CH394895A - Verfahren zum Zwirnen in zwei Arbeitsgängen - Google Patents

Verfahren zum Zwirnen in zwei Arbeitsgängen

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CH394895A
CH394895A CH777162A CH777162A CH394895A CH 394895 A CH394895 A CH 394895A CH 777162 A CH777162 A CH 777162A CH 777162 A CH777162 A CH 777162A CH 394895 A CH394895 A CH 394895A
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CH
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twist
twisting
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CH777162A
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Hamel Edmund
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Hamel Ag
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/26—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre with characteristics dependent on the amount or direction of twist
    • D02G3/28—Doubled, plied, or cabled threads
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D—TEXTILES; PAPER
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    • D01H2700/00—Spinning or twisting machines; Drafting devices
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Description


  Verfahren zum Zwirnen in zwei     Arbeitsgängen       Die Erfindung betrifft das Herstellen von Zwirn  aus zwei oder mehr     Gespinstfäden    in zwei Arbeits  gängen.  



  Normalerweise wird Zwirn in einem Arbeitsgang  auf der     Ringzwirnmaschine    hergestellt.  



  Zu diesem Zweck werden die     Gespinstfäden        ge-          facht    dem Lieferwerk der Zwirnmaschine zugeführt.  Diese Arbeitsweise hat jedoch den Nachteil, dass sich  die noch parallel liegenden Fäden gegenseitig in ihrer  Längsrichtung verschieben und einen minderwertigen  Zwirn ergeben.  



  Man ist deshalb einen Schritt weitergegangen und  hat das Zwirnen in zwei Arbeitsgänge aufgeteilt. Im  ersten Arbeitsgang werden die Einzelfäden auf einer       Ringzwirnmaschine    bei maximaler     Liefer-    und Läu  fergeschwindigkeit mit einem geringen Schutzdrall  gefacht und verzwirnt. Dieser Drall genügt, um die  Einzelfäden beim zweiten Arbeitsgang, bei dem der  endgültige Drall erteilt wird, am gegenseitigen Ver  schieben zu hindern. Die     Verzwirnung    in beiden       Arbeitsgangen    erfolgt dabei in üblicher Weise ent  gegengesetzt der     Gespinstdrallrichtung.     



  Bei dieser Arbeitsweise besteht aber die Gefahr,  dass     Gespinstfäden,    die sehr wenig Drall haben, durch  den geringen entgegengesetzt gerichteten Zwirndrall  während des ersten Arbeitsganges einen Teil ihrer  Haltbarkeit einbüssen und zerfliessen, also Faden  brüche verursachen. Dabei können die Fadenbrüche  möglicherweise auch erst beim nachfolgenden, zweiten  Arbeitsgang eintreten. Die Ursache von hohen Faden  bruchzahlen ist deshalb beim zweiten Arbeitsgang in  den meisten Fällen im teilweisen Auflösen des     Ge-          spinstdralles    während des ersten Arbeitsganges zu  suchen.

   Besonders gefährdet sind dabei weichgedrehte       Gespinstfäden.       Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun,  die Fadenbruchzahl auf ein     Minimum        herabzubrin-          gen.    Gelöst wurde diese Aufgabe durch ein Verfahren,  nach dem die     Verzwirnung    im ersten Arbeitsgang in  der     Gespinstdrallrichtung    durchgeführt wird, wäh  rend im zweiten Arbeitsgang der endgültige Drall  entgegen der     Gespinstdrallrichtung    erteilt wird.  



  Scheinbar ergibt dieses Verfahren zwar einen  Verlust, weil der Drall des ersten     Zwirn-Arbeitsgan-          ges    wieder aufgelöst wird und zusätzliche Spindel  drehungen notwendig sind. Aber in Wirklichkeit  handelt es sich hierbei zum grössten Teil um Zwirne  mit geringem oder mittlerem Drall, bei denen mit  Rücksicht auf die höchstmögliche Liefergeschwindig  keit der Zwirnmaschine sowieso nicht mit der vollen       Spindeltourenzahl    gearbeitet werden kann. Es wird  also bei gleicher Liefergeschwindigkeit und etwas hö  herer     Spindeltourenzahl    gezwirnt. Die Produktion in  der Zeiteinheit wird also von diesem Gesichtspunkt  aus beibehalten, sie erhöht sich aber auch durch  den Wegfall der Verlustzeiten für die vermiedenen  Fadenbrüche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Zwirnen in zwei Arbeitsgängen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Ge- spinstfäden im ersten Arbeitsgang unter geringem Drall bis zu 30 Drehungen pro Meter in der Ge- spinstdrallrichtung zusammengeführt werden und an- schliessend in einem zweiten Arbeitsgang in der dem Gespinstdrall entgegengesetzten Richtung ihren end gültigen Drall erhalten.
CH777162A 1961-07-27 1962-06-28 Verfahren zum Zwirnen in zwei Arbeitsgängen CH394895A (de)

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DEH43261A DE1177050B (de) 1961-07-27 1961-07-27 Verfahren zum Zwirnen in zwei Arbeitsgaengen

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CH394895A true CH394895A (de) 1965-06-30

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Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154023B (de) * 1957-04-27 1963-09-05 Barmag Barmer Maschf Verfahren zum Herstellen von Zwirnen aus Fasergarnen

Also Published As

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DE1177050B (de) 1964-08-27
FR1327626A (fr) 1963-05-17
BE619950A (fr) 1962-11-05

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