CH393072A - Laufbildkamera mit einen Kippspiegel aufweisendem Spiegelreflexsucher - Google Patents

Laufbildkamera mit einen Kippspiegel aufweisendem Spiegelreflexsucher

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CH393072A
CH393072A CH867561A CH867561A CH393072A CH 393072 A CH393072 A CH 393072A CH 867561 A CH867561 A CH 867561A CH 867561 A CH867561 A CH 867561A CH 393072 A CH393072 A CH 393072A
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CH867561A
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Ferrari Alfredo
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Contina Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Laufbildkamera    mit     einen        Kippspiegel        aufweisendem        Spiegelreflexsucher       Bei     Laufbildkameras    mit     Spiegelreflexsuchern    ist  einer Reihe von Bedingungen zu genügen, um den  auftretenden Aufgaben gerecht werden zu können.  Zunächst muss der Verlegung des Spiegels aus der  Reflexstellung in die     Filmbelichtungsstellungbzw.    der  Umkehrung dieser Bewegung ein möglichst kleiner  Verdrehungswinkel der Welle entsprechen, von der  die Spiegelbewegung abgeleitet ist.

   Je kleiner dieser  Winkel ist, desto grösser     ist    der Winkelweg, der zur  Durchführung der übrigen Vorgänge zur Verfügung  steht, insbesondere also die Zeitspanne, in der einer  seits der Spiegel zur Erzeugung des Sucherbildes  ruht und anderseits sich in     Belichtungsstellung    be  findet, also dem Licht den Weg zum lichtempfind  lichen Material     (Film)    freigibt. Es besteht zwar die  Möglichkeit, zwischen Antriebswelle und zur Bewe  gung des Spiegels dienenden Teilen Übersetzungen  vorzusehen, so dass bei rein äusserlicher Betrachtung  die erwähnte Spiegelbewegung mit relativ kleinen  Verdrehungswinkeln der Antriebswelle durchgeführt  werden kann.

   Die Vergrösserung der Übersetzung  führt aber gleichzeitig zu einer wesentlichen Erhö  hung des     Antriebsdrehmomentes    für die Spiegelbe  wegung, womit sich unerwünschte Auswirkungen auf  die Dimensionierung des Getriebes ergeben. Der ge  nannten Bedingung entsprechen daher nicht die An  ordnungen, bei denen der Spiegel parallel     zu    sich  selbst verschoben wird, weil den dadurch bedingten  grossen Bewegungsamplituden verhältnismässig grosse  Verdrehungswinkel der Antriebswelle entsprechen.  Es sind weiter     Spiegelreflexsucher    bei     Laufbildkame-          ras    bekanntgeworden, bei denen der Spiegel umläuft,  wobei einzelne Sektoren abwechselnd in den Strah  lengang des Suchers gelangen.

   Hier bedarf es eben  falls grosser Bewegungswinkel, um die Sektoren nach  einander in die das Bild in den Sucher einspiegelnde    Stellung zu bringen, wobei die Bildgüte deshalb zu  wünschen übrig lässt, weil nur in den Symmetriestel  lungen jedes Spiegels im     Verhältnis    zur Hauptachse  des einfallenden Lichtes eine einwandfreie     Abbildung     erfolgt.  



  Eine weitere Bedingung besteht darin, dass ins  besondere bei einer grösseren Zahl von     Bildwechseln,     also höheren Gangzahlen dieses Getriebes, keine  Schwingungen, Vibrationen und Resonanzen auftre  ten dürfen, die die     ruhige    Haltung der Kamera er  schweren. Es ist daher auf     möglichst        massearme     Ausbildung des Spiegels und des Spiegelträgers sowie  des     Antriebsgetriebes    zu achten. Auch in dieser Be  ziehung entsprechen die bisher bekanntgewordenen  Vorschläge nicht den zu stellenden Anforderungen.

    Insbesondere bei Kameraausbildungen, bei denen  eine     Prismafläche    zur Spiegelung herangezogen ist,  führt die Unterbringung der schweren Glasmasse des  Prismas zu einer derartigen Vergrösserung der zu  bewegenden Massen, dass ein     schwingungsfreier    Lauf  bei höheren Gangzahlen nicht zu erreichen ist. Das  gleiche gilt für Spiegel mit hin und her gehender  Bewegung. Auch hier nehmen die hin und her ge  henden Massen ein Ausmass an, dass Schwingungen  durch Massenwirkungen     nicht    zu vermeiden sind.  



  Vorliegende     Erfindung    geht von der Erkenntnis  aus, dass nur der Kippspiegel die Möglichkeit einer       massearmen    Ausbildungsmöglichkeit gibt. Befindet  sich der Spiegel oder ein Spiegelträger im labilen  Gleichgewicht derart, dass das Gewicht des Spiegels  und des Spiegelträgers in den Lagern der Achse auf  genommen wird, um die die     Kippbewegung    erfolgt,  so bedarf es nur     verhältnismässig    kleiner     Kippwinkel     dieser Achse, um die gewünschten Ablenkungen im  Strahlengang des Suchers hervorrufen zu können.  Damit ist der ersten Bedingung zu genügen.

   Die      Einhaltung der zweiten Bedingung wird dadurch er  leichtert, dass bei     übereinstimmung    zwischen einer  symmetrischen Mittellage der     Kippbewegung    und der  Lage, in der sich der Spiegel im labilen Gleichge  wicht befindet, praktisch nur die Reibungswider  stände in der Lagerung der Kippwelle des Spiegels  zu überwinden sind, um die Kippbewegung zu er  zeugen, da keine Bewegungen gegen das Schwerge  wicht des Spiegels und des Spiegelträgers zu erfolgen  brauchen.

   Kippspiegel sind an sich bekannt, haben  aber bisher keine Ausbildung erfahren, die die oben  genannten Gesichtspunkte     berücksichtigt.    Weiter ist  nicht     berücksichtigt    worden, dass eine zusätzliche       Verringerung    der     bewegten    Massen dadurch erfolgen  kann, dass man die     Kippbewegung    des Spiegels von  derselben Welle ableitet, die zur Erzeugung der     Grei-          ferbewegung    vorgesehen ist. Diese Greifer sind er  forderlich, um in die Perforation des Filmes einzu  greifen und dessen diskontinuierliche     Fortschaltung     zu bewirken.

   Durch diese Zusammenfassung der An  triebe, soweit sie zur Erzeugung diskontinuierlicher  Bewegungen in der Kamera erforderlich sind, ergibt  sich eine massgebliche Verringerung aller hin und her  gehenden Massen, zumal die Ausbildung so getroffen  werden kann, dass die hin und her gehenden Teile als  äusserst dünnwandige Platinen auftreten, deren Masse       vernachlässigbar    klein ist.  



  Ausgehend von diesen Erkenntnissen, kennzeich  net sich eine erfindungsgemäss ausgebildete Laufbild  karnera     mit    einen Kippspiegel aufweisendem Spiegel  reflexsucher dadurch, dass zum Antrieb des     Kipp-          spiegels    und der     Filmfortschaltgreifer    eine gemein  same Antriebswelle vorgesehen ist, die vorteilhaft  auch die Sektoren eines Umlaufverschlusses und einer  Umlaufblende trägt und lagert.

   Dadurch ist es mög  lich, zur Bildung von Lagerstellen des Trägers des  Kippspiegels eine dünnwandige Platine heranzuzie  hen, die unter Zwischenschaltung einer weiteren Pla  tine, zur Führung eines     Filmfortschaltgreifer    tragen  den     Platinenschiebers,    planparallel zu einer Platine  angeordnet ist, die     lappenförmige    Ansätze zum Tra  gen eines Teiles der optischen Elemente im Sucher  strahlengang aufweist, wobei die Platinen vorteilhaft  einer Tragplatine an der Stirnwand des Kamerage  häuses vorgeordnet sind.

   Eine weitere Verringerung  der Massen ergibt sich vorzugsweise dadurch, dass  der Träger des Spiegels als     Stanzblechstreifen    aus  bildbar ist, dessen Enden zur Bildung von Lager  stellen entweder eingerollt sind oder Lagerstifte auf  weisen. Zu diesem Zwecke ist der Blechträger zweck  mässig     ausgekröpft,    und er nimmt in der     Auskröp-          fung    den Spiegel entweder auf oder bildet ihn durch       Verspiegelung    einer seiner Begrenzungsflächen. Bei  dem an sich bekannten     Nockenantrieb    des Spiegel  trägers besteht die weitere Möglichkeit, den Nocken  als Stirnnocken der Antriebswelle auszubilden und  an ihm einen Zapfen zum Bewegungsantrieb des  Greifers vorzusehen.

   Dadurch     lässt    sich ohne Schwie  rigkeiten eine Formgebung des Nockens verwirkli  chen, bei der einem Übergang des Spiegels aus der         Filmbelichtungs-    in die Reflexionsstellung und umge  kehrt eine     Nockenverdrehung    von etwa 30  ent  spricht. Eine entsprechend geringe Winkelverdrehung  führt die antreibende Umlaufwelle aus, um die er  forderlichen Spiegel- und     Greiferbewegungen    erzeu  gen zu können.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Verwirk  lichungsmöglichkeit der Erfindung.  



  Die Zeichnung zeigt in       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung der gesam  ten Kamera mit ihren wesentlichsten Teilen.  



       Fig.    2 gibt, ebenfalls in schaubildlicher Darstel  lung, die tragende Platine für die Getriebeteile wie  der. In       Fig.    3 sind die massgebenden Getriebeteile selbst,  und zwar unter axialem     Auseinanderziehen,    darge  stellt, um eine bessere Anschaulichkeit der Darstel  lung erreichen zu können.  



       Fig.    4 gibt den Auslöser und die mit ihm zu  sammenhängenden Teile in der Seitenansicht wieder.       Fig.    5 schliesslich gibt einen senkrechten Quer  schnitt durch die wesentlichen Getriebeteile der       Fig.    3, jedoch im zusammengebauten Zustand der  selben, wieder.  



  In     Fig.    1 erkennt man zunächst das Kamera  grundgestell bei 1. Ein umklappbarer Griff 2 enthält  normale Stabbatterien 3 und 4. Da die Spannung  derartiger Stabbatterien im allgemeinen 1,5 Volt be  trägt, bedarf es bei der durchweg     benutzten    Motor  spannung von 4,5 Volt der Anordnung einer weite  ren Stabbatterie 5 im Kameragehäuse 72. Parallel zur  Batterie 5 ist der Motor 6 angeordnet. Die Achse 7  des Motors 6 trägt das     Antriebsritzel    8, das mit dem  Zahnrad 9 kämmt. Auf der Achse 10 des Zahn  rades 9 angeordnet ist ein weiteres Zahnrad 11.

    Abgeschlossen wird die Kamera in der     Richtung     nach oben durch den     Fernrohrsucher,    dessen     Linsen-          syste,m    bei 12 zu erkennen ist. Ein Okular 13 schliesst  den     Fernrohrsucher    12 zum Benutzer der Kamera  hin ab. Der Griff 2 ist in das Kameragehäuse, wie  bereits erwähnt, einklappbar, so dass bei Nichtge  brauch der Kamera der Handgriff im Kamerage  häuse 72 verdeckt untergebracht ist.  



       Fig.    2 lässt wieder die Zahnräder 9 und 11 mit       ihrer        gemeinsamen    Achse 10 erkennen. Zu ihrer  Lagerung und zur Lagerung weiterer Getriebeteile  dient die tragende Platine 14. Man erkennt, dass die  Platine 14 auch die Führungsbahn 15 für den nicht  gezeichneten Film bildet. Das Bildfenster ist bei 16  gekennzeichnet. Die Platine bildet bei 17 eine Lage  rung für die Antriebswelle 18 eines mit ihr starr  und beweglich verbundenen Sektors. Das dem Zeich  nungsbetrachter zugewandte Ende der Welle 18 ist  abgeschlossen durch die Kurvenscheibe 19, die bei  20 und 21 zahnartige Vorsprünge besitzt. Die Zahn  lücke ist mit 22 bezeichnet.

   Im     Ruhrezustand    des  Getriebes dient die Zahnlücke 22 zur Aufnahme des  zahnartig ausgestalteten Endes 23 des Schiebers 24,  der bei 25 so geführt ist, dass er nur Parallelverschie  bungen zu sich selbst ausführen kann. Dieser Schie-           ber    24 ist wieder in     Fig.    4 erkennbar. Ein abgebo  gener Lappen 25 dieses Schiebers 24 ist umfasst von  dem gabelartigen Ende 26 des     doppelarmigen    Hebels  27, der bei 28 gelagert ist. Auch der Hebel 27 weist  bei 29 einen abgebogenen Lappen auf, der zum  Einhängen der Feder 30 dient.     Das    andere Ende der  Feder 30 ist an dem abgebogenen Lappen 31 des  Hebels 32 aufgehängt.

   Eine vom Lappen 31 gebildete  Nase 33 steht unter dem     Einfluss    der Feder 34. Bei  35 ist Hebel 32 konvex nach unten ausgebuchtet.  An dem konvexen Teil liegt der Arm 36 des bei 37  an der Platine 14 gelagerten Auslösers 38 an.     Mit     dem Lappen 29 verbunden ist noch eine beweg  liche Kontaktzunge 39, die im Stromkreis des Motors  6 liegt. Eine zweite, feste Kontaktzunge befindet  sich bei 40. Man erkennt, dass die Federn 30 und 34  in der gezeichneten Lage der Teile den Schieber 24  nach oben zu drücken versuchen.

   Wird jedoch Aus  löser 38 in     Pfeilrichtung    41 betätigt, so wird aus dem  auf den Lappen 29 in     Richtung    entgegengesetzt zum       Uhrzeigersinne    ausgeübten Drehmoment in dem Zeit  punkt ein im     Uhrzeigersinne    wirkendes, entgegenge  setztes Drehmoment, in dem die     Aufhängestelle    des  Lappens 32 für die Feder 30 die Linie     42-42    pas  siert. Daher macht Hebel 27 eine Bewegung im       Uhrzeigersinne,    so dass Schieber 24 nach unten be  wegt und Zahn 23 aus der     Zahnlücke    22 herausge  zogen wird.

   Das bedeutet in Verbindung     mit    dem  durch     Kontaktschluss    bei 39, 40 anlaufenden Motor  6, dass das Getriebe zum Umlauf freigegeben wird.  Das ganze ist von einem     Lappenansatz    43 der     Pla-          tine    14 getragen. Die Aufnahme des Zahnes 23 in  der Zahnlücke 22 in einer ganz bestimmten Stellung  der Welle 18 sorgt dafür, dass der mit der Antriebs  welle 18 starr verbundene Sektor 44 in Ruhestellung  des Getriebes das Bildfenster 16 völlig abdeckt, wie  dies     Fig.    2 deutlich veranschaulicht.

   Die Welle 18  dient ausser zur Bewegung des Sektors 44 zur Füh  rung des im     Verhältnis    zum Sektor 44     beweglichen     Sektors 45. Zu diesem Zwecke tragen die Sektoren 44  und 45 Zahnräder 46 und 47. Auf der Welle 18  schliesslich angeordnet sind noch die Schnecke 48 und  der Nocken 49 mit dem Stift 50. Die Schnecke 48  greift in das Zahnrad 51 ein, das in dem     Lappenan-          satz    52 der Tragplatine 14 gelagert ist. Das     Zahnrad     51 sitzt auf einer Welle 53, die ein weiteres,     nicht     gezeichnetes Zahnrad trägt. Dieses Zahnrad oder  auch das Zahnrad 51 seinerseits dienen zum Antrieb  der Spulen.  



  Die in     Fig.    3 längs der Achse 54-54     auseinan-          dergezogen    dargestellten Teile nehmen in     Fig.    2  auf der Achse 54-54 ihre Lage im zusammenge  rückten Zustand derart ein, dass die dargestellten  Wirkungsverbindungen auftreten.  



  Auf einer zweiten, parallel zur Achse 54-54 ver  laufenden Achse 55-55 in     Fig.    3 befinden sich wei  tere Getriebeteile. Erkennbar sind zunächst die Zahn  räder 56 und 57, die     mit    den Zahnrädern 47 und 46  in     Fig.3    kämmen.     Ihre    Anordnung ist im Quer  schnitt der     Fig.5    ebenfalls erkennbar. Die Zahn-         radscheiben    56, 57 sind an     Nabenstücken    58,<B>59</B>  befestigt, die auf der gemeinsamen Antriebswelle 60  angeordnet sind. Die rohrförmigen Teile der Naben  58, 59 tragen Gewindeschrauben 61, 62, deren Enden  zapfenartig ausgebildet sind.

   Diese Zapfen bilden       Nabenanschläge,    die -ihrerseits in Nuten 63, 64 der  Antriebswelle 60 liegen. Die Nut 63 ist     schrauben-          gangförmig    gewunden, während die Nut 64 eine zur  Achse 55-55 parallele Lage besitzt. Damit entstehen  zwei Wirkungen. Zunächst wirken die     Nabenan-          schläge    61, 62 als     Mitnehmer    für die Naben 58, 59  bzw. für die Zahnradscheiben 56, 57.

   Ausserdem  aber wirkt sich jede     Axialverschiebung    der Antriebs  welle 60 parallel zu sich selbst in einer Verdrehung der  Zahnradscheibe 56 in     bezug    auf die     Zahnradscheibe    57  aus, trotzdem beide Zahnscheiben     infolge    der Mit  nahme durch die     Nabenanschläge    61, 62 eine Um  laufbewegung durchführen, die sich auf die Zahn  räder 47, 46 und damit auf die Sektoren 45, 44   überträgt. Die Antriebswelle 60 besitzt bei 65 eine       Ankörnung,    die zur Aufnahme der Laufkugel 66  dient. Der Laufkugel 66 liegt eine Lagerkugel 67  gegenüber, die in einer     Ankörnung    der Muffe 68  aufgenommen ist. An der Muffe 68 liegt die Druck  feder 69 an.

   Die Teile 67, 68, 69 sind in einer Büchse  70 geführt, zu deren Aufnahme eine     Ausnehmung    71  im Kameragehäuse 72 dient.  



  Der Stift 50 greift in den Längsschlitz 73 eines  in     Fig.    3 dargestellten     Platinenteiles    74 ein. Ein ab  gebogener Lappen 75 des     Platinenteiles    74 nimmt  den gegen einen weiteren Lappen des Teiles 74  federnd angelegten Greifer 76 auf. Das bedeutet, dass  bei einer Bewegung des     Platinenteiles    74 nach unten  der Greifer 76 am Anschlag     anliegt    und den nicht  gezeichneten Film in der     Richtung    von oben nach  unten mitnimmt. In der umgekehrten     Richtung,    d. h.

    bei einer Aufwärtsbewegung des     Platinenteiles    74,  kann dagegen der Greifer 76 gegen Wirkung der  nicht gezeichneten Feder ausweichen und damit aus  der Perforation, in der er sich gerade     befunden    hatte,  austreten. Bei der nächstfolgenden Umkehrung der  Bewegung greift er wieder in die ihm gegenüberlie  gende Perforation ein und schaltet den     Film    in der       Richtung    von oben nach unten fort. Geführt ist der       Platinenteil    74 in der     Platinenplatte    77. Diese     Pla-          tinenplatte    ist fest.     Ihre    Lage ist aus     Fig.    5 zu  entnehmen.

   Eine weitere     Platinenplatte    ist bei 78  gezeigt. Auch die     Platinenplatte    78 weist Lappen 79,  80 auf, die zur Lagerung des Spiegelträgers 81  dienen. Der Spiegel selbst ist     mit    82 bezeichnet. Der  Spiegelträger 81 steht unter dem Einfluss des     Nok-          kens    49. In der Lage, die der Spiegelträger 81 in       Fig.    3 einnimmt,     liegt    der Spiegel 82 unter 45  gegen  den einfallenden Lichtstrahl 83.

   Es wird also unter  stellt, dass der Nocken 49 eine Lage angenommen  hat, in der er, wie aus     Fig.    3 ersichtlich, seine tiefste  Lage besitzt, so dass der Spiegel 82 den einfallenden  Lichtstrahl 83 nach 84     umlenkt.    Im Wege des ein  fallenden Lichtes 84 liegt die Lupe oder Mattscheibe  85.     Gehaltert    ist dieser Teil auf den Pratzen 86 der           Abschlussplatine    87, in deren     Ausnehmung    88 die auf  der Getriebeachse 55-55 angeordneten Teile der       Fig.    3 angeordnet zu denken sind.

   Der     Strahlengang     84 wird in den optischen Prismen 89, 90 bei 91, 92,  93 umgelenkt, und in dem Zentralstrahl 93     liegen     die Linsen 12 und das Okular 13, wie     dies    in     Fig.    1  verdeutlicht ist.

   Die Platinen 78, 77, 74 und 87     sind          sämtlich    von der Platine 14 getragen, wobei die       Platinenplatte    77 ihrerseits zur Führung des Platinen  schiebers 74     dient.    Gilt das gesagte für die in     Fig.    3  dargestellte Stellung des Spiegels 82, so führt eine  weitere Verdrehung des Nockens 49 aus der     darge-          stellten    Lage     zu    einem schnellen Anheben des Spie  gelträgers 81, so dass der Spiegel 82 in die Horizon  tallage kommt. In dieser Horizontallage gibt er dem       zentralen    Lichtstrahl 83 den Weg zum     Bildfenster    16  hin frei.

   Unmittelbar nach dieser Freigabe verlassen  auch die Sektoren 44, 45     ihre    Lage     hinter    dem Bild  fenster 16, so dass es zur Belichtung des dort be  findlichen     Filmes    kommt. Nach durchgeführter Be  lichtung     verschliessen    die Sektoren 44, 45 wieder  das Bildfenster, und es folgt sofort die     Absenkbewe-          gung    des Spiegels 82 in die Lage der     Fig.    3, in der  das einfallende Licht auf dem Weg 84, 91, 92, 93  das Okular 13 der     Spiegelreflexsucheranordnung    er  reicht.

       Infolge    der günstigen Form des Nockens 49  können die     Spiegelanheb-    und     -absenkbewegungen     während eines Getriebeumlaufes von etwa 30      ver-          wirklicht    werden, so dass unter Einrechnung der  Belichtungszeit bzw. des entsprechenden Getriebeum  laufes lange Standzeiten für die     Reflexsucherbilder     erreicht werden, so dass das Auge am Okular 13 das       aufzunehmende    Objekt ohne Beeinträchtigung der       Sucherbildqualität    aufnimmt.  



  Eine axiale Verschiebung der Antriebswelle 60,  die auch als     Antriebszwischenwelle    bezeichnet werden  kann, weil sie     lediglich    die     IJbertragung    des Kraft  flusses zwischen den     Zahnradscheiben    56, 57 zum  Zwecke der Relativverdrehung dieser Scheiben im  Verhältnis zueinander     übernimmt,.    tritt auf Grund  der Betätigung der     Einstellglieder    für     Behchtungs-          zeiten    (Gangzahlen) und für die     Fümempfindlich-          keiten    ein.     Hierzu    sind folgende     Einrichtungen    vor  gesehen.

    



  Die Antriebswelle 60     trägt    eine zweite     Ankörnung     bei 94. In der     Ankörnung    aufgenommen ist eine  Kugel 95, der     eine    Kugel 96 gegenüberliegt, die in  einer     Ankörnung    der     Widerlagerplatte    97 aufgenom  men ist.

   Die     Widerlagerplatte    97     schliesst    den     Ver-          stellkörper    98 ab, der an     seinem    Aussenumfang das       Schraubenganggewinde    99     aufweist.        Mittels    dieses       Schraubenganggewindes    99 steht der     Verstellkörper     98 mit dem Hohlkörper 100     in    Verbindung. Der  Hohlkörper 100     besitzt    bei 101 eine Nabe, in der  die Antriebswelle 60     längsverschieblich    geführt ist.

         Gehaltert        ist    der Hohlkörper 100     in    einem festen  Kamerateil 102. Der Aussenumfang des Hohlkörpers  100 dient     zur        Führung    eines Zahnrades 103. Auf  einer weiteren Führungsfläche auf dem     Aussenumfang     des     Hohlteiles    100 ist das Ringstück 104 gelagert,    das als Einstellglied für die Belichtungszeiten (Gang  zahlen) ausgebildet ist. Das Ringstück 104 trägt den  Stift 105, der durch eine     Ausnehmung    der Zahn  radscheibe<B>103</B> längsbeweglich durchgeführt ist.

   Auf  der entgegengesetzten Stirnseite bildet das Ringstück  104 eine Reihe von lochartigen     Ausnehmungen    106,  die offen ausmünden. Weiter trägt eine     kegelige    Be  grenzungsfläche 107 des     Ringstückes    104 den Index  strich 108 für die Belichtungszeiten, die auf dem  festen Nachbarteil 109 bei<B>110</B> angegeben sind. Die  Kegelfläche 107 weist ausser dem Indexstrich 108  eine     Skalenreihe    111 für die Filmempfindlichkeiten  auf. Das     Verstellstück    98 besitzt eine     Vierkantaus-          nehmung    112.

   In dieser     Vierkantausnehmung    112  aufgenommen ist das     Vierkantstück    113, das mittels  eines kleineren Vierkants 114 und mittels der  Schraube 115 mit dem Scheibenkörper<B>116</B> ver  bunden ist. Der Scheibenkörper 116 ist mittels des       Linksgewindes    117 auf dem Hohlkörper 100 ge  führt. Ausserdem weist der Scheibenkörper 116     Kup-          pelstifte    118 auf, die in den     Ausnehmungen    106 des  Ringstückes 104 Aufnahme finden können. Das  Ringstück 104 besitzt bei 118 eine     Ausnehmung,     in der die Feder 119 aufgenommen ist.

   Die Feder 119  liegt an der Schulter 120 des Hohlkörpers 100 an,  so dass das Ringstück in der     Richtung    von rechts  nach     links    gedrückt wird. Der Scheibenkörper 116  besitzt bei 121 einen Indexstrich für die auf der  Kegelfläche 107 angeordnete Skala 111 für die Film  empfindlichkeiten. Das Zahnrad 103 mit der     Aus-          nehmung   <B>126</B> für den Stift 105 kämmt mit dem  Zahnrad 122, das den     Lamellenring    123 der Vor  schaltblende für die Lichtzelle 125 der selbsttätigen       Objektivblendensteuerung    verdreht.  



  Hat sich die Empfindlichkeit eines in die Kamera  eingelegten Filmes verändert, so bedarf es also einer  Neueinstellung der Kamera auf die Empfindlichkeit  des gerade zur Verwendung kommenden     Filmes.    Das  wird bewirkt, indem Ringstück 104 gegen Wirkung  der Feder 119 in der Richtung von links nach rechts       zurückgedrückt    wird. Die Kupplung, gegeben durch  den Stift 105 und die     Ausnehmung    126 des Zahn  rades 103, bleibt dabei erhalten, vermag sich aber  nicht     auszuwirken,    wenn nach     Entkupplung    bei 118,  106 nur der Scheibenkörper 116 so verdreht     wird,     dass der Indexstrich 121 auf der gewünschten Zahl  der Skalenreihe 111 für die Filmempfindlichkeiten  einspielt.

   Durch die Verdrehung des Scheibenkörpers  116 hat sich aber auch der Vierkant 113 verdreht.  Weiter verdreht hat sich dadurch das     Verstellstück     98. Das wirkt sich, weil der Hohlkörper 100 bei  102 festgelegt ist, in einer axialen Bewegung des       Verstellkörpers    98 aus. Dieser axialen Bewegung  folgt die Antriebswelle 60 unter dem Einfluss der  Feder 69, so dass sich der Hellsektor zwischen den  Sektoren 45, 44 verändert, und zwar derart, dass er  sich mit erhöhter Filmempfindlichkeit     verkleinert,    um       überbelichtungen    des Films auszuschliessen. Nach  dem Einstellen auf die neue Filmempfindlichkeit sind  die Teile 116 und 104 bei 118, 106 wieder gekuppelt.

        Wird der Scheibenkörper 104 mittels des Index  striches 108 auf die gewünschte Zahl der Skalenreihe  110 für Belichtungszeiten eingestellt, so verdrehen  sich die Teile 104, 116, 113 und 98. Es verdrehen  sich also infolge der Kupplung bei 105, 126 zu  nächst die Zahnräder 103, 122, so dass jede Einstel  lung auf eine     gewünschte,    vorher nicht eingestellt  gewesene Belichtungszeit zu einer Änderung des       Lichtdurchlassquerschnittes    in der     Vorschaltblende     124 für die Lichtzelle 125 der selbsttätigen Steuerung  für die     Objektivblende    führt.

   Weiter kommt es durch  Verdrehung des     Verstellstückes    98 zu einer     Axialver-          schiebung    der Welle 60 und damit zur Verdrehung  der Sektoren 44, 45 im Verhältnis zueinander. Das  bedeutet, dass die gewünschte Beeinflussung der Be  lichtungszeit zustande kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Laufbildkamera mit einen Kippspiegel aufweisen dem Spiegelreflexsucher, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb des Kippspiegels (82) und von Filmfortschaltgreifern (76) eine gemeinsame An triebswelle (18) vorgesehen ist, die vorteilhaft auch die Sektoren (44, 45) eines Umlaufverschlusses und einer Umlaufblende trägt und lagert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Laufbildkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung von Lagerstellen eines Trägers (81) des Kippspiegels (82) eine dünn wandige Platine (78) vorgesehen ist, die, unter Zwi- schenschaltung einer weiteren Platine (77) zur Füh rung eines Filmfortschaltgreifer (76) tragenden Pla- tinenschiebers (74), planparallel zu einer Platine (87) angeordnet ist, die lappenförmige Ansätze (86) zum Tragen eines Teiles (85) der optischen Elemente (89, 90, 12, 13) im Such-erstrahlengang (84, 91, 92, 93) aufweist, wobei die Platinen (78, 77, 74, 87)
    vorteilhaft einer Tragplatine (14) an der Stirnwand des Kameragehäuses (72) vorgeordnet sind. 2. Laufbildkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (81) des Spiegels (82) als Stanzblechstreifen ausgebildet ist, dessen Enden zur Bildung von Lagerstellen entweder ein gerollt sind oder Lagerstifte aufweisen. 3. Laufbildkamera nach Unteranspruch 2, - da durch gekennzeichnet, dass der Blechträger (81) aus gekröpft ist und in der Auskröpfung den Spiegel (82) aufnimmt oder, durch Verspiegelung einer seiner Begrenzungsflächen, bildet.
    4. Laufbildkamera nach Patentanspruch mit Nockenantrieb des Spiegelträgers, dadurch gekenn zeichnet, dass der Nocken (49) als Stirnnocken der Antriebswelle (18) ausgebildet ist und einen Zapfen (50) zum Bewegungsantrieb des Greifers (76) auf weist. 5. Laufbildkamera nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch eine derartige Formgebung des Nockens (49), dass einem Übergang des Spiegels aus der Filmbelichtungs- in die Reflexionsstellung und umgekehrt eine Nockenverdrehung von etwa 30 ent spricht.
CH867561A 1960-09-16 1961-07-24 Laufbildkamera mit einen Kippspiegel aufweisendem Spiegelreflexsucher CH393072A (de)

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