CH395285A - Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung des Imprägniergemisches zu einer Träufelstelle - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung des Imprägniergemisches zu einer TräufelstelleInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung des Imprägniergemisches zu einer Träufelstelle Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Zuführung des Imprägniergemisches aus Harz und Härter zu einer Träufelstelle, insbesondere beim Träufelimprägnieren der Wicklungen in den Nuten von Ankern. Um das ganze Imprägnieren von Ankerwicklungen ohne Heiztrocknung bei höherer Temperatur aber dennoch kurzfristig vorzunehmen, wird dem Harz ein Härter beigegeben. Die Mischung des Harzes und des Härters kann aber erst unmittelbar vor seiner Verwendung erfolgen, da sonst das Imprägniermittel zu früh geliert und nicht mehr fliessend an die Imprägnierstelle gelangt. Bei Unterbrechung der Abgabe des bereits gemischten Mittels muss dasselbe zudem noch aus der Zufuhrdüse entfernt werden, um ein Verstopfen derselben zu vermeiden. Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die beiden Elemente aus ihrem Vorratsbehälter je einem Dosierungszylinder zugeführt werden, deren Kolben von einem gemeinsamen, in seiner Hebellänge verstellbaren Arm angetrieben werden, wodurch die beiden Elemente in vorbestimmtem Verhältnis und in gewünschter Totalquantität getrennt dem Misch- und Düsenkopf zugeführt, daselbst gemischt und durch eine Düse ausgestossen werden, wobei bei jedem Unterbruch des Ausstossens durch Luftentzug im Mischkopf der in der Düse befindliche Pfropfen des Gemisches aus der Düse zurückgesogen wird, so das während einem kurzfristigen Unterbruch keine Gelierung in der Düsenöffnung erfolgen kann. Zur Durchführung des Verfahrens dient eine Vorrichtung mit zwei Kolbenzylindern, deren Förderraum je mit einem Vorratsbehälter einerseits für das Harz und anderseits für den Härter verbunden sind und von welchem aus je eine Leitung zum mit Düse versehenen Mischkopf führt, welche Vorrichtung erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass die Kolbenstangen in einstellbar vorbestimmtem Abstand vom Schwenkpunkt an einem Hebelarm befestigbar sind zwecks Bestimmung des Förderverhältnisses und dass zwecks Bestimmung der Gesamtfördermenge am Hebelarm des weiteren die Stange eines doppelwirkenden Antriebskolbens angreift, ferner dass im Mischkopf ein rotierender Mischflügel und eine mit dem Behälter des Mischkopfes verbundene Vakuumpumpe angeordnet sind. Anhand beiliegender Zeichnung, die ein Ausfüh rungsb ei spiel des Erfindungsgegenstandes (Vorrichtung) veranschaulicht, wird das Verfahren beispielsweise erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Anordnung der Dosierund Mischvorrichtung, und Fig. 2 einen Schnitt durch eine Mischdüse. Aus dem Harzvorratsbehälter la fliesst durch die Leitung 2a Harz zum Förderzylinder 3a mit dem Kolben 4a. Die Kolbenstange 5a ist am Hebelarm 6 angelenkt, der um den Schwenkpunkt 7 drehbar ist und von der Kolbenstange 8 angetrieben wird. Die Förderleitung 9a führt vom Zylinder 3a zum Mischkopf 10. Der Härter gelangt von seinem Vorratsbehälter lb über die Leitung 2b zum Förderzylinder 3b mit dem Kolben 4b, dessen Kolbenstange 5b ebenfalls am Hebelarm 6 angelenkt ist und von dort durch die Förderleitung 9b zum Mischkopf 10. Der Mischkopf besteht aus dem zylindrischen Körper 11 mit der Bohrung 12 für die Harzzuleitung 9a, der Bohrung 13 für die Härterzuleitung 9b und der Bohrung 14, die mit einer Vakuumpumpe 15 verbunden ist. Im Innern des Mischkopfes befindet sich der Flügel 16, der vom Motor 17 aus angetrieben wird und nahe der Auslassdüse 18 den ganzen Innenraum des Zylinders bestreicht, so dass dort eine intensive Mischung erfolgt und das Gemisch ständig unter Bewegung gehalten wird. Das Mischverhältnis von Harz zu Härter ist wichtig und muss je nach den verwendeten Grundstoffen ein anderes sein. Dieses Mischverhältnis lässt sich einstellen, indem der Angriffspunkt der Kolbenstangen 5a und Sb am Hebelarm 6 verändert wird. Auch eine Veränderung des Schwenkpunktes führt zu einer Änderung des Mischverhältnisses M, welches sich folgendermassen berechnet M = x y bei gleicher Kolbenfläche. Die Gesamtfördermenge wird bestimmt durch den Schwenkwinkel oc des Hebelarmes 6. Der über die Kolbenstange 8 wirkende Kolben muss doppelwirkend arbeiten, indem er durch seine Kraft Harz resp. Härter aus dem Vorratsbehälter in die Förderzylinder ansaugt und durch die Förderleitungen zum Mischkopf presst. Selbstverständlich müssen in den verschiedenen Leitungen die entsprechenden bekannten Ventile eingebaut sein. Harz und Härter gelangen nun durch getrennte Zuleitungen in den oberen Teil des Zylinderkörpers 11 und vermischen auf ihrem Wege zur Düse 18. Diese Mischung wird durch den Flügel intensiviert. Das Gemisch darf nur kurzfristig im Mischkopf 10 bleiben, da sonst ein Gelieren und Aushärten erfolgt. Die dosierte Menge wird durch Pressen, der am Hebelarm 6 angreifenden Kolben 4a und 4b im richtigen Mischverhältnis aus den Zylindern 3a und 3b durch die Leitungen 9a und 9b dem Mischer zugeführt. Dann wird die Zuführung durch Stillstand des Hebelarmes 6 unterbrochen, und es erfolgt die Mischung, indem der Harz und der Härter unter Rühren als zähflüssige Masse gegen die Düse gelangt, wo ein Ausfliessen der Masse erfolgt. Da der Mischkopf die genau dosierte Menge enthält, kann alles ausfliessen. Immerhin bleibt ein kleiner Rest in der Düse, der dort gelieren würde und ein Verstopfen verursachen würde. Dem wird dadurch abgeholfen, dass im Mischkopf durch die Öffnung 14 ein Unterdruck erzeugt und die Restmenge wieder zurückgesaugt wird. Die Düse 18 kann auch mit einem Absperrschieber versehen sein. Im Mischkopf kann eine elektrische Heizung eingebaut sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Zuführung des Imprägniergemisches aus Harz und Härter zu einer Träufelstelle, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Elemente aus ihrem Vorratsbehälter je einem Dosierungszylinder zugeführt werden, deren Kolben von einem gemeinsamen, in seiner Hebellänge verstellbaren Arm angetrieben werden, wodurch die beiden Elemente in vorbestimmtem Verhältnis und in gewünschter Totalquantität getrennt dem Misch- und Düsenkopf zugeführt, daselbst gemischt und durch eine Düse ausgestossen werden, wobei bei jedem Unterbruch des Ausstossens durch Luftentzug im Mischkopf der in der Düse befindliche Pfropfen des Gemisches aus der Düse zurückbesogen wird, so dass während einem kurzfristigen Unterbruch keine Gelierung in der Düsen öffnung erfolgen kann.II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit zwei Kolbenzylindern, deren Förderraum je mit einem Vorratsbehälter einerseits für das Harz und anderseits für den Härter verbunden sind und von welchem aus je eine Leitung zum mit Düse versehenen Mischkopf führt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstangen in einstellbar vorbestimmtem Abstand vom Schwenkpunkt an einem Hebelarm befestigbar sind zwecks Bestimmung des Förderverhältnisses und dass zwecks Bestimmung der Gesamtfördermenge am Hebelarm des weiteren die Stange eines doppelwirkenden Antriebskolbens angreift, ferner dass im Mischkopf ein rotierender Mischflügel und eine mit dem Behälter des Mischkopfes verbundene Vakuumpumpe angeordnet sind.UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter des Mischkopfes einen stehenden Zylinder darstellt, in dessen oberen Teil die Zuleitungen aus den Dosierzylindern münden und an dessen Boden die Auslassdüse angeordnet ist, wobei der Flügel ausser der eigentlichen Düsenöffnung den ganzen unteren Bereich des Zylinders bestreicht und die Leitung zur Vakuumpumpe in einem oberen Fortsatz des Zylinders angeordnet ist.
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