CH393724A - Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenfedern, insbesondere zur Verwendung als Reissverschlussgliederreihen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenfedern, insbesondere zur Verwendung als ReissverschlussgliederreihenInfo
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- CH393724A CH393724A CH490562A CH490562A CH393724A CH 393724 A CH393724 A CH 393724A CH 490562 A CH490562 A CH 490562A CH 490562 A CH490562 A CH 490562A CH 393724 A CH393724 A CH 393724A
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- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D5/00—Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
- B29D5/06—Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners the interlocking members being formed by continuous helix
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Description
Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenfedern, insbesondere zur Verwendung als Reissverschlussgliederreihen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Wickeln von Schraubenfedern aus Fäden geeigneter Dicke und geeigneten Materials, insbesondere zur Herstellung von Schraubenfederreissverschlüssen, in der der Faden durch Umlauf auf einen feststehenden Konusdorn gewickelt wird, von dem die Windungen abgenommen und weiter verarbeitet werden. Es ist bekannt, Schraubenfedern aus geeignetem Material, z. B. thermoplastischem Kunststoff, dadurch herzustellen, dass ein Faden von einer drehbar gelagerten Spule abläuft und auf einen Wickeldorn aufläuft, der um seine Achse in drehende Bewegung versetzt wird. Soll eine weitere Verarbeitung der hergestellten Schraubenfeder erfolgen, so ist dies ver hältnismässig schwierig, weil die hergestellte Schraubenfeder auch nach Ablauf von dem Dorn im selben Sinne dreht wie der Dorn selbst, so dass im allgemeinen nur bestimmte Längen der hergestellten Schraubenfeder abgetrennt und dann weiter verarbeitet werden können. Um dies zu vermeiden und beliebige Längen von Schraubenfedern herstellen zu können, ist es auch schon bekannt, den Wickeldorn feststehend anzuordnen und dann eine Spule mit einem auf ihr aufgewickelten Faden oder Draht aus Kunststoff umlaufen zu lassen, so dass durch den Umlauf der Spule auf dem Wickeldorn Schraubenfederwindungen gewickelt werden, die dann anschlie ssend abgenommen und weiter verarbeitet werden können. Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, solche Vorrichtungen zum Wickeln von Schraubenfedern aus Kunststoffäden oder Kunststoffdrähten zu benutzen, die dann anschliessend zu Reissverschlussgliederreihen geformt und mit Tragbändern verbunden werden. Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, das Wickeln von Schraubenfedern mittels eines feststehenden Wickeldornes durchzuführen und gleichzeitig zu erreichen, dass die den beliebig langen Faden oder Draht aufnehmende Spule an beliebiger Stelle um ein festes Lager drehend angeordnet werden kann, so dass dadurch der Austausch von Spulen erleichtert wird. Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung vorgeschlagen, dass bei der eingangs erwähnten Vorrichtung der Wickeldorn frei drehbar gelagert ist, aber mittels eines mit ihm verbundenen Ankers durch mindestens einen feststehenden Permanentmagneten an der Drehung gehindert ist, während der von einer Spule ablaufende Faden eine in Umdrehung versetzbare, mit dem Dorn koaxiale Hohlwelle und eine mitdrehende Führung durchläuft, mittels der er durch einen Kreis schlitz zwischen Anker und Permanentmagnet dem Wickeldorn zugeführt wird. Wie schon erwähnt, ist es dadurch möglich, die den Faden aufnehmende Spule an beliebiger Stelle leicht austauschbar anzubringen, und vor allen Dingen wird eine äusserst einfache Wickel anordnung erreicht. Zur näheren Erläuterung wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles der anliegenden Zeichnung erläutert, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Achsschnitt durch die Wickelvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 und 3 zwei Stirnansichten des Wickeldornes mit verschiedenen Ausführungen und Anordnungen von Permanentmagneten. Nach dem Ausführungsbeispiel Fig. 1 besteht die Wickelvorrichtung aus einer Grundplatte 1 bzw. einem Rahmen, der in einem Maschinengestell befestigt ist. Diese Basisplatte 1 ist durchbohrt, und in dieser Durchbohrung ist eine Hülse oder Hohlwelle 2 in den Lagern 3 und 4 drehbar gelagert. Zwischen den beiden Lagern ist auf der Hohlwelle 2 eine Keilriemenscheibe 5, ein Zahnrad oder dergleichen befestigt, die bzw. das durch einen Keilriemen 6, ein Kettenrad oder weitere Zahnräder von einem Motor her in Umdrehung versetzt werden kann. In dem einen Ende der Hohlwelle 2 ist mittels Kugellagern 7 oder dergleichen ein Drehzapfen 8 gelagert, der in einen äusseren Konus 9 übergeht, an dem sich der eigentliche Wickeldorn 10 anschliesst. Auf dem Zapfen 8 ist weiter ein Anker 11 befestigt, der z. B. scheibenförmig ausgebildet ist und dessen Umfang vorteilhaft eine Verlängerung der Fläche des Konus 9 ist. Mit freiem Abstand um die Ankerscheibe 11 ist ein Ringmagnet 12 vorgesehen, der fest mit der Basisplatte 1 verbunden ist. Anstelle des Ringmagneten 12, der in Fig. 1 gezeigt ist, können auch zwei sich gegenüberliegende permanente Magnete 1 3a und 13b verwendet werden, und dabei kann auch die Ankerscheibe 11 dem Profil der Permanentmagnete 1 3a und 1 3b angepasst werden. Durch diese Anordnung ergibt sich zwischen der Ankerscheibe 9 und dem bzw. den Permanentmagneten 12, 13 ein Ringspalt 14, der sich an die Konusfläche des Konus 9 anschliesst. In der Wandung der Hohlwelle 2 ist nun eine Fadenführung 15 fest gelagert, deren äusseres Ende 15a dem Ringspalt 14 unmittelbar gegenüberliegt. Durch die Hohlwelle 2 wird ein Kunststoffaden 16 bzw. Kunststoffdraht geleitet, der von einer Vorratsspule abläuft, und dieser Faden wird durch die Führung 15 und durch den Kreisspalt 14 zu dem Wickeldorn 10 geführt. Die Vorratsspule kann dabei an beliebiger Stelle drehbar und austauschbar angeordnet werden. Wird nun die Hohlwelle 2 über die Riemenscheibe 5 in Umdrehung versetzt, so läuft die Fadenführung 15 mit um und wickelt den Faden oder Draht durch den Kreisspalt 14 zu Schraubenfederwindungen auf dem Wickeldorn 10, der an der Umdrehung nicht teilnimmt, da die Permanentmagnete 12 bzw. 13 die Ankerscheibe 11 und damit den Konus 9 mit Wickeldorn 10 festhalten. Es ist dadurch auf denkbar einfache Weise eine Wickelvorrichtung für Schraubenfedern, insbesondere aus einem Kunststoffaden oder Kunststoffdraht, geschaffen, wobei die einzelnen Windungen, die auf dem Dorn 10 gewickelt werden, durch die jeweils nachfolgende Wicklung vom Dorn heruntergedrückt und anschliessend z. B. als Reissverschlussgliederreihe verwendet werden, die mit einem Tragband verbunden wird. Wie sich aus Fig. 1 ergibt, ist es vorteilhaft, den Umfang des Ankers 11 und die zugekehrte Fläche des oder der Permanentmagnete 12 bzw. 13as 13b als Kegelflächen auszubilden, deren Scheitel zum Dorn 10 gerichtet ist. Es wird dadurch der Spalt 14 ebenfalls zum Dorn 10 gerichtet sein, so dass damit beim Wickeln des Drahtes oder Fadens keine Hindernisse zwischen dem Ende 15a der umlaufenden Führung und dem Umfang des Wickeldornes vorhanden sind. Dabei ist es weiter möglich, den Anker 11 oder den bzw. die Permanentmagnete in Richtung der Dornachse zu verschieben und festzustellen, so dass dadurch die Weite des Ringspaltes 14 eingestellt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Wickeln von Schraubenfedern aus Fäden geeigneter Dicke und geeigneten Materials, insbesondere zur Herstellung von Schraubenfederreissverschlüssen, in der der Faden durch Umlauf auf einen feststehenden Konusdorn gewickelt wird, von dem die Windungen abgenommen und weiter verarbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (10) frei drehbar gelagert ist, aber mittels eines mit ihm verbundenen Ankers (11) durch mindestens einen feststehenden Permanentmagneten (12, 13a, 13b) an der Drehung gehindert ist, während der von einer Spule ablaufende Faden eine im Umdrehung versetzbare, mit dem Dorn koaxiale Hohlwelle (2) und eine mitdrehende Führung (15) durchläuft, mittels der er durch einen Kreisschlitz (14) zwischen Anker und Permanentmagnet dem Wickeldorn (10j zugeführt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (10) mit Anker (11) im zugekehrten Ende der in Umdrehung versetzbaren Hohlwelle (2) drehbar gelagert ist und der Anker mit freiem, zur Bildung des Kreisschlitzes (14) dienendem Abstand von mindestens einem Permanentmagneten (12, 13a, 13b) umgeben ist, wobei die mit der Hohlwelle umlaufende Fadenführung (15) vor dem Kreis schlitz endet.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein feststehender Permanentmagnet als Ringmagnet (12) den kreisscheibenförmigen Anker (11) mit freiem Abstand umgibt.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein feststehender Permanentmagnet (13a, 13b) flacher Stabform einen entsprechenden Anker (11) des Wickeldorns (9, 10) mit kreisbogenförmig verlaufendem, freiem Abstand mindestens teilweise einfasst.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Permanentmagnet (12, 13a, 13b) an einem Teil mit Abstand befestigt ist, in dem die Hohlwelle (2) mit dem in ihr koaxialen, drehbar gelagerten Anker (11) und Dorn (10) in Umdrehung versetzbar gelagert ist, und dass die als Rohr (15) ausgebildete Fadenführung in dem Raum zwischen dem Permanentmagneten und dem Lagerteil der Hohlwelle mit der Hohlwelle umläuft.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des Ankers und die zugekehrte Fläche der Permanentmagnete Kegelflächen sind, deren Scheitel zum Dorn gerichtet ist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker gegenüber dem Permanentmagneten in Richtung der Dornachse verstellbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH490562A CH393724A (de) | 1962-04-24 | 1962-04-24 | Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenfedern, insbesondere zur Verwendung als Reissverschlussgliederreihen |
| CH857064A CH421484A (de) | 1962-04-24 | 1964-06-30 | Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenfedern aus Kunststoffäden, insbesondere zur Verwendung als Reissverschlussgliederreihen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH490562A CH393724A (de) | 1962-04-24 | 1962-04-24 | Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenfedern, insbesondere zur Verwendung als Reissverschlussgliederreihen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH393724A true CH393724A (de) | 1965-06-15 |
Family
ID=4284580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH490562A CH393724A (de) | 1962-04-24 | 1962-04-24 | Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenfedern, insbesondere zur Verwendung als Reissverschlussgliederreihen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH393724A (de) |
-
1962
- 1962-04-24 CH CH490562A patent/CH393724A/de unknown
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