CH393653A - Vorratsgefäss mit Kolbenpumpe zum Abfüllen von Portionsbehältern - Google Patents

Vorratsgefäss mit Kolbenpumpe zum Abfüllen von Portionsbehältern

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CH393653A
CH393653A CH1315760A CH1315760A CH393653A CH 393653 A CH393653 A CH 393653A CH 1315760 A CH1315760 A CH 1315760A CH 1315760 A CH1315760 A CH 1315760A CH 393653 A CH393653 A CH 393653A
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CH
Switzerland
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piston
pump
filling
attachment
storage vessel
Prior art date
Application number
CH1315760A
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English (en)
Inventor
Schaumberger Hanns
Original Assignee
Wella Ag
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/02Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F11/021Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the piston type
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    • G01F11/028Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the piston type with manually operated pistons the dosing device being provided with a dip tube and fitted to a container, e.g. to a bottleneck

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Description


  
 



  Vorratsgefäss mit Kolbenpumpe zum Abfüllen von   Portionsbehältern   
Zum Abfüllen von Flüssigkeiten, z. B. flüssigen Seifen usw., aus Vorratsgefässen in kleine Portionsbehälter, z. B. Handspritzen, werden bekanntlich Vorrichtungen benützt, die aus einer mit einem oder zwei Ventilen versehenen Kolbenpumpe bestehen, die an ihrem oberen Pumpenzylinder eine Schraubenkappe trägt. Mit dieser Schraubenkappe ist die Pumpe auf den Hals des Vorratsgefässes, z. B. einer Flasche, aufgeschraubt, so dass sich die Pumpe und ihre am unteren Ende befindliche Ansaugstelle im Innern des Vorratsgefässes befinden.



   In der beigefügten Zeichnung ist in Fig. 3 eine derartige bekannte Vorrichtung dargestellt. Der Kolben 7' dieser Pumpe   5' hat    eine konzentrische Bohrung, die auf der oberen Kolbenstirnseite in eine trichterförmige Erweiterung einmündet. In diese Erweiterung greift das konische Mundstück 4a der Portionsspritze 4 ein. Durch Druck auf die Spritze 4 wird der Kolben im Pumpenzylinder 5' nach unten bewegt und damit die vom Kolben verdrängte Flüssigkeit in die Portionsspritze 4 übergeleitet. Eine unterhalb des Kolbens befindliche Rückholfeder drückt den Kolben nach der Füllung nach oben und schiebt den Portionsbehälter aus der Füllvorrichtung heraus.



   Diese bekannte Füllvorrichtung hat jedoch folgenden grossen Nachteil:
Voraussetzung für ein sauberes Arbeiten ist, dass zwischen den Tülle 4a der Portionsspritze und der trichterförmigen Aufnahme für die Tülle in dem Pumpenkolben 7', also an der Stelle 4b, eine dem beim Abfüllvorgang herrschenden inneren   Überdruck    entsprechend gute Abdichtung vorhanden ist. Auch ist es erforderlich, dass die Abdichtung (Manschette) des Kolbens im Kolbenzylinder immer gut ist.

   In der Praxis hat sich nun gezeigt, dass beide Voraussetzungen vor allem auf die Dauer nicht erfüllbar sind; es gelangt dann die austretende Flüssigkeit in den Pumpenzylinderraum oberhalb des Kolbens 7' und benetzt die Innenwand   5b    des Pumpenzylinders 5', sammelt sich dort an und benetzt hierdurch auch die Aussenwand 4c der Portionsspritze 4 (in der Zeichnung durch Pfeil angedeutet). Da diese Spritze danach in die Hand genommen wird, ist eine durchaus unerwünschte, lästige Verschmutzung der Hand gegeben. Da die Tülle in die   Kolbenvertiefung    eingreift und der ringförmige Auslauf hierdurch nach oben in Richtung zur Portionsspritze gerichtet ist, wird das Verschmieren der Portionsspritze durch die herausquellende Flüssigkeit noch besonders begünstigt.



   Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, diesen Nachteil durch Schaffung einer verbesserten Vorrichtung zu beseitigen.



   Die Vorrichtung nach dieser Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass über dem Kolben der   Abfüllpumpe    ein hohler Kolbenaufsatz angeordnet ist, dessen unterer, dem Kolben zugewendeter Teil zy  lindrisch    ist und in dem Pumpenzylinder mit dem Pumpenkolben auf und ab gleitet und dessen längerer oberer Teil sich in einem spitzen Kegel verjüngt, der als Füllansatz dient. in den Fig. 1 und 2 ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die Füllvorrichtung im Längsschnitt mit aufgesetzter Portionsspritze vor dem Füllvorgang,
Fig. 2 die gleiche Füllvorrichtung im Längsschnitt mit vollständig in die Füllpumpe eingeschobener Portionsspritze.  



   Der obere Teil des Pumpenzylinders 5 ist zylindrisch erweitert und besitzt aussen einen mit Au ssengewinde versehenen Gewindeflansch 5a. In der Mantelfläche der Erweiterung ist eine Anzahl parallel zur Längsachse verlaufender Ablaufschlitze 6b angeordnet. Oberhalb des im Pumpenzylinder gleitenden Kolbens 7 ist ein Kolbenaufsatz 3 angeordnet, der sich in dem Pumpenzylinder 5 mit leichtem Spiel auf und ab bewegen lässt und sich mit seinem unteren Rand auf dem Pumpenkolben 7 abstützt. Kolben 7 und Kolbenaufsatz 3 können selbstverständlich aus einem Stück bestehen. Die Trennung in 2 Teile bringt jedoch   fertlgungs- und montagetech-    nische Vorteile.

   Der Kolbenaufsatz 3 ist ein Hohlkörper, dessen unterer, kürzerer Teil zylindrisch ist, der längere, obere Teil verjüngt sich spitzkonisch zu dem Füllansatz 3a, dessen oberster Teil in einem stumpferen   Dichtungskegel    3c endet.



   Die Spitze des Kolbenaufsatzes 3 ist mit einer konzentrischen Bohrung 3b versehen, durch die die von der Pumpe zugeführte Flüssigkeit in die aufgesetzte Portionsspritze 4 übergeleitet wird.



   Der Pumpenkolben 7 und der Kolbenaufsatz 3 werden durch eine allgemein bekannte Rückholfeder 8 nach dem Füllvorgang in den oberen Raum des Pumpenzylinders 5 bis zu einem Anschlag 6a zurückgeschoben, der durch die Stirnseite eines Einsatzes 6 gebildet wird. Dieser Einsatz 6, der bei zusammen montierter Vorrichtung in der zylindrischen Erweiterung am oberen Ende des Pumpenzylinders eingeschoben ist, hat die Form eines Zylinders, in dessen Mantelfläche in Richtung seiner Längsachse mehrere Ablaufschlitze 6b angeordnet sind. Am oberen Ende trägt dieser Einsatz an einer Aussenseite einen Ringflansch 6c, mit dem der Einsatz gemeinsam mit dem Pumpenzylinder 5 in einer Verschlusskappe 2 befestigt ist.

   Die Verschlusskappe trägt auf der Innenseite ihres unteren zylindrischen Teiles in bekannter Weise ein Schraubgewinde, mit dem sie auf den   Gefässh, als    la des Vorratsgefässes 1 aufgeschraubt wird.



   Ein weiteres Innengewinde 2c dient zur Befestigung der Pumpe 5 (mittels ihres Gewindeflansches 5a) und des Einsatzes 6 (siehe Fig. 1 und 2).



   Auf der Stirnseite der Verschlusskappe ist ein sich nach oben konisch verjüngender Kappenansatz 2b angeordnet, der am oberen Ende innenseitig eine Anzahl Führungsleisten 2b hat. Der lichte Durchmesser zwischen diesen Führungsleisten ist so bemessen, dass die Portionsspritze leicht und ohne Zwang zwischen den Leisten auf und ab bewegt werden kann. Sie haben also nur den Zweck, der Portionsspritze während des Füllvorganges eine ausreichende Führung gegen seitliches Abgleiten zu geben.



   Am unteren Ende des Pumpenzylinders 5 und im Pumpenkolben 7 sind Ventile angeordnet, wie sie bei Kolbenpumpen allgemein verwendet werden.



   Wirkungsweise
Die Portionsspritze 4 wird mit ihrer Tülle 4a nach unten zeigend in den Kappenansatz 2a der Verschlusskappe 2 eingeführt und dann nach unten gedrückt. Damit werden der Kolbenaufsatz 3 sowie der Kolben 7 nach unten bewegt und die Flüssigkeit durch den Kolbenaufsatz und durch die Bohrung 3b und die Tüllenbohrung in bekannter Weise in die Portionsspritze gedrückt. Wird mit dem Druck auf die Spritze nachgelassen, so drückt die Rückholfeder in ebenfalls bekannter Weise den Kolben 7 und den Kolbenaufsatz 3 bis zum Anschlag in die Ausgangsstellung zurück und stösst dabei die Por  tionsspritze    4 aus der Füllvorrichtung aus.



   Ist nun Flüssigkeit in den Raum 5c durch schlechte Abdichtung des Pumpenkolbens 7 oder an der Stelle 4b gelangt, so fliesst sie durch die Ablaufschlitze 6b in das Innere des Behälters 1 zurück (siehe Pfeile in Fig. 2). Auch bei dem Hochgehen des Füllansatzes 3a, wobei die Flüssigkeit aus dem Raume   5b    nach oben verdrängt wird, fliesst diese in gleicher Weise sofort durch die Ablaufschlitze 6b ab. Es kann demnach offensichtlich der Raum 2d und der obere Teil des Einsatzes 6 nicht mit Flüssigkeit benetzt oder gefüllt werden und damit ist jegliche Benetzung der Aussenwand der Portionsspritze während des Abfüllvorganges mit Sicherheit vermieden.

   Auch im Falle einer ungenügenden Abdichtung zwischen der Tülle 4a der Portionsspritze und dem Dichtungskegel 3c des Füllansatzes 3a kann durch   Überdruck    herausgespritzte Flüssigkeit stets nur nach unten gerichtet sein und die Innenseite des Kappenansatzes 2a nicht benetzen, da die Tülle 4a die Spritze 3c des Füllansatzes haubenartig übergreift.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorratsgefäss mit Kolbenpumpe zum Abfüllen von Portionsbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Kolben (7) der Abfüllpumpe ein hohler Kolbenaufsatz (3) angeordnet ist, dessen unterer, dem Kolben zugewendeter Teil zylindrisch ist und in dem Pumpenzylinder (5) mit dem Pumpenkolben (7) auf und ab gleitet und dessen längerer oberer Teil sich in einem spitzen Kegel (3a) verjüngt, der als Füllansatz dient.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorratsgefäss mit Kolbenpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (3c) des Füllansatzes die Form eines Kegelstumpfes hat, dessen Konizität stumpfer als diejenige des Füllansatzes (3a) ist.
    2. Vorratsgefäss mit Kolbenpumpe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg des Kolbenaufsatzes nach oben so begrenzt ist, dass er nicht aus dem Pumpenzylinder herausspringen kann.
    3. Vorratsgefäss mit Kolbenpumpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Stirn seite der Schraubenverschlusskappe (2) ein sich konisch nach oben verjüngender Ansatz (2a) angeordnet ist, der an seinem oberen Ende innenseitig mehrere kurze Führungsleisten hat, deren radialer lichter Abstand voneinander so gross ist, dass die mit der Vorrichtung zu füllenden Portionsbehälter ohne Reibung in Richtung der Längsachse verschoben werden können.
CH1315760A 1959-12-23 1960-11-24 Vorratsgefäss mit Kolbenpumpe zum Abfüllen von Portionsbehältern CH393653A (de)

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DE1959W0023327 DE1807383U (de) 1959-12-23 1959-12-23 Vorratsgefaess mit kolbenpumpe zum abfuellen von portionsbehaeltern.

Publications (1)

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CH393653A true CH393653A (de) 1965-06-15

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CH1315760A CH393653A (de) 1959-12-23 1960-11-24 Vorratsgefäss mit Kolbenpumpe zum Abfüllen von Portionsbehältern

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BE (1) BE577858A (de)
CH (1) CH393653A (de)
DE (1) DE1807383U (de)
GB (1) GB928796A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0098978A3 (en) * 1982-07-09 1984-12-12 Ing. Erich Pfeiffer Gmbh & Co. Kg Dosing pump, as well as a method and a device for filling a container equipped with a dosing pump

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0098978A3 (en) * 1982-07-09 1984-12-12 Ing. Erich Pfeiffer Gmbh & Co. Kg Dosing pump, as well as a method and a device for filling a container equipped with a dosing pump
US4532967A (en) * 1982-07-09 1985-08-06 Firma Ing. Erich Pfeiffer Gmbh & Co. Kg Metering pump, as well as process and apparatus for filling a container equipped with a metering pump

Also Published As

Publication number Publication date
BE577858A (fr) 1959-08-17
GB928796A (en) 1963-06-12
DE1807383U (de) 1960-03-03

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