CH392211A - Maschine zum Schleifen von Schnecken, Gewinden und mit gewindeähnlichen Nuten versehenen Körpern - Google Patents

Maschine zum Schleifen von Schnecken, Gewinden und mit gewindeähnlichen Nuten versehenen Körpern

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CH392211A
CH392211A CH6611758A CH6611758A CH392211A CH 392211 A CH392211 A CH 392211A CH 6611758 A CH6611758 A CH 6611758A CH 6611758 A CH6611758 A CH 6611758A CH 392211 A CH392211 A CH 392211A
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CH
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spindle
workpiece
nut
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CH6611758A
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Krumme Walter
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Klingelnberg Soehne Ferd
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/36—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor by grinding
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F13/00—Making worms by methods essentially requiring the use of machines of the gear-cutting type
    • B23F13/02—Making worms of cylindrical shape
    • B23F13/04—Making worms of cylindrical shape by grinding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description


  Maschine zum Schleifen von Schnecken, Gewinden und     mit        gewindeähnlichen    Nuten  versehenen Körpern    Bei Schnecken- und Gewindeschleifmaschinen  der üblichen Bauart wird das Werkstück an der  ortsfest gelagerten Schleifscheibe vorbeigeschraubt.  Die Verschraubung entsteht aus der Längsbewegung  des den Werkstückspindelstock tragenden Tisches  der Maschine und der im Zwanglauf damit an  getriebenen Drehung des Werkstückes um seine  Achse. Die Genauigkeit des geschliffenen Gewindes  ist in erster Linie von der Gleichmässigkeit und  dem exakten Zwanglauf dieser beiden Bewegungen  zueinander abhängig.

   Die Tischlängsbewegung wird  in der Regel durch eine Präzisionsleitspindel, die  Drehung der Werkstückspindel durch ein genaues  Schneckengetriebe bewirkt, die zwecks Einstellung  der zu schleifenden Gewindesteigung durch Wechsel  räder miteinander gekuppelt sind.  



  Bei dieser Anordnung ist die für die Genauigkeit  der geschliffenen Steigung massgebliche Leitspindel  immer durch die Summe des Schleifwiderstandes  in Achsenrichtung des Werkstückes, die Beschleuni  gungskräfte beim Umsteuern des Tisches und die  Reibung in den Führungen des Tisches belastet.  Sie unterliegt daher einer verhältnismässig grossen  Abnutzungsgefahr, die sich um so unangenehmer aus  wirkt, wenn auf einer für eine bestimmte grösste  Schleiflänge gebauten Maschine vorwiegend Gewinde  geschliffen werden, die erheblich kürzer sind als  diese, ein Fall, der häufig vorkommt. Zur Steigerung  der Genauigkeit, insbesondere zum Ausgleich der  Eigenfehler der Leitspindeln hat man diese Ma  schinen schon frühzeitig     mit    Korrektureinrichtungen  versehen, welche z.

   B. durch ein entsprechend den  gemessenen Steigungsfehlern der Leitspindel geform  tes Korrekturlineal oder eine Korrekturkurve der    im Schlitten sitzenden Spindelmutter die Eigenfehler  der Spindel ausgleichende kleine Drehungen erteilen.  Ebenso hat man Spielausgleichvorrichtungen viel  fältiger Art entwickelt, deren Zweck es ist, die  beim Umsteuern der Maschine von Hin- auf Rück  gang in den Getriebezügen sich auswirkenden Spiele  unschädlich zu machen. Diese Einrichtungen, ins  besondere die Steigungskorrektur, erfüllen aber nur  so lange     ihren    Zweck, als die Korrekturkurve dem  jeweiligen Zustande der Leitspindel entspricht. Ist  aus den erwähnten Gründen eine stärkere örtliche  Abnutzung eingetreten, dann kann diese nur aus  geglichen werden, wenn die Korrekturkurve ent  sprechend nachgearbeitet wird.  



  Aufgabe und Gegenstand der Erfindung ist die  Schaffung einer Maschine zum Schleifen von     Schnek-          ken,    Gewinden und mit gewindeähnlichen Nuten  versehenen Körpern, welche die in der doppelten  Funktion der Leitspindel als kraftgebendes Element  für den Antrieb des Werkstückschlittens und als  massgebendes Glied für die Genauigkeit der erzeugten  Steigung begründeten Nachteile vermeidet. Diese  Aufgabe wird in der erfindungsgemässen Maschine,  bei welcher die Verschraubung des Werkstückes ge  genüber     einer    abgesehen von der radialen Zustell  bewegung ortsfest angeordneten Schleifscheibe von  zwei Getriebezügen abgeleitet ist, von denen der  eine     mit    einstellbarer Geschwindigkeit, z.

   B. durch  Leitspindel und Wechselräder, den Werkstück  schlitten axial bewegt und der zweite im Zwang  lauf damit die auf dem     Werkstückschlitten    gelagerte       Werkstückspindel    dreht, gelöst. Die Erfindung be  steht in der Anordnung einer Meisterspindel mit  Mutter, von denen     entweder    die Mutter mit Aus-      nahme kleiner axialer Korrekturverschiebungen orts  fest gelagert ist, während die Spindel mit der auf  dem Werkstückschlitten axial in geringem Masse  beweglich gehaltenen Werkstückspindel auf Drehung  gekuppelt ist, oder die Spindel undrehbar und bis  auf kleine axiale Korrekturverschiebungen ortsfest  gelagert ist und von der Mutter umschraubt wird,  die mit der axial in geringem Masse beweglichen  Werkstückspindel auf Drehung gekuppelt ist.  



  Durch diese Anordnung werden der Werkstück  spindel von der Meisterspindel kleine Korrektur  verschiebungen gegenüber dem Werkstückschlitten  erteilt, und die Genauigkeit des geschliffenen Ge  windes wird von derjenigen der kraftgebenden     Leit-          spindel    unabhängig. Deren Abnutzung beeinträchtigt  nicht mehr die Genauigkeit der geschliffenen Stei  gung. Für diese ist allein die Steigungsgenauigkeit  der Meisterspindel massgeblich, die unter Wahrung  des Abbeschen Prinzipes auf das Werkstück über  tragen wird. Da diese nur geringe Kräfte aufzu  nehmen hat, ist sie keiner starken Abnutzung aus  gesetzt.  



  In Weiterführung des Erfindungsgedankens ist  die Maschine, um nicht für jede andere Steigung  eine neue Meisterspindel beschaffen     zu    müssen, ins  besondere dann, wenn es sich darum handelt, gering  fügig von einer Normalsteigung abweichende Stei  gungen schleifen zu müssen, mit einem Sinuslineal  ausgerüstet, mittels dessen dem die Meisterspindel  abstützenden Element über weitere Übertragungs  glieder eine Verschiebung erteilt werden kann, die  den Unterschied ihrer Steigung von der zu schlei  fenden Steigung ausgleicht.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der  Zeichnung dargestellt. Es zeigen:  Fig. 1 eine Ansicht einer Maschine von vorn,  Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine (Spindel  stockseite),  Fig. 3 eine Draufsicht der Maschine,  Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Lagerung  der Meisterspindel, den Werkstückspindelstock und  den Reitstock,  Fig. 5 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt  der Korrektureinrichtung in Richtung des Pfeiles A,  Fig. 6 und 7 Schnitte durch die Membranlagerung  der Werkstückspindel bei B und C in Fig. 5 in  vergrössertem Massstab,  Fig. 8 und 9 Schnitte durch die Lagerung der  Reitstockspindel bei D und E in Fig. 4 in ver  grössertem Massstab,  Fig. 10 ein vereinfachtes Getriebeschema der  Maschine,  Fig. 11 einen teilweisen Längsschnitt einer ande  ren Ausführungsform,  Fig. 12 eine Draufsicht der in Fig.

   11 dar  gestellten     Gruppe.     



  In Fig. 1 bis 4 ist 1 das Kastenbett der Maschine,  auf dessen Oberseite der Werkstückschlitten 2 längs  geführt ist. Quer zum Werkstückschlitten ist auf  dem Bett 1 der Schleifsupport 3 mit der darauf    gelagerten: Schleifscheibe 4 und ihrem Antriebsmo  tor 5 geführt. Der Werkstückschlitten 2 erhält seinen  Antrieb von einem nur im Getriebeschema Fig. 10  eingezeichneten Motor 6 über weiter unten beschrie  bene Antriebselemente. Auf dem Werkstück  schlitten 2 sitzen der Werkstückspindelstock 7 und  der Reitstock 8, zwischen deren Spitzen das zu  schleifende Werkstück 9 aufgenommen ist.

   Auf einem  an der Rückwand des Kastenbettes 1 angeschraubten  Konsol 10 ist der Lagerkörper 11 mit der Meister  spindel 12 befestigt. 13 ist ein auf dem Werkstück  schlitten 2 befestigtes Sinuslineal, welches über eine  Rolle 14 ein im Lagerkörper 11 geführtes     Wälz-          lineal    15 verschiebt, das seine Bewegung über     Wälz-          bänder    16, 17 auf eine innerhalb des Lagerkörpers  11 befindliche Mutter 18 weiterleitet. 19 ist eine  am Kastenbett 1 gelagerte, im Zwanglauf mit der  Werkstückspindel angetriebene Korrekturkurven  scheibe, von der durch eine Rolle 20 über  eine biegsame Schiebewelle 21 kleine Korrektur  bewegungen auf einen Hebel 22 (Fig.5) übertra  gen werden.

   Der Hebel 22 ist an einer auf dem  Aussendurchmesser der Meisterspindel gleitenden  Büchse 23a festgeklemmt, welche ihrerseits mit der  Leitmutter 23 der Meisterspindel 12 verschraubt  ist. Die Schiebewelle 21 ist nahe ihrem am Hebel 22  angreifenden Ende in einem festen am Konsol 10  verschraubten Stützlager 24 gelagert. 23b ist eine  ebenfalls mit der Leitmutter 23 fest verbundene auf  dem Aussendurchmesser der Meisterspindel gleitende  Büchse, 25 eine auf der Leitmutter feste Gewinde  büchse mit einem Aussengewinde, in welches die  Mutter 18 eingreift. Die Mutter 18 ist an ihrem  Aussendurchmesser und axial im zusammengesetzten  Führungskörper 26 des Wälzlineals 15 gelagert. Die  ser Führungskörper ist im Lagerkörper 11 kugelig  gelagert.  



  Auf der Werkstückspindel 27 (Fig. 4 bis 7)  sind zwei Membrankörper 28 und 29 mit Pass  federn aufgesetzt. Die Merribrankörper haben eine  Nabe und einen Aussenkranz, die durch sehr dünne  Membranen 28', 29' miteinander verbunden sind.  Anstatt wie gezeichnet aus einem Stück könnten  die Membrankörper natürlich auch aus Membranen  und Naben- und Kranzteilen zusammengesetzt sein.  Mit den Aussenkränzen sind die Membrankörper  an dem die Werkstückspindel 27 umschliessenden  zusammengesetzten Antriebskörper 30 verschraubt.  Der Antriebskörper 30 wird durch ein     Doppelschnek-          kenrad    31 angetrieben, welches durch zwei spielfrei  gegeneinander verspannte Schnecken 32, 33 getrieben  wird.

   Die vom Antriebskörper 30 über die     Mem-          brankörper    28 und 29 angetriebene     Werkstückspindel     27 ist infolge der Halterung in den das Dreh  moment übertragenden Membranen 28', 29' in ge  ringem Masse axial beweglich.  



  Die Meisterspindel 12 ist durch eine     düne    axial  nachgiebige aber drehsteife Membrane 34 mit der       Werkstückspindel    27 gekuppelt und in einer Spitze 35  gegen diese abgestützt. Der     Fräseraufnahmedorn    36      wird durch einen dreheinstellbaren Mitnehmer 37  mit der Werkstückspindel gekuppelt. Die Reitstock  spindel 38 ist ebenfalls um kleine Wege längs     ver-          schieblich    in Membrankörpern 39, 40 gehalten. Sie  wird durch Federn 41 elastisch in Richtung zur  Werkstückspindel gedrückt, so dass Reitstockspin  del 38, Werkstückspindel 27 und Meisterspindel 12  immer spielfrei gegeneinander gespannt sind.  



  Im vereinfachten Getriebeschema (Fig. 10) ist  der Schleifspindelstock mit dem Antrieb der Schleif  spindel fortgelassen. Der Motor 6 treibt über einen  Riemen 42, eine Zwischenwelle 43, ein Wende  getriebe 44 und feste Übersetzungsräder 45 die Quer  welle 46 an. Von dieser geht der Antrieb über  einen Wechselrädersatz 47 bis 50, der zur Ein  stellung der Arbeitsgeschwindigkeit dient, eine Welle  51 und einen Winkeltrieb 52 auf die Längswelle 53.  Von dieser Längswelle aus wird über zwei weitere  Kegeltriebe 54, 55 und eine Querwelle die Schnecke  33 und über zwei Zwischenräder die Schnecke 32  angetrieben, die in die beiden Verzahnungen des  Doppelschneckenrades 31 auf dem Antriebskörper  30 eingreifen.

   Die Teile 51 bis 55, 33, 32 und 31  bilden den Getriebezug für den Antrieb der Arbeits  spindel, d. i. der Werkstückdrehung. Über einen  Schneckentrieb 56 wird die Korrekturkurvenscheibe  19 von der Längswelle 53 angetrieben. Von der  Welle 51 wird über Wechselräder 57 bis 60, die  der Einstellung der Gangzahl des zu schleifenden  Werkstückes dienen, und einen Winkeltrieb 61 eine  Welle 62 angetrieben, auf der eine nicht näher  dargestellte Teilungs-Schaltkupplung 63 sitzt, welche  während des Schleifvorganges eine Welle 64 mit  Welle 62 kuppelt, und beim Teilen in bekannter  Weise diese Verbindung für eine volle Umdrehung  der Welle 62 unterbricht. Während dieser Umdrehung  dreht der weiterlaufende Antrieb 46 bis 54 die  Arbeitsspindel 27 um eine Teilung weiter.  



  Zwischen Welle 64 und der Leitspindel 69, die  über die am Werkstückschlitten 2 gelagerte Mutter  70 diesen axial bewegt, ist noch ein Wechselradsatz  65 bis 68 zur Einstellung der Werkstücksteigung  angeordnet. Die Teile 51, 57-68 bilden den Ge  triebezug, welcher den Werkstückschlitten axial be  wegt.  



  In Fig. 11, die eine andere Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes darstellt, ist die Meister  spindel mit 12' bezeichnet und mit 27 die in der  gleichen Weise, wie oben beschrieben, in zwei Mem  brankörpern 28 und 29 axial um kleine Beträge  verschieblich im Antriebskörper aufgehängte Werk  stückspindel. Hier ist im Unterschied zur vorstehend  beschriebenen Anordnung nicht die Meisterspindel,  sondern die hier mit 23' bezeichnete Leitmutter  über eine dünne,     axial    nachgiebige Membran 34  drehsteif mit der Werkstückspindel 27 gekuppelt.  Die axiale Abstützung der Werkstückspindel gegen  den die Leitmutter 23' tragenden Körper erfolgt  auf Kugeln 71, die auf Stützflächen aufliegen, deren    Normalen sich im Mittelpunkt der Membran 34  schneiden.

   Die Meisterspindel 12' stützt sich über  eine Kugel 72 gegen eine zweite Spindel 73 ab,  die an ihrem vorderen Ende mit einem Genauig  keitsgewinde versehen ist. Sie ist gegen Drehung  durch einen an ihr festgeklemmten Hebel 74 ge  halten, an dessen Ende ein Kugellager 75 sitzt,  das zwischen zwei an einem Lagerbock 76 ver  schraubten Schienen 77, 78 geführt ist. Die Spindel  73 verschraubt sich in einer zweiteiligen Mutter 79,  welche an einen Drehkörper 80 verschraubt ist,  der seinerseits in dem auf dem verlängerten Kasten  bett 1 der Maschine befestigten Lagerbock 76 radial  und axial gelagert ist.

   Dem Drehkörper 80 kann  in der oben beschriebenen Weise vom Sinuslineal 13  her über das     Wälzlineal    15 und die     Wälzbänder     16, 17 eine Drehung erteilt werden. 81 ist ein an  der Spindel 73 festgeklemmter Hebel, an dem in  der oben mit Bezug auf den Hebel 22 beschriebenen  Weise über die biegsame Schiebewelle 21 von der  Korrekturkurvenscheibe 19 (Fig. 1 und 10) abge  leitete Korrekturdrehungen der Spindel 73 einge  leitet werden können.  



  Die Maschine gemäss den Fig. 1-10 arbeitet  wie folgt:  Vom Motor 6 wird über die beschriebenen Ge  triebezüge und Wechselradsätze einerseits die Werk  stückspindel 27 in Drehung versetzt und anderseits  der Werkstückschlitten 2 in dem zur Verschraubung  des Werkstückes erforderlichen Zwanglauf verscho  ben. Denkt man sich zunächst das Sinuslineal 13  auf Null, also parallel zur Werkstückschlittenbewe  gung eingestellt, und als Korrekturkurvenscheibe 19  eine kreisrunde Scheibe     (Nullscheibe)    eingesetzt, dann  stehen die Muttern 18 und 23 fest, ohne sich zu  drehen. Die durch die Kupplungsmembrane 34 mitge  nommene Meisterspindel 12, die in diesem Fall  die gleiche Steigung haben muss wie das zu schlei  fende Werkstück, verschraubt sich infolgedessen in  der ortsfesten Mutter 23 entsprechend ihrer Steigung.

    Stimmt nun die von der Leitspindel 69 herbeige  führte Verschiebung des Werkstückschlittens 2 nicht  genau mit dem axialen Verschraubungsweg der Mei  sterspindel überein, dann wird die in den Mem  branen axial nachgiebig aufgehängte     Werkstückspin-          del    27 von der Meisterspindel 12 um die     Differenz     von deren Steigung zur Schlittenverschiebung relativ  zum     Werkstückschlitten    verschoben. Es wird daher  genau die Steigung der Meisterspindel auf das Werk  stück übertragen.  



  Steht eine Meisterspindel und     -mutter    mit der  Steigung des zu schleifenden Werkstückes nicht zur  Verfügung, dann kann unter Zuhilfenahme des Sinus  lineals 13 eine Spindel abweichender, zweckmässig  natürlich in der Nähe liegender Steigung verwendet  werden.

   Die     Steigungswechselräder    65 bis 68 werden  entsprechend der Sollsteigung aufgesteckt und das       Sinuslineal    13 wird auf einen solchen Winkel ein  gestellt, dass unter Berücksichtigung des über-      setzungsverhältnisses der Wälzbandübertragung 14  bis 18 und der Steigung des Muttergewindes in 18  die Gewindebüchse 25 sich in 18 um die Differenz  der Sollsteigung und der Steigung der Meisterspindel  12 axial verschraubt und dadurch die Mutter 23  und mit ihr die Meisterspindel 12 um diesen Dif  ferenzbetrag verschiebt.  



  Mittels der Korrekturkurvenscheibe 19 ist es  möglich, etwaige noch die zugelassene Grösse über  schreitende Eigenfehler der Meisterspindel 12, ins  besondere einen etwa vorhandenen Taumelfehler, bis  zur Grenze des mechanisch Möglichen zu eliminieren.  Die Korrekturkurve muss natürlich die den Eigen  fehlern der jeweils verwendeten Meisterspindel ent  sprechende Form haben. Die Korrekturwerte werden  von der Kurvenscheibe, die sich im Zwanglauf mit  der Werkstückspindel 27 und damit auch der Meister  spindel 12 dreht, durch die Rolle 20, die als Stössel  wirkende biegsame Schiebewelle 21 und den Hebel  22 als kleine Drehungen auf die Leitmutter 23  und die mit ihr verbundene Gewindebüchse 25 über  tragen, die sich dadurch im Muttergewinde 18 ver  schraubt, so dass die Spindel 12 nach Massgabe  des Steigungsunterschiedes von 18 und 23 axial  verschoben wird.  



  Bei der geänderten Ausführung nach Fig. 11  wird nicht eine mit der Werkstückspindel 27     ge-          kuppelte    Meisterspindel in einer abgesehen von den  Steigungs- und Fehlerkorrekturbewegungen ortsfesten  und sich nicht drehenden Leitmutter verschraubt,  sondern die mit der Werkstückspindel gekuppelte  Leitmutter 23' umschraubt die bis auf kleine axiale  Korrekturverschiebungen ortsfeste Meisterspindel 12'.  



  Die beschriebene Einrichtung kann in gleich vor  teilhafter Weise in anderen Schleifmaschinen, die  der Bearbeitung von Gewinden oder mit gewinde  ähnlichen Nuten     versehenen.    Körpern dienen, ver  wendet werden, so z. B. in Hinterschleifmaschinen  für Werkzeuge wie Wälzfräser für Verzahnungen  und ähnliche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Schleifen von Schnecken, Ge winden und mit gewindeähnlichen Nuten versehenen Körpern, bei welcher die Verschraubung des Werk stückes gegenüber einer abgesehen von der radialen Zustellbewegung ortsfest angeordneten Schleifscheibe von zwei Getriebezügen abgeleitet wird, von denen der eine mit einstellbarer Geschwindigkeit den Werk stückschlitten axial bewegt und der zweite im Zwang lauf damit die auf dem Werkstückschlitten gelagerte Werkstückspindel dreht, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Meisterspindel (12 bzw. 12') mit Mutter (23 bzw.
    23'), von denen entweder die Mutter (23) mit Ausnahme kleiner axialer Korrekturver schiebungen ortsfest gelagert ist, während die Spin del (12) mit der auf dem Werkstückschlitten axial in geringem Masse beweglich gehaltenen Werkstück spindel auf Drehung gekuppelt ist, oder die Spindel (12') undrehbar und bis auf kleine axiale Korrektur verschiebungen ortsfest gelagert ist und von der Mutter (23') umschraubt wird, die mit der axial in geringem Masse beweglichen Werkstückspindel auf Drehung gekuppelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Meisterspindel (12, 12') mit ihrer Mutter (23, 23') gleichachsig zur Werkstück spindel (27) angeordnet ist. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die Werkstückspindel zur Erzie lung einer geringen axialen Beweglichkeit mit dunen, elastisch nachgiebigen, aber drehsteifen Membranen (28', 29') mit ihrem Lager verbunden ist. 3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplung zwischen der Werk stückspindel (27) und der Meisterspindel (12) bzw. der Leitmutter (23') durch eine dünne Membran (34) aus einem elastisch nachgiebigen Werkstoff er folgt. 4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Werkstückspindel (27) in dem die Leitmutter (23') tragenden Körper auf Kugeln abgestützt ist, die auf Stützflächen aufliegen, deren Normalen sich im Mittelpunkt auf der Membran (34) treffen (Fig. 11). 5.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Schleifen eines Werkstückes mit von derjenigen der Meisterspindel abweichender Steigung der Gewindebüchse (25), an welcher sich die Meisterspindel (12) abstützt bzw. der Spindel (73), an welcher sich die Meisterspindel (12') ab stützt, eine von der Bewegung des Werkstückschlit- tens (2) abgeleitete, der Differenz der Steigung von Werkstück und Meisterspindel entsprechende axiale Verschiebung erteilt wird. 6.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die axiale Verschiebung der Ge windebüchse (25) bzw. der Spindel (73) durch ein auf dem Werkstückschlitten (2) sitzendes Sinuslineal (13) bewirkt wird, welches über eine Rolle (14) ein Wälzlineal (15) verschiebt, dessen Bewegung über Wälzbänder (16, 17) auf eine Mutter (18) bzw. einen Drehkörper (80) mit einer Mutter (79) übertragen wird. 7. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Mutter (18) und das Wälzlineal (15) aufnehmende Körper (26) in einer Kugelschale gelagert ist. B.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Ausgleich periodischer oder unregelmässiger Steigungsfehler der Meisterspindel (12, 12') eine Korrektureinrichtung vorgesehen ist, bestehend aus einer im Zwanglauf mit der Werk stückspindel (27) angetriebenen Korrekturkurven- Scheibe (19) und einer biegsamen Schiebewelle (21), die an einem auf der Büchse (23a) festgeklemmten Hebel (22) bzw. an einem auf der Spindel (73) festgeklemmten Hebel (81) angreifend, der Werk stückspindel (27) die zum Ausgleich der Spindel- fehler erforderlichen kleinen Korrekturverschiebun gen erteilt.
CH6611758A 1958-05-06 1958-11-13 Maschine zum Schleifen von Schnecken, Gewinden und mit gewindeähnlichen Nuten versehenen Körpern CH392211A (de)

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