CH395248A - Betätigungsanordnung an einem elektrischen Schalter - Google Patents

Betätigungsanordnung an einem elektrischen Schalter

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CH395248A
CH395248A CH1077662A CH1077662A CH395248A CH 395248 A CH395248 A CH 395248A CH 1077662 A CH1077662 A CH 1077662A CH 1077662 A CH1077662 A CH 1077662A CH 395248 A CH395248 A CH 395248A
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CH
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switch
piston
actuating
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latch
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CH1077662A
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Forwald Haakon
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Asea Ab
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/32Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator pneumatic

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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


      Betätigungsanordnung    an     einem    elektrischen Schalter    Bei modernen Schaltern für hohe Spannungen  wird eine grosse Betätigungsgeschwindigkeit verlangt.  Die Erfindung betrifft eine Betätigungsanordnung  an einem elektrischen Schalter, dessen Betätigung  durch     Aufhebung    einer     Verklinkung    erfolgt, die mit  Rücksicht auf die kurze Betätigungszeit, die sie er  möglicht, für die obengenannten Schalter besonders  gut geeignet ist.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  die     Verklinkung    von Überführungsorganen aufgeho  ben wird, die danach zur Ausgangslage zurückge  führt werden, und     d'ass    durch das     Aufheben    der     Ver-          klinkung    frei gewordene Kraftorgane zur     verklinkten     Lage zurückgeführt werden, nachdem sie Betäti  gungsorgane     beeinflusst    haben, die dabei mit Hilfe  von aufgespeicherter Energie die Betätigung des  Schalters zustande bringen.  



  Eine     Verklinkung    hat den Charakter eines Kraft  relais, insofern als eine gewisse Kraft wesentlich  grössere Kraft auslöst. Zum Aufheben einer     Ver-          klinkung    ist somit eine     verhältnismässig    kleine Kraft  erforderlich, weil das Kraftorgan, das dabei von  der     Verklinkung    freigegeben wird, seinerseits mit  einer erheblich grösseren Kraft eine Anzahl Betäti  gungsorgane für den Schalter beeinflusst.

   Wenn das  auslösende Organ weit     entfernt    von dem ausgelö  sten Organ liegt, ist es daher günstig, die     Verklinkung     in der Nähe des ausgelösten Organs     anzuordnen,    da  die Überführungsorgane dadurch zum grössten Teil  schwach und leicht gemacht werden können, so dass  kurze Funktionszeiten erhalten werden können, auch  wenn die Überführungsorgane von mässigen Be  schleunigungskräften beeinflusst     werden.     



  Eine Betätigungsanordnung dieser Art ist beson  ders geeignet bei einem Schalter, der mit einem auf  Hochspannungspotential angeordneten, ständig mit  Druckluft gefüllten Behälter versehen ist, der eine         Leistungstrennstelle    enthält. Bei diesem Schaltertyp  werden die Kraftorgane mit Vorteil auf Hochspan  nungspotential angeordnet, und     die    die     Verklinkung     beeinflussenden     überführungsorganeumfassen        zweck-          rnässig    mindestens eine Betätigungsstange, die zwi  schen der     Verklinkung    auf Hochspannungspotential  und anderen Überführungsorganen auf dem geerdeten  Sockel des Schalters angeordnet ist.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des     Erfindungsgegenstandes.    Die Zeich  nung stellt einen     Druckluftschalter    mit einem     ständig     mit Druckluft gefüllten Behälter 1 aus Metall dar.  Der Behälter ist auf Hochspannungspotential ange  ordnet und     wird    von einem Isolator 2 getragen, der  unten mit einem     Druckluftbehälter    3 im Sockel 4  des Schalters verbunden ist. Im Behälter 1 ist eine       Leistungstrennstelle    angeordnet, die aus einem fest       ;stehenden    Kontakt 5 und einem beweglichen Kon  takt 6 besteht. Der Kontakt 5 wird von einer Durch  führung 7 getragen, die in der Wand des Behälters 1  angeordnet ist.

   Der bewegliche Kontakt 6 sitzt auf  einem     Mechanismusgehäuse    8, das     ebenfalls    in der  Wand des Behälters 1 angebracht ist, wodurch der  bewegliche Kontakt 6 mit der Wand des     Behälters    1  ständig elektrisch verbunden ist.

   Das Mechanismus  gehäuse 8 ist mit nicht gezeigten     Ausströmungsöff-          nungen        fürdie    bei einer Unterbrechung erforderliche  Löschluft versehen und enthält einen ebenfalls nicht  dargestellten Betätigungsmechanismus für den be  weglichen Kontakt 6 eines solchen Typs, dass der be  wegliche Kontakt 6 in offener Lage gehalten wird, so  lange die Leitung 9 mit Druckluft gefüllt ist, aber ge  schlossen     wird,    sobald diese Leitung von Druckluft  entleert wird. 10 umfasst die     Verklinkung,    Kraft  organe und Betätigungsventile für den Schalter.

   Die       Verklinkung    wird von Überführungsorganen beein  flusst, die Betätigungsstangen zwischen der VerkEn-           kung    und anderen Überführungsorganen auf dem ge  erdeten Sockel 4 des Schalters umfassen. Die Be  tätigungsstangen sind in einem Isolator 11 angeord  net.  



  Die     Verklinkung    besteht aus hakenförmigen He  belarmen 12 und 13, die nach einem Aufheben der       Verklinkung    von der Feder 14 in ihre Ausgangslage       zurückgeführt    werden. In     denn        Zylindern    15 und 16  sind Kraftorgane angeordnet. Diese     bestehen    aus den  Kolben 17 und 18, Federn 19 und 20 und den mit  einem     Verklinkungshaken    versehenen Kolbenstangen  21 und 22. In der     verklinkten    Lage der Kraftorgane  werden die Federn 19 und 20 zwischen den Kolben  17 und 18 und dem Boden der Zylinder 15 bzw. 16  gespannt gehalten.

   Die Kraftorgane betätigen über  die Kolbenstangen 23 bzw. 25 Betätigungsventile für  den Mechanismus des beweglichen Kontakts 6. Die  Kraftorgane sind von diesen Kolbenstangen freige  kuppelt. Die Kolbenstange 23 ist unten mit einem  Kolben 25 verbunden, der in demselben Zylinder  läuft wie der Kolben 17. Oben ist die Kolbenstange  23 an ein     Zweiwegeventil    26     angeschlossen,    das in  Richtung abwärts von einer Feder 27 betätigt wird.  Das     Zweiwegventil    26 kann an den Betätigungsme  chanismus des beweglichen Kontakts 6 über die Lei  tung 9 angeschlossen     werden,    an den     Behälter    1 über  die Leitung 28 und an den oberen Teil des Zylinders  16 über die Leitung 29.  



  Die     Kolbenstange    24 ist vom Kolben 18 freige  kuppelt und betätigt ein     Zweiwegeventil    30, das in  Richtung abwärts von einer Feder 31 betätigt wird.  Das     Zweiwegeventil    30 ist an die Leitung 9, an den       Zylinder    15 über die Leitung 32 und an die freie  Luft     anschliessbar.    Die Leitung 32 mündet in den  Zylinder 15     unmittelbar    oberhalb des Kolbens 17,  wenn dieser sich     in    seiner oberen Lage befindet. Die  Kolbenstange 23 steht über einen Hebelarm 33 in  Verbindung mit einer Betätigungsstange 34, die einen  Wechselkontakt 35 betätigt, der auf dem Sockel 4 des  Schalters angeordnet ist.

   Der Wechselkontakt 35  wird in Richtung     abwärts    von einer Feder 36 betätigt.  Die Hebelarme 12 und 13 sind über Betätigungs  stangen 37, 38 über die Hebelarme 39, 40 und die  Kolbenstangen 41, 42 mit den Kolben 43, 44 verbun  den. Die Elemente 39 bis 44 sind auf     dem    geerdeten  Sockel des Schalters angeordnet. Die Kolben 43 und  44 laufen in den Zylindern 45 und 46 und werden in       Richtung    abwärts von den     Federn    47 und 48 be  tätigt. Die Kolbenstange 41 setzt sich auf der anderen  Seite des Kolbens 43 durch den Zylinder 45 fort bis  zu     einem    Haltemagnet 49.

   Die Kolbenstange 42 ist  in entsprechender Weise mit     einem    Anker eines  Haltemagneten 50 verbunden. 51 ist ein Abschalte  kontakt und 52 ein     Einschaltekontakt.    Die Betäti  gungsstangen 37 und 38 betätigen auch. direkt je ein       Zweiwegeventil    53 bzw. 54, die auch auf dem     Sok-          kel    4 des Schalters angeordnet sind. Die Ventile 53,  54 werden in     Richtung        abwärts    von den Federn 55  und 56 beeinflusst. Das Ventil 53 ist an die freie Luft       anschliessbar,    an den oberen Teil des Zylinders 45    über die Leitung 57 und an den Behälter 3 über die  Leitung 58.

   Das     Zweiwegeventil    54 ist auch an die  freie Luft, an den oberen Teil des Zylinders 46 durch  die Leitung 59 und an den Behälter 3 über die Lei  tung 58     anschliessbar.    Die Betätigungsstangen 37 und  38 sind jedoch von den     Zweiwegeventilen    53 bzw.  54 abgekuppelt.  



  Bei einer Abschaltung des Schalters wird der  Kontakt 51 geschlossen, und der Haltemagnet 49  wird so entmagnetisiert, dass der Anker auf der  Kolbenstange 41 freigegeben wird. Dabei treibt die  Feder 47 den Kolben 43 nach oben, und die Betä  tigungsstange 37 wird vom Hebelarm 39 nach unten  gezogen. Der Hebelarm 12 wird von der Betätigungs  stange 37 beeinflusst, und sein Haken wird nach  rechts geführt, so dass die Kolbenstange 21 freigege  ben wird. Die Feder 19 treibt den Kolben 17 nach  oben und damit auch die Kolbenstange 23, so dass  das     Zweiwegeventil    26 seine Lage wechselt. Die  Leitung 28 wird an die Leitung 9 angeschlossen, die  mit Druckluft gefüllt wird, wodurch der bewegliche  Kontakt 6 in die offene Lage     geführt    wird.

   Gleich  zeitig wird auch die Leitung 32 über das Ventil 30  mit Druckluft gefüllt. Dabei wird der Kolben 17 in  seine untere Lage zurückgeführt. Schon früher hat die  Betätigungsstange 37 bei ihrer Abwärtsbewegung das       Zweiwegeventil    53 nach unten     geführt,    so     d'ass    der  Zylinder 45 oberhalb des Kolbens 43 über die Lei  tungen 57 und 58 an den     Druckluftbehälter    3 an  geschlossen worden ist. Hierbei ist der Kolben 43 in  seine untere Endlage zurückgeführt worden.

   Da der  Kontakt 35 schon früher unter dem     Einfluss    der Ab  wärtsbewegung der Betätigungsstange 34 seine Lage  gewechselt hat, ist die Spule des Haltemagneten 49  jetzt stromlos, und der Anker der Kolbenstange 41  wird daher von dem Permanentmagneten im Halte  magneten 49 angezogen. Gleichzeitig wird das Zwei  wegeventil 53 von der Feder 55 in seine Ausgangs  lage     zurückgeführt.    Der Hebelarm 12 ist also in  seine Ausgangslage zurückgegangen, ehe der Kol  ben 17 mit der Kolbenstange 21 in seine Aus  gangslage zurückgeführt wird, und deshalb wird der  Kolben 17 von neuem in dieser Lage gesperrt.  



  Bei einem Einschalten des Schalters wird der  Kontakt 52 geschlossen, wobei die Spule des Halte  magneten 50 Strom erhält, weil der Wechselkontakt  35 sich in seiner unteren Lage befindet. Dabei     wird     der Permanentmagnet im Haltemagneten entmagneti  siert und der Anker mit der Kolbenstange 42 freige  geben. Der Kolben 44 wird von der Feder 48 nach  oben     geführt,    wobei die Betätigungsstange 38 nach  unten gezogen wird und der Hebelarm 13 die Kol  benstange 22 freigibt. Dabei wird der Kolben 18  von der Feder 20 nach oben geführt; er betätigt das       Zweiwegeventil    30, so dass die Leitung 32 an die  freie Luft angeschlossen wird.

   Dabei wird der Raum  im Zylinder 15 zwischen den Kolben 17 und 25 von  Druckluft entleert, und das     Zweiwegeventil    26 wird  von der Feder 27 in seine untere Endlage zurückge-      führt. Die Druckluft in der Leitung 9 strömt dabei  durch das Ventil 26, die Leitung 29 und in den Zy  linder 16 oberhalb des Kolbens 18. Der Kolben 18  wird in seine untere Endlage zurückgeführt, wobei  die Öffnung 60 in der     Zylinderwand    16 freigelegt  wird und die Druckluft oberhalb des Kolbens 18 ins  Freie strömt. Die Leitung 9 wird von Druckluft ent  leert, und der bewegliche Kontakt 6     schliesst    die Un  terbrechungsstelle.

   Inzwischen ist der Wechselkon  takt 35 in seine obere Endlage zurückgeführt wor  den, wobei der Strom zur Spule des Haltemagneten  50 unterbrochen und dadurch der Anker auf der  Kolbenstange 42 erneut angezogen worden ist, so  fern der Kolben 44 unter Einfluss von Druckluft aus  dem Behälter 3 durch die Leitungen 58 und 59     in     seine untere Endlage zurückgeführt worden ist. So  wird also auch die Kolbenstange 22 von dem Hebel  arm 13 gesperrt, sobald die Kolbenstange 22 von  neuem ihre untere Endlage erreicht hat. Der Schalter  ist auf diese Weise unmittelbar bereit für die nächste  Abschaltung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Betätigungsanordnung an einem elektrischen Schalter, dessen Betätigung durch Aufheben einer Verklinkung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verklinkung von Überführungsorganen aufgehoben wird, die danach in die Ausgangslage zurückgeführt werden, und dass durch das Aufheben der Verklin- kung freigegebene Kraftorgane in die verklinkte Lage zurückgeführt werden, nachdem sie Betätigungsor gane betätigt haben, die dabei mit Hilfe von aufge speicherter Energie die Betätigung des Schalters zu standebringen.
    UNTERANSPRUCH Betätigungsanordnung nach, Patentanspruch, bei der der Schalter mit einem auf Hochspannungspo tential angeordneten, ständig mit Druckluft gefüllten Behälter versehen ist, der eine Leistungstrennstelle enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die verklinkten Kraftorgane auf Hochspannungspotential angeordnet sind und die die Verklinkung betätigenden überfüh- rungsorgane mindestens eine Betätigungsstange um fassen,
    die zwischen der Verklinkung auf Hochspan nungspotential und anderen Überführungsorganen auf dem geerdeten Sockel des Schalters angeordnet ist.
CH1077662A 1961-09-19 1962-09-11 Betätigungsanordnung an einem elektrischen Schalter CH395248A (de)

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