CH394501A - Ampulle für nadellose hypodermatische Injektionsspritzen - Google Patents

Ampulle für nadellose hypodermatische Injektionsspritzen

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CH394501A
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CH
Switzerland
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ampoule
stopper
dependent
sleeve
ampoule according
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Application number
CH339861A
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Stanley Love Douglas
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Express Injector Co Ltd
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/05Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes for collecting, storing or administering blood, plasma or medical fluids ; Infusion or perfusion containers
    • A61J1/06Ampoules or carpules
    • A61J1/062Carpules
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/30Syringes for injection by jet action, without needle, e.g. for use with replaceable ampoules or carpules
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    • A61M5/24Ampoule syringes, i.e. syringes with needle for use in combination with replaceable ampoules or carpules, e.g. automatic
    • A61M5/2422Ampoule syringes, i.e. syringes with needle for use in combination with replaceable ampoules or carpules, e.g. automatic using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule
    • A61M5/2425Ampoule syringes, i.e. syringes with needle for use in combination with replaceable ampoules or carpules, e.g. automatic using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule by compression of deformable ampoule or carpule wall

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Description


  
 



  Ampulle für nadellose hypodermatische Injektionsspritzen
Die Erfindung betrifft eine Ampulle für nadellose hypodermatische Injektionsspritzen. Ampullen oder Behälter für flüssige Medikamente sind für derartige Spritzen schon vorgeschlagen worden. Dabei wird das Medikament aus der Ampulle entweder durch einen Kolben, der durch eine federbetätigte Druckstange in der Ampulle nach unten geschoben wird, oder durch eine Gasladung ausgedrückt. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Medikamente aus Ampullen in zwei Druckstufen zu entladen, und zu diesem Zweck ist der Kolben, der das Medikament aus der Ampulle ausdrückt, aus einem flexiblen Material gebildet. Die Anordnung ist hierzu derart, dass die erste Druckstufe durch Deformation der Kolbenmitte und die zweite Druckstufe durch Verschiebung des Kolbens in der Ampulle hervorgerufen wird.



   Gemäss der Erfindung ist nun eine Ampulle für nadellose hypodermatische Injektionsspritzen vorgesehen, die aus einer länglichen Hülle aus flexiblem, dehnbarem Material sowie einem am offenen Hüllenende eingesetzten Verschlussorgan mit einer Austrittsmündung besteht, und das geschlossene Ende der Hülle und die anschliessende Hüllenwandung in das Innere der verbleibenden Hüllenwandung umstülpbar ist, wenn die Ampulle in einer Spritze eingesetzt ist.



   Bei einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist die Hülle nahe ihrem geschlossenen Ende zu einem reduzierten Querschnitt abgesetzt, wobei dieser Teil ebenfalls nach ihnen einschlagbar ist.



   Die Anordnung eines abgesetzten Hüllenabschnittes nahe dem geschlossenen Ende der Hülle hat den Vorteil, dass während des Einschlagens dieses reduzierten Querschnitteils die Flüssigkeit durch die Austrittsmündung für eine kurze Zeitdauer unter hohem Druck ausströmt, während sie während des nachfolgenden Einschlagens der Hülle mit weniger hohem Druck austritt.



   Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele von Ampullen für nadellose Injektionsspritzen gemäss der Erfindung. Es stellen dar:
Fig. 1 eine Ansicht einer zusammengesetzten Ampulle in vergrösserter Darstellung,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine auseinandergenommene Ampulle nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Ampulle in der ersten Entladestufe,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Ampulle nach der zweiten Entladestufe,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Ampulle in vergrösserter Darstellung und
Fig. 6 einen Schnitt durch diese Ampulle gemäss Fig. 5 nach ihrer Entleerung.



   Gemäss der Zeichnung besteht eine zylindrische Ampullen-Hülle 10 aus dünnem dehnbarem, flexiblem Material mit einem auswärts gerichteten Flansch 11 am offenen Hüllenende. Das geschlossene Ende dieser Hülle ist bei 12 zur Bildung eines verengten Teiles 13 abgesetzt. Die Hülle ist durch einen Stöpsel 14 mit einer winzigen Austrittsmündung 15 abschliessbar.



   Diese Austrittsmündung wird über eine zentrale Bohrung 14a (die sich vom inneren zum äusseren Ende des Stöpsels verjüngt) gespeist. Aussen hat der Stöpsel die Form eines flachen Kegels, dessen Achse mit der Mündungsachse zusammenfällt. Der Stöpsel 14 wird in die Hülle eingesetzt, nachdem letztere mit einem Medikament gefüllt worden ist. An diesem Platz wird er durch einen Ring 16, der mit einem leichten Pressitz auf der Hülle 10 sitzt, so festgehalten,  dass die Hülle nach dem Überschieben des Ringes zwischen dem Stöpsel 14 und dem Ring 16 eingepresst ist.



   Die Ampulle ist für solche Injektionsspritzen bestimmt, wie sie im Schweizer Patent Nr. 394 499 beschrieben sind. Diese Spritze weist am einen Ende eine Einsatzbüchse für eine Ampulle sowie zwei Druckstangen auf, von denen eine (in Fig. 3) in gestrichelten Linien 17 im Eingriff mit dem geschlossenen Ende des Teiles 13 der Ampulle und die andere in gestrichelten Linien 18 gezeigt ist, wobei letztere die erste Druckstange umgibt und im Eingriff mit dem Absatz 12 steht.



   Zum Entleeren einer Spritze wird die innere oder zentrale Druckstange gegenüber der äusseren vorgeschoben, um in Eingriff mit dem geschlossenen Ende des Teiles 13 zu gelangen und um diesen Teil in eine Stellung, wie in Fig. 3 gezeigt umzustülpen. Nachdem der innere Kolben 17 in die Stellung gemäss Fig. 3 bewegt worden ist, nimmt er die äussere Druckstange 18 für eine gemeinsame Weiterbewegung mit, wobei die äussere Druckstange die Absetzung 12 erfasst und den anschliessenden und nicht verengten Hüllenteil nach innen umstülpt, bis schliesslich die Hülle sich in der Stellung der Fig. 4 befindet, in der sodann die ganze Flüssigkeit durch die Mündung 15 ausgedrückt ist.



   Dieses zweistufige Umstülpen der Ampulle bewirkt ebenfalls ein Austreten der Flüssigkeit in zwei Stufen, wobei sich die Entladung im ersten Abschnitt unter ausreichendem Druck vollzieht, um die Haut des Patienten zu durchdringen, während der Ausströmdruck der zweiten Stufe vermindert ist, um das subkutane Zellengewebe nicht zu beschädigen. Wenn einmal die Haut durchdrungen ist, ist es wünschenswert, den Druck zu reduzieren. Die erste Druckstufe ist daher auch relativ kurz. Ihre Wirkungsdauer ist durch die axiale Länge des Teiles 13 bestimmt und kann somit entsprechend den jeweiligen Erfordernissen gewählt werden.



   Die Fig. 5 und 6 stellen eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung dar, bei der die Ampulle von Ende zu Ende gleichmässigen Durchmesser aufweist. Die Ampulle ist an sich die gleiche wie die gemäss den Fig. 1 bis 4, jedoch mit der Ausnahme, dass das geschlossene Ende der Hülle 21 keine Querschnittsverwendung aufweist.



   Diese Ampulle ist für eine Injektionsspritze mit einer Einsteckbüchse für die Ampulle und mit einer einfachen Druckstange, wie durch die gestrichelte Linie 22 in Fig. 5 gezeigt, vorgesehen, wobei diese Stange am geschlossenen Ende der Hülle 21 zum Umstülpen der Ampullenkapsel in die Stellung der Fig. 6 angreift.



   Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ampulle ist für subkutane Injektionen geeignet. Der Primärdruck, der zum Durchstossen einer Öffnung in der Haut erforderlich ist, wird allein schon durch den ersten Anstoss der Druckstange erhalten. Nach diesem Stoss und der ursprünglichen hohen Druckentladung der Flüssigkeit aus der Mündung reduziert sich der Druck zum Entladen der übrigen Flüssigkeit infolge der anfänglichen Verschiebung der Flüssigkeit aus der Kapsel automatisch.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ampulle für nadellose hypodermatische Injektionsspritzen, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus einer länglichen Hülle (10) aus dehnbarem, flexiblem Material und einem in das offene Ende der Hülle einsetzbaren Verschlussorgan (14) mit einer Austrittsmündung (15) besteht, wobei das geschlossene Ende der Hülle und die daran anschliessende Wandung in das Innere der verbleibenden Hüllenwandung umstülpbar sit, wenn die Ampulle in einer Spritze eingesetzt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ampulle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle zur Bildung eines verengten Querschnittsteils (13) nahe ihrem geschlossenen Ende abgesetzt ist, wobei dieser Teil ebenfalls nach innen umstülpbar ist.
    2. Ampulle nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (10) von zylindrischer Form ist, das Verschlussorgan (14) aus einem Stöpsel besteht und Mittel zum dichten Verbinden der Hülle mit dem Stöpsel vorgesehen sind.
    3. Ampulle nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verbinden der Hülle (10) mit dem Stöpsel (14) aus einem Ring (16) zum Überziehen über die Hülle mit leichtem Pressitz bestehen, so dass die Hülle nach dem Aufschieben des Ringes zwischen diesem und dem Stöpsel eingepresst ist.
    4. Ampulle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das offene Ende der Hülle (10) mit einem auswärts gerichteten Flansch (11) und der Stöpsel (14) zwischen seinen Enden ebenfalls mit einem auswärts gerichteten Flansch versehen ist, an dem das geflanschte Hüllenende anschlägt.
    5. Ampulle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stöpsel (14) mit einer zentralen zur Mündung (15) führenden Bohrung (14a) versehen ist, die sich vom inneren zum äusseren Ende des Stöpsels verjüngt.
    6. Ampulle nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende des Stöpsels (14) die Form eines flachen Kegels aufweist, dessen Achse mit der Achse der Mündung zusammenfällt.
CH339861A 1960-03-23 1961-03-22 Ampulle für nadellose hypodermatische Injektionsspritzen CH394501A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1035260A GB964584A (en) 1960-03-23 1960-03-23 Improved ampoule for use with a needleless hypodermic injector

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CH394501A true CH394501A (de) 1965-06-30

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ID=9966266

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CH339861A CH394501A (de) 1960-03-23 1961-03-22 Ampulle für nadellose hypodermatische Injektionsspritzen

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EP0090413A3 (de) * 1982-03-29 1985-11-06 Colpo Company Limited Patrone und Vorrichtung zum Entleeren derselben
CA1178503A (en) * 1982-05-27 1984-11-27 Health-Mor Personal Care Corporation Needleless hypodermic injector

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GB964584A (en) 1964-07-22

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