CH395177A - Elektrisches Gleichrichtertriebfahrzeug - Google Patents

Elektrisches Gleichrichtertriebfahrzeug

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CH395177A
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CH
Switzerland
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traction
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traction vehicle
traction motor
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CH79761A
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Karl Dr Toefflinger
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Siemens Ag
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    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/02Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
    • B60L9/08Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from AC supply lines
    • B60L9/12Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from AC supply lines with static converters
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Description


  Elektrisches     Gleichrichtertriebfahrzeug       Elektrische     Gleichrichterfahrzeuge    älterer     Bauart     pflegen gewöhnlich     mit    einer einzigen     Glättungs-          drosselspule    ausgerüstet zu sein. Fällt bei einem  solchen Fahrzeug ein Fahrmotor aus, so ändern sich  die     Glättungs-    und     Kommutierungsverhältnisse    der  anderen Motoren. Man ist daher dazu übergegangen,       für    jeden Fahrmotor eines elektrischen Gleichrichter  triebfahrzeuges eine gesonderte     Glättungsdrosselspule     vorzusehen.

   Verwendet man als     Glättungsdrossel-          spulen        unbelüftete    Drosselspulen, so     bringt    dies den  Vorteil mit sich, dass man sie auf dem Triebfahrzeug  freizügig anordnen kann, ohne dass auf die Anord  nung der Lüfter und der Luftkanäle Rücksicht ge  nommen zu werden braucht. Nachteilig ist jedoch  das Gewicht dieser     Glättungsdrosselspulen,    das bei  einer     16'/3-Hz-Vollbahnlokomotive    etwa in der Grö  ssenordnung von 4 ö des Dienstgewichtes liegen kann.

    Da bei elektrischen Triebfahrzeugen für 1623 Hz die  elektrische Ausrüstung ohnehin schon verhältnis  mässig schwer ist, ist diese Vergrösserung des Ge  wichtes des Triebfahrzeuges durch die     Glättungs-          drosselspulen    äusserst unerwünscht.  



  Das Gewicht der     Glättungsdrosselspulen    lässt sich  durch Fremdbelüftung etwa auf den dritten Teil,     also     ganz     beträchtlich,        herabsetzen.    Dafür ist aber ein       Mehraufwand    für den Lüfter und den Luftkanal in  Kauf zu nehmen, der dann am geringsten ist, wenn  alle     Glättungsdrosselspulen    des Fahrzeuges nebenein  ander angeordnet werden, so dass man mit einem  einzigen Luftkanal und einem einzigen Lüfter für  das Fahrzeug auskommt. Dieser Aufbau erfordert  jedoch verhältnismässig lange Verbindungsleitungen,  die infolge des grossen Querschnittes, der für diese  Leitungen benötigt wird, ebenfalls ein beträchtliches  Gewicht aufweisen.  



  Durch die Erfindung werden diese Schwierigkei  ten für elektrische Triebfahrzeuge überwunden, deren    jeweils durch gesonderte Luftkanäle gekühlte Fahr  motoren über Halbleitergleichrichter und über je  weils jedem Fahrmotor gesondert zugeordnete     Glät-          tungsdrosselspulen    gespeist werden. Gemäss der     Er-          findung    werden die jedem Fahrmotor zugeordneten       Gleichrichterzellen    sowie die     Glättungsdrosselspule     des Fahrmotors in dem diesem     Fahrmotor    zugeord  neten Luftkanal angeordnet.

   Auf diese Weise wird  bei äusserst geringem Aufwand sowohl für die Be  lüftungseinrichtung als auch für die elektrischen Ver  bindungsleitungen eine optimale Kühlung erreicht.       Zweckmässig    ist hierbei, wenn die jedem Fahrmotor  elektrisch zugeordneten Bauteile, nämlich die Gleich  richterzellen und die     Glättungsdrosselspule,    auch me  chanisch im gleichen Luftkanal gemeinsam     mit    dem  Fahrmotor angeordnet sind.  



  An sich ist es bekannt, mit dem Kühlluftstrom  eines Fahrmotors auch andere Bauelemente zu küh  len. Die Erfindung besteht jedoch nicht allein darin,  den     Kühlluftstrom    eines Fahrmotors gleichzeitig zur  Kühlung     anderer    Bauelemente auszunutzen,     vielmehr     kommt es für ein Beispiel der Erfindung darauf an,  dass die dem Motor elektrisch zugeordneten Teile  nach Art der bekannten Blockbauweise auch mecha  nisch     mit    dem Motor zusammengebaut sind, was  dadurch erreicht wird, dass jeweils eine     elektrische     Einheit, bestehend aus Fahrmotor,     Gleichrichterzellen     und     Glättungsdrosselspule,

      in dem für diese Einheit  vorgesehenen Luftkanal untergebracht ist.  



  An sich ist es bekannt, die Fahrmotoren  elektrischer Triebfahrzeuge jeweils durch gesonderte  Luftkanäle zu kühlen, die als ein nahezu von der  Decke bis zum Fussboden des Triebfahrzeuges rei  chender Schacht ausgebildet sind. Wird dieser Luft  schacht nur in seinem oberen Teil rund gehalten,  während seine dem Fussboden des Triebfahrzeuges       zugekehrten    Teile quadratischen oder rechteckförmi-      gen Querschnitt     aufweisen,        lässt    sich     die        Glättungs-          drosselspule    in dem unteren Teil des Luftkanals ohne  weiteres unterbringen,

   da sie jeweils nur zur     Glät-          turig    des     einem    einzigen     Fahrmotor        zugeführten]     Stromes dient und auch infolge der Belüftung klein  gehalten werden kann.  



  Die im Rahmen der Erfindung vorgesehene Un  terbringung der einem Fahrmotor zugeordneten     Glät-          tungsdrosselspule    im Luftkanal dieses Fahrmotors  erfordert im allgemeinen keine ins Gewicht fallende  Vergrösserung des vorgesehenen Lüfters, da beispiels  weise die zur Belüftung der     Glättungsdrosselspulen     eines     800-kW-Bahnmotors    erforderliche     Lüfterlei-          stung    nur etwa 6     ö    der     Lüfterleistung    des Fahrmotors  beträgt.

   Durch die Erfindung wird also eine gewichts  mässig äusserst günstige Ausführung der     Glättungs-          drosselspulen    erzielt, ohne dass ein     zusätzlicher    Be  darf an Raum, Luftkanälen oder Leitungskupfer ent  steht, wobei entweder keine oder eine nur unwesent  liche Verstärkung der Motorlüfter erforderlich ist.  



  Zur beispielsweisen Erläuterung der Erfindung ist  in der Figur der Luftkanal eines elektrischen     Gleich-          richtertriebfahrzeuges    schematisch dargestellt. Im  oberen     runden        Teil    des     Luftkanals    1 ist der für den       Luftkanal    vorgesehene gesonderte Lüfter 2 ein  schliesslich des ihn antreibenden     Lüftermotors    3  untergebracht, der die von oben angesaugte Kühl  luft durch die unmittelbar unterhalb der     Lüfterschau-          feln    angeordneten     Siliziumgleichrichterzellen    4 treibt.

    Unterhalb der     Siliziumgleichrichterzellen    4 wird der  Querschnitt des Luftkanals 1 quadratisch. An dieser  Stelle ist die dem Fahrmotor 5 zugeordnete     Glät-          tungsdrosselspule    6 untergebracht. Die Belüftung der       Glättungsdrosselspule    ist     derart    vorgenommen, dass  ein kleiner Teil der vom Lüfter 2 geförderten Kühl  luft an den Aussenseiten der     Glättungsdrosselspule    6       entlangstreicht    und ins Freie austritt. Man kann aber  auch so vorgehen, dass man diesen Teil der Kühlluft  wieder in den Luftkanal einmünden lässt.

   Im weiteren  Verlauf des Luftkanals 1 sind die schematisch ange  deuteten     Feldschwächungsdrosselspulen    7 und die       Feldschwächungswiderstände    8 des Fahrmotors 5 an  geordnet. Der Luftkanal 1 mündet schliesslich in die       Kühllufteintrittsöffnung    des Gehäuses des Fahrmo  tors 5.  



  Bei der dargestellten Anordnung bildet der Luft  kanal 1 von seiner an der Decke des Triebfahrzeuges       befindlichen    Eintrittsöffnung bis zu seiner am Fuss  boden des Fahrzeuges befindlichen, mit der Kühl  lufteintrittsöffnung des     Fahrmotorgehäuses    verbun  denen Austrittsöffnung einen geschlossenen Block,  der Lüfter,     Lüftermotor,    Gleichrichter,     Glättungs-          drosselspulen    sowie weiteres Motorzubehör, wie Feld  schwächungsdrosselspulen und     Feldschwächungswi-          derstände,    enthält. Es sind also die wichtigsten Zube  hörteile des     Fahrmotors    in einem einzigen Block mit  einander vereinigt.

   Diese Blockbauweise     eines    elek  trischen     Gleichrichtertriebfahrzeuges    erleichtert die  Montage und die Instandsetzungsarbeiten am Fahr  zeug in beträchtlichem Masse.    Bei der Verwendung von Halbleitergleichrichtern  ist es mit Rücksicht auf die erforderliche hohe Lei  stung notwendig, die     Halbleitergleichrichteranord-          nung    aus mehreren parallelen Stromzweigen aufzu  bauen.

   Damit eine     überhitzung    eines     Gleichrichter-          zweiges    infolge ungleichmässiger Stromverteilung ver  mieden wird, empfiehlt es sich, die mit den Gleich  richtern im Luftkanal angeordneten     Glättungsdrossel-          spulen    mit mehreren parallelen Wicklungssträngen zu  versehen, die den parallelen Stromzweigen der     Halb-          leitergleichrichteranordnung    zugeordnet werden. Es  wird also z.

   B. jeweils ein Wicklungszweig der     Glät-          tungsdrosselspule    mit zwei parallelen Zweigen der       Halbleitergleichrichteranordnung    zusammengeschal  tet, wobei gegebenenfalls noch eine kleine Ausgleichs  spule in diese Verbindung eingeschaltet werden kann.  Es können aber auch so viele parallele Wicklungs  stränge auf der     Glättungsdrosselspule    vorgesehen  werden, wie parallele Stromzweige in der     Halbleiter-          gleichrichteranordnung    vorhanden sind.

   Die durch  diese Aufteilung der     Glättungsdrosselspule    er  zwungene Stabilisierung in der Stromverteilung der  parallelen Stromzweige der     Halbleitergleichrichteran-          ordnung    ist vor allem für     Siliziumgleichrichter    von  besonderer Bedeutung, da hierbei eine     örtliche    über  hitzung einer     Gleichrichterzelle    leicht zu einer explo  sionsartigen Zerstörung dieser Zelle führen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisches Triebfahrzeug, dessen jeweils durch gesonderte Luftkanäle gekühlte Fahrmotoren über Halbleitergleichrichter und über jeweils jedem Fahr motor gesondert zugeordnete Glättungsdrosselspulen gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, dass die jedem Fahrmotor zugeordneten Gleichrichterzellen sowie die Glättungsdrosselspule des Fahrmotors in dem diesem Fahrmotor zugeordneten Luftkanal an geordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrisches Triebfahrzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal von der Decke bis zum Fussboden des Triebfahr zeuges reicht. 2. Elektrisches Triebfahrzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Luft kanal ein gesonderter Lüfter untergebracht ist. 3.
    Elektrisches Triebfahrzeug nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Luft kanal die Feldschwächungsdrosselspulen des zugeord neten Fahrmotors untergebracht sind. 4. Elektrisches Triebfahrzeug nach dem Patent anspruch, mit aus parallelen Stromzweigen bestehen der Halbleitergleichrichteranordnung, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Glättungsdrosselspule in meh rere parallele Wicklungszweige aufgeteilt ist, die je weils den parallelen Stromzweigen des Halbleiter gleichrichters zugeordnet sind.
CH79761A 1960-02-25 1961-01-23 Elektrisches Gleichrichtertriebfahrzeug CH395177A (de)

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