CH393517A - Von Giessharz umhüllte Wicklung für Hochspannungsapparate - Google Patents

Von Giessharz umhüllte Wicklung für Hochspannungsapparate

Info

Publication number
CH393517A
CH393517A CH204861A CH204861A CH393517A CH 393517 A CH393517 A CH 393517A CH 204861 A CH204861 A CH 204861A CH 204861 A CH204861 A CH 204861A CH 393517 A CH393517 A CH 393517A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
winding
cast resin
coil
coils
largest
Prior art date
Application number
CH204861A
Other languages
English (en)
Inventor
Brey Rudolf
Konitschek Otto
Original Assignee
Transform Roentgen Matern Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Transform Roentgen Matern Veb filed Critical Transform Roentgen Matern Veb
Publication of CH393517A publication Critical patent/CH393517A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/327Encapsulating or impregnating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Von    Giessharz   umhüllte    Wicklung      für      Hochspannungsapparate   Die    Erfindung      betrifft   eine von Giessharz umhüllte Wicklung für    Hochspannungsapparate,   z. B.    Spannungswandler,   die aus mehreren Teilspulen besteht, die jeweils in    lagenweiser   Wicklung    mit   kontinuierlich abgestufter    Lagenlänge   ausgeführt sind. 



  Die Fertigung von Wicklungen mit relativ starker Isolation aus Giessharz, wie sie z. B. für    Span-      nungswandler   höherer Spannung (z. B. 110    kV)   nötig sind, stösst bei Anwendung der herkömmlichen Konstruktion und Fertigungsverfahren auf grosse Schwierigkeiten. Diese sind vor allem durch die bei der Härtung des Harzes auftretende Volumenkontraktion bedingt, die sich auch durch Zugabe von Füllstoffen nicht auf beliebig niedrige Werte reduzieren lässt. 



  Als Folge dieser Volumenkontraktion treten insbesondere an den    Rändern   der    Wicklungen   feine, kaum    wahrnehmbare   Risse in der Isolation auf, die aber die Festigkeit derselben, insbesondere aber die    Hochfrequenzeinsatzspannung,      wesentlich   beeinflussen. Zur Verminderung der infolge der Volumenkontraktion eintretenden    Schrumpfspannungen   ist es bekannt, die    Wicklungen   solcher Hochspannungsapparate, z. B.    die      Primärwicklung   für    Spannungswandler,   in mehrere Teilspulen aufzuteilen.

   Damit werden die    räumlichen   Abmessungen der zu umgiessenden Spulen verkleinert, was wiederum zu    einer   Verringerung der    Rissbildung   vor allem an den Rändern der Wicklung führt. Die Aufteilung in mehrere    Teilspulen   bringt aber auch gleichzeitig eine Verkürzung der    Lagenlänge   mit sich, so dass die oft eingetretenen Schwierigkeiten, die    eine      vollkommene   Imprägnierung der Wicklung verhinderten, überwunden wurden. In jüngster Zeit hat sich aber gezeigt, dass bei Verwendung von    Reinharz   mit hoher Viskosität und bei Anwendung von die    Lagenisolation   auflockern- den    Mitteln   eine sichere    Imprägnierung   durchaus erreichbar ist.

   Aus    diesem   Grunde bedarf es also der Aufteilung der    Wicklung   in schmale Häufchen zum Zwecke der Verringerung ihrer    baulichen   Abmessungen nicht mehr. 



  Durch die Aufteilung der Wicklung in    Teilspulen   wird aber    die   Grösse des    Giessharzkörpers   nicht vermindert.    Vielmehr   tritt, wenn die Teilspulen im Abstand voneinander angeordnet werden sollen, eine Vergrösserung der baulichen. Abmessungen ein. Dies gilt vor allem dann, wenn die Teilspulen mit wachsendem Durchmesser ausgeführt werden müssen, um die Spannung zwischen den Teilspulen der Wicklung, die höheres Potential führen, und dem Kern sicher zu beherrschen.

   Mit steigenden Abmessungen des    Giessharzkörpers   steigt aber    wiederum   auch die Neigung zur    Rissbildung.   Dies gilt auch dann, wenn der    Giessling   in    zwei   Stufen gegossen wird, aber diese Unterteilung nur eine    Beeinflussung   der Abmessungen in einer Ebene bringt. Es ist auch bekannt, die Teilspulen einer Hochspannungswicklung eines Transformators, welche gleichen Durchmesser besitzen,    einzeln   zu umgiessen und    nebeneinander   anzuordnen.

   Bei einer solchen Anordnung muss aber der Giesskörper jeder einzelnen Spule so ausgelegt sein, dass er die volle Prüfspannung gegen Erde übernehmen    kann.   Der Bedarf an    Isolierstoffen   ist hier    zwangläufig   noch grösser als bei    Ausführungen,   bei denen die    nebeneinander   angeordneten Teilspulen mit wachsendem Durchmesser hergestellt werden. Aber auch    die   Verbindung der Teilspulen macht bei einer solchen Ausführung erhebliche Aufwendungen notwendig. Sie erfordern nicht nur einen erheblichen Einsatz an Isolationsmaterial, sondern bringen auch ein Anwachsen der Abmessungen des Transformators    mit   sich.

   Da die verwendeten Giessharze verhältnismässig teuer sind, ist eine solche 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    Konstruktion   auch aus    ökonomischen   Gründen nicht zu vertreten. 



  Aufgabe der    vorliegenden   Erfindung ist die    Schaffung      einer   möglichst einfachen Konstruktion für    eine   Hochspannungswicklung mit    Giessharzisola-      tion,   bei der höchste Spannungssicherheit und hohe    HF-Einsatzspannung   bei Anwendung von verhältnismässig wenig Isolationsmaterial erreicht wird. Die baulichen Abmessungen sollen    möglichst      klein,   der    Fertigungsprozess   dagegen trotzdem möglichst einfach gehalten sein. Er soll auch weitestgehend auf den    bekannten   Verfahren aufbauen. 



  Dies wird bei einer Wicklung, die aus mehreren Teilspulen besteht, welche in    lagenweiser   Ausführung    mit      kontinuierlich   abgestufter    Lagenlänge      ausge-      führt   sind    erreicht,   indem    erfindungsgemäss      die   Durchmesser sowie die grössten und kleinsten Lagenlängen der Teilspulen so gewählt sind, dass sich bei    koaxialer   Anordnung derselben eine im ganzen im    Querschnitt   angenähert    trapezförmige   Wicklung ergibt und dass die der Wicklung zugeordnete Isolation so aufgebracht ist, dass eine    innerste   Giessharzschicht die Teilspule    mit   dem grössten Durchmesser,

   eine zweite    Giessharzschicht   die Spule mit dem grössten und    mit   dem nächst kleineren Durchmesser usw.    schalenförmig   umgibt. 



     In   der    beiliegenden   Zeichnung ist    ein   Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der- Erfindung veranschaulicht und    wird   nachfolgend    beschrieben.   



  Die    Fig.   1 bis 3 zeigen Teilspulen 7, 8 und 9 einer einzigen    Primärwicklung   für einen    Spannungs-      wandler.   Sie sind so dimensioniert, dass der    kleinste   Durchmesser der Spule 8 etwas grösser als der grösste der Spule 7 ist. Der kleinste Durchmesser der Spule 9    wiederum   ist etwas    grösser   als der grösste der Spule B. Die grösste    Lagenlänge   der Spule 8 entspricht der kleinsten    Lagenlänge   der Spule 7; die    kleinste   Lagenlänge der Spule 8 dagegen entspricht der grössten der Spule 9.

   Die so    dimensionierten   Teilspulen lassen sich koaxial anordnen, so dass jetzt eine einzige Wicklung entsteht, deren    Wicklungsquerschnitt      tra-      pezförmig   ist. 



  In    Fig.   4 ist die Teilspule 9 gezeigt, die dort mit einer Schicht Giessharz 10 umgossen ist. Selbstverständlich wurde die Spule vorher noch nach einem der üblichen und bekannten Verfahren imprägniert. Nach dem Aufgiessen der Schicht 10 wurde eine halbleitende oder leitende dünne Schicht 11 aufgebracht, die am Punkt a mit der Spule 9 zwecks Zwangssteuerung ihres    elektrischen   Potentials verbunden ist. 



  Die    Fig.   5 zeigt die Wicklung, nachdem in die umgossene Teilspule 9 die    Teilspule   8    eingesteckt   wurde und    mit      einer   zweiten    Giessharzschicht   sowohl die Teilspule 7 als auch die Teilspule 8 versehen ist. Die im zweiten    Giessharzprozess   hergestellte Schicht trägt hier die Bezeichnung 12, der auf ihm aufgebrachte leitende oder halbleitende Belag, der am Punkt b mit der Wicklung verbunden ist, trägt die Bezeichnung 13. Wie    Fig.   6 zeigt, wurde noch die Teilspule 7 eingesetzt und diese zusammen mit den anderen Teilspulen 8 und 9 umgossen. Die im dritten    Giessprozess   entstandene Schicht ist mit 14 bezeichnet. 



  Wie die    Fig.   4 bis 6 zeigen,    wird   die Hochspannungszuleitung 15 gleichzeitig mit umgossen. Durch    Aufbringen   des leitenden Belages auf Teile der Giessharzisolation entsteht eine    Herausführung   nach Art der bekannten    Kondensatordurchführung.   



  Es ist selbstverständlich auch möglich, die Wicklung nur in zwei oder mehr als drei Teilspulen aufzugliedern oder die jeder einzelnen Teilspule zugeordnete Isolationsschicht in zwei oder mehreren Giessprozessen    aufzubringen.   Auch ist es denkbar, nur den ersten, den letzten oder    abwechselnd   jeden zweiten oder dritten Belag    zwangszusteuern.   



  Auch wenn die Beläge an keinem festen Potential angelegt sind, erscheint die Anordnung derselben doch    vorteilhaft.   Ihr Potential wird sich dann auf Grund der Kapazität zu den    nebenliegenden   Schichten bzw. zur Wicklung selbst einstellen. Es wird dann allerdings notwendig sein, die Stärke der Isolationsbeläge besonders zu bemessen, um so eine möglichst gleichmässige Verteilung der Spannung zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Von Giessharz umhüllte Wicklung für Hochspannungsapparate, z. B. Spannungswandler, bestehend aus mehreren Teilspulen, welche jeweils in lagenweiser Wicklung mit kontinuierlich abgestufter Lagenlänge ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Duchmesser sowie die grössten und kleinsten Lagenlängen der Teilspule so gewählt sind, dass sich bei koaxialer Anordnung derselben eine im ganzen im Querschnitt angenähert trapezförmige Wicklung ergibt und dass die der Wicklung zugeordnete Isolation so aufgebracht ist, dass eine innerste Giessharzschicht die Teilspule mit dem grössten Durchmesser,
    eine zweite Giessharzschicht die Spule mit dem grössten und mit dem nächst kleineren Durchmesser usw. schalenförmig umgibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die den einzelnen Teilspulen zugeordneten Giessharzschichten potentialsteuernde Beläge eingebracht sind, deren Potential vorzugsweise durch Anlagen des Belages an eine entsprechende Stelle der Wicklung zwangsgesteuert ist. 2. Wicklung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die den einzelnen Teilspulen zugeordnete Giessharzschichten Polster eingebracht sind. 3.
    Wicklung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einer Teilspule zugeordnete Giessharzschicht mehrere Teilschichten besitzt.
CH204861A 1960-08-05 1961-02-21 Von Giessharz umhüllte Wicklung für Hochspannungsapparate CH393517A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD6911560 1960-08-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH393517A true CH393517A (de) 1965-06-15

Family

ID=5477529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH204861A CH393517A (de) 1960-08-05 1961-02-21 Von Giessharz umhüllte Wicklung für Hochspannungsapparate

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH393517A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7026843U (de) Induktives und/oder kapazitives elektrisches bauelement.
DE1564042C3 (de) Kreuzwickelspule
DE1263184B (de) Verfahren zum Umhuellen einer trapezfoermigen Wicklung mit Giessharz
CH393517A (de) Von Giessharz umhüllte Wicklung für Hochspannungsapparate
DE2024522A1 (de) Transformator, Meßwandler oder der gletchen
DE2116608A1 (de) Mehrphasen Meßwandleranordnung
EP2704167A1 (de) Ringkernwicklung und Messwandler mit einer solchen Ringkernwicklung
EP0839402B1 (de) Wicklungselement für eine elektrische maschine
EP0014418B1 (de) Wicklung für einen luftgekühlten Trockentransformator
DE2115113B2 (de) Induktiver spannungswandler
DE627614C (de) Spannungstransformator fuer hohe Spannungen
DE911515C (de) Hochspannungsapparat, insbesondere Messwandler
AT91739B (de) Isolationsanordnung für Hochspannung führende Wicklungen, insbesondere von Transformatoren.
DE898495C (de) Roentgeneinrichtung, bei der die Roentgenroehre und der Hochspannungserzeuger in einem gemeinsamen geerdeten Gehaeuse untergebracht sind
DE1003346B (de) Hochspannungstransformator mit einpolig auf Kernpotential liegender doppelt-konzentrischer, lagenweiser Wicklung
DE2251933C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von trockenisolierten Röhrensputen für Transformatoren, Drosseln oder dergl. Induktionsgeräte mit zwei oder mehr Lagen und Kühlkanälen
AT361578B (de) Mehrphasen-messwandleranordnung
AT275652B (de) Wicklungsanordnung für einen Hochspannungstransformator und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT212920B (de) Transformatorwicklung
DE598052C (de) Hochspannungstransformator, insbesondere Spannungsmesswandler
AT222739B (de) Wicklungsanordnung für Hochspannungs-Hochleistungs-Transformatoren mit konzentrischer Wicklung
DE2115063A1 (de) Spannungswandler
CH399584A (de) In einen Giessharzkörper eingebettete Hochspannungswicklung, insbesondere für Transformatoren, Wandler oder Drosseln und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2850473A1 (de) Spule fuer einen kleinstmotor
DE2205035A1 (de) Durchfuehrung fuer hochspannungsgeraete