CH392348A - Schichtenski - Google Patents

Schichtenski

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CH392348A
CH392348A CH1162860A CH1162860A CH392348A CH 392348 A CH392348 A CH 392348A CH 1162860 A CH1162860 A CH 1162860A CH 1162860 A CH1162860 A CH 1162860A CH 392348 A CH392348 A CH 392348A
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CH1162860A
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Kaestle Anton
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Kaestle Anton
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/12Making thereof; Selection of particular materials

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description


      Schichtenski       Die Erfindung bezieht sich auf einen Schichten  ski in     Sandwichbauweise    mit mindestens zwei     äusse-          ren    Deckblättern aus Metall und einem Kern aus  leichtem Werkstoff.  



  Derartige     Schichtenski    sind bekannt. Die Deck  blätter bestehen dabei in den meisten Fällen aus Dur  aluminiu-m und der Kern     aus    stehend angeordneten       Weichholzschichten.    Im übrigen sind diese Schichten  ski noch mit einem Deckbelag und einem     Laufbelag     aus Kunststoff sowie mit Stahlkanten ausgestattet.  



  Der bekannte     Aufbau    des Kernes entspricht den  Grundsätzen der     Sandwichbauweise,    nach welcher  der Kern lediglich die Funktion eines Füllstoffes zur  Distanzierung der Deckblätter erfüllt, während die  festigkeitsmässigen und elastischen Eigenschaften  durch die Deckblätter bestimmt werden.  



  Bei den bekannten, nach den üblichen Grund  sätzen der     Sandwichbauweise    hergestellten Schichten  skier mit Deckblättern aus Metall haben sich Mängel  vor allem in der Verbindung zwischen den Deck  blättern und dem Kern und in der für gewisse Ein  satzzwecke des Skis .ungenügenden Steifheit heraus  gestellt.  



  Zweck der Erfindung ist es, diese Mängel zu be  heben, was unter Abweichung von den bei der Sand  wichbauweise üblichen Kernkonstruktionen dadurch  erreicht wird, dass     erfindungsgemäss    zwischen den  Deckblättern aus Metall und einem mindestens teil  weise aus Weichholz bestehenden     Innenholzkern     mindestens eine blattförmige     Zwischenschichte    aus  Holz, welche sich mindestens über die Länge des  Innenkernes erstreckt, angeordnet ist.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstel  lung von derartigen     Schichtenskiern    besteht darin,  dass zunächst die Deckblätter aus Metall mit je einer         blattförmigen        Zwischenschichte    aus Holz zu zwei  Paketen mit beidseitig ebener Oberfläche vereinigt  und unter Druck verklebt werden, worauf erst die  Verbindung der Zwischenschichten und damit auch  der mit ihnen verklebten Deckblätter mit den ent  sprechenden unebenen Flächen des Innenkerns er  folgt.  



  Die Deckblätter aus Metall und die ebenfalls  blattförmigen Zwischenschichten lassen sich mit       Hilfe    von geeigneten Klebern sehr gut verbinden, da  Deckblatt und     Zwischenschichte    ein     Schichtenpaket     mit beidseitig ebener Oberfläche bilden, welches in  einer Presse leicht einem gleichmässigen Druck aus  gesetzt werden kann. Die Verbindung der Zwischen  schichte aus     Holz    mit dem ebenfalls aus Holz beste  henden Innenkern bereitet aber trotz der nicht ebe  nen Oberflächen des Innenkernes keine Schwierig  keiten, da hochwertige Verbindungen zwischen Höl  zern auch dann zustande kommen, wenn die Ver  bindungsfläche uneben ist.  



  Zweckmässig ist es für die blattförmigen Zwi  schenschichten ein Hartholz zu verwenden. Dies hat  seinen Grund darin, dass     Hartholz    eine höhere  Druckfestigkeit aufweist und daher einem beim Ver  kleben mit den Deckblättern aus Metall     ianzuwen-          denden    höheren Druck und auch höheren Tempera  turen leichter standhält.  



  Die Anordnung einer blattförmigen Zwischen  schichte aus Hartholz zwischen den Deckblättern  aus Metall hat auch noch eine Versteifung des Ski  zur Folge. Dabei ist die Erhöhung der Steifheit we  der mit wesentlichen Änderungen der geometrischen  Abmessungen, noch mit wesentlichen Gewichtsände  rungen verbunden, so dass die davon abhängigen  Fahreigenschaften des Ski nicht beeinflusst werden.      Der Innenkern des erfindungsgemässen     Schich-          tenski    besteht mindestens teilweise aus Weichholz,  doch auch hier können abweichend von den bisheri  gen     Sandwichkonstruktionen    mit Deckblättern aus  Metall teilweise     Harthölzer    verwendet werden.  



  Beispielsweise ist es vorteilhaft, die seitlichen  Begrenzungsschichten des Innenkernes aus Hartholz  herzustellen. Ein     Vorteil    dieser Massnahme besteht  darin, dass     Holzschrauben    im Hartholz wesentlich  besser halten als im     Weichholz.        Holzschrauben    wer  den aber     zur    Befestigung der Stahlkanten in den seit  lichen Begrenzungsschichten des Holzkernes zum  Eingriff gelangen.  



  Ferner kann man auch noch die im Bereich der  Skimitte (unterhalb der Standfläche für den Läufer)  gelegenen Schichten des Innenkernes aus Hartholz  herstellen. Dies ist deshalb von Vorteil, weil in die  sem Bereich die Befestigungsschrauben für die Bin  dungsteile eingreifen. Bei den bekannten Kernen aus  Weichholz bzw. bei den Kernen, die ausserdem noch  einen zentralen Hohlraum aufweisen, sind zur Be  festigung der Bindungsteile Metallschrauben notwen  dig. Wegen der geringen Dicke der Metallschichten  lockern sich diese Metallschrauben allzu leicht, wie  die Praxis bestätigt hat.  



  Als Hartholz gilt beispielsweise     Eschenholz,          Hiekoryholz,        Buchenholz,    also Hölzer mit Raum  gewicht (lufttrocken) von etwa 0,60 aufwärts. Als  Weichholz gilt beispielsweise Fichtenholz, Tannen  holz, Lindenholz, also     Hölzer    mit einem Raum  gewicht (lufttrocken) um 0,50 und darunter.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung durch ein  Ausführungsbeispiel näher     erläutert.        Fig.    1 zeigt  einen Querschnitt durch einen Ski.  



       Fig.    2 zeigt die vordere und     rückwärtige    Partie  einer Seitenansicht des Ski, wobei auf die Darstel  lung der Lauffläche und der Oberflächenschutz  fläche verzichtet     wurde.     



       Fig.    3 ist ein Horizontalschnitt durch den Kern  des Ski im Bereich der Skimitte,       Fig.    4 ein Horizontalschnitt durch den Kern des  Ski an seinem vorderen oder hinteren Ende.  



  Der in den     Fig.    1 bis 4 gezeigte     Schichtenski    be  sitzt gemäss     Fig.    1 ein oberes Deckblatt 1 aus Metall  und ein unteres Deckblatt 2 aus Metall. Das obere  Deckblatt 1 ist mit einem Schutzbelag 3 aus Kunst  stoff versehen, das untere Deckblatt 2 ist mit dem  Laufbelag 4 versehen.  



  Innerhalb der beiden Deckblätter aus Metall liegt  der     Holzkern,    welcher aus mehreren Schichten be  steht, nämlich aus einer oberen     Zwischenschichte    5  und einer unteren     Zwischenschichte    6. Dazwischen  liegen     aneinandergereiht    in der Höhe     ungeschichtete     Kanthölzer 7 und 8, die den Innenkern bilden.

   Die  obere     Zwischenschichte    5 und die untere Zwischen  schichte 6 bestehen aus     Eschenholz    ; die den Innen  kern bildenden Kanthölzer bestehen zum grösseren  Teil aus     Lindenholz        (Kanthölzer    7), teilweise aber  auch aus     Eschenholz        (Kanthölzer    7', 8 ;     Fig.    3).    Aus     Fig.    2 ist zu entnehmen, dass die beiden  Zwischenschichten 5, 6 sich bis zum vorderen bzw.  hinteren Ende des Ski erstrecken. Der Innenkern  reicht nur von der     Aufbiegung    der Schaufel bis zur       Aufbiegung    des Hinterendes.  



  Aus     Fig.    3 ist folgendes zu entnehmen: Wäh  rend die seitlichen Kanthölzer 8 durchgehend aus       Eschenholz    bestehen, sind die dazwischen liegenden  Kanthölzer 7, 7' nicht durchgehend aus Lindenholz  hergestellt. Aus Lindenholz bestehen wohl die vorde  ren und hinteren Kanthölzer 7. Im Bereich der Ski  mitte, also unterhalb der Standfläche für den Läufer,  sind jedoch anstelle von Kanthölzern aus Lindenholz  Kanthölzer 7' aus     Eschenholz    eingesetzt. Der Zweck  dieser     Kanthölzer    7' aus     Eschenholz    ist, wie erwähnt,  die bessere Möglichkeit Holzschrauben für die Befe  stigung der Bindungsteile zu verankern.

   Die Kant  hölzer aus     Eschenholz    7' und jene aus Lindenholz 7  berühren sich in einfachen senkrecht zur Längsrich  tung des Ski angeordneten Stossflächen. Die     Stoss-          flächen    benachbarter Reihen von Kanthölzern sind  versetzt angeordnet.  



  Bekanntlich hat ein Ski in seiner     Längserstrek-          kung    nicht überall dieselbe Breite. Der Ski ist am  breitesten im Bereich der Schaufel, am schmälsten  in der Mitte und erweitert sich wieder zum Hinter  ende. Üblicherweise wird die Verengung eines Ski im  Mittelbereich durch seitliches Ausfräsen aus dem mit  parallelen Seitenkanten versehenen     Schich        tenhalb-          fabrikat    erzielt. Dies würde bei einem Ski mit seitli  chen Begrenzungsschichten des Holzkernes aus  Hartholz zur Folge haben, dass die Breite der Hart  holzschichten im mittleren Bereich des Ski verringert  würde bzw. es kann sogar vorkommen, dass diese  Schichte im Mittelbereich des Ski vollkommen weg  gefräst wird.

   Um dies zu verhindern, wird vorge  schlagen, im vorderen und hinteren Bereich des  Kernes einen Keil 9 einzusetzen, welcher eine Ver  breiterung des Kernes in diesen Bereichen in der  beim Endprodukt gewünschten Weise auch schon  beim Halbfabrikat vorsieht. Die nachträglichen       Fräsarbeiten    werden daher eine Verringerung der  Breite der seitlichen Begrenzungsschichten des  Kernes aus Hartholz nicht bedingen.  



  Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht  nur auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, so müs  sen die Zwischenschichten nicht unbedingt bis zur  Spitze bzw. dem Hinterende des Ski reichen, ferner  kann man anstelle von     Eschenholz    auch ein anderes       Hartholz    und anstelle von Lindenholz auch ein an  deres Weichholz verwenden. Die spezielle Wahl von       Eschenholz    und Lindenholz hat sich aber als sehr  günstig erwiesen.  



  Die Zwischenschichten können auch aus Weich  holz bestehen, wobei vorzugsweise ein härteres       Weichholz    besser geeignet ist, während der Innen  kern auch aus Weichholz sehr geringer Härte z. B.  aus Fichtenholz oder sogar     Balsaholz    hergestellt sein  kann. Immer dann, wenn das     Holz    der Zwischen  schichte härter als jenes des Innenkernes ist, erreicht      man durch die     Zwischenschichte    eine Versteifung des  Ski gegenüber einem solchen, dessen Kern nur aus  dem weicheren Holz besteht.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren werden  die Deckblätter aus Metall zunächst mit der     blatt-          förmigen        Zwischenschichte    aus Holz verklebt. Je  nach den     verwendeten    Werkstoffen wird man ver  schiedene Kleber und auch verschiedene Drücke und  Temperaturen anwenden. Deckblätter aus     Duralu-          minimum    und Zwischenschichten aus Hartholz kann  man mit Hilfe eines Klebers in Film-Form unter  einem Druck von 30     kg/cm'    und bei     Temperaturen     von     150-180     C verkleben.  



  Die Zwischenschicht kann dann mit dem Innen  kern durch Verleimen in der üblichen Weise verbun  den werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Schichtenski in Sandwichbauweise mit minde stens zwei äusseren Deckblättern aus Metall und einem Kern aus leichtem Werkstoff, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den Deckblättern aus Metall und einem mindestens teilweise aus Weichholz be stehenden Innenholzkern mindestens eine blattför- mige Zwischenschichte aus Holz, welche sich minde stens über die Länge des Innenkernes erstreckt, an geordnet ist. Il.
    Verfahren zur Herstellung von Schichten skiern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass zunächst die Deckblätter aus Metall mit je einer blattförmigen Zwischenschichte aus Holz zu zwei Paketen mit beidseitig ebener Oberfläche ver einigt und unter Druck verklebt werden, worauf erst die Verbindung der Zwischenschichten und damit auch der mit ihnen verklebten Deckblätter mit den entsprechenden unebenen Flächen des Innenkerns erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schichtenski nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschichten aus Hart holz besteht.
    2. Schichtenski nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zum grössern Teil aus Weichholz bestehende Innenkern im Bereich der Ski mitte unterhalb der Standfläche für den Läufer einen Bereich aus Hartholz aufweist. 3. Schichtenski nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zum grössem Teil aus Weichholz bestehende Innenkern seitliche Begren zungsschichten aus Hartholz aufweist.
    4. Schichtenski nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenkern aus mehreren nebeneinander gereihten, in der Höhe ungeschichte- ten Kanthölzern aus Weichholz und Hartholz be steht, wobei an den Stellen des Übergangs von Weichholz zum Hartholz einfache Stossflächen senk recht zur Längsrichtung des Ski vorgesehen sind. 5. Schichtenski nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossflächen in benachbar ten Reihen von Kanthölzern versetzt angeordnet sind.
    6. Schichtenski nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschichten und all fälligen Hartholzteile des Innenkernes aus Eschen holz, die Weichholzteile des Innenkernes aus Linden holz bestehen. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verklebung von Deckblät tern aus Duraluminium und von Zwischenschichten aus Hartholz unter einem Druck von 25 bis 30 kg/ cm2 bei einer Temperatur von 150 bis 180 C vor genommen wird, während die Verbindung der Zwi schenschicht mit dem Innenkern durch Verleimen er folgt.
CH1162860A 1959-10-17 1960-10-17 Schichtenski CH392348A (de)

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AT251456B (de) * 1964-06-10 1967-01-10 Christine Weber Bauteil für Skier

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