CH395308A - Lamellierter Magnetkern für elektrische Apparate - Google Patents

Lamellierter Magnetkern für elektrische Apparate

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CH395308A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
magnetic core
laminated magnetic
fastening elements
tensioning
dependent
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Application number
CH310161A
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English (en)
Inventor
Horst Dipl Ing Marcinkowski
Gieseler Otto
Original Assignee
Transform Roentgen Matern Veb
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/26Fastening parts of the core together; Fastening or mounting the core on casing or support
    • H01F27/263Fastening parts of the core together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Lamellierter      Magnetkern      für   elektrische Apparate Die Erfindung betrifft einen lamellierten Magnetkern für elektrische Apparate, insbesondere für Transformatoren, dessen von flexiblen Spannbändern gepresste Kerne seitlich von    Pressplatten   begrenzt sind. 



  In immer grösserem    Umfang   werden sogenannte kornorientierte Bleche, d. h. Bleche, die in    Walz-      richtung   besonders günstige magnetische Eigenschaften haben, im Transformatoren- und    Messwandler-      bau   eingesetzt. Auf Grund der Eigenschaften dieser Magnetbleche ergeben sich für die Konstruktion des Magnetkernes eine Reihe von Bedingungen, die dazu zwingen, von der klassischen Methode der Kernpressung abzugehen. Eine dieser Bedingungen ist,    Quermagnetisierungen      im   Blech so klein wie möglich zu halten, da nur so eine optimale Ausnutzung des kornorientierten Magnetbleches möglich ist.

   Aus diesem Grunde zielen eine Reihe von bekanntgewordenen Konstruktionen darauf ab, die in den Kernschenkeln und Jochen einzubringenden Löcher zur Aufnahme der    Pressbolzen   zu vermeiden. 



  Es wurde bereits vorgeschlagen, die Pressung mittels flexibler Bänder, z. B. Stahlbänder, die um den Schenkel der Kerne geschlungen werden, vorzunehmen. Bei einer solchen Ausführung ist aber der Einsatz von Vorrichtungen zur Erzeugung der nötigen Zugkraft unumgänglich, um einerseits genügend mechanische Verfestigung und grossen Füllfaktor des Kernes zu erreichen und anderseits die Schlösser für die Spannelemente möglichst klein zu halten, damit diese bei wirtschaftlichem Kernquerschnitt innerhalb des    Kernkreisdurchmessers   untergebracht werden können. 



  Eine andere bekanntgewordene Anordnung zur Pressung des Joches von Transformatoren sieht vor, nur auf der der    Wicklung   zugewandten Seite des Joches Spannbänder einzusetzen. Die Erzeugung der zur Pressung nötigen Zugkraft erfolgt dort    mittels   Schrauben, die auf    Gewindebolzen   gesetzt werden, welche wiederum mit den Spannbändern verbunden sind.

   Eine solche    Ausführung   ist aber für Transformatoren höherer Leistung und Reihenspannung nicht zweckmässig, da die zur Pressung nötigen Zugkräfte    Spannbolzen   und Muttern    erforderlich   machen, die wegen ihrer Abmessungen und wegen    Einhaltung   der notwendigen Isolationsabstände zu den Wicklungen des    Transformators   eine Vergrösserung der Fensterhöhe des Kernes erfordern. 



  Die Nachteile der beschriebenen Vorrichtungen werden beseitigt,    wenn   bei einem    lamellierten   Magnetkern, dessen von flexiblen Spannbändern gepresste Kerne seitlich von    Pressplatten   begrenzt sind, erfindungsgemäss auf einer der beiden    Pressplatten   Befestigungselemente für    Spannbänder   vorgesehen sind, deren Lage zur    Pressplatte   veränderbar ist, und dass die Befestigungselemente auf einer    Pressplatte   rollenförmige Bauteile aufweisen, um die die Spannbänder geschlungen sind. 



  Auf der    Pressplatte,   die der mit rollenförmigen Bauteilen gegenüber liegt, können gemäss der Weiterbildung der Erfindung Befestigungselemente angeordnet sein, die sowohl Anfang als auch Ende des    Spannbandes   durch Form- oder    Kraftschluss   halten. Eine solche Ausführung hat den Vorteil, dass die Länge des einzelnen Spannbandes auf mehr als die Hälfte verkürzt werden kann, was die Montage erleichtert. Anderseits sind nun aber besondere Befestigungselemente nötig. 



  Anhand der beiliegenden Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. 



  In    Fig.   1 ist mit 1 ein mehrfach gestuftes Joch eines    Transformatorenkernes   bezeichnet, welches auf 

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 beiden Seiten von den    Pressplatten   2 und 3 begrenzt wird. Die    Pressplatte   2 trägt zwei Befestigungselemente 4 und 5, welche aus einem    U-förmig   gestalteten Bauelement bestehen, in denen eine Rolle 6 gelagert ist. Die Rolle 6 besteht zur Vermeidung einer    Kurzschlusswindung   aus Isoliermaterial oder trägt eine weitere Rolle 7 aus solchem Material. In dem mittleren Schenkel des U-förmigen Bauelementes sind Gewinde eingebracht, in die eine auf einer Seite links- und auf der anderen Seite rechtsgängige Spindel 8 eingreift.

   Ausserdem sind die Bauelemente 4 und 5 bewegbar auf der    Pressplatte   2 angeordnet und können durch Drehung der Spindel 8 gegeneinander verschoben werden. Um die Rolle 6 der Befestigungselemente 4 und 5 ist je ein Spannband 9 geschlungen, dessen Anfang und Ende in dem Befestigungselement 10 oder 11 auf der    Press-      platte   3 befestigt sind. Diese Befestigungselemente 10 und 11 bestehen aus einem U-förmigen Bauteil 12, welches mit seinen beiden Schenkeln auf der    Press-      platte   3 verschweisst ist und dessen mittlerer Schenkel    konisch   ausgebildet ist.

   In diese    U-förmigen   Bauteile wird ein Keil 13 geschoben, wobei das Spannband 9    zweckmässigerweise      zwischen   die Bauteile 12 und 13 eingelegt wird. Es erscheint aber auch möglich, das Spannband 9 zwischen den Keil 13 und die    Pressplatte   3    einzulegen      bzw.   den Keil 13 in mehrere Keile aufzuteilen und    jeweils   zwischen diese aufgeteilten Keile ein Spannband einzufügen. Im Ausführungsbeispiel wird das Spannband 9 umgeschlagen und mit dem Keil 13 durch eine    Schraube   14 verbunden.

   Diese gesamte Anordnung hat den Vorteil, dass es der Anwendung einer    Vorspannvorrichtung   zur Erzeugung des    Pressdruckes   nicht bedarf, da durch    Zusammenziehen   der    Befestigungselemente   4 und 5 die zur    Vorspannung   nötige Zugkraft erzielt wird. Durch Umschlingen der Rolle 6    mit   dem Spannband 9 wird erreicht, dass beim Spannen der Zug im äusseren Spannband nicht grösser wird als der in dem Spannband, welches dem Kern am nächsten angeordnet ist. Zu diesem Zwecke ist das rollenförmige Bauelement 6 an den Befestigungselementen 4 und 5 drehbar angeordnet.

   Die Ausbildung des Befestigungselementes, welches der Verbindung des Anfangs und des Endes des Spannbandes 8 mit der    Pressplatte   3 dient, gestattet bei    Anziehen   des Spannbandes 9 eine Bewegung des Keiles 13 in    Richtung   des Spannbandes, wodurch eine in Abhängigkeit von der Zugkraft wirkende Druckkraft auf das Spannband erzeugt wird. Je grösser also die Beanspruchung des    Spannbandes   wird, um so grösser wird auch die Kraft, mit der das Spannband von den Bauelementen 12 und 13 gehalten wird.

   Um eine    gleichmässige      Verteilung   der Druckkräfte über den gesamten Kern zu erreichen, werden am Umfang des Kernes    verteilt   Leisten 15 aus    Holz   oder    Hartpapier      eingelegt.   Ausserdem wurde im Ausführungsbeispiel noch zwischen das Spannband 9 und diese Leisten eine Beilage 16, ebenfalls aus dünnem Hartpapier bestehend, eingefügt. Damit wird auch gleichzeitig einer hohen Beanspruchung der Spannbänder an den Ecken des Kernes vorgebeugt und ein Kurzschluss von einzelnen Blechen durch das Spannband vermieden. 



  Die    Fig.   2 zeigt eine weitere Ausbildung der erfindungsgemässen Anordnung. Hier ist auf die    Be-      wegbarkeit   der Befestigungselemente 17 zueinander verzichtet und die nötige Zugkraft wird durch Abdrücken dieser Befestigungselemente von der    Press-      platte   2 erreicht.

   Es ist auch möglich, das Befestigungselement 17 und die    Pressplatte   2 zu einer baulichen Einheit zusammenzufassen und den nötigen    Pressdruck   durch Abdrücken der    Pressplatte   2 vom Kern 1    zu   erzeugen.    Natürlich   kann man die in der    Fig.   2 gezeigte Art der Erzeugung des    Pressdruckes   mit der in der    Fig.   1 gezeigten kombinieren und sowohl Mittel    zum   Verschieben der Befestigungselemente gegeneinander als auch Mittel zum    Abdrük-      ken   der Befestigungselemente von der    Pressplatte   vorsehen. 



  Die    Fig.   3 zeigt eine weitere Ausbildungsform gemäss der Erfindung. Hier ist der Kern 1 wiederum von der    Pressplatte   2    begrenzt.   Auf dieser    Pressplatte   ist das Befestigungselement 18 fest aufgebracht. In demselben sind rollenförmige Bauteile 19 und 20 verschiebbar gelagert. Um jedes dieser rollenförmigen Bauteile ist jeweils ein Spannband oder ein Spannbandpaar geschlungen. Die Ausbildungsform gemäss    Fig.   3 hat den Vorteil, dass hier eine Vielzahl von Spannbändern zur Pressung Anwendung finden kann.

   Selbstverständlich ist es auch    möglich,   bei den anderen Ausführungsformen mehrere Spannbänder    übereinanderzulegen,   da durch die Unterteilung in mehrere Spannbänder die Anordnung    flexibel   gehalten werden kann. Auf der Seite der    Pressplatte   3 kann auch ganz auf die Befestigungselemente verzichtet werden, indem man das Band bzw. die Bänder um den ganzen Kern legt und sie direkt an die rollenförmigen Bauelemente 6 angreifen lässt, oder es können die Anfänge oder die Enden der Spannbänder 9 direkt z. B. durch Verschweissen verbunden werden, so dass jetzt nur noch Anfänge oder Enden zwischen den Bauteilen 12 und 13 angelegt werden.

   Diese Ausführungsform erscheint besonders bei der Anwendung vieler Spannbänder vorteilhaft, da hier die Möglichkeit besteht, dass dieselben ohne Unterteilung des Keiles 13 nicht einwandfrei gehalten werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lamellierter Magnetkern für elektrische Apparate, insbesondere Transformatoren, dessen von fle- xiblen Spannbändern gepresste Kerne seitlich von Pressplatten begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer der beiden Pressplatten Befestigungselemente für die Spannbänder vorgesehen sind, deren Lage zur Pressplatte veränderbar ist und dass die Befestigungselemente auf einer Pressplatte rollenförmige Bauteile aufweisen, um die die Spannbänder geschlungen sind. <Desc/Clms Page number 3> UNTERANSPRÜCHE 1.
    Lamellierter Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Pressplatte mit den rollenförmigen Bauelementen gegenüberliegenden Pressplatte Befestigungselemente angeordnet sind, die sowohl Anfang als Ende des Spannbandes durch Form- oder Kraftschluss halten. 2. Lamellierter Magnetkern nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Befestigungselementen übereinandergelegte Spannbänder zugeordnet sind. 3. Lamellierter Magnetkern nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Befestigungselementen ein in mehreren Lagen übereinander- gewickeltes Spannband zugeordnet ist. 4.
    Lamellierter Magnetkern nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Befestigung des Anfanges und des Endes des Spannbandes dienenden Befestigungselemente je zwei keilförmige Bauelemente aufweisen, wovon eines verschiebbar ist, um den Druck der Bauelemente auf das vorzugsweise zwischen denselben eingelegte Spannband bei steigender Zugbeanspruchung desselben zu erhöhen. 5. Lamellierter Magnetkern nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Pressplatte ausser den Befestigungselementen für die Spannbänder noch Mittel aufweist, um die Befestigungselemente von der Press- platte oder die Pressplatte vom Kern abzudrücken. 6.
    Lamellierter Magnetkern nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Befestigungselement mehrere rollenförmige Bauteile trägt und dass jeweils einem rollenförmigen Bauteil ein oder mehrere Spannbänder zugeordnet ,sind. 7. Lamellierter Magnetkern nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes rollenförmige Bauteil getrennt verstellbar ist. B. Lamellierter Magnetkern nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dar die auf der Pressplatte sich gegen- überliegendem Anfänge und Enden von zwei verschiedenen Spannbändern direkt, z. B. durch Verschweissen, verbunden sind.
CH310161A 1960-07-14 1961-03-15 Lamellierter Magnetkern für elektrische Apparate CH395308A (de)

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