CH395316A - Verfahren zum Betrieb eines unterbrechungslos arbeitenden Notstromaggregates - Google Patents

Verfahren zum Betrieb eines unterbrechungslos arbeitenden Notstromaggregates

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Publication number
CH395316A
CH395316A CH966862A CH966862A CH395316A CH 395316 A CH395316 A CH 395316A CH 966862 A CH966862 A CH 966862A CH 966862 A CH966862 A CH 966862A CH 395316 A CH395316 A CH 395316A
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CH
Switzerland
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emergency power
operating
coils
procedure
generator
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Application number
CH966862A
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English (en)
Inventor
Walter Dr Biber
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J9/00Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting
    • H02J9/04Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source
    • H02J9/06Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems
    • H02J9/08Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems requiring starting of a prime-mover

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zum Betrieb    eines   unterbrechungslos arbeitenden Notstromaggregates Die    Erfindung      betrifft   ein Verfahren zum Betrieb eines unterbrechungslos arbeitenden Notstromaggregates, bestehend aus Elektromotor, Generator, Schwungscheibe und einer selbsttätig durch eine Induktionskupplung mit diesen Teilen zu verbindenden    Brennkraftmaschine.   



  Während bei den bisher bekannten Notstromaggregaten    beim   Umschalten vom Netz auf die    Brennkraftmaschine   einige Sekunden    Umschaltzeit   und damit ein Absinken der Spannung in Kauf    genommen   wurde, gehen neuerdings die Bestrebungen dahin, möglichst unterbrechungslos umzuschalten, so dass Motor- und    Generatordrehzahl   während der Umschaltzeit annähernd gleich    sind.   



  Man hat dies bereits dadurch zu erreichen versucht, dass man eine höhere Stromstärke verwendet hat, um ein rascheres Fassen der    elektrischen   Kupplung zu ermöglichen, worauf nach einigen Sekunden der Kupplungsstrom ausgeschaltet und durch anschliessendes    Hintereinanderschalten   der Spulen die Stromaufnahme für den Dauerbetrieb eingeschaltet wurde. Durch die kurzzeitige Unterbrechung des Stromes wurde jedoch das Feld in der Induktionskupplung beim    Wiedereinschalten   nur sehr langsam aufgebaut, so dass auch die Kupplung erst    verhältnis-      mässig   spät fasst.

   Während dieses Zeitraums läuft die    Brennkraftmaschine   mit der vom    Regler   begrenzten Drehzahl, während bis zum Eingreifen der Kupplung die erforderliche Antriebsenergie vom Schwungrad aufgebracht wird. Eine Verlängerung der Schaltzeit bis zum Erreichen der normalen Betriebsspannung um einige Sekunden ist dabei nicht zu vermeiden. 



  Dieser Nachteil kann erfindungsgemäss dadurch behoben werden, dass beim Einschalten der mit zwei Spulen versehenen Kupplung zunächst beide Spulen parallel, darauf nur auf eine Spule    um-      und      anschliessend   die beiden Spulen hintereinandergeschaltet werden. Durch diese Massnahme    wird   erreicht, dass der Strom nicht unterbrochen wird und die Kupplung nicht ausser Wirkung gerät, sondern nach dem    erstmaligen   Fassen stets fest gekuppelt    mit   dem    Generatorteil   ist und ein kontinuierliches Ansteigen auf die ursprüngliche Drehzahl erfolgt.

   Ein vorübergehendes    überregulieren   bei    gleichzeitigem      Abfallen   der    Generatordrehzahl   beim Umschalten der Anlage dagegen tritt nicht auf. Die    erfindungsgemässe   Massnahme    ermöglicht   es    vielmehr,   das Aggregat früher umzustellen, wodurch die Belastung geringer wird. 



  In    der   Zeichnung    ist      ein   Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen    Fig.   1 eine schematische Darstellung,    Fig.   2 und 3 Kurven für Strom und Drehzahl.    Das   Notstromaggregat besteht in bekannter Weise aus einem Elektromotor 1, welcher über eine elastische Kupplung 2 mit dem Generator 3 verbunden ist, an dessen anderem Wellenende ein Schwungrad 4 vorgesehen ist. Diese    Stromerzeugungsanlage   ist bei Ausfall des Netzes selbsttätig über eine Induktionskupplung 5 mit einer    Brennkraftmaschine   6 verbunden, welche bis zum Wiedereinsetzen des Netzstroms den Antrieb des Generators übernimmt. 



  In -der    Fig.   2 ist mit der Linie 7 die    Generator-      drebzahl   und mit 8 die Drehzahl der    Brennkraft-      maschine   vom Augenblick des Netzausfalles an über eine Zeitspanne von etwa 25 Sekunden für den    Fall   gezeigt,    d'ass   die Kupplung mit erhöhtem Strom nach der    Linie   9 und parallel geschalteten Spulen eingerückt wird und nach kurzer Zeit durch    Hinterein-      anderschalten   der Spulen der normale Strombedarf 10 eingeschaltet wird.

   Aus der Darstellung ist ohne weiteres zu erkennen, dass im Augenblick des Um- 

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    schaltens   der Spulen von Parallel auf Hintereinander sich die    Brennkraftmaschinendrehzahl      sprungartig   erhöht und es geraumer Zeit bedarf, bis sich Brennkraftmaschinendrehzahl und    Generatordrehzahl   wieder angleichen. 



  In    Fig.   3 sind dieselben Grössen für den erfindungsgemässen Schaltschritt gezeigt. Daraus ist zu ersehen,    d'ass      Brennkraftmaschine   und    Generatordreh-      zahl   vom Augenblick des    Fassens   der Kupplung an miteinander übereinstimmen, da eine Trennung von    Brennkraftmaschine   und Generator nicht mehr erfolgt. Auch das Absinken der Stromstärke auf Null ist verhindert und damit die Möglichkeit gegeben, den Umschaltvorgang    früher   einzuleiten    (vgl.   Linie 9 bis 14 der    Fig.   3). Dadurch ergibt sich auch insgesamt eine geringere Belastung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Betrieb eines unterbrechungslos arbeitenden Notstromaggregates, bestehend aus Elektromotor, Generator, Schwungscheibe und einer selbsttätig durch eine Induktionskupplung mit diesen Teilen zu verbindenden Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschalten der mit zwei Spulen versehenen Kupplung zunächst beide Spulen parallel, darauf nur auf eine Spule um- und anschliessend die beiden Spulen hintereinander geschaltet werden.
CH966862A 1961-10-12 1962-08-13 Verfahren zum Betrieb eines unterbrechungslos arbeitenden Notstromaggregates CH395316A (de)

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