CH394971A - Mehrstoff-Zerstäuberdüse - Google Patents
Mehrstoff-ZerstäuberdüseInfo
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Description
Mehrstoff-ZerstäuberdÜSe Die Erfindung betrifft eine Mehrstoff-Zerstäuber- düse, die zur geregelten Zerstäubung von hochvisko sen Stoffen oder von Suspensionen, die an den be wegten Teilen und in der Nähe der Düsenöffnung zur Bildung von festen Rückständen neigen, verwen det werden kann.
Es sind Zerstäuberdüsen für homogene und in homogene Stoffe bekannt, durch deren Düsenöffnung eine Nadel geschoben werden kann, um den Düsen öffnungsquerschnitt freizuhalten. Die Düsennadel ist in der Schliessrichtung von einer Feder belastet und befindet sich am vorderen Ende eines Dorns, der in der Achse des Düsenkörpers angeordnet ist. An seinem rückwärtigen Ende kann dieser Dorn mit einem in einem Zylinder gleitenden Kolben versehen sein. Wird dieser Kolben von einem Druckmittel ver änderbar belastet, dann lässt sich die Düsenöffnung mit Hilfe der Nadel nicht nur reinigen, sondern auch mit einstellbarem Hub selbsttätig öffnen und schlies- sen.
Bekannt sind ferner Zweistoff- oder Mehrstoff düsen, bei denen das fein zu verteilende Medium von einem getrennt zugeführten Gasstrom, der sich unter Druck befindet, erfasst und zerstäubt wird. Zwei- oder Mehrstoff-Zerstäuberdüsen sind zumeist als sogenannte Aussenzerstäuber aufgebaut. Das be deutet, dass die Zerstäubung erst unmittelbar nach dem Verlassen der Düsenöffnung eintritt, die von einem ringförmigen Kranz von Druckluft-Austritts- stellen umgeben ist.
An Mehrstoff-Zerstäuberdüseil, die mit einer fe derbelasteten druckmittelbetätigten Düsennadel aus gerüstet sind, ist eine sorgfältige Abdichtung zwi schen dem die zu zerstäubende Flüssigkeit enthalten den Raum und dem Raum erforderlich, der das Druckmittel zur Betätigung des Kolbens aufnimmt. Hierfür sind bisher Ringdichtungen oder mehrteilige Packungen vorgesehen, die sich an den die Düsenna del tragenden axial verschiebbaren Dorn fest anlegen. Eine sichere Abdichtung an der Mantelfläche des Dorns wird nur erzielt, wenn ein hoher Druck auf die Dichtungsringe oder die Packung ausgeübt wird.
Der hohe Druck beeinträchtigt aber die feine Einstel lung der Düsennadel in axialer Richtung. Es hat sich ferner gezeigt, dass Ringdichtungen beim Zerstäuben gewisser Medien, wie z. B. Kieselsol, im Dauerbe trieb ihre Dichtungseigenschaften nachteilig verän dern und alsbald versagen.
Es wurde nun gefunden, dass diese Nachteile an Mehrstoff-Zerstäuberdüsen mit einer einstellbaren Düsennadel behoben sind, wenn zwischen dem Hohl raum, durch den das zu zerstäubende Medium an die Düsenmündung herangeführt wird, und dem das Druckmittel zum Betätigen des Kolbens mit der Na del aufnehmenden Raum eine lose über den Nadel dorn geschobene schlauchförmige Trennwand ange ordnet ist, die den axialen Bewegungen der Düsen nadel mit elastischen Längenänderungen folgt.
Anschliessend wird die Erfindung anhand der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung bei spielsweise erläutert. Die Zeichnung zeigt einen Quer schnitt durch eine Zerstäuberdüse.
Die Zerstäuberdüse besteht aus einem mehrteili gen Gehäuse, dessen einzelne Teile gleichachsig zu sammengefügt sind. Der Düsenkörper 1 enthält die bei Mehrstoffdüsen üblichen getrennten Räume für das zu zerstäubende Medium und die für die Zer- stäubung benötigte Druckluft. Auf den Düsenkörper 1 ist ein aufschraubbares vorn konisches Mundstück 2 aufgesetzt.
Zusammen mit der in den Düsenkörper 1 eingesetzten Düsenbüchse 3 bildet das Mundstück 2 die konzentrischen Düsenmündungen<I>m</I> und<I>n.</I> Das zu zerstäubende Medium tritt über den Anschluss 4 in den Hohlraum a am rückwärtigen Ende des Dü senkörpers 1 ein und wird dann durch den Hohlraum b im Innern der Düsenbüchse 3 an die Mündungs öffnung m herangeführt. Die zur Zerstäubung zusätz lich verwendete Druckluft strömt vom Anschluss 5 über den Hohlraum c im Düsenkörper 1 und weiter über den Hohlraum d im Mundstück 2 an die ring förmige Mündungsöffnung n der Düse.
In die Düsen büchse 3 ist vom rückseitigen Ende her die Düsen nadel 6 eingeschoben, deren konische Spitze durch die Mündungsöffnung m hindurchtritt. Der Düsen körper 1 ist mit dem Zwischenstück 7 unter Zwi schenfügung einer Dichtung verschraubt. Das Zwi schenstück 7 besitzt eine zentrale Bohrung, durch die die dornartige Verlängerung 6a der Düsennadel 6 hindurchtritt. Das Zwischenstück 7 ist an seiner von den Düsenmündungen<I>m</I> und<I>n</I> abgewandten Seite topfartig ausgebildet und mit einem Innengewinde versehen. Ein entsprechendes Aussengewinde besitzt ein am rückwärtigen Ende verschlossener Zylinder 8, der mit dem Zwischenstück 7 verschraubt ist.
Im Zylinder 8 gleitet ein Kolben 9, der mit dem rück seitigen Ende des die Düsennadel tragenden Dorns 6a fest verbunden und in der Schliessrichtung der Düsennadel 6 von einer Feder 10 belastet ist. Der die Feder 10 aufnehmende Raum hinter der Dicht fläche des Kolbens 9 im Zylinder 8 steht über öff- nungen 11 mit der Aussenluft in Verbindung. Vor der Kolbendichtfläche befindet sich im Zylinder 8 der Druckraum e, der über die Bohrung 12 mit dem Anschluss 13 am Zwischenstück 7 in Verbin dung steht. Über diesen Anschluss wird ein Druck mittel, z. B. Druckluft, in den Druckraum e zur Betä tigung des Kolbens 9 eingeführt.
Es lässt sich durch axiale Verschiebung des Kolbens 9 die mit diesem verbundene Düsennadel 6 aus der Mündungsöffnung m der Düse führen und ein für die Zerstäubung gün stiger Nadelhub einstellen.
Zur Trennung des Druckraumes e von dem das zu zerstäubende Medium aufnehmenden Raum a ist über den Dorn 6a eine schlauchförmige elastische Trennwand 14 geschoben. Die elastisch nachgiebige Trennwand 14 ist am rückwärtigen Ende mit dem Kolben 9 und an ihrem den Düsenmündungen m und n zugewandten Ende mit einem Ring 15 druckfest verbunden. Dieser Ring 15 ist unter Einfügen einer Dichtung 16 mittels der am unteren Ende ein Ge winde aufweisenden Büchse 17 fest und druckdicht mit dem Zwischenstück 7 verspannt. Im Zwischen stück 7 ist dafür an der entsprechenden Stelle eine Eindrehung vorgesehen. Der Dorn 6a gleitet mit reichlich bemessenem Spiel durch die zentrale Boh rung im Zwischenstück 7.
Die Öffnung in der Dich tung 16 übt auf die Mantelfläche des Dorns 6a kei nen Druck aus. Die schlauchförmige Trennwand 14 folgt den axialen Bewegungen der Düsennadel 6 auf den Dorn 6a mit elastischen Längsänderungen, ohne dabei die sichere Abdichtung zwischen den Räumen a und e zu verändern. Ist die Länge der elastischen schlauchförmigen Trennwand 14 so gewählt, dass sie bei geschlossener Mündungsöffnung in eine gewisse Vorspannung besitzt, so liefert die Trennwand ganz oder teilweise die zur Belastung der Düsennadel 6 in Schliessrichtung erforderliche Kraft anstelle der Fe der 10.
Zur Hubbegrenzung der Düsennadel 6 ist im Bo den des Zylinders 8 ein Gewindezapfen 18 vorgese hen, der gegen das rückwärtige Ende des Dorns 6a bewegt werden kann. Der Gewindezapfen 18 besitzt dazu aussen einen Einstellkopf 19 und zum Fixieren der richtigen Einstellung eine Gegenmutter 20.
Düsen mit den Merkmalen der Erfindung eignen sich insbesondere zum Zerstäuben von Kieselsol und Kunststoffdispersionen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Mehrstoff-Zerstäuberdüse, bei der in der zen tralen, von einer engen ringförmigen Öffnung um gebenen Öffnung des Mundstücks eine federbelastete axial verschiebbare, mit einem Kolben verbundene Düsennadel gelagert ist, deren Öffnungshub durch ein auf den Kolben wirkendes Druckmittel verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem das zu zerstäubende Medium an die zentrale Düsenöffnung heranführenden Raum (a) und dem das Druckmittel zum Betätigen des Kolbens (9) auf nehmenden Hohlraum (e) eine lose über den Nadel dorn (6a) geschobene schlauchförmige Trennwand (14) angeordnet ist, die den axialen Bewegungen der Düsennadel (6) mit elastischen Längenänderungen folgt.II. Anwendung der Zerstäuberdüse nach Patent anspruch I zum Zerstäuben von Kieselsol und Kunst stoffdispersionen. UNTERANSPRÜCHE 1. Zerstäuberdüse nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die schlauchförmige Trennwand (14) an einem Ende mit einem lösbar aber unbeweglich gelagerten Teil (15) in einem mit dem Düsenkörper (1) verschraubten Zwischenstück (7) und am anderen Ende mit dem die Düsennadel (6) bewegenden Kolben (9) druckdicht verbunden ist.2. Zerstäuberdüse nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die schlauchförmige ela stische Trennwand (14) von einer festen Büchse (17) umgeben ist, deren den Düsenöffnungen<I>(m</I> und<I>n)</I> zugewandte Stirnfläche das festliegende Ende der Trennwand (14) gegen das Zwischenstück (7) mittels eines Gewindes lösbar verspannt. 3. Zerstäuberdüse nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die schlauchförmige ela stische Trennwand (14) ganz oder teilweise die Fe derkraft zur Belastung der Düsennadel (6) in der Schliessrichtung liefert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0060309 | 1960-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH394971A true CH394971A (de) | 1965-06-30 |
Family
ID=6972778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1301461A CH394971A (de) | 1960-12-01 | 1961-11-09 | Mehrstoff-Zerstäuberdüse |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH394971A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114226090A (zh) * | 2021-12-16 | 2022-03-25 | 蒋恒 | 胶水涂覆装置、涂覆装置的使用方法及胶水涂覆方法 |
-
1961
- 1961-11-09 CH CH1301461A patent/CH394971A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114226090A (zh) * | 2021-12-16 | 2022-03-25 | 蒋恒 | 胶水涂覆装置、涂覆装置的使用方法及胶水涂覆方法 |
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