CH394898A - Fadenspanner für Spulmaschinen oder dergleichen - Google Patents

Fadenspanner für Spulmaschinen oder dergleichen

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CH394898A
CH394898A CH885562A CH885562A CH394898A CH 394898 A CH394898 A CH 394898A CH 885562 A CH885562 A CH 885562A CH 885562 A CH885562 A CH 885562A CH 394898 A CH394898 A CH 394898A
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CH
Switzerland
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tensioning
tensioner
thread
disks
thread tensioner
Prior art date
Application number
CH885562A
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English (en)
Inventor
Kuepper Willi
Original Assignee
Reiners Walter Dr Ing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/20Co-operating surfaces mounted for relative movement
    • B65H59/22Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to apply pressure to material
    • B65H59/24Surfaces movable automatically to compensate for variation in tension
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


  
 



  Fadenspanner für Spulmaschinen oder dergleichen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fadenspanner für Spulmaschinen oder dergleichen mit einem die Spannerbelastung beeinflussenden, am Fadenspanner angeordneten Fühlelement,   durch    das nach Möglichkeit eine Konstanthaltung der Fadenspannung erreicht werden soll. Derartige Fadenspanner sind an sich bereits bekannt und werden im allgemeinen als Kompensationsspanner bezeichnet. Die bekannten Ausführungsformen dieser Kompensationsspanner weisen jedoch den Nachteil auf, dass zur Spannerbe- und -entlastung erhebliche Massen bewegt und somit auch beschleunigt bzw. abgebremst werden müssen.

   Dies hat zur Folge, dass beipielsweise bei einem Nachlassen der Fadenspannung, bei dem also die Spannerscheiben mit grösserer Kraft aneinandergepresst werden sollen, die Zusammenpresskraft um die durch die bewegten Massen hervorgerufene Kraft vergrössert wird. Dadurch liegen die Spannerscheiben kurzzeitig mit einer solch hohen Kraft aneinander, dass der Faden zerreisst. Eine ähnliche Erscheinung tritt auf, wenn der Faden eine Verdickung aufweist, beispielsweise einen Knoten. Durch die Trägheit der zu bewegenden Massen können sich die Spannerscheiben nicht schnell genug öffnen, so dass der Knoten ebenfalls ein Zerreissen des Fadens zur Folge hat.



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die geschilderten Nachteile vermieden werden können, wenn die Massenträgheit der zu bewegenden Teile ausgeschaltet werden kann. Erfindungsgemäss dient zur Spannerbelastung ein massearmes, membranartiges Spannelement, dessen Vorspannung von dem Fühlelement steuerbar ist. Wird ein Fadenspanner mit zwei Spannerscheibenpaaren verwendet, so ist es möglich, dass das Spannelement entsprechend der Erfindung mit beiden Spannerscheiben zugleich in Wirkverbindung steht. Um die Fadenspannung in der gewünschten Grösse auf das Spannelement zur Einwirkung zu bringen, kann es vorteilhaft sein, zwischen Fühlelement und Spannelement eine Hebelübersetzung anzuordnen.

   Weiterhin ist es möglich, zur Verringerung der bewegten Massen das Spannelement auf drei Punkten aufliegen zu lassen, von denen zwei durch die beiden Spannerscheibenpaare gebildet sind und einer ortsfest angeordnet ist. Anhand des in den Figuren 1 bis 3 in verschiedenen Ansichten gezeichneten Fadenspanners sei die Erfindung beispielsweise erläutert.



   In den Figuren erkennt man die beiden Spannerscheibenpaare 1 und 2, zwischen deren Spannerscheiben der Faden F hindurchgeführt ist. Am Fadenspanner ist weiterhin das Fühlelement 4 um die Achse 3 drehbar gelagert. Dieses Fühlelement 4 wirkt auf einen Doppelhebel 5a, 5b, welcher seinerseits gegen das massearme, membranartige Spannelement 6 anliegt. Dieses Spannelement 6 ist einerseits auf den Tragbügeln la und 2a der Spannerscheiben 1 und 2, andererseits auf einem ortsfesten Punkt 7 gelagert. Zur Vorspannung des membranartigen Spannelementes 6 dient in an sich bekannter Weise eine Stellschraube 8, deren Achse 8a über die Schraube 8b mit dem Spannelement verbunden ist.



   Man erkennt, dass beim Abheben der oberen Spannerscheiben lediglich die Masse der Spannerscheibe selbst, diejenige des Tragbügels la und eines Teiles der Membran 6 angehoben werden muss. Die Grösse der zu bewegenden Massen ist also auf ein Minimum reduziert. Andererseits erkennt man, dass bei einem plötzlichen Nachlassen der Fadenspannung und damit bei einem Schwenken des Doppelhebels 5a,   5b    entgegen dem Uhrzeigersinn lediglich die oben  beschriebenen Massen, bestehend aus einer Spannerscheibe, ihrem Tragbügel und einem Teil des Spannelementes, mit ihrer kinetischen Energie zur Erhöhung der Fadenspannung über die an der Stellschraube 8 eingestellte Vorspannung des Spannelementes 6 hinaus zur Wirkung gelangen. Die Erhöhung der Spannung über die gewünschte Sollspannung hinaus ist dadurch äusserst gering.



   Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel mit zwei Spannerscheibenpaaren beschränkt, sondern ist ebenso gut bei einer Vorrichtung mit nur einem Spannerscheibenpaar anzuwenden. In diesem Fall ist das Spannelement 6 entweder nur auf zwei Punkten, nämlich auf dem entsprechenden Tragbügelkreuz der oberen Spannerscheibe des betreffenden Spannerscheibenpaares und einem ortsfesten Punkt oder auf dem Tragbügelkreuz des Spannerscheibenpaares und zwei ortsfesten Punkten gelagert.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fadenspanner für Spulmaschinen oder dergleichen mit einem die Spannerbelastung beeinflussenden, am Fadenspanner angeordneten Fühlelement (4), dadurch gekennzeichnet, dass zur Spannerbelastung ein massearmes, membranartiges Spannelement (6) dient, dessen Vorspannung von dem Fühlelement steuerbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fadenspanner nach Patentanspruch mit zwei Spannerscheibenpaaren, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement mit beiden Spannerscheibenpaaren zugleich in Wirkverbindung steht.
    2. Fadenspanner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Fühlelement und Spannelement eine Hebelübersetzung angeordnet ist.
    3. Fadenspanner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement auf drei Punkten aufliegt, von denen zwei durch die beiden Spannerscheibenpaare gebildet sind und einer ortsfest angeordnet ist.
CH885562A 1961-07-26 1962-07-24 Fadenspanner für Spulmaschinen oder dergleichen CH394898A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER0030825 1961-07-26

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CH394898A true CH394898A (de) 1965-06-30

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ID=7403397

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CH885562A CH394898A (de) 1961-07-26 1962-07-24 Fadenspanner für Spulmaschinen oder dergleichen

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