CH395290A - Anordnung mit einer wasserumströmten elektrischen Maschine - Google Patents
Anordnung mit einer wasserumströmten elektrischen MaschineInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/18—Structural association of electric generators with mechanical driving motors, e.g. with turbines
- H02K7/1807—Rotary generators
- H02K7/1823—Rotary generators structurally associated with turbines or similar engines
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Description
Anordnung mit einer wasserumströmten elektrischen Maschine Die Unterbringung normaler Generatoren inner halb des Rohres einer Rohrturbinenanlage stösst im all gemeinen auf erhebliche Schwierigkeiten hinsichtlich des Platzes und hinsichtlich der Unterbringung des von der Turbine geforderten hohen Schwungmomen- tes. Meist muss ein besonderes, sehr schweres und grosses, mechanisch hochbeanspruchtes Schwungrad zusätzlich auf der Welle untergebracht werden, was auch im Hinblick auf die Reibungsverluste eine uner wünschte Zugabe bedeutet.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung mit einer wasserumströmten elektrischen Maschine, die mit der Welle einer in der gleichen Kapsel gelager ten Rohrturbine gekuppelt ist. Erfindungsgemäss ist die elektrische Maschine als Aussenläufertyp gebaut und die Anordnung so getroffen, dass weder der Stator noch der Rotor mit der vom Wasser um strömten Kapselwand in unmittelbarer Berührung stehen. Der Aussenläufer trägt dann, wenn es sich um eine Synchronmaschine handelt, zweckmässig die Gleichstromerregerwicklung, während der feststehen de innere Teil des Generators die Wechselstromwick- lung trägt.
Es ist besonders zweckmässig, den feststehenden inneren Teil des Generators an einem mehrteiligen Armstern zu befestigen, der seinerseits im Turbi nenrohr verschiebbar gelagert ist.
Der im wesentlichen glockenförmig ausgebildete Aussenläufer wird zweckmässig so über den Ständer geschoben, dass seine geschlossene Stirnseite der Rohrwasserturbine abgewandt ist.
Der den Ständer tragende Armstern kann gleich zeitig als Lagerhalter für ein Lager der Generator welle dienen. Durch die Erfindung wird der entscheidende Nach teil der an sich bekannten und früher in grosser Zahl gebauten Aussenläufermaschine beseitigt, der darin besteht, dass die einseitige Lagerung des feststehenden Teiles sehr schwierig ist.
Da die Aussenläufermaschine erfindungsgemäss jedoch in ein Turbinenrohr einge baut ist und in diesem Falle, wie bereits vorher an gegeben, ein besonderer drei- oder mehrteiliger, sym metrischer Armstern zur Halterung des Stators benutzt werden kann, bestehen keine Schwierigkeiten hinsicht lich einer sicheren Halterung des Stators. Ein weiterer Vorteil kann sich aus der Verringerung der Baulänge durch die gleichzeitige Ausnutzung des den Stator haltenden Armsternes als Lagerhalter für die Gene ratorwelle ergeben.
Ein in ein Wasserturbinenrohr eingebauter Ge nerator ist darüber hinaus zwecks Reparatur bzw. Revision besonders leicht zugänglich, wenn die Längs- verschiebbarkeit des Armsternes, der im Turbinen rohr auf besonderen, axial verlaufenden Leisten befestigt ist, ein bequemes Verschieben des gesamten Ständers der elektrischen Maschine in axialer Rich tung erlaubt.
Ferner erlaubt die erfindungsgemässe Anordnung den Einbau eines elektrischen Generators erheblich grösserer Leistung als bisher in ein Turbinenrohr, wenn das Generatorgehäuse vollständig wegfällt und dieses Gehäuse im allgemeinen wesentlich grössere radiale Abmessungen hat, als die Glocke des Aussenläufers. Ausserdem ist als weiterer Vorteil der neuen Bauart hervorzuheben, dass weder der Ständer noch der Aussenläufer direkt mit der kalten, vom Flusswasser umspülten Wand des Wasserturbinenrohres in Ver bindung steht, so dass eine Schwitzwasserbildung innerhalb der elektrischen Maschine weitgehend ver hindert ist.
Schliesslich kommt als weiterer Vorteil hinzu, dass der Aussenläufer ein besonders grosses Schwung- moment im Vergleich zu einem Innenläufer hat und deshalb die Anordnung eines besonderen Schwungra des in der Generatoranlage nicht mehr erforderlich ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Danach ist in dem Turbinenrohr 1 der Armstern 2, der hier beispielsweise aus drei Armen besteht, auf den Leisten 3, die sich in axialer Richtung erstrecken, befestigt. Der Armstern 2 seinerseits trägt einmal den innen feststehenden Ständer 4 und gleichzeitig das Lager 5 für die Generatorwelle 6. Auf der Generator welle 6 ist der glockenförmig ausgebildete Aussen läufer 7 der Anordnung befestigt, der die Pole 8 mit der Erregerwicklung 9 enthält. An der geschlossenen Stirnseite des Aussenläufers 7 sind Lüfterschaufen 10 befestigt, mittels derer ein durch die Pfeile 11 gekenn zeichneter Kühlluftstrom durch die ganze Maschine gesaugt wird.
An dem Turbinenrohr 1 ist ausserdem ein Lager bock 12 befestigt, der das zweite Lager für die Gene ratorwelle 6 enthält. Auf der Generatorwelle 6 sind die Schleifringe 13 und 14 befestigt, mittels derer die Stromzufuhr zur Erregerwicklung 9 erfolgt. Auf der dem elektrischen Generator abgewandten Seite des Lagerblockes 12 ist die Kupplung 15 zwischen Ge- neratorwelle 6 und Turbinenwelle 16 vorgesehen. Das gesamte Turbinenrohr 1 ist seinerseits in dem Zufluss- kanal 17, der hier im einzelnen nicht weiter dar gestellten Wasserturbine angeordnet.
Wenn der elektrische Generator zu Reparatur zwecken oder aber zur Revision zugänglich gemacht werden muss, so wird die Verschraubung 18 zwischen dem Armstern 2 und den Führungsleisten 3 gelöst und der Armstern 2 mitsamt dem Ständer 4 nach rechts verschoben, bis er beispielsweise die im rechten oberen Teil der Zeichnung gestrichelt angedeutete Lage einnimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung mit einer wasserumströmten elek trischen Maschine, die mit der Welle einer in der gleichen Kapsel gelagerten Rohrturbine gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine als Aussenläufertyp gebaut und die Anordnung so ge troffen ist, dass weder der Stator noch der Rotor mit der vomWasser umströmten Kapselwand in unmittel barer Berührung stehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Aussenläufer die Erreger wicklung trägt. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer an einem mehrteiligen Armstern befestigt ist, der seinerseits im Turbinenrohr verschiebbar gelagert ist. 3.Anordnung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossene Stirnseite des Aussenläufers der Wasser turbine abgewandt ist. 4. Anordnung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Ständer haltende Armkreuz gleichzeitig als La gerhalter für die Generatorwelle ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0035003 | 1959-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH395290A true CH395290A (de) | 1965-07-15 |
Family
ID=7266897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1441460A CH395290A (de) | 1959-12-23 | 1960-12-22 | Anordnung mit einer wasserumströmten elektrischen Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH395290A (de) |
-
1960
- 1960-12-22 CH CH1441460A patent/CH395290A/de unknown
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