CH395193A - Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates - Google Patents
Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines TelephonapparatesInfo
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- CH395193A CH395193A CH1088862A CH1088862A CH395193A CH 395193 A CH395193 A CH 395193A CH 1088862 A CH1088862 A CH 1088862A CH 1088862 A CH1088862 A CH 1088862A CH 395193 A CH395193 A CH 395193A
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Description
Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates Beim Besprechen von Telephonapparaten gelan gen Mikroben aller Art in die Mikrophonmuschel des Telephonapparates. Der Innenraum der Mikrophon muschel von Telephonapparaten bildet deshalb eine Brutstätte für Krankheitserreger aller Art, welche erheblich zur Verbreitung von katarrhalischen Er krankungen und von anderen ansteckenden Krank heiten beiträgt.
Es gibt wohl Reinigungsinstitute, wel che im Abonnement periodisch eine Reinigung und Desinfizierung der Telephonapparate vornehmen. Da jedoch die Mikrophonmuscheln von Telephonappa- raten nicht geöffnet werden dürfen, können diese nur äusserlich gereinigt und desinfiziert werden, weshalb ihr Innenraum als Brutstätte für Krankheitserreger erhalten bleibt. Dieser Uebelstand kann durch die Erfindung weitgehend behoben werden.
Die Erfindung betrifft ein antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es einen lösbar an der Mikrophonmuschel des Telephonappa- rates befestigten, deren Sprechöffnungen frei lassen den Halter besitzt, welcher einen auswechselbaren, mit einem haltbaren, keimtötenden Mittel impräg nierten, den Deckel der Mikrophonmuschel über spannenden Filtereinsatz auf dem Deckel der Mikro phonmuschel festgeklemmt hält.
Dieses antiseptische Filter verhindert das Eindrin gen von Mikroben in die Mikrophonmuschel von Telephonapparaten und tötet, zumindest, wenn sein Filtereinsatz von Zeit zu Zeit ersetzt wird, die beim Besprechen der Mikrophonmuschel des Telephonap- parates auf ihn auftreffenden Mikroben ab.
Die durch den Filtereinsatz bedingte Schalldämp fung ist geringfügig und beeinträchtigt die Laut stärke des Sprechens nicht merklich.
Der lösbar an der Mikrophonmuschel befestigte Halter kann sehr vielgestaltig ausgebildet sein und er kann jeder beliebigen Form einer Mikrophonmuschel angepasst werden.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar gestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des mikrophonseitigen Teiles des Handstückes eines Telephonapparates mit der ersten Ausführungsform des antiseptischen Fil ters, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Mikrophonmuschel des Handstückes nach der Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht des mikrophonseitigen Teiles des Handstückes eines Telephonapparates mit der zweiten Ausführungsform des antiseptischen Fil ters, teilweise im Schnitt, Fig. 4 eine Draufsicht und Fig. 5 einen Schnitt durch einen Filtereinsatz.
In der Fig. 1 ist mit 1 der mikrophonseitige Teil des Handstückes eines Telephonapparates und mit 2 dessen Mikrophonmuschel, in welcher die Mikro phonkapsel 3 untergebracht ist, bezeichnet. Auf der Mikrophonmusche12 ist ein ringförmiger, die Sprech öffnungen des Deckels der Mikrophonmuschel 2 frei lassender Halter 4 mittels an seinem äusseren Rand vorgesehener federnder Lappen 5 festge klemmt.
Der Halter 4 besitzt, wie in der Fig. 2 darge stellt ist, in der Regel drei in gleichen Abständen voneinander angeordnete federnde Lappen 5; in der Fig. 1 sind, der einfacheren Darstellung wegen, nur zwei solche Lappen 5 dargestellt.
Zwischen den mit Sprechöffnungen versehenen Deckel der Mikrophon muschel 2 und den ringförmigen Halter 4 ist ein aus wechselbarer, den Deckel der Mikrophonmuschel 2 überspannender Filtereinsatz 6, der nachstehend be schrieben wird, eingeklemmt. Zum Auswechseln des Filtereinsatzes 6 wird der Halter 4 von der Mikrophonmuschel 2 abgezogen, worauf der abgenützte Filtereinsatz 6 ohne weiteres entfernt und durch einen neuen Filtereinsatz 6 ersetzt werden kann.
In der Fig. 3 ist mit 11 wiederum der mikrophon- seitige Teil des Handstückes eines Telephonapparates und mit 12 dessen Mikrophonmuschel bezeichnet. Auf die Mi#ophonmuschel 12 ist hierbei ein Ring 13 aufgesteckt, welcher durch zwei oder drei an seinem unteren Rand vorgesehene federnde Lappen 14 an der Mikrophonmuschel 12 gehalten ist.
Am oberen Rand dieses Ringes 13 ist mittels eines Scharniers 15 ein die Sprechöffnungen des Deckels der Mikrophon muschel 12 frei lassender Haltering 16 angelenkt, welcher durch eine in der Zeichnung nicht darge stellte Feder in auf den Ring 13 niedergeklappter Stellung gehalten ist. Zwischen dem Haltering 16 und dem mit den Sprechöffnungen versehenen Deckel der Mikrophonmuschel 12 ist, wie beim vorbeschriebe- nen Ausführungsbeispiel, ein den Deckel der Mikro phonmuschel 12 überspannender Filtereinsatz 6 ein geklemmt gehalten.
Zum Auswechseln des Filtereinsatzes 6 braucht hierbei der Ring 13 nicht von der Mikrophonmuschel 12 abgenommen zu werden, sondern es genügt, den Haltering 16 aufzuklappen.
Der Filtereinsatz 6 besteht aus einem runden Gazestück 6a, dessen Rand mit einem aufgeklebten oder aufgepressten Versteifungsring 6b aus Karton, Pergamentpapier oder Kunststoff versehen ist. Dieser Versteifungsring6b kann nur auf einer Seite des Gaze- stückes 6a vorgesehen sein. Zweckmässig ist aber, wie in der Fig. 5 dargestellt ist, auf beiden Seiten des Gazestückes 6a ein solcher Versteifungsring 6b auf gebracht.
Das Gazestück 6a ist mit einem haltbaren keimtötenden Mittel imprägniert. Das Gazestück 6a besteht zweckmässig aus saugfähigem Textilmaterial, vorzugsweise Baumwolle. Gegebenenfalls kann aber auch ein Drahtgazestück verwendet sein, welches mit dem keimtötenden Mittel überzogen ist.
Die Filtereinsätze 6 werden zweckmässig in dicht schliessenden Dosen verpackt in grösserer Zahl an die Telephonabonnenten abgegeben, die dann selbst die Auswechslung des zwischen dem Deckel der Mikrophonmuschel 2 bzw. 12 und dem Halter 4 bzw. dem Haltering 16 eingeklemmten Filtereinsatzes 6 in vorgeschriebenen Zeitintervallen, z. B. wöchentlich, vornehmen können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates, dadurch gekennzeichnet, dass es einen lösbar an der Mikrophonmuschel (2; 12) des Telephonapparates befestigten, deren Sprech öffnungen frei lassenden Halter (4, 5, 13-16) be sitzt, welcher einen auswechselbaren, mit einem halt baren, keimtötenden Mittel imprägnierten, den Dek- kel der Mikrophonmuschel (2, 12) überspannenden Filtereinsatz (6) auf dem Deckel der Mikrophonmu schel (2, 12) festgeklemmt hält.UNTERANSPRÜCHE 1.) Filter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Filtereinsatz (6) aus einem runden Gazestück (6a), das mit dem haltbaren, keimtöten den Mittel imprägniert ist, besteht, dessen Rand min destens auf der einen Seite mit einem Versteifungs ring (6b) aus Karton, Pergamentpapier oder Kunst stoff versehen ist. 2.) Filter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ga zestück (6a) aus saugfähigem Textilmaterial besteht. 3.) Filter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter für den Filtereinsatz (6) aus einem Ring (4) besteht, an dessen äusserem Rand mindestens zwei federnde Lappen (5) sitzen, mittels welcher Lappen (5) der Ring (4) auf der Mikrophonmuschel (2) festgehalten ist.4.) Filter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter für den Filtereinsatz (6) aus einem auf die Mikro phonmuschel (12) aufgesteckten und an dieser durch mindestens zwei an seinem unteren Rand vorgese hene federnde Lappen (14) gehaltenen Ring (13) be steht, an dessen oberem Rand mittels eines Schar niers (15) ein Haltering (16) angelenkt ist, welcher unter der Wirkung einer Feder in auf den Ring (13) niedergeklappter Stellung gehalten ist und welcher den Filtereinsatz (6) auf den Deckel der Mikrophon muschel (12) angedrückt festhält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1088862A CH395193A (de) | 1962-09-14 | 1962-09-14 | Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1088862A CH395193A (de) | 1962-09-14 | 1962-09-14 | Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH395193A true CH395193A (de) | 1965-07-15 |
Family
ID=4367877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1088862A CH395193A (de) | 1962-09-14 | 1962-09-14 | Antiseptisches Filter an der Mikrophonmuschel eines Telephonapparates |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH395193A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6215871B1 (en) * | 1994-08-26 | 2001-04-10 | Brendan Conolly | Sanitary cover for telephone and method of making same |
-
1962
- 1962-09-14 CH CH1088862A patent/CH395193A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6215871B1 (en) * | 1994-08-26 | 2001-04-10 | Brendan Conolly | Sanitary cover for telephone and method of making same |
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