CH393043A - Werkzeugmaschine - Google Patents

Werkzeugmaschine

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CH393043A
CH393043A CH487661A CH487661A CH393043A CH 393043 A CH393043 A CH 393043A CH 487661 A CH487661 A CH 487661A CH 487661 A CH487661 A CH 487661A CH 393043 A CH393043 A CH 393043A
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CH
Switzerland
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machine tool
tool according
steel holder
dependent
support
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Application number
CH487661A
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English (en)
Inventor
Capaul Eugen
Original Assignee
Capaul Eugen
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Publication date
Application filed by Capaul Eugen filed Critical Capaul Eugen
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description


      Werkzeugmaschine       Die Erfindung     betrifft    eine Werkzeugmaschine  zum Vorwärts- und     Rückwärtshobeln    und     -fräsen,     mit einem horizontal verschiebbaren Arbeitstisch.  



  Seit längerer Zeit wird versucht, mit Hobelma  schinen in beiden Bewegungsrichtungen zu arbeiten.  Zu diesem Zweck wurden bereits Hobelapparate ent  wickelt, die an bekannte Ein- und     Zweiständerhobel-          maschinen    angebaut werden können. Keiner dieser  Apparate konnte sich jedoch durchsetzen, da alle  bisher gebauten Hobelmaschinen nur zur Aufnahme  von Belastungen in einer Bewegungsrichtung geeignet  sind.  



  Es ist bekannt, dass die üblichen Hobelmaschinen,       bedingt    durch die mit Werkzeugen aus     Hartmetall     und gesinterten     Karbiden    möglichen grossen Schnitt  leistungen und die an die     Werkstückoberflächen    ge  stellten hohen Anforderungen so schwerfällig gebaut  werden müssen, dass die Maschinengestehungskosten  in keinem vernünftigen     Verhältnis    zur gebotenen  Leistung mehr stehen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Werk  zeugmaschine zu schaffen, welche diese Nachteile  nicht aufweist.  



  Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass als tragende  Elemente für alle Bearbeitungseinrichtungen minde  stens vier vertikale Hohlsäulen vorgesehen sind, die  mit ihren unteren Enden starr mit dem Maschinen  bett verbunden und an ihren oberen Enden durch  eine Kopftraverse versteift sind, dass auf den Hohl  säulen vertikal verschiebbar eine die Bearbeitungs  werkzeuge tragende Haupttraverse angeordnet ist,  wobei diese Haupttraverse mittels Gewindespindeln  bewegt wird und mittels hydraulischen Spannelemen  ten     festklemmbar    ist.  



  Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel  der     erfindungsgemässen    Maschine mit einigen Varian  ten von konstruktiven     Einzelheiten.    Es zeigen:         Fig.    1 eine Seitenansicht einer     Hobelmaschine     nach der Erfindung,       Fig.    2 eine Draufsicht und       Fig.    3 eine Frontansicht der Maschine nach     Fig.l.        Fig.    4 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt der  Haupttraverse,       Fig.    5 einen Schnitt nach     Linie        V-V    in     Fig.    4,

         Fig.5a    einen Schnitt nach Linie     Va-Va        in          Fig.    5,       Fig.    6 eine Ansicht     einer    Seitentraverse,       Fig.    7 eine Draufsicht auf eine Seitentraverse     mit     einem Schnitt durch zwei Hohlsäulen,       Fig.    8 einen Schnitt nach Linie     VIII-VIII    in       Fig.    7,       Fig.    9 eine Frontansicht eines Teils der Haupt  traverse, teilweise im Schnitt, mit einem Hobelschlit  ten,

         Fig.    10 eine Ansicht eines Trägers mit einem       Wechselstahlhalter-Support,    teilweise im Schnitt,       Fig.    11 eine Frontansicht des     Wechselstahlhal-          ter-Support,    gesehen in     Richtung    A in     Fig.    10,       Fig.    12 einen Schnitt nach Linie     XII-XII    in       Fig.    10,       Fig.    13 einen Schnitt nach Linie     XIII-XIII    in       Fig.    10,

         Fig.    14 einen Schnitt nach Linie     XIV-XIV    in       Fig.    10,       Fig.    15 das Schema der hydraulischen Steuerung  der wechselweise in Arbeitsstellung gelangenden Ho  belstähle,       Fig.    16 eine Seitenansicht eines in die Haupt  traverse eingesetzten     Frässchlittens    mit einem     Fräs-          support    und       Fig.    17 eine Frontansicht des     Frässchlittens    nach       Fig.    16.  



  Das Bett 101 der Hobelmaschine weist den üb  lichen Aufbau auf. Es besteht aus Gusseisen und ist      durch diagonale     Rippen    102 versteift. In Längsrich  tung sind zwei V-förmige Führungsbahnen 103 für  den Arbeitstisch 52 angeordnet. Der Arbeitstisch 52  ist ebenfalls von üblicher Bauart mit in Längsrich  tung verlaufenden     T-Nuten    zum Aufspannen der zu  bearbeitenden Werkstücke 104     (Fig.    1).

   Da beim  Vor- und Rücklauf gehobelt wird, sind für den An  trieb des Arbeitstisches 52 zwei wechselseitig arbei  tende,     gleich    grosse hydraulische     Vorschubzylinder    1  vorgesehen, d. h. auf jeder Seite des Ständers je ein       Zylinder    1     (Fig.    2 und 3).  



  Der Ständer besteht aus vier geschliffenen, zylin  drischen Hohlsäulen 2, die auf der Innenseite Längs  schlitze 2a aufweisen     (Fig.    2 und 7). In der Mitte  jeder Hohlsäule 2 ist eine angetriebene Gewinde  spindel 3 angeordnet     (Fig.    7). Durch die Längs  schlitze 2a greifen Tragjoche 4 in die Gewindespin  deln ein. Die Tragjoche 4 sind ihrerseits an einer  Haupttraverse 5 befestigt, welche die vier Hohl  säulen 2 verbindet und die durch Drehung der mitein  ander gekuppelten Gewindespindeln 3 vertikal längs  den Hohlsäulen 2 verschiebbar ist.

   Die Haupttra  verse 5 ist, nach dem Einstellen in die gewünschte       Höhenlage,    hydraulisch auf den vier Hohlsäulen 2       festklemmbar.    Zu diesem Zweck sind in den     Trag-          jochen    4     hydraulische        Presskolben    6     (Fig.    4 bis 6)  angeordnet, die sich gegen die Seitenwände der  Längsschlitze 2a festklemmen. Eine mit der Haupt  traverse 5 verbundene, an sich bekannte     Hydraulik-          gruppe    7 erzeugt den erforderlichen     öldruck.     



  Ausser der Haupttraverse 5 ist auf je zwei der  Hohlsäulen 2 beidseits des Arbeitstisches 52 je eine  Seitentraverse 8 angeordnet. Diese Seitentraversen  sind ebenfalls mittels Hubspindeln 9     (Fig.    1 und 7)       vertikal    verschiebbar. Sie sind auch mit     Presskol-          ben    6a ausgerüstet, die in den Längsschlitzen 2a der  Hohlsäulen angreifen und     die    Seitentraversen auf  den Hohlsäulen 2     festklemmen.    In     Fig.    8 ist der  Antrieb der Hubspindeln 9 durch einen Motor 10  und ein Getriebe 11 sichtbar.

   Durch an sich bekannte  Steuermittel ist dafür gesorgt, dass die hydraulischen       Presskolben    6 bzw. 6a gelöst sind, wenn der Antrieb  der Spindeln 3 bzw. 9 eingeschaltet ist.  



  Die vier Hohlsäulen 2 sind an ihrem oberen  Ende durch eine feste Kopftraverse 12 verbunden.  Auf dieser ist ein Schwenkarm 12a drehbar     gelagert,     an dem das elektrische Kommandogerät 13 für die  Bedienung der Hobelmaschine hängt. Am Komman  dogerät 13 könnte auch ein allseitig bewegliches  Fernrohr zur genauen Beobachtung von Bearbei  tungsvorgängen angeordnet werden.  



  Im Innern der Haupttraverse 5 sind auf quer  zum Arbeitstisch 52 genau planparallel ausgerichte  ten Führungsbahnen zwei Hobelschlitten 14 und 14a  verschiebbar gelagert     (Fig.    3, 9). Für die seitliche  Verschiebung des einen     Hobelschlittens    14 dienen  zwei Gewindespindeln 15, für die Verschiebung des  zweiten     Hobelschlittens    14a zwei Gewindespindeln 16       (Fig.    9, 10). Der     Hobelschlitten    14 weist Durch  gangslöcher für die Gewindespindeln 16 des Hobel-    Schlittens 14a auf und umgekehrt. Die spielfreie  Führung des Hobelschlittens 14 in der Hobelrichtung  übernehmen die beidseitig vorgesehenen Keilleisten  17 und 18.

   Erstere sind durch die Stellschrauben 19  lose mit der Haupttraverse 5 verbunden und haben  die gleiche Länge wie die Führungsbahnen der  Haupttraverse. Die Keilleisten 18 sind durch die  Stellschrauben 20 mit den Hobelschlitten 14 bzw.  14a ebenfalls lose verbunden, und demzufolge sind  die Längen von Keilleisten und Hobelschlitten gleich.  Alle Keilleisten haben zusammen mit den Haupt  stützbahnen 21, die Forderung einer spielfreien und  in der Höhe und in Hobellängsrichtung immer gleich  bleibenden Führung der gesamten Hobeleinrichtung       zu    erfüllen.

   Die beiden drehbaren, jedoch mit  Klemmschrauben 23 gesicherten     Spindelmuttern    22  gestatten die spielfreie, seitliche Einstellung von Ho  belschlitten 14 bzw. 14a und Gewindespindeln 15,  welch letztere in den beiden Getriebekasten 24 eben  falls spielfrei gelagert sind     (Fig.    3).  



  Zwischen den beiden Hobelschlitten 14 bzw. 14a  ist, drehbar um die Achse     1-I        (Fig.    9, 10) und radial  geführt von in Nuten 25a gleitenden Segmenten 25,  der     Hobelsupport-Träger    26 angeordnet. Die Winkel  verstellung des Trägers 26 um die Achse     I-1    erfolgt  mit einem Handrad 27 über eine Leitspindel 28 und  darauf gleitender Schnecke 29 über ein Schnecken  segment 30, welches mit mehreren Schrauben 31 am  Träger 26 festgeschraubt ist.  



  Im Träger 26 ist ein     Wechselstahlhalter-Support     32 an zwei Achsen 47 vertikal verschiebbar gelagert.  Die vertikale Verstellung des     Wechselstahlhalter-Sup-          portes    32 erfolgt durch eine waagrechte Leitspindel  33, wahlweise von Hand oder mit elektrisch ge  steuertem automatischem Vorschub, dessen Antriebs  elemente im Getriebekasten 24     (Fig.    3) eingebaut  sind. Die Leitspindel 33 überträgt die Drehbewe  gungen über zwei Winkelgetriebe 34 und 35 und die  Welle 36 über die Spindel 37 auf das     aufgekeilte     Stirnrad 38. Die Welle 36 liegt in der Achse I-1,       womit    eine ungehinderte Winkelverstellung des Trä  gers 26 gewährleistet ist.

   Das Stirnrad 38     überträgt     die Drehbewegungen über das Stirnrad 39 auf die  Gewindespindel 40 und über die     Zwischenstirnräder     41, 42, 43 auf das Stirnrad 44 und die Gewinde  spindel 45. Da beide Gewindespindeln 40 und 45 in  spielfrei     einstellbaren    Doppelmuttern 46     gelagert    sind  und da die äussere der Gewindemuttern in den beiden  Vertikalachsen 47 fest verankert ist, erfolgt bei Dre  hung der Spindeln eine vertikale Verschiebung der  Achsen 47 und somit auch des auf letzteren drehbar  um die Achse     11-II    gelagerten     Wechselstahlhalter-          Supportes    32.

   Zwei Muttern 48, die mit je einer  Sicherungsschraube versehen sind, klemmen den Sup  port 32 in einer einmal festgesetzten Winkelstellung  fest. Der     Wechselstahlhalter-Support    ist also zusätz  lich um die Achse     II-II    drehbar, so dass die Stähle 50  leicht an die zu bearbeitenden Flächen angepasst wer  den können.  



  Im     Wechselstahlhalter-Support    32 sind die beiden           Wechselstahlhalter    49 angeordnet, die mit je einem  entgegengesetzt arbeitenden Hobelstahl 50 bestückt  sind. Letztere werden auf einer separaten Schleif  vorrichtung genau gegengleich geschliffen und nach  dem Einsetzen bis zum Anschlag in die beiden     Wech-          selstahlhalter    49 durch Klemmschrauben und Keile  gesichert. Die Stähle 50 könnten auch vielkantig aus  gebildet sein.  



  Der Träger 26 enthält eine durchgehende     öff-          nung,    in der eine elektrohydraulische Antriebsgruppe  51 an sich bekannter Bauart befestigt ist. Diese dient  zum Umsteuern und Festklemmen der Wechselstahl  halter 49. Am Ende jedes Arbeitshubes des Arbeits  tisches wird der jeweils in Arbeitsstellung befindliche  Stahlhalter 49 selbsttätig in den     Wechselstahlhalter-          Support    eingefahren und der andere Stahlhalter 49  in seine     Arbeitsstellung    ausgefahren. Hierauf werden  beide Stahlhalter mittels hydraulisch betätigten  Klemmbolzen festgeklemmt.

   Das Schema     Fig.    15  lässt erkennen, wie die hydraulische Vorrichtung zum  Umsteuern und Verriegeln der     Wechselstahlhalter     arbeitet. Diese hydraulische Vorrichtung zeigt einen  an sich bekannten     Aufbau.    Sie bildet nicht Gegen  stand der Erfindung und wird nur im Zusammenhang  mit der Umsteuerung der     Wechselstahlhalter    im fol  genden näher erläutert.  



  Beim Umschalten des Arbeitstisches 52 durch  die beiden längsverschiebbaren Anschläge 53     (Fig.    1)  werden gleichzeitig auch die Stromzufuhr zu zwei  Magnetspulen 54 und 55 wechselseitig ein- bzw. aus  geschaltet. Im gezeichneten Schema ist die Magnet  spule 55 belastet und hat somit den Schieber 56 bis  zum Anschlag nach rechts gezogen, womit das von  einer Pumpe oder einem     Druck-Akkumulator    D ge  lieferte Drucköl von der Leitung 57 der Leitung 58  zugeführt wird.

   Da vorerst die hydraulischen Klemm  bolzen 60 für das Verriegeln der     Wechselstahlhal-          ter    49 noch belastet sind und demzufolge die bei den       Wechselstahlhaltern    49     zur    Umschaltung durch den  im Hub mittels zwei Anschlägen 61 einstellbaren  Schieber 62 nicht freigeben, fliesst das Druckmedium  zuerst durch die Leitung 63 und schiebt den Schie  ber 64 in die gezeichnete Lage. Gleichzeitig wird auch  der unter Federdruck stehende Steuerschieber 70  nach unten gestossen. Der Schieber 65 befindet sich  aber in diesem Moment in entgegengesetzter Endlage  als eingezeichnet, weshalb die Druckentlastung der  beiden     Wechselstahlhalter    49 über die Leitungen 66  und 67 erfolgen kann.

   Das beim Umschalten des  Schiebers 64 verdrängte Medium konnte über die  Leitungen 68, 59 und 69 in einen nicht gezeichneten  Behälter abfliessen. Sobald nun die beiden Schieber 64  und 70 in ihrer Endlage sind, wird der Schieber 62  automatisch bis zu seiner eingezeichneten     Anschlags-          position    verschoben. Da Leitung 68 drucklos ist, be  findet sich Steuerschieber 71 in seiner oberen     End-          position    und verriegelt somit die Druckleitung 72.  Am Ende seines Hubes angelangt, gibt nun der  Schieber 62 die Druckleitung 73 frei, und     somit     wird der Schieber 65 in seine eingezeichnete Position    nach rechts geschoben.

   Das Drucköl der Leitung 74  hat wieder freien Durchgang über das Steuerventil 75,  die Leitung 66 und das Steuerventil 76 bis zu den       Klemmbolzen    60. Zusammenfassend bedeutet das:  Solange die beiden     Wechselstahlhalter    49 unter Be  lastung der Klemmbolzen 60 stehen, kann keine Kraft  auf den Schieber 62 wirken, der die beiden Wechsel  stahlhalter 49 über Zahnstange und     Ritzel    77 wech  selweise auf- und     abwärts    bewegt. Anderseits kann  auf die     Wechselstahlhalter    49 keine Bremswirkung  durch die Klemmbolzen 60 eintreten, solange sich  der Schieber 62 und     damit    auch die Wechselstahl  halter 49 in Bewegung befinden.

   Die Verbindung  zwischen der     elektrohydraulischen    Antriebsgruppe 51  und den auf dem     Wechselstahlhalter-Support    32 mon  tierten Elementen besteht aus     flexiblen    Hochdruck  schläuchen 78. Ein im Prinzip gleiches, elektrohy  draulisches     Verriegelungssystem        kommt    beim Belasten  bzw. Entlasten der Achsen 47 durch die Klemmbol  zen 79 zur Anwendung. Der Unterschied besteht vor  allem darin, dass an Stelle eines Schiebers 62 die  Leitspindel 33 als Antriebselement tritt.  



  Während des Arbeitens wird ebenfalls der Träger  26 mittels zwischen den     Segmentwangen    angeordne  ten Klemmbolzen 80 hydraulisch verriegelt     (Fig.    9).  Das für die     Ent-    bzw. Verriegelung zuständige Ma  gnetventil befindet sich ebenfalls in der Antriebs  gruppe 51 und     wird    durch leichte Drehung der       Sicherheitsklinke    81 ein- oder ausgeschaltet     (Fig.    4).  In einer der beiden Stellungen stehen die Zuleitungen  82 und die     Klemmbolzen    80 unter hydraulischer  Belastung und klemmen somit den Träger 26 in  seiner mittels des Handrades 27 eingestellten Winkel  stellung fest.

   Eine Skala 83 erlaubt die direkte Hobel  winkel-Einstellung des Trägers 26.  



  Die Seitentraversen 8 sind, wie bereits erwähnt,  beidseits des Arbeitstisches 52 je auf zwei Hohl  säulen 2 vertikal verschiebbar und     festklemmbar    an  geordnet     (Fig.    6-8). Jede Seitentraverse 8 trägt einen       Hobelsupport-Träger    84, der um eine Achse     III-111     schwenkbar gelagert und in einer Segment-Führung  85 geführt ist     (Fig.    8). Der ganze Träger 84 kann  zum Einstellen des Hobelwinkels um die Achse       III-III    von Hand geschwenkt werden. Zu diesem  Zweck werden die Schrauben 86 gelöst und nach er  folgter Einstellung des gewünschten Hobelwinkels  wieder festgezogen.

   Im Träger 84 ist an Achsen  <I>47a</I> ein     Wechselstahlhalter-Support   <I>32a</I> gelagert, des  sen Aufbau demjenigen des Supports 32 der Träger  26 der Haupttraverse entspricht. Der einzige Unter  schied besteht darin, dass die     axiale    Verschiebung der  Achsen 47a nur von Hand erfolgen kann, und zwar  durch Drehen des Handrades 87, dessen Drehung  über Stirnräder auf die Gewindespindeln übertragen       wird.     



  Die Umsteuerung und die hydraulische Verriege  lung der     Wechselstahlhalter    49a sowie das Festklem  men der Achsen 47a des Supports 32a erfolgt durch  eine hydraulische Gruppe 51a auf gleiche Weise wie  bei der Haupttraverse.      Soll die Maschine zum Fräsen dienen, so werden  in die Gleitbahnen 21 der Haupttraverse 5 anstelle  der Hobelschlitten 14 bzw. 14a     Frässchlitten    214       bzw.214a    eingesetzt (vgl.     Fig.    16 und 17). Diese       Frässchlitten    sind, wie die     Hobelschlitten,        mittels          Keilleisten    17 und 18 beidseitig spielfrei in der  Haupttraverse 5 gelagert.

   Für die seitliche Verschie  bung des     Frässchlittens    214 dienen die beiden Ge  windespindeln 15, für die Verschiebung des     Fräs-          schlittens    214a, der nicht dargestellt ist, jedoch dem  Hobelschlitten 14a in     Fig.    3 entspricht, die Gewinde  spindel 16.  



  Der     Frässuppori    215 ist zwischen den beiden       Frässchlitten    214 um die Achse     I-I    schwenkbar ge  lagert, ebenso der zweite, nicht     dargestellte,        Frässup-          port    zwischen den     Frässchlitten   <I>214a.</I> Ebenfalls kön  nen gleichzeitig Vor- und     Rückwärtshobel-    und     Fräs-          einheiten    zum Einsatz gelangen. Die Winkelverstel  lung erfolgt, wie bei den     Hobelschlitten    über die  Leitspindel 28, die Schnecke 29 und das Schnecken  segment 30.

   Zum hydraulischen Verriegeln des Fräs  supports dienen wieder     Klemmbolzen    80, die zwi  schen den     Segmentwangen    angreifen. Der     Fräser    216  wird auf an sich bekannte Weise von einem im       Frässupport    215 eingebauten elektrischen Motor über  Getriebe angetrieben, der nicht dargestellt ist. An  stelle des gezeichneten     Fräsers    216 könnte natürlich  auch ein um 90 Grad gedrehter,     abgewinkelter        Fräser     verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Werkzeugmaschine zum Vorwärts- und Rück wärtshobeln und -fräsen mit auf einem Maschinen bett horizontal verschiebbaren Arbeitstisch, dadurch gekennzeichnet, dass als tragende Elemente für alle Bearbeitungseinrichtungen mindestens vier vertikale Hohlsäulen (2) vorgesehen sind, die mit ihren unteren Enden starr mit dem Maschinenbett verbunden und an ihren oberen Enden durch eine Kopftraverse (12) versteift sind, dass auf den Hohlsäulen vertikal ver schiebbar eine die Bearbeitungswerkzeuge tragende Haupttraverse (5) angeordnet ist, wobei diese Haupt traverse (5) mittels Gewindespindeln (3)
    bewegt wird und mittels hydraulischen Spannelementen (6) fest klemmbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gewindespindeln (3) im Innern der Hohlsäulen (2) angeordnet sind und dass die Hohlsäulen Längsschlitze aufweisen, in wel che die Haupttraverse (5) abstützende Tragjoche (4) eingreifen. 2. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulischen Spannelemente (6) in den Tragjochen (4) innerhalb der Längsschlitze der Hohlsäulen (2) angeordnet sind. 3.
    Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hydraulischen Spann- elemente (107) im die Hohlsäulen (105) umfassenden Teil der Haupttraverse (5e,) angeordnet sind und auf die Mantelfläche der Hohlsäulen (105) wirken. 4. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haupttraverse (5) Gleitbahnen (21) und spielfrei einstellbare Keillei sten (17, 18) aufweist, auf denen mindestens ein mittels Gewindespindeln (15) über den ganzen Brei tenbereich des Arbeitstisches verschiebbarer Hobel schlitten (14, 14a) gelagert ist. 5.
    Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen den Hobelschlitten (14, 14a) ein um eine Achse (I-1) drehbarer Träger (26) für den Wechselstahl halter-Support (32) angeordnet ist, dessen zwei Trag achsen (47) mittels einer Antriebsspindel (33) über Kegelräder (34 und 35) und eine Spindel (37) sowie Stirnräder (38, 39, 41, 42 43, 44) und Gewinde spindeln (40, 45) vertikal verschiebbar sind. 6. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelverstellung des Trägers (26) um seine Drehachse (1-I) mittels einer Leitspindel (28), einer auf dieser gleitenden Schnecke (29) und eines am Träger (26) befestigten, in die Schnecke (29) ein greifenden Schneckenradsegmentes (30) erfolgt. 7.
    Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Tragachsen (47) des Trägers (26) um eine Achse (II-11) drehbar und in jeder Winkelstel lung mittels Klemmuttern (48) fixierbar ein Wechsel stahlhalter-Support (32) angeordnet ist. B.
    Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4-7, dadurch gekennzeichnet, dass im Wechselstahlhalter-Support (32) zwei Stahlhalter (49) mit Hobelstählen (50) verschiebbar gelagert sind, wobei jeder Stahlhalter (49) für eine Arbeitsrichtung in seine Arbeitsstellung bewegbar ist, dass ferner verstellbare Anschläge (61) zur Begrenzung des Hu bes der Stahlhalter (49) vorgesehen sind und dass die Umsteuerung der Stahlhalter (49) durch ein elek trohydraulisches Steuersystem so erfolgt, dass die Stahlhalter (49) in ihrer Arbeitsstellung unter Druck festgeklemmt und während der Umsteuerung freige geben werden. 9.
    Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass hydraulische Klemmvorrichtungen (79) zum Festklemmen der Tragachsen (47) im Träger (26) vorgesehen sind. 10. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf den Hohlsäulen (2) beidseits des Maschinenbettes je mindestens eine mit tels Hubspindeln (9) vertikal verschiebbare Seiten traverse (8) angeordnet ist und dass hydraulische Spannelemente (6e,) zum Festklemmen der Seiten traverse (8) vorgesehen sind. 11.
    Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Seitentraverse (8) ein um eine Achse (111-11I) schwenkbarer und beliebig festklemmbarer Träger (84) angeordnet ist, der zwei verschiebbar gelagerte Tragachsen (47a) für einen Wechselstahlhalter-Sup- port (32a) enthält, der seinerseits zwei verschiebbare, wechselweise in ihre Arbeitsstellung bewegbare und in dieser hydraulisch festklemmbare Wechselstahl- halter (49a) aufweist. 12.
    Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeich net, dass der Wechselstahlhalter-Support (32a) in den Tragachsen (47a) drehbar und feststellbar ge lagert ist. 13. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselstahlhalter (49) kreiszylindrische Form aufweisen und in separaten Führungsbohrungen im Wechselstahlhalter-Support (26) geführt sind. 14.
    Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haupttraverse (5) Gleitbahnen (21) und spielfrei einstellbare Keilleisten (17, 18) aufweist, auf denen mindestens ein mittels Gewindespindeln (15) verschiebbarer Frässehlitten (214) gelagert ist.
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