CH394379A - Drehspule für elektrische Messgeräte - Google Patents

Drehspule für elektrische Messgeräte

Info

Publication number
CH394379A
CH394379A CH8225659A CH8225659A CH394379A CH 394379 A CH394379 A CH 394379A CH 8225659 A CH8225659 A CH 8225659A CH 8225659 A CH8225659 A CH 8225659A CH 394379 A CH394379 A CH 394379A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
moving coil
winding
brackets
measuring devices
frame
Prior art date
Application number
CH8225659A
Other languages
English (en)
Inventor
Musil Alois
Necas Otto
Original Assignee
Metra Blansko Narodni Podnik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metra Blansko Narodni Podnik filed Critical Metra Blansko Narodni Podnik
Publication of CH394379A publication Critical patent/CH394379A/de

Links

Landscapes

  • Insulating Of Coils (AREA)

Description


      Drehspule    für     elektrische    Messgeräte    Die Erfindung betrifft eine Drehspule für elek  trische Messgeräte.  



  Die bisher bekannten Drehspulen für elektrische  Messgeräte sind nur unter grossem Aufwand an Ge  schicklichkeit     herstellbar.    Zunächst ist es erforderlich,  den eigentlichen drehbaren Rahmen zu bewickeln,  falls ein solcher zum Tragen der Wicklung vorge  sehen ist, oder ihn aus der Wicklung selbst zu bilden,  falls eine selbsttragende Ausführung gewählt wird.  Hierauf muss die Wicklung imprägniert und getrock  net werden. Falls die Drehspule ohne durchgehende  Welle ausgeführt werden soll, müssen     metallische,     zur Halterung der Lagerspitzen dienende Naben auf  geklebt und sorgfältig zentriert werden. Diese Arbeit  erfordert grosse Handfertigkeit.

   Da die Herstellung  von Drehspulen mit durchgehender Welle hinsichtlich  der Zentrierung noch schwieriger ist, müssen in  diesem Fall erhebliche Masstoleranzen in Kauf ge  nommen werden. Infolgedessen muss der Luftspalt  grösser sein, als es bei     Einhaltung    nur geringer Mass  abweichungen für die Zentrierung     erforderlich    ist.  Hierdurch wird die magnetische Induktion verringert  und die Qualität des     Messgerätes    beeinträchtigt.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese  Mängel auszuschalten. Erfindungsgemäss ist die mit  Halterungen für die Lagerteile versehene Drehspule  dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem durch die  mit Kunststoff     umspritzte    oder umgossene und im  prägnierte Wicklung gebildeten rahmenartigen Kör  per besteht, dessen Halterungen für die Lagerteile  ebenfalls vom Spritz- oder     Gussmaterial    umgeben  sind, wobei die Wicklung mit den Halterungen eine       unzerlegbare    Einheit darstellt.  



  Die Herstellung der Drehspule gemäss der Er  findung ist damit wesentlich vereinfacht, und es besteht  die Möglichkeit einer sehr genauen Zentrierung, weil  sich die zentrische Lage der Halterungen durch die    Form bestimmt, in der die Wicklung     umspritzt    oder  umgossen. wird. Beim Umspritzen oder Umgiessen  der Wicklung kann gleichzeitig deren Imprägnierung  erfolgen, so dass ein gesonderter Arbeitsgang hierfür  in Fortfall kommt. Nach der Erhärtung bildet das  Ganze eine     unzerlegbare    Einheit. Für die Herstellung  der Drehspule nach der Erfindung ergeben sich zwei  verschiedene Möglichkeiten.

   Entweder können die  Halterungen ausserhalb der oben erwähnten Form  fertiggespritzt und nachträglich in diese eingelegt wer  den, so dass sie in den in die Form eingespritzten  Kunststoff einschweissen, oder die     Umspritzung    der  Drehspule kann in einem einzigen Arbeitsgang er  folgen, wobei sich die Halterungen in entsprechenden  Hohlräumen der Form ausbilden. Ob die eine oder  andere Herstellungsweise gewählt wird, hängt von  den gegebenen Umständen ab.  



  Eine besonders günstige Ausführungsmöglichkeit  besteht darin, dass mit der Halterung weitere, beim  Umspritzen der Spule     miteingespritzte    Einzelteile, wie  Lagerspitzen, Befestigungsmittel für Aufhängebän  der,     Auswuchtbolzen,    Zeiger,     Spiralfeder-Halter    oder  dergleichen, vereinigt sind. Als Spritzmaterial     für     die Bildung des rahmenartigen Körpers kann Kunst  stoff aus     Epoxydharzen    oder Polystyrolen gewählt  werden.  



  Ausführungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     sind in den Zeichnungen dargestellt. In diesen     zeigt:-          Fig.    1 die Drehspule in perspektivischer Dar  stellung,       Fig.    2 einen Querschnitt durch den rahmenartigen  Körper und       Fig.    3 und 4 weitere Ausführungsformen, eben  falls perspektivisch dargestellt.  



  Die Basis für den im Ganzen mit 10 bezeichneten  rahmenartigen     Drehspulkörper    ist, wie     Fig.    2 zeigt,  die Wicklung 11 selbst. Beim Umspritzen der Wik-           klung,    bei dem diese gleichzeitig imprägniert wird,  entsteht am äusserem Umfang die dünne Kunststoff  schicht 13 mit nach aussen völlig glatter     Oberfläche.          Mit    12 ist ein     Dämpfungsgehäuse    bezeichnet, welches       nicht    für alle Anwendungsfälle erforderlich ist und       nicht    zur     Erfindung    gehört.

       Beim    Umspritzen ent  stehen gleichzeitig die Naben 21, in denen auch die  Lagerspitzen 31     eingespritzt    oder eingegossen sein  können. Die Naben,     gegebenenfalls    mit eingegossenen  Lagerspitzen, können auch als vorgefertigte Teile in  die Spritzform zum Umspritzen und     Imprägnieren     der Wicklung eingelegt sein, so dass sie in den die  Umhüllung der Wicklung bildenden     Kunststoff    ein  schweissen. Am Fuss der Nabe 21 sind     Rillen    22  ausgebildet, in welche nachträglich Halter 32 einge  klebt werden, an die Spiralfedern oder Aufhänge  bänder angeschlossen sind.

   Diese Halter können aber  ebenso wie die Naben selbst entweder     eingespritzt     oder angespritzt sein. An der Nabe können auch  andere Befestigungsmittel ein- oder angespritzt sein,  z. B. ein Bolzen 33     (Fig.    1), der, zur Befestigung der       Dämpfungstrommel    oder des     Zeigerhalters    am rah  menartigen     Drehspulkörper    dient.  



  Als Spritzmaterial für die Bildung des     Drehspul-          körpers        einschliesslich    der Halterungen kann Kunst  stoff aus     Epoxydharzen    oder Polystyrolen dienen.  Auch andere Kunststoffe mit gleichen oder ähnlichen  Eigenschaften sind verwendbar.  



  Die Form zur Bildung des     Drehspulkörpers    mit  eingebetteter Wicklung enthält einen Kern, der dem  Umriss des Innenraumes des Rahmens entspricht.  Auf diesen Kern wird die Wicklung aufgewickelt.  Sie kann auch gesondert gewickelt und dann über  den Kern gestreift werden. Dann werden in die  Aussenform die entsprechenden Teile, wie Achsen  oder     Bolzen,    gegebenenfalls auch die Naben, als  vorgefertigte Teile eingelegt. Darauf wird die Form  geschlossen, und der     Spritzvorgang    läuft in     üblicher     Weise ab.

   Man kann auch Rahmen, auf denen die  Wicklung aufgewickelt ist, als vorgefertigte Teile in  die Spritzform einlegen, die entweder die Hohlräume  für die Bildung der Naben enthält oder in der Naben  als gesondert gespritzte Teile eingelegt werden.     Fig.    3  zeigt einen Rahmen, der mit einer derartigen Nabe 21  versehen ist.     In    die Nabe ist die     Achsenspitze    31,  der Halter 32 für eine Spiralfeder und die Aus-         wuchtgabel    38 eingespritzt. Der     Nabenkörper    ist  konstruktiv derart entworfen, dass er unmittelbar auch  den Zeigerhalter bildet, in welchen der eigentliche  Zeiger 43 eingespritzt ist.

   Am     Nabenkörper    21 sind  Befestigungsschellen 24 ausgeformt, die den Rahmen  10 umgreifen.  



  Gemäss     Fig.    4 ist im mittleren Teil der Nabe 21  ein     Hohlraum    25 vorgesehen, in welchem ein Quer  stift 37 eingespritzt ist, über den der gespannte Faden  35 geführt     ist,    welcher durch Anlöten an     die    Leitung  36 verankert wird.  



  Zur Bildung der Drehspule kann auch ein Ver  fahren angewendet werden, das von dem üblichen  Spritzverfahren abweicht, nämlich das     Gussverfah-          ren,    bei dem die Kunststoffe durch übliche     Ver-          gussmassen    ersetzt sind. Die Erfindung ist dann     ver-          wirklicht,    wenn die Halterungen gleichzeitig mit der  Einbettung der Wicklung in Isoliermasse derart ent  stehen oder angebracht werden, dass eine urzerlegbare       Drehspuleneinheit    gebildet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehspule für elektrische Messgeräte mit Halte rungen für die Lagerteile, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem durch die mit Kunststoff umspritzte oder umgossene und imprägnierte Wicklung gebilde ten rahmenartigen Körper besteht, dessen Halterun gen für die Lagerteile ebenfalls vom Spritz- oder Gussmaterial umgeben sind, wobei die Wicklung mit den Halterungen eine urzerlegbare Einheit darstellt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Drehspule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mit den Halterungen weitere vom Spritz- oder Gussmaterial umgebene Einzelteile in Form von Lagerspitzen oder Befestigungsmittel für Aufhängebänder, Auswuchtbolzen oder Zeiger oder Spiralfeder-Halter vereinigt sind. 2. Drehspule nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritz- oder Gussmaterial für die Bildung der rahmenartigen Drehspuleinheit Kunststoff aus Epoxydharzen oder Polystyrolen ist.
CH8225659A 1958-12-24 1959-12-22 Drehspule für elektrische Messgeräte CH394379A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CZ668158 1958-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH394379A true CH394379A (de) 1965-06-30

Family

ID=5468492

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH8225659A CH394379A (de) 1958-12-24 1959-12-22 Drehspule für elektrische Messgeräte

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH394379A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69400602T2 (de) Permanentmagnetrotor für elektrische Motoren und Verfahren zur Herstellung derselben
DE2143752C3 (de) Kollektorloser Gleichstrommotor mit einem axialen Luftspalt
DE68928786T2 (de) Waschmaschine
DE2845251A1 (de) Verfahren zur herstellung eines rotors fuer elektrische maschinen
DE2741423C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Läufers für einen kernlosen Elektromotor
DE2746954C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Läufers für einen kernlosen Elektromotor
DE2104121A1 (de) Lauferteil fur einen Elektromotor
CH394379A (de) Drehspule für elektrische Messgeräte
DE3523374C2 (de) Sensor für eine induktive Geschwindigkeitsmeßeinrichtung
DE1143269B (de) Drehspule fuer elektrische Messgeraete
DE3842735C2 (de)
DE1222574B (de) Verfahren zur Herstellung von als mechanisch widerstandsfaehige Teile aufgebauten und so zur Fuehrung und/oder Halterung der Magnete oder ganzer Geraeteteile dienenden Schaltspulen
DE3943328C2 (de) Verfahren zum Spritzen eines Dauermagneten und Hohlform zur Durchführung des Verfahrens
CH394897A (de) Fadenführungstrommel und Verfahren zum Herstellen dieser Trommel
DE2934183A1 (de) Elektromotor mit einem flachen luftspalt
AT221651B (de) Drehspule für elektrische Meßgeräte
DE1814994B2 (de) Spindeltrieb fuer abstimmbare elektrische bauelemente, insbesondere drehpotentiometer, sowie verfahren zu dessen herstellung
DE19609340A1 (de) Ständer einer elektrischen Maschine
DE1140988B (de) Mit Giessharz vergossener Transformator oder Drossel
DE2408782B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen des Stators eines Elektromotors
DE3913811A1 (de) Vorrichtung zur herstellung magnetischer rotorscheiben aus kunststoff
DE1153421B (de) Elektrodynamisches Schallgeraet
DE943136C (de) Elektrische Maschine, bei der die mit Ohren versehenen Staenderbleche durch aufgespritzte Leichtmetallteile zusammengehalten sind
DE853973C (de) Elektrischer Tonabnehmer, insbesondere mit Vierpolsystem
DE2234921C3 (de) Sonnenblendenlager