CH394467A - Radialturbofördermaschine und deren Verwendung - Google Patents
Radialturbofördermaschine und deren VerwendungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D17/00—Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
- F04D17/08—Centrifugal pumps
- F04D17/16—Centrifugal pumps for displacing without appreciable compression
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Radialturbofördermaschine und deren Verwendung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Radial turbofördermaschine sowie deren Verwendung.
Bei den bekannten Radialturbofördermaschinen, wie Radialgebläsen und Radialpumpen, erfolgt der Abfluss des Mediums aus dem Gehäuse in einer Richtung, welche mit der Einlaufrichtung des Me diums normalerweise einen Winkel von 900 bildet. Es stehen mit anderen Worten die Läuferachse und die Achse des Abflusstutzens senkrecht aufeinander. Für viele Anwendungsgebiete bedeutet dies einen Nach teil, insbesondere wenn die Richtung des eintretenden mit derjenigen des austretenden Mediumstrahles übereinstimmen soll.
Für die Lösung derartiger Pro bleme ist man bisher auf die Verwendung von Axial gebläsen angewiesen gewesen oder, sofern deren er zeugte Druckhöhe nicht genügte, musste der eintre tende oder austretende Strom mit Hilfe eines Krüm mers in die gewünschte Richtung gelenkt werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf fung einer Radialturbofördermaschine, welche diesen Nachteil behebt. Die erfindungsgemässe Radialturbo- fördermaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass die Läuferachse und die Achse des Austrittsstutzens min destens annähernd parallel zueinander angeordnet und dass das Läufergehäuse und der Austrittsstutzen über mindestens einen Spiralkanal miteinander ver bunden sind.
Die Erfindung umfasst ferner die Verwendung der Radialturbofördermaschine in einer Ölbrenner gruppe mit in einem gradachsigen, an den Austritts stutzen angeschlossenen Abflusskanal angeordnetem Düsengestänge.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes wird anschliessend anhand von Figuren er läutert. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Ölbrenner gruppe mit einem Radialgebläse gemäss Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Ölbrenner gruppe gemäss Linie 11-II der Fig. 1. Die dargestellte Ölbrennergruppe umfasst ein Ge bläse 1, welches von einem Motor 2 angetrieben wird. Eine Brennstoffpumpe 3 ist ebenfalls mit dem Motor 2 gekuppelt.
Ein Gebläseluftkanal 4 ist mit einer Mischvorrichtung 5 versehen, und ein Düsen gestänge 6 mit einer Zündvorrichtung 7 steckt ko axial im Luftkanal 4. Zur Brennergruppe gehören ferner ein Zündtransformator 8, ein elektronisches Überwachungsgerät 9, ein elektrisches Kabel 12, wel ches den Zündtransformator 8 mit der Zündelektrode 7 verbindet, sowie eine Brennstoffleitung 10 zwischen der Pumpe 3 und dem Düsengestänge 6. Eine Ab deckhaube 11 mit Luftansaugöffnungen (nicht darge stellt) kleidet die ganze Ölbrennergruppe, wie in Fig. 2 dargestellt ist, ein.
Das Gebläse 1 besitzt ein Gebläsegehäuse 20 mit einer Eintrittswand 21, einer Austrittswand 22 und einem die beiden verbindenden Mantel 23. Eine Rippe 24 unterteilt das Gebläsegehäuse 20 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Art. Das Gebläse 1 besitzt ferner einen Läufer 25, der in einem Läufergehäuse 26 ro tiert. Der Läufer besitzt eine Läuferachse 27 sowie eine Schaufelung 28.
Das Gebläsegehäuse 20 bzw. das Läufergehäuse 26 ist ferner mit einem Eintrittsleit- ring 29 versehen, während der Läufer 25 einen Na benkörper 30, der über eine Welle 31 mit dem Mo tor 2 gekuppelt ist, aufweist. In der Eintrittswand 21 befindet sich eine Eintrittsöffnung 32.
Das Gebläse gehäuse 20 ist strömungstechnisch über einen Spiral- kanal 33 des Läufergehäuses 26 und einen anschlies- senden Spiralkanal 34 des Austritts mit einem Aus- trittsstutzen 36 mit Leitschaufeln 38 und einer Achse 37 verbunden.
Die zur Verbrennung nötige Luft gelangt durch die Eintrittsöffnung 32 und wird mittels des Ein- trittleitringes 29 möglichst verlustlos der Schaufelung 28 des Läufers 25 zugeführt. Im Läufer 25 wird die Luft verdichtet. Die Luft verlässt das Gebläsegehäuse 20 durch den Spiralkanal 33, von wo sie durch die virtuelle Trennebene 35 in der Spiralkanal 34 des Austrittes strömt. Die Luft gelangt dann unter Drall zunahme und mit Hilfe der verstellbaren Leit- schaufeln 38 gelenkt in den Austrittsstutzen 36 und anschliessend in den Luftkanal 4.
Die Luft umströmt kreisend das Düsengestänge 6 und die Zündvorrich tung 7 und verlässt, im Betriebsfall mit Brennstoff tropfen gemischt, die Mischvorrichtung 5, von wo sie als Flamme in den Brennraum gelangt.
Das beschriebene Radialgebläse weist nicht nur den Vorteil auf, dass der Zufluss und der Abfluss des Strömungsmediums parallel erfolgen, sondern stellt auch baulich eine wenig Platz beanspruchende Ein heit dar, welche mühelos, wie im vorliegenden Bei spiel gezeigt, in Aggregaten Platz findet.
Unter Spiralkanal wird ein spiralgehäuseähnlicher Kanal verstanden, wie diese beispielsweise als Leit- vorrichtungen bei Turbomaschinen bekannt sind. Da bei umfasst ein solcher Spiralkanal nicht nur die Spiralgehäuse, wie diese beispielsweise in der Hütte, Bd. II, definiert sind, sondern ganz allgemein sich im Sinne einer Spirale von innen nach aussen erwei terte bzw. von aussen nach innen verengende Kanäle.
Die Achsen der beiden Spiralkanäle 33 und 34 können in einer Ebene liegen oder räumlich angeord net sein. Die Konstruktion ist sehr einfach, da unter anderem das Gebläse kein beschaufeltes Leitrad und kein Austrittsleitrad benützt.
Die Drallverhältnisse dieser Konstruktion sind äusserst klar zu überblicken, und eine entsprechende Einstellung kann mit Hilfe der verstellbaren Leit- schaufeln 38 in einfacher Weise bewerkstelligt wer den.
Es ist natürlich auch möglich, ein vom Austritts stutzen getrenntes, in sich fertiges Gebläsegehäuse zu verwenden und dieses z. B. über zwei getrennte, sich folgende abnehmbare Spiralkanäle mit dem Läufer gehäuse zu verbinden.
Es ist, wie in Fig. 1 ersichtlich, ferner vorteil haft, die Unterteilungsrippe 24 im Sinne vom Spiral- gehäuse-Aus- bzw. -Einläufen auszubilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Radialturbofördermaschine, dadurch gekenn zeichnet, dass die Läuferachse (27) und die Achse (37) des Austrittsstutzens (36) mindestens annähernd pa rallel zueinander angeordnet und dass das Läufer gehäuse (26) und der Austrittsstutzen (36) über min- destens einen Spiralkanal (33, 34) miteinander ver- verbunden sind.TI. Verwendung der Radialturbofördermaschine nach Patentanspruch I als Radialgebläse in einer öl brennergruppe mit in einem gradachsigen, an den Austrittsstutzen (36) angeschlossenen Abflusskanal (4) angeordnetem Düsengestänge (6). UNTERANSPRÜCHE 1. Fördermaschine nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Maschinengehäuse (20) sowohl das Läufergehäuse (26) als auch den Spiralkanal (33, 34) und den Austrittsstutzen (36) umfasst. 2. Fördermaschine nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Läufergehäuse (26) mit dem Austrittsstutzen (36) über einen abnehm baren Spiralkanal verbunden ist. 3.Fördermaschine nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Maschinengehäuse (20) mindestens eine Unterteilungsrippe (24) auf weist, um den Läufer (25) vom Austrittsstutzen (36) zu trennen und einen Teil des Spiralkanals (34) zu bilden. 4. Fördermaschine nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Austrittsstutzen (36) mit Leitorganen (38) versehen ist. 5. Fördermaschine nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitorgane als schwenkbare Schaufeln (38) ausgebil det sind. 6. Fördermaschine nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Unterteilungsrippe (24) als Leitorgan ausge bildet und angeordnet ist.7. Fördermaschine nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Achse des Spiral- kanales in einer Ebene liegt. B. Fördermaschine nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zwei Spiralkanäle (33, 34) vorgesehen sind. 9. Fördermaschine nach Patentanspruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralkanäle (33, 34) in einer gemeinsamen Ebene liegende Kanalachsen aufweisen. 10. Fördermaschine nach Patentanspruch I und Unteranspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Maschinengehäuse (20) als von zwei parallelen Ebe nen (21, 22) begrenzter, mindestens annähernd schei benförmiger Kasten ausgebildet ist. 11.Fördermaschine nach Patentanspruch I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten ovalförmig ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH268662A CH394467A (de) | 1962-03-06 | 1962-03-06 | Radialturbofördermaschine und deren Verwendung |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH268662A CH394467A (de) | 1962-03-06 | 1962-03-06 | Radialturbofördermaschine und deren Verwendung |
Publications (1)
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|---|---|
| CH394467A true CH394467A (de) | 1965-06-30 |
Family
ID=4239287
Family Applications (1)
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| CH268662A CH394467A (de) | 1962-03-06 | 1962-03-06 | Radialturbofördermaschine und deren Verwendung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH394467A (de) |
-
1962
- 1962-03-06 CH CH268662A patent/CH394467A/de unknown
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