CH392947A - Hydraulisch oder pneumatisch betriebenes Element zur Durchführung logischer Operationen und Verfahren zum Betrieb desselben - Google Patents

Hydraulisch oder pneumatisch betriebenes Element zur Durchführung logischer Operationen und Verfahren zum Betrieb desselben

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CH392947A
CH392947A CH547760A CH547760A CH392947A CH 392947 A CH392947 A CH 392947A CH 547760 A CH547760 A CH 547760A CH 547760 A CH547760 A CH 547760A CH 392947 A CH392947 A CH 392947A
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    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/0401Valve members; Fluid interconnections therefor
    • F15B13/0402Valve members; Fluid interconnections therefor for linearly sliding valves, e.g. spool valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C3/00Circuit elements having moving parts
    • F15C3/02Circuit elements having moving parts using spool valves
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    • G06DDIGITAL FLUID-PRESSURE COMPUTING DEVICES
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Description


  Hydraulisch oder pneumatisch betriebenes Element zur     Durchführung     logischer Operationen und     Verfahren    zum Betrieb desselben    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein       hydraulisch    oder pneumatisch betriebenes Element  zur Durchführung logischer Operationen, beispiels  weise in Datenverarbeitungseinrichtungen, und auf  ein Verfahren zum Betrieb desselben.  



  Kleine Rechenmaschinen, die auf Grund eines  rein mechanischen Prinzips arbeiten, sind schon seit  langer Zeit bekannt. Im weiteren finden auf dem  Gebiete der Grossrechenmaschinen auch hydraulisch  betriebene Maschinenteile Anwendung. Die Verwen  dung derselben ist     jedoch    hauptsächlich auf mecha  nische Operationen, wie die zur Beschleunigung der  Funktionen von Druck- oder Lochaggregaten oder die  Schaffung eines schnelleren Zugriffs zu Speicherein  heiten, beschränkt. Auch ist die Verwendung hydrau  lischer Vorrichtungen für die Durchführung gewisser  Operationen und Funktionen bekannt, die bisher auf  elektrischem Wege durchgeführt wurden.  



  Zweck der Erfindung ist es, eine durch ein flüs  siges oder gasförmiges Medium betriebene Einrichtung  zu schaffen, die sich durch vielseitige Anwendbarkeit  und durch einfache und kompakte Bauweise aus  zeichnet und somit zum Einbau in Datenverarbeitungs  einrichtungen zur Durchführung logischer Operationen  geeignet ist. (Unter  Medium  soll hier und im fol  genden stets ein gasförmiges oder flüssiges - und  nicht ein festes - Medium verstanden werden).

      Das Element gemäss vorliegender Erfindung     um-          fasst    zwei Ventilanordnungen, deren jede zwei     End-          stellungen    einnehmen kann, wobei an die erste Ven  tilanordnung eine erste, eine zweite und eine dritte  Zuleitung angeschlossen ist, und wobei zwischen der  ersten und der zweiten Ventilanordnung eine erste und  eine zweite Verbindungsleitung besteht, welche Lei  tungen an die erste Ventilanordnung in solcher Weise  angeschlossen sind, dass, in Abhängigkeit von der    Stellung der ersten Ventilanordnung, eine Verbindung  der ersten Verbindungsleitung entweder mit der ersten  oder mit der zweiten Zuleitung, und eine Verbindung  der zweiten Verbindungsleitung entweder mit der  zweiten oder mit der dritten Zuleitung besteht;

   eine  Ausgangsleitung, welche an die zweite Ventilanord  nung in solcher Weise angeschlossen ist, dass sie, in  Abhängigkeit von der Stellung der zweiten Ventil  anordnung, entweder mit der ersten oder mit der  zweiten Verbindungsleitung verbunden ist; und durch  Steuerleitungen, über die die Ventilanordnungen hy  draulisch oder pneumatisch in jeweils eine der beiden  Endstellungen gebracht werden.  



  Das Verfahren zum Betrieb des     erfindungsgemäs-          sen    Elements zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch  aus, dass die Zuleitungen und die Steuerleitungen an  Informationsquellen, die durch zwei verschiedene  Druckwerte definierte Informationen zu liefern im  stande sind, und an Druckquellen für Hochdruck,  für Mitteldruck und für Niederdruck angeschlossen  werden.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der  nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten       Zeichnungen    weiter ausgeführt und erläutert. Es  zeigen:       Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel eines Elementes  gemäss der Erfindung;

         Fig.    2 in einer vereinfachten Darstellung das Ele  ment in einer Anordnung zur Erzeugung eines      Sum-          men -Signals;          Fig.    3 in einer vereinfachten Darstellung das Ele  ment in einer Anordnung zur Erzeugung eines      über-          trag -Signals;          Fig.    4 in einer vereinfachten Darstellung das Ele  ment in einer Anordnung zur Erzeugung eines  Nicht  Übertrag -Signals.

             Fig.    5-10     Skizzen    von Strukturen für die Durch  führung der Operationen  Summe ,  Übertrag  und        Nicht-Übertrag ,    wobei diese Strukturen von einer  für die Montage zu Aggregaten geeigneten Form sind.  



  In     Fig.    1 werden zwei Ventilanordnungen A und  B gezeigt, die aus jeweils einem Zylinder 1, respektive  Zylinder 2, sowie jeweils einem Kolbenschieber C,  respektive D, bestehen, welche in den entsprechenden  Zylindern angeordnet sind. Kolbenschieber C setzt  sich aus den Kolben 3, 4, und 5 zusammen, welche  durch die Stangen 6 und 7 starr verbunden sind.  Kolbenschieber D ist entsprechend aus Kolben 8 und  9, welche durch die Stange 10 starr verbunden sind,  aufgebaut.     Im    weiteren sind gegeben:  Die Zuleitungen 11, 12 und 13 für das Zuführen  eines flüssigen oder gasförmigen Mediums unter vor  bestimmtem Druck und die, die Zylinder 1 und  Zylinder 2 verbindenden Verbindungsleitungen 14 und  15. Eine Ausgangsleitung wird durch Kennummer 16  bezeichnet.

   Die Kolbenschieber sind in den zuge  hörigen     Zylindern    zwischen zwei     Endlagen    beweglich  geführt. Eine Endlage des Kolbenschiebers C ist die  Position, in welcher die Kolben 3, 4 und 5 gezeigt  sind, während die andere Endlage die Position ist,  in welcher sich die Kolben an den Orten 3', 4' und 5'  befinden, wie durch die     gestrichelten    Linien ange  geben. Der Kolbenschieber D wird ebenfalls durch  zwei Endlagen charakterisiert, von denen eine die  Position ist, in welcher die Kolben 8 und 9 gezeigt  sind, während die andere die Position ist, in welcher  die Kolben sich an den Orten 8' und 9' befinden,  wie durch die gestrichelten Linien angegeben.  



       In    der unteren Endlage schliesst der Kolben 3  die Zuleitung 11, der Kolben 4 befindet sich zwischen  den Zuleitungen 12 und 13, und der Kolben 5 befindet  sich unterhalb der Zuleitung 13. Die Verbindungs  leitung 14 befindet sich zwischen den Kolben 3 und  4 und ist in Verbindung mit Zuleitung 12. Die Ver  bindungsleitung 15 befindet sich zwischen den Kolben  4 und 5 und ist mit der Eingangsleitung 13 in Ver  bindung. Der Kolbenschieber im Zylinder 2 schliesst  in seiner unteren Endlage die Verbindungsleitung 14  und lässt eine Verbindung zwischen der Verbindungs  leitung 15 und der Ausgangsleitung 16 offen. In der  oberen Endstellung des Kolbenschiebers im Zylinder 1  steht die Zuleitung 11 in Verbindung mit der Ver  bindungsleitung 14, und die Eingangsleitung 13 wird  durch den Kolben 5 geschlossen.

   Der Kolben 4 be  findet sich zwischen den Eingangsleitungen 11 und 12,  und die Zuleitung 12 steht in Verbindung mit der  Verbindungsleitung 15. Wenn sich der Kolbenschieber  des Zylinders 2 in seiner oberen Endlage befindet,  steht die Verbindungsleitung 14 in Verbindung mit  der Ausgangsleitung 16, und die Verbindungsleitung  15 wird durch den Zylinder 9 geschlossen.  



  An den Eingängen 17, 19 und 18, 20 des Zylinders  1, respektive des Zylinders 2 können unter vorbe  stimmtem Druck stehende Medien zur Steuerung zu  geführt werden.  



  In     Fig.    2, 3 und 4 wird wiederum das gleiche Ele-         ment,    wie es soeben im Zusammenhang mit     Fig.    1  beschrieben wurde, in vereinfachter Weise illustriert.  Die Zylinder 1 und 2 werden nicht mehr gezeigt, und  die Eingangs-,     Verbindungs-    und Ausgangsleitungen  werden lediglich durch Linien angegeben. Der Klar  heit halber werden die in     Fig.    1 verwendeten Über  weisungszeichen in gleicher Weise auch in     Fig.    2  benutzt.  



  Zur Erklärung der Operation  Summe  wird auf       Fig.    2 hingewiesen. Es sei angenommen, dass zwei  Binärzahlen V und W addiert werden sollen, wobei  auch ein binären Wert  Übertrag  U einer vorher  gehenden Stufe zu berücksichtigen ist. Unter dem  binären Signal U' ist das invertierte Signal  Über  trag  oder das Signal      Nicht-Übertrag     zu verstehen.  Entspricht einer der Werte U, U', V und W der  Binärzahl  0 , wird dies durch Niederdruck 1 in den  zugehörigen Zuführungsleitungen dargestellt, ent  sprechen die Werte der Binärzahl  1 , wird dies durch  Hochdruck h dargestellt.

   Um die  Summe  zu bilden,  wird folgende Anordnung getroffen:  Den Zuleitungen 11, 12 und 13 werden, wie in       Fig.    2 gezeigt, die Signale U, U'     resp.    U, zugeführt.  Die Steuereingänge 17, 18 von     Fig.    1 stehen unter  einem Mitteldruck m, der zwischen den Werten des  obenerwähnten Nieder- und Hochdrucks liegt. Den  Steuereingängen 19 und 20 werden die Signale V,       resp.    W zugeführt. Das Vorstehende ist in     Fig.    2  illustriert.  



  In weiterer Erklärung von     Fig.    2 sei angenommen,  dass die Werte U, V und W alle der Binärzahl  0   entsprechen, d. h., dass an den betreffenden Eintritten  Niederdruck zur Einwirkung gebracht wird. Dies be  deutet, dass U' das einzige auftretende     Hochdruck-          Signal    ist. Unter diesen Bedingungen bleiben infolge  des zugeführten Mitteldruckes m sowohl der erste,  als auch der zweite Kolbenschieber in der unteren  Endposition, und die unter Niederdruck stehende  Eingangsleitung 13 ist über die Verbindungsleitung  15 mit der Ausgangsleitung 16 verbunden, die somit  das     Niederdruck- Summe -Signal     0  anzeigt.  



  Es sei nun angenommen, dass W eine  1  dar  stellt und V sowie U weiterhin      0 -Werte    angeben.  Dies bewirkt, dass die Kolben 8 und 9 in ihre obere  Endlage gestossen werden. Unter diesen Bedingungen  ist die Verbindungsleitung 15 durch Kolben 9 ge  schlossen und die Ausgangsleitung 16 ist über die  Verbindungsleitung 14 mit der unter hohem Druck  stehenden Eingangsleitung 12 verbunden, so dass eine   1  als das      Summe -Signal    in der Leitung 16 auftritt.  



  Es sei nun angenommen, dass sowohl V als auch  W eine binäre  1  angeben. Es ist leicht ersichtlich,  dass sich bei dieser Annahme sowohl der erste als  auch der zweite Kolbenschieber in ihrer oberen     End-          lage    befinden. Somit wird die Ausgangsleitung 16  durch die Verbindungsleitung 14 mit der Zuleitung  11 verbunden und da ein Übertrag U von  0  ange  nommen wurde, erscheint in der Ausgangsleitung 16  das Signal  0 .  



  Angenommen nun, dass V und W eine binäre  l       darstellen, und zusätzlich noch ein  Übertrag  vor  handen ist, das heisst, U durch Hochdruck und U'  durch Niederdruck gekennzeichnet ist, so ist ersicht  lich, dass unter diesen Bedingungen in der Ausgangs  leitung 16 eine  1      signalisiert    wird.  



  Der Vollständigkeit halber sei schliesslich ange  nommen, dass der Übertrag eine  1  und beide Zu  leitungen für V und W eine  0      vermitteln.    In  diesem Falle befinden sich alle Kolben infolge des  mittleren Druckes m an den Steuerungseintritten 17  und 18 in ihren unteren Endlagen. Hochdruck aus  der Zuleitung 13 wird durch die Verbindungsleitung  15 zur Ausgangsleitung 16 geführt, so dass ein        Summe -Signal     1  resultiert.  



  Wenn zusätzlich zum Übertrag U auch V eine  binäre  1  darstellt, wird die Ausgangsleitung 16  durch die Verbindungsleitung 15 mit der Eingangs  leitung 12 verbunden, so dass als      Summen -Signal     eine  0  erscheint.  



  Endlich wird im Falle V =  0 , W =  1  und  U =  1  das Signal U' durch Leitung 14 zur Aus  gangsleitung verbunden, so dass wiederum eine  0   in der Ausgangsleitung 16 erscheinen wird.  



  Bei Figur 3, welche eine Anordnung zur Erzeugung  des als Ausgangssignal erscheinenden      Übertrag -Si-          gnals    zeigt, sind die Verbindungen wie folgt: die  Steuereingänge 17 und 18 von     Fig.    1 stehen wiederum  unter dem mittleren Druck m und auf die Steuerein  gänge 19 und 20 werden die Binärzahlen V, respektive  W, zur Einwirkung gebracht. Der Zuleitungen 11, 12  und 13 wird Hochdruck h, das      Übertrag -Signal    U  aus einer früheren Stufe,     resp.    Niederdruck 1, zuge  führt. Die erwähnten Hoch- und Tiefdrucke werden  durch Anschluss an eine Hoch-, respektive Nieder  druckquelle geliefert.

   Ein      Nicht-Übertrag -Eingangs-          signal    ist nicht erforderlich. Eine detaillierte Diskussion  unter Annahme aller Möglichkeiten von binären      0 -          und    binären      1 -Werten    wird unterlassen, da diese  angesichts der vorstehenden Erklärung in Zusammen  hang mit     Fig.    2 nicht mehr für nötig erachtet wird.  



  In     Fig.    4 wird eine Anordnung zur Erzeugung  des      Nicht-Übertrag -Signals    gezeigt für den Fall,  dass zwei binäre Zahlen V und W und ein binäres        Nicht-Übertrag -Signal    U' gegeben sind. Wie aus  der Figur ersichtlich ist, wird wiederum der Mittel  druck m auf die Steuereintritte 17 und 18 von     Fig.    1  zur Einwirkung gebracht, die binären Zahlen V und  W werden den Steuereingängen 19     resp.    20, zuge  führt und auf die Zuleitungen 11, 12 und 13 wird  Niederdruck 1, das      Nicht-Übertrag -Signal    U' aus  der vorhergehenden Stufe,     resp.    Hochdruck h, ge  geben.

   Ein      Übertrag -Signal    aus der vorhergehenden  Stufe ist nicht erforderlich. In diesem Beispiel von       Fig.    4 wird wiederum keine detaillierte Erläuterung  der Operation unter den verschiedenen möglichen  Kombinationen der verschiedenen binären Eingangs  werte gegeben, da angenommen wird, dass die Opera  tion ohne weiteres aus einer Überprüfung der Figur  und den vorstehenden Erklärungen abgeleitet werden  kann.         Fig.    5-10 zeigen Aufsichten von Ausführungen, die  als Bauelemente in der Form von flachen, viereckigen  Prismen konstruiert wurden. Die grossen Flächen der  Prismen liegen parallel zur Zeichnungsebene.

   Jedes  Bauelement ist so gebaut, dass es mit seiner oberen  und unteren Fläche in Kontakt mit anstossenden  Elementen gebracht werden kann, wobei entsprechende  Leitungsöffnungen aufeinander zu liegen     kommen    und  somit den Übergang des verwendeten Mediums von  einem Element zum anderen ermöglichen.     Fig.    5  zeigt das erste Prisma 30 einer solchen Bauelemente  packung,     Fig.    6 zeigt das dem Prisma 30 benachbarte  Prisma 40,     Fig.    7 das in der Packung nächstfolgende  Prisma 50, usw.

   Das Element 30 von     Fig.    5 dient  zur Bildung eines  Übertrags      U1,    das Element 40  von     Fig.    6 für einen      Nicht-Übertrag         U1',    und das  Element 50 von     Fig.    7 zur Bildung der  Summe      S,     Das Element von     Fig.    8 bildet wiederum einen  Über  trag      U2,    das Element von     Fig.    9 bildet einen      Nicht-          Übertrag         UZ',

      und das Element von     Fig.    10 endlich  bildet eine  Summe      S2.    Für die detaillierte Erklärung  der     Fig.    5 - 10 sei angenommen, dass zwei binäre  Zahlen N und M zu addieren seien.  



  N =     VZ        Vi        vo     M -     Wz        W,    Wo  welche in den verschiedenen Stellen die Werte     V",          V1,        VZ        resp.    Wo,     W1,        WZ    haben.  



  Dabei wird angenommen, dass aus der Addition  der ersten Stellen     Vo    und Wo der Zahlen N und M,  wobei noch ein Übertrag     U"    aus der vorhergehenden  Stufe zu berücksichtigen ist, die Summe So bereits  gebildet ist.     Fig.    5 zeigt die Bildung des  Übertrags        U1,    wenn die Werte     V",    Wo und     Uo    zur Einwirkung  gebracht werden.

       Fig.    6 zeigt die Bildung des  Nicht  Übertrags      U1'    aus diesen Werten, und     Fig.    7 zeigt  die Bildung der Summe     S1    aus dem      Übertrag         U1,     dessen Inversion oder dem ihm entsprechenden      Nicht-          übertrag -U,'    und den Werten     V1    und     W1    als vor  gegebene Grössen.  



  Unter besonderer Bezugnahme auf     Fig.    5 wird  nun eine Anordnung für die Bildung eines  Über  trags  gezeigt. Die Anordnung entspricht der Anord  nung von     Fig.    3, ist     jedoch    in etwas abweichender  Weise gebaut. In     Fig.    5 werden die beiden Zylinder 1  und 2,     welch;,    in     Fig.    3 nicht gezeigt sind, durch die  gestrichelten Linien     dergestelit.    Die Kolbenschieber  werden in     Fig.    5 nicht gezeigt, um eine Überladung  der Zeichnung zu vermeiden. Eine Hochdruckquelle  speist die mit h bezeichneten Leitungen mit unter  hohem Druck stehendem Medium, eine Niederdruck  quelle speist die mit 1 bezeichneten Leitungen.

   Die  Leitungselemente h und 1 werden durch Öffnungen  gebildet, die senkrecht zur Zeichnungsebene oder zur  grossen Oberfläche des viereckigen Prismas angeordnet  sind. Entsprechend der vom Element durchzuführen  den Funktion - in diesem Falle die Bildung des   Übertrags  - sind horizontale Kanäle, wie zum  Beispiel Kanäle 32 und 34, vorhanden, welche zum  ersten oder zweiten Zylinder, 1     resp.    2 führen. Wie  aus     Fig.    3 ersichtlich, ist für den ersten Zylinder ein      Hochdruckeingang h     erforderlich.    Dies wird in     Fig.    5  durch Zuleitung des unter hohem Druck stehende  Medium aus der vertikalen Leitung 31 über den hori  zontalen Kanal 32 zum     Zylinder    1 erreicht.

   Nieder  druck wird dem Zylinder aus der vertikalen Leitung  39 über die     horizontale    Zuleitung 38 zugeführt. Das  in     Fig.    3 mit U bezeichnete     Übertrag-Signal    wird in       Fig.    5 von zwei mit     U"    bezeichneten Eingängen her  zur Einwirkung gebracht. Auf gleiche Weise, wie in       Fig.    3 gezeigt, wird ein unter mittlerem Druck stehen  des Medium den Steuereingängen m zugeführt. Die  den binären Zahlen     V"    und Wo entsprechenden  Druckwerte werden an den durch diese Kennsymbole  bezeichneten Steuereingängen eingespeist.

   Wie eine  Prüfung der     Fig.    5 - 10 zeigt, führen die senkrechten  Leitungen 31 und 39, zum Beispiel, durch alle auf  einander geschichteten Prismen. In den folgenden       Fig.    6 und 7 werden sie mit 41, 49,     resp.    51, 59, be  zeichnet. Die Öffnungen 33 für die Information     U,     wurden schraffiert, um anzugeben, dass diese Öffnun  gen von der oberen Fläche des Prismas nicht voll  ständig durch das Prisma hindurchführen. Sie dringen  bis auf die Tiefe des Zylinders 2 in das Prisma 30  ein, um durch die Verbindungsleitung 34 eine Ver  bindung mit dem Zylinder herzustellen.

   Allgemein  führen vertikale Kanäle, die     schaffiert    dargestellt sind,  wie Kanäle 33, nicht vollständig durch ein Prisma  hindurch, sondern dringen nur bis zur Tiefe des  Kanals, an den sie angeschlossen sind, ein, während  die     unschraffiert    gelassenen senkrechten Kanäle ganz  durch das Prisma hindurchführen, um die Verbindung  mit einer entsprechenden Öffnung des anstossend  montierten Prismas herzustellen.  



  Ein Vergleich von     Fig.    3 und 5 zeigt deutlich,  dass die Anordnung von     Fig.    5 hinsichtlich der Ver  bindungen und der Funktion mit der Anordnung von       Fig.    3 identisch ist, so dass durch die in     Fig.    5 gezeigte  Struktur     eine Übertrag -Operation        durchgeführtwird.     Das      Übertrag -Signal        U,,    wie es in der Anordnung  von     Fig.    5 gebildet wird, erscheint in der Ausgangs  leitung 34, wo es in zwei Kanäle aufgeteilt wird, die  beide mit 33 bezeichnet sind.

   Die Öffnungen 33 sind  schraffiert dargestellt, wodurch, wie oben erwähnt,  angedeutet wird, dass das in der Leitung 34 er  scheinende      Übertrag -Signal    in zwei     vertikale    Kanäle  gespeist wird, welche nicht bis zur unteren Be  grenzungsfläche des Elementes von     Fig.    5 durchlaufen,  sondern lediglich zur oberen Begrenzungsfläche aus  treten.  



  Auf analoge Weise zeigt     Fig.    6 ein Element 40  zur Ausführung der      Nicht-Übertrag -Operation.    Ein  Vergleich mit     Fig.    4 zeigt, dass die beiden Anord  nungen hinsichtlich ihrer Verbindungen und ihrer  Funktion identisch sind. Niederdruck wird an den mit  1 bezeichneten Öffnungen zur Einwirkung gebracht;  eine      Nicht-Übertrag -Information    aus der vorherge  henden Stufe wird auf den Eingang     Uo'    gespeist.

   Hoch  druck wird an die mit h bezeichneten     Öffnungen     angelegt, Mitteldruck wird an den Steuereingängen m  eingeführt, und die binären Zahlen     V"    und Wo werden    bei den mit     V"    und Wo bezeichneten Öffnungen ein  gespeist.

   Die mit     U,'    bezeichnete Ausgangsöffnung  liefert, abhängig von den Eingangsinformationen     Uo',          Vo    und Wo, das      Nicht-Übertrag -Signal        U,'.    In  diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass der  im Element von     Fig.    5 gebildete     übertrag-U,    durch  die Öffnungen U, in     Fig.    6 eingespeist wird.

   Da im  Element 40 von     Fig.    6 keine Notwendigkeit für den        Übertrag -U,    besteht, dienen die Öffnungen ledig  lich zur Weiterleitung des Signals     U,    an das in     Fig.    7  gezeigte, anstossende Element.  



  In     Fig.    7 wird die Anordnung zur Bildung des        Summe -Signals    gezeigt, das sich ergibt, wenn ein        Übertrag -U,    und die Binärzahlen     V,    und     W,    ge  liefert werden. Um die vertikalen Öffnungen von       Fig.    6 mit denjenigen von     Fig.    7 in Deckung zu  bringen, befindet sich in     Fig.    7 die Eingangsseite der  Anordnung auf der rechten, und der Ausgang der  Anordnung auf der linken Seite.

   Diese Anordnung  dient zur Addition der Binärzahlen     V,    und     W,,    unter  Berücksichtigung der  Übertrags      U,    und des  Nicht  übertrag      U,',    die sich aus der Addition von     V"     und     W"    in den vorhergehenden Stufen ergeben und  durch die Elemente von     Fig.    5 und     Fig.    6 gebildet  werden.

   Wie eine Prüfung von     Fig.    2 zeigt, muss das        Übertrag -Signal        U,    auf die in     Fig.    2 mit U und  in     Fig.    7 mit     U,    bezeichneten Eingangsleitungen zur  Einwirkung gebracht werden. Das      Nicht-Übertrag -          Signal    wird auf die in     Fig.    2 mit U' und in     Fig.    7  mit     U,'    bezeichnete Zuleitung gegeben.

   Die binären  Zahlen werden in die Öffnungen     V,    und     W,,    welche  an den ersten, respektive den zweiten Zylinder     an-          schliessen,    eingegeben, wobei auf die anderen Enden  dieser Zylinder 1 und 2 Mitteldruck m einwirkt. Weil  in diesem Element 50 die Werte V, und     W,    zum  erstenmal eigespeist werden, dringen die Öffnungen       V,    und     W,    von der Kopffläche her nur bis zur Tiefe  des ersten, respektive des zweiten Zylinders ein, wie  dies durch die Schraffierung angedeutet ist. Das re  sultierende      Summe -Signal    erscheint im Kanal     S,,     welcher den Ausgang bildet.

   Wie ersichtlich, wird die  durch die      übertrag -Anordnung    von     Fig.    5 gebildete        Übertrag -Information        U,    durch die Öffnungen     U,     der Anordnungen von     Fig.    6 und durch Öffnungen       U,    der Anordnung von     Fig.    7 geleitet. Desgleichen  gelangt das in der Anordnung von     Fig.    6 am Ausgang       U,'    auftretende      Nicht-Übertrag -Signal    durch die  Öffnung     U,'    von     Fig.    7 über Kanal 53 zum ersten  Zylinder 1.  



  In     Fig.    8 wird wiederum eine Anordnung zur  Bildung eines      'übertrag -Signals    gezeigt. Die Anord  nung wird am besten durch Vergleich mit     Fig.    3 und       Fig.    5 verstanden. Die Eingangsseite von     Fig.    8 ist  rechts, und die Ausgangsseite links, so dass sich       Fig.    5 und     Fig.    8 nur darin voneinander unterscheiden,  dass die Eintrittsseite und die Austrittsseite gegen  einander vertauscht sind. Gemäss     Fig.    3 wird durch  die mittlere Zuleitung ein      übertrag -Signal    U ge  liefert.

   In     Fig.    8 wird der      Übertrag     durch das Kenn  symbol     U,    bezeichnet. Das Signal     U,    wird im Element      von     Fig.    5 gebildet, und durch zwei mit     U1    bezeichnete  Kanäle, durch die Elemente von     Fig.    6 und 7 zum  Element von     Fig.    8 geleitet. Diese Kanäle können das  Element von     Fig.    8 vollständig durchdringen. Sie  finden jedoch in     Fig.    9 kein Gegenstück und keine  Verlängerung mehr.

   Sie können deshalb auch so ange  ordnet werden, dass die Kanäle enden, bevor sie die  obere Begrenzungsfläche des in     Fig.    8 dargestellten  Prismas erreichen, jedoch von unten her so tief hinein  führen, dass eine Verbindung mit Zuleitung 62 und  so auch mit dem ersten Zylinder 1 hergestellt wird.  Hochdruck wird den Öffnungen h und Niederdruck  den Öffnungen 1 zugeführt, und die Bohrungen 61  und 63 stehen in Verbindung mit dem ersten Zylinder  1.

   Die beiden     mitteldruckführenden    Steuerleitungen  sind wiederum mit m bezeichnet, und die Signale,  welche die binären Zahlen V, und     W1    darstellen,  werden an die Öffnungen     V7    und W, gegeben, welche  sich mit den die gleiche Bezeichnung tragenden     öff-          nungen    von     Fig.    7 in Deckung befinden.

   Das durch  diese Anordnung gebildete      Übertrag -Signal    ist eine  Funktion der Eingabewerte U,,     V1    und     W1    und er  scheint im zweiteiligen Ausgang     U2.    Es ist auch ein  Durchgang U,' für das in der Anordnung von     Fig.    6  gebildete      Nicht-Übertrag -Signal    geschaffen, welches  durch die Öffnung U,' in     Fig.    7 durch den damit  verbundenen horizontalen Kanal 53 und durch die  in     Fig.    8     gezeigte    vertikale Öffnung     U1'    geleitet wird;  von hier aus führt es zur Öffnung U,' des Prismas von       Fig.    9.

   Weil das Signal U,' im Element von     Fig.    8  nicht verwendet wird, besitzt der Durchgang U,',  wie dort gezeigt, keine Verbindung mit einem Funk  tionsteil des Elementes von     Fig.    B.  



       Fig.    9 zeigt eine      Nicht-Übertrag -Anordnung,    die  mit dem in     Fig.    6 gezeigten Element identisch ist, nur  sind die rechte und die linke Seite miteinander ver  tauscht. Es wird angenommen, dass die Anordnung  und deren Wirkungsweise durch Vergleich mit der  entsprechenden, in     Fig.    4 gezeigten Anordnung, und  angesichts der im Zusammenhang mit     Fig.    5 - 8  gegebenen Erklärungen verständlich ist.

   Gemäss dieser       Fig.    9 wird aus den Eingabewerten V,, W, und U,'  das      Nicht-Übertrag -Signal        UZ'    gebildet, welches Si  gnal an dem mit     UZ'        bezeichneten    Ausgang erscheint.  Das Kanalsystem, welches das      Nicht-Übertrag -Si-          gnal    U,' führt, steht mit dem in     Fig.    10 gezeigten  Element     nicht    in Verbindung.  



  In     Fig.    10 wird das      Summe -Signal    gebildet, das  auftritt, wenn die Binärzahlen     V2,        W2,    ein  Über-         trag -UZ    und eine      Nicht-Übertrag -UZ'    zur Einwir  kung gebracht werden. In     Fig.    10 liegt die Eingangs  seite links, und die Ausgangsseite rechts.

   Die Binär  zahlen     VZ    und     WZ    werden wiederum durch die mit       VZ    und     WZ    bezeichneten Öffnungen eingeführt, das  aus der Operation des Elementes von     Fig.    8 stam  mende      Übertrag -Signal        UZ    wird aus den Ausgängen       UZ    von     Fig.    8 durch die Öffnungen     UZ    in     Fig.    9 in  die Eingänge     UZ    in     Fig.    10, und von dort aus durch  Kanäle 41 und 43 in den ersten Zylinder 1 geleitet.

    Das      Nicht-Übertrag -Signal        UZ',    das durch die Ope  ration des in     Fig.    9 gezeigten Elementes gebildet  wird und im Ausgang     UZ'    desselben erscheint, wird  durch die Öffnung     U_'    von     Fig.    10 und von dort  aus durch Kanal 42 zum ersten Zylinder 1 geführt.  Das durch die Anordnung gebildete Ausgangssignal  erscheint in der Ausgangsleitung S2.  



  Die Prismen, wie sie in     Fig.    5 - 10 gezeigt sind,  können nach dem     Aufeinanderschichten    zusammen  geleimt oder auch auf andere geeignete Weise kombi  niert werden, wobei gewährleistet sein muss, dass das  angewandte flüssige oder gasförmige Medium zwi  schen den einzelnen Prismen nicht in benachbarte       Leitungen    übertreten kann.  



  Die vorstehend beschrieb;     nen    Funktionen  Über  trag ,      Nicht-Übertrag     und  Summe  sind nicht die  einzigen Anwendungen, welche mit dem Element     ge-          mäss    der Erfindung möglich sind.     Im    Nachstehenden  werden einige weitere Beispiele gegeben.

   Wiederum       bezugnehmend    auf     Fig.    1, stellt die folgende Tabelle  Beispiele von Operationen dar, welche     durchgeführt     werden können, wobei die bereits beschriebenen   Übertrag -,      Nicht-Übertrag -    und      Summe -Funk-          tionen    der Vollständigkeit halber nochmals einbezogen  wurden.  



  Bei Anschluss von Zuleitung 11 an Hochdruck h,  von Zuleitung 12 an eine      Übertrag -Information    U,  Zuleitung 13 an Niederdruck 1, Steuerleitungen 17  und 18 an mittleren Druck, Steuerleitung 19 an den  Informationswert V, und Steuerleitung 20 an den  Informationswert W, erscheint in der Ausgangsleitung  16 ein Ausgangssignal X, welches das      Übertrags -          Signal    darstellt, wie es durch die binären Informa  tionen U, V und W bestimmt wird. Unter diesen  Bedingungen arbeitet das Element von     Fig.    1 gemäss  der in der     Booleschen    Algebra ausgedrückten Formel:       X=UV+W(U+V)     welches den      Übertrag-Zustand     bezeichnet.

   Dies kann  wie folgt dargestellt werden:    11=h 17=m  18 = m  12 = U X = U V +<B>W</B>     (U        +    V)  Übertrag        19=V     13 = 1 20 = W      Bei Zuführung der Signale, wie in analoger Weise     genden    Operationen:

    im Nachstehenden ausgeführt ist, erhält man die fol-    11=1 17=m  18 = m  12 = U' X = U' V' + W'     (U'    + V')      Nicht-Übertrag      19 = V  13=h 20=W  11 = U 17 = m  18 = m  12 = U' X = U (VW +     V'W')    + U'     (V'W    + VW')  Summe   19=V  13=U 20=W  11 = U' 17 = m  18 = m  12 = U X = U     (V'W    + VW') + U'     (VW    +     V'W')         Nicht-Summe      19 = V  13=U' 20=W    Bei Anschluss der Zuleitung 11 an den Nieder  druck 1, der Zuleitung 12 an den Hochdruck h, der  Zuleitung 13 an den Niederdruck 1, der Steuereingänge  17 und 18 an den mittleren Druck m,

   des Steuer  eingangs 19 des ersten Zylinders 1 an den Niederdruck  1 und bei Speisung des Steuereingangs 20 des zweiten  Zylinders 2 mit der Information W, erscheint im  Ausgang ein Signal, welches die Funktion X = W  darstellt. Unter der Voraussetzung, dass der Druck  unterschied zwischen 1 und h grösser als die     Differenz     der Drucke ist, welche die beiden binären Zustände  des Signals W darstellen, wirkt     dts    Element als Ver  stärker.

   In Tabellenform dargestellt, kann daher durch  das Element gemäss der vorliegenden     Erfindung    die  folgende     Funktion        durchgeführt    werden:  11 = 1 17 = m  18=m  12 = h X = W Verstärker  19 = 1  13=1 20=W    Wenn die Signale zur Einwirkung gebracht werden,  wie das im Nachstehenden in analoger Weise dar  gestellt ist, können die folgenden Operationen erhalten  werden:  1l=1 17=m  18=m  12 = h X = W'     Inverter     19=h  13=1 20=W  11=h 17=m  18 = m  12 = 1 X = V W  UND   19 = V  13 = 1 20 = W      11=h 17=m  18=m  12 = h X = V     -f-    W  ODER   19 = V  13=1 20=W

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Hydraulisches oder pneumatisches Element zur Durchführung logischer Operationen, gekennzeichnet durch zwei Ventilanordnungen (A und B), deren jede zwei Endstellungen einnehmen kann, wobei an die erste Ventilanordnung (A) eine erste (11), eine zweite (12) und eine dritte (13) Zuleitung angeschlossen ist, und wobei zwischen der ersten (A) und der zweiten (B) Ventilanordnung eine erste (14) und eine zweite (15) Verbindungsleitung besteht, welche Leitungen an die erste Ventilanordnung (A) -in solcher Weise an geschlossen sind, dass, in Abhängigkeit von der Stel lung der ersten Ventilanordnung (A), eine Verbindung der ersten Verbindungsleitung (14) entweder mit der ersten (11) oder mit der zweiten (12) Zuleitung, und eine Verbindung der zweiten Verbindungsleitung (15) entweder mit der zweiten (12)
    oder mit der dritten (13) Zuleitung besteht; eine Ausgangsleitung (16), welche an die zweite Ventilanordnung (B) in solcher Weise angeschlossen ist, dass sie, in Abhängigkeit von der Stellung der zweiten Ventilanordnung, entweder mit der ersten (14) oder mit der zweiten (15) Ver bindungsleitung verbunden ist; und durch Steuer leitungen (17, 18, 19, 20), über die die Ventilanord nungen (A und B) hydraulisch oder pneumatisch in jeweils eine der beiden Endstellungen gebracht werden.
    1I. Verfahren zum Betrieb des Elementes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungen (11, 12, 13) und die Steuerleitungen (17, 18, 19, 20) an Informationsquellen (U, V, W, U'), die durch zwei verschiedene Druckwerte definierte Infor mationen zu liefern imstande sind, und an Druck quellen für Hochdruck (h), für Mitteldruck (m) und für Niederdruck (1) angeschlossen werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Element nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste Ventilanordnung (A) einen ersten Zylinder (1) umfasst, in dessen Innen raum ein erster Kolbenschieber (C) verschiebbar an geordnet ist, und dass die zweite Ventilanordnung (B) einen zweiten Zylinder (2) umfasst, in dessen Innenraum ein zweiter Kolbenschieber (D) verschieb bar angeordnet ist. 2. Element nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwei Endstellungen der ersten (A) und zweiten (B) Ventilanordnung durch zwei ver schiedene Positionen des ersten (C), respektive zweiten (D) Kolbenschiebers definiert sind, und dass die Steuerleitungen (17, 18, 19, 20) für die hydraulischen oder pneumatischen Steuersignale Verbindung zu den wirksamen Kolbenflächen der genannten Kolben schieber darstellen. 3.
    Element nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass eine erste (17) und eine zweite (19) Steuerleitung vorhanden sind, welche an das eine, respektive das andere Ende des ersten Zylinders (1) angeschlossen sind, und dass eine dritte (18) und vierte (20) Steuerleitung vorhanden sind, welche an das eine, respektive das andere Ende des zweiten Zylinders (2) angeschlossen sind. 4. Element nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der erste Kolbenschieber (C) ein erstes (3), zweites (4) und drittes (5) Kolbenelement umfasst, welche Kolbenelemente mechanisch mit einander gekoppelt sind. 5.
    Element nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der zweite Kolbenschieber (D) zwei Kolbenelemente (8 und 9) umfasst, welche mechanisch miteinander gekoppelt sind. 6. Element nach Unteransprüchen 2 und 4, da durch gekennzeichnet, dass in einer Position des ersten Kolbenschiebers (C) die Verbindung der dritten Ein gangsleitung (13) mit dem ersten Zylinder (1) sich zwischen dem zweiten (4) und dritten (5) Kolbenele ment befindet, während die Verbindung der zweiten Eingangsleitung (12) mit dem ersten Zylinder (1) sich zwischen dem ersten (3) und zweiten (4) Kolbenele ment befindet und die erste Eingangsleitung (11) durch das erste Kolbenelement (3) geschlossen ist, und dass in der anderen Position des ersten Kolbenschiebers die Verbindung der ersten Eingangsleitung (11)
    mit dem ersten Zylinder sich zwischen dem ersten (3) und zweiten (4) Kolbenelement befindet, während die Verbindung der zweiten Eingangsleitung (12) mit dem ersten Zylinder sich zwischen dem zweiten (4) und dritten (5) Kolbenelement befindet und die dritte Eingangsleitung (13) durch das dritte Kolbenelement (5) geschlossen ist. 7.
    Element nach Unteransprüchen 2 und 5, da durch gekennzeichnet, dass in einer Position des zweiten Kolbenschiebers (D) die erste Verbindungs leitung (14) durch eines der Kolbenelemente (8) ge schlossen ist, und die Verbindung der zweiten Ver bindungsleitung (15) mit dem zweiten Zylinder (2) sich zwischen den zwei Kolbenelementen (8, 9) be findet, und dass in der anderen Position des zweiten Kolbenschiebers die zweite Verbindungsleitung (15) durch das andere der Kolbenelemente (9) geschlossen ist, und die Verbindung der ersten Verbindungsleitung (14) mit dem zweiten Zylinder sich zwischen den zwei Kolbenelementen (8, 9) befindet. B.
    Element nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Möglichkeit der Kupplung desselben mit einem benachbarten Element, der erste und zweite Zylinder sich im Innern eines Material blocks befinden, der die Form eines flachen Prismas aufweist, dass die Zylinder parallel zu den grossen Oberflächen des Prismas angeordnet sind, und dass die Zuleitungen (11, 12, 13), die Ausgangsleitung (16) und die Steuerleitungen (17, 18, 19, 20) auf den grossen Oberflächen enden. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass eine solche Hochdruckquelle (h) und eine solche Niederdruckquelle (1) verwendet wer den, die Druckwerte liefern, deren Druckdifferenz grösser ist, als die Druckdifferenz der von den Infor mationsquellen gelieferten Druckwerte. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 9, zum Betrieb des Elementes nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste (11) und dritte (13) Zu leitung sowie die zweite (19) Steuerleitung mit der Niederdruckquelle, die zweite (12) Zuleitung mit der Hochdruckquelle, die erste (17) und dritte (18) Steuer leitung mit der Mitteldruckquelle, und die vierte (20) Steuerleitung mit einer Informationsquelle (W) ge koppelt werden, das Ganze derart, dass das Element als Verstärker wirkt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I zum Betrieb des Elementes nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste (Il) und dritte (13) Zu leitung mit der Niederdruckquelle, die zweite (12) Zuleitung und die zweite (19) Steuerleitung mit der Hochdruckquelle, die erste (17) und dritte (18) Steuer leitung mit der Mitteldruckquelle, und die vierte (20) Steuerleitung mit einer Informationsquelle (W) ge koppelt werden, das Ganze derart, dass das Element als Inverter wirkt. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch II zum Betrieb des Elementes nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die erste (11) Zuleitung mit der Hoch- druckquelle, die zweite (12) und dritte (13) Zuleitung mit der Niederdruekquelle, die erste (17) und dritte (18) Steuerleitung mit der MitteIdruckqueIIe, die zweite (19) Steuerleitung mit einer ersten Informationsquelle (V) und die vierte (20) Steuerleitung mit einer zweiten Informationsquelle (W) gekoppelt werden, das Ganze derart, dass das Element eine logische UND-Verknüp- fung bewirkt. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch II zum Betrieb des Elementes nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste (11) und zweite (12) Zu leitung mit der Hochdruckquelle, die dritte (13) Zuleitung mit der Niederdruckquelle, die erste (17) und dritte (18) Steuerleitung mit der Mitteldruckquelle, die zweite (19) Steuerleitung mit einer ersten Infor mationsquelle (V) und die vierte (20) Steuerleitung mit einer zweiten Informationsquelle (W) gekoppelt werden, das Ganze derart, dass das Element eine logische ODER-Verknüpfung bewirkt. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch II zum Betrieb des Elementes nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste (17) und dritte (18) Steuer leitung mit der Mitteldruckquelle, die zweite (19) Steuerleitung mit einer ersten Informationsquelle (V), die vierte (20) Steuerleitung mit einer zweiten Infor mationsquelle (W), die erste (11) und dritte (13) Zu leitung mit einer dritten Informationsquelle (U), und die zweite (12) Zuleitung mit einer vierten Informa tionsquelle (U'), die eine zur dritten Informations quelle komplementäre Information liefert, gekoppelt werden, das Ganze derart, dass das Element eine logische Summen-Verknüpfung bewirkt (Fig. 2). 15.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I zum Betrieb des Elementes nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, das die erste (17) und dritte (18) Steuer leitung mit der Mitteldruckquelle, die zweite (19) Steuerleitung mit einer ersten Informationsquelle (V), die vierte (20) Steuerleitung mit einer zweiten Infor mationsquelle (W), die zweite (12) Zuleitung mit einer dritten Informationsquelle (U), und die erste (11) und dritte (13) Zuleitung mit einer vierten Informations quelle (U'), die eine zur dritten Informationsquelle komplementäre Information liefert, gekoppelt werden, das Ganze derart, dass das Element die Funktion Negation der Summe bewirkt. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch II zum Betrieb des Elementes nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste (11) Zuleitung mit der Hochdruckquelle, die dritte (13) Zuleitung mit der Niederdruckquelle, die erste (17) und dritte (18) Steuerleitung mit der Mitteldruckquelle, die zweite (19) Steuerleitung mit einer ersten Informationsquelle (V), die vierte (20) Steuerleitung mit einer zweiten Informationsquelle M, und die zweite (12) Zuleitung mit einer dritten Informationsquelle (U) gekoppelt werden, das Ganze derart,
    dass das Element eine logische übertrag-Verknüpfung bewirkt Wig. 3). 17. Verfahren nach Patentanspruch 1I zum Betrieb des Elementes nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die erste (11) Zuleitung mit der Nieder druckquelle, die dritte (13) Zuleitung mit der Hoch druckquelle, die erste (17) und dritte (18) Steuer leitung mit der MitteldruckqueIle, die zweite (19) Steuerleitung mit einer ersten Informationsquelle (V), die vierte (20) Steuerleitung mit einer zweiten Infor mationsquelle (W), und die zweite (12) Zuleitung mit einer vierten Informationsquelle (U') gekoppelt wer den,
    das Ganze derart, dass das Element die Funktion Negation des Übertrags bewirkt (Fig. 4).
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