CH395165A - Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge

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CH395165A
CH395165A CH1194562A CH1194562A CH395165A CH 395165 A CH395165 A CH 395165A CH 1194562 A CH1194562 A CH 1194562A CH 1194562 A CH1194562 A CH 1194562A CH 395165 A CH395165 A CH 395165A
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CH
Switzerland
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gear
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bogie
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torque
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CH1194562A
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Hefti Walter Dipl-Masch-Ing
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
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    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/02Types of bogies with more than one axle
    • B61F3/04Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels
    • B61F3/06Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels with three or more axles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
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    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/10Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


      Antriebsanordnung        für    dreiachsige     Drehgestelle        für    Schienenfahrzeuge    Die Erfindung betrifft eine Antriebsanordnung  für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge,  mit dem Drehgestell zugeordnetem Getriebe zum  Wechseln der Geschwindigkeit und/oder der Fahrt  richtung.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer An  ordnung mit symmetrischem Aufbau des Drehgestel  les und eine gleichmässige oder zumindest symmetri  sche Verteilung der Drehmomente auf die     einzelnen     Radsätze. Dadurch werden neben Vorteilen in bezug  auf das dynamische Verhalten der Lokomotive auch  Vorteile konstruktiver Art gewonnen wie Einfachheit,  Möglichkeit der Verwendung einer kleinen Anzahl  gegenseitig auswechselbarer Elemente und Herabset  zung der Anzahl der erforderlichen Kardangelenke  auf ein Minimum.  



  Das wird dadurch erreicht, dass die Ausgangs  welle des Wechselgetriebes zugleich eine Verteiler  welle für die Verteilung des Drehmomentes auf die  einzelnen Radsätze bildet.  



  Die Erfindung wird anhand einiger in der Zeich  nung .schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele  erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 die Darstellung einer Diesellokomotive mit  einer Ausführungsform der erfindungsgemässen An  triebsanordnung,       Fig.    2 ein Drehgestell der Lokomotive aus     Fig,    1  in vergrössertem     Massstab,          Fig.    3 eine andere Ausführungsform der Loko  motive nach     Fig.    1,       Fig.    4 das entsprechende Drehgestell,       Fig.    5 eine Lokomotive mit Dieselmotor und elek  trischer Kraftübertragung auf die Antriebsräder und       Fig.    6 das entsprechende Drehgestell in vergrö  ssertem Massstab.

      In     Fig.    1 ist eine Lokomotive L mit einem Die  selmotor 1 versehen. Von den beiden Enden der  Kurbelwelle des Dieselmotors 1 wird das Drehmo  ment durch Kardanwellen 2 auf     Drehmomentumfor-          mungsgetriebe,    z. B. Turbogetriebe 3, übertragen, de  ren Ausgangswelle mit der Eingangswelle eines  Wendegetriebes 4 verbunden ist. Das Wendege  triebe 4 ist über der Mitte eines Drehgestelles D  angeordnet.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist, enthält das Dreh  gestell D einen Rahmen 10, in welchem in an sich  bekannter Weise Radsätze 11, 12, 13 gelagert- sind.  Auf dem Rahmen 10 ist das Gehäuse 14 des Wende  getriebes 4 befestigt, in welchem dessen Eingangs  welle 15 und Ausgangswelle 16 gelagert sind. Die  Eingangswelle und die Ausgangswelle tragen in be  kannter Weise Zahnradsätze 17, 18 für den Vor  wärts- und den Rückwärtsgang.

   Der Zahnradsatz 17  enthält ein nicht dargestelltes eingelegtes Rad für die       Drehrichtungsumkehr.    Auf der Eingangswelle 15 ist  in ebenfalls bekannter Weise eine Kupplungsmuffe  20 verschiebbar angeordnet, welche mit entsprechen  den Kupplungsflächen der auf der Eingangswelle 15  angeordneten Zahnräder zusammenwirkt und diese  wahlweise zur Kraftübertragung mit der Welle 15  verbindet. Die Ausgangswelle 16 des Wendegetrie  bes 4 trägt ein fest angeordnetes     Kegelrad    21, wel  ches in ein Kegelrad 22 eingreift, von welchem aus  über Zahnräder 23, 24 der Antrieb des Radsatzes  12 erfolgt. Um die Anordnung der Kegelräder 21,  22 zu ermöglichen, sind die Zahnradsätze 17, 18  in entsprechender Entfernung voneinander angeord  net.

   Das Zahnrad 24 ist ebenfalls im     Drehgestell-          rahmen    gelagert und überträgt das Drehmoment auf  den zugeordneten Radsatz mittels einer bekannten,  die     Durchfederung    des Radsatzes zulassenden Kupp-           lung.    An den beiden Enden der Sekundärwelle 16  sind Kardanwellen 25 angeordnet, welche der über  tragung des Drehmomentes auf Antriebswellen 26  von übertragungsgetrieben mit     Kegelrädern    27, 28  dienen. Die Antriebswellen 26 sind in Getriebege  häusen 30 gelagert, die ihrerseits auf den Achsen  der Radsätze 11, 13 gelagert sind. Von den Kegel  rädern 28 erfolgt der Antrieb über Zahnräder 31,  32 auf die     Radsätze    11, 13.

   Die     Getriebegehäuse    30  sind mittels     Drehmomentstützen    33 im Drehgestell  rahmen     geführt.     



  Die Anordnung in     Fig.    3 unterscheidet sich von  der in     Fig.    1 dadurch, dass die Turbogetriebe 3 am  Motor 1 angeschlossen sind und die in den Dreh  gestellen befindlichen Wechselgetriebe kombinierte  Stufen- und     Wendegetriebe    40 sind. In     Fig.    4 ist  eines dieser Getriebe zusammen mit dem Drehgestell  in vergrössertem Massstab dargestellt. Das Wechsel  getriebe 40 weist ein Gehäuse 41 auf, in welchem  eine Eingangswelle 42, eine Ausgangswelle 43 und  eine     Vorgelegewelle    44 angeordnet sind.

   Die Ein  gangswelle 42 trägt drehbar gelagerte Zahnräder 45,  46, welche mittels einer Muffe 47 und entsprechen  der mit dieser zusammenwirkender Kupplungsflächen  auf den Zahnrädern 45, 46 wahlweise durch Ver  schieben der Muffe mit dieser Welle 42 gekuppelt  werden können. Auf der     Vorgelegewelle    44 sind  Zahnräder 48, 50     befestigt,    wobei das Zahnrad 48  mit seiner Verzahnung in die Verzahnung des Zahn  rades 45 direkt eingreift, hingegen zwischen den       Zahnrädern    46 und 50 ein nicht dargestelltes ein  gelegtes Zwischenrad zur     Drehrichtungsumkehr    an  geordnet ist. Auf der Ausgangswelle sind Zahnräder  51 und 52 drehbar gelagert; welche in die Zahn  räder 48 bzw. 50 eingreifen.

   Die Ausgangswelle 43  kann mit Hilfe von verschiebbaren Muffen 53, 54  wahlweise mit einem der Zahnräder 51, 52 verbun  den werden. Die     Drehmomentübertragung    von der       Sekundärwelle    43 auf die äusseren Radsätze erfolgt  in gleicher Weise wie bei der Anordnung nach     Fig.    2.  Die entsprechenden Teile sind daher mit gleichen Be  zugszeichen versehen. Im Gegensatz zur Ausführung  nach     Fig.    2 ist das Gehäuse 41 in diesem Falle  nicht auf dem Rahmen des Drehgestelles befestigt,  sondern auf der     mittleren    Triebachse gelagert. Zur  Verbindung des Gehäuses 41 mit dem Drehgestell  ist eine     Drehmomentstütze    55 vorgesehen.  



  In     Fig.    5 ist schematisch eine Lokomotive mit  elektrischer Übertragung der Antriebskraft vom Mo  tor auf die Achsen dargestellt. Der Dieselmotor 1  ist in diesem Falle mit einem elektrischen Generator  60 versehen. Die Drehgestelle D sind bei dieser    Ausführung mit Elektromotoren 61 versehen. Diese  Elektromotoren 61 treiben die Räder des Drehgestel  les über Stufengetriebe 62 an.  



  Wie in     Fig.    6 gezeigt ist, enthält das Stufen  getriebe 62 in einem Gehäuse 63 eine Primärwelle  64 und eine Sekundärwelle 65. Die Primärwelle trägt       drehbar    gelagerte Zahnräder 66, 67, die mittels einer  Schiebemuffe 68 wahlweise mit der Primärwelle ver  bunden werden können. Auf der Sekundärwelle 65  sind Zahnräder 70, 71 befestigt, welche in die Ver  zahnung der Räder 66, 67 eingreifen. Durch Ver  schieben der Muffe 68 in die eine oder andere     End-          stellung    kann die eine oder die andere durch die  Zahnräder gebildete Übersetzungsstufe zwischen den  Elektromotor 61 und die Radachsen geschaltet wer  den.

   Die     Drehmomentübertragung    von der Sekundär  welle 65 auf die einzelnen Radachsen erfolgt wieder  wie bei der Anordnung nach     Fig.    2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge, mit dem Drehgestell zugeord netem Getriebe zum Wechseln der Geschwindigkeit und/oder der Fahrtrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangswelle des Wechselgetriebes zugleich eine Verteilerwelle für die Verteilung des Drehmo mentes auf die einzelnen Radsätze bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Wechselgetriebe in Drehgestellmitte oberhalb der Achse des mittleren Radsatzes am Drehgestell angeordnet ist. 2.
    Antriebsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausgangswelle des Wechselgetriebes mindestens ein Zahnrad für die Übertragung des Drehmomentes auf den mittleren Radsatz enthält und an ihren Enden mit Kardange lenken zur übertragung des Drehmomentes auf die beiden benachbarten Radsätze versehen ist. 3. Antriebsanordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Wechselgetriebe am Rahmen des Drehgestelles befestigt ist und der An trieb des mittleren Radsatzes über eine die Durch federung der Achse zulassende Kupplung und der Antrieb der äusseren Achsen durch auf den Achsen gelagerte Übertragungsgetriebe erfolgt. 4. Antriebsanordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Wechsel getriebes auf der Achse des mittleren Radsatzes ge lagert ist.
CH1194562A 1962-10-11 1962-10-11 Antriebsanordnung für dreiachsige Drehgestelle für Schienenfahrzeuge CH395165A (de)

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