der Herstellungsvor  gang wie oben beschrieben. Führen die rotierenden  Werkzeuge in     Fig.    19 ausser der Drehbewegung und  der     Abwälzbewegung    108 auch noch einen gerad  linigen Hub senkrecht zur Zeichnungsebene aus, so  werden geradlinige Zahnlücken erzeugt, fehlt diese      Hubbewegung und haben die scheibenförmigen Werk  zeuge einen passenden Durchmesser, so entstehen  Zahnlücken mit dem früher beschriebenen kreis  förmigen Längsprofil.

    



  Dabei wird also ein kreisförmiges     Abwälzwerk-          zeug    107 verwendet, wobei die Kreisform eine Kurve  umschliesst, bei deren Verwendung als Profilwerk  zeugführungskurve die Summe der beiden     Zahnlük-          kenweiten    von Rad und Gegenrad gleich der Teilung  ist, wobei der Werkzeugvorschub auf die Richtung  44 der Abwälzbewegung beschränkt ist (Fig. 17 und  18).  



  Durch die hier beschriebenen Verfahren können  die Vorteile des Abwälzverfahrens wenigstens teil  weise auch bei den beschriebenen Kegelrädern zur  Geltung kommen, d. h. unter anderem die höhere  Genauigkeit und Oberflächengüte der abgewälzten  Flanken und die Vereinfachung der Werkzeuge, die  z. B. bei der Evolventenverzahnung an Stelle eines  gekrümmten Fräserprofiles ein leichter herzustellen  des und vielfach verwendbares trapezförmiges Profil  haben können. Es ist also auch ohne weiteres mög  lich, solche Kegelräder zu schleifen.  



  Für die soeben beschriebene Abwälzmethode ist  eine besondere Einrichtung nach Fig.22 nötig,  welche die notwendigen gegenseitigen Bewegungen  von Werkstück und Werkzeug ermöglicht und die  nachstehend erläutert wird:  Eine solche Einrichtung oder Maschine besteht  z. B. im Prinzip aus einem U-förmigen Träger 54, der  innerhalb des nicht gezeichneten Maschinenkörpers  um die Abwälzachse 55 schwenkbar ist. Auf diesem  Träger 54 ist ein in den Pfeilrichtungen 56 verstell  barer Support 57 vorhanden, der seinerseits den um  die Drehachse 58 schwenkbaren Werkstückhalter 59  und die Teileinrichtung 60 trägt. Schliesslich ist das  Werkstück 61 noch um seine Achse 62 drehbar auf  dem Halter 59 befestigt. Alle diese Teile sind mit  zweckmässigen Einstell- und Antriebsvorrichtungen  versehen, die an sich bekannt und in Fig. 22 nicht  dargestellt sind.

   An Stelle des in Fig. 22 gezeichneten  rotierenden Werkzeuges 63 kann auch ein Hobel  stahl oder ein anderes Abwälzwerkzeug verwendet  werden. Es kann zweckmässig sein, die Maschine  ausserdem mit Einrichtungen zur Erzeugung einer  zusätzlichen Längsballigkeit, z. B. mittels Führungs  schablonen oder Getrieben auszurüsten.  



  Die Herstellung eines Kegelrades auf dieser  Maschine geht nun z. B. in folgender Weise vor sich:  Das Werkstück 61 sei in der richtigen Lage in der  Aufspannvorrichtung 54, 57, 59 und 60 fixiert, und  zwar derart, dass die Fräsrichtung (analog der Gera  den 12 in Fig. 8) parallel zur Drehachse 55 in Fig. 22  steht und dass der Fräser 63 bei seiner Vorschubbe  wegung 65 genügend tief in das Werkstück taucht.  Nun führt das Abwälzwerkzeug 63 eine in der Pfeil  richtung 65 hin und her gehende Vorschubbewegung  aus, so dass es immer wieder durch die Zahnlücke  des Werkstückes 61 geht. Ausserdem wird das  Werkzeug 63 langsam senkrecht zur Zeichnungs-    ebene (also nach vorn oder hinten) bewegt, während  sich gleichzeitig die gesamte Haltevorrichtung mit  dem Werkstück 61 um die Abwälzachse 55 dreht.

    Diese beiden letzteren Bewegungen erzeugen, wenn  sie richtig aufeinander abgestimmt sind, das Ab  wälzen der Zahnflanken einer Zahnlücke. Nach der  Fertigstellung einer Zahnlücke wird das Werkstück  61 mittels des Teilkopfes 60 um eine Zahnteilung  um die Achse 62 verdreht und in dieser Stellung  die zweite Zahnlücke erzeugt usw.  



  Die beschriebenen Kegelräder können auch mit  schrägen oder gekrümmten Zähnen ausgeführt wer  den, wie dies Fig. 20 beispielsweise für gekrümmte  Zähne zeigt. Es kann auch z. B. beim Hobeln mit  einem Profilwerkzeug das Werkstück während der  Hubbewegung rotieren. Bei der in Fig.20 darge  stellten Art wird ein Werkzeug 47 von topfförmiger  Ausführung verwendet, das um die Achse 48 rotiert  und im übrigen die gleichen Abwälzbewegungen  ausführt, wie in den Fig. 17 bis 19 gezeigt ist.  



  Für viele Zwecke, insbesondere in der Feinme  chanik, müssen die Kegelräder ein Flankenspiel von  so erheblicher Grösse aufweisen, dass es nicht einfach  durch eine entsprechende Einstellung der Räder zu  einander erzeugt werden kann, weil dadurch nicht  allein die Eingriffstiefe zu gering, sondern auch das  Tragbild unzulässig verlagert würde. Ein solches  grosses Flankenspiel kann bei den beschriebenen Ke  gelradpaaren bereits bei der Berechnung berücksich  tigt werden, indem die Summe der beiden Zahn  dicken (oder Zahnlücken) auf den zugehörigen Teil  kreisen nicht gleich der zugehörigen Teilung ge  wählt, sondern die Zahndicke um den Prozentsatz  des Flankenspieles vermindert (bzw. die Summe der  Zahnlückenweiten entsprechend vergrössert) wird und  die früher genannten Bedingungen auf diese ent  sprechend reduzierte Teilung bezogen werden.  



  Fig. 21 zeigt eine solche Verzahnung. Die Strecke  49-50, also die Summe der beiden Zahndicken auf  den zugehörigen Teilkreisen ist hier nur angenähert  gleich der Teilung; d. h. sie ist um das Flankenspiel  112-5l reduziert. Die  Werkzeugführungskurve   wird dann derart berechnet, dass das Flankenspiel  prozentual auf der ganzen Zahnbreite den gleichen  Wert aufweist und gleichzeitig die Eingriffswinkel 52  und 53 von Rad und Gegenrad auf dem Teilkegel  gleich gross sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Kegelradpaaren, bei denen bei jedem Einzelrad das Zahnlückenprofil an jeder Stelle der gesamten Zahnbreite durch ein in Abhängigkeit von der Kegeldistanz verschieden lan ges Stück ein und derselben Kurve begrenzt ist, da durch gekennzeichnet, dass über die ganze Zahn breite hin der Abstand des Zahnlückenprofiles von der Spitze des jeweils zugehörigen Ergänzungske gels in Funktion der Kegeldistanz derart gewählt wird, dass überall einerseits die Summe der Zahn lückenweiten von Rad und Gegenrad, auf dem je- weils zugehörigen Teilkreis gemessen, mindestens annähernd gleich der entsprechenden Teilung ist und dass anderseits die Eingriffswinkel von Rad und Gegenrad auf den jeweiligen zugehörigen Teilkreisen gleich gross sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Profilwerkzeug zur Erzeu gung der Zahnlücke auf einer derartigen theoreti schen Kurve (6) geführt wird, dass die Summe der Zahnlückenweiten von Rad und Gegenrad gleich der entsprechenden Teilung ist (Fig. 4). 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Profilwerkzeug verwendet und zur Erzeugung eines günstigen Tragbildes und zur Vereinfachung der Herstellung auf einer Linie (13) ge führt wird, welche diejenige theoretische Werkzeug führungskurve (6) näherungsweise ersetzt, bei deren Anwendung die Summe der Zahnlückenweiten von Rad und Gegenrad gleich der entsprechenden Teilung ist (Fig. 9). 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Linie (13) durch eine Tangente (12) an die genannte Kurve (6) gebildet wird und ihr Berührungspunkt (14) innerhalb der Zahnbreite liegt (Fig. 8). 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Linie durch ein die Kurve (6) in der Zone der Zahnbreite einschliessendes Kreisstück (13) gebildet wird (Fig. 9). 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein rotierendes Profilwerkzeug (64) verwendet wird, des sen Radius (21) gleich ist, wie derjenige (20) des erwähnten Kreisstückes (13, Fig. 12). 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein rotierendes Werkzeug (111 resp. 105) mit einem oder mehreren Zähnen (24), deren Mittellinien sich mindestens annähernd je auf einer Schraubenlinie (25) befinden, und entsprechen der Einstellung verwendet wird, und Werkstück und Werkzeug kontinuierlich rotieren (Fig. 13 bis 15). 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Bezugsprofil und Werkzeug profil ein in der Zone des inneren Zahnendes gelege nes theoretisches Zahnlückenprofil gewählt wird (Fig. 4). B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zahnlücke um eine die Ke- gelradachse (37) schneidende Abwälzachse (42) ab gewälzt und ein Abwälzwerkzeug (41) verwendet wird, wobei die Abwälzachse (42) parallel zu einer Geraden (39) liegt, welche eine Tangente an die jenige Kurve ist, bei deren Verwendung als Profil werkzeugführungskurve die Summe der beiden Zahn lückenweiten von Rad und Gegenrad gleich der Tei lung ist (Fig. 17 und 18). 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein kreis förmiges Abwälzwerkzeug (107) verwendet wird, wo bei die Kreisform eine Kurve umschliesst, bei de ren Verwendung als Profilwerkzeugführungskurve die Summe der beiden Zahnlückenweiten von Rad und Gegenrad gleich der Teilung ist, wobei der Werkzeugvorschub auf die Richtung (44) der Ab- wälzbewegung beschränkt ist (Fig. 17 und 18). 10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das zu bearbeitende Kegelrad paar schräge Zähne erhält. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das zu bearbeitende Kegelrad paar gekrümmte Zähne erhält (Fig. 20). 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung mit einem vor bestimmten Flankenspiel ausgeführt wird (Fig. 21). PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen Werkzeug (63) und Werkstück (61) eine Ab- wälzbewegung um die mit der Werkstückachse (62) nicht zusammenfallende Abwälzachse (55) erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 13. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie zwei zueinander ge neigte, scheibenförmige und rotierende Abwälzwerk- zeuge (45) aufweist (Fig. 19). 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Hubbewegung (65) des Werkzeuges zur Beeinflussung der Längsbalüg- keit längs einer einstellbaren, schwach gekrümmten Kurve erfolgt. PATENTANSPRUCH III Kegelradpaar, dadurch gekennzeichnet, dass es nach dem Verfahren nach Patentanspruch I herge stellt worden ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0088807A1 (de) * 1982-03-06 1983-09-21 IMS Morat Söhne GmbH Verzahnungswerkzeug zum Fräsen von Zahnrädern und anderen Werkstücken

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