CH393619A - Pumpenaggregat mit Exzenterkolben - Google Patents

Pumpenaggregat mit Exzenterkolben

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CH393619A
CH393619A CH1092560A CH1092560A CH393619A CH 393619 A CH393619 A CH 393619A CH 1092560 A CH1092560 A CH 1092560A CH 1092560 A CH1092560 A CH 1092560A CH 393619 A CH393619 A CH 393619A
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CH1092560A
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August Pablo
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C18/00Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C18/30Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids having the characteristics covered by two or more of groups F04C18/02, F04C18/08, F04C18/22, F04C18/24, F04C18/48, or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F04C18/32Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids having the characteristics covered by two or more of groups F04C18/02, F04C18/08, F04C18/22, F04C18/24, F04C18/48, or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having both the movement defined in group F04C18/02 and relative reciprocation between the co-operating members

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Description


      Pumpenaggregat        mit        Exzenterkolben       Den Gegenstand der     Erfindung    bildet ein Pum  penaggregat mit kreisendem     Exzenterkolben,    das bei  äusserst einfacher und     wirtschaftlicher        Konstruktion     mit hohen Drehzahlen und entsprechend hoher Lei  stung zu arbeiten imstande ist.  



  Die bereits     bekannten        Rollkolbenpumpen,    bei  denen ein Drehkolben auf der Innenwand eines zy  lindrischen Gehäuses     abrollt,    sind zwar von verhält  nismässig leichter und einfacher Ausführung, haben  jedoch den Nachteil, dass sie zwischen Saug- und  Druckseite einen federbelasteten Trennschieber auf  weisen und für diesen bei höheren Drehzahlen  und/oder grösseren Ausführungen eine verhältnismä  ssig     starke    Feder benötigen. Dadurch wird der     Roll-          kolben    auf Reibung beansprucht und eine entspre  chende Abnutzung von Kolben und Schieber ist un  vermeidlich.  



  Diesen bekannten     Rollkolbenpumpen    gegenüber  weist das Pumpenaggregat mit     Exzenterkolben    nach  vorliegender Erfindung in einem zylindrischen Ge  häuse einen Kolben auf, der mittels eines Exzenters  auf einer Antriebswelle so gelagert und durch     ein     die Saug- und Druckseite trennendes, in eine Aus  sparung eingreifendes Führungsglied derart geführt  ist, dass er gegen     eine    Drehbewegung gesichert und  zur Ausführung einer kreisenden Bewegung gezwun  gen ist und dass er während dieser Bewegung zwi  schen seiner     Mantelfläche    und der Innenwand des  Zylinders stets einen geringen Abstand wahrt, wobei  besagtes Führungsglied gleichzeitig ein Abdichtungs  organ zwischen Sau- und Druckseite bildet.  



  Der Kolben arbeitet     also    weder als Dreh-, noch  als Roll- oder     Wälzkolben    und benötigt keinen feder  belasteten Trennschieber. Der Kolben macht eine  kreisende Bewegung, die durch einen Exzenter ge  steuert wird.    Das     Führungsglied    des kreisenden Kolbens ist       vorteilhaft    durch eine radial nach aussen vorsprin  gende     Leiste    des Kolbens oder eine radial nach     innen     vorspringende Leiste der Zylinderwand, welche in  eine entsprechende Aussparung der     Zylinderwand     bzw. des Kolbenmantels     eingreift,    gebildet.

   In beiden  Fällen wird eine Drehbewegung des Kolbens verhin  dert und dessen durch den erwähnten Exzenter be  wirkte kreisende Bewegung gesichert. Der Verschleiss  an Material und Energie ist klein, und es     kann    eine  hohe Leistung durch hohe Drehzahlen     erreicht    wer  den.  



  Eine hohe Druckleistung des Pumpenaggregats       wird    zweckmässig dadurch erreicht, dass zwischen dem       Exzenterkolben    und den     Stirnwänden    des zylindri  schen Gehäuses eine Führung des Kolbens vermittels  aus den Stirnwänden hervortretender Führungsleisten  vorgesehen ist.  



  Eine hohe Druck- bzw. Förderleistung bei hohen  Drehzahlen des     Pumpenaggregates    ergibt grosse  Wärmemengen, die abgeleitet werden müssen. Diese  Wärmeableitung kann dadurch erreicht sein, dass  einerseits das Gehäuse aus einer     Aluminiumlegierung     hergestellt ist, wobei der     Zylinder    mit Längsrippen  und einer     Ringrippe    zur Wärmeableitung versehen  sein kann, und dass anderseits jeder Stirnwand ein  Ventilator zugeordnet ist, dessen Kühlluftströme durch  besagte     Ringrippe    nach aussen abgelenkt werden.  



  Die Kühlrippen ergeben gleichzeitig eine Ver  stärkung des zylindrischen Gehäuses, so dass letzteres  eine     Innenwand    von     nur    etwa 6 mm aufweisen kann  und als     Leichtmetall-,        Press-    oder     Spritzgusskörper     hergestellt werden     kann.    Bei den in die     Stirnwände     eingegossenen Führungsleisten wird eine unmittel  bare Berührung der     Stirnwände    mit dem kreisenden       Exzenterkolben        vermieden.              Das    Pumpenaggregat     kann    so gebildet werden,

    dass die Pumpe direkt mit einem Antriebsmotor, vor  zugsweise einem Elektromotor, gekuppelt ist, und  zwar     derart,    dass eine Stirnwand des     Motorengehäu-          ses        eine    Stirnwand des Pumpengehäuses bildet, dass  ein Lager der Welle des Motors innerhalb des Pum  pengehäuses angeordnet ist, dass nur ein Ventilator  für die Pumpe     erforderlich    ist, da das dem Motor  zugeordnete Gebläse als Druckgebläse für die Pumpe  ausgebildet und so angeordnet werden kann, dass  die     angesaugte    Kühlluft     am    freien Ende des Motors       eintritt    und     somit    gleichzeitig den Motor kühlt.  



  Die     anliegenden    Zeichnungen     veranschaulichen     praktische Ausführungsbeispiele des Erfindungsge  genstandes.  



  Es zeigen:       Fig.    1 ein Pumpenaggregat im Querschnitt,       Fig.    2 eine Ansicht einer     Stirnwand    des Pumpen  gehäuses,       Fig.    3 einen     axialen    Schnitt durch das Aggregat  nach     Fig.    1,       Fig.    4 die unterteilte Ausbildung der Ein- oder  Austrittsöffnung eines Pumpenaggregates     im    Quer  schnitt und       Fig.    5 einen     Teilschnitt    eines Pumpenaggregates  in     einer    geänderten Ausführung.  



       In        einem    mit einem     Eintrittskanal    2 und einem       Austrittskanal    3 versehenen zylindrischen Gehäuse 1  ist eine Antriebswelle 4 zentrisch     angeordnet.    Auf  dieser Welle ist vermittels eines     Nutenkeils    ein Ex  zenter 5 befestigt, der auf einem Lager 6 den     Exzen-          terkolben    7 trägt.  



  In der in     Fig.    1 gezeigten Ausführung weist der       Exzenterkolben    7 eine radial nach aussen vorsprin  gende     Führungsleiste    8 auf, die beweglich in eine  zwischen     Eintrittskanal    2 und Austrittskanal 3 im  Gehäuse 1 vorgesehene Aussparung 9 eingreift. Wie  in der     Fig.    5 gezeigt, kann die Führungsleiste 28  an der     Innenwand    des Gehäuses 1 angeordnet sein  und in eine Aussparung 30 im Kolben 29 eingreifen.  



  Durch diese Anordnung wird eine Drehbewegung  des Kolbens verhindert; derselbe erhält     viehmehr     durch die     Zusammenarbeit    des Exzenters 5 und der       Führungsorgane    8, 9 eine kreisende Bewegung, wo  bei die Anordnung derart ist, dass die     Mantelfläche     des Kolbens 7 die     Innenwand    des zylindrischen Ge  häuses 1     nicht    berührt und dass die Führungsleiste 8  mit den geknickten Seitenwänden der Aussparung 9  ein     trennendes        Abdichtungsorgan    zwischen Saug- und  Druckseite bildet, und zwar in jeder Stellung des       Exzenterkolbens.     



  Das Gehäuse 1 wird vorzugsweise aus Leicht  metall hergestellt und an den     Knickpunkten    der Sei  tenwände der     Aussparung    9 mit zylindrischen Füh  rungskörpern 10 aus     Hart-    oder Lagermetall verse  hen.

   Von diesen     Knickpunkten    verlaufen die Seiten  wände der Aussparung nach aussen und nach innen  jeweils im divergierenden     Sinne,    und zwar derart,  dass die nach     innen    divergierenden Teile besagter       Seitenwände    sowohl am     Anfang    als auch besonders    am Ende des Verdichtungsvorganges, also besonders  bei hohem Druck,     mit    den Seitenwänden der Füh  rungsleiste 8 Flächendichtungen bilden.  



  Das zylindrische Gehäuse aus Leichtmetall kann  im     Press-    oder     Spritzgussverfahren    gefertigt werden.  Die auftretenden Wärmemengen können leichter ab  geführt werden als bei Verwendung von z. B. Grau  guss.  



  In den Stirnwänden 12 des Gehäuses, an drei  Stellen, sind     Führungsleisten    13 aus Hart- oder La  germetall eingegossen oder eingesetzt, welche aus der  Oberfläche der Stirnwände um einige     Hundertstel-          millimeter    nach     innen    herausragen. Eine dieser Füh  rungsleisten kann so angeordnet sein, dass sie     mit     Bezug auf das Gehäuse 1 zwischen den Zylinder  körpern 10 liegt,     während    die zwei weiteren     Füh-          rungsleisten    13     symmetrisch    dazu um 120  versetzt  sind.

   Natürlich können auch mehr als drei Führungs  leisten 13 auf jeder Stirnwand vorgesehen werden,  obgleich drei Führungsleisten durchaus genügen, um  den     Exzenterkolben    genau zu führen. Dieser     Exzen-          terkolben,    aus verschleissfestem Material hergestellt,  gleitet auf den Führungsleisten 13, ohne die Ober  fläche der Stirnwände des Gehäuses zu berühren  und kann so eingesetzt werden, dass sich bei Errei  chen der     Betriebstemperatur    das Spiel zwischen den  Kolbenenden und den     Führungsleisten    13 auf etwa  0,01 m reduziert.  



  Damit sich der     Exzenterkolben    in seiner kreisen  den Bewegung im zylindrischen Gehäuse frei ein  spielen kann, wird er     mit    seinem Lager 6 hinsichtlich  einer seitlichen Verschiebung mit Bezug auf den  Exzenter 5     nicht    arretiert. Das Lager 6 und der  Exzenter 5 erhalten eine     Breite,    die um einige Milli  meter geringer ist als der Abstand der     Stirnwände    des  Gehäuses, so dass bei kleinen Ungenauigkeiten  der Exzenter noch frei läuft.  



  Der     Exzenterkolben    kann aus Hartmetall und  zweckmässig hohl ausgebildet sein, um sein Gewicht  nach Möglichkeit zu reduzieren. Er kann auch aus  Leichtmetall hergestellt werden, mit einer oder meh  reren     Ringleisten    aus Hart- oder Lagermetall, die  an den Kolbenenden angeordnet sind. Die Führungs  leiste 8 kann aus     Hartmetall    hergestellt und in geeig  neter Weise     mit    dem Kolbenkörper befestigt sein  oder kann     mit    dem Kolbenkörper in einem Stück  aus Leichtmetall gegossen und durch eingelegte Hart  metallteile verstärkt sein.  



  Da die Führungsleiste 8 zwischen den Zylinder  körpern 10     nicht    nur eine auf und ab gehende Be  wegung, sondern gleichzeitig Schwenk- oder Pendel  bewegungen macht, steht sie ausser     im    oberen und  unteren Totpunkt des Kolbens nie     rechtwinklig    zur  gedachten Verbindungslinie zwischen den Zylinder  körpern 10.

   In den äussersten     seitlichen    Stellungen  des Kolbens 7 kann die     Führungsleiste    8 je nach  Wahl der Verhältnisse zwischen Gehäuse- und Kol  bendurchmesser um etwa 8-10  vom rechten     Winkel     abweichen.     Damit    die Führungsleiste     nicht    klemmt,  wird sie in ihrer Dicke entsprechend dem Winkel,      den sie in jeder Stellung ihrer Pendelbewegung     mit     besagter     Verbindungslinie    bildet, etwas reduziert.  Daraus ergibt sich, dass die Seitenflächen der Füh  rungsleiste nicht     parallel    zueinander verlaufen, son  dern leicht gebogen sind.  



  Die gemäss     Fig.    1 beschriebene Konstruktion er  gibt ein Pumpenaggregat mit     Exzenterkolben    für hohe  Drehzahlen und hohe Druck- bzw. Förderleistungen  und von     verhältnismässig    kleinen     Dimensionen    und       geringem    Gewicht. Die Abführung der Verdichtungs  wärme erfolgt ohne Behinderung durch die Leicht  metallwände des     zylindrischen    Gehäuses.  



  Eine Reibungswärme entsteht     praktisch    nicht, da  der durch die Welle 4 und den Exzenter 5 in seiner  kreisenden Bewegung geführte Kolben 7 mit der  Innenwand des zylindrischen Gehäuses 1 stets einen  Abstand von 0,02-0,04 mm wahrt. Die Berührung  der Führungsleisten 13 der     Stirnwände    des Gehäuses  mit dem Kolben 7 bietet einen so geringen Wider  stand, dass dort praktisch keine     Reibungswärme    auf  tritt.  



  Bei der Ausführung des     zylindrischen    Gehäuses  aus     Leichtmetall    im Spritz- oder     Pressgussverfahren     sollten die     Wandstärken    nicht über 6 mm hinaus  gehen. Bei den auftretenden Drücken ist eine Ge  häusewand von 6 mm     Stärke        möglicherweise    zu  schwach.     Das        zylindrische    Gehäuse wird dadurch       verstärkt,    dass die     Kühhippen    14 an ihrem äusseren  Ende nicht frei stehen, sondern     durch    einen äusseren  Ring 15 miteinander verbunden sind.

   Durch diese  Konstruktion erreicht man eine Versteifung des zylin  drischen Gehäuses 1.  



  Gemäss     Fig.    3 kann das von beiden Seiten her  gekühlte Gehäuse durch eine     zusätzliche    Ringrippe 16       verstärkt    werden, welche dann gleichzeitig der Um  lenkung der Kühlluftströme nach aussen dienen kann.  Auf beiden Seiten dieser Ringrippe 16 sind dann  auf dem ganzen Umfang des Gehäuses weitere Kühl  rippen 17 angebracht, so dass nicht nur eine Ver  steifung des Gehäuses, sondern auch eine äusserst  wirksame Abführung der Verdichtungswärme ge  währleistet wird.  



  Die     Fig.    3 zeigt ein Pumpenaggregat mit     Exzen-          terkolben,    bei welchem die Pumpe     unmittelbar    auf  der Welle eines Antriebsmotors, hier eines Elektro  motors, befestigt ist. Dabei     bildet    die Stirnwand 18  desselben gleichzeitig die Stirnwand des zylindrischen  Gehäuses. Das Lager 19 des Elektromotors ist     auf    der  Aussenseite der     Stirnwand    des     Motorengehäuses    an  geordnet.  



  Das Schmiersystem des Pumpenaggregates besteht  aus einer Anordnung von Kanälen 33 in der An  triebswelle, die über eine Ölleitung 34 mit einem  unter Druck stehenden Ölbehälter verbunden sind.  Durch dieses System werden die Lager 19 und 6  mit Schmieröl versehen und das Lager 6 mit Öl  gesättigt, so dass es gewisse     Ölmengen    abgeben kann,  die durch Zentrifugalkraft bis zur Peripherie der  Stirnwände des Gehäuses 1 gelangen und die Füh  rungsleisten benetzen.

      Wie in     Fig.    3 gezeigt, weist der Exzenter 5 an  seiner dem Lager 19     zugekehrten    Seite einen ring  förmigen Ansatz oder Vorsprung 20 auf,     mit    dem  er sich gegen das Lager 19     abstützt    und letzteres       in    seiner     korrekten    Position hält. Auf der gegenüber  liegenden Seite des     Exzenters    5 ist eine Buchse 21  vorgesehen, die auf die Antriebswelle 4 geschoben  und von aussen durch eine Schraubenmutter 22 über  die Nabe des     Ventilators    23 fest gegen den     Exzenter          gedrückt    wird.

   Somit werden das Lager 19, der  Exzenter 5 und der Ventilator 23 in einfachster  Weise arretiert, ohne dass eine bestimmte Summe von  Toleranzen einzuhalten ist. Das Lager 19     befindet     sich in einer     Auskehlung    der Stirnwand 18 etwa  1 mm hinter der der Pumpe zugekehrten Oberfläche  dieser Stirnwand. Die Breite des Exzenters 5 ist etwa  2 mm kleiner als die     lichte    Breite des Gehäuses.  Es spielt somit keine Rolle, wenn das Lagergehäuse,  das Lager und der Exzenter in ihrer Position um  0,1 oder 0,2 mm     differieren,    woraus sich einfach  einzuhaltende Toleranzen und geringe Montagekosten  ergeben.  



  Bei der unmittelbaren Anordnung der Pumpe auf  der Welle     eines    Elektromotors wird sein Ventilator  24 zweckmässig so ausgebildet und angeordnet, dass  der Kühlluftstrom am freien Ende des nicht gezeig  ten Motors eintritt, diesen     kühlt,    die gemeinsame       Stirnwand    18 anbläst, durch die     Öffnungen    25 über  die Rippen 17 streicht und von der Ringrippe 16  nach aussen abgelenkt wird. Der bereits erwähnte  Ventilator 23 auf der gegenüberliegenden Seite des  Pumpenaggregates arbeitet in     entgegengesetzter    Rich  tung. Somit wird das Gehäuse 1 von beiden Seiten  mit Kühlluft belüftet und wirksam gekühlt, was zu  einer hohen Leistung auf kleinem Raum beiträgt.

    Auch die     Stirnwände    des Gehäuses, werden zweck  mässig mit Kühlrippen 31, 32     (Fig.    2 und 3) aus  gestattet.  



       Bezüglich    der Ausbildung der Ein- und Austritts  kanäle 2, 3 ist zu sagen, dass im Eintrittskanal 2  im allgemeinen ein Ventil nicht erforderlich ist, da  bei hohen Drehzahlen der Saugstrom sowieso nicht  abreisst. Der Raum 27 über der Eintrittsöffnung oder  dem Ventilsitz 26     (Fig.    1 und 4) wird zur Schaffung  eines dynamischen Pufferraumes etwas grösser aus  gebildet, so dass, wie Versuche gezeigt haben, ein  Füllungsgrad von über 100 % erreicht wird.

   Damit  sowohl     im    Eintritts- wie im     Austrittskanal    ein grösse  rer Durchgang erreicht wird und die Öffnungen trotz  dem nicht     zu    weit von der die Saug- und     Druckseite          abdichtend    trennende Führungsleiste 8 entfernt sind,  werden die Öffnungen dieser     Kanäle    an der Wand  des Gehäuses 1 in eine Reihe von kleinen Öffnungen  oder Ventilsitze 26     (Fig.    4) unterteilt. Der sich dar  über     befindliche    Raum 27 ist dagegen nicht unter  teilt; er trägt auf der Saugseite zur dynamischen Ruf  ladung bei und erleichtert auf der Druckseite bei  entsprechender Gestaltung den Einbau der Ventile.  



  Die Arbeitsweise des beschriebenen Pumpen  aggregates ist aus den Zeichnungen ersichtlich und      anhand der im vorhergehenden gegebenen Erklärun  gen durchaus     verständlich,    so dass sich eine besondere  Beschreibung derselben erübrigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pumpenaggregat mit Exzenterkolben, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem zylindrischen, mit Ein und Austritten versehenen Gehäuse ein Kolben (7, 29) mittels eines Exzenters (5) auf einer Antriebs welle (4) so gelagert und durch ein die Saug- und Druckseite trennendes, in eine Aussparung (9, 30) eingreifendes Führungsglied (8, 28) derart geführt ist,
    dass er gegen eine Drehbewegung gesichert und zur Ausführung einer kreisenden Bewegung gezwungen ist und während dieser Bewegung zwischen seiner Mantelfläche und der Innenwand des zylindrischen Gehäuses (1) stets einen geringen Abstand wahrt, wobei besagtes Führungsglied (8, 28) gleichzeitig ein Abdichtungsorgan zwischen Saug- und Druckseite bildet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Füh- rungsglied (8) einen Bestandteil des Kolbenkörpers bildet und in eine Aussparung (9) des zylindrischen Gehäuses (1) eingreift. 2. Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Füh rungsglied (28) einen Bestandteil des zylindrischen Gehäuses (1) bildet und in eine Aussparung (30) des Kolbenkörpers eingreift. 3.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussparung (9) so ausgebildet ist, dass sie dem darin eingreifenden Führungsglied (8) eine Pendelbewegung und damit dem Kolben (7) eine kreisende Bewegung gestattet, ohne dass das pen delnde Führungsglied (8) seinen abdichtenden Kon takt mit den Seitenwänden der Aussparung (9) ver liert: 4.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der Aussparung (9) nach innen vor springende Knicke aufweisen und die von den Knick punkten ab divergierenden Wandteile mit den Seiten wänden des Führungsgliedes (8) Flächendichtungen zu bilden imstande sind. 5.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Knickpunkte der Seitenwände der Aussparung (9) von der Öffnung derselben einen geringeren Abstand haben als von dem Boden dieser Aussparung und dass die zur Öffnung der Aussparung hin divergie renden Wandteile mit der Mittellinie der Aussparung einen Winkel bilden, der demjenigen des Führungs- gliedes (8) in seiner äussersten Schräglage entspricht. 6.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem aus Leichtmetall hergestellten Gehäuse (1) die Aussparung (9) an den Knickpunkten ihrer Seiten wände mit eingelegten, zylindrischen Führungskör pern (10) aus Lager- oder Hartmetall versehen ist und. diese Körper so angeordnet sind, dass ihr Ab stand voneinander um einige Hundertstelmillimeter grösser ist als die Dicke des Führungsgliedes (8) im Bereich der Führungskörper (10). 7.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des Führungsgliedes (8) an jeder Stelle und in jeder Winkelstellung desselben einen solchen Abstand voneinander haben, dass auf der gedachten Verbindungslinie zwischen den Knickpunkten der Seitenwände der Aussparung (9) die Dicke des Füh rungsgliedes (8) einige Hundertstehnillimeter geringer ist als die Länge der erwähnten Verbindungslinie. B.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrischen Führungskörper (10) als Rollen aus gebildet und drehbar gelagert sind. 9. Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem aus Leichtmetall hergestellten zylindrischen Ge häuse (1) auf der Innenseite seiner Stirnwände (12) Führungsleisten (13) so angeordnet sind, dass sie um einige Hundertstehnillimeter aus den Stirnwänden herausragen. 10.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der kreisende Exzenterkolben an seinen Enden durch die aus den Stimwänden des Gehäuses herausragen den Führungsleisten (13) geführt wird. 11. Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mit Kühlrippen (14) versehen ist und diese Kühlrippen durch einen Ring (15) miteinander verbunden sind. 12.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zylindrische Gehäuse (1) mit Kühlrippen (17) und einer zusätzlichen Ringrippe (16) versehen ist, wobei letztere so angeordnet ist, dass sie als Umlenkorgan für von Ventilatoren (23, 24) erzeugte Kühlluftströme dient. 13.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (5) und das Lager (6) eine geringere Breite als das Gehäuse (1) zwischen seinen Stein- wänden aufweisen und dass der Kolben (7) auf dem Exzenter mit Schiebesitz so angeordnet ist, dass sich der Kolben (7) frei zwischen den Führungsleisten (13) der Stirnwände des Gehäuses einspielen kann. 14.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (5) auf der einen Seite einen vorstehenden ringförmigen Ansatz (20) aufweist, mit dem er sich gegen ein Lager (19) der Antriebswelle (4) abstützt, während er auf der gegenüberliegenden Seite unter dem Anpressdruck einer die Stirnwand des Gehäuses durchsetzenden Buchse (21) steht. 15.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe mit einem Antriebsmotor so kombiniert ist, dass eine Stirnwand des Motorgehäuses gleichzeitig eine Stirnwand des Pumpengehäuses bildet. 16.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkölben nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventilator (24) des Antriebsmotors gleichzeitig als Druckgebläse für die Kühlung des Pumpengehäuses arbeitet, wobei das Gehäuse des Motors so ausgebildet ist, dass die vom Ventilator (24) angesaugte Luft am freien Ende des Motors eintritt, diesen kühlt und über Öffnungen (25) am Umfang der für Motor- und Pumpengehäuse gemeinsamen Stirnwand austritt. 17.
    Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Austritte (2, 3) an der Gehäuseinnenwand in eine Anzahl kleinerer, auf einer Linie parallel zur Antriebswelle angeordneter Öffnungen (26) unterteilt sind, um über diesen kleineren Öffnungen des Ein tritts (2) einen Pufferraum -zur dynamischen Aufla- dung zu bilden.
CH1092560A 1960-09-28 1960-09-28 Pumpenaggregat mit Exzenterkolben CH393619A (de)

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