CH393222A - Vorrichtung zum Verarbeiten von selbstbohrenden Blechtreibschrauben - Google Patents
Vorrichtung zum Verarbeiten von selbstbohrenden BlechtreibschraubenInfo
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- CH393222A CH393222A CH924261A CH924261A CH393222A CH 393222 A CH393222 A CH 393222A CH 924261 A CH924261 A CH 924261A CH 924261 A CH924261 A CH 924261A CH 393222 A CH393222 A CH 393222A
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- B25B23/00—Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
- B25B23/02—Arrangements for handling screws or nuts
- B25B23/08—Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation
- B25B23/10—Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation using mechanical gripping means
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25B21/00—Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
- B25B21/007—Attachments for drilling apparatus for screw or nut setting or loosening
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Description
Vorrichtung zum Verarbeiten von selbstbohrenden Blechtreibschrauben Um Bleche überlappend miteinander zu verbin den, werden auf vielen Gebieten der Technik soge nannte Blechtreibschrauben verwendet. Zur Verein fachung des hierbei notwendigen Arbeitsvorganges ist der Vorschlag gemacht worden, die Blechtreib- schrauben selbstbohrend zu gestalten, indem der Ge windeschaft der Schraube einen als Bohrer ausgebil deten Ansatz erhält.
Mit dieser selbstbohrenden Schraube kann dann in einem Arbeitsgang das ent sprechende Loch in die beiden übereinanderliegenden Bleche gebohrt und die Schraube eingewindet und festgezogen werden. Da hierbei ein mehrgängiges Gewinde in den meist dünnen Blechen, das zur senk rechten Führung der Schraube dienen könnte, nicht vorhanden ist, setzt die Verarbeitung dieser Schraube allein mit der Hand besondere Geschicklichkeit vor aus.
Die Aufgabe der Erfindung ist nun, eine Hilfs- vorrichtung zu schaffen, welche die Verarbeitung der selbstbohrenden Blechtreibschrauben unter Sicherung einer achsgerechten, zentrischen Führung erleichtert. Dabei will die Erfindung Gebrauch machen von be kannten elektromotorisch betriebenen Handgeräten zum Bohren, Einwinden von Schrauben und andere Zwecke. So soll es möglich sein, die Vorrichtung so auszubilden, dass sie auf bekannte derartige Geräte wahlweise aufgesetzt werden kann.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist gekenn zeichnet durch ein Spannbackensystem mit einem Gewindeteil zum Umfassen eines Schraubenschaftes, das auf einer Zentrierhülse radial spreizbar und axial verschiebbar gehalten und geführt ist, wobei die Zentrierhülse mit einem Hals versehen ist, der zur Lagerung eines Werkzeuges zum Drehen der Schraube dient und mit seinem Aussenrand den Kopf der Schraube umfassen kann.
Die Spannbacken können dadurch betätigbar sein, dass sie, wenn die Spitze des Spannbackensystems auf das Blech aufstösst, durch den Gegendruck zu rückgeschoben werden, wobei sie mit konischen In nenflächen auf einer Kante der Zentrierhülse gleiten und dadurch nach aussen gespreizt werden. Durch entsprechend eingebaute Federn können die einzel nen Teile in ihre Arbeitslage gedrückt werden, aus der sie durch Verschieben mit der Hand herausge bracht werden können.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zei gen: Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform im Schnitt in den beiden Grenzlagen, Fig. 3 eine andere Ausführungsform.
Die wesentlichen Bestandteile der dargestellten Vorrichtungen sind: ein Spannbackensystem 1 - zweckmässig drei Backen symmetrisch zu einer Achse angeordnet - eine Hülse 2, auf der die Spann backen 1 mit Sprengringen 3 und einer Spannfeder 4 gehalten werden und die einen Hals 5 aufweist, deren äusserer Rand 6 zum Umfassen des Kopfes einer zu verarbeitenden Schraube S gestaltet ist und in dem ein die Schraube drehendes Werkzeug 7 gelagert ist. Die Spitzen der Spannbacken 1 sind auf der Innenfläche mit einem Gewinde versehen, das dem Gewinde der Schraube S angepasst ist. Von dieser Spitze aus verläuft die Innenfläche der Backen konisch nach aussen.
Eine Druckfeder 8 drückt die Spannbacken 1 in ihre Schliesslage. Die Hülse 2 liegt axial verschiebbar auf einer Führungsbuchse 9, die einen Bestandteil des elektromotorisch an getriebenen Handgerätes bildet, das hier mit einer Welle 10, einer Kupplung 11 und einer Welle 12, welche Elemente in der Führungsbuchse 9 unterge bracht sind, dargestellt ist.
Die Welle 12 ist axial durchbohrt, und an ihrem äusseren Ende ist das Werkzeug 7 auswechselbar eingesetzt. In dieser Boh rung liegt eine Druckfeder 13, die mit der Kupp lung 11 zusammenarbeitet. Durch eine Druckfeder 14 wird die Hülse 2 in die Aussenlage gebracht.
Die Bewegungsgrenzen der Hülse 2 auf der Führungs buchse 9 sind durch einen Begrenzungsstift 15 be stimmt, welcher in die Wand der Führungsbuchse 9 eingeschraubt ist -und mit seinem Kopf in einem Längsschlitz der Hülse 2 liegt.
Die Spitzen der Spannbacken 1 haben ein aus mehreren Gängen bestehendes Innengewinde 16, wel ches den Schaft der Schraube S umfasst, so dass diese in dem Gewindeteil der Backen eine Führung erhält. Vom Innenrand dieses Gewindeteiles der Spann backen 1 verlaufen die Innenflächen konisch nach aussen.
Dementsprechend ist der Aussenrand an der vorderen Kante der Zentrierhülse 2 so abgeschrägt, dass bei einer axialen Verschiebung diese Schräg fläche zusammen mit den konischen Flächen der Spannbacken ein Ausspreizen der letzteren bewirkt, wodurch die Schraube S von den Spannbacken frei gegeben wird.
Die auf das elektrische Handgerät aufzusetzenden Elemente der dargestellten Vorrichtungen sind in einem muffenartigen Gehäuse 17 zusammengefasst, welches auf einem Kopf 18 des Handgerätes aufge setzt werden kann. Eine axiale Verschiebung des Gehäuses 17 auf den Kopf 18 ist dabei innerhalb der durch einen Begrenzungsstift 19 bestimmten Grenzlagen vorgesehen.
Die Spannbacken 1 sind über in ihre Wände ein geschraubte Bolzen 20, die durch Schlitze im Ge häuse 17 nach aussen herausragen, mit einer ver schiebbaren Buchse 21 verbunden. Mit Hilfe dieser Buchse kann demnach eine axiale Verschiebung der Spannbacken vorgenommen werden.
Es ist ersichtlich, dass bei so geöffneten Spann backen eine Schraube S in den Rand 6 des Halses 5 eingesetzt werden kann, die dann nach Freigabe der Muffe 21 von den durch die Feder 8 vorgeschobenen Spannbacken an ihrem Schaft erfasst wird. Nach Auf setzen auf das Werkstück kann das Gerät einge schaltet werden, bis die Schraube eingeschraubt ist, wobei sich die Spannbacken wieder öffnen. Bei der vereinfachten Ausführungsform nach Fig. 3 liegt innerhalb der Führungsbuchse 9 die Welle 12 mit dem Werkzeug 7 und ausserhalb die Hülse 2, auf welcher die Spannbacken 1 axial unter Wirkung der Feder 8 verschiebbar sind. Die Spann backen 1 werden umfasst von einem Maul 23 des Gehäuses 17.
Zur Arretierung der Spannbacken in ihrer axialen Bewegung sind auf ihnen Nasen 22 angebracht, welche sich gegen die Innenkante des Maules 23 anlegen können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verarbeiten von selbstbohren den Blechtreibschrauben in Verbindung mit einem elektromotorisch betriebenen Handgerät, gekenn zeichnet durch ein Spannbackensystem (1) mit einem Gewindeteil zum Umfassen eines Schraubenschaftes, das auf einer Zentrierhülse (2) radial spreizbar und axial verschiebbar gehalten und geführt ist, wobei die Zentrierhülse mit einem Hals (5) versehen ist, der zur Lagerung eines Werkzeuges (7) zum Drehen der Schraube dient und mit seinem Aussenrand den Kopf der Schraube umfassen kann. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannbacken und die Zen trierhülse in einem muffenartigen Gehäuse (17) unter gebracht sind und dass das Gehäuse (17) auf einen Kopf (18) eines elektrisch betriebenen Handgerätes axial verschiebbar aufsetzbar ist, wobei die Zentrier- hülse (2) auf einer Führungsbuchse (9), die eine Verlängerung des Kopfes (18) bildet, axial verschieb bar geführt ist. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die axial verschiebbaren Teile durch Druckfedern in der einen Grenzlage gehalten sind und dass beide Grenzlagen durch Begrenzungs stifte bestimmt sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbacken (1) über einen in ihre Wand eingeschraubten und durch einen Schlitz im Gehäuse (17) hindurchragenden Bolzen (20) mit einer auf dem Gehäuse verschiebbaren Buchse (21) verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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