CH394043A - Uberfüllsicherung für Flüssigkeitsbehälter - Google Patents

Uberfüllsicherung für Flüssigkeitsbehälter

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Publication number
CH394043A
CH394043A CH567262A CH567262A CH394043A CH 394043 A CH394043 A CH 394043A CH 567262 A CH567262 A CH 567262A CH 567262 A CH567262 A CH 567262A CH 394043 A CH394043 A CH 394043A
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CH
Switzerland
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shut
liquid
float
overfill protection
locking
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CH567262A
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Inventor
Bay Max
Meyer Hans
Original Assignee
Bay Max
Apparate Und Metallbau Wald Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/18Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float
    • F16K31/20Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve
    • F16K31/24Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve with a transmission with parts linked together from a single float to a single valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description


      Überfüllsicherimg    für Flüssigkeitsbehälter    Die vorliegende Erfindung betrifft eine     über-          füllsicherung    für Flüssigkeitsbehälter mit einem im  Füllrohr angeordneten Absperrorgan.  



  Derartige     Überfüllsicherungen    sind schon bekannt  geworden. Bei einer bekannten Ausführung ist eine  im Füllrohr angeordnete Absperrklappe mit einem  im Behälter vorgesehenen Schwimmer verbunden und  durch diesen so gesteuert, dass bei Erreichung des  vorbestimmten Flüssigkeitsniveaus das     Füllrohr    all  mählich abgesperrt wird.  



  Eine allmähliche Absperrung des Füllrohres ist  erwünscht, um Druckstösse, die zu Brüchen der Zu  führungsrohre oder Leitungen führen können,     zuver-          meiden.    Bei hohen Drücken, wie sie beispielsweise  bei grossem Pumpendruck und bei starkem Gefälle  entstehen können, besteht aber die Gefahr, dass die  vom Schwimmer auf die Absperrklappe übertragene  Schliesskraft nicht ausreicht, um letztere gegen den  Flüssigkeitsstrom zu     verschwenken    und in die Schliess  lage zu bringen.  



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die  mit dem Schwimmer verbundene Absperrklappe ex  zentrisch im Füllrohr zu lagern, so dass die auf den  grösseren Flächenteil der beim     Verschwenken    von  der Flüssigkeit     beaufschlagten    Klappe einwirkende  Kraftkomponente den Schliessvorgang unterstützt.

    Dabei besteht aber, insbesondere bei hohem Flüssig  keitsdruck im Füllrohr, die Gefahr, dass nach par  tieller Schliessbewegung die im Schliesssinn auf die  Klappe einwirkende Kraft so     gross    wird, dass diese  den Schwimmer vom Flüssigkeitsspiegel abhebt und  die Klappe ruckartig in die Schliesslage bringt, so  dass der     Einfüllvorgang    schon vor der Erreichung  des vorbestimmten Füllniveaus im     Behälter    unter  brochen wird und zudem in den Zuleitungen die  unerwünschten Druckstösse auftreten.

      Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die  Schaffung einer     überfüllsicherung,    welche die vor  genannten Nachteile vermeidet und gewährleistet, dass  auch bei hohen Drücken die     überfüllsicherung    in  Tätigkeit tritt, wenn im Behälter ein vorbestimmtes  Flüssigkeitsniveau erreicht ist, bzw. eine     allmähliche     Absperrung des Füllrohres erfolgt.  



  Die erfindungsgemässe     überfüllsicherung,    die ein  im     Füllrohr    angeordnetes Absperrorgan aufweist,  welches durch einen im     Flüssigkeitsbehälter    vorge  sehenen und am Füllrohr schwenkbar angebrachten  Schwimmer steuerbar ist, zeichnet sich dadurch aus,  dass das Absperrorgan in seiner geöffneten Stellung  gegen den Flüssigkeitsstrom geneigt ist, wobei     Mittel     vorgesehen sind, die das Absperrorgan in dieser  Stellung gegen den     im    Füllrohr herrschenden, als  Schliesskraft wirksamen Flüssigkeitsdruck arretieren  und welche bei Erreichung des vorbestimmten Füll  niveaus durch den Schwimmer     betätigbar    sind,

   so  dass das Absperrorgan freigegeben und durch den  Flüssigkeitsdruck in Schliessstellung gebracht wird,  wobei     Mittel    zum Dämpfen der Schliessbewegung des  Absperrorgans vorgesehen sind.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der erfin  dungsgemässen     überfüllsicherung    wird anhand der  Zeichnung nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 ein teilweise aufgebrochenes Füllrohr mit  eingebauter     überfüllsicherung    und       Fig.    2 einen Längsschnitt durch das     Füllrohr     gemäss     Fig.1.     



  Zwischen zwei     Füllrohrabschnitten    1 und 2,  welche zum Beispiel in einem Heizöltank angeordnet  sind, wobei sich der     Füllrohrabschnitt    1 mit seinem  oberen Ende durch den Tankdeckel (nicht dargestellt)  hindurch erstreckt, ist ein Gehäuse 3 angeflanscht,  in welchem das Absperrorgan 4 auf einem Bolzen 5  befestigt ist     (Fig.    2). Auf dem sich aus dem Gehäuse      3 heraus erstreckenden     Bolzenende    ist     zudem    eine       Arretierscheibe    6 befestigt, welche an ihrem äusseren  Rand eine Nut 7 aufweist.

   In diese Nut 7 greift ein       Arretierhebel    8 ein, welcher in einer an der Aussen  wand des Gehäuses 3 angeordneten Lagergabel 9  schwenkbar gelagert ist. Die Anordnung ist dabei  so getroffen, dass der     Arretierhebel    8 in die Nut 7  eingreift, wenn sich das Absperrorgan 4     (Fig.    2)  in seiner geöffneten Stellung befindet. Ferner befindet  sich an der Aussenwand des Gehäuses 3 ein Lager  auge 10, an welchem ein Hebel 11 um einen Bolzen  12 schwenkbar     gelagert    ist. Der Hebel 11 trägt  an seinem freien Ende eine Schwimmerkugel 13,  welche sich im Innern des Flüssigkeitstanks befindet.

    Der     verschwenkbare    Hebel 11 mit der Schwimmer  kugel 13 ist dabei so angeordnet, dass der Hebel 11  beim     Verschwenken    nach oben gegen den sich über  die     Arretierscheibe    6 erstreckenden     Arretierhebel    8  anschlägt und beim weiteren     Verschwenken    diesen  aus der Nut 7 heraus hebt. Die Schwenkbewegung  des Hebels 11 nach unten wird durch einen in der       Arretierscheibe    6 angeordneten     Bolzen    14 begrenzt,  auf welchem der Hebel 11 in seiner Ruhelage     aufliegt.     



  Um die Lagerung des Hebels 11 sowie die     Arre-          tiermittel    von auf der     Flüssigkeitsoberfläche    befind  lichen Schmutzablagerungen zu schützen, sind diese  von einer aussen am Gehäuse 3 angeordneten Ab  deckung 15 umgeben, durch deren seitlichen Schlitz  16 sich der Hebel 11 erstreckt.  



  Wie     Fig.    2 mehr im einzelnen zeigt, ist die  Achse a des Gehäuses 3 gegen die     Füllrohrachse     b in der Schnittebene um einen Betrag c versetzt und  die Schwenkachse des Absperrorganes 4 senkrecht  zur Gehäuseachse a angeordnet. Das Gehäuse 3 ist  durch einen Zwischenboden 17 in eine obere Kam  mer 18 und in eine untere Kammer 19 unterteilt,  wobei sich der Zwischenboden oberhalb der  Schwenkachse des Absperrorganes 4 erstreckt. Die  Verbindung der beiden Kammern 18 und 19 wird  durch eine runde Öffnung 20 hergestellt, deren Achse  mit der     Füllrohrachse    b zusammenfällt.

   Diese     öff-          nung    ist durch die Schliessklappe 21 des     Absperror-          ganes    4 verschliessbar, indem diese um die Schwenk  achse des Bolzens 5 aus der geöffneten Stellung in  die Schliessstellung     verschwenkt    wird.  



  Beim Auffüllen des     Tankes    strömt nun ein Teil  der Flüssigkeit direkt vom     Füllrohrabschnitt    1 durch  die obere     Kammer    18 des Gehäuses 3, die Öffnung  20 im Zwischenboden 17, die untere Kammer 19  und durch den     Füllrohrabschnitt    2 in den Tank,  während ein weiterer Teil der Flüssigkeit beim Ein  strömen in die Kammer 18 zunächst den über den  Zwischenboden 17 in die Kammer 18 hineinragenden  Flächenteil 22 der sich in geöffneter Stellung be  findlichen Schliessklappe 21     beaufschlagt    und auf  diese eine im Schliesssinn wirkende Kraft ausübt.

    Durch die Anordnung der Schwenkachse des Ab  sperrorgans 4 quer zur Gehäuseachse a und in der  Schnittebene um den Betrag c gegen die Füllrohr  achse b bzw. der Achse der Öffnung 20 versetzt,    wird der Flächenteil 22 gegenüber dem Flächenteil  23 vergrössert, wodurch die auf diese Fläche einwir  kende Schliesskraft ebenfalls vergrössert wird. Durch  die Neigung der Schliessklappe 21 gegen die Strö  mungsrichtung der Flüssigkeit, in ihrer geöffneten  Lage, wird zudem eine weitere Erhöhung der Schliess  kraft erzielt.  



  Wenn nun die Schwimmerkugel 13 infolge An  steigen des Flüssigkeitsniveaus gegen die vorbestimm  te Höhe hin angehoben wird, um die Zufuhr von  Flüssigkeit abzusperren, so wird der Hebel 11 eben  falls angehoben, bis dieser den     Arretierhebel    8 aus  der Nut 7 der     Arretierscheibe    6 heraushebt, wodurch  die     Arretierscheibe    und somit auch das mit dieser  über den     Bolzen    5 fest verbundene Absperrorgan 4  freigegeben werden, so dass die auf die Schliessklappe  21 einwirkende Schliesskraft das Absperrorgan 4  im Uhrzeigersinn     verschwenkt,    bis es die gestrichelt  dargestellte Schliesslage erreicht hat.

   In dieser Lage  verhindert das Aufliegen der Schliessklappe 21 auf  dem Rand der Öffnung 20 im Zwischenboden 17  eine weitere Verdrehung des Absperrorganes 4 im       Uhrzeigersinn.     



  Für die Dämpfung des Schliessvorganges ist am  Gehäuse 3 ein gebogener Zylinder 24 angeordnet, in  welchem sich während des Schliessvorganges ein Kol  ben 25 am Absperrorgan 4, welcher mit der Schliess  klappe 21 über einen gebogenen Hebel 26 fest ver  bunden ist, im Uhrzeigersinn bewegt. Am Kopf des       Zylinders    24 ist eine durchbohrte Entlüftungs  schraube 27     eingewindet,    welche das Entweichen  der im Zylinder befindlichen Luft ermöglicht, so  dass sich dieser beim Ansteigen des Flüssigkeitsni  veaus ebenfalls mit Flüssigkeit auffüllt.  



  Wird nun durch den Schwimmer 13 der Schliess  vorgang ausgelöst, so schiebt sich beim     Verschwen-          ken    des Absperrorganes 4 in die Schliesslage der  Kolben 25 in den Zylinder 24 ein. Dadurch wird  die im Zylinder befindliche Flüssigkeit aus der     öff-          nung    in der Entlüftungsschraube 27     herausgepresst,     wobei der bei dieser Überströmung entstehende Wi  derstand eine dämpfende Wirkung auf das Absperr  organ 4 ausübt. Dadurch wird die     Durchflussöffnung     20 im Gehäuse 3 verlangsamt geschlossen und die  Strömungsgeschwindigkeit im     Zuflussschlauch    derart  abgebremst, dass schädliche Druckstösse in den Zu  leitungen vermieden werden.

    



  Um die Bremswirkung bei verschiedenen     Visko-          sitäten    der Flüssigkeiten gleichermassen zu erreichen,  kann die Entlüftungsschraube gegen eine mit ent  sprechender Durchbohrung ausgewechselt werden.  



  Die nach dem Absperren des Zuflusses von  Flüssigkeit in den Behälter noch in der Zuführungs  leitung enthaltene Flüssigkeit entleert sich durch die  undichten Auflagestellen zwischen Schliessklappe 21  und Zwischenboden 17. Sobald nun der Flüssigkeits  strom zum Stillstand gekommen ist, schwenkt das  Absperrorgan durch sein Eigengewicht und somit  auch die     Arretierscheibe    6 im     Gegenuhrzeigersinn     in seine geöffnete Stellung zurück, wobei mit einer      Stellschraube 28, welche im Gehäuse 3     eingewindet     ist, und an welche der Hebel 26 des Absperrorganes  4 anliegt, die Endlage des Absperrorganes eingestellt  werden kann.

   Beim Absinken des Flüssigkeitsniveaus  bewegt sich der Schwimmer nach unten, bis der  Hebel 11 wieder auf dem die untere Endlage des  Schwimmers bestimmenden Bolzen 14 an der     Arre-          tierscheibe    6 aufliegt. Hat der Hebel 11 durch seine  Abwärtsbewegung den     Arretierhebel    8 wieder frei  gegeben, so fällt     dieser    durch sein Eigengewicht in  die Nut 7 der     Arretierscheibe    6 ein. Somit ist die       Überfüllsicherung    für ein nächstes Auffüllen des       Tankes    wieder betriebsbereit.  



  Insbesondere vorteilhaft bei der     beschriebenen          Überfüllsicherung    ist ihr konstruktiv sehr einfacher  Aufbau, bei welchem die Verwendung von Feder  elementen und Zahnrädern, welche durch Verschmut  zung leicht zu Störungen Anlass geben, vermieden  wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überfüllsicherung für Flüssigkeitsbehälter mit einem im Füllrohr angeordneten Absperrorgan, welches durch einen im Flüssigkeitsbehälter vorge sehenen und am Füllrohr schwenkbar angebrachten Schwimmer steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan in seiner geöffneten Stellung gegen den Flüssigkeitsstrom geneigt ist, wobei Mittel vorgesehen sind, die das Absperrorgan in dieser Stellung gegen den im Füllrohr herrschenden,
    als Schliesskraft wirksamen Flüssigkeitsdruck arretieren und welche bei Erreichung des vorbestimmten Füll niveaus durch den Schwimmer betätigbar sind, so dass das Absperrorgan freigegeben und durch den Flüssigkeitsdruck in Schliessstellung gebracht wird, wobei Mittel zum Dämpfen der Schliessbewegung des Absperrorgans vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. überfüllsicherung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem Absperrorgan eine Arretierscheibe drehstarr verbunden ist, an deren Umfang eine Nut vorgesehen ist, in welche in der geöffneten Lage des Absperrorganes ein Arre- tierhebel eingreift.
    2. LUberfüllsicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretierhebel derart ausgebildet ist, dass der Schwim mer bei seiner Aufwärtsbewegung diesen aus der Nut der Arretierscheibe heraushebt. 3. überfüllsicherung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass für die Dämpfung ein Zy linder vorgesehen ist, in welchem ein am Absperr organ fest angeordneter Kolben verschiebbar ist.
CH567262A 1962-05-11 1962-05-11 Uberfüllsicherung für Flüssigkeitsbehälter CH394043A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20240418280A1 (en) * 2019-12-04 2024-12-19 Stormwell Inc. Rotary valve

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US20240418280A1 (en) * 2019-12-04 2024-12-19 Stormwell Inc. Rotary valve

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