CH394830A - Fahrgestell für allradgetriebene Kraftfahrzeuge - Google Patents
Fahrgestell für allradgetriebene KraftfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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-
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
Fahrgestell für allradgetriebene Kraftfahrzeuge Es ist ein allradgetriebenes Kraftfahrzeug be kannt, dessen Fahrgestell aus zwei mit Schwinghalb achsen versehenen Achsaggregaten besteht, die durch ein Zentralrohr starr miteinander verbunden sind. Das Hinterachsaggregat ist als Antriebsachsaggregat ausgebildet, dessen Antriebsgehäuse den mit liegen den Zylindern versehenen Boxermotor samt Schalt kupplung hinten und das Wechselgetriebe vorne an geflanscht hat, wobei die Motorkurbelwelle bzw. die Kupplungswelle und die Getriebewellen in üblicher Weise in Fahrtrichtung liegen.
Auf diese Weise wird) zwar ein einfaches Fahrgestell erzielt, das keine zu sätzlichen Massnahmen zur Motor- und Getriebela gerung benötigt und einerseits eine genügende Boden freiheit aufweist, anderseits die Anordnung einer die Räder und den. Motor überdeckenden ebenen Ladt- plattform in geringer Höhe ermöglicht, es ist aber das Wechselgetriebe, dessen Gehäuse als tragender Teil zwischen dem Zentralrohr und, dem Achsan- triebsgehäuse liegt, zwecks allfälliger Instandsetzung nicht ohne Zerlegung dies Fahrgestelles,
ausbaubar und es ergibt sich durch die besondere Zusammen fassung des Motors und des Wechselgetriebes eine verstärkte Hinterachsbelastung. Die Erfindung be zweckt eine diesbezügliche Verbesserung.
Die Erfindung geht ebenfalls von einem Fahrge stell für allradgetriebene Kraftfahrzeuge aus, das den liegende Zylinder aufweisenden Motor trägt und aus zwei mit Schwinghalbachsen versehenen Achsaggre gaten und einem diese verbindenden Zentralrohr be steht. Die Verbesserung liegt darin, d'ass an einem im Zentralrohr eingebauten Zwischengehäuse vor dem Hinterachsaggregat einerseits der Motor samt Schaltkupplung und anderseits das Wechselgetriebe einzeln abnehmbar quergestellt angeflanscht sind.
Durch diese Anordnung kann ein leichter An- und Abbau des Getriebes und des Fahrgestelles ermög licht und die Hinterachse in erwünschter Weise ent lastet werden, wobei die günstigen Verhältnisse hin sichtlich der Bodenfreiheit und der Lage des Fahr zeugaufbaues gewahrt bleiben. Ausserdem kann das Getriebegehäuse, da es keinen tragenden Bestandteil des Fahrgestelles mehr darstellt, zur Gewichtsein sparung leichter ausgebildet werden. Ferner kann durch das Fehlen eines tiefliegenden Heckmotors der hintere überhangwinkel bedeutend vergrössert wer den.
Die wechselseitige Anflanschung von Motor und Wechselgetriebe kann weitgehend eine ungün stige einseitige Gewichtsverlagerung bezogen auf die Zentralrohrachse verhindern.
Da der Motor und das Wechselgetriebe vor dem Hinterachsaggregat angeordnet sind, somit kein An triebsachsaggregat mehr vorhanden ist, können bei zweiachsigem Fahrgestell das Vordrer- und Hinterachs aggregat aus gleichen Bauteilen bestehen, von denen jeweils das Achsantriebsgehäuse an der einen offenen Stirnseite einen Anschlussflansch für das Zentralrohr aufweist und an der anderen geschlossenen Stirnseite beim Vorderachsaggregat einen Teil (Lenkspurhebel)
des Lenkgestänges und beim Hinterachsaggregat eine Konsole für eine Anhängekupplung trägt.
Eine besonders zweckmässige Ausführungsform mit die durch das Zentralrohr bestimmte Bodenfrei heit nicht einschränkendem Motor bzw. Getriebe ergibt sich, wenn die Kupplungs- bzw. Getriebeein, gangswelle oberhalb der vom Zentralrohr umschlos senen Hauptantriebswelle, diese kreuzend, verläuft und die Getriebeabtriebswelle mit letzterer über einen Winkeltrieb verbunden ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 das Fahrgestell eines allradgetriebenen Kraftfahr- zeuges in Seitenansicht und Draufsicht und Fig.3 den Motor- bzw. Getriebebereich in grösserem Mass stab im Teilschnitt.
Das erfindungsgemässe Fahrgestell wird von zwei Achsaggregaten 1, 2 und einem diese starr verbin denden Zentralrohr 3 gebildet, wobei<I>die</I> beiden Achsaggregate aus gleichen Bauteilen bestehen. Mit 4 ist jeweils das Achsantriebsgehäuse bezeichnet, an dem Schwinghalbachsen 5 angelenkt sind, und das an der offenen Stirnseite einen Anschlussflansch 6 für das Zentralrohr 3 aufweist.
An der anderen ge schlossenen, stufenförmig abgesetzt ausgebildeten Stirnseite dieses Gehäuses 4 ist beim Vordierachs- aggregat 1 der Lenkspurhebel 7, an dem die Spur stangen 8 sowie die Verbindungsstange 9 zum Kur belarm des (nicht dargestellten) Lenkgetriebes an greifen, gelagert und beim Hinterachsaggregat 2 eine Konsole 10 für eine Anhängekupplung 11 befestigt. Die Schwinghalbachsen 5 stützen sich über Feder elemente 12 jeweils an einem am Gehäuse 4 befe stigten (nicht dargestellten) Querträger ab.
An einem im Zentralrohr 3 eingebauten Zwi schengehäuse 13 sind vor dem Hinterachsaggregat 2 einerseits der als Boxermotor mit liegenden Zylindern ausgebildete Motor 14 samt der Schaltkupplung und anderseits das Wechselgetriebe 15 quergestellt ange flanscht, wobei die Kupplungs- bzw. Getriebeein> gangswelle 16 oberhalb der vom Zentralrohr 3 um schlossenen, zu den beiden Achsaggregaten führen den Hauptantriebswelle 17 verläuft und die Getriebe abtriebswelle 18 mit letzterer über einen Kegeltrieb 19 verbunden ist.
Der Abstand. der mit der Welle 16 gleichachsigen Motorkurbelwelle von der Hinter achse beträgt etwa ein Drittel des Radstandes. Der Motor 14 wird von einem im Fahrzeugaufbau an der Front gelagerten Gebläse über einen zentralen Bo- denkanal mit Kühl- und Ansaugluft versorgt (nicht dargestellt).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fahrgestell für allradgetriebene Kraftfahrzeuge, das den liegende Zylinder aufweisenden Motor trägt und aus zwei mit Schwinghalbachsen versehenen Achsaggregaten und einem diese verbindenden Zen tralrohr besteht, dadurch gekennzeichnet, dass an einem im Zentralrohr (3) eingebauten Zwischenge häuse (13) vor dem Hinterachsaggregat (2) einer seits der Motor (14) samt Schaltkupplung und ander seits das Wechselgetriebe (15) einzeln abnehmbar quergestellt angeflanscht sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Fahrgestell nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vordrer- und Hinterachs aggregat (1,2) aus gleichen Bauteilen bestehen, von denen jeweils das Achsantriebsgehäuse (4) an der einen offenen Stirnseite einen Anschlussflansch (6) für das Zentralrohr (3) aufweist und an der anderen geschlossenen Stirnseite beim Vorderachsaggregat einen Teil (Lenkspurhebel 7) des Lenkgestänges (7, 8, 9) und beim Hinterachsaggregat eine Konsole (10) für eine Anhängekupplung (11) trägt. 2.Fahrgestell nach Patentanspruch und, Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupp- lungs- bzw. Getriebeeingangswelle (16) oberhalb der vom Zentralrohr (3) umschlossenen Hauptantriebs welle (17), diese kreuzend, verläuft und die Getriebe abtriebswelle (18) mit letzterer über einen Winkel trieb (19) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT433761A AT226088B (de) | 1961-06-03 | 1961-06-03 | Fahrgestell für allradgetriebene Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH394830A true CH394830A (de) | 1965-06-30 |
Family
ID=3562690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH621162A CH394830A (de) | 1961-06-03 | 1962-05-23 | Fahrgestell für allradgetriebene Kraftfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT226088B (de) |
| CH (1) | CH394830A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011078265B3 (de) | 2011-06-29 | 2012-06-21 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Fahrzeug mit einem als tragende Strukturkomponente ausgebildeten Gehäuse eines elektrischen Energiespeichers |
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1961
- 1961-06-03 AT AT433761A patent/AT226088B/de active
-
1962
- 1962-05-23 CH CH621162A patent/CH394830A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT226088B (de) | 1963-02-25 |
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