CH394018A - Verfahren zur Beheizung von Tunnelöfen und Tunnelofen zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Beheizung von Tunnelöfen und Tunnelofen zur Durchführung des Verfahrens

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CH394018A
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CH
Switzerland
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fuel
combustion
gas
kiln
tunnel
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CH741561A
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Inventor
Gottfried Dr Cremer
Behrens Heinz
Original Assignee
Aton Planungs & Baugesellschaft Fuer Die Keramische Industrie Mbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/30Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B9/36Arrangements of heating devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur    Beheizung   von Tunnelöfen und Tunnelofen zur    Durchführung   des Verfahrens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur    Beheizung   von Tunnelöfen mit    Gas-      oder      Zerstäuberbrennern,   welches, ohne in seiner Anwendungsmöglichkeit hierauf beschränkt zu    sein,   insbesondere den Vorteil besitzt, dass es die einwandfreie    Beheizung   von Tunnelöfen von grosser Breite, wie sie im Zuge der neueren Entwicklung bevorzugt werden, ermöglicht. 



  Bekanntlich ergeben Gas- oder    Ölzerstäuberbren-      ner   einen besonders guten Wirkungsgrad der Verbrennung. Für die Verwendung in Tunnelöfen haben sie jedoch den Nachteil, dass sich am    Brenneraus-      tritt   eine vergleichsweise hohe    Temperatur   entwickelt, so dass es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich wird, eine gleichmässige Temperaturverteilung über die ganze Breite des Tunnelofens und damit über den Querschnitt des durch den Tunnelofen bewegten Brenngutes zu erzielen. 



  Wenn es sich darum handelt, Tunnelöfen mit grossen    Breitenabmessungen   zu bauen, wo das Problem der    gleichmässigen   Temperaturverteilung noch schwieriger zu lösen ist, verwendet man deshalb Impulsbrenner. Bei diesen Impulsbrennern wird das Öl oder ein anderer flüssiger Brennstoff    proportions-      weise   in den    Brennraum   eingespritzt oder besser gesagt eingeschleudert, wobei die einzelnen Portionen auf ihrem Wege vom    Brenneraustritt   zu einer im Abstand gegenüberliegenden    Auftreffstelle      abbrennen.   Mit dieser Art von Brennern kann man nicht nur erhebliche    Breitenabmessungen   überbrücken,

   sondern es bleibt auch der    Brenneraustritt   weitestgehend von übermässigen Temperatureinwirkungen verschont, da das Abbrennen der eingespritzten oder eingeschleuderten Ölportion erst nach einem mehr oder weniger grossen Abstand vom    Brenneraustritt   einsetzt. Damit erhält man eine ausserordentlich gute Temperaturverteilung über den Ofenquerschnitt. 



  Da diese Impulsbrenner, wie oben erläutert, das Öl nicht zerstäuben, ist es unvermeidlich,    d'ass   beim    Austritt   aus den Düsen    Ölmengen   abtropfen, die eine Verschmutzung der    Brennräume   zur Folge haben und infolge ungeregelten    Nachverbrennens   die Ofenatmosphäre ungünstig    beeinflussen.   Man muss in diesem Falle also besondere Vorkehrungen treffen, um die Auswirkungen dieses    Abtropfens   möglichst unschädlich zu machen. 



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur    Behei-      zung   von Tunnelöfen mittels gasförmiger oder zerstäubter flüssiger    Brennstoffe   durch    Einführen   des    Brennstoffes   in den Brennraum des    Tunnelofens   durch Brenner mit    Zumischung   höchstens eines Teiles des für die    Verbrennung   erforderlichen Gases, dadurch gekennzeichnet,    @dass   mindestens ein Teil des für die Verbrennung erforderlichen Gases in    räumlich   getrennten Strömen zu den Brennstoffstrahlen in den    Brennraum   eingeblasen wird. 



  Es ist bekannt, den    Brenngtoff   ohne    Zumischung   von Luft in den Brennraum    einzuspritzen,   wobei die Luftzufuhr mit Hilfe einer die    Brennerdüse   umgebenden Luftführung erfolgt, so dass sich Luft und Brennstoff im wesentlichen    unmittelbar   nach dem Austritt des Brennstoffes aus der Düse mischen.

   Auch hier tritt der eingangs erwähnte Nachteil auf, dass in unmittelbarer Nähe der    Brennerdüse   unerwünschte hohe Temperaturen auftreten, so dass eine gleichmässige Temperaturverteilung über die Breitenabmessungen des Ofens nicht mit Sicherheit gewährleistet ist. 

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 Bei dem erfindungsgemässen Verfahren werden hohe Temperaturen in der    Brennerdüse   vermieden, da die Verbrennung des Brennstoffes erst erfolgt, wenn die Luft oder ein anderes, die Verbrennung    ermöglichendes   und unterhaltendes Gas in    einer   bestimmten Entfernung von der    Brennerdüse   mit dem zerstäubten Brennstoff in Berührung kommt.

   Zum anderen    kann   ein Abtropfen von flüssigem Brennstoff an der    Brenndüse   vermieden werden,    indem   der flüssige Brennstoff mit hohem    Druck   unter Vermeidung von    Tropfenbildung   an der    Brennerdüse   in fein zerstäubtem Strahl aus dieser Düse zum Austritt gebracht wird. 



  Vorzugsweise werden beim erfindungsgemässen Verfahren Brennstoff und das seine Verbrennung unterhaltende Gas im wesentlichen horizontal eingeblasen. Die erfindungsgemässe    Beheizung   lässt sich dadurch variieren, dass man    Brennstoff   und Luft mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten in den Brennraum einführt. Ausserdem kann man die erfindungsgemässe    Beheizung   noch dadurch abändern, dass man den Brennstoffstrahl gegen den ihm benachbarten Luftstrom so neigt, dass der Schnittpunkt der Strömungsrichtungen auf einen beliebigen Punkt innerhalb des    Brennraumes   trifft, vorzugsweise aber an die gegenüberliegende Begrenzung der Brennkammer zu liegen kommt. 



  Der    erfindungsgemässe   Tunnelofen zur Durchführung des    Verfahrens   mit in den Wänden des Tunnelofens angeordneten, in den    Brennraum   brennenden Brenner und    mit   im Besatz auf den    Brenn-      wagen   vorgesehenen Räumen zur Aufnahme der Brennstoffstrahlen, ist gekennzeichnet durch solche Anordnung von abwechselnd    aufeinanderfolgenden   Brennstoff bzw. die Verbrennung unterhaltendes Gas    einführenden   Vorrichtungen, dass Brennstoff und Gas in voneinander getrennte, über Durchbrüche miteinander in Verbindung stehende Räume eingeführt werden. Die Trennwände selbst können aus Einzelelementen, beispielsweise Brennhilfsmitteln, aufgebaut werden.

   Sie können aber auch durch entsprechend gesetztes    Brenngut   gebildet werden. 



  Im folgenden werden    Ausführungsbeispiele   des Verfahrens an Hand der auf der Zeichnung    darge-      stellen   Öfen erläutert. Es zeigt:    Fig.   1 einen senkrechten Querschnitt durch einen Tunnelofen,    Fig.   2 einen Schnitt    durch   den Tunnelofen nach    Fig.   1, im wesentlichen längs der Linie    II-II,   und    Fig.   3 eine andere Ausführungsform des    Brenn-      wagens   eines Tunnelofens. 



  In    Fig.   1 erkennt man bei 1 und 2 die Seitenwandungen des Tunnelofens, in dem ein Brennwagen 3 verfahren wird. Der    Brennwagen   wird absatzweise oder kontinuierlich durch an sich bekannte Vorrichtungen mittels Rädern 4, 5 auf im Tunnelofen angeordneten Schienen 6, 7    verfahren.   



  In den Seitenwänden 1, 2 des Tunnelofens sind    Durchbrüche   8 vorgesehen, in denen die Brenner 9 untergebracht sind. Wie man aus    Fig.   2    erkennt,   wechseln die Brenner 9 mit    Luftzuführungsvorrich-      tungen   10 ab und sind    vorzugsweiss.   auf beiden Seiten des Tunnelofens vorgesehen. Der    Brennwa-      gen   3 trägt mehrere    Brennhilfsmittcl   11, 12 und 13, auf denen der Besatz, d. h. das zu brennende Gut 14, aufgebaut ist.

   Durch die    Brennhilfsmittel   11, 12 und 13 entsteht unter dem Besatz 14    Iiil   Raum 15, in den die Brenner 9 ihren Brennstoff    einspritzen.   Bei den bekannten Tunnelöfen ist dieser Brennstoff mit Luft gemischt, so dass an der    Brinner@.nündung   eine Flamme abbrennt. Bei dieser Einrichtung entsteht an der    Mündung   des Brenners eine sehr hohe Temperatur, die nicht nur den Brenner schädigt, sondern auch die Erreichung einer gleichmässigen Temperaturverteilung über den gesamten Querschnitt des Brenners unmöglich macht. 



  Der Brennstoff wird von dem Brenner 9 praktisch unvermischt mit Luft    eingespritzt,      und   die Verbrennungsluft wird räumlich getrennt davon durch die Vorrichtungen 10 eingeführt. Dadurch mischt sich der Brennstoff mit der    Verbrn_nunasluft   erst ein Stück innerhalb der inneren Begrenzung der    Tunnelöfenseitenwandung,   und    man   erhält einen im wesentlichen gleichen    Abbrand   in dem Raum 15. 



  Selbstverständlich kann der Brennstoff mit einem Teil der Verbrennungsluft, der sogenannten Primärluft, gemischt eingeblasen werden, die im allgemeinen keine vollständige Verbrennung des Brennstoffes gewährleistet, so dass es immer der Zugabe grösserer Mengen von Sekundärluft bedarf. 



     Fig.   3 zeigt eine etwas abgeänderte,    besonders   vorteilhafte Ausführungsform des    Brennliilfsniittel-      aufbaus   auf dem Brennwagen 3. Wie ersichtlich, sind hierbei Trennwände 16 auf dem    Brennwagen   aufgebaut, die bei 17 Durchbrüche aufweisen. Bei dieser Ausführungsform erfolgt das Zusammentreffen der erforderlichen Verbrennungsluft mit dem Brennstoff in eindeutig geführter Weis., und es besteht somit die Möglichkeit, den Verbrennungsvorgang genau in der gewünschten Wise zu lenken. 



  Besonders bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemässen    Behelzung   ist es möglich, den Brennstoff bereits mit einem Teil der Verbrennungsluft gemischt einzublasen. Auch in    F!g.   3 erkennt man bei 9 und 10 die Brenner bzw. die    Luftzuführungs-      vorrichtung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Beheizung von Tunnelöfen mittels gasförmiger oder zerstäubter flüssiger Brennstoffe durch Einführen des Brennstoffes in den Brennraum des Tunnelofens durch Brenner mit Zumischung höchstens eines Teiles der für die Verbrennung erforderlichen Gases, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des für die Verbrennung erforderlichen Gases in räumlich getrennten Strömen zu den Brennstoffstrahlen in den Brennraum eingeblasen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff und das die <Desc/Clms Page number 3> Verbrennung unterhaltende Gas von räumlich getrennten, nebeneinander angeordneten Vorrichtungen eing führt werden. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff und das die Verbrennung unterhaltende Gas mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten eingeführt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffstrahlen und die Ströme aus dem die Verbrennung unterhaltenden Gas so zueinander geneigt eingeführt werden, dass der Schnittpunkt der Strömungsrichtungen auf die gegenüberliegend,: Begrenzung der Brennkammer zu iiegen kommt.
    PATENTANSPRUCH II Tunnelofen zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit in den Wänden des Tunnelofens angeordneten, in den Brennraum brennenden Brenner und mit im Besatz auf den Brennwagen vorgesehenen Räumen zur Aufnahme der Brennstoff- strahlen, gekennzeichnet durch solche Anordnung von abwechselnd aufeinanderfolgenden Brennstoff bzw. die Verbrennung unterhaltendes Gas einführenden Vorrichtungen, dass Brennstoff und Gas in voneinander getrennte, über Durchbrüche miteinander in Verbindung stehende Räume eingeführt werden. UNTERANSPRUCH 4.
    Tunnelofen nach Patentanspruch II, mit in den Seitenwänden des Tunnelofens angeordneten, horizontal in den Brennraum einspritzenden Brennern und mit unter dem Besatz auf den Brennwagen vorgesehenen Räumen, dadurch gekennzeichnet, dass die Räume durch Brennhilfsmittel und/oder Brenngut in einzelne getrennte Brennstoffstrahlen und die Verbrennung unterhaltende Gasströme aufnehmende Kanäle unterteilt sind, deren Trennwände Durchbrüche aufweisen.
CH741561A 1960-07-05 1961-06-23 Verfahren zur Beheizung von Tunnelöfen und Tunnelofen zur Durchführung des Verfahrens CH394018A (de)

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