CH394359A - Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und einem vom Wandler beeinflussten magnetischen Auslöseorgan - Google Patents

Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und einem vom Wandler beeinflussten magnetischen Auslöseorgan

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CH394359A
CH394359A CH589862A CH589862A CH394359A CH 394359 A CH394359 A CH 394359A CH 589862 A CH589862 A CH 589862A CH 589862 A CH589862 A CH 589862A CH 394359 A CH394359 A CH 394359A
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CH
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transformer
circuit breaker
magnetic
residual current
current circuit
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Application number
CH589862A
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Inventor
Rudolf Dipl Ing Scherbaum
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/14Electrothermal mechanisms
    • H01H71/142Electrothermal mechanisms actuated due to change of magnetic permeability
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/40Structural association with built-in electric component, e.g. fuse
    • H01F27/402Association of measuring or protective means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


      Fehlerstromschutzschalter        mit        Summenstromwandler    und einem vom Wandler  beeinflussten magnetischen     Auslöseorgan       In den elektrischen Anlagen werden Schutzschal  ter verwendet, die beim Auftreten eines Fehlerstro  mes im Stromkreis selbsttätig ausschalten. Diese       Fehlerstromschutzschalter    pflegt man mit einem die  Differenz der     Ströme    feststellenden Summenstrom  wandler zu versehen, der einen Steuerstrom einem  magnetischen     Auslöseorgan    zuführt. Besonders eig  net sich hierfür ein magnetisches     Auslöseorgan,    das  als Haltemagnet ausgebildet ist und im Magnetkreis  einen Dauermagneten enthält.

   In der Regel sind  diese     Fehlerstromschutzschalter    nicht in der Lage,  'bei     Kurschluss-    oder     Überlastungsströmen    auszulö  sen, so     d'ass    zusätzlich in der Leitung, in der sich der       Fehlerstromschutzschalter    befindet, Schmelzsicherun  gen oder     Leitungsschutzschalter    bzw. Geräteschutz  schalter vorgesehen     werden    müssen. Es sind aber  auch schon Schutzschalter bekannt, die nicht nur  bei Fehlerstrom, sondern auch bei Kurzschluss und  Überlastungen ansprechen.

   Man kann dies dadurch  erreichen, dass man den     Fehlerstromschutzschalter     mit einem     magnetischen    Schnellauslöser und einem  thermischen Auslöser vereint. Durch den magneti  schen Schnellauslöser und den thermischen Auslöser  werden der Aufwand und zugleich auch die Ab  messungen des     Fehlerstromschutzschalters    erheblich  vergrössert. Man hat auch schon versucht, ein An  sprechen des     Fehlerstromschutzschalters    bei Kurz  schlüssen und Überlastungen dadurch zu erreichen,  dass man an dem     Summenstromwandler    das Magnet  system etwas unsymmetrisch ausbildete.

   Durch diese  Ausbildung des     Summenstromwandlers    lässt sich wohl  ein Ansprechen des     Fehlerstromschutzschalters    auf  Kurzschlüsse erreichen, aber nicht auf     kleine        üb@er-          lastungen.    Würde ein Ansprechen auf kleine Über  lastungen erfolgen,

   so müsste die     Unsymmetrie    in  dem Magnetsystem des     Summenstromwandlers    we-         sentlich    vergrössert     werden.    Mit     der        unsymmetrischen     Ausbildung des Magnetsystems ist jedoch eine Ab  hängigkeit des     Auslösestromes    des     Fehlerstromschutz-          schalters    auf Fehlerströme verbunden.

      Die Erfindung betrifft eine     vorteilhafte    Ausbil  dung eines     Fehlerstromschutzschalters    mit Summen  stromwandler und einem vom Wandler     beeinflussten     magnetischen     Auslöseorgan,    die ein sicheres Anspre  chen des     Fehlerstromschutzschalters    bei kleinen über  lastungen gewährleistet, ohne dass ein zusätzlichen  Raum beanspruchender Aufwand erforderlich ist.

   Er  findungsgemäss ist das     Auslöseorgan    zugleich als       Temperaturwächter    ausgebildet durch Herstellung ei  nes Bauteiles des     Magnetkreises    aus einem magne  tischen Werkstoff mit einer     Curie-Temperatur    von  120-150  C.  



       An    dem     Fehlerstromschutzschalter    gemäss der  Erfindung fällt der Anker des vom Wandler beein  flussten     Auslöseorgans    ab, wenn die     Innentemperatur     des     Fehlerstromschutzschalters,    insbesondere des Aus  löseorgans, die oben angegebene Temperatur erreicht.  Eine Erhöhung der Innentemperatur tritt ein,     wenn     kleine Überlastungen lange     Zeit    andauern.

   Durch  die Steigerung der     Innentemperatur    wird das An  sprechen des     Fehlerstromschutzschalters    auf kleine  Überlastungen herbeigeführt, welche unter Umstän  den zur Zerstörung des Schalters führen     können.     Durch die     Erfindung    ist insbesondere ein sicheres  Ansprechen des     Fehlerstromschutzschalters    in einem  Gebiet bis zu dem zweifachen des     Nennstromes    des  Schalters erreichbar:  In der     Zeichnung    ist ein     Ausführungsbeispiel     der     Erfindung    dargestellt.

   Die     Fig.    1 und 2 zeigen  eine Aufsicht und eine Seitenansicht eines Fehler  stromschutzschalters gemäss der Erfindung     mit    aufge-      schnitteuer Kappe. Die     Fig.    3 und 4 geben Einzel  heiten des     magnetischen        Auslöseorgans        wieder.     



  Auf dem Sockel 1 befinden sich die     Klemmen    2,  3 für die ankommenden und 4, 5 für die abgehen  den Leitungen. Im Innern des Sockels sind die Schalt  kontaktteile untergebracht, die in der     Fig.    1 symbo  lisch angedeutet     sind.    6, 7 sind die beweglichen       Kontaktbrücken    und 8, 9 die zugehörigen ortsfesten  Kontaktteile.

   Auf dem Sockel 1 sind ein     Schaltschloss     10     mit    dem Einschaltdruckknopf 11 und dem Aus  schaltdruckknopf 12, ein     Summenstromwandler    13  und dazwischen ein magnetisches     Auslöseorgan    14  angeordnet.     Schaltschloss    10,     Summenstromwandler     11 und magnetisches     Auslöseorgan    14 befinden sich  unter einer gemeinsamen Schalterkappe 15, die auf  dem Sockel 1 aufsitzt. Der     Summenstromwandler    13  hat die beiden     Primärwicklungen    16, 17 und die       Sekundärwicklung    18.

   Das     magnetische    Auslöse  organ 14 ist mit der Wicklung 19 versehen, die an  die Sekundärwicklung 18 des     Summenstromwandlers     angeschlossen ist.  



  Das magnetische     Auslöseorgan    14 ist als Halte  magnet ausgebildet. Vorzugsweise ist der Haltema  gnet     ein    Sperrmagnet. Der Aufbau des Sperrmagneten  ist im Prinzip in den     Fig.    3 und 4 der Zeichnung  dargestellt. Der Magnetkreis des Sperrmagneten hat  zwei Blechpakete 20, 21, die in geeigneter Weise     im     Abstand     voneinander    gehalten sind. An einer Stelle  befindet sich zwischen den beiden Blechpaketen ein  Dauermagnet 22. Auf dem     mittleren        Schenkel    der  Blechpakete ist die Wicklung 19 aufgebracht. Die  Blechpakete 20, 21 wirken mit dem Anker 23 zu  sammen.

   Der Anker befindet sich im angezogenen  Zustand, wenn die Magnetwicklung 19 durch den  Steuerstrom des     Summenstromwandlers    nicht erregt  ist. Tritt ein: Steuerstrom auf, so vermindert sich der  den Anker 23     durchsetzende    magnetische Fluss, so  dass der Anker unter Wirkung einer nicht gezeichne-         ten    Feder abfallen kann. Nach der Erfindung ist  das magnetische     Auslöseorgan    zugleich als     Tempera-          turwächter    ausgebildet. Es ist dies dadurch erreicht,  dass ein Bauteil des Magnetkreises aus     einem    Werk  stoff mit einer     Curie-Temperatur    von etwa 120 bis  150 C. besteht.

   In dem Ausführungsbeispiel ist die  ser Bauteil der Anker 23. Es kann auch ein ande  rer Bauteil des     Magnetkörpers    sein.  



  Tritt längere Zeit ein     überlastungsstrom    in dem       Fehlerstromschutzschalter    auf, so erhöht sich die  Innentemperatur des Schalters, unter anderem auch  die Temperatur des magnetischen     Auslöseorgans.     Steigert sich die Innentemperatur so weit, dass     die     Temperatur     errreicht    wird, bei der der aus besonde  rem magnetischem Baustoff bestehende Bauteil, im  vorliegenden Fall der Anker 23, seine magnetische  Durchlässigkeit verändert, so fällt der Anker 23  von den Blechpaketen 20, 21 ab, ohne dass     eine     Erregung der Wicklung 19 durch einen Steuerstrom  des     Summenstromwandlers    notwendig gewesen ist.

      Das magnetische     Auslöseorgan,    das erfindungs  gemäss zugleich als     Temperaturwächer    dient, kann  auch in einer anderen Weise als Sperrmagnet ausge  bildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwand- ler und einem vom Wandler beeinflussten magne tischen Auslöseorgan, wobei das Auslöseorgan als Haltemagnet ausgebildet ist und im Magnetkreis ei nen Dauermagneten enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseorgan (14) zugleich als Temperatur wächter ausgebildet ist durch Herstellung eines Bau teiles (23)
    des Magnetkreises aus einem magne tischen Werkstoff mit einer Curie-Temperatur von 120-150 C.
CH589862A 1961-07-29 1962-05-15 Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und einem vom Wandler beeinflussten magnetischen Auslöseorgan CH394359A (de)

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DES0075095 1961-07-29

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CH589862A CH394359A (de) 1961-07-29 1962-05-15 Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und einem vom Wandler beeinflussten magnetischen Auslöseorgan

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