CH393619A - Pumpenaggregat mit Exzenterkolben - Google Patents
Pumpenaggregat mit ExzenterkolbenInfo
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Description
Pumpenaggregat mit Exzenterkolben Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Pum penaggregat mit kreisendem Exzenterkolben, das bei äusserst einfacher und wirtschaftlicher Konstruktion mit hohen Drehzahlen und entsprechend hoher Lei stung zu arbeiten imstande ist.
Die bereits bekannten Rollkolbenpumpen, bei denen ein Drehkolben auf der Innenwand eines zy lindrischen Gehäuses abrollt, sind zwar von verhält nismässig leichter und einfacher Ausführung, haben jedoch den Nachteil, dass sie zwischen Saug- und Druckseite einen federbelasteten Trennschieber auf weisen und für diesen bei höheren Drehzahlen und/oder grösseren Ausführungen eine verhältnismä ssig starke Feder benötigen. Dadurch wird der Roll- kolben auf Reibung beansprucht und eine entspre chende Abnutzung von Kolben und Schieber ist un vermeidlich.
Diesen bekannten Rollkolbenpumpen gegenüber weist das Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach vorliegender Erfindung in einem zylindrischen Ge häuse einen Kolben auf, der mittels eines Exzenters auf einer Antriebswelle so gelagert und durch ein die Saug- und Druckseite trennendes, in eine Aus sparung eingreifendes Führungsglied derart geführt ist, dass er gegen eine Drehbewegung gesichert und zur Ausführung einer kreisenden Bewegung gezwun gen ist und dass er während dieser Bewegung zwi schen seiner Mantelfläche und der Innenwand des Zylinders stets einen geringen Abstand wahrt, wobei besagtes Führungsglied gleichzeitig ein Abdichtungs organ zwischen Sau- und Druckseite bildet.
Der Kolben arbeitet also weder als Dreh-, noch als Roll- oder Wälzkolben und benötigt keinen feder belasteten Trennschieber. Der Kolben macht eine kreisende Bewegung, die durch einen Exzenter ge steuert wird. Das Führungsglied des kreisenden Kolbens ist vorteilhaft durch eine radial nach aussen vorsprin gende Leiste des Kolbens oder eine radial nach innen vorspringende Leiste der Zylinderwand, welche in eine entsprechende Aussparung der Zylinderwand bzw. des Kolbenmantels eingreift, gebildet.
In beiden Fällen wird eine Drehbewegung des Kolbens verhin dert und dessen durch den erwähnten Exzenter be wirkte kreisende Bewegung gesichert. Der Verschleiss an Material und Energie ist klein, und es kann eine hohe Leistung durch hohe Drehzahlen erreicht wer den.
Eine hohe Druckleistung des Pumpenaggregats wird zweckmässig dadurch erreicht, dass zwischen dem Exzenterkolben und den Stirnwänden des zylindri schen Gehäuses eine Führung des Kolbens vermittels aus den Stirnwänden hervortretender Führungsleisten vorgesehen ist.
Eine hohe Druck- bzw. Förderleistung bei hohen Drehzahlen des Pumpenaggregates ergibt grosse Wärmemengen, die abgeleitet werden müssen. Diese Wärmeableitung kann dadurch erreicht sein, dass einerseits das Gehäuse aus einer Aluminiumlegierung hergestellt ist, wobei der Zylinder mit Längsrippen und einer Ringrippe zur Wärmeableitung versehen sein kann, und dass anderseits jeder Stirnwand ein Ventilator zugeordnet ist, dessen Kühlluftströme durch besagte Ringrippe nach aussen abgelenkt werden.
Die Kühlrippen ergeben gleichzeitig eine Ver stärkung des zylindrischen Gehäuses, so dass letzteres eine Innenwand von nur etwa 6 mm aufweisen kann und als Leichtmetall-, Press- oder Spritzgusskörper hergestellt werden kann. Bei den in die Stirnwände eingegossenen Führungsleisten wird eine unmittel bare Berührung der Stirnwände mit dem kreisenden Exzenterkolben vermieden. Das Pumpenaggregat kann so gebildet werden,
dass die Pumpe direkt mit einem Antriebsmotor, vor zugsweise einem Elektromotor, gekuppelt ist, und zwar derart, dass eine Stirnwand des Motorengehäu- ses eine Stirnwand des Pumpengehäuses bildet, dass ein Lager der Welle des Motors innerhalb des Pum pengehäuses angeordnet ist, dass nur ein Ventilator für die Pumpe erforderlich ist, da das dem Motor zugeordnete Gebläse als Druckgebläse für die Pumpe ausgebildet und so angeordnet werden kann, dass die angesaugte Kühlluft am freien Ende des Motors eintritt und somit gleichzeitig den Motor kühlt.
Die anliegenden Zeichnungen veranschaulichen praktische Ausführungsbeispiele des Erfindungsge genstandes.
Es zeigen: Fig. 1 ein Pumpenaggregat im Querschnitt, Fig. 2 eine Ansicht einer Stirnwand des Pumpen gehäuses, Fig. 3 einen axialen Schnitt durch das Aggregat nach Fig. 1, Fig. 4 die unterteilte Ausbildung der Ein- oder Austrittsöffnung eines Pumpenaggregates im Quer schnitt und Fig. 5 einen Teilschnitt eines Pumpenaggregates in einer geänderten Ausführung.
In einem mit einem Eintrittskanal 2 und einem Austrittskanal 3 versehenen zylindrischen Gehäuse 1 ist eine Antriebswelle 4 zentrisch angeordnet. Auf dieser Welle ist vermittels eines Nutenkeils ein Ex zenter 5 befestigt, der auf einem Lager 6 den Exzen- terkolben 7 trägt.
In der in Fig. 1 gezeigten Ausführung weist der Exzenterkolben 7 eine radial nach aussen vorsprin gende Führungsleiste 8 auf, die beweglich in eine zwischen Eintrittskanal 2 und Austrittskanal 3 im Gehäuse 1 vorgesehene Aussparung 9 eingreift. Wie in der Fig. 5 gezeigt, kann die Führungsleiste 28 an der Innenwand des Gehäuses 1 angeordnet sein und in eine Aussparung 30 im Kolben 29 eingreifen.
Durch diese Anordnung wird eine Drehbewegung des Kolbens verhindert; derselbe erhält viehmehr durch die Zusammenarbeit des Exzenters 5 und der Führungsorgane 8, 9 eine kreisende Bewegung, wo bei die Anordnung derart ist, dass die Mantelfläche des Kolbens 7 die Innenwand des zylindrischen Ge häuses 1 nicht berührt und dass die Führungsleiste 8 mit den geknickten Seitenwänden der Aussparung 9 ein trennendes Abdichtungsorgan zwischen Saug- und Druckseite bildet, und zwar in jeder Stellung des Exzenterkolbens.
Das Gehäuse 1 wird vorzugsweise aus Leicht metall hergestellt und an den Knickpunkten der Sei tenwände der Aussparung 9 mit zylindrischen Füh rungskörpern 10 aus Hart- oder Lagermetall verse hen.
Von diesen Knickpunkten verlaufen die Seiten wände der Aussparung nach aussen und nach innen jeweils im divergierenden Sinne, und zwar derart, dass die nach innen divergierenden Teile besagter Seitenwände sowohl am Anfang als auch besonders am Ende des Verdichtungsvorganges, also besonders bei hohem Druck, mit den Seitenwänden der Füh rungsleiste 8 Flächendichtungen bilden.
Das zylindrische Gehäuse aus Leichtmetall kann im Press- oder Spritzgussverfahren gefertigt werden. Die auftretenden Wärmemengen können leichter ab geführt werden als bei Verwendung von z. B. Grau guss.
In den Stirnwänden 12 des Gehäuses, an drei Stellen, sind Führungsleisten 13 aus Hart- oder La germetall eingegossen oder eingesetzt, welche aus der Oberfläche der Stirnwände um einige Hundertstel- millimeter nach innen herausragen. Eine dieser Füh rungsleisten kann so angeordnet sein, dass sie mit Bezug auf das Gehäuse 1 zwischen den Zylinder körpern 10 liegt, während die zwei weiteren Füh- rungsleisten 13 symmetrisch dazu um 120 versetzt sind.
Natürlich können auch mehr als drei Führungs leisten 13 auf jeder Stirnwand vorgesehen werden, obgleich drei Führungsleisten durchaus genügen, um den Exzenterkolben genau zu führen. Dieser Exzen- terkolben, aus verschleissfestem Material hergestellt, gleitet auf den Führungsleisten 13, ohne die Ober fläche der Stirnwände des Gehäuses zu berühren und kann so eingesetzt werden, dass sich bei Errei chen der Betriebstemperatur das Spiel zwischen den Kolbenenden und den Führungsleisten 13 auf etwa 0,01 m reduziert.
Damit sich der Exzenterkolben in seiner kreisen den Bewegung im zylindrischen Gehäuse frei ein spielen kann, wird er mit seinem Lager 6 hinsichtlich einer seitlichen Verschiebung mit Bezug auf den Exzenter 5 nicht arretiert. Das Lager 6 und der Exzenter 5 erhalten eine Breite, die um einige Milli meter geringer ist als der Abstand der Stirnwände des Gehäuses, so dass bei kleinen Ungenauigkeiten der Exzenter noch frei läuft.
Der Exzenterkolben kann aus Hartmetall und zweckmässig hohl ausgebildet sein, um sein Gewicht nach Möglichkeit zu reduzieren. Er kann auch aus Leichtmetall hergestellt werden, mit einer oder meh reren Ringleisten aus Hart- oder Lagermetall, die an den Kolbenenden angeordnet sind. Die Führungs leiste 8 kann aus Hartmetall hergestellt und in geeig neter Weise mit dem Kolbenkörper befestigt sein oder kann mit dem Kolbenkörper in einem Stück aus Leichtmetall gegossen und durch eingelegte Hart metallteile verstärkt sein.
Da die Führungsleiste 8 zwischen den Zylinder körpern 10 nicht nur eine auf und ab gehende Be wegung, sondern gleichzeitig Schwenk- oder Pendel bewegungen macht, steht sie ausser im oberen und unteren Totpunkt des Kolbens nie rechtwinklig zur gedachten Verbindungslinie zwischen den Zylinder körpern 10.
In den äussersten seitlichen Stellungen des Kolbens 7 kann die Führungsleiste 8 je nach Wahl der Verhältnisse zwischen Gehäuse- und Kol bendurchmesser um etwa 8-10 vom rechten Winkel abweichen. Damit die Führungsleiste nicht klemmt, wird sie in ihrer Dicke entsprechend dem Winkel, den sie in jeder Stellung ihrer Pendelbewegung mit besagter Verbindungslinie bildet, etwas reduziert. Daraus ergibt sich, dass die Seitenflächen der Füh rungsleiste nicht parallel zueinander verlaufen, son dern leicht gebogen sind.
Die gemäss Fig. 1 beschriebene Konstruktion er gibt ein Pumpenaggregat mit Exzenterkolben für hohe Drehzahlen und hohe Druck- bzw. Förderleistungen und von verhältnismässig kleinen Dimensionen und geringem Gewicht. Die Abführung der Verdichtungs wärme erfolgt ohne Behinderung durch die Leicht metallwände des zylindrischen Gehäuses.
Eine Reibungswärme entsteht praktisch nicht, da der durch die Welle 4 und den Exzenter 5 in seiner kreisenden Bewegung geführte Kolben 7 mit der Innenwand des zylindrischen Gehäuses 1 stets einen Abstand von 0,02-0,04 mm wahrt. Die Berührung der Führungsleisten 13 der Stirnwände des Gehäuses mit dem Kolben 7 bietet einen so geringen Wider stand, dass dort praktisch keine Reibungswärme auf tritt.
Bei der Ausführung des zylindrischen Gehäuses aus Leichtmetall im Spritz- oder Pressgussverfahren sollten die Wandstärken nicht über 6 mm hinaus gehen. Bei den auftretenden Drücken ist eine Ge häusewand von 6 mm Stärke möglicherweise zu schwach. Das zylindrische Gehäuse wird dadurch verstärkt, dass die Kühhippen 14 an ihrem äusseren Ende nicht frei stehen, sondern durch einen äusseren Ring 15 miteinander verbunden sind.
Durch diese Konstruktion erreicht man eine Versteifung des zylin drischen Gehäuses 1.
Gemäss Fig. 3 kann das von beiden Seiten her gekühlte Gehäuse durch eine zusätzliche Ringrippe 16 verstärkt werden, welche dann gleichzeitig der Um lenkung der Kühlluftströme nach aussen dienen kann. Auf beiden Seiten dieser Ringrippe 16 sind dann auf dem ganzen Umfang des Gehäuses weitere Kühl rippen 17 angebracht, so dass nicht nur eine Ver steifung des Gehäuses, sondern auch eine äusserst wirksame Abführung der Verdichtungswärme ge währleistet wird.
Die Fig. 3 zeigt ein Pumpenaggregat mit Exzen- terkolben, bei welchem die Pumpe unmittelbar auf der Welle eines Antriebsmotors, hier eines Elektro motors, befestigt ist. Dabei bildet die Stirnwand 18 desselben gleichzeitig die Stirnwand des zylindrischen Gehäuses. Das Lager 19 des Elektromotors ist auf der Aussenseite der Stirnwand des Motorengehäuses an geordnet.
Das Schmiersystem des Pumpenaggregates besteht aus einer Anordnung von Kanälen 33 in der An triebswelle, die über eine Ölleitung 34 mit einem unter Druck stehenden Ölbehälter verbunden sind. Durch dieses System werden die Lager 19 und 6 mit Schmieröl versehen und das Lager 6 mit Öl gesättigt, so dass es gewisse Ölmengen abgeben kann, die durch Zentrifugalkraft bis zur Peripherie der Stirnwände des Gehäuses 1 gelangen und die Füh rungsleisten benetzen.
Wie in Fig. 3 gezeigt, weist der Exzenter 5 an seiner dem Lager 19 zugekehrten Seite einen ring förmigen Ansatz oder Vorsprung 20 auf, mit dem er sich gegen das Lager 19 abstützt und letzteres in seiner korrekten Position hält. Auf der gegenüber liegenden Seite des Exzenters 5 ist eine Buchse 21 vorgesehen, die auf die Antriebswelle 4 geschoben und von aussen durch eine Schraubenmutter 22 über die Nabe des Ventilators 23 fest gegen den Exzenter gedrückt wird.
Somit werden das Lager 19, der Exzenter 5 und der Ventilator 23 in einfachster Weise arretiert, ohne dass eine bestimmte Summe von Toleranzen einzuhalten ist. Das Lager 19 befindet sich in einer Auskehlung der Stirnwand 18 etwa 1 mm hinter der der Pumpe zugekehrten Oberfläche dieser Stirnwand. Die Breite des Exzenters 5 ist etwa 2 mm kleiner als die lichte Breite des Gehäuses. Es spielt somit keine Rolle, wenn das Lagergehäuse, das Lager und der Exzenter in ihrer Position um 0,1 oder 0,2 mm differieren, woraus sich einfach einzuhaltende Toleranzen und geringe Montagekosten ergeben.
Bei der unmittelbaren Anordnung der Pumpe auf der Welle eines Elektromotors wird sein Ventilator 24 zweckmässig so ausgebildet und angeordnet, dass der Kühlluftstrom am freien Ende des nicht gezeig ten Motors eintritt, diesen kühlt, die gemeinsame Stirnwand 18 anbläst, durch die Öffnungen 25 über die Rippen 17 streicht und von der Ringrippe 16 nach aussen abgelenkt wird. Der bereits erwähnte Ventilator 23 auf der gegenüberliegenden Seite des Pumpenaggregates arbeitet in entgegengesetzter Rich tung. Somit wird das Gehäuse 1 von beiden Seiten mit Kühlluft belüftet und wirksam gekühlt, was zu einer hohen Leistung auf kleinem Raum beiträgt.
Auch die Stirnwände des Gehäuses, werden zweck mässig mit Kühlrippen 31, 32 (Fig. 2 und 3) aus gestattet.
Bezüglich der Ausbildung der Ein- und Austritts kanäle 2, 3 ist zu sagen, dass im Eintrittskanal 2 im allgemeinen ein Ventil nicht erforderlich ist, da bei hohen Drehzahlen der Saugstrom sowieso nicht abreisst. Der Raum 27 über der Eintrittsöffnung oder dem Ventilsitz 26 (Fig. 1 und 4) wird zur Schaffung eines dynamischen Pufferraumes etwas grösser aus gebildet, so dass, wie Versuche gezeigt haben, ein Füllungsgrad von über 100 % erreicht wird.
Damit sowohl im Eintritts- wie im Austrittskanal ein grösse rer Durchgang erreicht wird und die Öffnungen trotz dem nicht zu weit von der die Saug- und Druckseite abdichtend trennende Führungsleiste 8 entfernt sind, werden die Öffnungen dieser Kanäle an der Wand des Gehäuses 1 in eine Reihe von kleinen Öffnungen oder Ventilsitze 26 (Fig. 4) unterteilt. Der sich dar über befindliche Raum 27 ist dagegen nicht unter teilt; er trägt auf der Saugseite zur dynamischen Ruf ladung bei und erleichtert auf der Druckseite bei entsprechender Gestaltung den Einbau der Ventile.
Die Arbeitsweise des beschriebenen Pumpen aggregates ist aus den Zeichnungen ersichtlich und anhand der im vorhergehenden gegebenen Erklärun gen durchaus verständlich, so dass sich eine besondere Beschreibung derselben erübrigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Pumpenaggregat mit Exzenterkolben, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem zylindrischen, mit Ein und Austritten versehenen Gehäuse ein Kolben (7, 29) mittels eines Exzenters (5) auf einer Antriebs welle (4) so gelagert und durch ein die Saug- und Druckseite trennendes, in eine Aussparung (9, 30) eingreifendes Führungsglied (8, 28) derart geführt ist,dass er gegen eine Drehbewegung gesichert und zur Ausführung einer kreisenden Bewegung gezwungen ist und während dieser Bewegung zwischen seiner Mantelfläche und der Innenwand des zylindrischen Gehäuses (1) stets einen geringen Abstand wahrt, wobei besagtes Führungsglied (8, 28) gleichzeitig ein Abdichtungsorgan zwischen Saug- und Druckseite bildet. UNTERANSPRüCHE 1.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Füh- rungsglied (8) einen Bestandteil des Kolbenkörpers bildet und in eine Aussparung (9) des zylindrischen Gehäuses (1) eingreift. 2. Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Füh rungsglied (28) einen Bestandteil des zylindrischen Gehäuses (1) bildet und in eine Aussparung (30) des Kolbenkörpers eingreift. 3.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussparung (9) so ausgebildet ist, dass sie dem darin eingreifenden Führungsglied (8) eine Pendelbewegung und damit dem Kolben (7) eine kreisende Bewegung gestattet, ohne dass das pen delnde Führungsglied (8) seinen abdichtenden Kon takt mit den Seitenwänden der Aussparung (9) ver liert: 4.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der Aussparung (9) nach innen vor springende Knicke aufweisen und die von den Knick punkten ab divergierenden Wandteile mit den Seiten wänden des Führungsgliedes (8) Flächendichtungen zu bilden imstande sind. 5.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Knickpunkte der Seitenwände der Aussparung (9) von der Öffnung derselben einen geringeren Abstand haben als von dem Boden dieser Aussparung und dass die zur Öffnung der Aussparung hin divergie renden Wandteile mit der Mittellinie der Aussparung einen Winkel bilden, der demjenigen des Führungs- gliedes (8) in seiner äussersten Schräglage entspricht. 6.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem aus Leichtmetall hergestellten Gehäuse (1) die Aussparung (9) an den Knickpunkten ihrer Seiten wände mit eingelegten, zylindrischen Führungskör pern (10) aus Lager- oder Hartmetall versehen ist und. diese Körper so angeordnet sind, dass ihr Ab stand voneinander um einige Hundertstelmillimeter grösser ist als die Dicke des Führungsgliedes (8) im Bereich der Führungskörper (10). 7.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des Führungsgliedes (8) an jeder Stelle und in jeder Winkelstellung desselben einen solchen Abstand voneinander haben, dass auf der gedachten Verbindungslinie zwischen den Knickpunkten der Seitenwände der Aussparung (9) die Dicke des Füh rungsgliedes (8) einige Hundertstehnillimeter geringer ist als die Länge der erwähnten Verbindungslinie. B.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrischen Führungskörper (10) als Rollen aus gebildet und drehbar gelagert sind. 9. Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem aus Leichtmetall hergestellten zylindrischen Ge häuse (1) auf der Innenseite seiner Stirnwände (12) Führungsleisten (13) so angeordnet sind, dass sie um einige Hundertstehnillimeter aus den Stirnwänden herausragen. 10.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der kreisende Exzenterkolben an seinen Enden durch die aus den Stimwänden des Gehäuses herausragen den Führungsleisten (13) geführt wird. 11. Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mit Kühlrippen (14) versehen ist und diese Kühlrippen durch einen Ring (15) miteinander verbunden sind. 12.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zylindrische Gehäuse (1) mit Kühlrippen (17) und einer zusätzlichen Ringrippe (16) versehen ist, wobei letztere so angeordnet ist, dass sie als Umlenkorgan für von Ventilatoren (23, 24) erzeugte Kühlluftströme dient. 13.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (5) und das Lager (6) eine geringere Breite als das Gehäuse (1) zwischen seinen Stein- wänden aufweisen und dass der Kolben (7) auf dem Exzenter mit Schiebesitz so angeordnet ist, dass sich der Kolben (7) frei zwischen den Führungsleisten (13) der Stirnwände des Gehäuses einspielen kann. 14.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (5) auf der einen Seite einen vorstehenden ringförmigen Ansatz (20) aufweist, mit dem er sich gegen ein Lager (19) der Antriebswelle (4) abstützt, während er auf der gegenüberliegenden Seite unter dem Anpressdruck einer die Stirnwand des Gehäuses durchsetzenden Buchse (21) steht. 15.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe mit einem Antriebsmotor so kombiniert ist, dass eine Stirnwand des Motorgehäuses gleichzeitig eine Stirnwand des Pumpengehäuses bildet. 16.Pumpenaggregat mit Exzenterkölben nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventilator (24) des Antriebsmotors gleichzeitig als Druckgebläse für die Kühlung des Pumpengehäuses arbeitet, wobei das Gehäuse des Motors so ausgebildet ist, dass die vom Ventilator (24) angesaugte Luft am freien Ende des Motors eintritt, diesen kühlt und über Öffnungen (25) am Umfang der für Motor- und Pumpengehäuse gemeinsamen Stirnwand austritt. 17.Pumpenaggregat mit Exzenterkolben nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Austritte (2, 3) an der Gehäuseinnenwand in eine Anzahl kleinerer, auf einer Linie parallel zur Antriebswelle angeordneter Öffnungen (26) unterteilt sind, um über diesen kleineren Öffnungen des Ein tritts (2) einen Pufferraum -zur dynamischen Aufla- dung zu bilden.
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