CH393062A - Vorrichtung zum Formen mehrschichtiger Papiererzeugnisse - Google Patents

Vorrichtung zum Formen mehrschichtiger Papiererzeugnisse

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CH393062A
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CH
Switzerland
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container
pulp
containers
molds
moving
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Application number
CH869861A
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Stuart Peppler William
Edward Foote James
Original Assignee
Diamond National Corp
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J7/00Manufacture of hollow articles from fibre suspensions or papier-mâché by deposition of fibres in or on a wire-net mould

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paper (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum Formen     mehrschichtiger    Papiererzeugnisse    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum  Formen mehrschichtiger Papiererzeugnisse.  



  Auf dem Gebiet der Herstellung von Gegen  ständen aus geformter     Pulpe    besteht seit langem der  Wunsch, solche Gegenstände aus zwei oder ver  schiedenen     Pulpen    derart herzustellen, dass der fer  tige Gegenstand Schichten aus zwei oder mehr Pul  pen umfasst. Ein solcher Gegenstand würde sich mit  geringeren Kosten herstellen lassen, denn er könnte  eine tragende Schicht aus einem billigeren Papier  material aufweisen, die eine Schicht aus einem teure  ren Papiermaterial trägt.

   Ferner kann es bei bestimm  ten Erzeugnissen     erwünscht    sein, verschiedene Pa  pierarten aufzubringen, um die Festigkeit des Erzeug  nisses zu     verbessern    oder um das Erzeugnis zu färben  oder um dem Erzeugnis ein     gefälligeres    Aussehen zu  verleihen usw.  



  Es wurde bereits vorgeschlagen, eine Vorrichtung  zu schaffen, mittels deren Gegenstände hergestellt  werden können, die sich aus geformten Papierschich  ten zusammensetzen, wobei die einzelnen Schichten  auf getrennten Sieben geformt und dann miteinander       vereinigt    werden.     Hierbei    müssen natürlich     zahlreiche          Hantierungen    mit den einzelnen Schichten vorge  nommen werden. Ferner wurde schon versucht, un  terteilte Behälter vorzusehen, durch welche     die    an  einer umlaufenden Trommel befestigte Form hin  durchbewegt wird.

   Ein Hauptmerkmal dieser Kon  struktion bestand in der Verwendung einer     Abdich-          dichtung        zwischen    den beiden Kammern des unter  teilten Behälters, die mehr oder     weniger    fest an der  Form anlag und es der Form     ermöglichte,    sich aus  der einen Kammer in die andere Kammer hinein  zu bewegen, wobei jeweils nur eine kleine     Pulpen-          menge    aus der einen Kammer in die andere über  treten     konnte.    Diese Anordnung hatte den Nachteil,  dass die Abdichtung für die die     Pulpe    aufnehmenden    Kammern einem erheblichen Verschleiss ausgesetzt  war,

   so dass sie sich nicht für die Massenfertigung  eignete; ausserdem verhindert eine solche Anordnung  natürlich nicht, dass sich die     Pulpen        miteinander     mischen.  



  Weiterhin wurden nach unten gerichtete Formen  verwendet, die oberhalb von     Behältern    angeordnet  waren, wobei die Behälter nach oben bewegt wurden,  um die Formen in die     Pulpe    einzutauchen. Zwar  wurde bei dieser Konstruktion das Vermischen der       Pulpen    vermieden, doch waren     kostspielige    und     kom-          plizierte    Einrichtungen     erforderlich,    um die mit der  schweren     Pulpe    gefüllten Behälter zu heben, und ein  schnelles Heben der Behälter war unmöglich.

   Somit  konnte hierin nicht die Lösung der Aufgabe liegen,       eine        schnelle    Durchführung     des    Herstellungsganges  bei gleichzeitiger Vermeidung des     Vermischens    der       Pulpe    zu erreichen.  



  Die nun vorgeschlagene Vorrichtung nach der  Erfindung, welche Vorrichtung mehrere Formen,  Mittel zum Tragen und Bewegen der Formen längs  einer vorbestimmten Bahn und Behälter zur Auf  nahme je einer     Pulpe    aufweist, ist dadurch     gekenn-          zeichnet,    dass     die    Behälter am oberen Ende offen  und gegenüber der Bewegungsbahn der Formen fest  stehend sind, wobei die offenen Enden der Behälter  der Bewegungsbahn benachbart sind, dass die Mittel  zum Bewegen der Formen so ausgebildet sind, dass  die Formen jeweils in die     Nähe    des offenen Endes  jedes Behälters gebracht werden können,

   dass eine  Abdichtung     zwischen    dem Umfang jeder Form und  dem offenen Ende des     betreffenden    Behälters vor  handen ist, und dass Mittel vorgesehen sind, um das       Pulpeniveau    bei gleichbleibendem     Pulpenvolumen    zu  heben,     wenn    sich eine Form     am    offenen Ende des  betreffenden     Behälters    befindet, so dass jede Form  nacheinander in     die        Pulpe    sämtlicher Behälter ein-      getaucht werden kann, ohne dass sich die     Pulpen     vermischen.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es  zeigen:       Fig.    1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht  der Vorrichtung,       Fig.    2 den unteren Teil der Vorrichtung nach       Fig.    1, wobei die Formsiebe in die     Pulpe    eintauchen,       Fig.    3 einen Schnitt des in     Fig.    2 von einem  Kreis umschlossenen Teiles in     -rösserem        ylassstabe,

            Fig.    4 eine der     Fig.    3 ähnliche Ansicht eines  anderen Ausführungsbeispiels und       Fig.    5 eine der     Fig.    3     ähnliche    Ansicht einer  weiteren Ausführungsform.  



  Gemäss     Fig.    1 trägt eine drehbare Formtrommel  10 auf ihrem Umfang mehrere Formsiebe 12. In  der Nähe jedes Formsiebes 12 befinden sich Seiten  wände 13, und zwischen den Formsieben erstrecken  sich radial verlaufende Unterteilungsplatten 14, wo  bei die Formsiebe 12 und die Unterteilungsplatten  14 längs des Umfanges der Formtrommel 10 mit  einander abwechseln. Jedes Formsieb wird in mehrere       Pulpebäder    eingetaucht, und während des Ein  tauchens wirkt auf jedes Formsieb in bekannter  Weise ein Unterdruck.  



  Am unteren Teil der Trommel 10 ist eine Ein  richtung zum Eintauchen der Formsiebe 12 ange  ordnet. In     Fig.    1 und 2 erkennt man zwei Behälter  16 und 18, bei denen das Niveau der     Pulpe    ge  ändert werden kann, während das     Pulpenvolumen     unverändert bleibt. Die Behälter 16 und 18 bestehen  vorzugsweise aus einem     flexiblen    Material wie  Gummi. Auf einer Seite des Behälters 16 befindet  sich eine     ortsfeste    Stützplatte 22, und auf der anderen  Seite ist eine bewegliche Platte 24 angeordnet, die       von    der Kolbenstange 26 eines Hubzylinders 28  getragen wird.

   Entsprechend ist auf einer Seite des  Behälters 18 eine ortsfeste     Stützplatte    32 vorge  sehen, und auf der anderen Seite befindet sich eine  bewegliche Platte 34, die von der Kolbenstange 36  eines     Hubzylinders    38 getragen wird. An die Hub  zylinder 28 und 38 sind in bekannter Weise Lei  tungen und     Druckquellen    angeschlossen. Zwischen  den     ortsfesten    Stützplatten 22 und 32 befindet sich  ein Behälter 40 mit einer Trennwand 42.

   Eine  flexible,     aufblasbare    Dichtung 44 erstreckt sich zwi  schen der Stützplatte 22 und der benachbarten Ober  kante der     betreffenden    Seitenwand des Behälters 40;  eine ähnliche Dichtung 44 ist zwischen der ortsfesten  Stützplatte 32 und der Oberkante der ihr benach  barten anderen Seitenwand des Behälters 40 ange  ordnet. Ferner sind Dichtungen 44 an den Ober  kannten der Behälter 16 und 18 vorgesehen.  



  In     Fig.    2 sind die Hubzylinder 28, 38 betätigt  worden, um das Volumen der     flexiblen    Behälter  16 und 18 zu verändern; hierdurch wird die     Pulpe     in jedem dieser Behälter nach oben gedrückt, so dass  die beiden Formsiebe 12, die in den Kammern  liegen, welche durch den Umfang der Formtrommel    10, die beiden einander benachbarten Unterteilungs  platten 14, die beiden Dichtungen 44, an denen die  Unterteilungsplatten 14 angreifen, und die Wände  der Behälter 16 und 18 abgegrenzt werden, in die       Pulpe    eintauchen.  



  In     Fig.    3 erkennt man die auf einer Unterteilungs  platte 14 aufliegende Dichtung 44, die vorzugsweise  als hohles aufblasbares Organ ausgebildet ist, mit  dessen Innenraum eine Leitung 46 verbunden ist,  an die eine     Druckmittelquelle    angeschlossen ist. Die  Dichtung 44 ist an einer Tragkonstruktion 48 be  festigt. Die Tragkonstruktion 48 ist mit dem Haupt  gestell der Vorrichtung verbunden und daher gegen  über dem Hauptgestell nicht bewegbar.  



  Es sei angenommen, dass sich die Trommel 10  während des Betriebes der Vorrichtung im Uhr  zeigersinne dreht. Eines der Formsiebe 12 wird sich  oberhalb des Behälters 16 befinden, während ein  weiteres Formsieb oberhalb des Behälters 40 ange  ordnet ist; anfangs besteht jeder Gegenstand auf  jedem dieser Formsiebe nur aus einer einzigen Pa  pierschicht, die aus der     Pulpe    in dem Behälter 16  erzeugt wurde; diese Formteile werden ausgeschieden,  jedoch wird das Formsieb 12, das sich in der teil  weise durch den Behälter 18 abgegrenzten Kammer  befindet, in die     Pulpe    in dem Behälter 18 eingetaucht,  wenn der Hubzylinder 38 betätigt wird, um die  Platte 34 in Richtung auf die ortsfeste Platte 32  vorzuschieben, so dass sich das Volumen des Be  hälters 18 verkleinert.

   Die Dichtungen 44 werden  vor der Betätigung des Hubzylinders 38 oder gleich  zeitig mit dessen Betätigung durch das über die  Leitung 46 eintretende Druckmittel aufgebläht. Wenn  das Niveau der     Pulpe    im Behälter 18 bei der Vor  wärtsbewegung der Platte 34 steigt, kann die ober  halb der     Pulpe    vorhandene Luft durch das Formsieb  12 hindurch     entw;:ichen.     



  Auf das Formsieb 12 wird in bekannter Weise  ein Unterdruck aufgebracht, um zu bewirken, dass  eine Schicht aus     Pulpe,    d:-- dem Vorrat in dem Be  hälter 18 entnommen wurde, am Formsieb haftet.  Nach einer kurzen Zeitspanne wird der Hubzylinder  38 in seine Ausgangsstellung nach     Fig.    1 zurück  geführt, so dass der Flüssigkeitsspiegel im Behälter  10 wieder absinkt; gleichzeitig kann man die Dichtun  gen 44 durch Herabsetzen des in ihnen wirkenden  Drucks entspannen, um Luft in die Kammer ein  treten zu lassen. Hierauf wird die Trommel 10 um  einen Schritt gedreht, so dass sich das vorher in die       Pulpe    im Behälter 18 eintauchende Formsieb 12  oberhalb des Behälters 40 befindet.

   Somit kann die       Pulpeschicht    auf diesem Formsieb in einem gewissen  Ausmass trocknen, während sich das Formsieb ober  halb des Behälters 40 befindet. Nachdem die Trom  mel 10 um einen weiteren Schritt gedreht worden  ist, befindet sich das erwähnte Formsieb 12 in der  den Behälter 16 umfassenden Kammer. Die Dichtun  gen 44 und der Hubzylinder 28 werden in der be  züglich des Behälters 18 beschriebenen Weise be  tätigt, und das Formsieb 12 wird in die flüssige           Pulpe    im Behälter 16 eingetaucht, um die zweite  Papierschicht zu erzeugen.  



  Alle Arbeitsschritte mit Ausnahme der erwähnten  beiden ersten Bewegungsschritte der     Trommel    10  tragen zur Herstellung der gewünschten Erzeugnisse  bei. Somit werden auf ein Formsieb nacheinander  verschiedene     Pulpeschichten    aufgebracht.  



  Es sei bemerkt, dass die Oberfläche der flüssigen       Pulpe    in den Behältern 16 und 18 innerhalb bestimm  ter Grenzen gehalten wird, wenn sich die Hubzylinder  28 und 38 in ihrer Stellung nach     Fig.    1 befinden;  zu diesem Zweck ist z. B. ein Schwimmerventil vor  gesehen.  



  Gemäss     Fig.    4, einer Variante, ist ein Behälter  50 vorgesehen, der eine erste Kammer 52 mit starren  Wänden umfasst, welche die gleiche Aufgabe erfüllt  wie der Behälter 16. Eine zweite Kammer 54 steht  mit der Kammer 52 über einen Kanal 56 in Ver  bindung; mit dem oberen Ende der Kammer 54 ist  ein Kanal 58 vom Zuführen eines Gases, z. B. von  Luft, verbunden.  



  Wenn auf dem Sieb 12 eine Papierschicht ge  formt werden soll, wird Druckluft über den Kanal  58 zugeführt, so dass ein Teil der     Pulpe    aus der  Kammer 54 durch den Kanal 56 in die Kammer 52  gedrückt wird, um das Sieb 12 in die     Pulpe    einzu  tauchen. Nach dem Formen einer     Pulpeschicht    auf  dem Sieb wird evakuiert, so dass sich das Niveau  der     flüssigen        Pulpe    in den Kammern 52 und 54 in  bekannter Weise ausgleicht.  



  Gemäss     Fig.    5 ist ein Behälter 18 aus flexiblem  Material von einem Mantel 60 umschlossen, so  dass zwischen dem Behälter und dem Mantel ein  Luftraum 62 vorhanden ist. An den Raum 62 ist  eine     Druckluftleitung    64 angeschlossen.  



  Wenn dem Raum 62 über die Leitung 64 Druck  luft zugeführt wird, wird der Behälter 18 nach oben  gedrückt, um das Niveau der     Pulpe    zu heben und  die Form 12 in die     Pulpe    einzutauchen; hierbei ver  ringert sich das Volumen des Behälters 18.  



  Natürlich kann bei einer     Variante    die Trommel  auch um eine senkrechte Achse drehbar sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Formen mehrschichtiger Papier erzeugnisse, welche Vorrichtung mehrere Formen, Mittel zum Tragen und Bewegen der Formen längs einer vorbestimmten Bahn und Behälter zur Auf nahme je einer Pulpe aufweist, dadurch gekennzeich net, dass die Behälter am oberen Ende offen und gegenüber der Bewegungsbahn der Formen festste hend sind, wobei die offenen Enden der Behälter der Bewegungsbahn benachbart sind, dass die Mittel zum Bewegen der Formen so ausgebildet sind, dass die Formen jeweils in die Nähe des offenen Endes jedes Behälters gebracht werden können, dass eine Abdichtung zwischen dem Umfang jeder Form und dem offenen Ende des betreffenden Behälters vor handen ist und dass Mittel vorgesehen sind,
    um das Pulpennivcau bei gleichbleibendem Pulpevolumen zu heben, wenn sich eine Form am offenen Ende des betreffenden Behälters befindet, so dass jede Form nacheinander in die Pulpe sämtlicher Behälter einge taucht werden kann, ohne dass sich die Pulpen ver mischen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Formen radial sich erstreckende und quer zur Bewegungsbahn der For men verlaufende Unterteilungsplatten angeordnet sind und dass die Behälter an ihren offenen Enden Abdichtungen aufweisen, die so angeordnet sind, dass sie mit den Unterteilungsplatten zusammenwirken. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Behälter einen flexiblen Teil aufweist und dass Mittel zum Bewegen der flexiblen Behälterteile vorhanden sind, um das Volumen dieser Behälterteile zu verkleinern und den Pulpespiegel in den Behältern zu heben. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zum Bewegen der flexiblen Behälterteile eine Hubeinrichtung mit einem Kolben und einer Kolbenstange aufweisen, welche eine Platte trägt, die an dem flexiblen Teil des Be hälters angreift, um bei der Betätigung der Hubein richtung das Volumen des Behälterteiles zu ver kleinern. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtungen aufblasbar sind.
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