CH394012A - Verfahren zur Herstellung einer Mischung, gebildet von flüssigen und pulverförmigen Komponenten, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Mischung, gebildet von flüssigen und pulverförmigen Komponenten, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH394012A CH1012361A CH1012361A CH394012A CH 394012 A CH394012 A CH 394012A CH 1012361 A CH1012361 A CH 1012361A CH 1012361 A CH1012361 A CH 1012361A CH 394012 A CH394012 A CH 394012A
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  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     einer        Mischung,        gebildet    von     flüssigen    und     pulverförmigen     Komponenten, und     Vorrichtung    zur Durchführung des Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung einer Mischung, gebildet von     flüssigen    und  pulverförmigen Komponenten, z. B.

   Wasser mit Ze  mentpulver und Additiven, in einem Mischbehälter  mit Mengenmesser für eine     maximale    und minimale  Füllung, dem dosiert die     flüssige    und pulverförmige  Komponente zugeführt wird, wobei eine     Umwälz-          pumpe    im Kreislauf die Komponenten mischt und  die fertige Mischung in die Entnahmeleitung fördert.  



  Das Mischen derartiger Stoffe erfordert die Zu  gabe der Mischungskomponenten in möglichst genau  abgemessener Menge. Zum Dosieren von Flüssig  keiten sind zweckmässige Einrichtungen bekannt, wie       Messbehälter    mit     Pegelstandsmessern    oder Durch  flussmesser, die auch mit geringem Aufwand an elek  trischen Schaltmitteln die Dosierung automatisch  steuern.  



  Das einwandfreie Dosieren der pulverförmigen  Stoffe     erforderte    bisher wegen der sehr unterschied  lichen Schüttgewichte die Mengenmessung nach Ge  wicht, die deshalb für den Zement zur Betonher  stellung auch amtlich vorgeschrieben wurde. Der  damit verbundene konstruktive Aufwand ist jedoch  erheblich, da nicht nur eine möglichst genaue und  gleichzeitig dem rauhen Baubetrieb entsprechende  robuste Waage benötigt wird, sondern darüber hin  aus, insbesondere bei automatischer Dosierung,     För-          dermittel    wie     Zuteilschnecken,        pneumatische        Förder-          rinnen,        Tragkettenförderer,

      oder reine     Zuteilmittel,     wie z. B. eine     Zellenradschleuse,    deren meist elek  trischer Antrieb erst eine automatische Abschaltung  bei Erreichen des Sollgewichtes ermöglicht. Alle diese  Mittel sind dabei zusätzlich mit dem Nachteil eines  zum Teil erheblichen und vor allem nicht konstanten  Nachlauf behaftet, der selten einwandfrei korrigiert  werden kann.    Es ist anderseits bekannt, dass es für die Güte des  Betons vorteilhaft ist, wenn der Zementleim vorbe  reitend aus Zement, Wasser und eventuell Additiven  kolloidal     vorgemischt    hergestellt und erst anschlie  ssend mit den körnigen Komponenten gemischt wird.

    Für diesen Zweck wurden bereits Einrichtungen vor  geschlagen, die     mittels    einer Schleudermühle oder  eines Rührwerkes     das        Mischen    besorgen. Die Ent  leerung des die Charge an Zementleim enthaltenden  Mischbehälters erfolgt dabei meist durch Pressluft,  nachdem die     Einfüllöffnung    dicht verschlossen wurde.  Es sind anderseits auch Mischeinrichtungen bekannt,  bei denen das Mischen durch eine Pumpe bewirkt  wird, die das sich bildende     Mischgut        umwälzt,    d. h.  aus dem Mischbehälter absaugt und wieder in den  selben zurückdrückt.

   Es wurde auch bereits vorge  schlagen, die Zuleitungen für die Mischungskompo  nenten düsenartig in die     Pumpendruckleitungen    ein  münden zu lassen. Die Entleerung     erfolgt    hierbei  durch eine von der Druckleitung abzweigende zum  Verbrauchsort führende Förderleitung, wobei     mittels     Absperrorganen nach Art eines     Mehrwegeventils    die  Wege freigegeben bzw. geschlossen werden.  



  Alle diese bekannten Einrichtungen setzen voraus,  dass vorbereitend abgemessene Mengen der zu mi  schenden Stoffe eingefüllt werden müssen, wobei  auch der     Mischbehälter    selbst schon als Behälter einer  Waage ausgebildet wurde.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Auf  gabe zugrunde, den     erheblichen        Mischeffekt    einer  nach dem     Umwälzverfahren    arbeitenden Mischpumpe  und die Möglichkeit, das fertige Mischgut     mittels     derselben Pumpe     wegzufördern,    nutzbar zu machen,  ohne den     Aufwand    für eine Waage und einen zu  sätzlichen Antrieb erfordernde     Förder-    und     Zuteil-          mittel    für die pulverförmige Komponente.

        Das     erfindunsgemässe    Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die Mengenmessung der pulvrigen  Komponente indirekt durch Abnahme der     Messwerte     an dem sich bildenden Mischgut erfolgt, wobei die  flüssigen Komponenten     vordosiert    spätestens gleich  zeitig mit der pulvrigen Komponente in den Misch  behälter gegeben werden.

   Diese indirekte Mengen  messung kann beispielsweise erfolgen durch Messung  des mit zunehmender Konzentration des     Hydrosols     steigenden Strömungswiderstandes,     vorzugsweise          mittels    einer federbelasteten Stauklappe und einer mit  der Feder verbundenen Kontakteinrichtung, die bei  einer eingestellten Federbelastung den Zulauf des  Bindemittels     abschaltet.     



  Da bei bekannten spezifischen Gewichten der zu  mischenden Stoffe, z. B. Wasser 1,0     kgA    und Ze  ment 3,0     kg/l,    das Volumen und     Gewicht    des Misch  gutes in einfacher und genauer Weise zu     bestimmen     und     einzustellen    ist, wenn das Mischungsverhältnis,  hier der     Wasser/Zement-Wert,    gegeben ist, kann  die Messung auch derart erfolgen,     d'ass        in    dem       gleichzeitis    als     Messbehälter    ausgebildeten Misch  behälter     Pegelstandsmesser    angeordnet werden,

   die       in    an sich bekannter Weise mit     Kontakteinrich-          tungen    verbunden sind. Vorzugsweise übernimmt  ein     Minimalstandspegel    mit seinem Kontakt dabei  die Sicherung eines für das vorzugsweise ununter  brochene Arbeiten der Misch- und Förderpumpe not  wendigen konstanten     Mindest-Füllstandes    und das       Einleiten    der neuen Füllung nach Entleerung. Ein       Maximalstandspegelmesser    kann dann in an sich be  kannter Weise entsprechend der Sollmenge ein  gestellt werden und übernimmt das Abschalten des  Zementzulaufes.

   Die Mengenmessung erfolgt dabei  also als Differenzmessung zwischen zwei Pegelständen  in einem in diesem Bereich     zweckmässigerweise    pris  matisch ausgebildeten Teil des     Mess-    und Mischbe  hälters.  



  Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine  Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemä  ssen Verfahrens, welche dadurch gekennzeichnet ist,  dass in einem Behälter, der mit einer     Umwälzpumpe     mit Kreislaufleitung in Verbindung steht, Mittel zur  Abnahme von     Messwerten    des Behälterinhaltes ange  ordnet sind.  



  Es ist vorteilhaft, wenn die Misch- und     Förder-          pumpe    ununterbrochen arbeitet und in an sich be  kannter Weise die Absperrventile der Zu- und Ab  leitungen als Stellglieder ausgebildet sind. Die Funk  tionen können     mit        verhältnismässig    geringem Auf  wand an bekannten Schaltmitteln abhängig vonein  ander automatisch gesteuert werden. Das Einleiten  der     Entleerung        ist    jedoch stets abhängig von der Auf  nahmebereitschaft der Folgestufe und wird deshalb  vorzugsweise von Hand betätigt, wobei das Betäti  gungsorgan zweckmässig als Handtaster ausgebildet  und am Bedienungsstand der Folgestufe angeordnet  ist.

   Sofern diese kontinuierlich arbeitet, erfolgt die  Entleerung vorzugsweise     in    einen Zwischenbehälter,    aus dem die Entnahme dann in bekannter Weise  ebenfalls     kontinuierlich    erfolgt.  



  Es ist zweckmässig, die     Umwälzdruckleitung    der  Mischpumpe so zu führen, dass mittels der Pumpe  auch die     Zuförderung    des Zementes, vorzugsweise  aus einem     Baustellen-Hochsilo,    bewirkt wird. Dies       wird    zweckmässig erreicht durch     injektorartiges    Ab  saugen des Zementes aus dem Auslauf des Vorrats  silos mittels einer an sich bekannten,     injektorartig     in die Druckleitung der Pumpe mündenden Abzugs  leitung aus dem Zementsilo.

   Dabei wird das Auslau  fen des Inhaltes durch die Schwerkraft unterstützt  durch die Saugwirkung und gleichzeitig weitgehend  die     betrieblich        nachteilige    Brückenbildung oberhalb  des     Siloauslaufes    vermieden. Dies kann zusätzlich  unterstützt werden durch Einblasen von Luft in den  unteren Teil des Silos zum Auflockern des Inhaltes.  Dabei wird das Gebläse vorzugsweise von einem zwei  ten Wellenende des Pumpenmotors angetrieben.  



  Für die Einmündung der Flüssigkeitszuleitung  bieten sich zwei vorteilhafte Möglichkeiten. Bei An  ordnung der Einmündung in der     Umwälzdrucklei-          tung    vor der Einmündung des Zementes erfolgt weit  gehend eine selbsttätige Reinigung des an sich un  zugänglichen Rohinnern. Bei Anordnung der Ein  mündung etwa zentrisch im oberen Teil des Misch  behälters und Einbau eines     Prallkörpers    vor der Mün  dung wird das unter Druck austretende Wasser gegen  die Behälterwand versprüht und reinigt diese weit  gehend     selbsttätig    von dem anhaftenden und zum  Verkrusten neigenden     Zementleimfilm.     



  Bei Anordnung von zwei getrennt anzeigenden       Messelektroden    für die Peilung des unteren und des  oberen Pegelstandes ist es zweckmässig, den für die  Abschaltung des     Zementzulaufes    benutzten Pegel  standsmesser mit einer von aussen ablesbaren, mit  Skalenteilung versehenen Anzeigevorrichtung zu ver  binden.  



  Bei Anordnung der Vorrichtung als selbständige  Baueinheit dicht bei einem Zementsilo verbleibt nach  beendeter Entleerung ein Rückstand im steigenden  Strang der     Entleerungsdruckleitung,    der laufend  durch eine dicht hinter den Absperrventilen ange  ordnete dünne Verbindungsleitung, die     injektorartig     in die     Umwälzdruckleitung    einmündet, in den     Um-          wälzstrom    zurückgefördert werden kann, um ein Se  dimentieren in der andernfalls zeitweise in Ruhe be  findlichen     Hydrosolsäule    zu vermeiden.  



  Die Zeichnungen zeigen rein schematisch zwei  Ausführungsbeispiele einer Vorrichtung nach der Er  findung.  



       Fig.    1 ist ein schematischer     Schnitt    und teils An  sicht durch eine Vorrichtung, bei der die     Vordosie-          rung    des Wassers mittels eines an sich bekannten       Durchflussmessers,    die Dosierung eines flüssigen Ad  ditives aus einem schlanken Vorratsbehälter mittels  einer     Dosierpumpe,    und die Mengenmessung des Ze  mentes indirekt über     Pegelstandsmessung    mittels       zweier    getrennter Tauchelektroden erfolgt.

        In dieser insbesondere für geringe     Durchsatz-          leistungen    bevorzugten Form ist ein     Mess-    und Misch  behälter 1 von rundem     Querschnitt    und vorzugs  weise schlanker Form oben abgedeckt     mit    einer  Platte 2, auf der alle Einrichtungen wie Pumpen  motor 3,     Injektordüse    für das Absaugen des Zemen  tes,     Durchflussmesser    5 und Magnetventil 6     für     die Dosierung des Wassers, Absperrventile für die  Zementzuführung 7, für die     Umwälzdruckleitung    8  und die     Entleerungsdruckleitung    9,

   sowie die     Mess-          elektroden    10, 11 mit ihren Tauchstäben 12, 13,  unter einer leicht abnehmbaren     Abdeckhaube    14 an  geordnet sind. Aus einem Silo 15, dessen Auslauf  beim Füllen und ausser Betrieb mit einer Drossel  klappe 16 abgesperrt ist, wird der pulverförmige In  halt, z. B.

   Zement, durch die die Schwerkraft unter  stützende     Injektorwirkung    des durch eine     Injektor-          düse    strömenden, zuerst flüssigen, beim weiteren Ab  saugen dann zunehmend steifer werdenden, aber  noch     pumpbar    bleibenden Inhaltes des Mischbehäl  ters 1 abgesaugt und durch die     Umlaufdruckleitung     staubfrei in den Mischbehälter 1 gefördert. Die Mün  dung der Druckleitung 17 ist düsenartig ausgebildet  und endet annähernd horizontal vor der Ansaugöff  nung 18 der Mischpumpe 19, die von dem vertikal  darüber angeordneten Motor 3 angetrieben wird.

    Der Inhalt des Behälters 1 gelangt durch die Misch  pumpe 19 und die     Umwälzdruckleitung    bei gesperr  tem Ventil 9 und     geöffnetem    Ventil 18 in den Be  hälter 1 zurück und wird zunehmend     dispergiert,    wo  bei sich weitgehend ein     thixotroper        Zustand    einstellt,  der bis zu verhältnismässig hohen     Konzentrationsgra-          den    die     Pumpbarkeit    des Mischgutes     gewährleistet,     die durch Zusätze     plastifizierender    Additive oder  Anordnungen von nicht dargestellter,

   eine Vibration  oder eine     Scherwirkung    erzeugender     Einrichtungen     noch verbessert werden kann. Von den im Beispiel  zur     Pegelstandsmessung    angeordneten     Messelektroden     übernimmt die Elektrode 10 mit ihrem Tauchstab 12  die Überwachung des vorzugsweise konstanten Mini  mal-Pegelstandes 21, und die Elektrode 11 mit ihrem  Tauchstab 13, dessen oberes Ende 22 mit aus der       Abdeckhaube    14 herausragender und von aussen ab  lesbarer Skalenteilung versehen ist, die Überwachung  des je nach     Sollmenge    einstellbaren oberen Pegel  standes 23. Die Einstellung der Sollmenge erfolgt  im Beispiel mittels der Fixierschraube 24 für den  Tauchstab 13.

   Nach Schliessen des     Zementzulauf-Ab-          sperrventils    7 bei Erreichen der an der Skala des  Tauchstabes 13 eingestellten Sollmenge dauert das  Mischen bis zur Entleerung, die durch     Öffnen    des  Ventils 9 und gleichzeitiges Schliessen des Ventils 8  bei oder nach Herstellen der Aufnahmebereitschaft  der Folgestufen, z. B. eines     Betonmischers,    eventuell  von diesem selbst eingeleitet und durch Zurückschal  ten der Ventile, 8, 9 bei Erreichen des Minimal  Pegelstandes 21 beendet wird. Gleichzeitig mit Er  reichen des     Minimal-Pegelstandes    wird der Wasser  zulauf wieder geöffnet.

   Ebenfalls vorzugsweise gleich  zeitig, aber wahlweise auch erst nach beendetem    Wassereinlauf, wird auch das     Absperrventil    7 für  den Zementzulauf wieder geöffnet.  



  Bei Zusatz eines flüssigen Additivs kann dieses  mit an sich bekannten Mitteln, beispielsweise einer       Dosierpumpe    25 aus einem Vorratsbehälter 26 in  dosierter Menge entnommen werden. Die Mündung  der Zuleitung für das Additiv 27 wird vorzugsweise  mit     injektorartig    ausgebildeter     Düse    28 in die Zu  leitung für das Wasser hinter dessen Absperrorgan 6  eingeführt, um eine frühzeitige innige     Vormischung     mit dem Wasser zu erzielen.  



       Fig.2    zeigt schematisch und beispielhaft eine  andere bevorzugte Ausführungsform. Bei dieser ist  der     Mess-    und Mischbehälter 1 so hoch, beispiels  weise über einem Betonmischer, angeordnet, dass das  fertige Mischgut ohne eine in der Entleerungsleitung  verbleibenden Restmenge und gleichzeitig durch  Schwerkraft und     Pumpwirkung    in kürzester Zeit in  den nicht dargestellten Verbraucher gelangt. Die  Überwindung des Höhenunterschiedes zwischen dem  Auslauf des     Zementsilos    15 und dem     Mischbehälter     1 erfolgt auch hierbei lediglich durch die motorisch  angetriebene Pumpe 19 über die     injektorartige    Ein  mündung des Zementzulaufes 4. Um bei Stillstand der  Pumpe 19, z.

   B. durch Ausfall des Netzstromes, ein  Zurückfliessen des Behälterinhaltes zum Zementsilo  zu verhindern, sind in den Rohrleitungen geeignete  Mittel angeordnet, so in der Druckleitung eine über  den     Höchst-Füllstand    23 hinaufreichende Rohr  schleife 29 und in der Saugleitung eine Rückstau  klappe 30.

   Für die Mengenmessung des Mischgutes  und damit die     indirekte    Mengenmessung des Ze  mentes ist im Beispiel der     Fig.    2 eine einzige Tauch  elektrode 31 dargestellt, die die im Behälter     befind-          liehe    Menge kontinuierlich anzeigt und auf eine An  zeigevorrichtung 32 überträgt, auf der in bekannter  Weise     Minimum-Maximum-Kontakteinrichtungen    33,  34 ferneinstellbar derartig angeordnet sind, dass dem  eingestellten     Messwert   <I> d </I> die     Messhöhe         D     im       Mess-    und Mischbehälter entspricht.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist nicht be  schränkt auf die Herstellung von Mörtel. Es     kann     mit gleichem Vorteil für andere Mischungskompo  nenten, beispielsweise für die Herstellung eines     thixo-          tropen    kolloidalen     Ton-Wasser-Gemisches    angewen  det werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung einer Mischung, ge bildet von flüssigen und pulverförmigen Komponenten, z. B,. Wasser mit Zementpulver und AddItiven, in einem Mischbehälter mit Mengenmesser für eine maximale und minimale Füllung, dem dosiert die flüssige und pulverförmige Komponente zugefüh@d wird, wobei,
    eine Umwälzpumpe im Kreislauf die Komponenten mischt und die fertige Mischung in die Entnahmeleitung fördert, dadurch gekennzeichnet, dass die Mengen messung der pulvrigen Komponente indirekt durch Abnahme der Messwerte an dem sich bildenden Mischgut erfolgt, wobei die flüssigen Komponenten vordosiert spätestens gleichzeitig mit der pulvrigen Komponente in den Mischbehälter gegeben werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mengenmessung der pulvri gen Komponente indirekt durch Pegelstandsmessung an dem sich bildenden Mischgut erfolgt, wobei der Mischbehälter gleichzeitig als Messbehälter dient. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mengenmessung der pulvri gen Komponente indirekt durch Messung des Strö mungswiderstandes des sich bildenden Mischgutes er folgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischpumpe intermittierend das Mischen der Komponenten im Umwälzverfah- ren und das Wegfördern des fertigen Mischgutes und zusätzlich die Zuförderung der pulvrigen Komponente aus einem Vorratsbehälter bewirkt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zufördern der pulvrigen Kom ponente mittels der Umwälzpumpe durch injektor- artiges Absaugen aus einem Vorratsbehälter in die an dessen Auslauf vorbeigeführte Kreislaufleitung der Umwälzpumpe erfolgt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwälzpumpe im Betrieb ununterbrochen arbeitet und die Messwerte zum Do sieren und Entleeren auf Schaltorgane in. den Kreis lauf-, Zu- und Ableitungen übertragen werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass gleichzeitig mit der vordosierten Flüssig keitsmenge vordosierte Additive, die in Flüssigkeit suspendiert bzw. gelöst sind, dem Messbehälter zu geführt werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die dem Misch- bzw. Messbehälter entnommene Mischung einem Betonmischer zuge- führt wird, in dem sich die körnigen Bestandteile be finden. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Behälter, der mit einer Umwälzpumpe mit Kreislaufleitung in Verbindung steht, Mittel zur Ab nahme von Messwerten des Behälterinhaltes ange ordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung des Behälterinhaltes von einem Schwimmer betätigte Schaltorgane ange ordnet sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung des Behälterinhaltes je Komponente eine Tauchelektrode angeordnet ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass zur Messung des Behälter inhaltes ein kontinuierlich anzeigender elektronischer Pegelstandsmesser angeordnet ist, der das Messer- gebnis auf eine mit Schaltkontakten versehene An zeigevorrichtung überträgt. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch IL, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung des Strömungs widerstandes im Behälter oder der Kreislaufleitung eine durch ein Rückstellglied belastete Staubklappe angeordnet ist. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauklappe federbelastet ist. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Rückstellglied verbundene Kontakteinrichtung angeordnet ist, die den Messwert abgreift und auf ein Stellglied zur Steue rung des Zulaufes der pulvrigen Komponente über trägt. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Mischbehälter ein wei terer Vorratsbehälter für ein flüssiges Additiv ver bunden ist. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kreislauf-, Zu- und Ab leitungen Mittel zur Verhinderung des Zurückflie- ssens des Behälterinhaltes angeordnet sind. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Mündung der Umwälz- druckleitung eine Vibration erzeugende Einrichtung angeordnet ist.
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