CH393049A - Kugelmühle - Google Patents

Kugelmühle

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CH393049A
CH393049A CH85462A CH85462A CH393049A CH 393049 A CH393049 A CH 393049A CH 85462 A CH85462 A CH 85462A CH 85462 A CH85462 A CH 85462A CH 393049 A CH393049 A CH 393049A
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CH
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Engels Kaspar
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Draiswerke Gmbh
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    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
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Description


      Kugelmühle       Die Erfindung bezieht sich auf     Kugelmühlen,     insbesondere zur Herstellung von     Feststoffdisper-          sionen    in Flüssigkeiten, bei denen die Kugeln im  Bereich der     Mahlzone    durch entsprechend intensive       Mahlgutströme    mitgerissen werden und sich dabei  in einem mehr oder weniger im Mahlgut     dispergier-          ten    Zustand befinden.  



  Bei bekannten     Standard-Kugelmühlen    sind in  einer umlaufenden Trommel 30-50 % des Trommel  volumens mit Mahlkugeln gefüllt und weiterhin ist  in dieser Trommel bis zu einer     Auffüllung    von  60-90 % Mahlgut zugegeben. In der sich drehenden  Trommel sollen die Mahlkugeln im unteren     Teil    der  Trommel umgewälzt werden. Sie dürfen dabei jedoch  keinesfalls den Zusammenhang untereinander verlie  ren, d. h. sie dürfen     nicht    im gesamten     Mahlgut     schwimmen bzw. gleichmässig     dispergiert    werden,  weil sonst der Mahleffekt verlorengeht. Deshalb sind  für diesen     Arbeitsprozess    schwere und relativ grosse  Kugeln notwendig.  



  Es sind auch     Rührwerkkugelmühlen    bekannt, bei  welchen in vertikal oder horizontal angeordneten  Trommeln ein Rührwerk die     Mahlkugeln,        zwischen     denen sich das Mahlgut befindet, in Bewegung hält.  In diesen Mühlen werden zum Teil schon kleinere  Kugeln, z. B. mit einem Durchmesser von 6 mm, ver  wendet. Auch hier ist Bedingung, dass     diese        Kugeln     auf     möglichst    engem Raum zusammengehalten wer  den, in welchem sie dann lediglich durch die Rühr  werkzeuge     durcheinandergeschoben    werden. Ein Mit  reissen der     Kugeln    durch z.

   B. oberhalb der Kugel  masse entstehende     Mahlgutströme    ergibt sofort ein  schlagartiges Nachlassen der Mahlleistung.  



  Kugelmühlen im engeren Sinne bedienen sich  bisher als Mahlkörper eines Sandes. Der Sand als  Mahlkörper entspricht dabei der Forderung einer  weitgehenden     Dispergierung    im Mahlgut und wird    für viele Zwecke ausreichend von den Strömungen  des Mahlgutes     gleichmässig    mitgenommen. Es ist  dabei gleichgültig, in welcher Weise diese Strömun  gen im Mahlgut erzeugt werden.

   Nachteilig bei der  Verwendung eines Sandes als     Mahlkörper    ist jedoch,  dass auch der bestausgesuchte Sand im     Einzelkorn          unregelmässige    Gestalt besitzt, zum Teil     kalotten-          und    spaltförmige Vertiefungen oder dergleichen auf  weist und trotz bester Sichtung auch in seiner     Grö-          ssenklassifizierung    nicht einheitlich anfällt.

   Das hat  zur Folge, dass je nach Gestalt keine gleichmässige  Dispersion in den Flüssigkeiten mehr gegeben ist  und damit der Zustand der     Dispergierung    mehr oder  weniger dem Zufall, aber nicht mehr der     bewussten     Auslegung überlassen bleibt.

   Weiterhin erscheint auch  als sehr erheblicher Nachteil, dass     offensichtlich    Pig  mentagglomerate in den Aussparungen oder Vertie  fungen der Sandkörner oder in den strömungstechnisch  geschützten Winkeln derselben sich dem eigentlichen       Mahleffekt    über längere Zeit entziehen.     Schliesslich     ist als Nachteil des Sandes als Mahlkörper noch fest  zustellen, dass auch seine Verschleiss- und Festigkeits  eigenschaften nicht einheitlich sind und insgesamt in  ihren Werten nicht den Anforderungen genügen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die  bekannten Kugelmühlen in ihrer Leistungsfähigkeit  zu verbessern und einen     gleichmässigeren    Mahleffekt  zu erzielen.    Es wurde auf Grund von theoretischen     überle-          gungen    und eingehenden Versuchen gefunden, dass  die Nachteile der bisher     verwendeten    Mahlkugeln,  darunter auch des Sandes, mit     Kugeln    absolut glatt  runder Oberfläche, im nachfolgenden kurz      Perlku-          geln     genannt, die speziell für diesen Anwendungs  zweck gefertigt werden, vermeidbar sind.  



  Demgemäss besteht die     Erfindung    darin, dass  bei     Kugelmühlen,    insbesondere zur Herstellung von           Feststoffdispersionen    in Flüssigkeiten, bei welchen die  Mahlkörper durch     Mahlgutströmungen    mitgerissen  werden, wobei die Strömungen selbst in beliebiger  Art     erzeugt    werden,     Perlkugeln    mit Durchmessern  von etwa 0,2 bis etwa 3 mm Verwendung     finden.     



  Die     Perlkugeln    können dabei aus beliebigem  Werkstoff bestehen, sofern dieser nur genügend Fe  stigkeit besitzt. Bevorzugt zu verwenden sind ent  sprechend kleine     Stahlperlkugeln.    Besonders vorteil  haft sind aber auch     Perlkugeln    aus Spezialglas. In  ihrer Anwendung unterscheiden sich die beiden Perl  kugelarten - wie schon erwähnt, könnten auch noch  andere Materialien für diese     Perlkugeln    Verwendung       finden    - lediglich durch ihr spezifisches Gewicht.

   Bei       Stahlperlkugeln    müssten deshalb entweder höhere       1vlahlgutviskositäten    oder grössere Strömungsge  schwindigkeiten des Mahlgutes vorgesehen werden  als bei     Glasperlkugeln.     



  Es hat sich gezeigt, dass unter sonst gleichen Be  dingungen Mahlansätze mit     Perlkugeln    in wesent  lich kürzerer Zeit den gewünschten     Feinheitsgrad     erreicht hatten, als das mit bisherigen Mühlen, bei  denen Sand als Mahlkörper fungierte, von den übli  chen grossen Kugelausführungen ganz zu schweigen,  erreicht wurde. Es konnte weiterhin festgestellt wer  den, dass die     Scherbeanspruchung,    die in den Strö  mungen auftritt, mit diesen     Perlkugeln,        gleichgültig,     ob z. B. aus Stahl oder Glas bestehend, wesentlich  höher getrieben werden konnte, als es bisher mit  Sand als Mahlkörper möglich war; ohne dass da  durch ein auch nur merkbarer Verschleiss festgestellt  wurde.

   Ausserdem liegt die     maximale        Feinheitslei-          stung    nennenswert höher als bei Verwendung der  bisher bekannten Mahlkörper. Die höhere Leistung  in     bezug    auf Mahldauer, Mahlfeinheit und die gün  stigeren Werte in bezug auf Verschleiss sind wohl     er-          klärlich    aus der Tatsache der absolut kugelförmigen  Ausbildung der Mahlkörper.

   Diese bieten keinerlei  Angriffspunkte für unbeabsichtigten Verschleiss, da  die auftretende Beanspruchung durch Scherkräfte  unabhängig von der Lage der     Perlkugeln    ständig kon  stant bleibt, im Gegensatz zu üblichen     Sand-Mahl-          körpern.    Auch ein Haften von Pigmentteilen in Aus  sparungen oder sonstigen geschützten Zonen der  Kugeln kommt bei diesen absolut runden     Perlkugeln     nicht in Frage.

   Das gleichartige Verhalten der Perl  kugeln, bedingt durch ihre ideal kugelförmige Ober  fläche und durch die Einheitlichkeit ihrer     Grösse,     gewährleistet eine gleichmässige Dispersion in der       Mahlgutzone.    Ein Ausschwemmen spezifisch leich  terer oder der Strömung grösseren Widerstand ent  gegensetzender Mahlkörper- bei Sand unvermeidlich  ist mit Sicherheit vermieden. Dass die absolut runde  porenfreie Form der     Perlkugeln    im übrigen in ein  fachster Weise auch eine Reinigung gestattet und  demzufolge auch für Ansätze unterschiedlicher Farb  töne verwendet werden kann, sei nur als weiterer       Vorteil    angeführt.

   Die Grösse der     Perlkugein    kann  dem gewünschten Verwendungszweck angepasst wer  den und in Anpassung an     praktische        Bedürfnisse       zwischen 0,2 bis etwa 3 mm schwanken. Je kleiner  die     Perlkugeln    sind, desto höher ist im allgemeinen  die erreichbare Feinheit, obwohl auch hier, bedingt  durch das völlig unterschiedliche Verhalten man  cher Pigment- und Füllstoffe zu ihren Binde- und  Lösungsmitteln, Ausnahmen gegeben sind. Darüber  hinaus kann im allgemeinen mit stärkeren Kugeln,  ähnlich wie durch die Unterschiede des spezifischen  Gewichtes, eine Abstimmung durch geeignete Wahl  der Viskosität bzw. eine Beeinflussung der Viskosi  tät selbst erzielt werden.  



  Im allgemeinen soll für einen bestimmten Mahl  prozess eine einheitliche     Perlkugelgrösse,    gegebenen  falls mit enger Durchmessertoleranz, Verwendung  finden. Je nach Anwendungszweck und gegebener  Apparatur kann es jedoch auch vorteilhaft sein, unter  schiedliche Grössen gleichzeitig zu verwenden. Es ist  dabei jedoch darauf zu achten, dass dann ein System  Verwendung findet, bei dem durch die gegebenen       Mahlgutströmungen    sich die unterschiedlichen Grö  ssen zonenweise ordnen und nicht mehr     durcheinan-          dergemischt    werden. Durch die zonenweise Ordnung  ist es speziell bei kontinuierlichen Verfahren     möglich,     z.

   B. zunächst eine Zone grösserer     Perlkugeln    vorzu  sehen. In dieser Zone werden eventuell grössere  Agglomerate, die durch nicht genügendes     Vormischen     noch übrig geblieben sein könnten, aufgeteilt, und in  den Zonen der kleineren Kugeln erfolgt dann die  Restpigment- bzw.     Füllstoffdispergierung.    Diese von  selbst erfolgende Zonenbildung ist in der beschriebe  nen     Art    nur mit Hilfe der     erfindungsgemässen    Perl  kugeln möglich.  



  Bei einer vorteilhaften Ausführungsform einer  erfindungsgemässen Kugelmühle mit     Perlkugeln    sind  in der     einzelnen    Zone verschiedenartige Rührwerk  zeuge angeordnet. Diese sind auf einer gemeinsamen       Rührwerkswelle    angeordnet, die mit veränderbarer  Geschwindigkeit rotiert.  



  Es ist jedoch auch möglich, in besonderen Fäl  len die einzelnen Rührwerkzeuge mittels konzentrisch  geführter     Rührwerkswellen    mit untereinander unter  schiedlicher Drehzahl anzutreiben. Für die     Zone     mit grösseren     Perlkugeln    sind     armartige    Rührwerk  zeuge vorgesehen, während in der Zone feiner     Di-          spergierung        Scheibenrührer    Verwendung finden. In  den dazwischen liegenden Zonen nehmen die wirk  samen Flächen der Rührwerkzeuge entsprechend der  Abnahme der Durchmesser der verwendeten Perl  kugeln zu.  



  Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird  die     Mahlguttrommel        konisch    ausgebildet, vorzugs  weise derart, dass sie sich in Richtung der Zonen  kleinerer     Perlkugeln    verjüngt. Unter Umständen es ist  zweckmässig oder notwendig. die     Mahlguttrommeln     zu heizen oder zu kühlen. Dies kann durch die Ver  wendung eines an sich bekannten Doppelmantels be  wirkt werden, der von einer Kühl- oder     Heizflüssig-          keit    durchflossen wird bzw. Heiz- oder Kühlein  richtungen enthält.

        Weitere Vorteile werden anhand der Zeichnung  näher erläutert, die schematisch als Ausführungsbei  spiel der Erfindung eine Kugelmühle für die Ver  wendung     unterschiedlich    grosser     Perlkugelmühlen     mit selbständiger     Mahlzonenbildung    der einzelnen       Perlkugelgrössen    darstellt.  



  Die senkrecht stehende     Mahlguttrommel    1 weist  einen     Mahlgutzulauf    2 und einen     Mahlgutablauf    3  auf. In dieser     Mahlguttrommel    1 dreht sich eine       Rührwerkswelle    4, die in bekannter Art mit beliebi  gen Rührwerkzeugen bzw.     Mitnehmern    ausgestattet  sein kann. Grundsätzlich würde sich eine Mahlzonen  bildung, je nach     Perlkugeldurchmesser,    schon auto  matisch durch die     Sedimentationsneigung    der Perl  kugeln, deren Bewegungsrichtung etwa im durch  fliessenden     Mahlgutstrom    entgegengesetzt ist, ergeben.

    Zur Unterstützung dieser     Mahlzonenbildung    wird       erfindunsgemäss    vorgeschlagen, die Trommel 1 ko  nisch auszubilden, wodurch die auf Grund der Zentri  fugalkräfte gegen die Trommelwand     fliessenden    Perl  kugeln einen bestimmten Impuls nach unten be  kommen, der je nach Wahl von     Konizität,        Drehzahl     und     Mahlgutviskosität    das natürliche     Sedimentations-          bestreben    wesentlich unterstützen kann.  



  Zusätzlich können die auf der     Rührwerkswelle    4  angebrachten Rührwerkzeuge unterschiedlich ausge  bildet sein, derart, dass sie z. B. im Bereich der gro  ssen     Perlkugeln    aus mehr oder weniger armartig  ausgebildeten Rührwerkzeugen 5 bestehen. Dadurch  wird die     Gesamtumwälzbewegung    begünstigt, wenn  auch die intensive     Scherkraftbildung    dann auf rela  tiv kleine Räume beschränkt bleibt. Im übrigen er  geben bei richtiger Auslegung in diesem Bereich die       Armrührer    5 dann mehr oder weniger turbulente  Strömungen, die zur Aufteilung von Grobagglome  raten günstig sind.

   Zum Bereich der feinen Mahl  körper hin empfiehlt es sich, Rührorgane, die mehr  oder weniger eine     laminare    Strömung erzeugen, vor  zusehen. Dadurch werden die     auftretenden    Scher  kräfte in gleichmässigen Bereichen, und zwar in ihrem  Absolutbetrag, nicht mehr so gross, aber in ihrer An  zahl und Ausdehnung wesentlich vermehrt. Da in  diesem Bereich der feinen     Perlkugeln    aber schon eine  weitestgehende     Vordispergierung    der     Feststoffbe-          standteile    gegeben ist, ist gerade hier mit einem  möglichst engen     Scherkraftbereich    zu arbeiten.

   Jede       Scherkraftausbildung,    die grösser ist als notwendig,  würde nur zu unnötigem Verschleiss führen und jede  Scherkraft, die geringer ist, als einer Mindestsoll  , schwelle der Pigmentaufteilung entspricht, ist wir  kungslos und führt ebenfalls zu unnötiger Erwär  mung. Als Beispiel eines solchen mehr oder weniger  eine     laminare    Strömung erzeugenden Rührwerkzeuges  ist eine Rührscheibe 6 dargestellt.  



  Mit 7 sind die grossen     Perlkugeln    im unteren  Bereich I und mit 8 die kleinen     Perlkugeln    im ober  sten Bereich IV der     Kugelmühle    bezeichnet.  



  In den Bereichen     II    und     III    finden     Perlkugeln     mit abnehmendem Durchmesser Verwendung, wobei  vorzugsweise die Rührwerkzeuge in den entsprechen-    den Bereichen eine Zunahme der     wirksamen        Rühr-          fläche    aufweisen. Wie in der Zeichnung dargestellt,  können die Rührwerkzeuge entsprechend der     Koni-          zität    der     Mahlguttrommel    1     :einen    abnehmenden       Durchmesser    aufweisen.  



  Für     empfindliches    Mahlgut, welches keine Wärme  verträgt, ist die konische     Mahlguttrommel    1 mit  einem an sich bekannten Doppelmantel 9 versehen,  dem durch einen     Zufluss    10 ein Kühlmedium zuge  leitet werden kann, welches durch den Abgang 11  wieder     abfliesst.     



  Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und  beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, so ist  es beispielsweise auch möglich, gleichartige Rühr  werkzeuge in den einzelnen Bereichen vorzusehen  oder den Mantel     zylinderförmig    auszubilden. An  stelle eines     Kühlmantels    kann auch eine Heizvor  richtung Verwendung finden. Die     Mahlguttrommel     lässt sich unter Umständen auch waagrecht anord  nen, wobei gegebenenfalls die     Rührwerkswelle    zur  Horizontalen geneigt angeordnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kugelmühle, bei deren Betrieb die Mahlkörper durch Mahlgutströmungen mitgerissen werden und die insbesondere zur Herstellung von Feststoff-Di- spersionen in Flüssigkeiten geeignet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass sie als Mahlkörper Perlkugeln mit Durchmessern von mindestens annähernd 0,2 bis etwa 3 mm enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Kugelmühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausschliesslich Perlkugeln von mindestens annähernd gleichem Durchmesser enthält.
    2. Kugelmühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Perlkugeln aus Stahl beste hen. 3. Kugelmühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Perlkugeln aus Glas bestehen. 4. Kugelmühle nach Patentanspruch, die beson ders für kontinuierlichen Betrieb geeignet ist, da durch gekennzeichnet, dass die Perlkugeln unter schiedliche Durchmesser aufweisen, so dass die Perl kugeln beim Betrieb der Kugelmühle durch die Mahlgutströmungen in einzelne getrennte Mahlzonen gebracht werden können. 5.
    Kugelmühle nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie verschiedene Rührwerkzeuge besitzt, welche dazu bestimmt sind, in verschiedenen Mahlzonen zu wirken. 6. Kugelmühle nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für die Wirkung in Mahlzonen grober Agglomerate armartige Rührwerkzeuge und für die Wirkung in Mahlzonen feiner Dispergierung Scheibenrührer vorgesehen sind, und wobei die Rühr werkzeuge derartig ausgebildet sind, dass die in den Zwischenzonen zur Wirkung bestimmten Flächen der Rührwerkzeuge zunehmen. 7. Kugelmühle nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Mahlguttrommel mit konischer Form besitzt.
    B. Kugelmühle nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mahlguttrommel mit Heiz- oder Kühlvorrichtungen versehen ist. 9. Kugelmühle nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mahlguttrommel einen Dop pelmantel besitzt, welcher eine Heizung oder Kühlung des Mahlgutes gestattet.
CH85462A 1961-01-25 1962-01-24 Kugelmühle CH393049A (de)

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