CH394994A - Einzugs- und Ziehvorrichtung - Google Patents

Einzugs- und Ziehvorrichtung

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CH394994A
CH394994A CH1067161A CH1067161A CH394994A CH 394994 A CH394994 A CH 394994A CH 1067161 A CH1067161 A CH 1067161A CH 1067161 A CH1067161 A CH 1067161A CH 394994 A CH394994 A CH 394994A
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CH
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CH1067161A
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Rothe Walter
Marten Werner
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Draht Und Schraubenwerke Finst
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
    • B21C1/27Carriages; Drives
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    • B21C1/28Carriages; Connections of grippers thereto; Grippers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Einzugs- und     Ziehvorrichtung       Die Erfindung bezieht sich auf eine kombinierte  Vorrichtung zum Ziehen und Einziehen     draht-    oder       stangenförmigen    Materials an Bearbeitungsmaschinen.  



  Einzugsvorrichtungen für     draht-    oder     stangen-          förmigen    Werkstoff unterscheiden sich zunächst im  Arbeitsprinzip: die Einzugselemente vollführen ent  weder eine rotierende oder eine     translatorische    Be  wegung. Das erste Prinzip trifft auf die bekannten  Einzugsrollen zu, welche bei kontinuierlicher oder       intermittierender    Bewegung den Werkstoff vor  schieben. Grössere Widerstände gegen den Vorschub,  beispielsweise infolge     Vorschaltens    eines Ziehkalibers,  vermögen die Einzugsrollen nicht oder nur unter  bedeutender Erhöhung des     Radialdruckes    zu über  winden.

   Das erfordert jedoch einen unwirtschaftlichen  Aufwand für die Druckerzeugung und     -übertragung,     zum Beispiel für die Hydraulik der Maschine, ohne  dass die Sicherheit des Einzugs und die Qualität der  Drahtoberfläche gesichert ist.  



  Einzugsvorrichtungen, welche das     translatorische     Prinzip verwirklichen, sind in vielen Abwandlungen  bekannt. Sie beruhen alle auf der     Klemmung    des  einzuziehenden Materials zwischen reibungsbehafteten  Elementen. Als     ungesteuerte    Klemmelemente sind He  bel bekannt, die um quer zur Einzugsrichtung ange  ordnete Bolzen drehbar oder in entsprechenden  Pfannen schwenkbar sind und die, einander symmetrisch  gegenüberstehend, unter Federwirkung an dem Draht  oder der Stange anliegen. Beim Vorschub klemmen  die Hebel gegen den Werkstoff und nehmen ihn mit,  beim Rückhub ist die     Klemmung    aufgehoben und die  Hebel schleifen auf dem Werkstoff.

   Die gesteuerten  Klemmelemente sind meist als Backen ausgebildet,    welche beim Vorschub gegen den Werkstoff gepresst  werden und diesen einziehen, während die Pressung  beim Rückhub gelöst und das Material von den  Backen nicht berührt wird. Ein anderes bekanntes  Klemmelement ist als längsgeschlitzte konische Hülse  ausgeführt, die beim Vorschub, in einer konischen  Aufnahme radial zusammengepresst, den Draht oder  die Stange klemmt und mitführt und beim Rückhub  durch Eigenfederung     aufspreizt    und den Werkstoff  freigibt.  



  Die Kombination einer Einzugsvorrichtung mit  einem Ziehstein oder Ziehkaliber und die Verwendung  dieser Kombination an     Drahtverarbeitungsmaschinen     ist an sich bekannt. Eine Ausführungsform weist einen  im Rahmen der Vorrichtung stationär befestigten  Ziehstein und ein gesteuertes     Klemmbackenpaar    auf,  welches im Einzugsschlitten angeordnet ist und von  einem den Schlitten bewegenden Schwinghebel betätigt  wird. Die Klemmbacken sind mit Klemmorganen  sehr kleiner Wirkungsfläche ausgestattet, was eine  unerwünschte Beschädigung des einzuziehenden Ma  terials zur Folge hat.

   Deshalb sind     komplizierte     Anordnungen vorgesehen, damit die Klemmstelle stets  an diejenige Stelle des     Werkstoffes    zu liegen kommt,  die dem späteren     Stauchvorgang    unterworfen ist. Die  Notwendigkeit der genauen Einstellung erfordert einen  erhöhten Aufwand an     Einstell-,    Steuer- und Regel  organen, und beim möglichen Rutschen der Klemm  backen auf dem Material ist ein völliges     Neueinstellen     des Aggregates erforderlich.  



  Eine andere bekannte Einzugs- und Ziehvorrich  tung ist in der Weise ausgeführt, dass das Zieheisen  und die     Greifervorrichtung    auf einem gemeinsamen      ortsfesten Rahmen verschiebbar gelagert und sowohl  gemeinsam als eine Einheit in bezug auf den Rahmen  als auch relativ zueinander verschiebbar sind, wobei  das Zieheisen in axialer Verlängerung der Greifer  vorrichtung angeordnet ist und diese beiden Teile vor  der     Kopfanstauchvorrichtung    liegen.

   Das Zieheisen  ist dabei auf einem im Rahmen verschiebbar gelagerten       Zieheisenschlitten,    die     Greifervorrichtung    auf einem  ebenfalls zum Rahmen verschiebbar gelagerten und  als Führung für den     Zieheisenschlitten    ausgebildeten       Greiferschlitten    angeordnet, wobei ein Antrieb die  gegenseitige Bewegung der beiden Schlitten steuert.  Diese Ausführung hat den Nachteil, dass für die  Zuführung des einzuziehenden Materials zur Verar  beitungsmaschine zusätzlich noch Einzugsrollen not  wendig sind, deren     intermittierende    Bewegung vom  Rhythmus der Einzugs- und Ziehschlitten abhängig  ist und daher weitere Steuer- und Regelelemente er  fordert.

   Weiterhin hat es sich als     unvorteilhaft    er  wiesen, wenn das Material von den Klemmbacken  in das Zieheisen hineingestossen werden muss, weil  entweder ständige Knickgefahr besteht oder die freie  Schaftlänge des Werkstoffes so kurz zu halten ist,  dass die Konstruktion der Schlitten sehr unzugängliche  und leicht unwirksame Ausmasse annimmt. Ebenfalls  von Nachteil ist die hin- und hergehende Anordnung  eines Ziehsteines oder Ziehkalibers in einem Schlitten,  weil dadurch zusätzliche Schwingungen beim ohnehin  schon absatzweisen Ziehen auftreten, die sich güte  mindernd auf die Oberfläche des gezogenen Werk  stoffes auswirken.  



  Der vorliegenden Erfindung war die Aufgabe  gestellt, eine Vorrichtung zum Ziehen und Einziehen  von     draht-    oder stangenförmigem Material an Be  arbeitungsmaschinen mit einem im     Vorrichtungs-          rahmen    stationär angeordneten, auswechselbaren Zieh  stein oder Ziehkaliber und mit Klemmbacken, die in  einem     translatorisch    bewegten Einzugsschlitten geführt  und gelagert sind, zu schaffen, wobei der mittels  Laufrollen auf Laufschienen des     Vorrichtungsgehäuses     gelagerte Einzugsschlitten konische,

   an     federbelasteten     Druckrollen gleitende und mittels     Führungsbolzen    in  Führungsnuten einer Schlittendeckplatte verschiebbare  Klemmbacken aufweist und mittels einer über Rollen  angreifenden Schwinge in Achsrichtung des Drahtes  hin- und     herbewegbar    ist und die Schwinge über ein  Hebelsystem und ein     Pleuel    mit einem radial einstell  baren Exzenter der Maschine in Verbindung steht.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     erfindungsgemässen     Vorrichtung ist anhand der Zeichnungen dargestellt  und erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Vorrichtung im  Schnitt;       Fig.    2 eine Draufsicht des teilweise demontierten  Einzugsschlittens;       Fig.    3 eine Draufsicht der Dreckplatte des Ein  zugsschlittens;       Fig.    4 einen Querschnitt der     Materialführungs-          schienen    des Einzugsschlittens.    Das     Vorrichtungsgehäuse    5     (Fig.    1) ist stirnseitig  so an der Maschinenwand befestigt, dass die Material  führungsbohrungen des Gehäuses 5 und das Klemm  zentrum eines Einzugsschlittens 7 mit dem in der  Maschinenwand vorhandenen Durchlass für das Ma  terial, beispielsweise den Draht 1, fluchten.

   Der  Schlitten 7 ist im Gehäuse mittels Laufrollen 8 auf  Führungsleisten 6 sowie am Gehäusedeckel 5 und  mittels Laufrollen 9 an     seitichen    (nicht gezeichneten)  Führungsleisten gelagert. Am Schlitten 7 sind seitlich  angeordnete Rollen 10     (Fig.    2) drehbar gelagert, über  die der mit gehärteten Führungsleisten<B>11</B> versehene  Gabelkopf einer Schwinge 12     (Fig.    1) greift. Die  Schwinge 12 ist auf einem im Gehäuse 5 befestigten  Zentralbolzen 15 drehbar gelagert und an ihrem dem  Gabelkopf gegenüberliegenden Ende mittels eines       Scherstiftes    16 mit einem rechtwinkligen Ausleger eines  Hebelbalkens 13 starr verbunden.  



  Der Hebelbalken 13 ist ebenfalls auf dem Zentral  bolzen 15 drehbar gelagert und an seinem der Ma  schine zugewandten Ende gabelförmig ausgebildet. In  der     Ausnehmung    dieser Gabel ist der Augenteil eines  Winkelhebels 14 um einen Bolzen 19 drehbar, und  der Bolzen 19 wiederum ist in den Gabelschenkeln  des Hebelbalkens 13 drehbar gelagert. Der Winkel  hebel 14 weist an seinem der Maschine zugewandten  Ende einen Ausleger in der Form eines an sich be  kannten Kugelbolzens oder Kreuzgelenkes 24 auf,  um das ein in gleicher Weise gelenkig mit einem  Exzenter 21 der Maschine verbundenes     Pleuel    20  nach zwei Dimensionen drehbar ist.

   Am entgegen  gesetzten Schenkel des Winkelhebels 14 ist ein durch  eine entsprechende Bohrung im Hebelbalken 13 hin  durchführender Federbolzen 18 drehbar     angelenkt,    auf  welchem eine Druckfeder 17 unter     Vorspannung    ge  halten ist, wodurch der Schenkel des Winkelhebels 14  ständig auf dem Hebelbalken 13 aufliegt. Die Hebel  elemente 12; 13; 14 bilden somit ein gemeinsames  Wirkungsorgan. In die maschinenabgewandte Stirn  seite des     Vorrichtungsgehäuses    5 ist ein Ziehstein 3  auswechselbar eingesetzt, und davor sind der Zieh  mittelbehälter 4 sowie das Richtwerk 2 für den       Walzdraht    1 angeordnet.

   Der einzuziehende, quer  schnittsreduzierte Draht 1 ist in gleichwinklig um  den Draht 1 angeordneten Drahtführungen 22; 23       (Fig.    4) geführt, von denen je eine gleiche Anzahl an  der maschinenzugewandten Stirnseite des Gehäuses 5  (Teile 22;     Fig.    1) und am Einzugsschlitten 7 (Teile 23;       Fig.    1 und 2) ineinander verschiebbar befestigt sind.  



  Im Rahmen des Einzugsschlittens 7     (Fig.    2) sind  gehärtete Flachschienen 29 befestigt. Zwischen diesen  Schienen 29 und zwei     trapezförmigen    gehärteten  Klemmbacken 27 sind zylindrische Druckrollen 26  angeordnet, die unter der Wirkung von gegen Wider  lager 30 abgestützten Druckfedern 31 stehen. Je nach  Abzugsgrad sind im Einzugsschlitten 7 ein, zwei oder  drei an sich bekannte     Klemmbackenpaare    27 ange  ordnet. An der dem Ziehstein 3     (Fig.    1) zugewandten  Seite des Einzugsschlittens 7 ist eine Drahteinführung  25 angebracht.

   Aus den Klemmbacken 27 stehen           Führungsbolzen    28 hervor, die durch     unparallele    Füh  rungsnuten 33     (Fig.    3) einer Schlittendeckplatte 32       hindurchragen    und in     Ausnehmungen    einer auf der  Deckplatte 332 liegenden Steuerplatte 34 eingreifen.  Die Steuerplatte 34 ist mittels in Langlöchern 35  gleitenden, in der Deckplatte 32 befestigten Steh  bolzen 36 in oder entgegen der Einzugsrichtung ver  schiebbar und steht unter dem Einfluss einer Druck  feder 41.

   Entgegen der Wirkung der Feder 41 ist  die Steuerplatte 34 vermittels einer Kolbenstange 39  verschiebbar, welche an einem durch eine Rück  schlagfeder 40 belasteten, in einem     Druckzylinder    37  angeordneten Kolben 38 befestigt ist.  



  Am Beginn des Einzugshubes hat der Einzugs  schlitten 7 die in     Fig.    1 dargestellte, beim Stand des       Pleuels    20 zwischen dem oberen und dem unteren  Totpunkt des ständig rotierenden Exzenters 21 ein  tretende Lage inne. Wird das     Pleuel    20 durch den  Exzenter 21 dem unteren Totpunkt zugeführt, dann  nimmt es den Kugelbolzen 24 mit, welcher sich auf  einer Kreisbahn um den Zentralbolzen 15 bewegt. Das  hat wegen der Verspannung durch die Feder 17 eine  ebenfalls     kreisbahnförmige,    gleichsinnige Bewegung  des Bolzens 19 und damit des Hebelbalkens 13 sowie  des Winkelhebels 14 um den Zentralbolzen 15 zur  Folge.

   Vermittels des     Scherstiftes    16 wird zwangs  läufig die Schwinge 12 im gleichen     Sinne    um den  Zentralbolzen 15 gedreht, wodurch der     Gabelkopf    der  Schwinge 12 den Einzugsschlitten 7 in Richtung der  Maschine verschiebt. Die vermittels der Feder 41       (Fig.    3), der Steuerplatte 34 und der     Bolzen    28 ständig  entgegen der Einzugsrichtung verschobenen Klemm  backen 27     (Fig.    2) erfahren sofort eine     Klemmung     zwischen den Druckrollen 26 und dem Draht 1,  wodurch dieser bereits am Einzugsbeginn sicher ge  klemmt und ohne jedes Rutschen über den vollen  Hub eingezogen wird.

   Gleichzeitig mit dem     Einzug     wird der Walzdraht oder das     Walzeisen    durch den  Ziehstein 3     kalibriert    oder     querschnittsreduziert,    und  die zuverlässige     Klemmung    des Drahtes 1 in den  Backen 27 bewirkt im Zusammenhang mit der sta  tionären Anordnung des Ziehsteines 3 ein nahezu  schwingungsfreies Arbeiten der gesamten Vorrichtung.  Dadurch weist die     kalibrierte    oder reduzierte Draht  oberfläche trotz des absatzweisen Ziehens eine gleich  bleibende Güte auf, was sich günstig auf die Sicher  heit der     Klemmung    und die Qualität des Fertig  produktes auswirkt.

   Die Ausmasse der     Hebelmechanik     12; 13; 14 werden zweckmässig so eingerichtet, dass  die Entfernungen vom Zentrum des     Kugelbolzens    24  zur Achse des Zentralbolzens 15 und von hier bis  zur Achse der Rollen 10 gleich gross sind. Dadurch  ist der radial einstellbare Durchmesser des Kurbel  kreises des Exzenters 21 gleich der Einzugslänge. Eine  auf den Bruchteil eines Millimeters genaue Einstellung  des     Exzenterdurchmessers    ist nicht nötig, sondern es  empfiehlt sich, diesen Durchmesser auf ein die Ein  zugslänge ein wenig überschreitendes Mass einzu  stellen.

   Die Differenz wird durch die     Hebelmechanik     der     erfindungsgemässen    Vorrichtung wie folgt aus-    geglichen: Ist der Einzugshub durch Anstossen     des     eingezogenen Materials am Maschinenanschlag been  det, wenn der     Pleuel    20 den unteren Totpunkt noch  nicht erreicht hat, dann ist der Schlitten 7 durch  den Draht 1 in der vorderen     Hubendlage    arretiert.

   Die  Schwinge 12 und wegen der     Scherstiftverbindung    16  auch der Hebelbalken 13 sind damit ebenfalls in  ihrer Momentanlage arretiert.<B>-</B>Infolge der Weiterbe  wegung des     Pleuels    20 erfährt der Winkelhebel 14  weiterhin sein Drehung, die jedoch um den nunmehr  als     Momentanpol    wirkenden Bolzen 19 ausgeführt  wird.

   Damit wird der Schenkel des     Winkelhebels    14  entgegen der Federkraft 17 vom Hebelbalken 13  abgehoben, bis das     Pleuel    20 den unteren Totpunkt  durchlaufen hat, die Mechanik nach dem von der  Feder 17 unterstützten     Wiederaufliegen    des Schenkels  des Winkelhebels 14 auf dem Hebelbalken 13 wieder  ein gemeinsames Wirkungsorgan bildet und der Rück  hub beginnt. Überschreitet die Ungenauigkeit der Ex  zentereinstellung das Mass der möglichen     Auslenkung     des Winkelhebels 14, dann verhindert der Bruch des       Scherstiftes    16 eine Havarie in der Vorrichtung.  



  Beim Einzugshub werden die am Schlitten 7 be  festigten     Drahtführungselemente    23 in die am Gehäuse  5 angeordneten     Drahtführungselemente    22 axial hin  eingeschoben, so dass der Draht 1 ständig gegen  eventuell beim Anschlagen auftretende ungewollte       Radialschwingung    oder     Knickung    gesichert ist.     Soll     die Maschine eingerichtet oder die Vorrichtung um  gestellt werden oder ist aus sonstigen Gründen die  Inbetriebnahme der Vorrichtung erwünscht oder er  forderlich, ohne dass der Draht 1 eingezogen wird,  dann ist der Zylinder 37     (Fig.    3) unter pneumatischen  oder hydraulischen Druck zu setzen.

   Dadurch ver  schiebt die Kolbenstange 39 die Steuerplatte 34 ent  gegen der Wirkung der Feder 41 in Einzugsrichtung.  Die in den seitlichen     Ausnehmungen    der Steuerplatte  34 geführten, auf den Klemmbacken 27 befestigten  Führungsbolzen 28 werden dadurch entlang der Füh  rungsnuten 33 in Einzugsrichtung verschoben, so dass  auch die Klemmbacken 27 verschoben und gleichzeitig  seitwärts bewegt werden und die     Klemmung    des  Drahtes 1 trotz Bewegung des Einzugsschlittens 7  ausgeschlossen ist. Vor     Beginn    des Einzugs wird der  Druck im Zylinder 37 aufgehoben, die Feder 41  verschiebt die Steuerplatte 34, die     Führungsbolzen    28  und die Klemmbacken 27 entgegen der Einzugsrich  tung, und die Vorrichtung hat ihre normale Arbeits  stellung inne.

   Das eventuell auftretende Zurückgleiten  des Drahtes 1 entgegen der Einzugsrichtung wird  durch nicht gezeichnete, an sich bekannte Brems  backen verhindert, welche innerhalb oder ausserhalb  des     Vorrichtungsgehäuses    5, auf jedem Fall aber  zwischen Maschinengestell und Ziehstein 3 angeordnet  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Ziehen und Einziehen von draht- oder stangenförmigem Material an Bearbeitungsma schinen, mit einem im Vorrichtungsrahmen stationär angeordneten, auswechselbaren Ziehstein oder Zieh kaliber und mit Klemmbacken, die in einem trans- latorisch bewegten Einzugsschlitten geführt und ge lagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass der mittels Laufrollen (8;
    9) auf Laufschienen (6) des Vorrich- tungsgehäuses (5) gelagerte Einzugsschlitten (7) ko nische, an federbelasteten Druckrollen (26) gleitende und mittels Führungsbolzen (28) in Führungsnuten (33) einer Schlittendeckplatte (32) verschiebbare Klemmbacken (27) aufweist und mittels einer über Rollen (10) angreifenden Schwinge (12) in Achsrich tung des Drahtes (1) hin- und herbewegbar ist, wobei die Schwinge (12) über ein Hebelsystem (13; 14; 19) und ein Pleuel (20) mit einem radial einstellbaren Exzenter (21) der Maschine in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwinge (12) sowie ein mit dieser mittels eines Scherstiftes (16) starr verbundener Hebelbalken (13) auf einem im Vorrichtungsgehäuse (5) angeordneten Zentralbolzen (15) drehbar gelagert sind und ein mittels eines Kugelgelenkes oder Kugel bolzens (24) mit dem Pleuel (20) verbundener Winkel hebel (14) um einen in Gabelschenkeln des Hebel balkens (13) gelagerten Bolzen (19) drehbar ist und mit seinem Winkelschenkel mittels einer auf einem am Schenkel des Winkelhebels (14) angelenkten und durch den Hebelbalken (13) hindurchgeführten Federbolzen (18) angeordneten Druckfeder (17)
    auf dem Hebel balken (13) aufliegt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mittels Bolzen (36) und Langlöcher (35) auf der Schlittendeckplatte (32) verschiebbar aufliegende Steuerplatte (34) mit seitlichen Ausnehmungen für die Klemmbackenbolzen (28), durch eine an der Schlittendeckplatte befestigte und die Steuerplatte entgegen der Einzugsrichtung drückende Druckfeder (41) sowie durch einen die Steuerplatte (34) in Einzugsrichtung verschiebbaren Kolbenbolzen (39), der an einem federbelasteten Kol ben (38) eines ebenfalls an der Schlittendeckplatte (32) angeordneten Druckzylinders (37) befestigt ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Vorrichtungsgehäuse (5) und am Einzugsschlitten (7) je eine gleiche Anzahl Drahtführungsschienen (22; 23) gleichwinklig um den Draht (1) angeordnet und ineinander axial verschiebbar befestigt sind.
CH1067161A 1961-07-13 1961-09-14 Einzugs- und Ziehvorrichtung CH394994A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2677283A1 (fr) * 1991-06-04 1992-12-11 Latour Yves Dispositif de guidage du fil metallique dans une machine de cambrage.
WO2022096245A1 (de) * 2020-11-05 2022-05-12 Wafios Aktiengesellschaft Zuführvorrichtung und umformmaschine mit zuführvorrichtung

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