CH392365A - Fördereinrichtung an Verpackungsmaschinen - Google Patents
Fördereinrichtung an VerpackungsmaschinenInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65B43/00—Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
- B65B43/42—Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation
- B65B43/54—Means for supporting containers or receptacles during the filling operation
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Description
Fördereinrichtung an Verpackungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Bechern zur Aufnahme von Packungen ausgerüstete, schrittweise weiterbewegte Fördereinrichtung an Verpakkungsmaschinen, welche die gefüllten Packungen u. a. auch über eine Waage führt, so dass die in den Bechern der Fördereinrichtung mitgeführten Packungen auf dieser Waage während einer Schaltpause der Fördereinrichtung gewogen werden. Um nun durch Reibung zwischen Fördereinrichtung und Pakkung entstehende Fehlwiegungen zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen, die Packungen auf der Waagschale freizustellen. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird dies dadurch erreicht, dass die Wände der Becher an der Fördereinrichtung von der Packung abschwenkbar angeordnet sind. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass mit fliessfähigen Gütern gefüllte, noch nicht verschlossene Verpackungen aus flexiblem Packstoff, die sogenannten Weichpackungen, sich dabei derart ausbauchen bzw. verformen, dass ein nachfolgendes sauberes Einfalten und Verschliessen der Packungsöffnung nicht mehr möglich ist, ganz abgesehen davon, dass die Becherwände infolge der gegebenen Abmessungen der Fördereinrichtung oft nicht so weit abgeschwenkt werden können, wie dies die Ausbauchung der Packungen erforderlich machen würde. Um diesen Nachteil auszuschalten, wird gemäss der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die die Packungen während ihrer Förderung umfassenden Becher der Fördereinrichtung selbst freistellbar einzurichten, so dass bei der Wiegung die einzelne Packung einschliesslich des diese umfassenden Bechers gewogen wird. Bei dieser Ausführung ist es dann selbstverständlich, dass die einzelnen Becher der Fördereinrichtung untereinander gleiches Gewicht aufweisen müssen. Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Teil eines Förderrades einer Verpackungsmaschine mit Förderbacken in abgebrochener Draufsicht; Fig. 2 einen Förderbecher des Förderrades gemäss Fig. 1 in Vorderansicht in grösserem Masstab Fig. 3 einen Teil einer Förderkette einer Verpackungsmaschine mit Förderbecher in abgebrochener Draufsicht, und Fig. 4 einen Förderbecher der Förderkette gemäss Fig. 3 im Aufriss. Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 und 2 sind am Umfang eines Förderrades 1 in gleichen Abständen Förderbecher 2 angeordnet. Damit diese Förderbecher 2 nacheinander gemeinsam mit den mitgeführten Packungen P frei auf die Lastschale 3 einer Waage 4 zur Überprüfung des Packungsgewichts abgestellt werden können, sind diese Becher je zwischen einem Paar abschwenkbarer Arme 5, 6 gehalten, welche um Achsen 7, 8 drehbar am Förderrad 1 befestigt sind und mittels einer Zugfeder 9 gegen die beiden Seitenwände der die Packungen P dreiseitig umgebenden Becher 2 nachgiebig in Anlage gehalten werden. Um bei dieser Haltung eine bestimmte Lage der Becher 2 mit Bezug auf das Förderrad 1 sicherzustellen, weist jeder Arm 5, 6 ein Paar Kegel 10,11 auf, die in mit zentralen Bohrungen 12, 13 versehene, an den Seitenwänden der Becher 2 befestigte Augen 14, 15 eingreifen. Zum Abschwenken der Arme 5, 6 von dem jeweils auf der Waagschale 3 abgestellten Becher 2 weisen die Arme 5, 6 Winkelstücke 16, 17 mit Rollen 18 auf, gegen die sich ein in Pfeilrichtung takt weise hin- und herbewegter Stempel 19 anlegt und derart die Arme 5, 6 entgegen der Kraft der Feder 9 verschwenken kann. Die Packungen P werden in den Bechern 2 von Station zu Station schrittweise befördert und stehen dabei auf einer Bodenschiene 20 auf, die an der Wiegestation W unterbrochen und durch die Lastschale 3 der Waage 4 ersetzt ist. Die stirnseitige Führung der in den Bechern 2 gehaltenen Packungen P erfolgt mittels einer bogenförmigen Schiene 21, die ebenfalls im Bereich der Wiegestation W unterbrochen ist. Damit trotz dieser Unterbrechungen die Packungen P im Bereich der Wiegestation W sicher geführt werden, ist auf der Waagschale 3 ein Führungsblech 22 befestigt, das während der Freistellung Packung P und Becher 2 stützt. Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 und 4 ist die Fördereinrichtung in Form einer Förderkette 30 ausgebildet. Die Becher 2 werden bei diesem Ausführungsbeispiel zwischen zwei Winkelstücken 31, 32 gehalten, welche mittels Armen 33, 34 vom jeweiligen Becher 2 abschwenkbar auf den Zapfen 35, 36 zugeordneter Kettenglieder gelagert sind. Parallel oberhalb eines jedem Becher 2 zugeordneten Kettengliedes ist auf diesen Zapfen 35, 36 eine Lasche 37 befestigt, die an ihrer von der Becherrückseite abgewendeten Seite eine Nase 38 aufweist. In dieser Nase 38 ist ein Bolzen 39 drehbar gelagert, auf dem ein zweiarmiger Winkelhebel 40 befestigt ist, der an einem Arm eine Rolle 41 trägt und dessen anderer Arm mittels einer am Zapfen 36 verankerten Zugfeder 42 gegen einen Anschlag 49 nachgiebig in Anlage gehalten wird. Am unteren Ende des Bolzens 39 ist ein Querstück 43 befestigt, das über Koppeln 44, 45 mit an den Armen 33, 34 abgewinkelten Hebeln 46, 47 gelenkig verbunden ist. Durch Drehen des Bolzens 39 mittels des Win kelhebels 40 wird auf die Winkelstücke 31, 32 der Arme 33, 34 eine solche Bewegung übertragen, dass diese Winkelstücke 31, 32 von dem festgehaltenen Becher 2 nach entgegengesetzten Richtungen abschwenken. Diese Bewegung wird durch einen bei der Wiegestation W vorgesehenen, im Maschinentakt hin- und hergehenden Stempel 48 eingeleitet, sobald ein Becher 2 mit einer Packung P zur Wiegung auf die Lastschale 3 verbracht worden ist. Damit während des übrigen Förderwegs der Pakkungen P die Winkelstücke 31, 32 die Becher 2 festhalten und sich nicht z. B. durch Massenkräfte unbeabsichtigt öffnen können, enthält vorstehend beschriebener Verschwenkmechanismus ein Kniegelenkgetriebe. Zu diesem Zweck sind die Achsen der Gelenkverbindungen der Arme 33, 34 und der Koppeln 44, 45 sowie die Achse des Bolzens 39 in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, so dass in Normalstellung der Winkelstücke 31, 32 die Koppeln 44, 45 sowie das Querstück 43 ihre Strecklage etwas überschritten haben. Auf diese Weise werden auf die Winkelstücke 31, 32 einwirkende Öffnungskräfte über die Arme 33, 34, deren Hebel 46, 47, die Koppeln 44, 45, das Querstück 43 und den Bolzen 39 auf den Winkelhebel 40 übertragen, welch letzterer unter der Wirkung der Feder 42 gegen den Anschlag 49 in Anlage gehalten wird. Die Bewegung der Koppeln 44, 45 und des Querstücks 43 aus dieser Stellung heraus kann lediglich durch eine auf den Winkelhebel 40 ausgübte Kraft zur Bewegung desselben vom Anschlag 49 weg entgegen der Kraft der Feder 42 bewirkt werden, wie dies durch den genannten Stempel 48 an der Wiegestation W geschieht. Im Rahmen der Erfindung liegt ohne weiteres auch die Möglichkeit, die lösbare Verbindung der Becher mit der Fördereinrichtung auch mittels anderer geeigneter Mittel auszuführen, z. B. mittels Schneiden und Pfannen. Falls es wünschenswert oder nötig ist, dass das Füllgut in den Verpackungsbehältnissen zwecks Verdichtung durch die Bodenschienen 20 gerüttelt wird, sind die Becher 2 an der Fördereinrichtung derart angeordnet, dass zwischen Becherunterkante und Bodenschiene 20 ein bestimmter Abstand verbleibt. Damit in diesem Fall jedoch die Becher 2 bei ihrer Freistellung an der Wiegestation W nicht auf die Lastschale 3 der Waage fallen können und dadurch eine Fehlwiegung verursachen, ist die Unterkante der Rückwand der Becher 2 mit der Ebene der Lastschale 3 und der Bodenschiene 20 bündig ausgeführt, wobei die Bodenschiene 20 in ihrer Breite nicht bis zur Rückwand der Becher 2 reicht. Diese Vorkehrung wird auch dann vorgesehen, wenn der untere Teil der Becher kammartig ausgebildet und die Bodenschiene 20 in mehrere parallel nebeneinander angeordnete Einzelschienen aufgeteilt ist. Auch ist es bei der Anordnung einer ebenen Unterkante der Becher 2 möglich, die Ebene der Lastschale 3 um den Abstand zwischen Becherunterkante und Bodenschiene 20 höher als die der Bodenschiene 20 zu legen. In diesem Falle werden dann die Pakkungen P in den Bechern 2 vor der Wiegestation W um diesen Abstand hochgehoben, so dass ihr Boden mit der Becherunterkante und der Lastschalenebene bündig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mit Bechern zur Aufnahme von Packungen versehene, schrittweise weiterbewegte Fördereinrichtung an Verpackungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die die Packungen (P) während ihrer Förderung aufnehmenden Becher (2) freistellbar an der Fördereinrichtung (1 ; 30) angeordnet sind, so dass bei der Wiegestation (W) die jeweilige Packung (P) im Becher (2) verbleibt und derart gemeinsam mit dem Becher (2) gewogen wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Becher (2) zwischen einem Paar an der Fördereinrichtung (1) abschwenk bar angeordneter Arme (5, 6 ; 33, 34) lösbar gehal- ten sind.2. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (5, 6) Ansätze in Form von Kegeln (10, 11) aufweisen, die lösbar in Bohrungen (12, 13) von an den Bechern (2) befestigten zugeordneten Augen (14, 15) eingreifen.3. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (33, 34) Winkelstücke (31, 32) aufweisen, welche die beiden Seitenwände und die Rückwand der Becher (2) umfassen.4. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Armen (5, 6 ; 33, 34) ein geeigneter Verriegelungsmechanismus zugeordnet ist, der die Arme paarweise in ihrer geschlossenen, die zugeordneten Becher (2) lösbar tragenden Förder- oder Normalstellung selbsttätig sperrt.5. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine am Förderweg der Fördereinrichtung angeordnete Einrichtung zum Ausgleichen der Höhe von Becherunterkante und Boden der im Becher (2) be findiichen Packung (P) gegenüber der Ebene der Lastschale (3) der Waage (4).
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Family Applications (1)
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