Lade-Ablesegerät für Dosimeter
Für die Aufladung von Dosimetern wird ein Ladegerät benötigt. Das aufgeladene Dosimeter wird durch die ionisierende Wirkung der Strahlung, welcher es ausgesetzt wird, entladen. Der Grad der Entladung ist ein Mass für die aufgenommene Strahlungsdosis. Besitzt das Dosimeter ein eingebautes Ablesesystem, so kann diese Messung direkt vorgenommen werden, andernfalls muss das Dosimeter in ein Ablesegerät eingeführt werden, welches mit einem geeigneten Ablesesystem ausgerüstet ist. In diesem Fall sind Ladegerät und Ablesesystem normalerweise zu einem Lade-Ablesegerät zusammengebaut.
Als Anzeigesystem bzw. Ablesesystem dient im allgemeinen ein Quarzfadenelektrometer, dessen Faden optisch auf einer Skala abgebildet wird, wozu eine Lichtquelle notwendig ist.
Bei Verwendung einer künstlichen Lichtquelle ist man vom Umgebungslicht unabhängig, und die Ablesung kann auch in der Dunkelheit erfolgen.
Bei einem kombinierten Lade-Ablesegerät der oben erwähnten Art müssen folgende Schaltmanipulationen durchgeführt werden: 1. Einschalten der Beleuchtung und eventuell zu gleich Einschaltung des Hochspannungsgerätes für die Erzeugung der Ladespannung.
2. Einstecken des abzulesenden Dosimeters und Ab lesen der Ladespannung.
3. Einschaltung des Ladespannungserzeugers, falls dies nicht bereits unter 1. erfolgt ist.
4. Herstellung der Verbindung zwischen Ladespan nungserzeuger und Dosimeter zwecks Aufladung desselben.
5. Unterbrechung der unter 4. hergestellten Ver bindung und Entnahme des aufgeladenen Dosi meters.
6. Ausschaltung des Ladespannungserzeugers und der Beleuchtung.
Diese Schaltmanipulationen lassen sich prinzipiell mit zwei Schaltern durchführen. Es ist dann aber darauf zu achten, dass diese beiden Schalter in der angegebenen Reihenfolge betätigt werden, da sonst das Ableseresultat des zu messenden Dosimeters verloren gehen kann. Für das Einschalten der Beleuchtung und des Ladespannungserzeugers kann ein Kippschalter und für die vorübergehende Verbindung zwischen Ladespannungserzeuger und Dosimeter ein Druckkontakt Verwendung finden. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit einer Fehlbedienung herabgesetzt, jedoch nicht ausgeschlossen. Es kann insbesondere vorkommen, dass das Ausschalten des Lade-Ablesegerätes vergessen wird, was bei einem batteriebetriebenen Gerät zur vorzeitigen Erschöpfung der Batterie führen kann, so dass das Gerät nicht mehr betriebsbereit ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lade Ablesegerät für Dosimeter, mit Ablesesystem, Skalabeleuchtung, Ladespannungserzeuger und Ladestutzen, bei dem die obengenannten Nachteile bezüglich Fehlbedienung und Ausschaltung des Gerätes vermieden sind. Dies wird dadurch erzielt, dass für die Bedienung des Gerätes eine selbsttätig in die Ausgangslage zurückkehrende, zwei Stufen aufweisende Schalteinrichtung vorgesehen ist, deren erste Stufe die Einschaltung der Elektrometerbeleuchtung und des Ladespannungserzeugers bewirkt und deren zweite Stufe zusätzlich eine elektrische Verbindung zwischen dem Ausgang des Ladespannungserzeugers und einer mit dem Elektrometer ständig verbundene Bodenelektrode des Ladestutzens herstellt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform mit einer als Druckknopfschalter ausgebildeten Schalteinrichtung und
Fig. 2 ein Kraftwegdiagramm.
In der Fig. 1 bedeutet 1 eine zweistufige Schalteinrichtung in der Ausbildung als Druckknopftaste, 2 ein Quarzfadenelektrometer mit zugehöriger elektrischer Beleuchtung 3, 4 einen Hochspannungserzeuger und 5 einen Ladestutzen für die Aufnahme eines zu messenden und/oder aufzuladenden Dosimeters 6, welches die Form eines Füllhalters hat.
Der Quarzfaden 7 des Elektrometers 2 wird mittels einer Optik 8 auf eine durchsichtige Skalenplatte 9 abgebildet und die Lage dieser Abbildung bezüglich der Skala 9 mittels einer Optik 10 abgelesen.
Das Dosimeter 6 weist einen hochisolierten Ladestift 11 auf, über den seine Aufladung erfolgen bzw. der Grad der Entladung gemessen werden kann. Dazu muss das Dosimeter 6 so weit in den Ladestutzen 5 eingeführt werden, dass der Ladestift 11 die Bodenelektrode 12 des Ladestutzens 5 berührt, wie dies durch die gestrichelt dargestellte Lage 13 des Dosimeters 6 angedeutet ist. Die Bodenelektrode 12 ist über eine Leitung 14 mit dem Messsystem des Elektrometers 2 ständig verbunden.
Die Beleuchtung 3 des Elektrometers 2 und der Ladespannungserzeuger 4 erhalten ihre Betriebsspannung über eine Leitung 15 von einer Batterie 16, deren einer Pol an Masse gelegt ist. Die Ladespannung wird dem Ladespannungserzeuger 4 über ein Potentiometer 17 und eine Leitung 18 entnommen.
Diese kann über einen Kontakt 19 mit der Bodenelektrode 12 des Ladestutzens 5 und damit auch über die Leitung 14 mit dem Elektrometer 2 in Verbindung gebracht werden. Durch Einstellen des Potentiometers 17 und Ablesen am Elektrometer 2 kann die gewünschte Ladespannung einreguliert werden.
In der in der Zeichnung dargestellten Ruhelage der Schalteinrichtung 1 ist die Leitung 15 durch zwei in einem Isolierkörper 20 eingegossene Schleifkontakte 21, 22, die in diesem Falle auf einer Isolierhülse 23 aufliegen, unterbrochen. Die Isolierhülse 23 befindet sich unterhalb einer in der Zeichnung im Schnitt dargestellten Kontakthülse 24. Diese und die bereits erwähnte Isolierhülse 23 sind auf einer Schaltstange 25 angeordnet, die mit einem eine Auslösefläche 26 aufweisenden Auslösezylinder 27 fest verbunden ist. Dieser ist an seinem oberen Ende mit einem Schaft 28 fest verbunden, der zu einem in einem Schaltergehäuse 29 geführten Druckknopf 30 ausgebildet ist.
Im Schaltergehäuse 29 ist ferner eine Steuerhülse 31 mit zwei einander gegenüberliegenden Steuerungsnuten 32 längsverschiebbar gelagert, welche Steuerhülse 31 unter der Wirkung einer Druckfeder 33 nach oben gegen einen Absatz 34 im Schaltergehäuse 29 gedrückt gehalten ist und in ihrem Innern den Auslösezylinder 27 aufnimmt. Zwischen dem oberen Teil der Steuerhülse 31 und dem Druckknopf 30 ist eine zweite Druckfeder 35 vorgesehen, die stärker als die Druckfeder 33 ist und die Teile 23 bis 28 samt dem Druckknopf 30 in einer oberen Endlage gedrückt hält, in welcher, wie in der Zeichnung dargestellt, der Auslösezylinder 27 gegen den Boden 36 der Steuerhülse 31 drückt.
Die beiden einander gegenüberliegenden Steuerungsnuten 32 weisen je eine erste Stufe 37, die dadurch gegeben ist, dass die Nut ein Stück nach rechts verläuft und dann wieder senkrecht geführt ist, und eine zweite Stufe 38, die durch das obere Ende der Nut gegeben ist, auf.
In der Wand des Schaltergehäuses 29 sind zwei einander gegenüberliegende, zu dessen Längsachse querliegende Langlöcher 39 vorgesehen. Durch diese und durch die Steuerungsnuten 32 der Steuerhülse 31 greift ein Steuerstift 40 hindurch. An seinen aus dem Schaltergehäuse etwas hervortretenden Enden sind die beiden Enden einer Zugfeder 41 befestigt, die um das Schaltergehäuse 29 herumgeführt ist.
Die Steuerhülse 31 und der Auslösezylinder 27 samt allen mit ihm fest verbundenen Teilen sind im Schaltergehäuse durch nicht dargestellte Mittel so geführt, dass sie bezüglich dem Schaltergehäuse in Längsrichtung verschiebbar, hingegen nicht verdrehbar sind.
Wenn der Druckknopf 30 betätigt wird, bewegen sich die Steuerhülse 31 und der Auslösezylinder 27, entgegen der Wirkung der Druckfeder 33, gemeinsam nach abwärts. Diese Bewegung kann aber nur so lange fortgesetzt werden, bis die erste Stufe 37 der Steuerungsnut 32 auf den Steuerstift 40 auftrifft.
Eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung ist nur möglich, wenn auf den Druckknopf 30 eine Kraft ausgeübt wird, die ein Mehrfaches der normalen Betätigungskraft beträgt. In diesem Fall wird bei durch den Steuerstift 40 festgehaltener Steuerhülse 31 und unter Zusammendrücken der Druckfeder 35 vorerst der Auslösezylinder 27 allein weiter nach abwärts bewegt. Dadurch wird die Auslösefläche 26 mit dem Steuerstift 40 in Wirkverbindung gebracht und erreicht, dass der Steuerstift 40, entgegen der Wirkung der Zugfeder 41, in den Langlöchern 39 nach rechts verschoben wird.
Sobald der Steuerstift 40 von der ersten Stufe 37 der Steuerungsnut 32 sich genügend entfernt hat, bewegt sich zuerst die Steuerhülse 31 unter der Wirkung der Druckfeder 35 rasch nach abwärts, bis sie auf dem Auslösezylinder 27 wieder zum Aufliegen kommt, worauf die Steuerhülse 31 und der Auslösezylinder 27 gemeinsam so weit weiter nach abwärts bewegt werden können, bis die zweiten Stufen 38 der Steuerungsnuten 32 auf den Steuerstift 40 auftreffen.
In der Fig. 2 ist der prinzipielle Verlauf der auf den Druckknopf 30 auszuübenden Kraft P in Funktion des vom Druckknopf 30 zurückgelegten Weges s dargestellt. Daraus ist ersichtlich, dass ausgehend von der Ruhelage s = o bis zum Auftreffen der ersten Stufe 37 auf den Steuerstift 40 eine verhältnismässig kleine Kraft benötigt wird, dass die erste Stufe 37 nur durch eine kurzzeitig wirkende, verhältnismässig grosse Druckkraft PD überwunden werden kann, und dass bis zum Auftreffen der zweiten Stufe 38 auf den Steuerstift 40 wiederum nur eine kleine Kraft aufzuwenden ist. Bei der Betätigung des Druckknopfes 30 spürt somit die Bedienungsperson eindeutig einen Druckpunkt.
Bei der selbsttätigen Rückkehr des Druckknopfes 30 von dem durch die zweite Stufe 38 gegebenen Endanschlag in die Ruhelage ist ein solcher Druckpunkt hingegen nicht vorhanden, d. h. die die Rückstellung des Druckknopfes 30 bewirkende Federkraft nimmt in diesem Fall vom Endwert Pe stetig auf den Ruhewert PO ab.
Die Schleifkontakte 21, 22 werden über die Kontakthülse 24 miteinander elektrisch verbunden, sobald die Schaltstange 25 so weit nach unten bewegt worden ist, dass die Schleifkontakte 21, 22 auf der Kontakthülse 24 zum Aufliegen kommen. Dieser Schaltzustand bleibt über die beiden Schaltstufen erhalten und bewirkt, dass sowohl die Beleuchtung 3 als auch der Hochspannungserzeuger 4 eingeschaltet werden. Nach dem Überschreiten der ersten Stufe 37 wird bis zur zweiten Stufe 38 zusätzlich ein zweiter Kontakt geschlossen, mittels dem der Ausgang des Ladespannungserzeugers 4 mit der Bodenelektrode 12 des Ladestutzens 5, d. h. mit dem Dosimeter 6, falls dieses im Ladestutzen 5 richtig eingesetzt ist, elektrisch verbunden wird, wobei gleichzeitig auch das Elektrometer 2 angeschlossen wird, da dieses über die Leitung 14 mit der Bodenelektrode 12 ständig verbunden ist.
Als zweiter Kontakt kann z. B. der Kontakt 19 dienen, der auf einem um eine Achse 42 drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel 43 angeordnet ist, welcher durch die Schaltstange 25 im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden kann. Der Kontakt 19 kann auch als Kontakt eines Relais ausgebildet sein, wobei dieses Relais über einen von der Schaltstange 25 nach Überschreitung der zweiten Stufe geschlossenen Kontakt mit der Batterie 16 verbunden wird.
Mit der beschriebenen zweistufigen Schalteinrichtung 1 wird der Ablauf der notwendigen Schaltoperationen in der richtigen Reihenfolge gewährleistet, wobei durch den durch die erste Schaltstufe 37 gegebenen Druckpunkt, zu dessen Überwindung ein Mehrfaches der normalen Betätigungskraft des Druckknopfes 30 benötigt wird, eine einwandfreie Unterscheidung zwischen den Stellungen Ablesen und Laden des Dosimeters erreicht wird. Da die Schalteinrichtung 1, sobald der Druckknopf 30 losgelassen wird, sofort direkt in die dargestellte Ruhelage zurückkehrt, ist auch das selbsttätige Abschalten des Lade-Ablesegerätes bei Nichtgebrauch gewährleistet.
Ausserdem wird durch die durch die beschriebene Schalteinrichtung 1 ermöglichte Einknopfsteuerung eine Vereinfachung der Bedienung des Lade-Ablesegerätes erreicht.
Fehlbedienungen können trotz der Schalteinrichtung 1 jedoch dann noch auftreten, wenn der Druckknopf 30 vor dem Einstecken eines Dosimeters 6 in den Ladestutzen 5 bis zur zweiten Stufe 38 durchgedrückt wird, oder wenn ein Dosimeter 6 zuerst abgelesen, dann aufgeladen und anschliessend aus dem Ladestutzen 5 entfernt wird und hierauf, ohne dass der Druckknopf 30 über den Druckpunkt bzw. über die Schaltstufe 37 zurückbewegt wird, ein zweites, noch abzulesendes Dosimeter 6 in den Ladestutzen 5 eingeführt wird. In beiden Fällen würde nämlich das Dosimeter 6 sofort aufgeladen, d. h. eine Ablesung könnte gar nicht erfolgen.
Um auch noch solche Fehlbedienungen auszuschliessen, ist ein unter der Wirkung einer Feder 44 stehender Sperrstift 45 vorgesehen, der in der Wandung des Ladestutzens 5 quer zu dessen Achse längsverschiebbar gelagert ist. Befindet sich der Sperrstift 45 in der dargestellten Ruhelage, so kann das Dosimeter 6 in den Ladestutzen 5 bis in die gestrichelte Lage 13 eingeführt werden. Wird der Sperrstift 45 betätigt, so reicht er so weit in das Innere des Ladestutzens 5 hinein, dass er das vollständige Einführen eines Dosimeters 6 in den Ladestutzen 5 verhindert. Der Sperrstift 45 wird durch den doppelarmigen Hebel 43 über die Feder 44 betätigt. Dadurch wird erreicht, dass der Hebel 43 auch dann im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden kann, wenn der Sperrstift 45, wegen eines sich bereits im Ladestutzen 5 befindlichen Dosimeters 6, nicht in den Ladestutzen 5 hineinbewegt werden kann.
Sobald dann aber das betreffende Dosimeter 6 aus dem Ladestutzen 5 entfernt wird, springt der Sperrstift 45 in seine Sperrstellung und verhindert dadurch, dass ein weiteres Dosimeter 6 in den Ladestutzen 5 eingesetzt werden kann, bevor der Hebel 43 in seine Ruhelage zurückgekehrt ist bzw. der Druckknopf 30 über den Druckpunkt, d. h. über die erste Schaltstufe 37, zurückgenommen worden ist.
Der Sperrstift 45 kann statt über den Hebel 43 auch mittels eines Elektromagneten betätigt werden.
Die Schalteinrichtung 1 kann auch als zweistufiger, selbsttätig in die Nullage zurückspringender Drehschalter ausgebildet sein.
Charger and reader for dosimeters
A charger is required to charge dosimeters. The charged dosimeter is discharged by the ionizing effect of the radiation to which it is exposed. The degree of discharge is a measure of the radiation dose absorbed. If the dosimeter has a built-in reading system, this measurement can be carried out directly, otherwise the dosimeter must be inserted into a reading device which is equipped with a suitable reading system. In this case, the charger and reading system are usually combined to form a charging / reading device.
A quartz filament electrometer is generally used as the display system or reading system, the filament of which is optically mapped on a scale, for which a light source is necessary.
When using an artificial light source, one is independent of the ambient light and the reading can also take place in the dark.
In the case of a combined charging / reading device of the type mentioned above, the following switching manipulations must be carried out: 1. Switching on the lighting and possibly also switching on the high-voltage device to generate the charging voltage.
2. Insert the dosimeter to be read and read off the charge voltage.
3. Switching on the charging voltage generator, if this has not already been done under 1..
4. Establishing the connection between the charging voltage generator and the dosimeter for charging the same.
5. Interruption of the connection established under 4. and removal of the charged dosimeter.
6. Switching off the charging voltage generator and the lighting.
These switching manipulations can in principle be carried out with two switches. However, it must then be ensured that these two switches are operated in the specified order, otherwise the reading result of the dosimeter to be measured may be lost. A toggle switch can be used to switch on the lighting and the charging voltage generator and a pressure contact can be used for the temporary connection between the charging voltage generator and the dosimeter. This reduces the probability of incorrect operation, but does not rule it out. In particular, it can happen that switching off the charging / reading device is forgotten, which in the case of a battery-operated device can lead to the premature exhaustion of the battery, so that the device is no longer operational.
The present invention relates to a charging reading device for dosimeters, with a reading system, scale lighting, charging voltage generator and charging socket, in which the above-mentioned disadvantages with regard to incorrect operation and switching off the device are avoided. This is achieved by providing a two-stage switching device that automatically returns to the initial position for operating the device, the first stage of which switches on the electrometer lighting and the charging voltage generator and the second stage also provides an electrical connection between the output of the charging voltage generator and a bottom electrode of the charging connector that is constantly connected to the electrometer.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown schematically in the drawing.
Show it:
1 shows an embodiment with a switching device designed as a push-button switch and
Fig. 2 is a force path diagram.
In Fig. 1, 1 means a two-stage switching device in the form of a push-button button, 2 a quartz thread electrometer with associated electrical lighting 3, 4 a high-voltage generator and 5 a charging connector for receiving a dosimeter to be measured and / or charged 6, which is in the form of a fountain pen Has.
The quartz thread 7 of the electrometer 2 is imaged on a transparent scale plate 9 by means of an optic 8 and the position of this image with respect to the scale 9 is read off by an optic 10.
The dosimeter 6 has a highly insulated charging pin 11 by means of which it can be charged or the degree of discharge can be measured. For this purpose, the dosimeter 6 must be inserted into the charging connector 5 so far that the charging pin 11 touches the bottom electrode 12 of the charging connector 5, as is indicated by the position 13 of the dosimeter 6 shown in dashed lines. The bottom electrode 12 is permanently connected to the measuring system of the electrometer 2 via a line 14.
The lighting 3 of the electrometer 2 and the charging voltage generator 4 receive their operating voltage via a line 15 from a battery 16, one pole of which is connected to ground. The charging voltage is taken from the charging voltage generator 4 via a potentiometer 17 and a line 18.
This can be brought into connection with the bottom electrode 12 of the charging connector 5 via a contact 19 and thus also with the electrometer 2 via the line 14. The desired charging voltage can be adjusted by adjusting the potentiometer 17 and reading it off on the electrometer 2.
In the rest position of the switching device 1 shown in the drawing, the line 15 is interrupted by two sliding contacts 21, 22 cast in an insulating body 20, which in this case rest on an insulating sleeve 23. The insulating sleeve 23 is located below a contact sleeve 24 shown in section in the drawing. This and the aforementioned insulating sleeve 23 are arranged on a switching rod 25 which is firmly connected to a release cylinder 27 having a release surface 26. This is firmly connected at its upper end to a shaft 28 which is designed as a push button 30 guided in a switch housing 29.
In the switch housing 29, a control sleeve 31 with two opposing control grooves 32 is also mounted in a longitudinally displaceable manner, which control sleeve 31 is held pressed up against a shoulder 34 in the switch housing 29 under the action of a compression spring 33 and accommodates the release cylinder 27 inside. Between the upper part of the control sleeve 31 and the push button 30, a second compression spring 35 is provided, which is stronger than the compression spring 33 and keeps the parts 23 to 28 together with the push button 30 pressed in an upper end position, in which, as shown in the drawing , the release cylinder 27 presses against the bottom 36 of the control sleeve 31.
The two opposite control grooves 32 each have a first step 37, which is given by the fact that the groove runs a little to the right and is then guided vertically again, and a second step 38, which is given by the upper end of the groove .
In the wall of the switch housing 29, two elongated holes 39 lying opposite one another and lying transversely to its longitudinal axis are provided. A control pin 40 engages through this and through the control grooves 32 of the control sleeve 31. The two ends of a tension spring 41, which is guided around the switch housing 29, are attached to its ends protruding somewhat from the switch housing.
The control sleeve 31 and the release cylinder 27 together with all parts firmly connected to it are guided in the switch housing by means not shown in such a way that they can be moved in the longitudinal direction with respect to the switch housing, but not rotated.
When the push button 30 is actuated, the control sleeve 31 and the release cylinder 27 move downward together against the action of the compression spring 33. This movement can only be continued until the first step 37 of the control groove 32 strikes the control pin 40.
A continuation of the downward movement is only possible if a force is exerted on the push button 30 which is a multiple of the normal actuation force. In this case, while the control sleeve 31 is held in place by the control pin 40 and the compression spring 35 is compressed, the release cylinder 27 is moved further downward by itself. As a result, the release surface 26 is brought into operative connection with the control pin 40 and it is achieved that the control pin 40 is displaced to the right in the elongated holes 39, counter to the action of the tension spring 41.
As soon as the control pin 40 has sufficiently moved away from the first step 37 of the control groove 32, the control sleeve 31 first moves rapidly downwards under the action of the compression spring 35 until it comes to rest on the release cylinder 27 again, whereupon the control sleeve 31 and the Trigger cylinder 27 can be moved further downwards together until the second steps 38 of the control grooves 32 strike the control pin 40.
In FIG. 2, the basic course of the force P to be exerted on the push button 30 is shown as a function of the path s covered by the push button 30. It can be seen from this that, starting from the rest position s = o, a relatively small force is required until the first step 37 hits the control pin 40, so that the first step 37 can only be overcome by a relatively large compressive force PD acting briefly, and that until the second step 38 hits the control pin 40, again only a small force has to be applied. When the push button 30 is actuated, the operator clearly feels a pressure point.
When the push button 30 automatically returns from the end stop given by the second step 38 into the rest position, however, such a pressure point is not present, i.e. H. the spring force which brings about the resetting of the push button 30 in this case steadily decreases from the final value Pe to the rest value PO.
The sliding contacts 21, 22 are electrically connected to one another via the contact sleeve 24 as soon as the switching rod 25 has been moved downward so far that the sliding contacts 21, 22 come to rest on the contact sleeve 24. This switching state is retained across the two switching stages and has the effect that both the lighting 3 and the high-voltage generator 4 are switched on. After the first step 37 has been exceeded, a second contact is also closed up to the second step 38, by means of which the output of the charging voltage generator 4 with the bottom electrode 12 of the charging connector 5, i.e. H. is electrically connected to the dosimeter 6, if it is correctly inserted in the charging socket 5, and the electrometer 2 is also connected at the same time, since it is constantly connected to the bottom electrode 12 via the line 14.
As a second contact z. B. serve the contact 19, which is arranged on a rotatably mounted about an axis 42 double-armed lever 43 which can be rotated by the switching rod 25 in the counterclockwise direction. The contact 19 can also be designed as a contact of a relay, this relay being connected to the battery 16 via a contact closed by the switching rod 25 after the second stage has been exceeded.
With the two-stage switching device 1 described, the sequence of the necessary switching operations is guaranteed in the correct sequence, with the pressure point given by the first switching stage 37, which requires a multiple of the normal actuation force of the push button 30 to overcome, a correct differentiation between the read positions and loading the dosimeter is achieved. Since the switching device 1, as soon as the push button 30 is released, immediately returns directly to the rest position shown, the automatic shutdown of the charging / reading device when not in use is also guaranteed.
In addition, the one-button control made possible by the switching device 1 described simplifies the operation of the charging / reading device.
In spite of the switching device 1, incorrect operation can still occur if the push button 30 is pushed through to the second stage 38 before a dosimeter 6 is inserted into the charging socket 5, or if a dosimeter 6 is first read, then charged and then removed from the charging socket 5 and then, without the push button 30 being moved back over the pressure point or over the switching stage 37, a second dosimeter 6 that is still to be read is inserted into the charging connector 5. In both cases the dosimeter 6 would be charged immediately, i. H. a reading could not take place at all.
In order to also rule out such operating errors, a locking pin 45 which is under the action of a spring 44 is provided, which is mounted in the wall of the charging connector 5 so as to be longitudinally displaceable transversely to its axis. If the locking pin 45 is in the rest position shown, the dosimeter 6 can be inserted into the loading socket 5 up to the position 13 shown in broken lines. If the locking pin 45 is actuated, it extends so far into the interior of the loading connector 5 that it prevents the complete insertion of a dosimeter 6 into the loading connector 5. The locking pin 45 is actuated by the double-armed lever 43 via the spring 44. This ensures that the lever 43 can also be rotated in the counterclockwise direction if the locking pin 45 cannot be moved into the loading connector 5 because of a dosimeter 6 already in the loading connector 5.
As soon as the dosimeter in question 6 is removed from the loading socket 5, the locking pin 45 jumps into its locking position and prevents another dosimeter 6 from being inserted into the loading socket 5 before the lever 43 has returned to its rest position or the Push button 30 over the pressure point, d. H. has been withdrawn via the first switching stage 37.
The locking pin 45 can also be actuated by means of an electromagnet instead of the lever 43.
The switching device 1 can also be designed as a two-stage rotary switch that automatically springs back into the zero position.