CH392681A - Käfigankermotor - Google Patents
KäfigankermotorInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
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Description
Käfigankermotor Es ist schon bisher versucht worden, das Anlauf drehmoment von Käfigankermotoren durch zweck mässige Wahl der Form der Leiter des Käfigankers, durch die Art der Unterbringung der Leiter, durch die Wahl der Grösse der Leitfähigkeit der Leiter oder durch Abdecken der Leiter mittels magnetischen Materials zu verbessern. Doch erhöhen alle diese bisher bekanntgewordenen Massnahmen die Impe danz des Käfigs und verringern den Wirkungsgrad des Motors bei normalem Lauf.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nach teile, erleichtert den Wärmeübergang von den Rotor stäben und verbessert die Starteigenschaften des Mo tors, ohne die Motoreigenschaften bei Vollast oder überlast nachteilig zu beeinflussen.
Der Käfigankermotor nach der Erfindung ist ge kennzeichnet durch einen aus unmagnetisierbarem Metall bestehenden Hüllkörper, der die beiden Enden des Käfigankers umschliesst, und elektrische Isola tion, durch die jeder Hüllkörper gegen das Käfig ankerende isoliert ist.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine erste, Fig. 2 eine zweite und Fig. 3 eine dritte Ausführungsform mit Darstel lung nur des einen Endes des Rotors eines Motors nach der Erfindung.
Nach Fig. 1 besteht der auf eine Welle 1 mon tierte Rotor aus Lamellen 2, die zwischen Endplat- ten 3 gehalten werden: Die Enden der Leiterstäbe 4, die in axialer Richtung über den lamellierten Kern 2 vorragen, sind mittels eines Endringes 5 miteinander verbunden, so dass sie in bekannter Weise eine Käfig wicklung bilden. Nach der Erfindung sind die Enden des Rotorkörpers durch einen Körper 6 aus unmagne- tischem Material abgedeckt, das vorzugsweise eine hohe elektrische Leitfähigkeit besitzt, wie z. B. Alu minium oder Aluminiumlegierung.
Eine elektrisch isolierende Schicht 7 ist zwischen Metallhülle 6 einer seits und Käfigende sowie Ende des Rotorkörpers anderseits vorgesehen. Wenn die Hülle aus Alumi- niumguss besteht, kann die Isolierschicht 7 ein Alu miniumoxydüberzug sein, der gebildet wird, wenn das heisse Aluminium in Luft um das Käfigende ge gossen wird.
Die Hülle 6 muss sich nicht bis zum Rotorkörper erstrecken, sondern kann, wie mittels der strichpunktierten Linie 8 angedeutet ist, in einem Abstand von dem Rotorkörper endigen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Hülle 6 um eine Metallbüchse 9 aus unmagnetischem Material gegossen. In dem Rotorkörper sind Kühl kanäle 10 vorgesehen und die Büchse 9 ist konisch ausgebildet, wobei das bei dem lamellierten Rotor 2 liegende Ende einen Durchmesser hat, der grösser ist als der Durchmesser des Kreises, der aussen um die Kühlkanäle gelegt ist. Der Durchmesser des vom lamellierten Rotorkern 2 wegweisenden Endes 11 der Büchse 9 ist kleiner. Auf diese Weise ist ein grosser Querschnitt für den Körper 6 geschaffen, ohne dass der durch die Kanäle 10 führende Strom der Kühlluft behindert wird.
Wie bei der Ausführungs form nach Fig. 1 muss sich die Hülle nicht bis zum Rotorkörper erstrecken, sondern kann in einem Ab stand von diesem endigen, wie durch die strich punktierte Linie 8 angedeutet ist.
In einer weiteren Ausführungsform ist die Hülle zum Einbetten der Wicklungsköpfe nicht gegossen, sondern um diese Köpfe zusammengesetzt und kann, wie Fig. 3 zeigt, aus zwei Ringen 12, 13 von L-för- migem Querschnitt bestehen, die so zusammenge passt werden, dass sie den Endring 5 der Käfigwick- lung und die Endteile der Leitstäbe 4 umfassen. Die Ringe 12 und 13 werden durch Klemmschrau ben 14 zusammen und an dem Käfig gehalten und können aus Kupfer oder einem andern unmagneti- schen Material bestehen.
Die Schicht 7 kann irgend ein brauchbares Isoliermaterial sein, wie z. B. Glas fasermaterial oder ein temperaturbeständiger Lack.
Obwohl bestimmte Ausführungsbeispiele be schrieben wurden, versteht sich, dass gewisse Details geändert werden können, ohne damit den Bereich der Erfindung, wie er in den beiliegenden Ansprü chen umrissen ist, zu verlassen. Der Käfig selber kann von beliebiger bekannter Form sein. Statt des erwähnten Aluminiumoxydüberzuges kann eine bei hoher Temperatur beständige Isolierung aus Glas, Oxyd, Micastaub oder einem synthetischen Material benutzt werden.
Offensichtlich erhöht die Metallhülle die Wärme kapazität des Motors und ein Motor nach dieser Er findung kann besser als übliche Konstruktionen das Abwürgen oder Überlasten des Motors für be schränkte Zeiten ertragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Käfigankermotor, gekennzeichnet durch einen aus unmagnetisierbarem Metall bestehenden Hüllkörper, der die beiden Enden des Käfigankers umschliesst, und elektrische Isolation, durch die jeder Hüllkörper gegen das Käfigankerende isoliert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Motor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Material des Hüllkörpers Alu minium oder eine Aluminiumlegierung ist. 2.Motor nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Isolation aus einem Alumi- niumoxydüberzug besteht, der auf dem Hüllkörper gebildet ist. 3. Motor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hüllkörper ein Gusskörper ist. 4. Motor nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch eine konische Metallbüchse, die die Innen wand des Gusskörpers bildet. 5. Motor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hüllkörper aus zwei Ringen besteht, die L-förmigen Querschnitt aufweisen und anein ander befestigt sind. 6.Motor nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Isolation aus Glasfasergewebe besteht. 7. Motor nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Isolation aus einem Überzug aus Lack besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH203862A CH392681A (de) | 1961-02-23 | 1962-02-20 | Käfigankermotor |
Country Status (2)
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| GB (1) | GB921669A (de) |
Families Citing this family (4)
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1962
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Also Published As
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