CH394525A - Antriebsvorrichtung für Werkzeuge - Google Patents
Antriebsvorrichtung für WerkzeugeInfo
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Description
Antriebsvorrichtung für Werkzeuge Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Werkzeuge, die vermittels einer besonderen Aus bildung des den Antriebsmotor enthaltenden Gehäuses von Hand bequem geführt werden kann, und bei der die aus dem Gehäuse herausragende Antriebswelle an ihrem äusseren Ende das Werkzeug trägt.
Die Gehäuse der bis jetzt auf dem Markt erschie nenen Antriebsvorrichtungen wurden möglichst klein im Durchmesser gehalten, um das Arbeiten mit sol chen Apparaten zu erleichtern. Dieselben waren daher in ihrer Leistung beschränkt. Bei stärkeren Modellen versah man das Gehäuse mit geeigneten Haltevor richtungen, um das Arbeiten einfach und sicher zu gestalten.
Schwierigkeiten zeigten solche Antriebsvorrich tungen bei ihrer Verwendung für Stabmixer besonders bezüglich der Abdichtung der Antriebswelle am äus- seren Ende des Stützrohres derselben; die bis jetzt bekannten Abdichtungen hielten im Verlaufe des Ge brauches nicht immer stand, so dass das Mischgut in das Innere des Stützrohres und damit bis zum Antriebsmotor eindringen konnte.
Ein weiteres Problem bestand bei der Verwen dung solcher Antriebsvorrichtungen für Stabmixer in der geeigneten Ausbildung der Schutzschaufeln, die das sich drehende Werkzeug einschliessen, indem bei Verwendung solcher Schutzschaufeln verhindert wer den musste, dass durch die auf das Mischgut bei der Drehung des Werkzeuges einwirkende Zentrifugal kraft dieses Mischgut aus dem Bereich des Werk- zeuges herausgetrieben, sondern demselben immer wieder zugeführt wird.
Die Erfindung besteht bei solchen Antriebsvor richtungen für Werkzeuge darin, dass das Gehäuse des Antriebsmotors wenigstens zwei, annähernd senk recht zueinander liegende Handgriffe besitzt, von denen der eine mit einem Motorstufenschalter kom biniert ist, und dass das Werkzeug mit der Motorwelle über ein Kupplungsstück verbunden ist, das einerseits mit seinem inneren Ende auf der Motorwelle fest gemacht ist, anderseits an seinem äusseren Ende Längsschlitze zur Aufnahme der Mitnehmerorgane des Werkzeuges besitzt.
Es besteht die Möglichkeit, mittels der Antriebs vorrichtung entweder direkt oder durch Zwischen schalten eines Reduktionsgetriebes verschiedenartige Werkzeuge anzutreiben.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es ist Fig. 1 eine Ansicht des Apparates mit teilweisem Längsschnitt, Fig. 2 eine erste Ausführungsform der für das Werkzeug vorgesehenen Schutzschaufeln, gesehen in Richtung des Pfeiles A in der Fig. 1, Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Schutz schaufeln, Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der Schutz schaufeln und Fig. 5 eine vierte Ausführungsform der Schutz- schaufeln.
In den Figuren bedeutet 1 das Gehäuse des An triebsmotors. 2 ist der eine Handgriff des Gehäuses 1 und 3 der zweite Handgriff, welcher mit einem Motorstufenschalter 4 kombiniert ist. 5 ist das An triebsende der Motorwelle, auf das ein Kupplungs stück 6 aufgeschraubt ist, die an ihrem vom Antriebs motor entfernt liegenden Ende einen Schlitz 7 besitzt, in den ein Mitnehmerbolzen 8 eingreift, welcher mit dem inneren Ende der Antriebswelle 9 fest verbunden ist.
Ausserhalb des Kupplungsstückes 6 besitzt die Antriebswelle 9 eine Eindrehung 10, in die ein Ab stützfederring 11 für das Kugellager 12 sich legt, das auf einer Schuter 13 der abgesetzten Antriebswelle 9 gehalten wird, in einem Stützrohr 14 dagegen ver schiebbar ist. Zwischen diesem Kugellager 12 und einer im Stützrohr 14 festgemachten Gleitlagerbüchse 15 ist eine Feder 16 eingeschaltet, durch die das Kugellager zusammen mit der Antriebswelle 9 stets gegen den Antriebsmotor hin gehalten ist.
Am äus- seren Ende des Tragrohres 14 ist der Schutzschaufel körper 17 aufgeschraubt und im Inneren dieses Trag rohres eine weitere Gleitlagerbüchse 18 festgemacht. An dieser Gleitlagerbüchse 18 legt sich im Inneren des Stützrohres 14 der Dichtungsring 19 und an den letzteren ein auf der Antriebswelle 9 festgemachter Auflagering 20. Am äusseren Ende der Antriebswelle 9 ist das Werkzeug 21 in einem Bajonettverschluss 22 gehalten.
Das Werkzeug 21, das mit Messern 21' oder als volle, zur Drehachse schräg gestellte Scheibe aus gebildet ist, schiebt das zu zerkleinernde und zu mischende Gut vor sich hin und erteilt demselben eine drehende und nach aussen ziehende Bewegung. Das Mischgut trifft auf die Schutzschaufeln auf, die durch ihre in einem senkrecht zu ihrer Längsausdeh nung gelegten Schnittebene bogenförmige Ausbil dung eine Kraftkomponente erzeugen, die das Gut immer wieder nach innen bewegen lässt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 geht die durch das äussere und innere Ende 23 bzw. 24 der bogen förmig gekrümmten Schutzschaufeln 22 gelegte Ebene durch die Drehachse der Antriebswelle 9.
In Fig. 3 ist ein ähnliches Ausführungsbeispiel dargestellt. Das äussere Ende 23 der bogenförmig gekrümmten Schutzschaufeln 22 ist zum inneren Ende 24 derselben mit bezug auf den Drehsinn B des Werkzeuges vorverlegt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die Krüm mung der halbkreisförmig abgebogenen Schutzschau feln konzentrisch zur Drehachse der Antriebswelle 9 ausgebildet.
In Fig. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Krümmung der halbkreisförmig abgebo genen Schutzschaufeln konzentrisch zur Drehachse der Antriebswelle 9 ausgebildet ist und bei der die äussere Kante 25 der Schmalseite des Querschnitt profiles der Schutzschaufel gegenüber deren inneren Kante 26 vorverlegt ist.
Der erfindungsgemässe Stabmixer kann auch zum Antrieb anderer Werkzeuge, wie beispielsweise eines Teigkneters, einer Schneidscheibe, Gemüsepresse, Reinigungsvorrichtung oder eines Metallbearbeitungs- werkzeuges Verwendung finden, wobei das Werkzeug über eine Kupplung 6 direkt mit der Motorantriebs welle 5 in Verbindung steht oder an den Anschluss- stutzen 27 des Motorgehäuses 1 ein Reduktionsge triebe angeschlossen ist, welches seinerseits das Werkzeug antreibt;
diese Ausführungsbeispiele sind auf der Zeichnung nicht weiter dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung für Werkzeuge, die vermittels einer besonderen Ausbildung des den Antriebsmotor enthaltenden Gehäuses von Hand geführt wird und bei der die aus diesem Gehäuse herausragende An triebswelle an ihrem äusseren Ende das Werkzeug trägt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Antriebsmotors wenigstens zwei, annähernd senkrecht zueinander liegende Handgriffe besitzt, von denen der eine mit einem Motorstufenschalter kombiniert ist, und dass das Werkzeug mit der Motorwelle über ein Kupplungsstück verbunden ist, das einerseits mit seinem inneren Ende auf der Motorwelle festgemacht ist, anderseits an seinem äusseren Ende Längsschlitze zur Aufnahme der Mitnehmerorgane des Werkzeuges besitzt.UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Anschlussstutzen (27) des Motorgehäuses (1) ein Stützrohr (14) an geschlossen ist. 2. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Motorwelle (5) ein Kupplungsstück (6) aufge schraubt ist, das an seinem vom Antriebsmotor ent fernt liegenden Ende einen Schlitz (7) besitzt, in den ein Mitnehmerbolzen (8) eingreift, welcher mit dem inneren Ende der Antriebswelle (9) fest verbunden ist, dass ausserhalb des Kupplungsstückes (6) die An triebswelle (9) eine Eindrehung (10) besitzt, in die ein Abstützfederring (11) für das Kugellager (12) sich legt, das auf einer Schulter (13)der abgesetzten An triebswelle (9) gehalten wird, in einem Stützrohr (14) degegen verschiebbar ist, dass zwischen diesem Kugel lager 12 und einer in diesem Stützrohr festgemachten Gleitlagerbüchse (15) eine Feder (16) eingeschaltet ist, dass am äusseren Ende des Tragrohres (14) ein Schutz schaufelkörper (17) aufgeschraubt und im Inneren des Tragrohres (14) eine Gleitlagerbüchse (18) fest gemacht ist, dass an diese Gleitlagerbüchse (18) sich im Inneren des Stützrohres (14) der Dichtungsring (19) und an den letzteren ein auf der Antriebswelle (9) festgemachter Auflagering (20) sich anlegt,und dass am äusseren Ende der Antriebswelle (9) das Werkzeug (21) in einem Bajonettverschluss gehalten ist. 3. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das äussere und innere Ende (23 bzw. 24) in Richtung der Längsausdehnung der bogenförmig gekrümmten Schutzschaufeln (22) gelegte Ebene durch die Drehachse der Antriebswelle (9) geht. 4. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende (23) der bogenförmig gekrümmten Schutzschaufeln (22) zum inneren Ende (24) derselben mit bezug auf den Drehsinn (B) des Werkzeuges vor verlegt ist. 5.Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisförmig abgebogenen Schutzschaufeln konzentrisch zur Drehachse der Antriebswelle (9) angeordnet sind. 6. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisförmig abgebogenen Schutzschaufeln konzen trisch zur Drehachse der Antriebswelle (9) angeordnet sind und die äussere Kante (25) der Schmalseite des Querschnittprofiles der Schutzschaufel zu deren inne ren Kante (26) mit bezug auf den Drehsinn (B) des Werkzeuges vorverlegt ist. 7.Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Anschlussstutzen (27) des Motorgehäuses (1) ein Reduktionsgetriebe angeschlossen ist, welches seiner seits das Werkzeug antreibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH970061A CH394525A (de) | 1961-08-18 | 1961-08-18 | Antriebsvorrichtung für Werkzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH970061A CH394525A (de) | 1961-08-18 | 1961-08-18 | Antriebsvorrichtung für Werkzeuge |
Publications (1)
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| CH394525A true CH394525A (de) | 1965-06-30 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH970061A CH394525A (de) | 1961-08-18 | 1961-08-18 | Antriebsvorrichtung für Werkzeuge |
Country Status (1)
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1961
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