Behälter
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter, der von Hand ohne ein Werkzeug geöffnet werden kann und eine zertrennbare Folie an der Innenseite der Behälterwand aufweist. Bei den bisher bekannten Behältern dieser Art war es notwendig, einen Teil der Wand zu entfernen und sodann einen Teil der zertrennbaren Folie zu brechen und zu entfernen, was bedeutet, dass der Benutzer zwei verschiedene Arbeitsvorgänge ausführen muss, um eine Ausgussbzw. Ausschüttöffnung für die Entnahme des Behälterinhalts zu schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter zu schaffen, bei welchem der Benutzer das Öffnen mit einem einzigen Arbeitsvorgang vornehmen kann, was erfindungsgemäss dadurch erreicht wird, dass eine mit den Fingern erfassbare Zuglasche an der Behälterwand angebracht ist bzw. mit dieser aus einem Stück besteht, wobei die zertrennbare Folie ganz oder teilweise an einem Teil angebracht ist, der mit der Zuglasche so verbunden ist, dass durch Entfernen des erwähnten Teils von der Wand die zertrennbare Folie gleichzeitig gebrochen und entfernt wird.
Bei einem erfindungsgemässen Behälter der erwähnten Art kann der Benutzer diesen öffnen und eine Ausgiessöffnung mit einem einzigen Arbeitsvorgang herstellen, für welchen Zweck es lediglich erforderlich ist, dass der Benutzer die Zuglasche erfasst und auf diese und damit auf den entfernbaren Teil einen Zug ausübt, so dass die an diesem angebrachte zertrennbare Folie gebrochen und zusammen mit dem entfernbaren Teil entfernt wird, worauf der Behälter für das Ausgiessen des Behälterinhalts bereit ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der mit der Zuglasche zu entfernende Teil mit Mitteln zum sofortigen Brechen der zertrennbaren Folie zu Beginn des Entfernens des entfernbaren Teils versehen, wodurch das Entfernen des entfernbaren Teils und der zertrennbaren Folie erleichtert wird, so dass auch die aufzuwendende Kraft verringert wird.
Um sicherzustellen, dass die erwähnten Brechmittel bzw. das Brechglied seine Aufgabe erfüllt, ohne dass ein besonderer Arbeitsvorgang ausgeführt oder ohne dass durch den Benutzer eine besondere Kraft ausgeübt wird, kann der erfindungsgemässe Behälter so ausgeführt werden, dass das Brechglied an der Zuglasche angebracht bzw. mit dieser aus einem Stück besteht, was bedeutet, dass das Brechen sofort geschieht sobald die Zuglasche mit den Fingern erfasst und vom Behälter weg gezogen wird.
Der entfernbare Teil kann in verschiedener Weise vorgesehen werden, jedoch ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Zuglasche fest an einem Wandteil angebracht oder mit diesem aus einem Stück bestehend, welcher Wandteil durch eine Schwächungslinie in der Wand begrenzt wird, die auch eine in der Wand vorzusehende zu :) Öffnung be- grenzt, wobei die zertrennbare Folie ganz oder teilweise an dem erwähnten Wandteil angebracht ist. Der erwähnte Wandteil ist vorzugsweise ein Teil des Behälterdeckels, wobei die Schwächungslinie eine öffnung von ausreichender Grösse begrenzt, damit der Behälterinhalt leicht entnommen werden kann.
Infolge des Umstandes, dass die zertrennbare Folie an dem erwähnten Wandteil angebracht ist, welcher zusammen mit der zertrennbaren Folie über den ganzen Bereich entfernt wird, kann in einem einzigen Arbeitsvorgang die erforderliche Öffnung in der Behälterwand gebildet werden.
Die Behälterwand kann so ausgeschnitten sein, dass sie eine vorgeformte durch ein Schutzorgan bedeckte öffnung aufweist, das mit einer Zuglasche versehen ist, wobei ein Behälter der erwähnten Art so ausgeführt werden kann, dass die zertrennbare Folie ganz oder teilweise am Schutzorgan angebracht ist, wodurch erreicht wird, dass beim Entfernen des Schutzorgans die zertrennbare Folie gleichzeitig über einen Bereich entfernt wird, der dem Bereich des Schutzorganes entspricht.
Die zertrennbare Folie kann an dem zu entfernenden Teil in verschiedener Weise angebracht sein, vorzugsweise ist sie jedoch mittels eines geeigneten Klebstoffes angebracht. Durch das Anbringen der zertrennbaren Folie an dem zu entfernenden Teil wird ein weiterer Vorteil dadurch erzielt, dass bei der Herstellung des Behälters derjenige Teil desselben, in welchem die Öffnung gebildet werden soll, beispielsweise der Behälterdeckel, als eine Einheit behandelt wird, wodurch der Arbeitsvorgang während der Herstellung des Behälters vereinfacht wird. Hierbei ist zu erwähnen, dass normalerweise die zertrennbare Folie so gebrochen wird, dass nur ein Teil der zertrennbaren Folie, welcher dem Bereich des zu entfernenden Teils entspricht, vom Behälter entfernt wird, während einige Teile der zertrennbaren Folie, die sich unterhalb des übrigen Teils der Wand befinden, im Behälter bleiben.
In den beiliegenden Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines zylindrischen Behälters, welche eine erste Ausführungsform des Öffnungsorgans zeigt, bei welchem die ganze Endwand mit der darunter befindlichen zertrennbaren Folie entfernbar ist;
Fig. 2 eine Ansicht in grösserem Massstab und im Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht des in Fig. 2 gezeigten Behälters;
Fig. 4 eine Teilansicht im Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3;
Fig. 5 eine Teilansicht im Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 3;
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht, welche die erste Stufe des Arbeitsvorgangs beim Öffnen des Behälters mittels der Zuglasche zeigt;
Fig. 7 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 6;
Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht, welche eine weitere Stufe des Arbeitsvorgangs beim öffnen des Behälters zeigt;
Fig. 9 eine auseinandergezogene Darstellung, welche in schaubildlicher Ansicht das offene obere Ende des Behälters und den abgenommenen Oberteil desselben zeigt, welcher die darunter befindliche zertrennbare Folie mit sich nimmt, so dass ein äusserer Umfangsteil der letzteren im Bördelrand der Dose bleibt;
Fig. 10 eine Draufsicht eines Behälters, welche eine weitere erfindungsgemässe Ausführungsform zeigt, bei welcher ein segmentförmiger Teil der Dosenwand und der an dieser angebrachten zertrennbaren Folie durch die Zuglasche entfernbar ist;
Fig. 11 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 10;
Fig. 12 die erste Stufe beim Entfernen des segmentförmigen Teils in Fig. 10 mittels der Zuglasche;
Fig. 13 eine Draufsicht einer Dose oder eines ähnlichen Behälters, welche eine umgekehrte Anordnung der Lasche und des durch die Lasche zu entfernenden segmentförmigen Teils der Fig. 10 zeigt;
Fig. 14 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 1414 in Fig. 13;
Fig. 15 eine Teilansicht eines Teils einer Dosenseitenwand und Endwand, welche ein anderes herkömmliches Mittel zur Bildung eines dichten Verschlusses zwischen dem Metall der Endwand und der Seitenwand zeigt, wenn die letztere aus Karton besteht;
Fig. 16 eine der Fig. 15 ähnliche Teilansicht, welche den herkömmlichen Bördelrand zur Verbindung der metallischen Seitenwand und der Endwand miteinander zeigt;
Fig. 17 eine schaubildliche Ansicht eines zilindrischen Behälters, welche eine andere Ausführungsform des öffnungsorgans zeigt;
Fig. 18 in grösserem Massstab eine Draufsicht der in Fig. 17 gezeigten Anordnung;
Fig. 19 in grösserem Massstab eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 19-19 in Fig. 18;
Fig. 20 eine der Schnittlinie in Fig. 19 entsprechende Schnittansicht, jedoch in einem noch weiter grösserem Massstab, welche in zwei Stufen die Wirkung des in Fig. 17 gezeigten Öffnungsorgans beim öffnen oder Freilegen der Ausguss- bzw. Ausschütt öffnung und beim Entfernen des angebrachten Teils der zertrennbaren Folie zeigt;
Fig. 21 eine der Fig. 18 entsprechende Draufsicht, bei welcher jedoch der äussere Schenkel des Öffnungsorgans, wo er mit dem inneren Schenkel verbunden ist, weggeschnitten gezeigt ist;
Fig. 22 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 22-22 in Fig. 20;
Fig. 23 eine auseinandergezogene Darstellung, welche den Zustand des in Fig. 17 dargestellten Öffnungsorgans nach seinem Entfernen von der Dosenwand mit dem daran hängenden Teil der Abdeckfolie zeigt;
Fig. 24 eine Abwicklung des in Fig. 17 gezeigten öffnungsorgans;
Fig. 25 eine Draufsicht, welche eine weitere Ausführungsform des öffnungsorgans zeigt;
Fig. 26 in grösserem Massstab eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 26-26 in Fig. 25;
Fig. 27 eine schaubildliche Ansicht, welche die erste Stufe bei der Handhabung des in Fig. 25 gezeigten Öffnungsorgans bei seiner Wegnahme mit der darunter befindlichen Verschlussfolie zeigt;
Fig. 28 eine schaubildliche Ansicht einer weiteren Stufe beim Entfernen des in Fig. 25 gezeigten Öff nungsorgans;
Fig. 29 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 29-29 in Fig. 28;
Fig. 30 eine auseinandergezogene Darstellung, welche den Zustand des in Fig. 25 gezeigten Öffnungsorgans zeigt, wenn diese die Dosenöffnung zusammen mit dem daran hängenden Teil der Verschlussfolie verlässt;
Fig. 31 eine Draufsicht des abgewickelten Off- nungsorgans nach Fig. 25.
Zu den Zeichnungen, welche verschiedene neuartige Ausführungsformen der Erfindung zeigen, mit deren Hilfe ein Benutzer des erfindungsgemässen Behälters in der Lage ist, den letzteren in einem einzigen Arbeitsvorgang zu öffnen, wird zuerst auf Fig. 1-16 verwiesen.
In diesen Figuren ist ersichtlich, dass eine Dose oder ein anderer Behälter mit Hilfe einer Zuglasche geöffnet werden kann, wenn diese mit den Fingern erfasst wird, wobei die Zuglasche an einem entfernbaren Teil der Behälterwand angebracht ist, so dass, wenn die Lasche angehoben wird, eine zertrennbare Folie, die sich unter diesem Wandteil befindet und an diesem befestigt ist, durchbrochen und mit einer einzigen Bewegung zusammen mit dem Wandteil entfernt wird.
Bei der in Fig. 1-16 gezeigten Anordnung ist der Behälterkörper allgemein mit 210 bezeichnet und weist dieser, wie gezeigt, eine Seitenwand 212 und Endverschlüsse 214 und 216 auf.
Wenn der Behälter aus Metall hergestellt ist, können die Endverschlüsse mit den Enden der Körperwand 212 durch eine herkömmliche Bördelung verbunden sein oder, wenn der Behälterkörper aus einem Fasermaterial od. dgl. hergestellt ist, können die Endwände aus einem geeigneten Metall hergestellt und mit den Enden des Körpers durch einen herkömmlichen Pressrand verbunden werden, wie bei 218 dargestellt.
Für die Durchführung der Erfindung weist die eine Wand, die in der Zeichnung mit 214 bezeichnet und als Endwand des Behälters dargestellt ist, und aus Metall besteht, einen flachen scheibenförmigen Mittelteil 220 auf, der mit dem Endrand des Körpers 212 durch die dargestellte Bördelung verbunben ist, welche, obwohl sie als gepresste Bördelung gezeigt ist, auch die Form einer gerollten Bördelung haben kann, die gewöhnlich bei allen Metalldosen verwendet wird.
Diese Bördelung bildet den inneren Flanschteil 221, mit welchem der Mittelteil 220 im wesentlichen einen rechten Winkel bildet, wie sich aus Fig. 2 ergibt.
Die gesamte Endwand 214 ist als einteilige Einheit aus Blech oder einem anderen geeigneten Material und in der erforderlichen Grösse herausgestanzt oder gepresst, so dass sie das Ende des Behälterkörpers bedeckt, wobei sie während des Pressvorgangs so gestaltet wird, dass der scheibenförmige Mittelteil erhalten wird, der von einem rechtwinkelig abstehenden Flansch 221 umgeben ist, von dem ein Teil beim Verbinden der Endwand mit der Seitenwand an der Aussenseite der letzteren untergebogen oder untergerollt werden kann und der untergerollte oder untergebogene Teil und der innere Teil des Flansches zusammengepresst werden können, um den Endrand der Wand dazwischen zur Bildung einer dichten Verbindung, wie bei 222 gezeigt, einzuklemmen oder zu erfassen.
Eine solche Verbindung ist von einer der herkömmlichen Arten, die zur Verbindung einer Metallendwand mit dem Rand einer Seitenwand verwendet wird, die aus Fiber oder einer Fibermasse oder Karton hergestellt ist. Hierbei ist zu erwähnen, dass, obwohl die dargestellte Bördelverbindung zwischen den Wänden den Flansch sehr dick erscheinen lässt und eine Aussenschulter vermuten lässt, gegen welche das Antriebsrad eines Drehantriebs-Dosenöff- ners Abstützung finden kann, diese scheinbare Dicke sich aus der Notwendigkeit ergibt, die Dicke des gefalzten Materials der übersichtlicheren Darstellung halber zu übertreiben, während in Wirklichkeit die Bördelung sehr dünn und flach ist, da die zusammengefalzten Materialien selbst sehr dünn sind, so dass keine Schulter von ausreichender Dicke vorhanden ist, an der sich das Dosenöffner-Antriebsrad abstützen kann.
Dies gilt ganz besonders in dem Falle, in welchem eine Kartondosenwand verwendet wird.
Der Scheibenteil 220 der innerhalb des Flanschteiles 221 liegt, und von diesem umgeben wird, ist längs einer Linie in der Nähe des Winkels oder der Ecke geschwächt, die zwischen der Scheibe und dem Flansch 221 gebildet wird, wobei diese Linie praktisch über den vollen Umfang der Scheibe verläuft und als unterbrochener Schlitz dargestellt ist, welcher aus Teilen 223 besteht, die mit nicht durchschnittenen oder ungeschlitzten Teilen 224 abwechseln. Wie gezeigt, haben die ungeschnittenen Teile 224 eine sehr geringe Länge im Vergleich zur Länge der geschnittenen Teile 223, so dass der scheibenförmige Mittelteil 220 leicht aus dem umgebenden Flansch 221 herausgerissen bzw. von diesem getrennt werden kann.
Obwohl die Schwächungslinie als Schlitz gezeigt und beschrieben worden ist, kann sie auch aus einem teilweisen oder unvollständigen Schnitt durch das Metall der Wand bestehen.
Während die Schlitzteile 223 der Krümmung des Flansches 221 über den Hauptteil des Umfangs des scheibenförmigen Kopfteils 220 folgen, besteht einer der Schlitzteile, anstatt gekrümmt zu sein, aus zwei geraden Teilen 225, welche zwischen zwei verbindenden oder ungeschlitzten Teilen 224 liegen, und einen stumpfen Winkel begrenzen. Die beiden Teile 225 dieses abgewinkelten Schlitzes schneiden sich bei der Bildung des stumpfen Winkels und bilden einen Schnittpunkt 226.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung, soweit sie vorangehend beschrieben wurde, soll, wie ersichtlich, der ganze scheibenförmige Teil oder Kopf des Behälters beim Vorgang des Öffnens desselben entfernt werden. Um dieses Entfernen zu erleichtern wird der scheibenförmige Teil 220 so ausgeschnitten oder ausgestanzt, dass eine Zuglasche 227 vorhanden ist, die eine freie Endkante 228 aufweist, welche der Mitte des Teils 220 benachbart ist und in die Seitenkanten 229 übergeht, die sich zum Umfang des Teiles 220 nach aussen erstrecken und mit seitlichen Erweiterungen 230 enden. Diese seitlichen Erweiterungen enden benachbart den äusseren Enden der Teilen 225 des abgewinkelten Schlitzes und liegen ferner verhältnismässig nahe den benachbarten ungeschnittenen Teilen 224, so dass die Lasche 227 mit dem scheibenförmigen Teil 220 durch seitliche Nasen 231 verbunden ist.
Jede dieser seitlichen Nasen der Lasche 227 ist durch eine kurze aus dem Metall nach aussen gepresste Rippe 232 verstärkt, die zwischen einem sich seitlich erstreckenden Teil 230 des Schlitzes am Anschlussende der Lasche und einem ungeschlitzten Verbindungsteil 224 zwischen dem Scheibenteil 220 und dem Flansch 221 liegt.
Um das Erfassen der Zuglasche 227 zu erleichtern, ist die letztere in Längsrichtung nach aussen gebogen oder mit einer Rippe ausgebildet, wie bei 233 gezeigt, so dass, wie in Fig. 1 dargestellt, ein Teil der Endkante 228 geringfügig oberhalb der Oberseite des scheibenförmigen Teils 220 liegt. Statt die Zuglasche mit einer Rippe 233 auszubilden, kann das freie Ende der Lasche so gestaltet werden, dass es in der Ebene des Teils 220 liegt und die Lasche eine geringe bogenförmige Krümmung nach aussen aufweist, die ausreicht, Teile der Kanten 229 über die Oberseite des Teils 220 anzuheben, um das Erfassen der Lasche mit den Fingern einer Hand zu erleichtern.
Die Endwand 214 ist an ihrer Innen- oder Unterseite von einer Folie 234 aus einem zertrennbaren Material, vorzugsweise von einer Aluminiumfolie, bedeckt. Diese Folie kann jedoch auch aus einem geeigneten Plast bestehen, der von dem Inhalt des Behälters nicht angegriffen wird. Die Folie aus zertrennbarem Material ist in die Bördelung 218 eingerollt oder eingefalzt, wie dargestellt oder in Fig. 15 und 16 gezeigt, um eine dichte oder hermetische Verbindung mit dem Endrand der Behälterwand zu erhalten.
Die zertrennbare Folie 234 bedeckt daher die gesamte Schwächungslinie, welche vorangehend als aus Schlitzen bestehend beschrieben wurde, um ein Lecken des Behälterinhalts und den Eintritt von Luft in den Behälter zu verhindern.
Beim Zusammenbau der Endwand wird die zertrennbare Folie 234 an der Innen- oder Unterseite der Wand durch geeignete Mittel angebracht, welche bei der dargestellten Ausführungsform aus einer Klebstoffschicht 235 bestehen, die auf die Innenfläche des Bleches, aus dem der Scheibenteil 220 und der diesen umgebende Flansch hergestellt ist, oder auf die zertrennbare Folie aufgebracht wird. Der Klebstoff kann auch auf die Unterseite der Zuglasche 227 aufgebracht werden, obwohl dies nicht erforderlich ist.
Ausser der Vermeidung der Leckgefahr durch die Schwächungsschlitze der Endwand des Behälters oder des Eintritts von Luft in den Behälter, wenn der Behälter ganz aus Metall hergestellt und die Endwand mit der Seitenwand durch die herkömmliche Dosenbördelung verbunden ist, dient der Folienbelag zur Verstärkung der geschwächten Endwand, so dass diese Drücken Widerstand leisten kann, die innerhalb des Behälters entstehen und gegen die Endwand wirksam werden können.
Aus der vorangehenden Beschreibung ergibt sich in Verbindung mit Fig. 3, 7, 8 und 9, dass die Zuglasche eine doppelte Funktion hat, nämlich einen Teil der zertrennbaren Folie abzutrennen, wenn die Lasche in der in Fig. 3 gezeigten Weise nach aussen gebogen wird, und ausserdem das Herausziehen des Scheibenteils 220 der Wand zu erleichtern. Mit anderen Worten, es wird beim Öffnen des Behälters die innere Endkante 228 der Zuglasche entweder mit dem Fingernagel oder in anderer geeigneter Weise angehoben, so dass die Lasche mit den Fingern erfasst und in die in Fig. 3 gezeigte Stellung verschwenkt werden kann. Dies hat eine Drehverbindung der Verbindungs- oder Gelenkteile 231 zwischen den Seiten der Lasche an deren Verbindungsende zur Folge, so dass der dem Rand benachbarte Teil nach unten in den Behälter verschwenkt wird.
Dieser Teil, der sich nach unten in den Behälter dreht und längs seiner freien Kante durch die konvergierenden Schlitze 225 begrenzt ist, bildet praktisch eine Durchstech- oder Schneidklinge, die allgemein mit 236 bezeichnet ist.
Nach dem Hochziehen der Lasche, um das Metall in den Gelenkteilen 231 zu verschwenken oder zu biegen oder zu verwinden. hat ein weiterer nach aussen gerichteter Zug an der Lasche zur Folge, dass zuerst die ungeschnittenen oder Verbindungsteile 224, die den Gelenkteilen 231 unmittelbar benachbart sind, durchgerissen werden, so dass der Scheibenteil 220 nach aussen gezogen oder gebogen wird, wie in Fig. 8 dargestellt, und ein weiterer nach aussen gerichteter Zug hat zur Folge, dass der scheibenförmige Teil 220, wie in Fig. 9 gezeigt, zusammen mit dem Teil der zertrennbaren Folie, der an seiner Unterseite angebracht ist, völlig entfernt wird.
Obwohl nach der vorangehenden Beschreibung das Entfernen des herausgezogenen Teiles 220 und des daran hängenden Teils der zertrennbaren Folie bis zum Abschluss eine beträchtliche Zeit in Anspruch zu nehmen scheint, kann der dem Anheben der Lasche 227 folgende Vorgang in einem Augenblick durch die Ausübung eines raschen Ruckes auf die Lasche ausgeführt werden.
Was die zertrennbare Folie 234 betrifft, so wird, wie sich aus dem Vorangehenden ergibt, da sie fest am Scheibenteil 220 angebracht ist, wenn der letztere an den Stellen 224 weggebrochen wird, die Folie ebenfalls längs der Unterkante des Flanschteils 221 weggerissen, so dass der gesamte Teil der Folie, der sich unterhalb des Scheibenteils befindet, mit dem letzteren entfernt wird, wie in Fig. 9 gezeigt ist.
Wie insbesondere in Fig. 5 und 7 dargestellt ist, sind die Schlitze 223 unmittelbar benachbart dem Winkel zwischen der Fläche des Flansches 221 und des Teils 220 vorgesehen. Daher bleibt, wenn der Scheibenteil und die zertrennbare Folie weggerissen werden, keine rauhe Metallkante, welche zu einer Verletzung der einen Behälter handhabenden oder aus diesem trinkenden Person führen kann. Beim Herausreissen und Entfernen der zertrennbaren Folie bleibt ein Teil derselben unter dem restlichen Teil der Wand im Behälter, wie bei 234 gezeigt.
Fig. 10 und 14 zeigen weitere Ausführungsformen der Erfindung, bei welchen der entfernte Teil der Endwand un die an seiner Unnterseite angebrachte zertrennbare Folie zusammen weggenommen werden können. In Fig. 10, 11 und 12 ist der scheibenförmige Wandteil des Behälters mit 237 bezeichnet. In diesem Falle ist ein Sektor der Scheibe für das Entfernen begrenzt, welcher Sektor mit 238 bezeichnet ist. Die radialen Begrenzungslinien des Sektors sind mit 239 bezeichnet, während der eingeschlossene Bogen bzw. die Kurve des Sektors mit 240 bezeichnet ist, und längs dieser Linien 239 und 240 verlaufen die Schwächungslinien, so dass der Sektor von dem Scheibenteil, von dem er einen Teil bildet, weggebrochen werden kann. Die gekrümmte mit 240 bezeichnete Begrenzung besteht aus bogenförmigen Schlitzen 241, welche mit undurchbrochenen Verbindungsteilen 242 abwechseln.
Die Verbindungsteile verbinden den Sektor mit dem Wandflansch, wobei die gekrümmten Schlitze unmittelbar benachbart in dem Winkel zwischen dem Flansch, welcher dem vorangehend beschriebenen Flansch 221 entspricht, und dem flachen Sektorteil 238 der Endwandscheibe angeordnet sind.
Die mit 239 bezeichneten radialen Begrenzungen oder Linien weisen ebenfalls kurze Schlitze 243 auf, die mit undurchbrochenen Verbindungsteilen 244 abwechseln.
Die radialen Begrenzungen des Sektors von ihrem Schnittpunkt nach aussen werden über einen Teil ihrer Länge durch verhältnismässig lange Schlitze 243' gebildet, welche ferner den zugespitzten Klingenteil 244 der Zuglasche 245 bilden, die aus dem Metall dieses Sektorteils ausgestanzt ist. Wie bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform enden die Seiten der Zuglasche an einem Punkt kurz vor den Schlitzen 243', so dass der biegbare Gelenkteil 246 bleibt, der durch die ausgepresste Rippe 247 verstärkt ist, welche, wenn die Zuglasche angehoben und nach aussen gezogen wird, verhindert, dass das Metall in den benachbarten Schlitz durchreisst.
Bei dieser Ausführungsform wird, wie ersichtlich, wenn die Lasche in der in Fig. 12 gezeigten Weise nach oben gezogen wird, das zugespitzte oder Klingenende 244 nach unten verschwenkt, so dass es in die darunter befindliche zertrennbare Folie 249 einschneidet. Diese Folie ist wie bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform an der Unterseite des Scheibenteils der Wand angeordnet und kann an der ganzen Innenfläche dieses Teils oder nur am Sektorteil 238 befestigt sein. Bei der dargestellten Ausführungsform dient als Befestigungsmittel Klebstoff, der in Fig. 11 mit 250 bezeichnet ist. Daher bewirkt ein rascher nach aussen gerichteter Zug an der Lasche 245 die sofortige Freigabe des Teils 238 zusammen mit der an diesem angebrachten Folie.
Fig. 13 und 14 zeigen eine mit bezug auf Fig. 10-12 umgekehrte Anordnung der Zuglasche im entfernbaren Sektor bei sonst gleicher Ausbildung.
In Fig. 13 und 14 ist der entfernbare Sektor allgemein mit 251 bezeichnet und bildet einen Teil der Scheibenwand 252 des Behälters. Die radialen Begrenzungen, welche aus den Schlitzen 253, die mit undurchbrochenen kurzen Teilen 254 des Metalls abwechseln, bestehen, sind mit 255 bezeichnet. Der zwischen den inneren Enden der radialen Begrenzungen eingeschlossene Kreisbogen ist allgemein mit 256 bezeichnet und durch kurze bogenförmige Schlitze 257 begrenzt, welche mit kürzeren Verbindungsteilen 258 abwechseln. Diese Schlitze 257 folgen dem gekrümmten Verlauf des Randes des Behälters.
Die Zuglasche ist bei der dargestellten Ausführungsform allgemein mit 259 bezeichnet und hat ihr freies Ende benachbart der Mitte der Endwand oder benachbart den konvergierenden Enden der Begrenzungsteile 255 des Sektors, während das entgegengesetzte Ende der Zuglasche durch die geraden konvergierenden Schlitze 260 begrenzt wird, die die Schneidspitze 261 für die Zuglasche bilden.
Die Seitenkanten der Zuglasche enden kurz vor den konvergierenden Kanten 260, um den undurchbrochenen Gelenkteil 262 zu bilden, der durch kurze Rippen 263 verstärkt ist, welche die Endteile der Seiten der Lasche von den konvergierenden die Klingenkante bildenden Schlitze 260 trennen.
Die Innen- oder Unterseite des den Sektor 251 umfassenden Scheibenteils 252 ist wie bei den anderen Ausführungsformen von einer zertrennbaren Folie 264 bedeckt, welche durch geeignete Mittel entweder an dem entfernbaren Sektorteil 251 allein oder an der ganzen Unterseite der Endwand befestigt ist. Als Befestigungsmittel kann eine Klebstoffschicht dienen, die allgemein mit 265 bezeichnet ist.
Bei der erstbeschriebenen Ausführungsform der Erfindung wird durch das Entfernen des ganzen Scheibenteils 220 und der an dessen Unterseite angebrachten zertrennbaren Folie die Ausguss- oder Ausschüttöffnung gebildet, die allgemein mit 0 bezeichnet ist und die gesamte Fläche der Endwand des Behälters umfasst, während bei den in Fig. 10-14 gezeigten Ausführungsformen das Entfernen des Sektorteils und der an dessen Unterseite befestigten zertrennbaren Folie 249 bzw. 264 eine Ausguss- bzw. Ausschüttöffnung ergibt, welche in Fig. 12 allgemein mit 0' bezeichnet ist und nur einen Teil der Endwand des Behälters umfasst.
Fig. 15 und 16 zeigen die Art und Weise, in welcher die Endwand eines einen erfindungsgemässen Ausziehteil tragenden Behälters mit der darunter befindlichen Folie an der Seitenwand des Behälters befestigt werden kann.
In Fig. 15 ist die Seitenwand des Behälters allge mein mit 212a bezeichnet und die Endwand bzw. der Scheibenteil, welcher den Ausziehabschnitt trägt, mit 220a, während die darunter befindliche Folie mit 234a bezeichnet ist.
Wie gezeigt, ist die Folie 234a über die Oberkante der Seitenwand 212a gebogen oder gefalzt, wie bei 235a angegeben, und der geflanschte Rand des Scheibenteils 220a ist ebenfalls, wie bei 221a angegeben, gefaltet und weist einen kleinen nach innen gebogenen freien Randteil 222a auf, der sich nach oben erstreckt und dem Rand des gefalteten Teils 235a der Folie gegenüberliegt. Diese gefalteten Teile werden dann fest zusammengepresst, um den oberen Rand der Wand 212a zwischen sich einzuklemmen. Bei dieser Anordnung entsteht, wie ersichtlich, durch den geflanschten Umfang des Behälters keine Aussenschulter, an der ein verzahntes drehbares Antriebsrad eines Drehantrieb-Dosenöffners angesetzt werden kann.
Bei der in Fig. 16 dargestellten Bördelverbindung sind der Behälterwandteil, der den Ausziehabschnitt trägt, und die darunter befindliche Folie mit dem oberen Rand der Behälterseitenwand durch eine gerollte Bördelung verbunden, wie sie gewöhnlich bei der Herstellung aller Metalldosen oder -Büchsen verwendet wird. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die metallische Seitenwand des Behälters mit 212b bezeichnet, während der Scheibenteil der Endwand, der mit dem Ausziehabschnitt versehen ist, allgemein mit 220b bezeichnet ist, und die darunter befindliche Folie mit 234b.
Die durch das Rollen des Umfangsteils der Wand 220b und der Folie 234b mit der Seitenwand 212b gebildete Bördelung ist allgemein mit 218b bezeichnet.
Wie ersichtlich, ist der obere Rand der Wand 212b nach unten gerollt, wie bei 219b angegeben, während die Umfangsteile der Wand 220b und der zertrennbaren Folie 234b unter den nach unten gebogenen Randteil 219b gerollt sind, wie bei 220b angegeben, und alle Teile sind zur Bildung einer hermetischen Abdichtung fest zusammengepresst.
Fig. 17-31 zeigen weitere Möglichkeiten für das Erreichen der gewünschten Ziele der Erfindung. Diese Ausführungsformen unterscheiden sich von den vorangehend beschriebenen darin, dass der Behälter bzw. die Behälterwand primär mit einer Ausguss- oder Ausschüttöffnung geformt ist, während die Vorrichtung, die mit den Fingern erfasst und für das öffnen des Behälters bedient wird, in einer Lage mit bezug auf die Öffnung angeordnet ist, dass diese bedeckt und geschlossen ist.
Bei der in Fig. 17-24 gezeigten Ausführungsform ist der Behälter 310 eine zylindrische Dose oder Büchse, deren Seitenwand mit 314 bezeichnet ist, während die Enden mit 316 und 318 bezeichnet sind.
Die Endwände sind mit der Seitenwand durch die herkömmliche Bördelung 320, 321 vereinigt.
Eine Endwand, hier die Wand 316, ist mit einer dreieckigen Ausguss- bzw. Ausschüttöffnung 322 versehen, deren Basis 323 dem Wandrand zugewandt ist, während die konvergierenden Seiten 324 zur Wandmitte hin laufen und sich nahe derselben im Scheitel 325 vereinigen.
Die schneid- oder zertrennbare Folie 326, vorzugsweise Aluminiumfolie, hat hier die gleiche Ausdehnung wie die Wand 316 und ist am Umfang 327 dicht im Rand 320 mit eingebördelt.
Das Öffnungsorgan 312 ist ein Schutzorgan für die Folien und ist, wie Fig. 24 zeigt, aus einem Streifen 29 aus duktilem Metall gefertigt, das sich ohne Bruch falzartig biegen und wieder aufbiegen lässt.
Der Streifen 329 weist einen Mittelteil auf, der von den parallelen sehr wenig geringer sein, damit der innere Teil oder Schenkel 332 eingesetzt werden kann.
Wenn der Schenkel 332 des Organs an der Unterseite der Wand 316 liegt und der obere oder äussere Schenkelteil 333 auf den inneren oder unteren Schenkelteil 332 umgebogen wird, ist die Öffnung 322 auf der Behälteraussenwand völlig bedeckt. Die Zunge 336 steht leicht hervor, so dass sie in dem öffnungsscheitel oder in dem Raum zwischen den Öffnungsscheiteln 324 sich über die Wand hinaus und in oder durch die Öffnung 339 in oberen Schenkelteil 333 des Öffnungsorgans erstreckt, und kann dann, wie bei 336a in Fig. 19 gezeigt, leicht nach unten auf den Aussenteil 333 umgebogen werden, wodurch die Teile 332, 333 aneinander festgelegt werden.
Beim Umbiegen des oberen oder Aussenteils 333 an der Linie 331 wird der Sporn 340 bewegt derart, dass er sich von der Biegelinie aus nach hinten erstreckt. Wenn dies erfolgt, nachdem der untere Teil 332 in die öffnung eingesetzt wurde und an der Unterseite der Wand 316 anliegt, kommt der Sporn 340 von der Dreiecksbasis 323 aus radial nach aussen zur Anlage an der Wandunterseite. Durch die Anbringung der Folie 326 wird dann der innere Schenkelteil des Öffnungsorgans völlig bedeckt Dieser innere Schenkelteil des öffnungsorgans bewirkt dementsprechend nicht nur einen Verschluss der öffnung, sondern schützt auch die Folie dadurch, dass der Druck im Behälter die Folie nicht durch die Öffnung hindurchdrücken kann.
Der äussere Schenkelteil 333 schützt die Folie ebenfalls gegen Schädigung durch von ausserhalb des Behälters einwirkende Kräfte.
Wenn der Behälter geöffnet werden soll, wird der Aussenteil 333 des Öffnungsorgans ergriffen und mit den Fingern nach oben gezogen (Fig. 20). Zum leichteren Ergreifen kann man dem Aussenteil eine leicht, nach aussen gerichtete Wölbung (wie bei 341) geben, so dass sich die Seitenkanten leicht mit den Fingern ergreifen lassen. Wenn der obere oder Aussenteil 333 auf diese Weise aufgezogen wird, wird zunächst die Zunge 336 von der Öffnung 339 gelöst, und beim Aufbiegen des Teils 333 an der Linie 331 wird der Sporn 340 nach unten bewegt und durch die Folie 326 gedrückt und auf diese Weise in der Folie die öffnung 342 gebildet, durch welche Gase aus dem Behälter entweichen können.
Nach der Handhabung des Teils 333 in der beschriebenen Weise und dem vorläufigen Austreten etwa im Behälter vorhandener Gase wird ein nach aussen gerichteter Zug oder Ruck auf den Teil 333 ausgeübt, der zur Folge hat, dass der untere Schenkelteil 332 von der Unterseite der Behälteroberwand durch die Öffnung 342 entfernt wird.
Die Folie 326 ist fest an der Unterseite der Wand 316 angebracht, wie bei 326a angegeben. Die Befestigungsmittel, welche bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Dichtungsmaterial bestehen, verbinden die Folie nicht nur haftend mit der Wand, sondern verbinden die Folie auch mit der Unterseite des öffnerteils 332. Wie ersichtlich wird, wenn der Teil 332 durch die öffnung 342 gezogen wird, die Folie um die Kanten der öffnung herum durchgebrochen und geht der die Unterseite des abgezogenen unteren Schenkels 332 des Öffnungsorgans bedeckende Teil mit dem Schenkel mit und wird entfernt, wobei ein Teil der Folie an der Wand um die öffnung herum bleibt, wie bei 342a gezeigt. Die Öffnung 342 wird daher sofort freigelegt oder geöffnet, so dass der Inhalt des Behälters entnommen werden kann.
Obwohl die Folie 326 als die volle Innenfläche der Wand 316 bedeckend gezeigt ist und sich um deren Umfang herum in die Bördelung 320 fortsetzt, kann die Folie gegebenenfalls nur mit einer Grösse verwendet werden, dass sie den Teil 332 des Öffnungsorgans völlig bedeckt und sich ausreichend weit über die Kanten der Öffnung hinaus erstreckt, um die haftende Verbindung mit der umgebenden Wandfläche zu erleichtern.
Fig. 25-31 zeigen eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Erfindung. Das Schutz- und öffnungsorgan 356 ist hier in Verbindung mit der Kopfwand 350 eines Behälters 351 gezeigt, die wieder eine dreieckige Ausschütt- bzw. Ausgussöffnung 352 aufweist, deren Basis mit 353 und konvergierende im Scheitel 355 zusammenlaufende Seite mit 354 bezeichnet sind.
Das Schutz- und öffnungsorgan 356 ist in Fig. 31 abgewickelt dargestellt und wird von einem langen Streifen 357 aus geeignetem metallischem Material gebildet, der in der Mitte seitlich mit rechtwinkeligen Kerben 358 versehen ist. Der eine Streifenteil 361 zwischen den Kerben 358 und dem freien Ende weist zum Punkt 360 zusammenlaufende Seitenkanten 359 auf und bildet den inneren oder unteren Schenkelteil des Schutz- und öffnungsorgans.
Der andere Streifenteil 364 weist weniger stark zusammenlaufende Seitenkanten 362 auf, die in dem abgerundeten Ende 363 auslaufen; er bildet den Aussenteil des Schutzorgans, wenn der Streifen in Querrichtung in die in Fig. 26 gezeigte Form gebogen ist.
Die Maximalbreite des Streifens 357 ist wesentlich grösser als die Breite der Öffnung 352 an der Basis 353, und der Abstand zwischen den Kerben 358 ist um einen sehr kleinen Betrag geringer als die Breite der Öffnung 352 an ihrer Basis 353.
Der Innenteil 361 des achutzorgans weist wiederum am Punkt 360 eine zugespitzte, ausgepresste Zunge 365 auf, die wiederum in dem Raum zwischen den Seiten 354 der öffnung 352 zum Eingriff kommen kann, wenn der Innenteil 361 an der Behälterwand angebracht ist.
Zum Anbringen des Organs 356 wird der Teil 361 durch die Öffnung 352 eingeführt und flasch an der Behälterinnenwand angeordnet, wobei die Spitze der Zunge 365 in Eingriff mit dem Ende 355 der öffnung kommt. Da die Gesamtbreite des Streifens 357 die Maximalbreite der öffnung und die Länge des Innenteils 361 diejenige der öffnung überschreitet, kann der letztgenannte an der Wandinnenseite die Entnahme öffnung vollständig bedecken.
Die Ränder 357 der öffnung 352 kommen in den Kerben 358 am weitesten Teil der Öffnung 352 bzw. den Enden der Basis 353 zu liegen; der Streifen wird nun längs einer Linie 366 so umgebogen, dass sein Aussenteil 364 über dem Innenteil 361, aber auf der Behälteraussenwand liegt. Auf diese Weise erstreckt sich ein begrenzender Teil des Aussenteils 364 über die Seiten der Öffnung 352 hinaus, und der Aussenteil bedeckt die Öffnung dementsprechend vollständig.
Wie Fig. 31 zeigt, bildet eine Seite jeder rechtwinkeligen Kerbe 358 an der Kante 359 des Innenteils 361 einen Sporn 367. Diese beiden, auf den beiden Seiten des Streifens liegende Sporne wie auch der Innenteil 361 werden von der Folie 368 oder dem entsprechenden, die Wandinnenseite bedeckenden Material überdeckt. Wie im vorangehend beschriebenen Fall ist die Folie 368 fest an der Unterseite der Wand 350 angebracht, wie bei 368a angegeben. Diese Abdichtung kann sich über den vollen Bereich der Unterseite der Wand erstrecken oder, wie in Verbindung mit der vorangehend beschriebenen Vorrichtung dargelegt, wobei die Folie von einer Grösse sein kann, dass sie nur die Unterseite des Schenkelteils 361 bedeckt und sich über die Kanten der Öffnung ausreichend weit hinaus erstreckt, um das dichtende Anbringen an der Unterseite der Wand zu ermöglichen.
Wie sich auch Fig. 26 ergibt, ist die Folie mit der Unterseite der Öffnerteils 361 fest dichtend oder haftend verbunden.
Zum Durchstossen der Folie 368, so dass Gase aus dem Behälter austreten können, wird das freie Ende des Oberteils 364 des Schutzorgans erfasst und nach oben gebogen oder von der Oberseite der Wand 350 etwa in die in Fig. 27 gezeigte Stellung angehoben, worauf ein nach aussen gerichteter Zug an dem angehobenen Teil 364, durch den der innere oder untere Teil 361 durch die öffnung 352 gezogen wird, zur Folge hat, dass die Dornteile 367 nach unten gebogen werden, wie in Fig. 28 dargestellt. Dieses Abwärtsbiegen der Dornteile 367 führt dazu, dass diese in die Folie eindringen oder diese durchstossen, wodurch Gasaustrittsöffnungen 369 gebildet werden, wie insbesondere in Fig. 29 gezeigt, welcher Vorgang gleichzeitig mit dem Herausziehen des unteren Teils 361 durch die öffnung stattfindet.
Wenn dr Teil 361 aus der öffnung herausgezogen wird, wird der an der Unterseite des Teils 361 befestigte Teil der Folie längs der Kanten der Öffnung 352 abgerissen und gleichzeitig mit dem Organ entfernt, was die sofortige Freigabe der Öffnung zur Folge hat, so dass der Inhalt des Behälters entnommen werden kann.
Obwohl die Erfindung vorangehend in Verbindung mit mehreren verschiedenen Mitteln beschrieben wurde, durch welche ein rasches und leichtes Öffnen des Behälters durchgeführt werden kann, ist zu beachten, dass in Verbindung mit jedem dieser verschiedenen Mittel durch das Ziehen der mit der Behälterwand verbundenen Zuglasche nicht nur ein Teil der Wand entfernt wird oder ein Teil des Schutzorgans von der Verbindung mit der Wand getrennt wird, sondern auch das vollständige Entfernen desjenigen Teils der zertrennbaren Abdichtungsfolie bewirkt wird, der unterhalb desjenigen Teils der Wand, der weggenommen wird, liegt und an diesem befestigt ist.
Hieraus ergibt sich, dass durch die Erfindung eine Anordnung geschaffen wurde, durch welche das öffnen des Behälters erleichtert wird, ohne dass die Verwendung irgendeines Schneid- oder Stanzinstruments oder irgendeinen anderen Werkzeuges als ein Teil einer Wand des Behälters selbst erforderlich ist.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten verschiedenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen erfahren.