CH395165A - Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für SchienenfahrzeugeInfo
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Description
Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge, mit dem Drehgestell zugeordnetem Getriebe zum Wechseln der Geschwindigkeit und/oder der Fahrt richtung.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer An ordnung mit symmetrischem Aufbau des Drehgestel les und eine gleichmässige oder zumindest symmetri sche Verteilung der Drehmomente auf die einzelnen Radsätze. Dadurch werden neben Vorteilen in bezug auf das dynamische Verhalten der Lokomotive auch Vorteile konstruktiver Art gewonnen wie Einfachheit, Möglichkeit der Verwendung einer kleinen Anzahl gegenseitig auswechselbarer Elemente und Herabset zung der Anzahl der erforderlichen Kardangelenke auf ein Minimum.
Das wird dadurch erreicht, dass die Ausgangs welle des Wechselgetriebes zugleich eine Verteiler welle für die Verteilung des Drehmomentes auf die einzelnen Radsätze bildet.
Die Erfindung wird anhand einiger in der Zeich nung .schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 die Darstellung einer Diesellokomotive mit einer Ausführungsform der erfindungsgemässen An triebsanordnung, Fig. 2 ein Drehgestell der Lokomotive aus Fig, 1 in vergrössertem Massstab, Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Loko motive nach Fig. 1, Fig. 4 das entsprechende Drehgestell, Fig. 5 eine Lokomotive mit Dieselmotor und elek trischer Kraftübertragung auf die Antriebsräder und Fig. 6 das entsprechende Drehgestell in vergrö ssertem Massstab.
In Fig. 1 ist eine Lokomotive L mit einem Die selmotor 1 versehen. Von den beiden Enden der Kurbelwelle des Dieselmotors 1 wird das Drehmo ment durch Kardanwellen 2 auf Drehmomentumfor- mungsgetriebe, z. B. Turbogetriebe 3, übertragen, de ren Ausgangswelle mit der Eingangswelle eines Wendegetriebes 4 verbunden ist. Das Wendege triebe 4 ist über der Mitte eines Drehgestelles D angeordnet.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, enthält das Dreh gestell D einen Rahmen 10, in welchem in an sich bekannter Weise Radsätze 11, 12, 13 gelagert- sind. Auf dem Rahmen 10 ist das Gehäuse 14 des Wende getriebes 4 befestigt, in welchem dessen Eingangs welle 15 und Ausgangswelle 16 gelagert sind. Die Eingangswelle und die Ausgangswelle tragen in be kannter Weise Zahnradsätze 17, 18 für den Vor wärts- und den Rückwärtsgang.
Der Zahnradsatz 17 enthält ein nicht dargestelltes eingelegtes Rad für die Drehrichtungsumkehr. Auf der Eingangswelle 15 ist in ebenfalls bekannter Weise eine Kupplungsmuffe 20 verschiebbar angeordnet, welche mit entsprechen den Kupplungsflächen der auf der Eingangswelle 15 angeordneten Zahnräder zusammenwirkt und diese wahlweise zur Kraftübertragung mit der Welle 15 verbindet. Die Ausgangswelle 16 des Wendegetrie bes 4 trägt ein fest angeordnetes Kegelrad 21, wel ches in ein Kegelrad 22 eingreift, von welchem aus über Zahnräder 23, 24 der Antrieb des Radsatzes 12 erfolgt. Um die Anordnung der Kegelräder 21, 22 zu ermöglichen, sind die Zahnradsätze 17, 18 in entsprechender Entfernung voneinander angeord net.
Das Zahnrad 24 ist ebenfalls im Drehgestell- rahmen gelagert und überträgt das Drehmoment auf den zugeordneten Radsatz mittels einer bekannten, die Durchfederung des Radsatzes zulassenden Kupp- lung. An den beiden Enden der Sekundärwelle 16 sind Kardanwellen 25 angeordnet, welche der über tragung des Drehmomentes auf Antriebswellen 26 von übertragungsgetrieben mit Kegelrädern 27, 28 dienen. Die Antriebswellen 26 sind in Getriebege häusen 30 gelagert, die ihrerseits auf den Achsen der Radsätze 11, 13 gelagert sind. Von den Kegel rädern 28 erfolgt der Antrieb über Zahnräder 31, 32 auf die Radsätze 11, 13.
Die Getriebegehäuse 30 sind mittels Drehmomentstützen 33 im Drehgestell rahmen geführt.
Die Anordnung in Fig. 3 unterscheidet sich von der in Fig. 1 dadurch, dass die Turbogetriebe 3 am Motor 1 angeschlossen sind und die in den Dreh gestellen befindlichen Wechselgetriebe kombinierte Stufen- und Wendegetriebe 40 sind. In Fig. 4 ist eines dieser Getriebe zusammen mit dem Drehgestell in vergrössertem Massstab dargestellt. Das Wechsel getriebe 40 weist ein Gehäuse 41 auf, in welchem eine Eingangswelle 42, eine Ausgangswelle 43 und eine Vorgelegewelle 44 angeordnet sind.
Die Ein gangswelle 42 trägt drehbar gelagerte Zahnräder 45, 46, welche mittels einer Muffe 47 und entsprechen der mit dieser zusammenwirkender Kupplungsflächen auf den Zahnrädern 45, 46 wahlweise durch Ver schieben der Muffe mit dieser Welle 42 gekuppelt werden können. Auf der Vorgelegewelle 44 sind Zahnräder 48, 50 befestigt, wobei das Zahnrad 48 mit seiner Verzahnung in die Verzahnung des Zahn rades 45 direkt eingreift, hingegen zwischen den Zahnrädern 46 und 50 ein nicht dargestelltes ein gelegtes Zwischenrad zur Drehrichtungsumkehr an geordnet ist. Auf der Ausgangswelle sind Zahnräder 51 und 52 drehbar gelagert; welche in die Zahn räder 48 bzw. 50 eingreifen.
Die Ausgangswelle 43 kann mit Hilfe von verschiebbaren Muffen 53, 54 wahlweise mit einem der Zahnräder 51, 52 verbun den werden. Die Drehmomentübertragung von der Sekundärwelle 43 auf die äusseren Radsätze erfolgt in gleicher Weise wie bei der Anordnung nach Fig. 2. Die entsprechenden Teile sind daher mit gleichen Be zugszeichen versehen. Im Gegensatz zur Ausführung nach Fig. 2 ist das Gehäuse 41 in diesem Falle nicht auf dem Rahmen des Drehgestelles befestigt, sondern auf der mittleren Triebachse gelagert. Zur Verbindung des Gehäuses 41 mit dem Drehgestell ist eine Drehmomentstütze 55 vorgesehen.
In Fig. 5 ist schematisch eine Lokomotive mit elektrischer Übertragung der Antriebskraft vom Mo tor auf die Achsen dargestellt. Der Dieselmotor 1 ist in diesem Falle mit einem elektrischen Generator 60 versehen. Die Drehgestelle D sind bei dieser Ausführung mit Elektromotoren 61 versehen. Diese Elektromotoren 61 treiben die Räder des Drehgestel les über Stufengetriebe 62 an.
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, enthält das Stufen getriebe 62 in einem Gehäuse 63 eine Primärwelle 64 und eine Sekundärwelle 65. Die Primärwelle trägt drehbar gelagerte Zahnräder 66, 67, die mittels einer Schiebemuffe 68 wahlweise mit der Primärwelle ver bunden werden können. Auf der Sekundärwelle 65 sind Zahnräder 70, 71 befestigt, welche in die Ver zahnung der Räder 66, 67 eingreifen. Durch Ver schieben der Muffe 68 in die eine oder andere End- stellung kann die eine oder die andere durch die Zahnräder gebildete Übersetzungsstufe zwischen den Elektromotor 61 und die Radachsen geschaltet wer den.
Die Drehmomentübertragung von der Sekundär welle 65 auf die einzelnen Radachsen erfolgt wieder wie bei der Anordnung nach Fig. 2.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge, mit dem Drehgestell zugeord netem Getriebe zum Wechseln der Geschwindigkeit und/oder der Fahrtrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangswelle des Wechselgetriebes zugleich eine Verteilerwelle für die Verteilung des Drehmo mentes auf die einzelnen Radsätze bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Wechselgetriebe in Drehgestellmitte oberhalb der Achse des mittleren Radsatzes am Drehgestell angeordnet ist. 2.Antriebsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausgangswelle des Wechselgetriebes mindestens ein Zahnrad für die Übertragung des Drehmomentes auf den mittleren Radsatz enthält und an ihren Enden mit Kardange lenken zur übertragung des Drehmomentes auf die beiden benachbarten Radsätze versehen ist. 3. Antriebsanordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Wechselgetriebe am Rahmen des Drehgestelles befestigt ist und der An trieb des mittleren Radsatzes über eine die Durch federung der Achse zulassende Kupplung und der Antrieb der äusseren Achsen durch auf den Achsen gelagerte Übertragungsgetriebe erfolgt. 4. Antriebsanordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Wechsel getriebes auf der Achse des mittleren Radsatzes ge lagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1194562A CH395165A (de) | 1962-10-11 | 1962-10-11 | Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH395165A true CH395165A (de) | 1965-07-15 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH395165A (de) |
-
1962
- 1962-10-11 CH CH1194562A patent/CH395165A/de unknown
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