CH393017A - Regulierventil - Google Patents

Regulierventil

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Publication number
CH393017A
CH393017A CH756862A CH756862A CH393017A CH 393017 A CH393017 A CH 393017A CH 756862 A CH756862 A CH 756862A CH 756862 A CH756862 A CH 756862A CH 393017 A CH393017 A CH 393017A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piston
housing
regulating valve
ball
lateral
Prior art date
Application number
CH756862A
Other languages
English (en)
Inventor
Zwink Helmut
Original Assignee
Hansa Metallwerke Ag
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Publication date
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Publication of CH393017A publication Critical patent/CH393017A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/04Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves
    • F16K11/056Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves with ball-shaped valve members
    • F16K11/0565Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves with ball-shaped valve members moving in a combined straight line and rotating movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description


      Regulierventil       Die Erfindung     betrifft    ein Regulierventil mit  einem sowohl drehbaren als auch     axial    hin und her  verschiebbaren Kolben zum Öffnen und Schliessen  bzw.     Regulieren    dreier Leitungswege, von denen der  eine axial eingerichtet ist und die beiden anderen  seitlich vorgesehen sind. Die Art des hier interessie  renden     Regulierventiles    ist an sich bekannt und im  wesentlichen bestimmt durch einen sowohl dreh  baren als auch axial hin und her verschiebbaren  Kolben zum öffnen und Schliessen bzw. Regulieren  dreier Leitungswege, von denen der eine axial einge  richtet ist und die beiden anderen seitlich vorgesehen  sind.  



  Die Erfindung bringt ein solches Regulierventil  in verbesserter Ausführung. Die Steuerbewegungen  des Kolbens (Drehen und axiales Verschieben) er  fordern nicht unbedingt zweierlei Handhaben, sie       können;    vielmehr mittels nur einer Handhabe ge  schehen, wobei eine der Bewegungen die Grösse  der     Durchlaufmenge    und die andere das Mischungs  verhältnis bestimmt.  



  Zweck der Erfindung ist, die erwähnten Regulier  ventile, die als Mischbatterien bislang entweder nur  für Druckbetrieb, nicht aber für     überlaufspeicher-          betrieb,    oder nur für     überlaufspeicherbetrieb    und  nicht für Druckbetrieb brauchbar waren, so zu ver  bessern, dass sie als     Mischbatterie    für sogenannten  Druckbetrieb und auch als Mischbatterie für sogenann  ten     überlaufspeicherbetrieb    verwendbar sind. Darüber  hinaus ist     darauf    hingezielt, die Konstruktion weniger  aufwendig als bisher zu gestalten, sie so einfach wie  nur möglich zu erzielen, nicht aber die Betriebszuver  lässigkeit darunter leiden zu lassen.

   Die Konstruktion  soll, gleichgültig ob das Regulierventil als Misch  batterie für Druckbetrieb oder als Mischbatterie für       überlaufspeicherbetrieb    verwendet wird, stets gleich  gut zuverlässig sein, insbesondere auch die Gefahren    ausschliessen, dass ein Überströmen aus irgendeiner  der Flüssigkeitsleitungen in eine andere vorkommen  kann.  



  Das Regulierventil der     erfindungsgemäss    ver  besserten Ausführung ist dadurch gekennzeichnet,  dass die beiden     seitlichen    Leitungswege des Gehäuses  vom axialen Leitungsweg gemeinsam mittels eines  Kolbens absperrbar sind, zur     Längsmittelachse    in  verschiedenen Querebenen des Gehäuses vorgesehen  sind und der Kolben rings seines Umfanges in einer  Ebene zwischen den Ebenen der beiden seitlichen  Leitungswege des Gehäuses abgedichtet ist.  



  Aus der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel     des Erfindungsgegenstandes ersichtlich.  



  Das Ventil besteht im wesentlichen aus zwei  Teilen, nämlich aus einem Gehäuse 1 und einem  Kolben 2, der in einer seiner Grösse entsprechenden  axialen     Ausbohrung    des Gehäuses 1 sowohl axial  hin und her verschiebbar als auch drehbar ist, so  insbesondere mittels eines oben an bzw. in dem  Gehäuse kugelgelenkig vorgesehenen     Griffes    3, dessen  Gelenkkugel mit dem Kolben 2 durch eine Lasche 4  verbunden ist. Das schliesst allerdings nicht aus, den  Kolben mittels einer     Schraubspindel    axial hin und  her verstellbar zu machen und zum Hin- und Her  drehen noch einen besonderen     Drehgriff    vorzusehen.

    Von den an sich bekannten, mittels des Kolbens 2  steuerbaren Leitungswegen ist der axiale Leitungs  weg 5 den beiden     seitlichen    Leitungswegen 6 und 7  gegenüber dadurch absperrbar, dass der Kolben 2  mit einer ihm am vorderen bzw. unteren Ende ange  brachten Dichtungsscheibe 8 gegen die Einmündung  des axialen Leitungsweges 5 in das Gehäuse 1 ge  drückt wird. Die     seitlichen    Leitungswege 6, 7 sind,  wie aus der Zeichnung deutlich hervorgeht, in ver  schiedenen Querebenen des Gehäuses vorgesehen.  Der Kolben 2 ist von dem das Dichtungsmittel 8      tragenden Ende her teilweise axial ausgebohrt.

   Oben  im Kolben 2 ist diese mit 9 bezeichnete axiale Aus  bohrung durch eine über einen gewissen Umfangs  abschnitt 10, 11 des Kolbens sich erstreckende     Aus-          fräsung        seitlich    angeschnitten. Eine über einen Teil  des Kolbenumfanges sich erstreckende Ausfräsung  ist dem Kolben 2 bei 12 eingearbeitet. Gegenüber  den seitlichen Leitungswegen 6, 7 des Ventilgehäuses  1 sind die erwähnten Ausfräsungen<B>11,</B> 12 so ange  ordnet, dass sie, solange das Ventil geschlossen ist,  sich also in der aus der Zeichnung ersichtlichen  Stellung befindet, zur Unterkante des dazugehörigen  seitlichen     Leitungsweges    im Gehäuse etwas zurück  stehen.

   Erreicht ist dadurch, dass beim Öffnen des  Ventils der     axiale    Leitungsweg 5 zu den seitlichen  Leitungswegen 6, 7 erst freigegeben wird, wenn der  Kolben 2 mit seiner Dichtung 8 einwandfrei von der  Einmündung des axialen Leitungsweges 5 abgehoben  ist. Rings seines Umfanges ist der Kolben 1 in  einer Ebene zwischen den Ebenen der beiden seit  lichen Leitungswege 6, 7 in der ihn aufnehmenden  Bohrung des Gehäuses abgedichtet,     vorzugsweise     mittels einer Rundgummidichtung 13. Es ist durch  diese Abdichtung eine praktisch ausreichende Ge  währ dafür geschaffen, dass bei geschlossenem Ventil  keine flüssigkeitsleitende Verbindung     zwischen    den       seitlichen    Leitungswegen 6, 7 zustande kommen  kann.  



  Bei Gebrauch des     Ventiles    als     Mischbatterie    für       überlaufspeicherbetrieb    ist der axiale Leitungsweg  5 mit der     Frischwasserzuleitung    und einer der beiden  seitlichen Leitungswege, so beispielsweise der Lei  tungsweg 6, mit dem     überlaufspeicher,    der andere       seitliche    Leitungsweg, so beispielsweise der Leitungs  weg 7, mit dem Batterieauslauf zu verbinden, wobei  mit diesem Auslauf zugleich auch eine Verbindung  vom Wasserauslauf des     Überlaufspeichers    herzustel  len ist.

   Wird das Ventil geöffnet, also der Kolben 2  mit seiner Dichtung 8 von der Einmündung des das  Frischwasser zuführenden axialen Leitungsweges 5  abgehoben, so werden die seitlichen Ausfräsungen  <B>11,</B> 12 des Kolbens 2 zu den seitlichen Leitungswegen  6, 7 erst     frei,    wenn der Kolben einen gewissen Bruch  teil seines Öffnungshubes     zurückgelegt    hat. Erreicht  ist dadurch, dass die Kolbenausfräsungen 11, 12 in  dem Augenblick, in welchem sie zu den Leitungs  wegen 6, 7 frei zu werden beginnen, stets voll mit  Flüssigkeit, im     vorliegenden    Beispielsfall mit Frisch  wasser, gefüllt sind und dieses unverzüglich in die  Leitungswege 6, 7 einströmen lassen.

   Je weiter der  Kolben von der Einmündung des axialen Leitungs  weges 5 abgehoben wird, um so mehr kommen die  Umfangsnuten 11, 12 des Kolbens mit den seitlichen  Leitungswegen 6, 7 in Deckung und um so grösser  wird demzufolge natürlich auch die     Gesamtauslass-          menge    des     Ventiles.    Durch Drehen des Kolbens  können die Grössen der     Flüssigkeitsauslassmengen    zu  den     seitlichen    Leitungswegen 6, 7 einander umge  kehrt     proportional    verändert werden, d. h.

   es kann die       Durchflussmenge    bei 7     vergrössert    und zugleich die         Durchflussmenge    bei 6 entsprechend verringert, oder  umgekehrt die     Durchflussmenge    bei 6 vergrössert und  die     Durchflussmenge    bei 7 entsprechend verringert  werden. In jedem Falle bleibt die Gesamtauslauf  menge entsprechend der jeweiligen Hubgrösse des  Kolbens 2 stets unverändert, gleichgültig, in welche  Drehstellung der Kolben auch immer gebracht werden  sollte.    Um das Ventil als Mischbatterie für Druckbe  trieb verwenden zu können, sind die Anschlüsse für  die nötigen zwei     Druckflüssigkeitszuleitungen    (z. B.

    Kaltwasser- und     Warmwasserzuleitung)    bei 6 und 7  herzustellen. Der axiale Leitungsweg 5 wird in diesem  Falle als     Auslass    verwendet. Auch in diesem Falle  sind die     Durchlassmengen    ohne weiteres durch axiales  Verstellen und die Mischungsverhältnisse durch ent  sprechendes Hin- und Herdrehen des Kolbens be  stimmbar.  



  Das Mittel zum axialen und auch drehenden     Hin-          und    Herbewegen des Steuerkolbens 2 ist, wie oben  schon erklärt wurde, ein     Stellgriff    3, der mit einer  Kugel 14 in einer Pfanne 15 gelagert ist. Die Kugel  pfanne 15 ist oben mit dem Gehäuse 1 zweckmässig  verschraubt vorgesehen. Das besonders     Vorteilhafte     ist, dass der Hebel 3, die Gelenkkugel 14, die  Schraubenfeder 17, die Glieder 16. 18 und der mit  der Kugel 14 durch die Lasche 4 verbundene Steuer  schieber 2 eine in sich abgeschlossene Baueinheit  bilden, die komplett ein- und auch ausgebaut werden  kann.  



  Dadurch erweist sich die Fabrikation des Ventils  als ausserordentlich bequem, einfach und zuverlässig.  Das     gilt    im übrigen auch für Reparaturen.  



  Damit der Hebel 3 verhältnismässig leicht und  bequem bedient werden kann, aber auch in jeder  Betriebsstellung einwandfrei stehen bleibt, sich also  nicht selbsttätig verstellt, ist die Kugel 14 in der  Kugelpfanne 15 mit einem Bremsring 16 belastet.  Dieser Ring 16 steht unter dem Druck einer Feder  17, deren Spannung bzw. Druckwirkung auf das  Bremsglied 16 mittels eines Stellgliedes 18 regelbar  ist. Das Stellglied 18 ist der Kugelpfanne 15 von  unten her eingeschraubt, von aussen her also unzu  gänglich, so dass unbefugtes Verändern der jeweils  eingestellten Bremsung des Stellhebels 3 ausgeschlos  sen bzw. nicht ohne weiteres möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regulierventil mit einem sowohl drehbaren als auch axial hin und her verschiebbaren Kolben zum Öffnen und Schliessen bzw. Regulieren dreier Lei tungswege, von denen der eine axial eingerichtet ist und die beiden anderen seitlich vorgesehen sind, da durch gekennzeichnet, dass die beiden seitlichen Lei tungswege (6, 7) des Gehäuses (1) vom axialen Leitungsweg (5) gemeinsam mittels eines Kolbens (2) absperrbar sind, zur Längsmittelachse in ver schiedenen Querebenen des Gehäuses (1) vorgesehen sind und der Kolben (2) rings seines Umfanges in einer Ebene zwischen den Ebenen der beiden seit lichen Leitungswege (6, 7) des Gehäuses abgedichtet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Regulierventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (2) mittels nur einer Handhabe sowohl drehbeweglich als auch hin und her verschiebbar vorgesehen ist. 2. Regulierventil nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hand habe ein am Gehäuse (1) oberhalb des Kolbens (2) kugelgelenkartig vorgesehener Stehgriff (3) ist, dessen Kugel (14) mit dem Kolben (2) durch eine Gelenk- lasche (4) verbunden und in der Kugelpfanne (15) mit einem federbelasteten Bremsring (16) kombiniert ist, so dass der Bremseffekt auf die Gelenkkugel (14) mittels eines Stellgliedes (18) und einer zwischen diesem Stellglied (18) und einem Bremsglied (16) vorgesehenen Schraubenfeder (17) bedarfsweise regu liert werden kann,
    um einerseits den Hebel (3) leicht und bequem bedienbar und anderseits auch in jeder Betriebsstellung feststehend zu erhalten. 3. Regulierventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (2) von den beiden seitlichen Leitungswegen (6, 7) mittels einer Rund gummidichtung abgedichtet ist.
CH756862A 1962-06-22 1962-06-22 Regulierventil CH393017A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3327923A1 (de) * 1983-08-03 1985-02-21 Ideal-Standard Gmbh, 5300 Bonn Sanitaeres einhebel-wasserventil
DE3933690A1 (de) * 1989-10-09 1991-04-18 Peter Mickenbecker Hebelkopf fuer fluessigkeitsmischventile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3327923A1 (de) * 1983-08-03 1985-02-21 Ideal-Standard Gmbh, 5300 Bonn Sanitaeres einhebel-wasserventil
DE3933690A1 (de) * 1989-10-09 1991-04-18 Peter Mickenbecker Hebelkopf fuer fluessigkeitsmischventile

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