CH393948A - Pneumatik für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile - Google Patents
Pneumatik für Fahrzeuge, insbesondere für AutomobileInfo
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Description
Pneumatik für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile Das Aufbringen einer sogenannten Laufsohle auf Pneumatikreifen zum Schutze der letzteren gegen Ab nutzung ist in verschiedenen Ausführungen bekannt geworden. Man hat z. B. solche Laufsohlen aus alten Pneumatikreifen zugeschnitten, so dass sie den zu verstärkenden Reifen beidseitig nur teilweise über lappen, um den nötigen Halt gegen seitliches Ab gleiten zu gewährleisten. Solche behelfsmässige Reifen wurden nur in Notzeiten verwendet. Ebenfalls be kannt sind sogenannte Sohlenreifen, welche auf die alten Pneus aufvulkanisiert werden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Pneumatik für Fahrzeuge, insbesondere Auto mobile. Derselbe zeichnet sich dadurch aus, dass der Pneumantel auf seiner Umfangsfläche mit einem das Seitwärtsrutschen verhindernden Führungsprofil ver sehen ist und auf diesem eine Laufsohle liegt, welche sich dem Führungsprofil formschlüssig anpasst und durch Drähte gebildete Verstärkungseinlagen auf weist.
In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Aus führungsformen des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Aus führungsform des Pneumatiks mit Laufsohle, Fig. 2 eine Ansicht dieser Ausführungsform des Reifens mit Laufsohle in kleinerem Massstab, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine zweite Aus führungsform des Pneumatiks mit Laufsohle, und Fig. 4 eine Ansicht dieser Ausführungsform des Reifens mit Laufsohle in kleinerem Massstab, 1 bezeichnet den Pneumatikmantel, welcher mit einer im Querschnitt besonders profilierten Umfangs fläche 2 versehen ist,
die als schub- und rutschsicherer Sitz für eine auf die Umfangsfläche des ersteren auf gebrachte Laufsohle 3 dient. Als Führungen gegen seitliche Verschiebungen bzw. Rutschungen der Lauf- sohle 3 ist die Umfangsfläche 2 mit einer erhöhten Mittelzone 4 und einer in dieser ausgesparten Ringril le 5 versehen. Die erhöhte Mittelzone 4 ist ausserdem durch Querrippung als Adhäsionsfläche ausgebildet, um ein Schleifen der Laufsohle zu vermeiden.
Letz tere ist dem Querschnittsprofil der Umfangsfläche formschlüssig angepasst, d. h. die erhöhte Mittelzone 4 greift in eine entsprechend vertiefte Zone 4' der Laufsohle 3 ein, während eine in der vertieften Zone 4' vorstehende Ringrippe 5' in die Ringrille 5 der Umfangsfläche des Pneumantels eingreift. Die ver tiefte Zone 4' ist mit einer Querrippung versehen, welche mit der Querrippung der erhöhten Zone 4 kämmt.
Die Formfestigkeit der Laufsohle und deren Widerstand gegen Längsausdehnung wird durch Draht- bzw. Stahlkabeleinlagen 5 erreicht, welche an die Aussenränder der Laufsohle und an die Ränder der vertieften Mittelzone 4' angrenzen, sowie die in der vertieften Mittelzone liegende Ringrippe 5' durch setzen.
Die beschriebene Laufsohle ist nach Ablassen der Luft aus dem Schlauch des Reifens von der Seite her leicht auf den Pneumatik aufschiebbar, wenn beide aufeinander zu liegen kommenden Flächen mit Was ser benetzt werden. Durch Aufpumpen des Pneu- matiks wird alsdann ein fester gegenseitiger Eingriff des Profiles der Umfangsfläche 4 des Pneumantels 1 mit dem Profil der Innenfläche der Laufsohle 3 er reicht, welcher die Laufsohle sowohl gegen Schleifen als auch gegen seitliches Abgleiten sichert.
Bei der zweiten Ausführungsform des Pneumatiks ist die Umfangsfläche 2 des Pneumantels 1 wiederum mit der erhöhten Mittelzone 4 versehen, welche in die vertiefte Mittelzone 4' der Laufsohle 3 eingreift. 6 sind die zur Verhinderung der Längenausdehnung der Laufsohle 3 dienenden Stahlkabel-Einlagen. Bei dieser Ausführungsform wird das Schleifen der Lauf- sohle 3 auf der Umfangsfläche 2 des Pneumantels durch eine Klebverbindung verhindert. Als Klebstoff dient eine bei Pneus verwendete Abdichtungsmasse, welche im Handel unter dem Namen (tStyr-Sealer bekannt ist.
Auch hier wird die Laufsohle 3 nach Ablassen der Luft aus dem Pneumatik 1 von der Seite her auf den Pneumantel 1 aufgebracht. Vor dem Aufschieben der Laufsohle 3 werden die Umfangsfläche 2 des Pneumatikmantels 1 und die ihr anzuliegen bestimmte Innenfläche der Laufsohle 3 mit dem Styr-Sealer be strichen. Dieser ermöglicht ein leichtes Aufschieben der Laufsohle 3 und gewährleistet nach dem Abbin den eine gegen Schleifen der Laufsohle sichere Ver bindung.
Im dargestellten Beispiel ist auch eine Ein richtung ersichtlich, welche ein leichtes Entfernen der zwischen dem Pneumantel 1 und der Lauf sohle 3 eingeschlossenen Luft ermöglicht, so dass die Halterung durch Vakuumwirkung günstig beeinflusst wird. Diese Einrichtung besteht aus auf der Innenseite des Pneumatiks einerseits und auf der Umfangsfläche 2 desselben andererseits ausmündenden, im Pneu- mantel 1 schräg verlaufend angeordneten Düsen 7,
welche auf der seitlichen Mündung das Ansetzen eines Vakuumerzeugungsgerätes bzw. einer Vakuumpistole und an der Mündung auf der Umfangsfläche 2 des Pneumantels 1 den Abzug der zwischen letzteren und der Laufsohle 3 eingeschlossenen Luft erlauben. Der Entzug der die gute Adhäsion der Laufsohle behin dernden Luft wird noch vor dem Abbinden des Kleb stoffes vorgenommen, indem die erwähnte Vakuum pistole nacheinander an den seitlichen Düsen 7 des Pneumantels angesetzt wird.
Zwischen Laufsohle 3 und Pneumatik könnte ein flexibles metallenes Nagelfängerband eingesetzt sein. Ebenfalls ist es selbstverständlich, dass das Laufprofil der Sohle 3 beliebig und z. B. Metallspitzen oder andere geeignete Antischleudermittel aufweisen kann.
Der beschriebene Pneumatik ist insbesondere für Automobile geeignet, wo die Preise relativ hoch liegen, wie es bei Lastwagen- und Winterpneus besonders der Fall ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Pneumatik für Fahrzeuge, insbesondere für Auto mobile, dadurch gekennzeichnet, dass der Pneumantel auf seiner Umfangsfläche mit einem das Seitwärts rutschen verhinderndem Führungsprofil versehen ist und auf diesem eine Laufsohle liegt, welche sich dem Führungsprofil formschlüssig anpasst und durch Dräh te gebildete Verstärkungseinlagen aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Pneumatik nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umfangsfläche des Pneuman- tels (1) eine erhöhte Mittelzone (4) und die Innenseite der Laufsohle (3) eine vertiefte Mittelzone (4') als Führung auf der erhöhten Mittelzone (4) gegen seit liches Abgleiten der Laufsohle aufweist. 2. Pneumatik nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichet, dass die beiden Führungszonen (4, 4') mittels quer verlaufender Rip- pung gegenseitig ineinander greifen und die nötige Adhäsion gegen Schleifen der Sohle erzeugen. 3.Pneumatik nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Pneumantel und der Laufsohle (3) eine Kleb verbindungsschicht eingebracht ist. 4. Pneumatik nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandung des Pneumatikman- tels (1) Düsen (7) aufweist, die einerseits auf die Umfangsfläche (2) des Pneumatikmantels und an dererseits auf der Seite des letzteren ausmünden und an der letzteren Mündung das Ansetzen eines Va kuumerzeugungsgerätes zum Entziehen der zwischen der Laufsohle (3) und der Umfangsfläche des Pneu- matiks eingeschlossenen Luft ermöglichen. 5.Pneumatik nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen in der Wandung des Pneumantels von aussen an der Aussenwand des Pneumantels gegen die Umfangsseite hin schräg verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH783062A CH393948A (de) | 1962-06-28 | 1962-06-28 | Pneumatik für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH783062A CH393948A (de) | 1962-06-28 | 1962-06-28 | Pneumatik für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH393948A true CH393948A (de) | 1965-06-15 |
Family
ID=4331082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH783062A CH393948A (de) | 1962-06-28 | 1962-06-28 | Pneumatik für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH393948A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2658729A4 (de) * | 2010-12-29 | 2014-10-29 | Michelin Rech Tech | Massgeschneiderte vorgehärtete runderneuerung |
| US9370971B2 (en) | 2010-12-29 | 2016-06-21 | Compagnie Generale Des Etablissements Michelin | Methods for retreading a tire |
-
1962
- 1962-06-28 CH CH783062A patent/CH393948A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US9370971B2 (en) | 2010-12-29 | 2016-06-21 | Compagnie Generale Des Etablissements Michelin | Methods for retreading a tire |
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