CH393346A - Verfahren zur Herstellung neuer Triazine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Triazine

Info

Publication number
CH393346A
CH393346A CH1550764A CH1550764A CH393346A CH 393346 A CH393346 A CH 393346A CH 1550764 A CH1550764 A CH 1550764A CH 1550764 A CH1550764 A CH 1550764A CH 393346 A CH393346 A CH 393346A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
formula
pyridyl
triazines
radical
Prior art date
Application number
CH1550764A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Dr Staehelin
Albrecht Dr Hueni
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Priority to CH1550764A priority Critical patent/CH393346A/de
Publication of CH393346A publication Critical patent/CH393346A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D401/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom
    • C07D401/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings
    • C07D401/12Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings linked by a chain containing hetero atoms as chain links

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Triazine
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von   2-(2'-Pyndoyl-hy-      drazino) 4, 6-bis-diäthylamino- -1,3,5 -triazinen der    Formel
EMI1.1     
 worin Py einen Pyridylrest bedeutet. In diesen Verbindungen kann der Pyridilrest substituiert sein, z. B. durch niedere Alkylreste, wie Methyl, Äthyl, Propyl oder Butyl, Halogenatome, wie Chlor oder Brom, Nitro- oder Aminogruppen. Vorzugsweise ist er jedoch unsubstituiert. Er kann die Carbonylgruppe in beliebiger Stelle tragen, vor allem jedoch in 3- oder 4-Stellung.



   Die neuen Verbindungen und ihre Salze weisen wertvolle pharmakologische Eigenschaften auf. So besitzen sie eine Hemmwirkung auf die Erregungs übertragung im Zentralnervensystem und können deshalb als Heilmittel, z. B. als spinale Blocker, bei neurologischen Erkrankungen, insbesondere solchen, die mit erhöhter Spastizität einhergehen, verwendet werden. Auch eine Anwendung in der Veterinärmedizin ist möglich.



   Besonders wertvoll sind die Verbindungen der Fonnel
EMI1.2     
 und ihre Salze, worin Py' den Pyridyl-(3)- oder den   Pyridyl-(4)-rest    darstellt.



   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass man eine Verbindung der Formel
EMI1.3     
 worin X ein austauschfähiger Rest,   z. B.    eine reaktionsfähig veresterte oder verätherte Oxygruppe, vor allem ein Halogenatom, wie Chlor oder Brom, oder auch eine Aryloxy-, wie Phenoxygruppe, oder eine freie oder verätherte Mercaptogruppe, vor allem eine Alkylmercapto-, wie Methyl-, Äthyl-, Propyloder Butylmercaptogruppe, oder eine   Aralkylmer    captogruppe, z. B. eine Benzylmercaptogruppe, ist, mit einem Hydrazin der Formel   H2N-NH-CO-Py    umsetzt, worin Py die eingangs gegebene Bedeutung hat. Die Umsetzung wird zweckmässig in Anwesenheit von Verdünnungsmitteln, allenfalls auch in Gegenwart von Kondensationsmitteln, z.

   B. einem   Überschuss    des Hydrazins, durchgeführt, wobei man ausserdem in Gegenwart von Katalysatoren, wie Kupferpulver, arbeiten kann.



   Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form der freien Basen oder ihrer Salze. Aus den Basen können therapeutisch verwendbare Salze gebildet werden, z. B. der Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure, Perchlorsäure; aliphatischer, alicyclischer, aromatischer oder heterocyclischer Carbon- oder Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Oxal-, Bernstein-, Glykol-, Milch-, Äpfel-, Wein-, Zitronen-,   Ascorbin-, Oxymalein-,   Dioxymalein-oder    Brenz  traubensäure;    Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Oxybenzoe-, Salicyl- oder p Aminosalicylsäure; Methansulfon-,   l2ithansulfon-,    Oxyäthansulfon-,   Äthylensulfonsäure;    Toluolsulfon-, Naphthalin-sulfonsäuren oder Sulfanilsäure; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



   Die neuen Verbindungen oder ihre Salze können als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten. Für die Bildung desselben kommen solche Stoffe in Frage, die mit den neuen Verbindungen nicht reagieren, wie z. B. Wasser, Gelatine, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle Benzylalkohole, Gummi, Polyalkylenglykole, Vaseline,   Chlosterin    oder andere bekannte Arzneimittelträger. Die pharmazeutischen Präparate können z. B. als Tabletten, Dragees oder in flüssiger Form als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen vorliegen.

   Gegebenenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-,   Netz- oder    Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Drukkes oder Puffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten. Die Präparate können nach üblichen Methoden gewonnen werden.



   Soweit die für die Durchführung der genannten Reaktionen notwendigen Ausgangsstoffe nicht bekannt sind, können sie nach den üblichen Methoden gewonnen werden.



   Die Ausgangsstoffe können auch unter den Reaktionsbedingungen gebildet oder in Form eines Salzes verwendet werden.



   Die Temperaturen sind im folgenden Beispiel in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel   
29,2 g 2-Chlor-4,6-bis-diäthylamino-1 3, 5-triazin,    15,4 g Nicotinoylhydrazin und 11,5 g Triäthylamin gelöst in   200ml    Äthanol werden im Bombenrohr 14 Stunden auf   150-1550    erhitzt. Der Rohrinhalt wird eingedampft, der ölige Rückstand zuerst mit Wasser versetzt, mit Salzsäure sauer gestellt und mit   Äther    ausgeschüttelt. Die wässrige Phase wird mit Sodalösung alkalisch gestellt und mit Chloroform extrahiert. Die getrocknete Chloroformlösung wird eingeengt und der Rückstand aus   Ather-Petroläther    umkristallisiert. Man erhält so das 2-(2'-Nicotinoyl  hydrazino) -4,6-bis -diäthylamino -1,3,5 -triazin vom    F.   115-116O.   



   In ähnlicher Weise werden erhalten:    2- (2' - Isonicotinoyl - hydrazino) - 4,6 - bis - diäthyl-       amino-l 3 ,5-triazin,    F.   155-156,50    (aus Essigester) und   2-(2'-Picolinoyl-hydrazino)-4, 6-bis-diäthylamino-      ¯1, 3, 5-triazin,      F.120-1220    (aus Essigester-Petrol  äther).   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer 2-(2'-Pyridyl hydrazino) - 2,6-bis -diäthylamino -1,3,5 triazine, da- durch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI2.1 worin X einen austauschfähigen Rest darstellt, mit einem Hydrazin der Formel HeN-NH-CO-Py umsetzt, worin Py einen Pyridylrest darstellt.
    UNTER ANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Triazinverbindung der angegebenen Formel verwendet, worin X eine re aktionsfähig veresterte oder verätherte Oxygruppe oder eine freie oder verätherte Mercaptogruppe ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Triazinverbindung verwendet, worin X ein Halogenatom ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Anwesenheit eines Kondensationsmittels durchführt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Nicotinoyl- oder Isonicotinoyl-hydrazin umsetzt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines basischen Kondensationsmittels durchführt.
CH1550764A 1960-07-21 1960-07-21 Verfahren zur Herstellung neuer Triazine CH393346A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1550764A CH393346A (de) 1960-07-21 1960-07-21 Verfahren zur Herstellung neuer Triazine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1550764A CH393346A (de) 1960-07-21 1960-07-21 Verfahren zur Herstellung neuer Triazine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH393346A true CH393346A (de) 1965-06-15

Family

ID=4409636

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1550764A CH393346A (de) 1960-07-21 1960-07-21 Verfahren zur Herstellung neuer Triazine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH393346A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0021338B1 (de) Neue Chinazolinderivate und pharmazeutische Präparate
CH486487A (de) Verfahren zur Herstellung von disubstituierten Adenosinderivaten
CH393346A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Triazine
DE3438244C2 (de)
DE2303176A1 (de) Substituierte 5-chromanole, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneipraeparate
CH396881A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Hydrazone
CH449019A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazinothiazolinen
DE920250C (de) Verfahren zur Herstellung von 4-(ª‰-Amino-ª†-brompropyl)-imidazolsalzen
DD238230A5 (de) Verfahren zur herstellung von pyridinderivaten
DE905737C (de) Verfahren zur Herstellung neuer Chinoxaline
AT221089B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Azabenz-imidazole
AT323154B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 5-methoxy-2-methylindol-3-essigsäurederivaten sowie von deren salzen
AT214428B (de) Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenoläther und ihrer Salze
DE1545956A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten
AT234709B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Hydrazino-triazine
AT277277B (de) Verfahren zur herstellung von neuen sulfonylharnstoffderivaten
DE1570032C (de) Sulfonylharnstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneimittel Ausscheidung aus 1214675
DE953801C (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Pyridinderivates
DE2047146A1 (de) 4 Acylamino 1,2,4 tnazol Derivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2125544C3 (de) 2H, 4H-U.4 Tnazin-33-dione
AT225187B (de) Verfahren zur Herstellung neuen Methylidenverbindungen
AT268305B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen p,p'-Dialkanoyl-diphenylharnstoff-bis-guanylhydrazonen und ihren Salzen
AT222117B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Azabenz-imidazole
DE2101275A1 (de) Neue Chinazolinen-Verbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT332388B (de) Verfahren zur herstellung neuer pyrrolyl-verbindungen und deren salze