CH395193A - Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates - Google Patents

Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates

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CH395193A
CH395193A CH1088862A CH1088862A CH395193A CH 395193 A CH395193 A CH 395193A CH 1088862 A CH1088862 A CH 1088862A CH 1088862 A CH1088862 A CH 1088862A CH 395193 A CH395193 A CH 395193A
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CH
Switzerland
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microphone shell
filter
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microphone
shell
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CH1088862A
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Lang W Robert
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Lang W Robert
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/12—Sanitary or hygienic devices for mouthpieces or earpieces, e.g. for protecting against infection

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Description


  Antiseptisches Filter an der     Mikrophonmuschel    eines     Telephonapparates       Beim Besprechen von     Telephonapparaten    gelan  gen Mikroben aller Art in die Mikrophonmuschel des       Telephonapparates.    Der Innenraum der Mikrophon  muschel von     Telephonapparaten    bildet deshalb eine  Brutstätte für Krankheitserreger aller Art, welche  erheblich zur Verbreitung von katarrhalischen Er  krankungen und von anderen ansteckenden Krank  heiten beiträgt.

   Es gibt wohl Reinigungsinstitute, wel  che im Abonnement periodisch eine Reinigung und       Desinfizierung    der     Telephonapparate        vornehmen.    Da  jedoch die Mikrophonmuscheln von     Telephonappa-          raten    nicht geöffnet werden dürfen, können diese nur  äusserlich gereinigt und desinfiziert werden, weshalb  ihr Innenraum als Brutstätte für Krankheitserreger  erhalten bleibt. Dieser     Uebelstand    kann durch die  Erfindung weitgehend behoben werden.  



  Die Erfindung betrifft ein antiseptisches Filter an  der Mikrophonmuschel eines     Telephonapparates,     welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es einen  lösbar an der Mikrophonmuschel des     Telephonappa-          rates    befestigten, deren Sprechöffnungen frei lassen  den Halter besitzt, welcher einen auswechselbaren,  mit einem haltbaren, keimtötenden Mittel impräg  nierten, den Deckel der Mikrophonmuschel über  spannenden Filtereinsatz auf dem Deckel der Mikro  phonmuschel festgeklemmt hält.  



  Dieses antiseptische Filter verhindert das Eindrin  gen von Mikroben in die Mikrophonmuschel von       Telephonapparaten    und tötet, zumindest, wenn sein  Filtereinsatz von Zeit zu Zeit ersetzt wird, die beim  Besprechen der Mikrophonmuschel des     Telephonap-          parates    auf ihn auftreffenden Mikroben ab.  



  Die durch den Filtereinsatz     bedingte    Schalldämp  fung ist geringfügig und beeinträchtigt die Laut  stärke des Sprechens nicht merklich.  



  Der lösbar an der Mikrophonmuschel befestigte    Halter kann sehr vielgestaltig ausgebildet sein und er  kann jeder beliebigen Form einer Mikrophonmuschel  angepasst werden.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht des     mikrophonseitigen     Teiles des Handstückes eines     Telephonapparates    mit  der ersten Ausführungsform des antiseptischen Fil  ters, teilweise im Schnitt.  



       Fig.    2 eine Draufsicht auf die Mikrophonmuschel  des Handstückes nach der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Seitenansicht des     mikrophonseitigen     Teiles des Handstückes eines     Telephonapparates    mit  der zweiten Ausführungsform des antiseptischen Fil  ters, teilweise im Schnitt,       Fig.    4 eine Draufsicht und       Fig.    5 einen Schnitt durch einen Filtereinsatz.  



  In der     Fig.    1 ist mit 1 der     mikrophonseitige    Teil  des Handstückes eines     Telephonapparates    und mit 2  dessen Mikrophonmuschel, in welcher die Mikro  phonkapsel 3 untergebracht ist, bezeichnet. Auf der       Mikrophonmusche12    ist ein ringförmiger, die Sprech  öffnungen des Deckels der Mikrophonmuschel 2  frei lassender Halter 4 mittels an seinem äusseren  Rand vorgesehener     federnder    Lappen 5 festge  klemmt.

   Der Halter 4 besitzt, wie in der     Fig.    2 darge  stellt ist, in der Regel drei in gleichen Abständen  voneinander angeordnete     federnde    Lappen 5; in der       Fig.    1 sind, der einfacheren Darstellung wegen, nur  zwei solche Lappen 5 dargestellt.

   Zwischen den mit  Sprechöffnungen versehenen Deckel der Mikrophon  muschel 2 und den ringförmigen Halter 4 ist ein aus  wechselbarer, den Deckel der Mikrophonmuschel 2  überspannender Filtereinsatz 6, der nachstehend be  schrieben wird,     eingeklemmt.         Zum     Auswechseln    des Filtereinsatzes 6 wird der  Halter 4 von der Mikrophonmuschel 2 abgezogen,  worauf der abgenützte Filtereinsatz 6 ohne weiteres       entfernt    und durch einen neuen     Filtereinsatz    6 ersetzt  werden kann.  



       In    der     Fig.    3 ist mit 11 wiederum der     mikrophon-          seitige    Teil des Handstückes eines     Telephonapparates     und mit 12 dessen Mikrophonmuschel bezeichnet.  Auf die     Mi#ophonmuschel    12 ist hierbei ein Ring 13  aufgesteckt, welcher durch zwei oder drei an seinem  unteren Rand vorgesehene federnde Lappen 14 an  der Mikrophonmuschel 12 gehalten ist.

   Am oberen  Rand dieses Ringes 13 ist mittels eines Scharniers 15  ein die Sprechöffnungen des Deckels der Mikrophon  muschel 12     frei    lassender Haltering 16     angelenkt,     welcher durch eine in der Zeichnung nicht darge  stellte Feder in auf den Ring 13 niedergeklappter  Stellung gehalten ist. Zwischen dem Haltering 16 und  dem mit den Sprechöffnungen versehenen Deckel der  Mikrophonmuschel 12 ist, wie beim     vorbeschriebe-          nen    Ausführungsbeispiel, ein den Deckel der Mikro  phonmuschel 12 überspannender Filtereinsatz 6 ein  geklemmt gehalten.  



  Zum Auswechseln des Filtereinsatzes 6 braucht  hierbei der Ring 13 nicht von der Mikrophonmuschel  12 abgenommen zu werden, sondern es genügt, den  Haltering 16 aufzuklappen.  



  Der Filtereinsatz 6 besteht aus einem runden       Gazestück    6a, dessen Rand mit einem aufgeklebten  oder     aufgepressten    Versteifungsring 6b aus Karton,  Pergamentpapier oder Kunststoff versehen ist. Dieser       Versteifungsring6b    kann nur auf einer Seite des     Gaze-          stückes    6a vorgesehen sein. Zweckmässig ist aber, wie  in der     Fig.    5 dargestellt ist, auf beiden Seiten des       Gazestückes    6a ein solcher     Versteifungsring    6b auf  gebracht.

   Das     Gazestück    6a ist mit einem haltbaren  keimtötenden Mittel     imprägniert.    Das     Gazestück    6a  besteht zweckmässig aus saugfähigem Textilmaterial,  vorzugsweise Baumwolle. Gegebenenfalls kann aber  auch ein     Drahtgazestück    verwendet sein, welches mit  dem keimtötenden Mittel überzogen ist.  



  Die Filtereinsätze 6 werden zweckmässig in dicht  schliessenden Dosen verpackt in grösserer Zahl an  die     Telephonabonnenten    abgegeben, die     dann    selbst  die Auswechslung des zwischen dem Deckel der  Mikrophonmuschel 2 bzw. 12 und dem Halter 4 bzw.    dem Haltering 16 eingeklemmten Filtereinsatzes 6 in  vorgeschriebenen Zeitintervallen, z. B. wöchentlich,       vornehmen    können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates, dadurch gekennzeichnet, dass es einen lösbar an der Mikrophonmuschel (2; 12) des Telephonapparates befestigten, deren Sprech öffnungen frei lassenden Halter (4, 5, 13-16) be sitzt, welcher einen auswechselbaren, mit einem halt baren, keimtötenden Mittel imprägnierten, den Dek- kel der Mikrophonmuschel (2, 12) überspannenden Filtereinsatz (6) auf dem Deckel der Mikrophonmu schel (2, 12) festgeklemmt hält.
    UNTERANSPRÜCHE 1.) Filter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Filtereinsatz (6) aus einem runden Gazestück (6a), das mit dem haltbaren, keimtöten den Mittel imprägniert ist, besteht, dessen Rand min destens auf der einen Seite mit einem Versteifungs ring (6b) aus Karton, Pergamentpapier oder Kunst stoff versehen ist. 2.) Filter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ga zestück (6a) aus saugfähigem Textilmaterial besteht. 3.) Filter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter für den Filtereinsatz (6) aus einem Ring (4) besteht, an dessen äusserem Rand mindestens zwei federnde Lappen (5) sitzen, mittels welcher Lappen (5) der Ring (4) auf der Mikrophonmuschel (2) festgehalten ist.
    4.) Filter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter für den Filtereinsatz (6) aus einem auf die Mikro phonmuschel (12) aufgesteckten und an dieser durch mindestens zwei an seinem unteren Rand vorgese hene federnde Lappen (14) gehaltenen Ring (13) be steht, an dessen oberem Rand mittels eines Schar niers (15) ein Haltering (16) angelenkt ist, welcher unter der Wirkung einer Feder in auf den Ring (13) niedergeklappter Stellung gehalten ist und welcher den Filtereinsatz (6) auf den Deckel der Mikrophon muschel (12) angedrückt festhält.
CH1088862A 1962-09-14 1962-09-14 Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates CH395193A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6215871B1 (en) * 1994-08-26 2001-04-10 Brendan Conolly Sanitary cover for telephone and method of making same

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